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15.07.2011 12:44    |    jennss    |    Kommentare (19)    |   Stichworte: Ampera, Elektroauto

Könntet ihr ein E-Auto zuhause gut aufladen?

stromsteckerstromstecker

Ich finde den Opel Ampera ziemlich interessant. Ist mir zwar noch zu teuer, aber das Konzept hat was. Man kann mit "Notstromaggregat" auch weitere Strecken fahren. Dabei reicht der E-Motor im Alltag wohl aus. Was ich mich jedoch frage und worüber ich noch irgends was las, ist, ob die Leute denn so ein E-Auto überhaupt gut aufladen können, denn sonst macht auch ein Ampera keinen Sinn. Zuerstmal ist es wichtig, dass das Aufladen zuhause kein Problem ist. Idealerweise kann man auch bei der Arbeit nachladen, aber da stellt sich dann auch die Frage, wie man den Strom bezahlt. So wenig wie ein Handy aufzuladen ist das ja nicht mehr.

 

Zuhause ist eine Garage sicher ideal. Dort kann man das Auto in Ruhe 4 Stunden (o.ä.) aufladen lassen, ohne viel kontrollieren zu müssen, weil die Garage für andere nicht zugänglich ist.

 

Bei einem Carport am Haus ist schon alles etwas offener. Da laufen sicher auch mal Kinder am Kabel vorbei. Wie findet ihr das? Zudem kann es bei einem Carport auch mal seitlich reinregnen, womöglich auf den Stecker... (was passiert dann mit den Akkus?)

 

Ganz schlecht dürfte es sein, wenn man bei einer Wohnung den Parkplatz weiter weg vom Haus hat. Wer mag denn da ein ellenlanges Kabel langführen? Und vielleicht steckt der Nachbar auch mal eben das Kabel in sei eigenes E-Auto ;)...

 

Die Frage ist nun also: Könntet ihr ein E-Auto zuhause gut aufladen?

Ohne eine solide Möglichkeit, das Auto sicher aufzuladen würde ich mir kein solches kaufen. Nicht jeder hat eine geschlossene Garage.

j.


15.07.2011 12:47    |    Trackback

Kommentiert auf: Opel:

 

Opel Ampera

 

[...] könnte. Immerhin dauert das Aufladen der Akkus draußen ja einige Stunden und nicht jeder hat eine Garage.

http://www.motor-talk.de/.../...zuhause-aufladen-umfrage-t3359354.html

j.

[...]

 

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15.07.2011 13:39    |    deepsilver

Technisch möglich wäre es bei mir, aber da ich in der Garage keinen festen Stromanschluss habe müsste ich immer ein Kabel vom Keller zur Garage legen (~14m) und das wäre nicht wirklich optimal.

 

 

Ich muss dir aber beim Ampera zustimmen, das Konzept ist wirklich alltagstauglich. Für meine täglichen Wegen in der Stadt würde somit der Benziner garnicht anlaufen und von unnötigen Kaltstarts geschont werden. Fahre ich dann doch eine längere Strecke auf der BAB kann man wie gewohnt an der Tankstelle die "Akkus laden" über den Benzinmotor. Und angegebene 500km Reichweite finde ich dafür in Ordnung. :)


15.07.2011 13:52    |    Papstpower

Auf Arbeit würde das gehen. Da dann gern auch mit Kraftstrom. So günstig kann dann Auto fahren sein^^


15.07.2011 14:38    |    jennss

Es soll ja auch öffentliche Ladestellen geben. Aber dann muss man das Auto wohl einige Stunden dort stehen lassen. Vielleicht wäre sowas im Parkhaus ideal, während man shoppen geht und mit der Parkkarte wird dann gleich der Strom mit abgerechnet? Dann muss es dafür extra Parkplätze geben, bei denen eine Stromzapfsäule steht und die Karte muss dort zum Parkbeginn kurz einschiebbar sein, um die Stromkosten bei den Parkgebühren draufrechnen zu können.

 

Insgesamt ist man mit dem E-Auto wohl sehr oft am Aufladen. Beim Diesel muss ich nur alle ca. 1000 km drandenken.

 

Wieviel Prozent der Reichweite haben die Akkus eigentlich noch im Winter bei z.B. -10°?

 

Sind Chevrolet Volt und Opel Ampere eigentlich weitgehend baugleich? Fehlt ja nur noch ein Saab Ohm ;).

 

Bin mal gespannt, wieviele Kunden tatsächlich den Stromanbieter wechseln, um dann Ökostrom zu fahren. Kann gut sein, dass ein Großteil einfach Atomstrom zapft. Aber den gibt es ja bald nicht mehr in Deutschland ;).

j.


15.07.2011 15:17    |    pinkisworld

Die Frage wäre was man dazu noch an Stromkosten hat?

Strom hat in D schon lange einen bedenklich Hohen Preis, da wird kaum noch jemand nein Stromvernichtendes Auto aufladen wollen?


15.07.2011 15:22    |    Dr Seltsam

50/50. In der Garage haben wir Strom, aber die reicht nur für ein Auto und der Fiesta steht meistens "Laterne", wo man dann ne Strippe quer über die Straße legen müsste. Theoretisch möglich, aber unbeaufsichtigt. Hmrnjaichweißnich.


15.07.2011 15:23    |    Reachstacker

Dein "Sicherheits-Bedürfniss" ist scheins ausgeprägter als meins. ;) Ich sehe mit laden im Carport oder der Einfahrt/Hof kein Problem. Regen auch nicht, nicht zu vergessen wir heizen unsere Auto's und LKW jeden Winter mit Verlängerungskabeln und die stehen alle im Freien. Meine 3 Söhne haben alle möglichen Verlängerungsschnüre in und um das Haus überlebt. :)

 

Ich sehe da in der ganzen Familie und der Mehrheit meiner Arbeitskollegen keine Schwierigkeiten mit dem Laden, eher mit dem Preis des Fahrzeugs.

 

Gruss, Pete


15.07.2011 16:47    |    jennss

Was würde wohl eine Billigvariante des Ampera mit einfachen NiMh-Akkus und max. 30 km Reichweite kosten? Kann das hier jemand abschätzen? Welchen Kostenanteil haben wohl die LiIo-Akkus am jetzigen Ampera? Ein Sparvariante wäre auch mit einfach nur halb sovielen Zellen und weiterhin LiIo möglich. Aber mit NiMH käme die gleiche Reichweite wohl noch billiger, denke ich. Wenn man da 10000 € sparen könnte, würden das vielleicht manche machen. Für die eingesparten Kosten könnte man auch einen Turbo-Dieselmotor statt des Benziners nehmen :).

j.


15.07.2011 17:08    |    kappa9

Ja, könnte ich problemlos mit 400V Drehstrom.

 

Kommt für mich aber erst in Frage, wenn es zuverlässig möglich ist mit 4-6 Erwachsenen zzgl. Gepäck beladen und mit Klimaanlage, Licht usw. Sommer wie Winter zwei mal 310km, also 620km zuzüglich Umleitungsreserve und Staureserve für min. fünf Stunden Standzeit zu haben!

 

Ich habe keine Lust mitten im Nirgendwo auf der Autobahn stehen zu bleiben, oder stundenlang laden zu lassen.

 

Die heutigen Möglichkeiten passen leider (noch?) nicht zu meinem Anforderungsprofil.

 

All dies kann mein jetziges Fz. ohne Probleme.

 

Gruß

 

Kappa9


15.07.2011 17:31    |    Reachstacker

@ kappa9

 

Du weisst aber das der Ampera einen Benzintank hat?


15.07.2011 18:07    |    kappa9

Klar weiss ich das, aber wenn ich mehr als 90% aus dem Benzintank fahren muss macht es keinen Sinn.

 

Zudem bezog sich meine Antwort unmittelbar auf die Frage in der Überschrift. Auch im Text war ja der Ampera nur als einer von vielen genannt.

 

Die nächsten Generationen Rangeextender mit Wasserstoff und Fuelcells werden das bestimmt besser können.

 

Gut vorstellen könnte ich mir z.b. Entsprechend ausgerüstete Taxistände, sofern die Technik mal tauglich für den harten Taxialltag ist.


15.07.2011 18:46    |    CopCar

Falls es mal eins geben sollte das nicht hässlich ist und für Einkaufsfahrten taugt, könnte ich das.

Um meine geliebten Benziner zu schonen.


15.07.2011 18:56    |    Cheffren

bei mir zuhause kann ich nicht laden, stehe aber immer auf dem betriebsparkplatz. dort würde es nach entspr. ausrüstung einfach gehen


15.07.2011 19:11    |    jennss

Die Frage ist dann, ob es sich auf dem Betriebsparkplatz auch finanziell abrechnen lässt.

 

Für Langstreckenfahrer macht der Ampera sicher keinen Sinn, da bringt ein Diesel mehr. Daher auch meine Überlegung mit dem kleineren Akku plus Dieselmotor statt großem Akku und Benziner. Dann ginge so ein Modell wieder.

 

Wie lange stehen Taxen im Schnitt bis sie wieder im Einsatz sind?

 

Ich würde gerne mal so ein leises Auto probieren. Für Blinde ist der Wagen aber ein Problem. Die Blindenverbände wünschen sich ein Geräusch vom E-Auto. Vielleicht 'nen Subwoofer unters Auto bauen?

j.


15.07.2011 19:50    |    uncelsam

Hallo,

 

ja laden könnte, ich mit bis zu 63A. Alles an der Haushaltssteckdose macht eh keine Sinn, weil es zu lange dauert...

 

Grüße


16.07.2011 00:07    |    jennss

Wie lange dauert es an einer Haushaltssteckdose?

j.


16.07.2011 02:54    |    Reachstacker

Alles USA, bezogen auf etwa 10 kwh Ladung (Standard):

 

110 Volt, 15 Ampere = 10 Stunden *

220 Volt, 30 Ampere = 2.5 Stunden **

220 Volt, 60 Ampere = 1.25 Stunden ***

 

* Normale Steckdose

** Wäschetrockner

*** Küchenherd

 

Praktisch in allen Häusern/Appartments vorhanden.

Im Schnitt (15 cent/kwh) wird das etwas unter 2 Dollar kosten, also etwa die Hälfte von Benzin.

 

Gruss, Pete


16.07.2011 22:36    |    o2bo

Wieviel Strom zieht der Ampera beim Laden?

Garage hab' ich. Aber: Die Elektroinstallation gibt nur 8 Ampere her.

Rein hypothetische Fragen:

Kann man den Ladestrom begrenzen oder würde ein Ampera in meiner Garage sofort die Sicherung rausschießen?

Oder soll ich zum ~ 43000 € teuren Ampera auch noch ein paar Tausender in eine neue Elektroinstallation in der Garage investieren?


17.07.2011 00:41    |    Reachstacker

Wenn es sich bei den 8 Ampere um die normale Absicherung Deutscher Steckdosen handelt sollte das genug sein. Am Ende wird man wohl im Ampera Buch graben müssen um genaueres zu finden.

 

In den USA begrenzt der Ampera den Ladestrom auf 80% der verwendeten Spannung/Standardsteckdose, also 12Ampere bei 110 Volt, was 6 Ampere bei 220 Volt entspricht.

Die Frage ist aber wie "fein getunt" der Charger des Ampera für Europa ist.


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