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MOTORTESTS.de - Test und Erfahrungsberichte aus der MOTOR-TALK Community

03.04.2020 14:00    |    jennss    |    Kommentare (119)

Wie viel Pausenzeit nehmt ihr euch insgesamt auf einer 650 km-Strecke typischerweise?

Tasse KaffeeTasse Kaffee

Hier mal eine kleine Umfrage, wie viel Pausenzeit ihr euch auf einer 650 km-Strecke (Hamburg - Stuttgart) durch Deutschland durchschnittlich nehmt (2 Personen, aber nur einer fährt). Es geht nicht darum, was ihr schaffen könntet, sondern, wie viel gesamte Pausenzeit realistisch und typisch für euch auf einer so langen Strecke ist. Man kann sich da leicht verschätzen. Manchmal vergeht die Zeit in der Pause schneller als man denkt. Die Zahl der Pausen könnt ihr auch gerne in die Kommentare schreiben.

 

Hier schreibt ein Außendienstler (50000 km/Jahr):

 

Zitat:

Außerdem rüttelt der Neu-Teslafahrer laut firmenauto.de an der Behauptung, fünf Minuten Pause pro 500 Kilometer würden beim guten alten Diesel wirklich genügen. Mit einem Kaffee und Toiletten-Besuch könnten schnell 20 Minuten vergangen sein, die dann auch für einen guten Schluck Strom am Supercharger gereicht hätten. „Man vertrödelt keine Zeit, das schätzt man falsch ein“, wird Meder zitiert.

Naja, Außendienstler sind ja eh immer schnell unterwegs. Ich gehe meist auf WC, esse etwas, tanke + bezahle, gucke in die Mails und Nachrichten, manchmal noch kurz ins Forum :D und nehme dann allmählich wieder Fahrt auf. Es sind bei mir mindestens 2 Pausen, vielleicht auch 3. Bin wohl eher das Gegenteil von einem Außendienstler :). Wie viel Zeit nehmt ihr euch für alle Pausen insgesamt, z.B. im Urlaub? "Insgesamt" bedeutet alle Pausen zusammengerechnet.

j.

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10.04.2020 14:23    |    Navajoa

Also Pausen müssen schon sein. Immer jedoch auf ganz kleinen Rastplätzen, ohne Tanke, Häuschen, etc., ich will meine Ruhe haben. Bei einer 340 km Strecke, welche ich öfter fahre, mind. einmal Pause wegen Bieseln, was Trinken & Essen, die Beine vertreten. Je nachdem, wie heiß der Kaffee ist mind. 10 min. Meist etwas länger. Auch längere Strecken, ich kann 625 km ohne Tanken fahren, mind. 1 richtige Pause, weitere zum Bieseln.


10.04.2020 15:49    |    jennss

Eine Frage ist vor allem: Ist es wirklich störend oder ärgerlich, wenn man Pausen machen muss? (Z.B. insgesamt 1 Std. bei 650 km, was etwa einem E-Auto mit ca. 380 km Reichweite nach WLTP-Norm, 80 kW Laden und 120 km/h meistgefahrener Geschwindigkeit entspricht)

j.


10.04.2020 16:03    |    ToledoDriver82

"Störend" wohl nur,wenn man es nicht selber entscheiden kann ob und wie lange man Pausen machen kann/muss.


10.04.2020 16:20    |    BravoI

Störend, wenn ich muss bei bestimmten Parklätzen/Rasthofen Pausen machen.

Mit Verbrenern auf 650km lange Strecke habe ich freie Wahl - wo und wann und wie lang Pause machen kann.

Was mit E-Auto nicht möglich ist und dazu man braucht mindetenst 1 Stunde mehr Zeit für gleiche (650km) Strecke.

 

Berlin - München mit Tesla Model S.

https://www.youtube.com/watch?v=ctq3zv9c8XI

 

Gruß. I.


10.04.2020 16:57    |    jennss

Zitat:

@BravoI schrieb am 10. April 2020 um 16:20:14 Uhr:

Störend, wenn ich muss bei bestimmten Parklätzen/Rasthofen Pausen machen.

Letztlich bekommen wohl alle Rastplätze Ladesäulen. Ich muss mal eine Übersicht suchen, wie viel Prozent der Raststätten bisher Ladesäulen haben. Theoretisch könnten auch alle einfachen Rastplätze Ladesäulen bekommen, da sie kein Personal benötigen.

 

Zitat:

Mit Verbrenern auf 650km lange Strecke habe ich freie Wahl - wo und wann und wie lang Pause machen kann.

Was mit E-Auto nicht möglich ist und dazu man braucht mindetenst 1 Stunde mehr Zeit für gleiche (650km) Strecke.

1 Std. mehr Zeit ist falsch. Du musst die übliche Wartezeit mit Verbrenner abziehen. Und es hängt vom e-Auto ab. Mit einem Corsa-e sind es bei 650 km wohl mindestens 1 Std. Pausenzeit, aber viele brauchen die sowieso, haben dann also keine Mehrzeit. Wer mit nur 30 Minuten Pause durchkommen will braucht ein aerodynamisches E-Auto mit großem Akku, z.B. Model 3 oder ID.3 mit großem Akku. Komplett 650 km durchfahren geht wohl mit keinem oder höchstens mit Schleichfahrt :D. Wer das unbedingt braucht, muss beim Verbrenner bleiben.

j.


10.04.2020 17:12    |    ToledoDriver82

Zitat:

Letztlich bekommen wohl alle Rastplätze Ladesäulen. Ich muss mal eine Übersicht suchen, wie viel Prozent der Raststätten bisher Ladesäulen haben. Theoretisch könnten auch alle einfachen Rastplätze Ladesäulen bekommen, da sie kein Personal benötigen.

Da haben wir aber schon das Problem,was wenn ich dort nur schnell tanke und meine Pause aber eher außerhalb von solchen Plätzen machen will. Im normal Fall meide ich große Rastplätze und nutze eher die kleinen...wenn nicht gerade überlaufen,getankt wird an der AB nur wenn es wirklich nicht anders geht. Bis in jeder Ecke die Möglichkeit besteht zu "tanken" wie beim Verbrenner,wird wohl noch etwas dauern. Wenn es mal so weit ist und man auch da die Freiheit hat,zu entscheiden,kann das anders aussehen.


10.04.2020 17:12    |    notting

Zitat:

@jennss schrieb am 10. April 2020 um 16:57:03 Uhr:

Zitat:

@BravoI schrieb am 10. April 2020 um 16:20:14 Uhr:

Störend, wenn ich muss bei bestimmten Parklätzen/Rasthofen Pausen machen.

Letztlich bekommen wohl alle Rastplätze Ladesäulen. Ich muss mal eine Übersicht suchen, wie viel Prozent der Raststätten bisher Ladesäulen haben. Theoretisch könnten auch alle einfachen Rastplätze Ladesäulen bekommen, da sie kein Personal benötigen.

https://ecomento.de/.../

"Tank & Rast nimmt 500. Elektroauto-Ladesäule in Betrieb"

 

Bzw. geh mal auf https://www.serways.de/standorte/ dann kannst du die die Anzahl aller Standorte zusammenrechnen bzw. mit den Filtern "Ladesäule" bzw. den einzelnen Ladesäulen-Marken spielen.

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Tank_%26_Rast

Zitat:

Die Autobahn Tank & Rast GmbH mit Sitz in Bonn ist ein Dienstleistungsunternehmen, das die Konzession für beinahe alle Autobahnraststätten und deren Tankstellen in Deutschland hält [...]

Mit 410 Rastanlagen, [...]. Sie verfügt über 90 Prozent der Konzessionen für Nebenbetriebe an den Autobahnen.

Aber Ladesäule ist nicht Ladesäule! 50kW hat inzw. praktisch jede Raststätte. Finde das aber für die Langstrecke zu wenig, wenn man nicht in der Hauptsache Raststätten besichtigen will.

Und die Ladesäulen nehmen Park- bzw. Zapfplätze weg.

Zudem brauchen sie durchaus Personal:

- Falschparker vertreiben (inkl. vollgeladene E-Autos).

- Leute die nachfragen wie das mit dem Laden funktioniert bzw. Beschädigungen melden.

- Reinigung der Geräte und der Parkfläche etc. (ok, letzteres haben sie auch wenn's nur ein normaler Parkplatz ist).

- 1x/Jahr E-Check (muss ein Elektriker machen -> Kosten).

- Ggf. auch noch Abrechnungskram (kann man zwar auslagern, ggf. hängt's aber doch am eigenen Stromzähler).

 

Schon bei >=100kW wird's recht dünn...

 

notting


10.04.2020 17:35    |    BravoI

Zitat:

@jennss schrieb am 10. April 2020 um 16:57:03 Uhr:

 

1 Std. mehr Zeit ist falsch. Du musst die übliche Wartezeit mit Verbrenner abziehen. Und es hängt vom e-Auto ab. Mit einem Corsa-e sind es bei 650 km wohl mindestens 1 Std. Pausenzeit, aber viele brauchen die sowieso, haben dann also keine Mehrzeit. Wer mit nur 30 Minuten Pause durchkommen will braucht ein aerodynamisches E-Auto mit großem Akku, z.B. Model 3 oder ID.3 mit großem Akku. Komplett 650 km durchfahren geht wohl mit keinem oder höchstens mit Schleichfahrt :D. Wer das unbedingt braucht, muss beim Verbrenner bleiben.

j.

Warum falsch? Ich spräche aus meinen Erfahrung und mit Tempomat 120km/h - 650km schaffe ich in 6,5 Stunden mit 2 Pausen a la 10min. (Habe von Ingolstadt nach Berlin und zurück gefahren.) (In München war schonmehr mals.) In Video mit Tesla hat es mehr als 8 Stunden gedauert, wegen Ladepausen.

Bei längere Strecke - 860km in eine Richtung, wegen Zeitdruck habe schneller gefahren, mit 150km/h

und waren 7 Stunden lang Unterwegs, mit Pausen, bei Fahrer wechseln.

 

Paradox ist - schnellere E-Autos langsammer Unterwegs auf längeren Distanzen wegen Ladepausen .

 

Gruß. I.


10.04.2020 17:49    |    jennss

Gibt es Ladesäulen mit Personal? Dauerhaftes Personal habe ich noch nie irgendwo gesehen. Eigentlich sollte es bei einfachen Ladesäulen schon klappen ohne Personal. Störungen kann man per App melden, meine ich (habe ich noch nie gemacht).

 

Die Idee mit Serways ist gut. Habe mal die einzelnen Ladesäulen gefiltert. Leider kann man sie nicht zusammen mit Oder verknüpfen.

Alle Rastplätze = 401

 

EnBW-Ladesäulen = 120

EON = 72

Innogy = 118

Ionity = 56

Tank & Rast = 4

----------------------------

Alle zusammen = 370

 

Haken bei Ladesäule = 333

 

Ah, ich erkenne: Haken bei Ladesäule sind alle wohl zusammen. Und an manchen sind mehrere Betreiber, daher 370 alle zusammen und nicht nur 333. Vermute ich jetzt mal, ohne jede Ladesäule einzeln geprüft zu haben. Also man kann sagen, dass schon jetzt sehr viele Raststätten Ladesäulen haben, also 83%, wenn man von den 333 insgesamt ausgeht.

 

Leider kann man nicht direkt nach Ladeleistung sortieren.

j.

 

PS: Irgendwie fehlen da Teslas Supercharger.



10.04.2020 18:02    |    jennss

Zitat:

@BravoI schrieb am 10. April 2020 um 17:35:15 Uhr:

Warum falsch? Ich spräche aus meinen Erfahrung und mit Tempomat 120km/h - 650km schaffe ich in 6,5 Stunden mit 2 Pausen a la 10min. (Habe von Ingolstadt nach Berlin und zurück gefahren.) (In München war schonmehr mals.) In Video mit Tesla hat es mehr als 8 Stunden gedauert, wegen Ladepausen.

Wie viel Minuten haben die denn geladen? Man kann die Verkehrsdichte nicht vergleichen. Mit Tesla Model 3 wurden in 24 h schon ca. 2800 km zurückgelegt. Mit Taycan auf der Rennstrecke mehr als 3400 km. Klar, das ist nicht der normale Verkehr, zeigt aber das Potential. 8 Stunden braucht man mit Tesla bei 650 km garantiert nicht, sofern es kein großer Stau ist. Ich schrieb ja schon etwas vorher: Nextmove hat bei zumeist 150 km/h und 131 km/h Schnitt 314 km Reichweite mit Taycan festgestellt. Lädt man 2x nach (nicht im Bereich über 80%), also z.B. 2x von 20% bis 75% (= 2x 17 Minuten = 34 Minuten Ladezeit), dann braucht man bei dieser Geschwindigkeit 5 h für das Fahren und ca. 40 Minuten für das Laden (6 Minuten eingerechnet für das Anfahren und Stecken), also 5:40 h. Andere Autos brauchen länger. Tesla und Taycan sind die schnellsten Reise-e-Autos bisher. Die 6,5 h sind mit einem Corsa-e wohl nicht ganz zu schaffen, mit einem ID.3 aber bestimmt (vielleicht schon mit mittlerem Akku).

 

Zitat:

Paradox ist - schnellere E-Autos langsammer Unterwegs auf längeren Distanzen wegen Ladepausen .

Bei jedem e-Auto gibt es eine optimale Geschwindigkeit. Diese hängt vor allem von der Ladeleistung ab. Bei dem Tesla Model 3-Rekord über 24 h ist man im öffentlichen Verkehr zumeist ca. 170 km/h gefahren.

j.


10.04.2020 18:15    |    notting

Zitat:

@jennss schrieb am 10. April 2020 um 17:49:38 Uhr:

[...]

Die Idee mit Serways ist gut. Habe mal die einzelnen Ladesäulen gefiltert. Leider kann man sie nicht zusammen mit Oder verknüpfen.

Alle Rastplätze = 401

[...]

Leider kann man nicht direkt nach Ladeleistung sortieren.

Was mir gerade auch noch eingefallen ist: https://www.goingelectric.de/stromtankstellen/ -> erweiterte Suche -> Kategorie "Autobahnraststätte", "Autohof" usw. Dann kann man dort noch einen Anschluss z. B. CCS EU mit mind. 100kW definieren. Allerdings kann man wohl nicht so gut auf Deutschland begrenzen.

 

notting


10.04.2020 18:22    |    Navajoa

... ging es nicht einmal um Pausen, oder doch um Ladezeiten von eAutos ...


10.04.2020 18:25    |    notting

Zitat:

@Navajoa schrieb am 10. April 2020 um 18:22:08 Uhr:

... ging es nicht einmal um Pausen, oder doch um Ladezeiten von eAutos ...

Der Blog-Autor bestimmt in seinem Blog ;-)

Außerdem hängt das Thema Pausen bei E-Autos stark mit der effektiven Ladeleistung zusammen.

Denke aber die Nebendiskussion ist soweit fertig.

 

notting


10.04.2020 18:31    |    Navajoa

Na ja, mag sein, mir fällt auf, das sich hier im Motor-Talk sehr schnell vom eigentlichen Thema wegbewegt wird, was ich schlecht finde. In anderen Foren geht es da strikter zu. Beenden wir es damit. :)

 

MfG


10.04.2020 18:36    |    jennss

Die Umfrage zur Pausenzeit habe ich gemacht, um zu sehen, wie weit es Einschränkungen mit E-Autos gibt. Die Sache mit dem Laden ist insofern absolut relevant.

 

Bei aktuellem Umfragestand bin ich schon etwas überrascht, wie kurz bei vielen die Pausen sind. Ich dachte, kaum jemand wird mit E-Auto wirklich mehr Pausen machen als mit Verbrenner, aber den Abstimmern mit 0 bis 20 Minuten Pause könnte man derzeit kaum ein E-Auto anbieten ohne doch etwas mehr Pausenzeit zu bekommen als mit Verbrenner.

j.


10.04.2020 19:47    |    bsa11

Was ich aus Allen gelernt hatte: die Fragestellung hatte keine Chance auf Erfolg bzw. auf eine klare Aussage, weil:

- sehr große Unterschiede in Fahrpräferenzen bzgl. was empfindet man normal? Jemand will Reisen, ein anderer will zügig ankommen, wobei Pausen über Toiletten und Tanken hinausgehend unerwünscht sind (man könnte sagen, Bequemlichkeit is keine Prio).

- dann ist man irgendwo auch noch Richtung E-Mobilitästpausen und E-Technik abgebogen, die in der Themenstellung nicht gefragt war. Machte die Sache aber noch breiter.

 

Schlußfolgerung: wir sind sehr verschieden, daher haben wir sehr verschiedene Pausenbedürfnisse. kein Schema F! Zumindest ist das ein Ergebnis.


10.04.2020 20:33    |    motor_talking

Die Umfrage war rein auf die Pausenzeit beschränkt, aber im Ausgangspost wurde schon klar, dass der Hintergrund die Ladezeit bei E-Autos ist - da wurde ja auch der Tesla- Fahrer genannt.

Mir schwebt für die Zukunft vor, Urlaubsfahrten von mehreren hundert Kilometern sowieso nicht mehr mit dem Auto zu fahren, sondern mit dem Wohnmobil...

Damit kann man gemütlich fahren und nach Belieben Pausen machen, auch abseits der Autobahn- Raststätte.

Gerne als plug-in Hybrid, extra Ladesäulen braucht es keine, falls am Campingplatz nachts zu akzeptablen Preisen geladen werden kann.


10.04.2020 20:56    |    Boppin B

Ich habe auch von Anfang an vermutet daß es nur um das "schönreden" von E-Autos geht und nicht um die eigentliche Frage wegen der Pausen (welche ja theoretisch und in erster Linie dem sicheren Fahren dienen würde) , so ungefähr "wenn ihr eh Pausen macht, dann könnte ihr euren E-Schleifer auch ans Netz hängen". Offenbar braucht man auch hier wieder einen Türöffner...

 

Ich verstehe nach wie vor nicht warum alles dafür getan wird E-Mobilität durchzusetzen! Keine Hintertür, und sei sie noch so klein, wird ausgelassen, um die Welt damit zu beglücken.

 

Bin nach wie vor der Meinung: hört auf einerseits den Verbrenner-Fahrern ein schlechtes Gewissen einzureden, und andererseits die E-Mobilität in einem besseren Licht darzustellen als es faktisch der Fall ist. Kann ja jeder machen was er will, aber bei mir verursacht diese Dauerberieselung nur eins: E-Auto kommt mir nicht in die Tüte!


10.04.2020 22:29    |    jennss

Ich hatte anfangs sogar überlegt, auch den Bericht vom Tesla-Außendienstler rauszulassen, um möglichst unbeeinflusste Zeitabschätzungen zu bekommen, aber der Bericht hatte mich letztlich ja dazu bewogen, mal nach den typischen Pausenzeiten zu fragen. Es ist klar, dass die Begebenheiten einen großen Unterschied ausmachen, also Verkehrslage etc.. Man kann da nur nach typischen/durchschnittlichen Zeiten fragen, denn jeder hat andere Erfahrungen gemacht. Urlaub hatte ich ja schon genannt, zur Orientierung.

 

Wo ist jetzt Schönreden drin? Es ist doch wirklich so, dass nocht recht viele Verbrennerfahrer die Ladezeiten als zusätzliche Zeit einschätzen, also nicht mit den normalen Pausenzeiten verrechnen. Tatsächlich hingegen reichen schon viele der e-Autos mehr oder weniger gut für längere Strecken. Für einen Außendienstler ist der Tesla sicherlich die erste Wahl, aber wer nicht oft Langstrecken fährt, dürfte keine unüberwindbaren Hindernisse in der 50 kWh-Klasse sehen. Einige Minuten extra, wenn überhaupt, sind meist nur dann entscheidend, wenn es häufiger vorkommt.

 

Das schlechte Gewissen empfinden Verbrennerfahrer vielleicht auch nur aufgedrängt, weil Elektro mit Umweltprämie unterstützt wird. Ich denke hingegen, dass die meisten e-Fahrer gar nicht aus Umweltgründen elektrisch fahren, sondern aus Spaß an dem Antrieb.

j.


10.04.2020 22:48    |    magiceye04

Ich mache in der Regel alle 2-3 Stunden Pause - nicht nach Kilometern.

Länger halte ich es einfach nicht hinterm Lenkrad aus, ohne dass alles verspannt ist. Meist ist dann jede Pause auch 15-20 Minuten, kurzer Spaziergang, Flüssigkeitswechsel, Lockerungsübungen.

Ich lege die Fahrzeit meist so, dass wenig Verkehr ist, damit ich die lange Strecke auch möglichst schnell hinter mich bringe.

 

Auf meiner Stammstrecke (500km) ist ziemlich genau mittig ein Rastplatz (mit e-Lader), den ich nutze. Passt auch zeitlich meist gut (2x2h) und der ist selten überlaufen.

Und falls es wirklich eher um das Thema E-Auto geht: Ich hätte kein Problem, die Pause auf 30-40min auszudehnen zwecks Laden. Aber ich habe zu Hause keine Lademöglichkeit, daher erübrigt sich die Frage leider noch, ob ich gern ein e-Auto hätte.


11.04.2020 18:54    |    Max_XCV

Zitat:

@jennss schrieb am 10. April 2020 um 15:49:48 Uhr:

Eine Frage ist vor allem: Ist es wirklich störend oder ärgerlich, wenn man Pausen machen muss? (Z.B. insgesamt 1 Std. bei 650 km)

Ja, das ist sogar sehr störend, denn man will am Ziel ankommen und nicht erst eine Stunde später. Der relative und absolute Zeitverlust der vorgeschlagenen Pausenzeit gegenüber der Fahrzeit ist immens.


11.04.2020 19:23    |    jennss

1 Std. früher ankommen bedeutet dann, du gehörst zu den Fahrern, die normal bei 650 km keine Pause machen. Ich denke, das sind dann vor allem die Vielfahrer, die Langstrecken gewohnt sind, oder?

j.


11.04.2020 22:38    |    Boppin B

Der Fred hieß ganz klar: "Pausenzeit auf Langstrecken". Und nicht: "wann kauft ihr euch endlich ein E-Auto, ich nehm euch wegen Ladezeiten schon mal den Wind aus den Segeln weil ihr ja sowieso allle 2h für 30 min Kaffe trinken und pissen müsst"

 

Insofern also ein Überfall durch die Hintertür. Man versucht peu a peu die Autofahrer umzuerziehen! Aber wie gesagt, wer meint sich davon beeinflussen zu lassen - bitteschön.

 

Warum lässt man den Leuten nicht schlicht und ergreifend die Wahl? Das Produkt "E-Auto" überzeugt offenbar nicht so recht, also muß man subventionieren und die Zielgruppe wird dauerberieselt! Und wenns über den Umweg "Pausezeit" ist, der Zweck heiligt wohl die Mittel!


12.04.2020 04:17    |    jennss

So kann man es sehen, durch die Hintertür, ich bin ja ein bisschen gemein ;). Oder man überlegt, dass es vielleicht doch gar nicht 2:30 h Pause wären, wie bisher gedacht.

Gleichzeitig bringt die Umfrage für mich aber auch die Erkenntnis, dass es doch nicht so wenig Leute sind, die lange Strecken mit wenig Pause (hier 0 bis 20 Minuten, ca. 50%) fahren und diese eben noch nicht ohne Einschränkung zu einem E-Auto wechseln könnten, sowie auch jene, die große Raststätten meiden, da es an kleinen Rastplätzen ohne Personal noch keine Ladesäulen gibt (soweit ich weiß). Weiterhin ist auch nicht unwichtig, dass Schnelllader nicht gleich Schnelllader ist, da die E-Autos zunehmend mehr als 50 kW laden können und man dann nicht irgendwo laden sollte, wenn man ihr Potenzial nutzen will, sondern die Fahrer sich informieren müssen, wo es richtig schnelle Lader gibt und diese Orte ggf. nicht zu den nötigen (Pinkel-)Pausen passen.

 

Das Thema Langstrecke und Pausen ist schon noch wichtig, da es hier am ehesten Einschränkungen mit E-Autos gibt, denen man sich stelllen muss, bei der Infrastruktur, wie auch bei der Autotechnik.

j.


12.04.2020 20:04    |    FWebe

650 km eine Strecke kommen bei uns zwar derzeit nicht vor, jedoch machen wir ca. nach 2 Stunden Fahrtzeit eine Pause von 15 - 30 Minuten, was sich bisher auf ca. 200 km Fahrstrecke beläuft.

Die Muße, mich während der Pause aber noch um das Laden des Fahrzeugs zu kümmern, habe ich allerdings nicht, da die Pause für etwas Bewegung, frischen Kaffee, manchmal was zu Essen und vor allem die Toiletten- und Wickelpause gedacht ist.

Ich hab bisher auch immer mal drauf geachtet und festgestellt, dass ein Ladevorgang mit zusätzlichem Zeitaufwand verbunden wäre, allein schon weil die Säulen i.d.R. nicht dort stehen, wo wir Pause machen.

 

Ich absolviere Langstrecken lieber so, dass das Fahrzeug zu Fahrtbeginn vorbereitet ist/ wird und dann bis zum Ziel keiner zusätzlichen Pausen bedarf, sprich es wird vor Fahrtbeginn getankt und die Reifen überprüft. Im Idealfall kommen wir mit einer Tankfüllung hin und wieder zurück, jedoch tanke ich auch vor der Rückfahrt durchaus nochmal voll, wenn die Möglichkeit besteht, dass die Reichweite nicht mehr zurück ausreichen könnte.


12.04.2020 20:20    |    jennss

Wo die Ladesäulen an der Autobahnraststätte immer stehen, darauf habe ich noch nicht geachtet, eigentlich ziemlich mitten drin, soweit ich sie bisher gesehen habe. Das Anstecken geht sehr schnell, da das CCS-Kabel immer schon an der Ladesäule ist, also nur Klappe aufmachen, Stecker reinstecken und Ladekarte vor den Sensor halten (oder in der App starten). Das geht wesentlich schneller als Tanken. Zum Beenden einfach Auto aufschließen. Bisschen Umgewöhnung ist das natürlich. Alle 200 km 15 bis 30 Minuten Pause finde ich auch ok., ist ein guter Kompromiss aus Reisezeit und Entspannung zwischendurch.

j.


12.04.2020 21:40    |    BravoI

Es gibst noch ein Grund, warum meide ich Raststätte - gedränge, das mag ich nicht und zum Pinkeln in Warteschlange stehen und dazu 50cent zahlen - ist keine Spass für mich.

 

Jetz nehmen Wir so, von Heute aufs Morgen, die Leute, welche früher mit Verbrenner 10 Minuten pausen gemacht haben am Raststätten, haben umgestigen aufs E-Auto und mussen jetz 40 Minuten verbringen, das heist - Stuckzahl wird verdoppelt (oder verdreifaht) auf schon überfühllte Raststätte - vill Spass, bin ich raus, ich suche mir lieber andere ruhige Plätzhen, mit Verbrenner kann ich mir es leisten ...

 

Gruß. I.


12.04.2020 22:17    |    motor_talking

Bei dem Gedränge an den großen Raststätten stimme ich dir zu, zumindest zur Hauptreisezeit - da steuere ich sie nur an, wenn ich muss :-)

Der Bedarf an Ladesäulen kommt aber keineswegs von heute auf morgen - das ist ein Prozess über Jahre, der schon begonnen hat. Ja, es werden einmal deutlich mehr Ladesäulen als Zapfsäulen nötig sein, weil Laden länger dauert. Aber meist werden sich die ohnehin vorhandenen Parkplätze um Ladesäulen erweitern lassen. Interessant wird dann nur die benötigte elektrische Anschlussleistung der Raststätte.


13.04.2020 11:13    |    escalator

Ich mach keine Pause.....Autofahren ist doch voll entspannt.

Bin im März 620 km aus dem Corona-Hotspot Heim, 4.30h Fahrt, da brauch ich keine Pause.


13.04.2020 13:29    |    kasemattenede

2 Pausen mit jeweils 15 - 20 min. Tanken an der BAB vermeide ich bei 650km , wenn’s sein muss wenigstens nen Autohof suchen.

Außendienstlern sind da eher professioneller unterwegs denke ich, 1 Pinkelpause reicht da wohl „Time is Money“.


13.04.2020 17:55    |    jennss

Zitat:

@kasemattenede schrieb am 13. April 2020 um 13:29:42 Uhr:

Außendienstlern sind da eher professioneller unterwegs denke ich, 1 Pinkelpause reicht da wohl „Time is Money“.

Trotzdem kommt der Außendienstler aus dem anfangs verlinkten Artikel mit dem Tesla Model 3 gut klar. :)

j.


13.04.2020 21:19    |    Boppin B

Der Herr Aussendienstler wir den Karren auch nicht selbst zahlen müssen...


13.04.2020 21:58    |    Max_XCV

...und handelt nicht zufällig: "Der Außendienst-Mitarbeiter berate Flottenkunden in Süddeutschland auch zu Elektromobilität und Ladeinfrastruktur [...]". Natürlich, kann man machen, jedoch ergeben sich die passenden Ergebnisse von alleine, wenn man die Sache verkaufen will.


14.04.2020 07:37    |    GasHamster

Ich bin fast 2 Jahre lang 2x pro Woche 800km nach Ungarn gefahren. Montag hin, Freitag zurück. Außer Tanken und 1-2x Pinkelpause waren keine Halte drin. Bei der Regel,äßigkeit möchte man die Strecke auch einfach hinter sich haben.

 

Privat fahre ich solche Strecken immer noch meistens ohne Pausen. Außer der Tank wird leer.


14.04.2020 09:17    |    jennss

Wie sieht das eigentlich bei Lkw-Fahrern aus? Hab da was gefunden:

 

Zitat:

Nach einem Lenkabschnitt von maximal 4,5 Stunden, ist der Fahrer dazu verpflichtet eine Fahrtunterbrechung einzulegen. Es ist ihm auch gestattet, die mindestens 45 Minuten Fahrtunterbrechung innerhalb der Lenkzeit von 4,5 Stunden zu tätigen.

j.


14.04.2020 12:14    |    FWebe

Die Unterbrechungen müssen dann mindestens 15 Minuten lang sein und damit nach spätestens 4,5 h die 45 Minuten erreichen.

Anzumerken ist, dass die Lenkzeitunterbrechung nicht zwingend eine Ruhepause ist, da der AN auch arbeiten kann, ohne das Fahrzeug zu bewegen.

 

Allgemein schreibt der Gesetzgeber nach spätestens 6 Stunden ununterbrochener Arbeit mindestens 30 Minuten Pause vor, welche ebenfalls in mindestens 15 Minuten lange Abschnitte geteilt werden darf.

Ab 9h Arbeitszeit liegt die Pausenzeit dann sogar bei 45 Minuten.

Ein Vertreter darf damit z.B. nicht länger als 6h am Stück fahren und muss nach 6 Stunden auch mindestens 30 Minuten Pause machen, in der er sich weder um das Fahrzeug, noch um Mails oder Telefonate kümmern darf.

Beim LKW ist das ganze entsprechend restriktiver, nicht zuletzt des höheren Gefahrenpotentials wegen.

 

Idealerweise nutzt man so eine Pause zum Schlafen (Mittagsschlaf). In 30 Minuten kann man sich gut erholen und arbeitet danach wieder besser weiter.


14.04.2020 12:47    |    Boppin B

Zitat:

@Max_XCV schrieb am 13. April 2020 um 21:58:48 Uhr:

...und handelt nicht zufällig: "Der Außendienst-Mitarbeiter berate Flottenkunden in Süddeutschland auch zu Elektromobilität und Ladeinfrastruktur [...]". Natürlich, kann man machen, jedoch ergeben sich die passenden Ergebnisse von alleine, wenn man die Sache verkaufen will.

Ja, so ist das. Wes Brot ich ess, des Lied ich spiel! Oder schon mal nen Vorwerk-Vertreter gesehen, welcher Miele Staubsauger gut findet?

 

Wenn man den Karton selbst bezahlen muß siehts vermutlich schnell anders aus. Und was mal sein wird, wenn Subventionen und Steuerbefreiuung wegfallen steht auch auf nem anderen Blatt.


15.04.2020 07:44    |    pico24229

Auf das E-Auto thema bezogen:

Man will ja, außer bei urlaubsfahrten möglichst zügig ankommen.

Dafür kann man entweder ordentlich Gas geben, was aber einen höheren Verbrauch und damit auch einen früheren Tankstopp ggf und höhere Kosten verursacht oder man kann Pausen sparen.

Jeder kennt das wenn man nur kurz austreten war und dann einen Wohnwagen überholt, den man bereits 20min vorher überholt hatte.

Darübr hinaus kann es auf Dauer auch nervig sein mit nur 100kmh dahinzugleiten.

Das wären dann Sachen die bei einem E-Auto wieder blöd wären.


15.04.2020 08:36    |    Boppin B

Genau deshalb muß es meiner Meinung nach jedem selbst überlassen bleiben welches Fahrzeug er wählt. Beispiel: Urlaubsfahrten: ich ziehe einen Wohnwagen (oder anderen Freizeitanhänger mit Boot, etc) oder ich habe ein Wohnmobil: ich denke hier ist E-Antrieb weder sinnvoll noch überhaupt verfügbar. Der eine oder andere HAT bereits auch "sein" Fahrzeug gefunden und möchte es gar nicht austauschen. Gründe hierfür gibts ja genug (Fahrzeug neuwertig, Oldtimer, kein Geld für ein neues, etc.). Desweiteren ist es auch ökologisch überhaupt nicht sinnvoll etwas funktionierendes gegen etwas auszutauschen, was erst noch mit hohem Aufwand produziert werden muß.

 

Anderes Szenario: der weiter oben benannte Aussendienstler: wenn er ein E-Auto zur Verfügung hat, dann kann er ja gerne damit fahren. Dessen Auto wird eh alle zwei bis drei Jahre ausgetauscht (unterstelle ich jetzt mal). Daher ist es hier eh egal, zudem dürfte es bei einem Fahrzeug in dem Alter noch keine größeren Probleme geben, da müsste man "echte" Langzeiterfahrungen haben (nicht nur die reinen km--Stände, sondern Fahrzeuge, die wirklich mal 10 oder 15 Jahre auf dem Buckel haben). Die Masse der Leute wird hier aber keinen Bedarf haben, dies auch vor dem Hintergrund des Einstandspreises. Wie das in 10 Jahren sein wird weiß man heute aber noch nicht.

 

Bei Transportern usw sehe ich auch elektrische Antriebe als wenig brauchbar an. Hier seien mal die Leergewichte der Fahrzeuge (und damit die mögliche Zuladung), die zu erwartenden Preise, Akkukapazitäten, Einstandspreise,... als Hemmschuh benannt. Glaube nicht daß hier in Kürze eine Änderung stattfindet.

 

Familienfahrzeuge: da sehe ich Autos vom Schlage eines VW Sharan, Opel Zafira und Co. Hier werden sehr oft gebrauchte Fahrzeuge genommen, denn: welche Familie kann schon 40k€ oder mehr für ein neues Auto ausgeben? Ich denke das sind die wenigsten, finanzierte oder geleaste Autos lass ich mal aussen vor da ich das persönlich aufgrund der finanziellen Belastung/Verpflichtung in den meisten Fällen nicht gut finde. Was soll sich also eine junge Familie mit stark begrenztem Budget kaufen? Wenn denn irgendwann mal E-Autos in die niedrigen Preisregionen eintrudeln, dann stellt sich die Frage wie "gut" der Akku dann noch ist, ein Austausch dürfte einem wirtschaftlichem Totalschaden gleichkommen und selberschrauben ist da auch nicht (wg. Hochvolttechnik).

 

Dann gibt`s Leute, für die kommt ein E-Auto überhaupt nicht infrage, seien das nun z.B. Oldtimerbesitzer, Leute, die der E-Mobilität nichts abgewinnen können, etc. Auch das hat man zu respektieren.

 

Mein Fazit: man versucht immer wieder E-Autos in einem Licht darzustellen, wo sie m.E. nicht hingehören. Das mag für sehr pragmatische (alternativ: solvente) Neuwagenkäufer mit bestimmten Einsatzgebieten ihrer Fahrzeuge in Ordnung sein. Für die meisten anderen Leute aber wohl nicht. Ein deutliches Indiz hierfür sind die Verkaufszahlen, diese zeigen mir, daß überwiegend auf konventionelle Technik gesetzt wird, auch wenn das einigen nicht passt. Zudem sehe ich die Maßnahmen, mit welchen die Fahrzeuge dennoch in den Markt gedrückt werden sollen, als völlig falsches Zeichen an. Subventionen haben hier nichts verloren, ebensowenig Steuerbegünstigungen, etc. Das ist eine Marktverzerrung, nichts weiter.

 

Da nutzt es allerdings auch nichts wenn man über die Fragestellung "Pausenzeiten bei längeren Strecken" versucht, einen Fuß in die Tür zu bringen a la "wenn du aufm Klo sitzt kannste Du ja in der Zeit dein Auto aufladen". Nein danke, will ich nicht!


15.04.2020 11:02    |    jennss

Zitat:

@pico24229 schrieb am 15. April 2020 um 07:44:55 Uhr:

Auf das E-Auto thema bezogen:

Man will ja, außer bei urlaubsfahrten möglichst zügig ankommen.

Dafür kann man entweder ordentlich Gas geben, was aber einen höheren Verbrauch und damit auch einen früheren Tankstopp ggf und höhere Kosten verursacht oder man kann Pausen sparen.

Zunächst sehe ich die Frage, ob das E-Auto überhaupt mehr Zeit braucht. Das hängt vor allem davon ab, was man gewohnt ist. Nicht jeder wird mehr Zeit brauchen. Dann ist die Frage, ob die ggf. nötige Mehrzeit wirklich störend ist. Das sind vielleicht nur 10 oder 20 Minuten. Auf eine Gesamtfahrzeit von 7 h ist das nicht unbedingt so bedeutsam, also ist individuell, ob das entscheidend ist.

 

Zitat:

Darübr hinaus kann es auf Dauer auch nervig sein mit nur 100kmh dahinzugleiten.

Das wären dann Sachen die bei einem E-Auto wieder blöd wären.

Wie schon oben geschrieben: Beim Model 3 hat man mit ca. 170 km/h die kürzeste Gesamtzeit. 100 km/h muss echt nicht sein.

 

Wer einen Wohnwagen ziehen will, hat aktuell nicht viel Auswahl. Ein Polestar 2 kann 1,5 t ziehen, meine ich. Das ist nicht so wenig. Mit Model 3 wurde ein Test mit Wohnwagen gemacht. Der Verbrauch lag bei ca. 30 kWh, also knapp 10 €/100 km am Supercharger. Allerdings muss man ca. alle 200 km Pause machen. Das ist nicht unbedingt so toll.

 

Ein E-Auto ist auf Langstrecke nicht in jedem Fall ideal, aber auch oftmals nicht so schlecht wie man vielleicht denkt. Immerhin sind die Fahrkosten in den meisten Fällen niedrig. Ein Model 3 würde ich jetzt nicht bei Ionity laden ;).

j.


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