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Black Biturbo

Hier geht es um alles was mir gerade einfällt

25.10.2008 19:31    |    Black Biturbo    |    Kommentare (0)    |   Stichworte: Reisen, WoMo

Hallo liebe MTler!

 

Jetzt möchte ich auchnoch den letzten Neuzugang vorstellen.

Naja, ehrlich gesagt ist er nicht so sehr neu - funktioniert aber prima.

 

Es handelt sich um ein Wohnmobil von Carthago auf T4 Basis.

Der T4 ist ein 93er ( kurzer Vorderwagen) mit dem alten 2,4l 5Zylinder saugdiesel - alo eher keine rennmaschine. Dennoch muss ich sagen, dass das WoMo sich besser fahren lässt als angenommen. Es schafft etwa 120 und braucht im schnitt 10-11l, was ich bei einem CW Wert von einem großen Wandschrank und einem Gewicht von 2800kg ganz in Ordnung finde. Auch Bergauf zieht das Womo ordentlich hoch ( Brenner 80km/h) und er hat angenehmer weise keine Anfahrtschwache wie die meisten TD´s.

 

Nun zum Aufbau: Trotz des hohen Alters ist der Aufbau in einem sehr guten Zustand - die 2 Vorbesitzer müssen sehr pfleglich mit dem WoMo umgegangen sein. Im Innenraum finden sich fast keine Gebrauchsspuren, keine Flecken auf k den Polstern selbst die Küche sieht aus wie jungfräulich.

 

Nun zur Ausstattung:

Das WoMo hat eine recht große L-Küche steuerbord achtern mit einem 4 Flamm Herd ( was unnütz ist) und demnächst wird noch ein kleiner Backofen verbaut. Selbstverständlich ist in der Küche noch ein Waschbecken und eine abtrocknungsstelle.

 

Die Nasszelle hat ein typischen Portables Klo ( von außen zugänglich aber leider ohne rollen) und eine "duschmöglichkeit". Es gibt auch einen Außenduschanschluss.

Die Heizung ist eine Umluftheizung von Truma ( sehr angenehm finde ich den Heizungausgang im Bad und Alkoven). Es ist auch ein 10l Warmwasserboiler verbaut ( funktioniert sehr sehr gut).

Wir haben einen 100l Frischwasser und einen 100l Grauwassertank.

 

Weiter ist eine Digitale satanlage verbaut, welche vom innenraum ( Kleiderschrank) bedient wird. Zum schauen nutzen wir einen kleinen scott LCD TV mit integriertem DVB T reciver ( für D) und DVD Player.

 

Ich war mit dem WoMO bis jetzt 2 Mal im Urlaub ( haben es vor etwa 1 1/2 Monaten gekauft) und bin wirklich sehr zufrieden. Trotz des sehr hohen Alters merkt man ( außer an unwichtigkeiten wie ascher vorne der rausfällt wenn man ihn aufmacht) nicht, wie hoch selbiges wirklich ist. Ich finde sogar, dass es von der optik her nicht so uralt wirkt. Eine gewisse rolle spielen die ganz hübschen alus, die weiße Farbe ( in 93 waren noch viele WoMos in diesem unsäglichen Creme) und das glattalu außen ( nicht diese hammerschlagoptik).

 

Über Kommentare freut man sich natürlich immer ;) .

 

Gruß

BB

 

PS: Es werden noch ein paar Bilder folgen.


15.10.2008 23:22    |    Black Biturbo    |    Kommentare (3)

Hy liebe MT Gemeinde!

 

Heute gibt es keine Vorstellung oder Reisebericht sondern eher eine Verabschiedung!

 

Die nette Österreische Jugend hat sich wohl an meinem Roller vergriffen und ihn in einen Totalschaden verwandelt ( geschrieen: SASCHA!!!!!!!!! - hätte wohl grad nicht scrubs sehen sollen http://de.youtube.com/watch?v=rrpCf9DIosw ). Die netten Leute haben ihn mit Sprühfarbe "vergoldet", die Kerze rausgeklaut ( natürlich auch Dreck im Brennraum), die Batterie rausgenommen, Sitzbank aufgeschlitzt, Plastikchromteile abgerissen und noch nette Kratzer reingemacht ( und sind sogar zu blöd nen Hakenkreuz zu machen - Falschrum!!!) - achso, ein paar graffitis mit einem Edding sind auch noch drauf. Alles in allem ein finanzieller Totalschaden!

 

Versichert war natürlich nix ( allerdings ist der Verlust zu überwinden).

 

Naja, auf jeden Fall könnte ich kotzen und wenn ich diese kleinen Subjekte in die Hände bekomme sehen sie nachher ähnlich aus ( und ich denke auch diesen Verlust kann man überwinden).

 

Gruß

BB

 

PS: Die Bilder sind mit nem PDA gemacht - sorry für die Qualität


13.10.2008 18:02    |    Black Biturbo    |    Kommentare (0)    |   Stichworte: Reisen

So, mal wieder was neues in meinem Blog.

 

Es hat diemal nicht´s mit einem neuen Gefährt zu tun sondern ist ein Reise/Erfahrungs Bericht.

 

Nach langer Überlegung wo es im Urlaub hingehen soll kamen wir zu dem Ziel Ostküste USA. Allerdings hatten wir niemanden der den Hund nehmen konnte und in eine Tierpension wollten wir ihn nicht stecken.

Wir haben uns also erkundigt wie man mit dem Tier in die Staaten kommt bzw. wie die Einreisebedingungen sind. Erfreulicher weise gibt es seid ein paar Jahren deine Quarantänevorschriften mehr und von der rechtlichen Seite ist es genauso leicht mit dem Tier in die USA zu reisen wie z.B. nach Österreich. Benötigt werden nur ein EU-Heimtierausweis mit Lichtbild, eine aktuelle Tollwutimpfung und das war es.

Nun musste er ja auch noch verschifft werden und auch hier waren wir angenehm überrascht. Der Hund fliegt als Übergepäck und kostet eben auch entsprechend.

Die Flugbox haben wir auch gekauft ( man sie wohl auch mieten) und hierbei sollte man darauf achten, dass sie eine bestimmte Anforderung erfüllt (IATA Richtlinen).

 

Nun zum Flug selber: Der Check in in Frankfurt war sehr professionell und ging sehr schnell. Man checkt am Sperrgepäck Schalter ein wo dann auch der Hundekäfig (ohne Hund) durchleuchtet wird, dann kommt der Hund in die Box und wird weggerollt - wo hin genau kann ich allerdings nicht sagen.

In Boston haben wir den Hund dann auch bei Sperrgepäck wieder abgeholt ( er war schon da bevor wir dort waren) und es gab die erste Überraschung: Der Hund darf im Flughafen nicht aus dem Käfig raus. Naja, nachdem das Gepäck dann da war gingen es durch den Zoll der auch (fast) keine Probleme machte. Einzig das mitgebrachte Hundefutter mussten wie bis auf eine Tagesration abgeben. Alles in allem waren die Beamten sehr freundlich.

 

Aber jetzt das unangenehme: Amiland und Hund: man darf den Hund nirgends mit rein nehmen. Ich meine es ist selbstverständlich, dass ein Hund nicht´s in einem Lebensmittelladen zu suchen hat oder einen selbstbedienungsrestaurant - aber warum er in kein Restaurant durfte, in kein Kaufhaus, in keine Mall, kein Bekleidungsgeschäft und auch keinen Park ist mir unverständlich. Auf Campingplätzen und in den Hotels hatten wir keine Probleme.

 

Der Rückflug gestaltete sich dann etwas schwieriger: Da der Hund ( wie gesagt) nicht in den Flughafen darf bzw. seine Pfoten dürfen den Boden nicht berühren ( Tragen ist erlaubt - beim Airedale aber etwas anstrengeng) musste er schon vor dem einchecken in die Box ( was den Hund natürlich deutlich mehr stresst). Auch muss man erst an einen normalen Schalter einchecken, dann kommt ein spezi mit nem rollwagen und fährt mit dem Hund und Herrchen durch den halben Flughafen in irgendwelche nebengänge wo dann eine ( lächerliche) kontrolle des Käfigs durchgeführt wurde. Hierzu musste der Hund wieder aus dem Käfig, ein Sprengstoffindikator tüchlein wurde einmal am Käfig entlanggezogen und der Hund musste wieder rein ( wieder stressig für den Hund). Dann wieder raus aus dem Gang und jetzt erst wurde der Hund weggebracht.

 

In FFM ging alles wieder sehr unkompliziert: Hund beim übergepäck geholt ( war wieder ganz schnell da ( im Gegensatz zu den Koffern), aus dem Käfig gelassen ( natürlich an der Leine, durch den Zoll spaziert und das war´s.

 

Alles in allem würde ich mit dem Hund wieder in die Staaten fliegen,wenn die reise lang genug ist ( mind. 3 Wochen) und man mit einem WoMo unterwegs ist. Wir waren in einer Hotel/Zelt Kombination unterwegs - ging auch aber Zelt muss echt nicht sein.

 

Dem Hund hat es augenscheinlich nicht geschadet - er war weder nach dem hin noch nach dem rückflug " auffällig" ( allerdings brauchte er in D etwa 3 Tage um wieder einen normalen Schlafrhythmus zu finden)

 

Gruß

BB

 

Da das hier ja MT ist noch ein kleiner persönlicher bericht zu den Gefahrenen Autos:

1: Chevi Minivan - lahm und billig. wir haben ihn ( auch weil es innen völlig unflexibel ist) nach 2 Tagen getauscht. Verbrauch etwa 13l/100km

 

2: Suzuki XL 7: Wirklich schönes auto. Netter Motor ( glaube 3,6l V6) sehr gute verarbeitung und guter Materialieneindruck. Der Verbrauch lag ( überwiegend überland) bei etwa 11l. Leider kam uns ein Ford in die quere deshalb wurde auch ausgetauscht.

 

3: mercury Mountaineer: Der letzte schrott! Qualitätseindruck einfach unterirdisch, Fahrverhalten schwammig und unpräzise und der V8 war eine zumutung. Im überlandbetrieb hatten wir einen verbrauch von 16-17l!!! und fahrleistungen auf einem unterirdischen niveau ( der Suzi ging um welten besser). Aber er klang gut.


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