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27.05.2010 20:13    |    HyundaiGetz    |    Kommentare (25)    |   Stichworte: Fahrspaß, Hyundai, i20, Kleinwagen, Leihwagen, Probe, Test

Da unser Hyundai Getz gerade in der Werkstatt bzw. beim Lackierer verweilt, hatte ich gestern und heute die Möglichkeit ein neues Auto zu testen: Einen Hyundai i20.

 

Am Anfang hielt sich meine Begeisterung noch in Grenzen, auf der Suche nach dem "perfekten Kleinwagen" (der möglicherweise der Nachfolger für meinen C1 wird) habe ich bisher immer einen Bogen um den i20 gemacht - irgendwie war der Funke noch nicht übergesprungen. Bis gestern!

 

Gestern Abend hab ich mir gleich den Schlüssel geschnappt und bin mit dem i20 zu meiner Fortbildung gedüst. Auf den ersten paar Metern war die Begeisterung immer noch nicht so groß, aber dann! Nach der ersten Kurve war ich fast schon begeistert von dem kleinen Korea. Ein super Fahrwerk hat Hyundai dem i20 verpasst - klar gibt es sicherlich noch besseres. Aber es ist ein guter Kompromiss zwischen Sport und Komfort gelungen, okay der sportliche Teil überwiegt vielleicht etwas.

 

Dazu passt auch die recht direkte Lenkung, die an den Fahrer eine gute Rückmeldung gibt. Wenn man dann mal etwas fixer unterwegs ist, holen einen die sehr guten Bremsen schnell wieder zurück.

 

Das Platzangebot ist sehr gut. Mit meinen knapp über 190 cm finde ich einen guten Platz hinterm Lenkrad. Der Fahrersitz ist höhenverstellbar und auch das Lenkrad lässt sich in Höhe und Weite verstellen - in einer Basisvariante ist besonders die Weitenverstellung eher seltener zu finden. Insgesamt sind die Sitze sehr bequem. Im Rücken hat man eine gute Verstärkung und durch die gut geformten Sitzwangen hat man auf der Strasse perfekten Seitenhalt, ohne sich eingeengt zu fühlen.

 

Achja, ich hab ganz vergessen: "Mein" i20 ist ein Classic, d. h es ist die Basisvariante. Nur Klimaanlage und Metallic wurden als Extra mitbestellt. Zentralverrieglung sowie ESP und 6 Airbags sind serienmäß9g. Leider fehlt mir die Funkfernbedienung und elektrische Fensterheber. Schön war auch das serienmäßige Radio mit MP3 Funktion - für Kleinwagen durchaus mit einer guten Qualität.

 

Gut bei den Innenraummaterialien muss man schon etwas abstriche machen: Hartplastik überall, dies aber sehr gut verarbeitet. In anderen Fahrzeuge in dieser Klasse (z. B. Toyota Yaris) wird ja auch nur Hartplastik verbaut, daher ist das schon in Ordnung. Ob das Plastik sehr kratzempflindlich ist, kann ich natürlich nicht beurteilen, macht aber nicht den Eindruck.

 

Das Sahnestück am Auto ist wirklich der Motor. 77 PS hören sich auf dem Papier nicht viel an, reichen für das Auto - selbst im Sauerland - aus. Auf der Autobahn ist man schnell auf 140-150 km/h, wobei das Fahrzeug insgesamt sehr ruhig ist und gut auf der Straße liegt. Der Motor ist selbst bei spritsparender Fahrweise durchzugstark. Mehr PS braucht hier echt niemand! Ich bin wirklich begeistert.

 

Insgesamt hat mich der i20 auf den 2. Blick wirklich begeistert und ist dem "perfekten Kleinwagen" echt sehr nah gekommen. Wer weiß, vielleicht steht in ein paar Wochen / Monaten ein i20 vor meiner Haustür - dann allerdings mit el. Fenster und Funkfernbedienung ;).


05.05.2010 16:55    |    HyundaiGetz    |    Kommentare (29)    |   Stichworte: Diesel, Fahrspaß, Kombi, Octavia, Probefahrt, Skoda, Spritverbrauch, Test

Knappe 500 km bin ich in den letzten 3 Tagen mit einem Skoda Octavia Kombi (Mietfahrzeug) gefahren. Beim ersten Blick auf die Heckklappe war die erste Begeisterung nicht so groß: Ein einfaches TDi stand dort, was auf den kleinen Diesel hinwies. Die Begeisterung hat sich im Laufe der Kilometer aber deutlich verändert.

 

Der Auftritt des Octavia ist sehr schick. Zeitlos und elegant könnte man es nennen. Ein Kombi der alten Klasse: Groß und geräumig, aber dennoch kein Kasten auf 4 Rädern. Auch die Außenlackierung gefiel mir sehr gut. Die Vorfacelift-Lichter an der Front fand ich zwar etwas schicker, aber so ist es auch in Ordnung. Detailliebe sieht man bei der "Octavia"-Schrift in den Frontscheinwerfern. Dem Octavia würden auch leicht getönte Scheiben im Fond sehr gut stehen... Insgesamt aber ein sehr gelungenes Auto, und auch wenn kein direktes VW-Zeichen außen drauf steht: Man muss sich dafür nicht schämen!

 

Nehmen wir Platz: Da wir zu 3. mit Gepäck unterwegs waren, hab ich ein Fahrzeug der Golf-Klasse gemietet. Der Octavia ist wohl schon etwas größer als die eigentliche Golf-Klasse. Vorne wie hinten hat man ausreichend Platz, und der Kofferraum ist riesig! Auch große Fahrer können ordentlich Sitzen, da Sitz wie Lenkrad ausreichend Verstellmöglichkeiten bieten.

 

Das Cockpit sehr übersichtlich und ordentlich gestaltet, man findet sich gleich zurecht, besonders wenn man schon öfter Modelle der VW-Familie gefahren ist. Die Ablage unterhalb des Radios ist zwar praktisch, aber nicht so hübsch - wie ich finde. Ingesamt sind aber ausreichend Ablagemöglichkeiten vorhanden. Etwas unübersichtlich finde ich persönlich den Drehzahlmesser, da dort auch die halben Schritte (also 1000 Umdrehungen, 1500 Umdrehungen, 2000 Umdrehungen) mit Zahlen benannt sind, am Anfang muss man schon zweimal hinschauen, um die genaue Drehzahl zu sehen.

 

Die Sitze sind Langstreckentauglich (eine Strecke war jeweils knapp über 200 km, die restlichen Kilometer wurden im Stadtverkehr gefahren), das Fahrwerk ist komfortabel abgestimmt, wobei es für mich ruhig etwas straffer sein könnte. Große Bodenwellen werden ordentlich abgefedert, kleine Schlaglöcher etc. werden aber schon an den Innenraum weitergegeben.

 

Über 130 km/h steigt der Lärmpegel im Innenraum schon merklich an, gut die Winterreifen (im Mai?!) waren wohl auch nicht mehr optimal. Den Diesel hört man zwar schon etwas, aber für mich ist das vollkommen in Ordnung, wenn ein Diesel unter der Haube werkelt, darf man den auch gerne hören.

 

Bremsen, Getriebe und Lenkung sind VW-typisch sehr ordentlich. Es macht Spaß den Octavia zu fahren.

 

Wie am Anfang geschrieben war ich erst nicht so begeistert von dem kleinen Diesel. Aber das Bild hat sich schon auf den ersten paar Metern gewandelt: Der Motor zieht ohne merkliches Turboloch los und hat für die meisten Lebenslagen ausreichend kraft. Eine höhere Leistung hab' ich nur kurzzeitig bei den sauerländischen Bergen vermisst. Schade ist auch, das ein 5. und kein 6. Gang Getriebe verbaut ist.

 

Errechneter Verbrauch liegt bei 6,7 Liter / 100 km, was mich doch etwas enttäuscht hat, da der Bordcomputer immer Werte zwischen 4,9 und 6,1 Liter angezeigt hat. Die Rückfahrt war aber auch etwas zügiger (~ 160 km/h), was den Schnitt wohl versaut hat.

 

Eben bei der Fahrzeugabgabe war es schon etwas traurig. In den 3 Tagen hab ich mich sehr an den Octavia gewöhnt, da wirklich angenehm zu fahren ist. Für die Größe ist er auch sehr übersichtlich (wobei das PDC schon praktisch ist) und handlich zu fahren. Der Umstieg in meinen C1 war auf jedenfall erstmal hart... ;)


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