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18.12.2016 14:25    |    Hakuna Matata    |    Kommentare (37)    |   Stichworte: anonymisierte, Daten, Datenschutz, TankTaler

©TankTaler©TankTaler Ein vernetztes Auto fahren, das durchgehend getrackt wird und verschiedene Daten wie den Streckenverlauf, Geschwindigkeiten und den aktuellen Fahrzeugzustand speichert und an Dritte weitergibt: Kauft man sich heutzutage ein modernes Auto, dann wird man mit all dem konfrontiert. Was die Hersteller dann mit den Daten anstellen und vor allem, welche Daten überhaupt gesammelt werden; darüber wird der Kunde im Dunkeln gelassen.

 

Langfristig werden wir uns dieser Entwicklung leider nicht entziehen können und da stellt sich mir die Frage: Kann man den Herstellern zuvorkommen und für sich selbst einen Nutzen aus der steigenden Vernetzung ziehen?

 

Kann man sein öffentliches Facebook-Profil noch weitestgehend für Fremde einschränken, so geht das spätestens mit den Daten im Hintergrund nicht mehr. Genauso nutzt eine Vielzahl der Menschen Whatsapp, welches unter anderem auf alle Telefonkontakte, die Galerie und den Standort zugreifen kann; und auch Nutzer einer Payback-Karte lassen ihre Kaufgewohnheiten verschlüsselt in Datenbanken ablegen. Wer weiß, was mit all diesen Daten passiert? Wir lassen uns trotzdem darauf ein, da wir einen Mehrwert für unser Leben erkennen. Ob es der einfache Kontakt mit Freunden ist, Staumeldungen auf googlemaps oder Rabatte auf Waren im Supermarktregal.

 

Da ich Selbst Funktionen und Anwendungen, die mir durch meine Nutzerdaten und anonymisierten Daten der Gesamtheit Mehrwert bieten ( zB wenn mir mein Smartphone eine Stunde vor Arbeitsbeginn die Verkehrslage der möglichen Pendelstrecken aufzeigt ) interessant finde und ich auch schon immer Interesse an meinem persönlichem Standortverlauf hatte, aber diese nicht an unseriöse ausländische App-Entwickler herausgeben wollte und zudem der Smartphone-Akku dadurch einfach viel zu sehr ausgesaugt wird, stieß ich mit der Zeit auf einige Anbieter von OBD-Steckern fürs Auto. Einige werben zum Beispiel damit, dass sie Diagnosegeräte quasi ersetzen könnten. Mich interessiert jedoch hauptsächlich der Standortverlauf. Und in dem Zuge begegnete mir TankTaler, die zudem noch 2 Cent Kostenersparnis pro Liter versprachen. Das war es mir wert einmal genauer hinzuschauen.

 

An dieser Stelle sei auch gesagt, dass ich von TankTaler nicht gesponsert o. Ä. werde. Dieser und mögliche Folgeartikel sind und bleiben unabhängig & spiegeln nur meine persönliche Meinung wieder.

 

 

 

 

 

 

 

Was ist der TankTaler?

 

Der TankTaler selbst ist ein Stecker für die OBD-Buchse des Autos. Im Stecker stecken ein GPS-Modul, eine SIM-Karte, eine Batterie, ein Beschleunigungssensor, die CPU und ein Flashspeicher. Daraus lässt sich bereits erahnen, was der Stecker alles kann beziehungsweise in Zukunft können wird. Das Konzept des TankTalers ist: Der Autofahrer gibt seine anonymisierten Daten und bekommt dafür Tanktaler, die er dann in zum Beispiel Amazon-Gutscheine umtauschen kann. Pro getankten Liter Sprit gibt es aktuell umgerechnet 2 Cent auf das Tanktalerkonto. Zudem gibt es immer wieder verschiedene Aktionen. Aktuell bekommt man pro gefahrenen Kilometer 1 Tanktaler, das ist umgerechnet 1 Cent Ersparnis auf 10 Kilometer Strecke. Zudem gibt es weitere Kooperationen mit Partner, so dass man zum Beispiel Punkte bekommt, wenn man bei bestimmten Partnern vorbeischaut beziehungsweise dort einkauft. Dies allerdings hauptsächlich nur in Gebieten mit hohem TankTaler-Aufkommen. Je mehr Anmeldungen in einer Region, desto besser können dort Sponsoren gefunden werden. Ein Mehrwert ist für mich die Aufarbeitung der gesammelten Daten, wie zum Beispiel gefahrene Strecken, Geschwindigkeiten und Spritverbrauch. Laufend kommen neue Funktionen dazu.

 

 

Was ist mit dem Datenschutz? / Was passiert mit meinen Daten?

 

Auf der anderen Seite der Medaille steht der Datenschutz. Sowohl TankTaler ( beziehungsweise das deutsche Startup-Unternehmen ThinxNet, das hinter dem TanktTaler steckt ), als auch die Konkurrenzmodelle müssen irgendwie Geld verdienen. Laut offizieller Homepage profitiert TankTaler durch Einkaufsgemeinschaften, Sponsoren, Provisionen und sogenannte `Schwarmdaten’. Jedem wird sofort klar sein, dass es sich hierbei um anonymisierte Daten handelt. Da man meine Meinung zu diesem Thema sicherlich bisher herauslesen konnte, werde ich an dieser Stelle nicht näher darauf eingehen. Kommentare und Diskussionen eurerseits am Ende des Artikels sind hingegen gerne gesehen!

 

 

Wo bekommt man einen Stecker her?

 

Den Stecker kann man auf drei verschiedene Art und Weisen erhalten.

 

Version 1: Man registriert sich mit seiner Email-Adresse auf der TankTaler-Seite und bekommt einen TankTaler kostenlos als Dauer-Leihgabe zugesandt. Wenn du in einer TankTaler-Region wohnst ( München, Köln und seit kurzem Stuttgart + jeweils 100km Umkreis ), dann bekommst du den Stecker nach kurzer Zeit zugesandt. Außerhalb dieser Regionen muss man sich Gedulden. Die Registrierten in deiner Region steigen und sobald genügend Kooperationspartner & Sponsoren in der jeweiligen Region mit den meisten Interessenten gefunden wurden, wird diese dann als nächstes für die kostenlosen TankTaler freigeschaltet und die Stecker gehen in den Versand.

 

Version 2: Wer nicht warten möchte kann sich über Amazon einen TankTaler für einmalig 99€ bestellen. Dieser wird deutlich schneller zugesandt und ist keine Dauer-Leihgabe, sondern geht in euren Besitz über, doch logischerweise rentiert sich der gekaufte Stecker nicht ab dem ersten Kilometer. Den Anschaffungspreis muss man erstmal wieder herausfahren.

 

Version 3: Die Miete des Steckers für 29€ jährlich.

 

( Bei Interesse würde ich mich natürlich über eine Anmeldung über diesen Link freuen. Damit erhält man ein Anfangsguthaben von 5000 TankTalern - nur bis 26.12. / danach 2000 - und ich einen Bonus in selber Höhe. )

 

 

 

Doch was genau bietet der TankTaler nun? Wieso habe ich ihn mir zugelegt?

 

Wie bereits angesprochen bekommt man grundsätzlich erstmal 20 Tanktaler ( Gegenwert: 2 Cent ) pro Liter Sprit gutgeschrieben. Bei meiner jährlichen Fahrleistung von 30.000 Kilometern bei durchschnittlich 7,5 Litern / 100km kommt bei mir eine Summe von 45 Euro jährlich zusammen. Zudem läuft bis Ende des Jahres die Aktion “1 Tanktaler pro Kilometer”. Sollte die Aktion verlängert werden, dann kämen weitere 30 Euro jährlich dazu. Wenn nicht, dann natürlich nicht. Beworbene Zusatzaktionen wie zum Beispiel “Erhalte 500 Tanktaler, wenn du bei Media Markt in xx vorbeischaust” oder “.. bei Burger King ..” sind an meinem aktuellen Standort Nürnberg aktuell noch nicht verfügbar, da es noch keine TankTaler-Region ist.

 

Weiteres Interesse weckte bei mir die Auswertung der gesammelten Daten. Einerseits gibt es ‘oberflächliche’ Statistiken wie zum Beispiel folgende:

"Tag und Nacht""Tag und Nacht""In Bewegung" - Das ausschlaggebende Tempo ist dabei unten auswählbar"In Bewegung" - Das ausschlaggebende Tempo ist dabei unten auswählbar"Wochenübersicht""Wochenübersicht"Für die fehlenden 700km Donau drücken wir mal ein Auge zuFür die fehlenden 700km Donau drücken wir mal ein Auge zu

 

 

Andererseits kann man auch ziemlich ins Detail gehen und jede einzelne Fahrt exakt nachvollziehen und sehr detailliert betrachten:

Verlauf auswählenVerlauf auswählenAnsehenAnsehendetaillierterdetaillierternoch detaillierternoch detaillierter

 

Des weiteren wird einem der aktuelle Standort des eigenen Fahrzeugs angezeigt, der aktuelle Kilometerstand, der Zustand der Batterie und noch einiges mehr. Auf alles detailliert einzugehen würde den Rahmen sprengen.

 

 

Doch warum dieser Artikel?

 

Der Stecker befindet sich nun seit fast zwei Monaten im Fahrzeug und sammelt fleißig Daten. Mit jedem Kilometer und mit jeder Vollbetankung werden die Daten umfangreicher und schalten teilweise Funktionen frei, die vorher aufgrund fehlender Berechnungsgrundlage nicht seriös berechnet werden konnten. Er ist nun Teil meiner Erfahrungen mit dem Auto und hat daher einen Platz im Blog verdient. Sicherlich ist er auch interessant für den ein oder anderen der Technikspielereien mag.

Nun liegt es mehr oder weniger an der Resonanz beziehungsweise am Interesse, ob ich es bei dieser Einleitung belasse oder mit der Zeit unregelmäßig von meinen Erfahrungen und Ergebnissen mit dem TankTaler berichte oder auch genauer auf meine Lieblings-Funktionen eingehe. Denn zu einem soll dieser Blog hier nicht verkommen: Einer langweiligen Werbeplattform oder ähnlichem. ;)

 

Grüße

Hakuna Matata

 

Hinweis: Vor der Anfertigung und Veröffentlichung der Screenshots aus der App wurde das Einverständnis von TankTaler eingeholt. Die Bildrechte liegen bei ThinxNet / TankTaler.

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18.12.2016 16:02    |    flo-95

Hört sich durchaus interessant an, auch wenn ich bezüglich der Daten noch etwas Bedenken habe.

 

Da fährt aber jemand flott in der Baustelle. :p

 

Ich bin sehr gespannt auf deine weiteren Erfahrungen damit und würde mich über weitere Blogartikel freuen. :)


18.12.2016 16:15    |    Schlawiner98

Eine wirklich interessante Spielerei. Ich bin selbst ein großer Fan solcher Statistiken. Und was den Datenschutz angeht: Die meisten von uns haben ihr Android-Smartphone ständig dabei. Und Google ist ja nicht gerade zimperlich, wenn es um die Weitergabe der Nutzerdaten an Dritte geht. Warum sollte der TankTaler also eine böse Falle sein? In dem Fall weiß der Nutzer wahrscheinlich ziemlich genau, worauf er sich einlässt, was bei Google eventuell nicht der Fall ist. Ich würde mich also auch über weitere Berichte zu diesem Produkt freuen ;)


19.12.2016 12:32    |    Feinstauben

@Schlawiner98

Zitat:

Und was den Datenschutz angeht: Die meisten von uns haben ihr Android-Smartphone ständig dabei

Was hat das mit Android-Smartphones zu tun?

 

Man kann die Standortbestimmung deaktivieren... genauso wie bei iOS oder Windows.


19.12.2016 20:25    |    notting

@Schlawiner98: Selber schuld, wer kein entgoogletes Android verwendet :rolleyes:

Mal ganz davon abgesehen verwende ich mein Smartphone eher als Offline-Navi und WLAN-Internet-Zugangsgerät. Mein SIM-Karte passt aktuell nicht mal rein.

 

notting


19.12.2016 22:20    |    motorina

Hmm, interessante Spielereien, die ich so noch nicht kannte - mein Zeitmangel und meine Abneigung gegen solche neuen Errungenschaften im Auto dürften ja bekannt sein: Ich bin einfach zu blöd dazu! :rolleyes::cool:

 

Dennoch aufschlussreich, was so alles möglich ist!

Vor 10 - 20 Jahren hätte mir der Stecker sicherlich meine damalige Arbeit erleichtert (nur hatte ich kein OBD im Fahrzeug;)); aber heute brauche ich ihn nicht mehr. Ausserdem bin ich manchmal mit drei oder vier verschiedenen Autos am Tag unterwegs.

Für mich kommt das "Helferlein" einfach zu spät ...

 

Werde trotzdem deine Erfahrungen hier weiter verfolgen, @Hakuna Matata, auch wenn für mich die Notwendigkeit dieses Steckers nicht (mehr) gegeben ist.

Toller Artikel!

 

Grüsse, motorina.


20.12.2016 15:55    |    Hakuna Matata

Diese elende Baustelle :D @flo-95

 

@Schlawiner98 Sagen wir es mal so: Über die App wird noch lange nicht alles wiedergegeben, was möglich ist. Da kann man sich schon fragen, was alles wirklich gesammelt und gespeichert wird.

Als nächstes soll 'Follow me' kommen. Man kann dann über die App einen gewissen Zeitraum freigeben und dann Links mit Freunden teilen, wo diese dann sehen können, wo sich das Auto aktuell befindet. Dann ist nichts mehr mit: "Ich fahre jetzt los." oder "Ich bin in 5 / 10 / 15 Minuten da." Eigentlich eine ziemlich coole Idee.

Zudem werden die anonymisierten Daten auch von TankTaler selbst ausgewertet. Diese werden dann unregelmäßig zu jeweils einem bestimmten Thema dann im TankTaler-Blog veröffentlicht. Auch das ist für Statistik-Freunde sicherlich eine ganz interessante Rand-Erscheinung. Als kleines Beispiel der letzte Artikel: Smartphone-Special.

 

@motorina Inwiefern hätte es dich denn bei welchen Aufgaben erleichtert, wenn ich fragen darf? :)


20.12.2016 17:08    |    motorina

Wie du aus meinen Antworten bei deinen anderen Blogartikeln erkennen kannst, war ich sehr viel unterwegs. Dabei spielten Fahrrouten, Fahrzeiten, Treibstoffverbrauch u.ä. für mich immer eine ausschlaggebende Rolle. Ich interessierte mich schon früher (soll heissen: bereits als Führerschein-Neuling, als ich in jungen Jahren nur privat gefahren bin) für derartige Daten (manchmal finde ich in meinen alten Auto-Unterlagen noch so alte, handgeschriebene Tankbelege...).

 

Später hatte ich diese Daten immer abends aufgeschrieben und dann meistens am Wochenende in eine Liste übertragen (Tankbelege mit Datum+Uhrzeit, und bei Lkw zusätzlich noch das Schaublatt waren dabei immer sehr hilfreich). So konnte ich mir z.B. auch ausrechnen, welche Route ich zu welcher Tages-/Nachtzeit besser meiden sollte bzw. wann/wo ich eine längere Fahrzeit einkalkulieren musste.

Okay, das hat man einigermassen im Gefühl, wenn man viel fährt. Aber ich wollte es genau wissen! :rolleyes:

 

Kosten- und Zeitaufwand errechnete ich separat für den Tag, für die Woche und noch zusätzlich fürs gesamte Monat. So hatte ich dann einen Gesamtüberblick (schwarz auf weiß), welche Touren sich rechnen - eine Art Kontrolle der gefühlten Rentabilität. ;)


20.12.2016 23:41    |    towe96

Schöner Artikel, und ich kann dem zu 100% zustimmen.

Früher gab es allerdings auch in nicht-Zielzonen Sonderaktionen mit z.B. 500 Punkten für einen Baumarktbesuch, und mein Vater und ich haben auch jeweils einen komplett kostenlos bekommen (Chemnitzer Region, also weitab jeglicher Relevanz :p ).

 

Mittlerweile nutze ich das Teil seit guten zwei Jahren und habe schon einiges verdient, siehe Anhang :D

Wenn jetzt noch Messwerte / Fehlerspeicher dazu kämen, wäre ich noch glücklicher. Aber das wird wohl mangels Bluetooth eher nicht passieren.


Bild

21.12.2016 15:39    |    trixi1262

Du ziehst also bzgl. deiner Bewegungsmuster usw, blank, oder wie kann man das verstehen ?

Und das auch noch freiwillig.

Weist du in dem Selbstversuch, was mit all deinen Daten passiert ?


21.12.2016 17:57    |    Hakuna Matata

Das ist cool. Über den TankTaler wird sowas natürlich stark vereinfacht. Vorallem in deinem Falle; hast du dir doch ziemlich viel Arbeit damit gemacht. @motorina

 

@towe96 Zu Anfangszeiten des TankTalers wurde dieser auch deutschlandweit kostenlos herausgegeben. Irgendwie muss man das Produkt ja unter die Leute bringen. Jetzt haben sie ein Grundgerüst an Nutzern und haben ihr vorgehen geändert. MMn in einer plausiblen Art und Weise. Du und dein Vater hatten somit Glück indem ihr früh genug auf den TankTaler gestoßen seit. :D In was löst du deine Punkte immer ein? SInd ja durchaus schon einige zusammengekommen.

 

@trixi1262 Es besteht zum Beispiel auch die Möglichkeit seinen gesamten Verlauf zu exportieren und es somit als Fahrtenbuch in Excel zu betrachten. Um deine zweite Frage zu beantworten verweise ich auf den Text und die bisherigen Kommentare bzw zitiere aus diesen: "Über die App wird noch lange nicht alles wiedergegeben, was möglich ist. Da kann man sich schon fragen, was alles wirklich gesammelt und gespeichert wird." D. h. es wird mehr gespeichert als bisher in der App für den Nutzer wieder dargestellt wird.


21.12.2016 19:29    |    towe96

Ich habe die Punkte bisher immer in Shell- oder Aral-Gutscheine eingelöst. Früher ging das ja auch noch bei kleineren Beträgen.

Aber ja, vermutlich haben wir da echt Glück gehabt :D

 

@trixi1262 : Datenschutz ist Täterschutz. Mich stört das ganze also nicht.


21.12.2016 20:27    |    notting

@towe96: Datenschutz ist Schutz Unschuldiger! Wer gegen Datenschutz vorgeht, erleichtert Straftätern die Arbeit, z. B. bzgl. Stalking, Mobbing, Phishing und sicher oft auch schlimmerer Sachen wie Mord, von "Details" wie ungerechtfertigtem Jobverlust mal ganz abgesehen (gerade mit Zeitvertrag hat man da kaum eine wirkliche Chance, wenn man keine Begründung bekommt - und die werden sich natürlich hüten, weil sie sich nicht in die Nesseln setzen wollen).

https://www.heise.de/.../...Daten-verlierst-du-deinen-Job-3559312.html

 

notting


21.12.2016 21:52    |    towe96

Wer für Datenschutz vorgeht, erleichtert Straftätern die Arbeit, z.B. Räuber, Mörder, Vergewaltiger, Diebe etc.pp.

Gerade beim Datenschutz sind die zwei Seiten der Medaille extrem unterschiedlich - ich persönlich habe jedenfalls kein Problem mit den Daten, die mein TankTaler oder auch mein Smartphone sammelt.

Die Stalking-Mobbing-Fraktion wird ja auch kaum in die Server von ThinxNet & Google eindringen können, oder?


21.12.2016 22:13    |    notting

@towe96:

[ ] Du hast schon mal mitbekommen, dass Server von Dritten gehackt wurden (oder gar die Betreiber geschlampt haben) und dadurch Kundendaten für Hinz und Kunz im Internet zugänglich waren.

[ ] Du hast mitbekommen, dass z. B. Datenschutz auch das ist, warum Google/Facebook/etc. Standortdaten nur veröffentlichen dürfen wenn man es will (woran dann natürl. auch Stalker kommen, insb. wenn's z. B. der/die Ex ist), also kein Zwang in der Hinsicht (Durchsetzbarkeit und Betreiber-interne Datennutzung ist wieder ein anderes Thema).

[ ] Du weißt, dass z. B. auch Handys ggf. Straftätern die Arbeit erleichtern (z. B. Abstimmung mit komplizen), auch weil sie sich die Arbeit machen, sie mit falschen Daten zu registrieren (ggf. vorher falsche Ausweise besorgen, scheint da viele Quellen zu geben) oder die Geräte schlicht klauen und sie danach wegwerfen - im Gegensatz zu Hinz und Kunz, der seinen echten Ausweis zeigt und das Handy länger als 1 Tag verwendet, wo dann ggf. das SEK vor der Tür steht bzw. Hausdurchsuchung gibt (was defakto Sozialmord ist, also für die Nachbarn ist mal sofort der Straftäter etc. und wollen mit einem nix mehr zutun haben), weil sein geklautes Handy bei einer schweren Straftat verwendet wurde.

[x] Ich bin mir zieml. sicher, dass solche Rabattgeschichten von Tankstellen, wo eine eindeutige Kundenidenfikation mit Datum/Uhrzeit des Tankvorgangs verknüpft wird (inkl. Payback & Co.) dazu genutzt werden, die Preise im richtigen Moment anzuheben, weil man dadurch besser im Voraus weiß, wieviele Kunden demnächst eigentlich mal wieder dringend tanken müssten. Manche tanken ja deutlich vorher, weil sie aufgrund ihrer Beobachtungen der Meinung sind, dass gerade ein eher günstigerer Tag ist (was öfters auch mal stimmt).

 

notting


22.12.2016 20:10    |    Ka_Gu

Nutze TankTaler seit 01.12.2016 und bin sehr begeistert von der Möglichkeit seine Fahren zu dokumentieren. Habe gelesen, dass in München und Köln auch schon die Möglichkeit geben soll direkt mit der TankTaler App nach dem Tankvorgang aus dem Auto heraus per App zu bezahlen. Habe den Stecker innerhalb von 2 Tagen bekommen. Gestern wurde die "Follow me" Option in der App aktualisiert.


23.12.2016 09:04    |    Gururom

Wie ist das prinzipiell mit diesem Stecker?

Wenn mein Smartphon mit ihm verbunden ist, kann es ja nicht mit der Freisprecheinrichtung im Fahrzeug verbunden sein, oder???

Das war und ist für mich ein KO Kriterium,

 

Oder bin ich da auf dem Holzweg

 

frohe Weihnacht euch allen


23.12.2016 13:26    |    towe96

Holzweg :D

 

Das Smartphone verbindet sich nicht direkt mit dem Stecker - der Tanktaler hat ein GSM-Modul drin (also mit SIM-Karte und mobilem Internet) und sendet alle Daten direkt über das Internet an die Server von Tanktaler.

Dein Handy verbindet sich ebenso über's Internet mit dem Server und bekommt von dort seine Daten.

Die Bluetooth-Verbindung deines Handys wird also nicht verwendet.

 

LG, dir auch schöne Weihnachten


23.12.2016 13:35    |    Gururom

Okey, danke für die Auskunft, so genau hab ich mich ebend damit noch nicht beschäftigt.

Hatte mal ein ähnliches system als Fahrtenbuch im Auge, jedoch dies war per Bluetooth und würde damit meine Freisprechfunktion im Auto zunichte machen, darauf will ich nicht verzichten!!


23.12.2016 15:26    |    Hakuna Matata

@Ka_Gu Jup, folllow me ist nun freigeschaltet. Schade finde ich, dass man die Zeit nicht selbst wählen kann, sondern grundsätzlich zwei Stunden eingestellt sind mit der Option jeweils um 1 Stunde zu verlängern.

Die Tankfüllung per App zu zahlen gibts dort in der Tat schon. Es interessiert mich schon, wie das dann genau abläuft und ob das wirklich ein Komfortgewinn ist.

 

@Gururom Wie towe96 es bereits erklärt hat: Der Stecker verbindet sich nicht direkt mit deinem Handy. Dadurch hat man auch den Vorteil, dass du von überall aus auf die Daten zugreifen kannst und auch sehen kannst, wo du am Abend vorher dein Auto geparkt hast. Beziehungsweise auch sehen, wohin es zB abgeschleppt wurde. Soll ja schonmal vorkommen, dass man im Halteverbot geparkt hat und das Auto am nächsten Morgen nicht mehr da steht, wo man es abgestellt hat. :D


23.12.2016 15:29    |    notting

Passend zum Thema in der aktuellen c't eine ganze Artikelstrecke https://www.heise.de/.../...-Menschen-per-Score-vermessen-3573421.html (dort ist links oben die Liste der Artikel).

 

notting


24.12.2016 16:36    |    frechdach73

hmmm...eine interessante idee. da werde ich mir die tage doch gleich zwei stück als dauerleihgabe bestellen. danke für den tip!


28.12.2016 12:15    |    K12B

Hab mir das Ding aufgrund deines Blogartikels jetzt mal bestellt. Natürlich über deinen Link - also Glückwunsch zu 2000 Talern Bonus. :D

 

Kannte das noch gar nicht. Und ich seh das auch so: Daten sammeln eh alle wie sie wollen, warum also nicht ein bisschen daran mitverdienen. Fast noch ein bisschen interessanter als das kleine Taschengeld finde ich auch die Auswertungen und Statistiken über die App. Sowas schau ich mir immer ganz gerne an.

 

Mal schauen wann das Ding ankommt, dann werd ich mal testen. :)


28.12.2016 15:58    |    Hakuna Matata

Hehe, danke. Die Boni werden nach dem ersten mit dem Tanktaler gefahrenen Kilometer gutgeschrieben. @K12B

Wenn du in einer der Tanktaler-Regionen wohnst, dann sollte es eigentlich nicht zu lange dauern.

 

Im übrigen verschickt Tanktaler kostenlose Verlängerungskabel, wenn der OBD-Steckplatz ungünstig platziert ist. Habe auch selbst mal den Support angeschrieben und warte nun auf meine Verlängerung. Da gibt es aktuell jedoch Lieferverzögerungen, weil ihr Lieferant wohl nicht auf zack war. :rolleyes:


29.12.2016 15:10    |    Ka_Gu

Bin kurz nach den Feiertagen zu einem Unfall hinzu gekommen. Gab zum Glück nur Blechschaden und brauchte auch keine Erste-Hilfe leisten. Dank TankTaler konnte ich der Polizei ziemlich genau die Uhrzeit sagen, wann ich mit meinem Auto zum Unfall dazu gekommen bin. Der Polizist hat nicht schlecht gestaunt, was es heutzutage alles gibt. ;-)


29.12.2016 17:04    |    notting

@Ka_Gu: Meine Armbanduhr hat eine Stoppuhr-Funktion. Funktioniert völlig ohne Mobilfunkanbindung und das funktioniert auch, wenn ich zu Fuß, dem Fahrrad oder sonstwie unterwegs bin.

 

notting


29.12.2016 17:23    |    K12B

Und da denkst du dran draufzuschauen / draufzudrücken wenn du zu nem Unfall kommst?


29.12.2016 17:24    |    notting

@K12B: Du hast so ein Teil (wohl für den Zigarettenanzünder?) dabei, wenn du ohne Auto unterwegs bist?

Natürlich kann man auch auf die Uhr schauen und sich die Uhrzeit merken.

 

notting


29.12.2016 17:39    |    Hakuna Matata

@notting Also wenn ich an einer Unfallstelle ankomme denke ich sicherlich an vieles, jedoch nicht daran mal die Uhrzeit zu checken. Für die Polizei wird es ziemlich sicher egal sein, ob man nun um 20:26 Uhr oder um 20:34 Uhr dort ankam, jedoch ist das doch ganz nett, wenn man es mit 2 Klicks in einer App nachschauen kann und nicht rekonstruieren muss wann man wo losgefahren ist und wann man wo ankam und damit etwa an Zeitpunkt x am Unfallort angekommen sein muss.

Das ist nur ein netter Nebeneffekt des TankTalers.


29.12.2016 17:51    |    notting

@Hakuna Matata: Das beantwortet nicht meine Frage

Zitat:

Du hast so ein Teil (wohl für den Zigarettenanzünder?) dabei, wenn du ohne Auto unterwegs bist?

notting

 

PS: Irgendwelche Google/Apple-Dienste können das AFAIK auch wenn GPS am Smartphone an ist.


29.12.2016 17:56    |    Hakuna Matata

@notting: Sorry, ich verstehe nicht was du meinst.

 

Bezüglich Google zitiere ich aus dem Blogartikel:

 

Zitat:

Da ich Selbst Funktionen und Anwendungen, die mir durch meine Nutzerdaten und anonymisierten Daten der Gesamtheit Mehrwert bieten ( zB wenn mir mein Smartphone eine Stunde vor Arbeitsbeginn die Verkehrslage der möglichen Pendelstrecken aufzeigt ) interessant finde und ich auch schon immer Interesse an meinem persönlichem Standortverlauf hatte, aber diese nicht an unseriöse ausländische App-Entwickler herausgeben wollte und zudem der Smartphone-Akku dadurch einfach viel zu sehr ausgesaugt wird, stieß ich mit der Zeit auf einige Anbieter von OBD-Steckern fürs Auto.


29.12.2016 18:03    |    notting

@Hakuna Matata: Bitte meine Frage nicht aus dem Kontext reißen, also einfach mal ein paar Postings direkt davor lesen.

 

notting


29.12.2016 18:24    |    Hakuna Matata

@notting Wie gesagt, ich verstehe nicht was du meinst oder worauf du hinauswillst. Daran ändern auch die Kommentare vorher nichts. Denn da ist man noch beim eigentlichen Thema..

Dieses Teil ( Meinst du den TankTaler? Das 'Teil' hat nunmal einen Namen ) ; wieso sollte das jemand mit sich führen, wenn er ohne Auto unterwegs ist? 'Du erhälst 3 TrinkTaler für den Gehweg von 300 Metern. Trinke jetzt 500ml Wasser und du erhälst weitere 500 TrinkTaler" :rolleyes:


29.12.2016 18:31    |    notting

@Hakuna Matata: :rolleyes: Es ging um

Zitat:

Dank TankTaler konnte ich der Polizei ziemlich genau die Uhrzeit sagen, wann ich mit meinem Auto zum Unfall dazu gekommen bin.

Und hör bitte auf mich mit PMs zuzuspammen, hab den Artikel abonniert -> Mach's z. B. wie ich, nämlich _kein_ Leerzeichen nach @[username].

 

notting


29.12.2016 18:43    |    Hakuna Matata

@ notting Das beantwortet nicht. Um welchen Ausgangskommentar geht ist klar, jedoch sehe ich keinen Zusammenhang mit deinem Kommentar. Anstatt immer wieder zu zitieren hätte man es ja nochmal umformulieren können. ;) Ansonsten können wir es auch dabei belassen. In dem Falle müsstest du leider auf deine erwartete Antwort verzichten.


29.12.2016 18:48    |    notting

@Hakuna Matata: Nochmal: Er schrieb dann

Zitat:

Und da denkst du dran draufzuschauen / draufzudrücken wenn du zu nem Unfall kommst?

-> Er tat so, als würde das auch funktionieren, wenn man nicht mit dem Auto unterwegs ist!

 

notting


29.12.2016 18:57    |    Hakuna Matata

Naja, da kann man auch anderer Meinung sein. Ich lese da nichts dergleichen heraus. Es ging nunmal darum, dass er mit dem Auto zum Unfallort kam. Das steht ja außer Frage, dass man (d)eine Uhr auch ohne dazugehöriges Fahrzeug benutzen kann.


30.12.2016 10:55    |    K12B

Zitat:

Zitat:

Und da denkst du dran draufzuschauen / draufzudrücken wenn du zu nem Unfall kommst?

-> Er tat so, als würde das auch funktionieren, wenn man nicht mit dem Auto unterwegs ist!

notting

Um das Missverständnis mal zu klären: Nee, ich mein natürlich mit dem Auto. Zu Fuß hilft mir so ein Stecker nichts, das ist klar. Aber ich hab ja nicht geschrieben "zu Fuß".


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