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MOTORTESTS.de - Test und Erfahrungsberichte aus der MOTOR-TALK Community

03.04.2020 14:00    |    jennss    |    Kommentare (119)

Wie viel Pausenzeit nehmt ihr euch insgesamt auf einer 650 km-Strecke typischerweise?

Tasse KaffeeTasse Kaffee

Hier mal eine kleine Umfrage, wie viel Pausenzeit ihr euch auf einer 650 km-Strecke (Hamburg - Stuttgart) durch Deutschland durchschnittlich nehmt (2 Personen, aber nur einer fährt). Es geht nicht darum, was ihr schaffen könntet, sondern, wie viel gesamte Pausenzeit realistisch und typisch für euch auf einer so langen Strecke ist. Man kann sich da leicht verschätzen. Manchmal vergeht die Zeit in der Pause schneller als man denkt. Die Zahl der Pausen könnt ihr auch gerne in die Kommentare schreiben.

 

Hier schreibt ein Außendienstler (50000 km/Jahr):

 

Zitat:

Außerdem rüttelt der Neu-Teslafahrer laut firmenauto.de an der Behauptung, fünf Minuten Pause pro 500 Kilometer würden beim guten alten Diesel wirklich genügen. Mit einem Kaffee und Toiletten-Besuch könnten schnell 20 Minuten vergangen sein, die dann auch für einen guten Schluck Strom am Supercharger gereicht hätten. „Man vertrödelt keine Zeit, das schätzt man falsch ein“, wird Meder zitiert.

Naja, Außendienstler sind ja eh immer schnell unterwegs. Ich gehe meist auf WC, esse etwas, tanke + bezahle, gucke in die Mails und Nachrichten, manchmal noch kurz ins Forum :D und nehme dann allmählich wieder Fahrt auf. Es sind bei mir mindestens 2 Pausen, vielleicht auch 3. Bin wohl eher das Gegenteil von einem Außendienstler :). Wie viel Zeit nehmt ihr euch für alle Pausen insgesamt, z.B. im Urlaub? "Insgesamt" bedeutet alle Pausen zusammengerechnet.

j.

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15.04.2020 12:03    |    jennss

Zitat:

@Boppin B schrieb am 15. April 2020 um 08:36:17 Uhr:

Genau deshalb muß es meiner Meinung nach jedem selbst überlassen bleiben welches Fahrzeug er wählt. Beispiel: Urlaubsfahrten: ich ziehe einen Wohnwagen (oder anderen Freizeitanhänger mit Boot, etc) oder ich habe ein Wohnmobil: ich denke hier ist E-Antrieb weder sinnvoll noch überhaupt verfügbar. Der eine oder andere HAT bereits auch "sein" Fahrzeug gefunden und möchte es gar nicht austauschen. Gründe hierfür gibts ja genug (Fahrzeug neuwertig, Oldtimer, kein Geld für ein neues, etc.). Desweiteren ist es auch ökologisch überhaupt nicht sinnvoll etwas funktionierendes gegen etwas auszutauschen, was erst noch mit hohem Aufwand produziert werden muß.

Sehe ich genauso. Verbrenner wurden ja auch nicht teurer seit E-Autos gefördert werden.

 

Zitat:

Anderes Szenario: der weiter oben benannte Aussendienstler: wenn er ein E-Auto zur Verfügung hat, dann kann er ja gerne damit fahren. Dessen Auto wird eh alle zwei bis drei Jahre ausgetauscht (unterstelle ich jetzt mal). Daher ist es hier eh egal, zudem dürfte es bei einem Fahrzeug in dem Alter noch keine größeren Probleme geben, da müsste man "echte" Langzeiterfahrungen haben (nicht nur die reinen km--Stände, sondern Fahrzeuge, die wirklich mal 10 oder 15 Jahre auf dem Buckel haben).

So ein Tesla ist eigentlich ideal für hohe Laufleistungen, also 50000 km pro Jahr. Dann sind das 500000 km in 10 Jahren. Aber hast Recht, es fehlen noch Erfahrungen, wie es um die E-Autos nach 10 Jahren genau steht. Garantie auf den Antrieb gibt es ja nur meist bis 8 Jahren.

 

Zitat:

Die Masse der Leute wird hier aber keinen Bedarf haben, dies auch vor dem Hintergrund des Einstandspreises.

Über 10 Jahre sind vergleichbare Verbrenner sehr wahrscheinlich teurer, also schon beim jetzigen Kaufpreis.

 

Zitat:

Bei Transportern usw sehe ich auch elektrische Antriebe als wenig brauchbar an. Hier seien mal die Leergewichte der Fahrzeuge (und damit die mögliche Zuladung), die zu erwartenden Preise, Akkukapazitäten, Einstandspreise,... als Hemmschuh benannt. Glaube nicht daß hier in Kürze eine Änderung stattfindet.

Es wird sehr spannend, wie sich der neue Tesla Semi Truck schlägt.

 

Zitat:

Familienfahrzeuge: da sehe ich Autos vom Schlage eines VW Sharan, Opel Zafira und Co. Hier werden sehr oft gebrauchte Fahrzeuge genommen, denn: welche Familie kann schon 40k€ oder mehr für ein neues Auto ausgeben?

Bisher gibt es in der Klasse kein E-Auto, meine ich.

 

Zitat:

Dann gibt`s Leute, für die kommt ein E-Auto überhaupt nicht infrage, seien das nun z.B. Oldtimerbesitzer, Leute, die der E-Mobilität nichts abgewinnen können, etc. Auch das hat man zu respektieren.

Absolut richtig.

 

Zitat:

Mein Fazit: man versucht immer wieder E-Autos in einem Licht darzustellen, wo sie m.E. nicht hingehören.

Aktuell steht die E-Auto-Entwicklung noch am Anfang, wenn man mit den über 100 Jahren des Verbrenners vergleicht. Erst schrittweise werden weitere Klassen dazugebracht.

 

Zitat:

Das mag für sehr pragmatische (alternativ: solvente) Neuwagenkäufer mit bestimmten Einsatzgebieten ihrer Fahrzeuge in Ordnung sein. Für die meisten anderen Leute aber wohl nicht.

Ich denke, am ehesten verkauft sich das E-Auto über Haben-wollen nach einer Probefahrt.

 

Zitat:

Ein deutliches Indiz hierfür sind die Verkaufszahlen, diese zeigen mir, daß überwiegend auf konventionelle Technik gesetzt wird, auch wenn das einigen nicht passt.

Das sehe ich nun nicht als Indiz, da die Auswahl noch mickrig ist. Geht halt nicht alles sofort.

 

Zitat:

Zudem sehe ich die Maßnahmen, mit welchen die Fahrzeuge dennoch in den Markt gedrückt werden sollen, als völlig falsches Zeichen an. Subventionen haben hier nichts verloren, ebensowenig Steuerbegünstigungen, etc. Das ist eine Marktverzerrung, nichts weiter.

Ohne Subventionen ist sowas kaum möglich. Dazu sind Verbrenner zu weit etabliert und der Kunde kauft kaum wegen Umweltschutzkriterien.

j.


15.04.2020 21:48    |    Boppin B

Zitat:

@jennss schrieb am 15. April 2020 um 12:03:29 Uhr:

Zitat:

@Boppin B schrieb am 15. April 2020 um 08:36:17 Uhr:

Genau deshalb muß es meiner Meinung nach jedem selbst überlassen bleiben welches Fahrzeug er wählt. Beispiel: Urlaubsfahrten: ich ziehe einen Wohnwagen (oder anderen Freizeitanhänger mit Boot, etc) oder ich habe ein Wohnmobil: ich denke hier ist E-Antrieb weder sinnvoll noch überhaupt verfügbar. Der eine oder andere HAT bereits auch "sein" Fahrzeug gefunden und möchte es gar nicht austauschen. Gründe hierfür gibts ja genug (Fahrzeug neuwertig, Oldtimer, kein Geld für ein neues, etc.). Desweiteren ist es auch ökologisch überhaupt nicht sinnvoll etwas funktionierendes gegen etwas auszutauschen, was erst noch mit hohem Aufwand produziert werden muß.

Sehe ich genauso. Verbrenner wurden ja auch nicht teurer seit E-Autos gefördert werden.

Richtig. Aber E-Autos werden künstlich vergünstigt!

 

Zitat:

@jennss schrieb am 15. April 2020 um 12:03:29 Uhr:

Zitat:

Anderes Szenario: der weiter oben benannte Aussendienstler: wenn er ein E-Auto zur Verfügung hat, dann kann er ja gerne damit fahren. Dessen Auto wird eh alle zwei bis drei Jahre ausgetauscht (unterstelle ich jetzt mal). Daher ist es hier eh egal, zudem dürfte es bei einem Fahrzeug in dem Alter noch keine größeren Probleme geben, da müsste man "echte" Langzeiterfahrungen haben (nicht nur die reinen km--Stände, sondern Fahrzeuge, die wirklich mal 10 oder 15 Jahre auf dem Buckel haben).

So ein Tesla ist eigentlich ideal für hohe Laufleistungen, also 50000 km pro Jahr. Dann sind das 500000 km in 10 Jahren. Aber hast Recht, es fehlen noch Erfahrungen, wie es um die E-Autos nach 10 Jahren genau steht. Garantie auf den Antrieb gibt es ja nur meist bis 8 Jahren.

Wesentlich höhere Garantien gibt es bei Verbrenner-PKW auch nicht. Aber Stand heute kann ich davon ausgehen, daß ein "normaler" PKW etwa 16 bis 20 Jahre hält, manche auch länger. Wenn bei einem E-Auto der Akku defekt geht, dann dürfte es das in den meisten Fällen aus wirtschaftlicher Sicht gewesen sein. Und: den Akku kann ich ja auch nicht komplett "runterfahren", wenn der z.B. nur noch 70% Kapa hat, dann kann ich ihn tauschen weil von der ohnehin meist überschaubaren Reichweite im Neuzustand dann kaum mehr was über bleibt.

 

 

Zitat:

@jennss schrieb am 15. April 2020 um 12:03:29 Uhr:

Zitat:

Die Masse der Leute wird hier aber keinen Bedarf haben, dies auch vor dem Hintergrund des Einstandspreises.

Über 10 Jahre sind vergleichbare Verbrenner sehr wahrscheinlich teurer, also schon beim jetzigen Kaufpreis.

Was noch bewiesen werden müsste.

 

Zitat:

@jennss schrieb am 15. April 2020 um 12:03:29 Uhr:

Zitat:

Bei Transportern usw sehe ich auch elektrische Antriebe als wenig brauchbar an. Hier seien mal die Leergewichte der Fahrzeuge (und damit die mögliche Zuladung), die zu erwartenden Preise, Akkukapazitäten, Einstandspreise,... als Hemmschuh benannt. Glaube nicht daß hier in Kürze eine Änderung stattfindet.

Es wird sehr spannend, wie sich der neue Tesla Semi Truck schlägt.

Ist das diese komische Fahrzeug von dem keiner weiß welche Zielgruppe es ansprechen soll? Na, wenn das die Lösung für Transporterfahrer sein soll, dann gute Nacht.

 

Zitat:

@jennss schrieb am 15. April 2020 um 12:03:29 Uhr:

Zitat:

Familienfahrzeuge: da sehe ich Autos vom Schlage eines VW Sharan, Opel Zafira und Co. Hier werden sehr oft gebrauchte Fahrzeuge genommen, denn: welche Familie kann schon 40k€ oder mehr für ein neues Auto ausgeben?

Bisher gibt es in der Klasse kein E-Auto, meine ich.

Glaube ich auch nicht.

 

Zitat:

@jennss schrieb am 15. April 2020 um 12:03:29 Uhr:

Zitat:

Dann gibt`s Leute, für die kommt ein E-Auto überhaupt nicht infrage, seien das nun z.B. Oldtimerbesitzer, Leute, die der E-Mobilität nichts abgewinnen können, etc. Auch das hat man zu respektieren.

Absolut richtig.

Stimmt!

 

Zitat:

@jennss schrieb am 15. April 2020 um 12:03:29 Uhr:

Zitat:

Mein Fazit: man versucht immer wieder E-Autos in einem Licht darzustellen, wo sie m.E. nicht hingehören.

Aktuell steht die E-Auto-Entwicklung noch am Anfang, wenn man mit den über 100 Jahren des Verbrenners vergleicht. Erst schrittweise werden weitere Klassen dazugebracht.

Sehe ich anders: E-Autos gibt es schon sehr lange. Aber offensichtlich sprach das Konzept niemand an, und einen wirklichen Bedarf verspürte man auch nicht. Das dürfte auch mit ein wesentlicher Grund sein weshalb sich kaum jemand damit befasst bzw. befasste.

 

Zitat:

@jennss schrieb am 15. April 2020 um 12:03:29 Uhr:

Zitat:

Das mag für sehr pragmatische (alternativ: solvente) Neuwagenkäufer mit bestimmten Einsatzgebieten ihrer Fahrzeuge in Ordnung sein. Für die meisten anderen Leute aber wohl nicht.

Ich denke, am ehesten verkauft sich das E-Auto über Haben-wollen nach einer Probefahrt.

Warum? Ich kann beispielsweise im Porsche eine Probefahrt machen, finde das Auto danahc gut und kann es mir trotzdem nicht leisten. So ähnlich sehe ich das auch bei den E-Autos. Sicher machts Spaß einen Tesla mal zu fahren, aber kann ich mir 1. nicht leisten und 2. gibt es bei Tesla andere Dinge wleche mir nicht behagen (angefangen beim Selbstdarsteller Elon Musk bis hin zu der merkwürdigen Ersatzteilstrategie mit einer mehr als nur selbstbewussten Preisgestaltung). Und die halbwegs bezahlbaren Fahrzeuge sind absolut nicht mein Fall.

 

Zitat:

@jennss schrieb am 15. April 2020 um 12:03:29 Uhr:

Zitat:

Ein deutliches Indiz hierfür sind die Verkaufszahlen, diese zeigen mir, daß überwiegend auf konventionelle Technik gesetzt wird, auch wenn das einigen nicht passt.

Das sehe ich nun nicht als Indiz, da die Auswahl noch mickrig ist. Geht halt nicht alles sofort.

Muß auch nicht. Offenbar haben auch die hersteller kein gesteigertes Interesse am Verkauf von E-Autos. Kann ich ein stückweit auch verstehen.

 

Zitat:

@jennss schrieb am 15. April 2020 um 12:03:29 Uhr:

Zitat:

Zudem sehe ich die Maßnahmen, mit welchen die Fahrzeuge dennoch in den Markt gedrückt werden sollen, als völlig falsches Zeichen an. Subventionen haben hier nichts verloren, ebensowenig Steuerbegünstigungen, etc. Das ist eine Marktverzerrung, nichts weiter.

Ohne Subventionen ist sowas kaum möglich. Dazu sind Verbrenner zu weit etabliert und der Kunde kauft kaum wegen Umweltschutzkriterien.

j.

Man muß auch nicht die etablierten Fahrzeuge mit Hilfe von Subventionen im falschen Licht darstellen. Wie bereits geschrieben verfälscht dies die Kostenseite komplett, ausserdem haben die meisten Kunden wohl auch kein Interesse an E-Autos. Darüber sollte auch mal nachgedacht werden, das Produkt "E-Auto" taugt wohl nicht so wie man es gerne hätte.


15.04.2020 22:03    |    notting

@Boppin B:

1. Man kann den Akku meist auch zum Teil erneuern. Oder z. B. Nissan bietet auch wiederaufgefrischte Akkus an (also teilrepariert), die deutl. günstiger sind, aber evtl. nicht ganz 100% der ursprüngl. Kapazität haben.

2. Meinen Eltern ist am vorherigen Verbrenner im Alter von 12 Jahren der ZR runtergesprungen -> lohnt auch nicht mehr. Bzw. beim wirtschaftl. Totalschaden wird angenommen, dass es einen ähnl. Gebrauchten gibt, der z. B. den Zahnriemenriss oder defekten Akku nicht hat. Die Akkus und Zahnriemen werden aber eher gleichmäßig altern (bzw. ausgetauscht werden müssen), wirst du nicht viel Alternativen haben, wenn eben nicht z. B. ein ZR-Riss einen große Motorschaden verursacht hat.

Man muss daher in so einem Fall vergleichen, was wäre, wenn man das Geld nicht in einer Reparatur steckt, sondern ein ein deutl. neueres Auto. Und da muss man erstmal schauen, wie sich die Technik bzw. die Preise weiterentwickeln.

3. Renault sagt: https://blog.renault.de/energiebuendel-wissenswertes-z-e-batterien/

Zitat:

Das Ergebnis: Sogar nach zehn Jahren bieten 99,5 Prozent der Elektroauto-Batterien von Renault noch einen SOH-Wert von mehr als 85 Prozent – ein hervorragendes Ergebnis!

... auch wenn es seltsam ist, weil es den Fluence Z.E. erst ab Anfang 2012 gab (und der Zoe später kam) und wir nicht mal Mitte 2020 haben...

 

Ich persönl. halte gerade nach E-Autos Ausschau u.a. wg. der Beschleunigung und schon festgeklopften künstl. staatl. Spritpreiserhöhungen, Fahrverboten & Co. Denke durch letztere Dinge wird das E-Auto-Interesse etwas steigen.

Zudem bin ich auch seltener auf Langstrecke unterwegs. Trotzdem werde ich schauen, dass die Kiste möglichst lange (über die % SoC betrachtet) möglichst mind. 150kW lädt.

 

notting


16.04.2020 08:20    |    Boppin B

Wie gesagt, ich will nicht grundsätzlich gegen E-Autos reden. Was mir missfällt ist die Vorgehensweise, wie die Fahrzeuge in den Markt gepresst werden sollen und mit welchen Hilfsmaßnahmen dies geschieht! Zudem lässt man diese Fahrzeuge in einem besseren Licht dastehen als dies eigentlich gerechtfertigt ist. Das geht bei den Kosten los und hört bei den Emissionen noch nicht auf. Zumindest ist dies meine Wahrnehmung! Wessen Einsatzgebiet für E-Autos gut geeignet ist soll sich gerne so ein Auto kaufen, da spricht ja auch nichts dagegen.

 

Zum defekten ZR: dieser ist bekanntermaßen ein Verschleißteil und muß nach bestimmten Zeit/km-Intervallen erneuert werden. Dies hat seinen Grund eben dahingehend, daß der ZR bei einem Riss den Motor in aller Regel recht nachhaltig schädigt. Ich gehe daher davon aus, daß bei 12 Jahren Betrieb mindestens der Zeitintervall überschritten bzw. die routinemäßige Sichtkontrolle nicht durchgeführt wurde. Deswegen denke ich, daß man diesen Schaden nicht dem Fahrzeug anlasten kann, hier handelt es sich eher um Versäumnisse des Fahrzeugsbesitzers oder u.U. der Werkstatt (falls das Fahrzeug bis zuletzt regelmäßig gewartet wurde)

 

Thema Reichweite und Batteriekapa nach 10 Jahren: Du schreibst, bei Renault habe der Akku in aller Regel nach 10 Jahren noch 85%. Gut, lass ich mal so stehen. ich bringe jetzt aber folgendes ins Spiel: der ADAC hat im April 2019 einen ZOE getestet und u.a. hierbei eine Reichweite von 180 bis 300km im Neuzustand festgestellt. Die Werte bezogen sich darauf, welche Akkugröße beim Kauf geordert wurde. Im Winter gibt aber selbst Renault für den großen Akku lediglich 200km RW an. Gehen wir weiter davon aus, daß ein alter Akku im Winter möglicherweise nicht einmal mehr die oben angenommenen 85% sondern weniger hat, dann kannst du davon ausgehen daß das Auto vielleicht bloß noch 130 oder max. 150km schafft (und das wohl auch nur wenn Du verhalten fährst und auf den einen oder anderen el. Vebraucher verzichtest). Und nun überleg mal wie das wohl für den kleinen Akku aussehen mag...

 

Das sind für mich schon einige Gründe eben kein E-Auto zau kaufen. Wer das trotzdem machen möchte oder in wessen Fahrprofil ein E-Auto gut passt - kaufen!

 

Aber hört verdammt nochmal auf, das E-Auto als eierlegende Wollmilchsau zu verkaufen, denn das ist es nicht!


16.04.2020 09:31    |    notting

Zitat:

@Boppin B schrieb am 16. April 2020 um 08:20:21 Uhr:

Zum defekten ZR: dieser ist bekanntermaßen ein Verschleißteil und muß nach bestimmten Zeit/km-Intervallen erneuert werden. Dies hat seinen Grund eben dahingehend, daß der ZR bei einem Riss den Motor in aller Regel recht nachhaltig schädigt. Ich gehe daher davon aus, daß bei 12 Jahren Betrieb mindestens der Zeitintervall überschritten bzw. die routinemäßige Sichtkontrolle nicht durchgeführt wurde. Deswegen denke ich, daß man diesen Schaden nicht dem Fahrzeug anlasten kann, hier handelt es sich eher um Versäumnisse des Fahrzeugsbesitzers oder u.U. der Werkstatt (falls das Fahrzeug bis zuletzt regelmäßig gewartet wurde)

Ich habe doch geschrieben, dass auch ZR regelm. ausgetauscht werden müssen. Desweiteren ist meinen Eltern der ZR nicht gerissen, sondern runtergesprungen. Übrigens etwas mehr als 1 Jahr nach dem letzten Wechsel und die fahren extrem wenige km/Jahr. Kurz: Meine Eltern haben das Auto vernünftig warten lassen. D.h. in diesem Fall würde ich nicht schreiben, dass es *u.U.* ein Versäumnis der Werkstatt ist, sondern recht sicher. Das Blech was das Runtersprungen verhindern sollte hatte einen Riss der stark nach mit dem Werkzeug oder so drangekommen aussah...

 

Zitat:

Thema Reichweite und Batteriekapa nach 10 Jahren: Du schreibst, bei Renault habe der Akku in aller Regel nach 10 Jahren noch 85%. Gut, lass ich mal so stehen. ich bringe jetzt aber folgendes ins Spiel: der ADAC hat im April 2019 einen ZOE getestet und u.a. hierbei eine Reichweite von 180 bis 300km im Neuzustand festgestellt. Die Werte bezogen sich darauf, welche Akkugröße beim Kauf geordert wurde. Im Winter gibt aber selbst Renault für den großen Akku lediglich 200km RW an. Gehen wir weiter davon aus, daß ein alter Akku im Winter möglicherweise nicht einmal mehr die oben angenommenen 85% sondern weniger hat, dann kannst du davon ausgehen daß das Auto vielleicht bloß noch 130 oder max. 150km schafft (und das wohl auch nur wenn Du verhalten fährst und auf den einen oder anderen el. Vebraucher verzichtest). Und nun überleg mal wie das wohl für den kleinen Akku aussehen mag...

Z. B. den Zoe II gibt's nur mit einer Brutto-Akkugröße (gilt nicht für I!). D.h. der "kleinere" Akku ist nur eine elektr. Begrenzung. Dadurch wird der Akku physisch nicht so ausgereizt, was seine Restkapazität weniger stark schrumpfen lässt. Den Effekt kann man aber auch erzielen, wenn man von Hand beim "größeren" Akku nie die letzten % lädt, sondern rechtzeitig abbricht.

Und wenn die reale Kapazität schrumpft, sollte das so gemacht sein, dass die Elektronik nicht die Kapazität entspr. weiter einschränkt, sondern sozusagen zuerst der %-Satz kaputtgeht, der durch die elektr. Begrenzung eh nicht nutzbar ist (übrigens sind in quasi allen Fahrzeugen die Akkus elektr. begrenzt, nur meist weniger stark als wenn man eben künstl. einen kleineren Akku haben will). D.h. aus Sicht der Ladestandsanzeige im Armaturenbrett verliert der Akku weniger Kapazität über die Zeit als er physisch tut, da eben erst Reserven aufgezehrt werden.

Und wie gesagt, z. T. kann man den Akku teilw. austauschen oder ein aufgefrischten Ersatzakku reinmachen. Hab da aber auch keinen Überblick welcher Hersteller was davon anbietet.

Bei Renault kannst du den Akku mieten, dann sind dir 10 Jahre lang 75% garantiert. Die Kosten hängen von der Fahrleistung hab. Privatleute können sogar >=20Mm/Jahr fahren ohne dass die Kosten weiter steigen wg. "Flatrate".

Richtig ist, dass man schon beim Kauf an den Winter- bzw. AB-Betrieb und die längerfristigere Akkudegradation denken muss.

 

Zitat:

Das sind für mich schon einige Gründe eben kein E-Auto zau kaufen. Wer das trotzdem machen möchte oder in wessen Fahrprofil ein E-Auto gut passt - kaufen!

 

Aber hört verdammt nochmal auf, das E-Auto als eierlegende Wollmilchsau zu verkaufen, denn das ist es nicht!

Da stimme ich dir zu. Aber es gibt auch Leute, die ohnehin schon längere Pausen auf längeren Fahrten machen. Und das Angebot an Schnellladesäulen wird immer besser. Möglicherweise ist dem Personenkreis nicht klar, dass es durchaus Sinn machen könnte sich mit der Thematik E-Auto genauer zu beschäftigen.

 

notting


16.04.2020 21:16    |    Boppin B

Mit der ZR-Geschichte: da MUSS was schiefgelaufen sein, ZR laufen nicht einfach ab. Aber das schriebst Du ja schon. Trotz alledem ist dieses Mißgeschick nicht dem Auto anzulasten, wenn entweder beim ZR Wechsel Fehler gemacht werden oder der ZR infolge verschleppter Wartung defekt gehen, dann ist das zumindest nichts was man dem Auto anlasten kann. Bei VW`s Steuerkettendesaster sieht das schon wieder anders aus, aber VW baut auch E-Autos - wer weiß was einen hier künftig erwartet ?

 

Wie der Akku sich langfristig wirklich verhält, egal ob "künstlich begrenzt" oder nicht kann man m.A. nach Stand heute nicht sagen. Richtig natürlich, daß man die Akkus bei Renault mieten muß. das kann mehrere Gründe haben, entweder vertraut man der Technik herstellerseitig noch nicht recht oder man will günstigere Preise anbieten und erwähnt die Akkumiete quasi nur nebenbei. Fällig ist sie aber so oder so.

 

Bei der Sache mit den Pausen fokussiert man sich in diesem Thread leider darauf, also ob das der einzige Grund wäre, weshalb E-Autos (zu-) wenig gekauft werden. Ich bin überzeugt davon daß sich die Leute schon sehr genau überlegen WAS sie kaufen. Oder anders: ich kaufe mir ja kein E-Auto, bloß weil ich auf Langstrecken zwei oder drei Pausen mache.


17.04.2020 21:15    |    BravoI

Auf diese Strecke Verbrenner locker 2 Stunden schneller https://www.youtube.com/watch?v=G5oJM3SSB5U

 

Gruß. I.


18.04.2020 01:00    |    jennss

Zitat:

@Boppin B schrieb am 16. April 2020 um 21:16:11 Uhr:

Richtig natürlich, daß man die Akkus bei Renault mieten muß. das kann mehrere Gründe haben, entweder vertraut man der Technik herstellerseitig noch nicht recht oder man will günstigere Preise anbieten und erwähnt die Akkumiete quasi nur nebenbei. Fällig ist sie aber so oder so.

Man kann den Akku bei Renault auch kaufen. Kostet dann 8000 € Aufpreis. Manch einem ist das zu viel und nimmt lieber die Mietvariante. Die Mietkosten kann man dann monatlich mit den ggü. Verbrennern gesparten Unterhaltskosten verrechnen. Ich würde wohl lieber den Akku kaufen und notfalls die 8000 € mit Kredit monatlich abstottern. Dann hat man nach Ablauf der Kreditzeit immerhin den alten Akku.

 

Die angegebene Langlebigkeit bei Renault-Akkus ist insofern bemerkenswert, weil die Akkus nicht klimatisiert sind. Eine Ausnahme ist jetzt der neue Twingo, aber der ist im Kern ja auch ein Smart. (Smarts haben flüssigklimatisierte Akkus).

j.


18.04.2020 08:28    |    notting

Zitat:

@Boppin B schrieb am 16. April 2020 um 21:16:11 Uhr:

Wie der Akku sich langfristig wirklich verhält, egal ob "künstlich begrenzt" oder nicht kann man m.A. nach Stand heute nicht sagen. Richtig natürlich, daß man die Akkus bei Renault mieten muß. das kann mehrere Gründe haben, entweder vertraut man der Technik herstellerseitig noch nicht recht oder man will günstigere Preise anbieten und erwähnt die Akkumiete quasi nur nebenbei. Fällig ist sie aber so oder so.

Falsch, man kann bei Renault den Akku zumindest beim Zoe seit Jahren auch kaufen, siehe Preisliste (kann sein, dass es nicht im Konfigurator steht). Angebl. kann man sich inzw. sogar aus der Miete rauskaufen (angebl. sogar beim Twizy).

 

notting


18.04.2020 15:03    |    pcAndre

Morgen...!

Aufgrund der Möglichkeit in Deutschland so schnell zu fahren wie man möchte, sind solche Fragestellungen sehr vielschichtig. Ich persönlich fahre lange Strecken möglichst zügig. Mein E500 fühlt sich zwischen 180 und 210 km/h am wohlsten an. Aufgrund einer Noroviruserkrankung meiner Frau, mussten wir nach Weihnachten sehr zügig gen Heimat fahren. Nördlich von Erfurt ging es los, Ziel war München. Insgesamt 550 km. Diese Strecke haben wir in 3:30 Stunden geschafft. 2x Stopps für Toilettengänge, mei die Ärmste, und gleich den Gastank befüllt.

Jemand im Mercedes Forum hat mal ausgerechnet, dass mein E500 rund 91 kW benötig um die Geschwindigkeit von 200 km/h zu halten.

 

Anbei ein Bild aus einem Youtube-Video [1], der die Verbräuche bei konstanten Geschwindigkeiten auf einer Rundbahn gemessen hat. Daraus kann man grob ableiten, wie weit man mit einer bestimmten Akkugröße kommt. Hätten wir in Deutschland ein Tempolimit, wäre eine mögliche Variable weniger vorhanden!:)

 

MfG André

 

[1]https://www.youtube.com/watch?v=-8zkg2jAXHQ


Bild

18.04.2020 20:58    |    Boppin B

Zitat:

@jennss schrieb am 18. April 2020 um 01:00:15 Uhr:

Zitat:

@Boppin B schrieb am 16. April 2020 um 21:16:11 Uhr:

Richtig natürlich, daß man die Akkus bei Renault mieten muß. das kann mehrere Gründe haben, entweder vertraut man der Technik herstellerseitig noch nicht recht oder man will günstigere Preise anbieten und erwähnt die Akkumiete quasi nur nebenbei. Fällig ist sie aber so oder so.

Man kann den Akku bei Renault auch kaufen. Kostet dann 8000 € Aufpreis. Manch einem ist das zu viel und nimmt lieber die Mietvariante. Die Mietkosten kann man dann monatlich mit den ggü. Verbrennern gesparten Unterhaltskosten verrechnen. Ich würde wohl lieber den Akku kaufen und notfalls die 8000 € mit Kredit monatlich abstottern. Dann hat man nach Ablauf der Kreditzeit immerhin den alten Akku.

 

Die angegebene Langlebigkeit bei Renault-Akkus ist insofern bemerkenswert, weil die Akkus nicht klimatisiert sind. Eine Ausnahme ist jetzt der neue Twingo, aber der ist im Kern ja auch ein Smart. (Smarts haben flüssigklimatisierte Akkus).

j.

Na super! Ein Kleinwagen der ohnehin nur deswegen halbwegs bezahlbar ist weil er mit Steuergeldern subventioniert wird, und damit er mir vollständig gehört muß ich nochmal 8.000,-- aufzahlen? Hat man schon mal davon gehört, daß man beispielsweise für seinen Golf für den Motor Aufpreis zahlen muß? Also mal im Ernst, das ist doch komplett bescheuert, so ein Schmarrn!

 

Aber bitte, wer`s mit sich machen lässt....


18.04.2020 21:52    |    notting

Zitat:

@Boppin B schrieb am 18. April 2020 um 20:58:51 Uhr:

Zitat:

@jennss schrieb am 18. April 2020 um 01:00:15 Uhr:

[...]

Na super! Ein Kleinwagen der ohnehin nur deswegen halbwegs bezahlbar ist weil er mit Steuergeldern subventioniert wird, und damit er mir vollständig gehört muß ich nochmal 8.000,-- aufzahlen? Hat man schon mal davon gehört, daß man beispielsweise für seinen Golf für den Motor Aufpreis zahlen muß? Also mal im Ernst, das ist doch komplett bescheuert, so ein Schmarrn!

 

Aber bitte, wer`s mit sich machen lässt....

Wichtig ist, was unterm Strich dabei rauskommt. Ähnl. Konkurrenzprodukte kosten mit Kaufakku auch ähnl. Nur hat man bei Renault eben die Möglichkeit auch zu mieten, was in gewissen Situationen Vorteile hat, aber viele Konkurrenten nicht bieten :rolleyes:

 

Und gerade VW ist bekannt dafür, dass man für jeden Scheiß extra zahlen muss, der bei Renault z. T. serienm. drin ist!

 

notting


19.04.2020 20:55    |    Boppin B

Bei der Ausstattung hast du recht, VW (wie auch teils andere deutsche Marken) greifen da sehr selbsbewusst zu.

 

Was ich kritisiere:

 

Die Sache mit dem Akku verschleiert den tatsächliche Kaufpreis. Miete ich, darf ich übers Jahr gesehen mit folgenden Kosten rechnen (gefunden auf efahrer.com):

 

Monatliche Batteriemiete für die 22-kWh-Batterie:

 

7.500 Km / Jahr: 59,00 Euro monatlich

10.000 Km / Jahr: 69,00 Euro monatlich

12.500 Km / Jahr: 79,00 Euro monatlich

15.000 Km / Jahr: 89,00 Euro monatlich

17.500 Km / Jahr: 99,00 Euro monatlich

Unlimited: 119,00 Euro monatlich

 

Monatliche Batteriemiete für die 41-kWh-Batterie:

 

7.500 Km / Jahr: 69,00 Euro monatlich

10.000 Km / Jahr: 79,00 Euro monatlich

12.500 Km / Jahr: 89,00 Euro monatlich

15.000 Km / Jahr: 99,00 Euro monatlich

17.500 Km / Jahr: 109,00 Euro monatlich

Unlimited: 119,00 Euro monatlich

 

Leute, das sind im teuersten Fall 1428 p.a.! Rechnet doch selbst mal aus wenn Ihreuren neuen Renault meinetwegen vier Jahre hast bevor Du tauscht oder was neues kaufst. Und selbst wenn du nur 15tkm im Jahr fährst kommen fast 1200 € p.a. on top. Das ist doch ein Witz, oder?

 

Tja, und beim "kaufen" wird aus diesem Kleinwagen ein Auto für roundabout 30k€ . Und da ist schon diese unsägliche Subvention abgezogen!

 

Jetzt brauche ich Gründe weshalb ich das gut fnden sollte?


19.04.2020 21:13    |    notting

Zitat:

@Boppin B schrieb am 19. April 2020 um 20:55:05 Uhr:

Bei der Ausstattung hast du recht, VW (wie auch teils andere deutsche Marken) greifen da sehr selbsbewusst zu.

 

Was ich kritisiere:

 

Die Sache mit dem Akku verschleiert den tatsächliche Kaufpreis. Miete ich, darf ich übers Jahr gesehen mit folgenden Kosten rechnen (gefunden auf efahrer.com):

 

[Veraltete Daten entfernt]

 

Leute, das sind im teuersten Fall 1428 p.a.! Rechnet doch selbst mal aus wenn Ihreuren neuen Renault meinetwegen vier Jahre hast bevor Du tauscht oder was neues kaufst. Und selbst wenn du nur 15tkm im Jahr fährst kommen fast 1200 € p.a. on top. Das ist doch ein Witz, oder?

 

Tja, und beim "kaufen" wird aus diesem Kleinwagen ein Auto für roundabout 30k€ . Und da ist schon diese unsägliche Subvention abgezogen!

 

Jetzt brauche ich Gründe weshalb ich das gut fnden sollte?

- In der Preisliste sind sehr weit vorne die beiden Varianten (Kauf-/Mietakku inkl. Mietkosten) auf einer Seite direkt untereinander, sodass man sich das ausrechnen kann.

- Du kriegst eine längere und höhere Mindestkapazitätsgarantie (75 statt 66% bei Kauf und bei privat sind die Kosten nach oben begrenzt und somit die Fahrleistung quasi unbegrenzt solange man sie innerhalb der 10 Jahre zusammenbekommt).

- Falsch, der aktuelle Zoe mit 41kWh-Kaufakku (der in Wirklichkeit die selbe physische Kapazität wie der 52kWh-Akku hat, was im Endeffekt die Degradation verringert und die die doch passiert vermutl. auch weniger spürbar werden lässt) kostet _ohne_ Prämie ca. 30kEUR und mit Prämie (inkl. AVAS) ca. 24kEUR! :rolleyes:

- Stand 1.9.2019 kostet die Akkumiete zw. 74EUR/Monat (7500km/Jahr) und 124EUR/Monat (dürfte ab ca. 20Mm/Jahr Sinn machen, letzteres gibt's aber nur für Privatkunden).

 

notting


19.04.2020 21:59    |    Max_XCV

Das besondere witzig ist, dass die Lösung einfach teuer ist: Bei 7.500 Km pa 59€ pro Monat (oder 69€ oder 74€, wie auch immer) ist man noch kein Stück gefahren, die laufenden Stromkosten für die Mobilität kommen noch hinzu, die bekanntermaßen auch keine günstige Alternative ist. Für den Preis der Akkumiete kann der Kunde sich auch einfach eine Tankfüllung kaufen und erhält seine Mobilität für den Monat - ohne zusätzliche Stromkosten.


20.04.2020 19:50    |    notting

Zitat:

@Max_XCV schrieb am 19. April 2020 um 21:59:34 Uhr:

Das besondere witzig ist, dass die Lösung einfach teuer ist: Bei 7.500 Km pa 59€ pro Monat (oder 69€ oder 74€, wie auch immer) ist man noch kein Stück gefahren, die laufenden Stromkosten für die Mobilität kommen noch hinzu, die bekanntermaßen auch keine günstige Alternative ist. Für den Preis der Akkumiete kann der Kunde sich auch einfach eine Tankfüllung kaufen und erhält seine Mobilität für den Monat - ohne zusätzliche Stromkosten.

Dafür ist u.a. der Zoe bei der Wartung deutl. günstiger (Jennss hatte dazu auch mal einen Blogartikel geschrieben):

- Ca. 150EUR pro 30Mm/1J. beim Zoe (bei ähnl. Verbrennern eher ca. 300EUR/Jahr im Schnitt A/B-Wartung)

- Anders als div. Verbrenner kein teurer Zahnriemen (IIRC 500-1500EUR alle 5-6J./120-160Mm).

- Ich denke spätestens wenn man Haushaltsstrom mit Benzin vergleicht wenn die nächsten 2-3 CO2-Steuer-Stufen gelten, dürfte man in der Praxis eher auf Strom günstiger fahren, gerade bei viel Kurzstrecke. Angebl. sollen auch Abgaben auf Strom reduziert werden.

 

Mag sein, dass wg. dem Anschaffungspreis ein E-Auto gerade bei geringer Fahrleistung noch teurer ist. Aber bitte nicht nur auf einzelne Kostenpunkte achten.

 

notting


20.04.2020 21:50    |    Boppin B

Man muß keinen Verbrenner mit ZR kaufen, es gibt auch genug (haltbare) mit Steuerkette. Zudem sind die ZR-Wechsel zumeist auch jenseits der 120tkm (oder mehr). Zwar gibts meist auch ein Zeitintervall, das liegt aber i.d.R. auch bei min. 6 oder 8 Jahren. Mithin ein Alter, wo der Stromer akkutechnisch auch schon etwas abgebaut haben dürfte und möglicherweise erste Rep. an den Akkus erwartet werden können. Kann man ja mal schauen was teurer oder günstiger sein wird.

 

Auch Strom dürfte künftig teurer werden (meine Einschätzung), mal abgesehen davon ob eine flächendeckende Bereitstellung möglich sein wird wenn viele Leute ihre Verbrenner durch E-Fahrzeuge ersetzen. (Bedenke: nicht jeder hat Solar).

 

Mit der CO2 Steuer ists ebenso wie mit den Subventionen für E-Fahrzeuge: unnötig wie ein Kropf und verzerrend! Ich würde mitgehen wenn hubraum-/leistungsstarke Fahrzeuge oder beispielsweise Fahrzeuge in den Luxuskategorien "bestraft" würden, hier kann jeder bis zu einem gewissen Grad verzichten oder er muß halt zahlen!

 

Wenn aber jemand einen Klein- oder max. Mittelklassewagen kauft, mit nicht allzu hoher Leistung und entsprechend niedrigem Kraftstoffverbrauch, so ist es nicht nachvollziehbar, weshalb derjenige bestraft wird. Dafür gibt es m.E. auch keine schlüssige Begründung, man unterstellt per se daß ein E-Auto klimafreundlich sei (was aber so nicht stimmt!). Mir fehlt hierfür jegliches Verständnis.

 

Driftet aber mittlerweile ja alles am Ursprungsthema vorbei, es ging ja mal um was anderes (oder ist die aktuelle Richtung evtl erwünscht?)


01.05.2020 22:59    |    futuro04

Ich bin wohl eher eine Ausnahme, aber bei mir sind es bei dieser Strecke (Zürich-Toscana ca. 700km) immer etwa 2h Pause insgesamt. Einfach weil ich irgendwann gemerkt habe, dass es mir so viel besser geht, wenn ich ankomme.

Mittlerweile baue ich sogar jeweils in Milano einen Motel-Stop ein. Dann kann ich erst spät Nachts zu Hause losfahren und habe eine wunderbar freie Strecke bis dahin. Und dann am nächsten Morgen geht's gefühlt erst richtig los mit dem Roadtrip, hinein in den Sonnenaufgang. Einfach ein tolles Gefühl. Hoffe das wird bald wieder möglich sein.


02.05.2020 00:26    |    jennss

Zitat:

@Boppin B schrieb am 20. April 2020 um 21:50:43 Uhr:

Mit der CO2 Steuer ists ebenso wie mit den Subventionen für E-Fahrzeuge: unnötig wie ein Kropf und verzerrend!

Findest du nur die Förderung der E-Autos schlecht oder auch die Förderung der Infrastruktur?

j.


02.05.2020 00:27    |    jennss

Zitat:

@futuro04 schrieb am 1. Mai 2020 um 22:59:28 Uhr:

Ich bin wohl eher eine Ausnahme, aber bei mir sind es bei dieser Strecke (Zürich-Toscana ca. 700km) immer etwa 2h Pause insgesamt. Einfach weil ich irgendwann gemerkt habe, dass es mir so viel besser geht, wenn ich ankomme.

So geht es mir auch. Habe einfach keine Lust durchzupowern und genieße auch die Pausen mit ein bisschen Handy/Internet, Essen, bisschen spazieren.

j.


02.05.2020 14:14    |    AgilaNJOY

Wenn das E-Auto sich als alleiniges Fahrzeug für Familien durchsetzen soll, muss folgendes gebaut werden:

 

- Golf (Variant) Grösse, vor allem beim Kofferraum

- bezahlbare Einsteiger-Variante ohne überflüssiges Zeugs (Kassenmodell) vorhanden

- vernünftige Basis-Reichweite von ca. 200 km

- Schnellladefähigkeit

- lange Garantie auf den Akku

- konseratives Design

 

Momentan besteht der Markt aus folgenden Modellen:

 

- klein und bezahlbar, aber nicht genug Platz und nicht schnelladefähig - Langstrecke nervt (z.B. Zoe)

- richtige Grösse, gute Reichweite, schnelladefähig aber zu teuer, unnötige Extras, nicht lieferbar (z.B. ID 3)

- sehr gute Reichweite, schnelladefähig, genügend Transportkapazität aber zu gross, zu sportlich, wesentlich zu teuer (Teslas, e-tron, Mercedes)

 

Wenn man mal die Statistik anschaut, dann wollen z.B. alle Golf-Käufer die Grösse, den Komfort und die Sicherheit, aber sehr wenige die teuren Modelle. Der Einstiegs-Motor mit der kleinsten Ausstattung ist regelmässig das meistverkaufte Modell oder dann eben Sondermodelle, wo man Extras "geschenkt" bekommt.

 

Solche Modelle fehlen komplett ! Wenn ich mit unserem Auto nicht ohne Stop die 300 km zur Oma fahren kann, dann ist das für mich keine Alternative... ein Tesla kann das evtl., aber da sind mir die Folgekosten zu hoch - der braucht zwar weniger Wartung als unser Golf, aber seine Reifen will ich nicht bezahlen müssen, da sind viele Inspektionen drin. Das wird gerne vergessen, wenn man den Wagen nur 3 Jahre least (von Tesla habe ich gelesen, dass die Reifen recht schnell runter sind ,kein Wunder bei dem Drehmoment):

 

Golf: 195/65 R15 H: 65 € / Reifen, 260€ gesamt ohne Montage

Tesla Model 3 SR+: 235/45 R18Y: 155 € / Reifen, 620€ gesamt ohne Montage

 

Beidesmal derselbe Conti Premium Contact 6 :-) und die Montage auf 18 Zoll-Felgen ist sicher teurer !


02.05.2020 16:34    |    bsa11

An den Themenstarter,

kann man das hier schon endlich schließen? Von Reispausen redet hier niemand mehr, es ist leider zu einem e-Auto Thema mutiert. Sowas kann man als Thema natürlich auch starten (wird schon bestimmt vielfach existieren). Ging es doch um eine Abfrage nach Pausengewohnheiten?


02.05.2020 16:54    |    notting

Zitat:

@bsa11 schrieb am 2. Mai 2020 um 16:34:16 Uhr:

[...]

An den Themenstarter,

kann man das hier schon endlich schließen? Von Reispausen redet hier niemand mehr, es ist leider zu einem e-Auto Thema mutiert. Sowas kann man als Thema natürlich auch starten (wird schon bestimmt vielfach existieren). Ging es doch um eine Abfrage nach Pausengewohnheiten?

Das hier ist ein Blog. Um Missverständnisse zu vermeiden, solltest du deswegen den Begriff "Blog-Autor" oder so ähnl. verwenden statt "Themenstarter". Denn der Blog-Autor bestimmt in seinem Blog, solange es nicht um NUB-Verstöße wie Beleidigungen geht. In den MT-Foren ist das anders, da gibt's Mods, die (zusätzl. zu Beleidigungen etc.) eben auf den OT-Faktor achten. Desweiteren hat er hier IIRC auch schon geschrieben, dass das mit den E-Autos sein Hintergedanke war, als er den Artikel hier erstellt hat.

 

notting


02.05.2020 17:19    |    bsa11

Zitat:

@notting schrieb am 2. Mai 2020 um 16:54:08 Uhr:

Zitat:

@bsa11 schrieb am 2. Mai 2020 um 16:34:16 Uhr:

[...]

An den Themenstarter,

kann man das hier schon endlich schließen? Von Reispausen redet hier niemand mehr, es ist leider zu einem e-Auto Thema mutiert. Sowas kann man als Thema natürlich auch starten (wird schon bestimmt vielfach existieren). Ging es doch um eine Abfrage nach Pausengewohnheiten?

Das hier ist ein Blog. Um Missverständnisse zu vermeiden, solltest du deswegen den Begriff "Blog-Autor" oder so ähnl. verwenden statt "Themenstarter". Denn der Blog-Autor bestimmt in seinem Blog, solange es nicht um NUB-Verstöße wie Beleidigungen geht. In den MT-Foren ist das anders, da gibt's Mods, die (zusätzl. zu Beleidigungen etc.) eben auf den OT-Faktor achten. Desweiteren hat er hier IIRC auch schon geschrieben, dass das mit den E-Autos sein Hintergedanke war, als er den Artikel hier erstellt hat.

 

notting

Danke für die Aufklärung bzgl. Blog, etc. Natürlich wird er dann bestimmen, wann das Thema aufhört. Der Hinweis auf Hintergedanke zum e-Auto war aber sehr gekonnt versteckt. Ein qQualitätsmerkmal von Fragestellungen ist Focus und Klarheit. So war das hier nicht. Egal, hätte ich hier E-auto geahnt, hätte ich keine Zeile hierfür gewidmet. Wünsche weiter gute Erleuchtung, das Thema ist für mich jetzt uninteressant geworden. Wenn ich der Einzige war, der hier nur die Pausenfrage geortet hatte, lag es offensichtlich an mir. Wenn nicht, dann....vielleicht doch die Fragestellung...?


02.05.2020 22:27    |    Boppin B

Zitat:

@jennss schrieb am 2. Mai 2020 um 00:26:10 Uhr:

Zitat:

@Boppin B schrieb am 20. April 2020 um 21:50:43 Uhr:

Mit der CO2 Steuer ists ebenso wie mit den Subventionen für E-Fahrzeuge: unnötig wie ein Kropf und verzerrend!

Findest du nur die Förderung der E-Autos schlecht oder auch die Förderung der Infrastruktur?

j.

Definiere "Infrastruktur": meinst du damit bspw. die Errichtung von Ladesäulen etc.? Falls ja: ja, finde ich nicht gut! Die Förderung von E-Autos (also das Gewähren von "Prämien") ebenfalls. Die Elektromobilität wird hier mit Steuergeldern gefördert, damit bin ich definitiv nicht einverstanden. Hatte ich aber an anderer Stelle schon mal geschrieben, ich möchte das an dieser Stelle nicht noch mal ausführen.


03.05.2020 17:38    |    jennss

Ja, ich meinte die Ladesäulen. Ich denke, da mach eich mal eine Umfrage.

j.


03.05.2020 17:43    |    jennss

Zitat:

@AgilaNJOY schrieb am 2. Mai 2020 um 14:14:55 Uhr:

Wenn das E-Auto sich als alleiniges Fahrzeug für Familien durchsetzen soll, muss folgendes gebaut werden:

 

- Golf (Variant) Grösse, vor allem beim Kofferraum

- bezahlbare Einsteiger-Variante ohne überflüssiges Zeugs (Kassenmodell) vorhanden

- vernünftige Basis-Reichweite von ca. 200 km

- Schnellladefähigkeit

- lange Garantie auf den Akku

- konseratives Design

Sehe ich auch so. Der Kombi fehlt auf jeden Fall noch auf dem Markt.

 

Zitat:

Momentan besteht der Markt aus folgenden Modellen:

 

- klein und bezahlbar, aber nicht genug Platz und nicht schnelladefähig - Langstrecke nervt (z.B. Zoe)

- richtige Grösse, gute Reichweite, schnelladefähig aber zu teuer, unnötige Extras, nicht lieferbar (z.B. ID 3)

- sehr gute Reichweite, schnelladefähig, genügend Transportkapazität aber zu gross, zu sportlich, wesentlich zu teuer (Teslas, e-tron, Mercedes)

Der Zoe kann DC bis 50 kW laden, aber nur zeitweilig. Der Akku ist nicht klimatisiert, soweit ich weiß (anders als beim Twingo, der vom Smart abstammt). Der Zoe hat aber ca. 390 km Reichweite, also deutlich mehr als ein ID.3 in der Basisvariante. Mit 31900 € vor Abzug der Prämie aber auch nicht mehr so günstig wie ein Basis-ID.3.

Ich gebe dir aber auf jeden Fall Recht, dass es noch zu wenig Modelle gibt. Da wird sich in der nächsten Zeit noch was tun. Der ID.4 wird wohl im Herbst vorgestellt.

j.


03.05.2020 17:47    |    jennss

Zitat:

@bsa11 schrieb am 2. Mai 2020 um 16:34:16 Uhr:

 

An den Themenstarter,

kann man das hier schon endlich schließen? Von Reispausen redet hier niemand mehr, es ist leider zu einem e-Auto Thema mutiert. Sowas kann man als Thema natürlich auch starten (wird schon bestimmt vielfach existieren). Ging es doch um eine Abfrage nach Pausengewohnheiten?

Ich weiß gar nicht, ob ich im Blog einen Artikel schließen kann.

M.E. geht es immer noch um Pausen auf Langstrecken, mit ein bisschen Drumherum. Dass es dabei auch um den Bezug zur Langstreckentauglichkeit von E-Autos geht, habe ich zumindest im Artikel angedeutet :).

 

Hätte nicht gedacht, dass der Anteil der Fahrer mit so kurzen Pausen so hoch ist (0 und 10 Minuten auf 650 km). Vielleicht haben manche schon geahnt, dass es auch dabei um die Feststellung geht, wie weit E-Autos Verbrenner schon ersetzen können? ;)

j.


03.05.2020 18:53    |    magiceye04

Also aktuell ist weder Pause noch E-Auto ein Thema für mich - und das obwohl Tank und Rast derzeit kein Geld fürs Klo haben will.

So leer wie die Autobahnen derzeit sind, kann ich meine Strecke in 3,5 statt 5h fahren, da brauchts keine Pause.

Aber bei einem Autobahnschnitt von 140km/h wäre ein Akku einfach zu schnell leer.

Und ob der Tank nach der Strecke leer ist, ist mir bei den aktuellen Preisen auch egal.


03.05.2020 20:41    |    FWebe

Zitat:

@jennss schrieb am 3. Mai 2020 um 17:47:18 Uhr:

Hätte nicht gedacht, dass der Anteil der Fahrer mit so kurzen Pausen so hoch ist (0 und 10 Minuten auf 650 km).

Das hängt natürlich auch deutlich vom Streckenprofil ab.

Wir fahren zum Verwandschaftsbesuch von der Nordsee nach Aachen, da fährt man zum großen Teil die A1 entlang.

Die andere Verwandschaft wohnt hingegen in der Lüneburger Heide, wo ein Großteil der Strecke auf der A27 absolviert wird.

 

Die beiden Autobahnen sind hinsichtlich der Auslastung, Baustellen und allgemein Limitierung deutlich verschieden, entsprechend unterschiedlich fallen auch die zurückgelegten Strecken aus, bevor man pausieren möchte.

Wenn die Fahrt gut und flüssig voran geht, mache ich auch weniger und kürzere Pausen.


03.05.2020 21:24    |    Boppin B

Zitat:

@jennss schrieb am 3. Mai 2020 um 17:38:39 Uhr:

Ja, ich meinte die Ladesäulen. Ich denke, da mach eich mal eine Umfrage.

j.

Aha. Und was soll das bringen?


04.05.2020 10:28    |    BravoI

Passt gut zu Thema https://www.youtube.com/watch?v=uB3zbJ0G19g zeigt benötige Pausenzeiten für E-Autos,

mit jeden Verbrener diese Strecke kann schneller bewältigen, in Rennen fährt man schneller mit kleinsten Pausen wie es geht. Mit Verbrenner kann von Magdeburg A14 nehmen Richtung Leipzig nehmen, ist Kurzer und schneller.

 

Gruß. I.


04.05.2020 11:32    |    motor_talking

Auf dieses "Rennen" wollte ich neulich auch schon hinweisen.

 

Strecke Hamburg- München, ca. 800km, rein elektrisch zu fahren.

 

Der schnellste Teilnehmer hat es in 8:28 (Stunden:Minuten) geschafft, Fahrzeug war ein Tesla. Wobei nicht genau erwähnt wird, ob der in serienmäßigem Zustand war. Und wieviele Ladepausen eingelegt wurden. Alle anderen waren logischerweise langsamer. Man kann auch mit Verbrenner in 12h von Hamburg nach München fahren.


04.05.2020 12:06    |    jennss

Zitat:

@motor_talking schrieb am 4. Mai 2020 um 11:32:00 Uhr:

Strecke Hamburg- München, ca. 800km, rein elektrisch zu fahren.

 

Der schnellste Teilnehmer hat es in 8:28 (Stunden:Minuten) geschafft, Fahrzeug war ein Tesla. Wobei nicht genau erwähnt wird, ob der in serienmäßigem Zustand war. Und wieviele Ladepausen eingelegt wurden. Alle anderen waren logischerweise langsamer. Man kann auch mit Verbrenner in 12h von Hamburg nach München fahren.

Es waren auch Verbrenner dabei? Das fände ich schon erstaunlich.

j.


04.05.2020 12:09    |    jennss

Zitat:

@Boppin B schrieb am 3. Mai 2020 um 21:24:46 Uhr:

Zitat:

@jennss schrieb am 3. Mai 2020 um 17:38:39 Uhr:

Ja, ich meinte die Ladesäulen. Ich denke, da mach eich mal eine Umfrage.

Aha. Und was soll das bringen?

Mich interessiert, ob viele so denken, also quasi die Förderung der Elektromobilität schlecht oder ungerecht finden.

j.


04.05.2020 14:19    |    Boppin B

Warum sollte man die Förderung der E-Mobilität gut finden? Warum werden nicht andere Antriebsarten genauso gefördert? Wäre es nicht sinnvoller, generell sparsame Fahrzeuge zu belohnen (ich meine hier in erster Linie Verbrenner)? Hat man nicht in der Vergangenheit den Auswüchsen in puncto Leistung, Fahrzeuggewicht, Abmessungen tatenlos zugesehen? Und jetzt fördert man Antreibskonzepte, welche Rohstoffe nur auf andere Art und Weise beanspruchen? (Ich denke da an die für die Akkuherstellung benötigten Rohstoffe, aber auch an die aus meiner Sicht unklare Recyclingfrage den ein zweiter Nutzen des als stationärer Speicher kann ja nicht die dauerhafte Lösung sein). Und man bestraft zudem Leute, welche in einer Art von Selbstbeschränkung kleine sparsame Kfz kauften!

 

Also: ich weiß nicht weshalb man E-Antriebe bezuschussen sollte. Für mich ist das eine massive Art der Steuergeldverschwendung.


04.05.2020 22:03    |    BravoI

Zitat:

@jennss schrieb am 4. Mai 2020 um 12:06:34 Uhr:

Zitat:

@motor_talking schrieb am 4. Mai 2020 um 11:32:00 Uhr:

Strecke Hamburg- München, ca. 800km, rein elektrisch zu fahren.

 

Der schnellste Teilnehmer hat es in 8:28 (Stunden:Minuten) geschafft, Fahrzeug war ein Tesla. Wobei nicht genau erwähnt wird, ob der in serienmäßigem Zustand war. Und wieviele Ladepausen eingelegt wurden. Alle anderen waren logischerweise langsamer. Man kann auch mit Verbrenner in 12h von Hamburg nach München fahren.

Es waren auch Verbrenner dabei? Das fände ich schon erstaunlich.

j.

So wie ich verstanden war, in diesen Rennen war keine Verbrenner dabei.

Meine 860km (Regensburg - SPO) habe ich in 7 Studen geschafft. Ca alle 2 Stunden Pause/Fahrer wechseln und eine Tankstop. Wenn wird es erlaubt, fahre dieses Jahr wieder.

 

Gruß. I.


04.05.2020 22:15    |    jennss

Ja, das waren wohl nur E-Autos. Habe hier was gefunden, von 2018: https://tff-forum.de/viewtopic.php?f=7&t=23143&start=100#p586845

j.


04.05.2020 23:22    |    jennss

Zitat:

@Boppin B schrieb am 4. Mai 2020 um 14:19:13 Uhr:

Warum sollte man die Förderung der E-Mobilität gut finden? Warum werden nicht andere Antriebsarten genauso gefördert?

Habe jetzt mal eine neue Umfrage dazu gepostet. Bin gespannt.

j.


02.07.2020 18:10    |    sens95

Zitat:

@Max_XCV schrieb am 3. April 2020 um 16:29:38 Uhr:

300km kann man immer durchfahren. Auf 650km sehe ich keinen bis einen Stopp, abhängig davon, ob der Tank bis zum Ziel leer ist oder nicht. Dabei wird auch keine Pause gemacht, sondern nur geschwind getankt und weiter geht es. Genauso, wenn jemand aufs Klo muss: Die eine Aktion, fertig. Bei 1000km nach Mittelitalien wird irgendwo bei Innsbruck vollgetankt und am besten gleich beides auf einen Schlag erledigt.

das passt ziemlich genau auch auf mich, weil bei meinen Reisen nach Südtirol das gleiche Handling praktiziert wird. Nach dem Flughafen Innsbruck Richtung Stadtmitte eine Tankstelle suchen, einen Kaffee sich genehmigen und einen Toilettengang zum Entwässern, anschließend ununterbrochene Dauerfahrt bis zum Zielort...


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