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11.07.2017 17:17    |    Hakuna Matata    |    Kommentare (40)    |   Stichworte: 2006, C, Caravan, Erfahrung, Langzeit, Opel, Test, Vectra

Hallo zusammen,

 

beim Vectra wurde seit dem Kauf einiges verändert. Was sich getan hat seht ihr nun in dieser Zusammenfassung:

 

Einen eigenen Artikel bekam bereits das Tagfahrlicht gewidmet. Wer näheres dazu wissen möchte, kann dies gerne im TFL-Artikel nachlesen. Bilder gibt es an dieser Stelle jedoch trotzdem:

 

 

Gekauft wurde der Vectra mit Sommerreifen auf Original Opel 17-Zoll-Alus und einem Satz Winterreifen auf 16-Zoll-Stahlfelgen. Die Stahlfelgen-Optik hatte zwar etwas interessantes, doch der erste Winter war zugleich auch der letzte Winter für sie.

Im Frühjahr mussten neue Sommerreifen her und die Chance nutzte ich: Für den Sommer gab es neue Reifen samt neuer 18-Zoll-Alus ( 5 Speichen ) und für die originalen 17-Zöller ( 7 Doppelspeichen ) gab es neue Winterreifen. Die alten Winterreifen wurden verkauft. Fazit: Très chic! Und ab dem nächsten Winter ist der Vectra auch in der kalten Jahreszeit mit 18 Zoll unterwegs. Opel Speedline Felgen liegen bereits im Keller. ( 11 Speichen ) :)

 

 

 

 

Und auch beim Nachrüstsatz darf der Opel-Nabendeckel nicht fehlen:

 

Im letzten Artikel ließ ich es bereits etwas durchblicken: Der Vectra wurde beledert.

Mir bot sich die Gelegenheit günstig an eine komplette Lederausstattung zu kommen und so etwas lässt man sich natürlich nicht entgehen. Das Ergebnis kann sich dabei sehen lassen. Der Innenraum sieht deutlich wertiger aus und ich fühle mich auch deutlich wohler.

Der Beifahrersitz hatte zwar ein paar Macken, diesen ging es nach langer Zeit nun jedoch endlich an den Kragen. Auf den ersten Blick ist es schon deutlich besser. Trotzdem muss ich mich da nochmal ransetzen um es besser hinzubekommen.

 

 

Da die Ablagemöglichkeiten in meinem Modell sehr mager aussehen und selbst für kleine Wasserflaschen kein Platz ist, bastelte ich mir eine günstige Flaschenhalterung aus einem Stück Metall und einem 1€-Flaschenhalter fürs Fahrrad. Es sah zwar nicht so hochwertig aus, erfüllte jedoch voll und ganz seinen Zweck.. Bis die neue Lederausstattung Einzug fand. Durch eine dickere Strebe, an der sich die Halterung nur schwer befestigen ließ in Kombination mit einer weiteren Strebe unter dem Sitz, die nun zusätzlich im Weg war scheiterte die Idee der Do-it-yourself-Flaschenhalterung vorerst. Aktuell hängt sie nur noch lieblos in der Gegend herum und wartet auf die ultimative Problemlösung.

Zwischenzeitlich hielt auch der Original-Opel-Becherhalter in meinem Cockpit Einzug, jedoch ist dieser wie vermutet für jegliche Getränke, die größer als ein kleiner Kaffee sind ungeeignet. Immerhin die Optik stimmt und ist deutlich besser als bei der zuvor nicht verwendeten Telefon-Vorbereitung. Und einen funktionalen Nutzen habe ich auch schon gefunden:

 

 

Ein Dorn im Auge war lange auch der Heckscheibenwischer. Dieser erzeugt bedingt durch seine Bauart nicht genug Druck, wodurch die Wischqualität miserabel ist. Das Wasser wird eher verteilt als weggewischt. Abhilfe kann hier der Heckscheibenwischer vom Skoda Octavia II schaffen. Leider überzeugte mich das auf ebay bestellte Teil qualitativ nicht, weshalb ich es zurückgab und nun demnächst mal einen Original-Wischer bei Skoda bestellen werde.

 

Vectra-WischerVectra-WischerOctavia-WischerOctavia-Wischer

 

Als nächstes wagte ich mich an die Kennzeichenbeleuchtung. An LED-Kennzeichenbeleuchtungen spalten sich bekanntlich die Gemüter, doch ich wollte es wagen.. und wurde erst einmal enttäuscht.

Die Lichtfarbe an sich finde ich deutlich schöner, jedoch ist die Ausleuchtung zu punktuell bzw absolut nicht gleichmäßig. Dadurch sieht die Beleuchtung insgesamt ziemlich billig aus. Wenn das Abkleben der Hälfte der LEDs keine Besserung bringt, dann wird demnächst noch eine andere Lösung probiert, die sich im Vectraforum offenbar bewährt hat. Sollte diese mich ebenfalls nicht zufriedenstellen, dann kommen wieder die Originalbirnen rein. Entweder richtig machen oder gar nicht.

 

 

 

Wo wir auch schon beim nächsten Thema wären: Da mir das ewige CD-Auswerfen des Radios mittlerweile dermaßen auf den Geist ging, wurde kurzer Prozess gemacht und ein Zubehör-Radio eingebaut. In Vectrakreisen sind Radios von Zenec und Pumpkin weit verbreitet, jedoch sind wir da meiner Meinung wieder beim Thema von vorhin: Entweder richtig oder gar nicht. Bevor ich mir ein günstiges Chinaradio einbaue, dass nicht problemlos funktioniert oder das einen Knick hat, weil es eigentlich für den Astra zugeschnitten ist bleibe ich lieber beim CD70. Oder gebe etwas mehr aus und hole mir direkt ein gescheites Radio. Fündig geworden bin ich dabei bei Kenwood.

Neben der guten optischen Einbindung hat es viele Funktionen zu bieten, die ich beim aktuellen CD70 vermisse. CDs lassen sich endlich ohne Probleme nutzen, die USB-Funktion ist zusätzlich ein ungeheurer Mehrwert und auch das Smartphone ließe sich am USB-Port anschließen. Dadurch bestände Freisprechfunktion und Nutzung von Android Auto. Und das wichtigste: Der Sound ist gut geblieben!

 

 

 

 

 

Im Januar nutzte ich einen Defekt für eine weitere Individualisierung: Da vorne links die unterste Windung der Fahrwerksfeder brach wurden die Federn ringsherum durch neue Eibach-Federn ersetzt. Der Vectra steht damit 30 Millimeter tiefer. Fazit nach knapp 5 Monaten: Sieht schick aus, hat sich nun nochmal ein wenig gesetzt und fährt sich besser als mit den Standard-Federn. Busfahren ist vorbei. Alles richtig gemacht. Bilder folgen am Ende des Artikels.

 

Kurz nach den Federn kamen dann noch Spurplatten dazu. Vorderachse 30mm, Hinterachse 40mm. Was mit den 17-Zöllern noch gut aussah und ohne Probleme passte, kippte beim Wechsel auf die Sommer-18-Zöller hin zu ‘too much’. Bei der anschließenden Probefahrt Probeschleifung schliff es dann zudem an allen möglichen Stellen, weshalb das Experiment Spurplatten beendet wurde.

 

ohne ( 17 Zoll )ohne ( 17 Zoll )mit ( 17 Zoll )mit ( 17 Zoll )

 

mit ( 18 Zoll )mit ( 18 Zoll )mit ( 18 Zoll )mit ( 18 Zoll )

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Last but not least kommt beim nächsten Ölwechsel ein originaler Stahl-Unterfahrschutz an den Vectra. Der letztjährige Aufenthalt im albanischen Theth war schon stellenweise kritisch, doch dieses Jahr soll es erneut dorthin gehen und wie es dann mit 30 Millimetern weniger Bodenfreiheit ausschaut kann sich jeder selbst ausmalen. :D

 

So wie er dasteht gefällt mir der Vectra aktuell sehr gut und mit den Federn & dem Unterfahrschutz ist die Liste der Must-Haves sozusagen abgehakt. Eigentlich. :D

 

 

Bis dahin

Hakuna Matata

 

PS: Aktueller Kilometerstand beträgt 227.000

 

PPS: Einige aktuelle Impressionen:

 

 

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08.10.2017 23:01    |    Hakuna Matata

Zur Original-Freisprechanleitung kann ich nichts sagen. Wie genau das mit der Telefonvorbereitung funktioniert weiß ich nicht, da wie gesagt nie genutzt. Beim Kenwood war auf jeden Fall ein eigenes Mikro dabei, dass ich im Fahrzeug verlegt habe.

Die Parksensoren sollten auch piepsen. Bei mir sind diese jedoch bereits seit vor dem Einbau nicht in Betrieb. Der Warnton beim Einlegen des Rückwärtsgangs zum Erinnern an das fehlende Piepen funktioniert weiterhin, deshalb gehe ich auch davon aus, dass mit dem Nachrüstradio auch das Piepsen ganz normal funktioniert.


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