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von Aufbereitung bis Zubehör rund um´s Thema Auto

16.01.2019 19:30    |    Designs    |    Kommentare (29)    |   Stichworte: 89, Audi, Cabriolet, Convertible, Ford Mustang, S197

Nachdem es in den letzten Beiträgen mehr um das Thema Offroad ging, jetzt mal wieder zurück zu den Straßenfahrzeugen mit Zulassung :)

 

Seit einigen Jahren habe ich ja mein Audi Cabriolet mit dem V6. Soweit so gut – alles schön und er macht auch Spaß, aber irgendwie habe ich mich in letzter Zeit immer mehr für was anderes interessiert. Nämlich dafür, mal einen V8 zu haben. Ich liebe es offen mit dem Cabrio zu fahren und zu cruisen und ich genieße dabei den Sound des Motors. Und so habe ich angefangen mich immer mehr für einen Mustang zu interessieren.

 

Anfangs eine reine Spinnerei, aber dann habe ich doch begonnen mich mal intensiver zu informieren, die typischen Fahrzeugbörsen zu durchsuchen und dann bin ich mal einen probe gefahren. Und ich fürchte da ist es dann passiert. Ich habe mich mit dem US-Car Virus angesteckt und es hat mich nicht mehr losgelassen. Ende letzten Jahres hatte ich sogar mein Audi Cabrio mal kurz inseriert. Tatsächlich hätte ich ihn sogar zu einem vernünftigen Preis verkaufen können, aber ich habe so lange mit mir selbst gehadert und gezögert, bis die Käufer abgesprungen sind. Ich war also irgendwie noch nicht so richtig überzeugt und letztlich auch nicht im Zugzwang.

 

Bauch gegen Kopf

 

Es ist das typische Spiel – Vernunft gegen Spaß. Ich fahre im Jahr ca. 2tkm mit dem Cabrio – also eigentlich fast nichts. Zu wenig, dass es eine Investition rechtfertigt oder ein Kauf Sinn machen würde. Dennoch kitzelt es in den Fingern.

 

In Frage kommt für mich eigentlich nur der Mustang 5 zwischen 2005-2009 (Beispielbild). Neben dem ersten Modell aus den Jahren 66/67 (die einfach nicht bezahlbar sind), ist das der einzige, der mich optisch mit seinem Retrodesign anspricht. Das spätere Facelift ist schon weniger interessant, wenn auch fast zum gleichen Preis oder günstiger zu haben. Es scheint also, dass der 5er schon jetzt seine Anhänger hat, was sich aber auch im Preis widerspiegelt. Ein Vergleich des Mustang mit dem Audi Cabrio ist schwierig. Der Mustang kann trotz jüngeren Alters mit der Verarbeitung nicht mithalten. Egal, ob man hier die Knöpfe, das Armaturenbrett oder die Mechanik des Dachs ansieht. Aber das Gefühl den V8 blubbern zu hören.. das macht einiges wett. :D Es ist also weniger eine Entscheidung auf subjektiven Kriterien, es geht mehr um´s "Gefühl".

 

Das Wunschmodell

 

Also mal ein paar Fakten: Ich hätte gerne einen Mustang 5 Cabrio GT, sprich 4,6 Liter Hubraum, 8 Zylinder, 305 PS. Am liebsten in rot, was schon wirklich schwierig ist. Nach langem Zögern hin und her würde ich dafür bis zu 15.000€ ausgeben, was angesichts eines Alters von 10-13 Jahren für einen Ford immer noch ein stolzer Preis ist und (wie ich anfangs dachte) ja irgendwie möglich sein müsste. Immerhin haben die Dinger kaum mehr als 40.000€ neu gekostet. In Deutschland wurde das Modell nicht verkauft, d.h. man muss entweder selbst importieren bzw. ein importiertes Modell kaufen.

 

Das Geschäft mit den Unfallwägen

 

Dort beginnt dann das größte Problem: Autos, welche in USA einen Totalschaden (Salvage Title) hatten, sei es durch Unfall, Wasserschaden usw.. werden dort für wenig Geld verhökert. Oft spezialisieren sich darauf bestimmte Firmen, die diese Autos zu einem Spottpreis kaufen und nach Polen/Litauen verschiffen, um sie dort mehr oder weniger fachmännisch zu reparieren. Diese Autos kommen dann zuhauf auf den Deutschen Markt.

 

Und hier gilt es dann ein Modell zu finden, das möglichst unfallfrei war, denn die reparierten Unfallschäden können große Probleme mit sich bringen. Von verzogener Karosserie, schiefen Spaltmaßen oder ausgelösten Airbags, die nur durch Widerstände ersetzt werden, hat man schon so ziemlich alles gelesen. Sicherheit kann da ein CARFAX bringen - ein History Report, der sich auf US-Cars spezialisiert hat und alle dokumentierten Vorschäden, Rückrufe, gemeldete Diebstähle, Inspektionen, oder manipulierte Tachostände dokumentiert und abfrägt.

 

Also landet man letztlich wieder beim Preis. Ein Fahrzeug mit sauberer Historie will eben bezahlt werden. Wenn die Anzeige nicht eindeutig als unfallfrei gekennzeichnet ist und das angebotene Modell schon optisch mit Seitenblinkern, Spoilern usw. daher kommt, ist die Chance, dass es sich um einen Unfaller handelt, relativ groß.

 

Die Suche dauert an

 

Kurz gesagt – ich suche jetzt seit ca. 1,5 Jahren, habe einige angesehen, probe gefahren, Details hinterfragt. Vernünftige Modelle bekommt man ab ca. 18-20T€. Darunter wird’s schwierig. Die meisten stellten sich allerdings wirklich als Unfaller heraus, haben keine nachweisbare Historie, in dem der Lebenslauf oder die Wartungen dokumentiert sind, oder man bekommt verbastelte Modelle mit nicht eingetragenen Anbauten. Ich bleibe allerdings erstmal stur bei meinen 15.000€ als Limit. Das wird dann wohl meine persönlich Challenge vielleicht doch noch einen zu finden.. :D

 

Momentan hätte ich eventuell sogar ein interessantes Modell an der Hand.. entschieden ist aber noch nichts. Fakt ist aber, dass ich wohl das Audi Cabriolet nächstes Jahr nochmal inserieren werde, egal ob ich schon einen Mustang habe oder nicht. Und dann wird man sehen…

 

Was wäre eure Meinung? Beim Audi bleiben, oder den Mustang nehmen? :D

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14.01.2019 13:02    |    Designs    |    Kommentare (30)    |   Stichworte: 4x4, 4x4 buddies, Cherokee, facebook, Grand Cherokee, I (ZG/ZJ), Jeep, Langenaltheim, Offroad, Offroadpark, youtube

Das neue 4x4 Spaßmobil

 

 

Wie ich im letzten Beitrag schon gepostet habe, waren wir unterwegs, um ein neues Spaßmobil anzuschauen.

 

Anforderungsprofil: Irgendwas mit Allradantrieb und Untersetzung, funktionierendem Motor und Getriebe und das ganze für unter 1000€. Am besten nicht gerade ein Ford Maverick oder Nissan Terrano II, denn das haben wir mit „Ricky“ ja schon.

 

Und so war plötzlich ein Jeep Grand Cherokee 4.0i Limited inseriert, nur 1 Stunde entfernt, für 999€. Seinesgleichen der billigeste auf mobile.de in ganz Deutschland. Ok, ein paar Rostlöcher am Kotflügel hat man auf den Fotos schon gesehen, TÜV ist im August abgelaufen – aber das stört nicht weiter. Verkauf allerdings nur an Export oder Händler – klar..

 

Nach einem kurzen Telefonat – was aufgrund der gebrochenen deutschen Sprache nicht ganz einfach war – war das Problem aber gelöst. Da wir den Jeep nur Offroad einsetzen wollen und er von uns keine Garantiebefürchtungen haben muss, geht auch ein Besichtigungstermin gleich morgen klar.

 

 

spontane Besichtigung

 

Freitag nachmittag – ekelhaftes Wetter, Schneetreiben. Passt :D Dort angekommen, empfängt uns ein „Kollege“. Der Händler selbst ist gerade im Ausland unterwegs. Wie auch immer. Die Batterie des Jeep ist schonmal platt. Fremdgestartet springt er aber gleich an und der 4.0l 6-Zylinder läuft auch wirklich vernünftig. Ein paar Testrunden auf dem Parkplatz sind auch ok. Das (Automatik)Getriebe schaltet vernünftig, die Untersetzung funktioniert. Der Auspuff ist zwar nach dem Mitteltopf abgebrochen, die Bremsen sind nicht mehr die besten, der Scheinwerfer vorne rechts hat ein kaputtes Glas, die Tür hinten links geht nicht auf. Bestens ?? Nichts, was uns interessiert.

 

Ein paar Verhandlungen später schlage ich bei 600€ ein. Der nächste Jeep Cherokee auf mobile.de kostet 1500€. Ich glaube das war ganz ok, wenn nicht noch irgendwas gravierendes zum Vorschein kommt. Nun, eigentlich wollten wir den Jeep im Laufe nächster Woche holen. Aber einen Kaufvertrag macht er natürlich nur, wenn er Geld bekommt. Mitnehmen können wir ihn aber nicht gleich. Und Geld lasse ich keines da, wenn ich nicht das Auto mitnehme (sagen wir mal es ist nicht unbedingt der Händler meines Vertrauens). Also haben wir kurzerhand beschlossen, dass wir gleich am morgigen Samstag mit dem Hänger kommen.

 

 

Autotransport im absoluten Wetterchaos

 

Gesagt getan, Startzeit 08:00, Hänger holen, vermutlich gegen halb 10 sind wir dann in München, 1 Stunde für Abwicklung und Verladen, Rückweg – also sollten wir gegen 12 Uhr spätestens wieder da sein. Soweit die Theorie!

 

Die Praxis: Es hat die ganze Nacht geschneit, und es schneit weiter! Den Hänger graben wir erstmal aus und befreien ihn vom Schnee. Auf dem Weg zur Autobahn durchqueren wir mehrere Schneewehen, im Radio laufen nonstop Verkehrsinformationen über alle Staus, Unfälle und die Warnungen unbedingt zuhause zu bleiben, wenn man nicht unbedingt auf die Straße muss.

Das ist der Moment, wo man sich selbst fragt, was man hier eigentlich gerade macht. Gerade auf der A96 wird vorne schon Stau wegen eines Unfalls gemeldet. Wir haben also die A96 gleich wieder verlassen, sind erst mal zu MC Doof und haben uns ein Frühstück eingeschmissen. Und währenddessen beobachtet, wie Rettungsfahrzeuge, Feuerwehren, Schneepflüge und alles andere mit blinkenden Lichtern auf dem Dach nervös hin und her fahren.

 

Entspannt hat sich deswegen noch lange nichts, also wieder rauf auf die A96, da auch alle Umfahrungen dicht sind. Und so stauen wir uns am Unfall vorbei bis nach München, wo auch in der Stadt die Lage nicht besser ist. Ca 11:30 – also rund 3,5 Stunden später haben wir die 80km nach München geschafft, unterschreiben schnell den Kaufvertrag – graben den Jeep mal wieder aus dem Schnee aus, befreien den Hänger wieder von Schnee und verladen den Cherokee. Puhh.. Und dann zurück Richtung Heimat. In München ist die Situation mittlerweile etwas besser, je näher wir aber nach Hause kommen, umso mehr Schnee ist auf den Bundesstraßen. Nach insgesamt rund 7 Stunden sind wir wieder zuhause und laden den Jeep ab.

Das war so ziemlich die bekloppteste Aktion seit langem, aber alles ging gut :)

 

 

Warten auf die ersten Arbeiten

 

So. Und nun steht er da, machen konnten wir erstmal nicht viel, denn in den folgenden Tagen hat es rund 70cm geschneit. Wenn der Schnee sich verzogen hat, wird erstmal die Batterie wiederbelebt (oder erneuert), der Auspuff fachmännisch abgeflext, die Flüssigkeiten gecheckt und natürlich fleissig Aufkleber geplottet. :D

 

Momentan steht der Jeep auf Grabbern vorne und je einem Winter- und Sommerreifen hinten. Ein Winterreifen liegt noch im Kofferraum, mal sehen was damit ist. Eine Nachrüstung für einen Schnorchel bekommt man für rund 50€ auf eBay.. In jedem Fall wird das sicher lustig…

 

Übrigens gibt´s die 4x4buddies jetzt auch auf Facebook:

https://de-de.facebook.com/4x4buddies

 

Wer da mehr Infos möchte und Spaß an immer wieder kleinen Videos und Fotos zu unseren Storys hat, kann uns gerne folgen. Wir freuen uns über jeden Abonnenten. Auch wenn wir das alles nur just4fun machen :)

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10.01.2019 20:33    |    Designs    |    Kommentare (4)    |   Stichworte: 1 (UDS), 4x4, 4x4 buddies, buddies, Daihatsu, Feroza, Ford, Jeep, Lada, Maverick, Nissan, Offroad, Ricky, Suzuki, Terrano

geflutet...geflutet...

Hallo zusammen!

 

Wer den letzten Blogartikel gelesen hat, kann wahrscheinlich schon erahnen, dass ich bei den Offroad-Ausflügen nach Langenaltheim ziemlich Spaß hatte. Auch im November war ich mit den Jungs wieder dort. Spaß war auf jeden Fall wieder garantiert, aber "Ricky" alias der 98er Ford Maverick hat etwas gelitten.. :eek:

Es war alles ein wenig feuchter und schlammiger als letztes Mal und das hat es nicht einfacher gemacht. Und so bleibt man leider auch mal stecken, wo es vielleicht nicht so passend ist.. Aber seht euch das selbst an :)

 

Wer Lust auf einen kleinen Trailer bei youtube hat:

Ricky und die 4x4 buddies - Langenaltheim im November

In 2 weiteren Videos gibt´s noch mehr Details über den November-Ausflug nach Langenaltheim zu sehen.

Film 1

Film 2

 

Das heißt also auch, dass jetzt im Winter ein wenig Reparaturen angesagt sind. Das ein oder andere wurde schon erledigt und ich schätze mal das wird auch irgendwann auf youtube zu sehen sein. :)

 

Schlammige Angelegenheit

 

Man kann auf jeden Fall schon mal sagen, dass die Schlammlöcher ihren Tribut zollen. Das Zeug hängt überall und wird steinhart. Nachdem Ricky erstmal gar nicht angesprungen ist, da der Schlamm im Auspuff den Motor schlicht abgewürgt hat, sind nebenbei auch noch die Bremsen fest und die Gänge lassen sich nur noch sporadisch schalten. Vielleicht sollte man darauf künftig verzichten, aber gerade das macht eben sooo Spaß :D

 

 

Mehr Spaß zu zweit

 

Und weils mir grade so Spaß macht kam einfach auch die Überlegung - warum soll ich mir nicht auch einen billigen Allradler organisieren? So könnten wir einfach künftig mit zwei Autos dort fahren und hätten gleich doppelt Spaß :D Und so ganz nebenbei kann man sich auch direkt gleich gegenseitig aushelfen, wenn´s mal zwickt.

 

 

Suchspielchen...

 

Ja, und so kann man mal anfangen das Internet zu durchstöbern. Autoscout, mobile.de, ebay Kleinanzeigen. Was kann man für unter 1000€ bekommen? TÜV und Zustand spielt eher keine Rolle, nur technisch sollte Motor und Getriebe fit sein.

 

Tatsächlich schwieriger, als ich zuerst dachte. Richtige Klettermaxe á la Suzuki Samurai & Co. gibt´s für dieses Geld nicht. Der Einstieg für fahrbare Modelle beginnt meist ab 1500-2000€. Beim Lada Niva (der mir aber irgendwie auch nicht zusagt) sieht´s ähnlich aus.

Die typischen Suchergebnisse sind der Opel Frontera, der Ford Maverick, sein baugleicher Bruder der Nissan Terrano II, vielleicht mal noch ein Kia Sportage oder der Daihatsu Feroza. Unter Umständen auch mal ein schwerer Ford Explorer, der mir aber wohl recht ungeeignet erscheint.

 

Und auf einmal haben die Suchaufträge "Kategorie SUV, Allrad, bis 1000€" einen Treffer ausgespuckt, der mich zum Überlegen brachte.. Und so haben wir kurzerhand einen Besichtigungstermin vereinbart. Ab ins Auto und los nach München.. Was daraus geworden ist - gibt´s demnächst hier zu lesen :D

 

Ihr dürft ja schon mal raten... ;)

 

Gruß Jürgen

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