Sammelthread: Rund um den VW Abgasskandal

VW Golf 6 (1KA/B/C)

VW Skandal - woran erkenne ich - ob mein Wagen betroffen ist? Sollte man etwas unternehmen?

Beste Antwort im Thema

Leute macht euch doch nicht so verrückt und andere gleich mit!
Meinst du bei anderen Marken wird nicht irgendwas verändert ( manipuliert) um auf gute Werte zukommen?

Was willst du unternehmen? Auto verkaufen? VW verklagen?
Fährt dein Auto seit dem du die Nachricht bekommen hast schlechter als sonst?
Ist dein VW aus den USA, oder weißt du ganz sicher das deins auch betroffen ist?

Das einzige was man tun kann, ist erstmal in ruhe abzuwarten und zusehen was noch passiert.
In der Zwischenzeit fährt dein Golf wie all die Jahre, dich auch noch überall hin 🙂

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Zitat:

@muhmann schrieb am 7. März 2016 um 08:40:54 Uhr:


150€ für ne Fachingenieurstunde ist jetzt nicht utopisch. Ist natürlich in der Regel nicht das Gehalt sondern das, was das Unternehmen die Stunde kostet.

Danke... Einer der Denkt, bevor er schreibt.

Zitat:

@Fargrin schrieb am 7. März 2016 um 08:52:56 Uhr:


Sagmal... wollt ihr es nicht kapieren?

Was zahlst du /h bei deinem VW Händler?

Also der KFZ-Mechaniker liegt in Deutschland zwischen 70-110 Euro.

Ich zahle bei VW 100 Euro Netto die Stunde! Damit bezahle ich aber nicht ausschließlich den KFZ-Mechaniker, der an meinem Wagen arbeitet, sondern auch z.b. die Putzfrau und die Betriebskosten.

Du suggerierst mit deiner Darstellung klar, dass ein KFZ-Mechankier 70-100 Euro/h verdient. Gehen wir von 8Std. täglich bei 200 Arbeitstagen im Jahr aus, dann verdient DEIN Mechaniker 112000-160000 Euro im Jahr - OKAY!

Zitat:

Und nun quatscht ihr hier irrelevante Sachen, von 60 Euro/h.

Für einen Ing.? Seid ihr besinnen?

Für einen Ing. mit 65000EURO Jahresbruttogehalt entstehen 95000EURO Personalkosten! Das sind mit Feiertagen, Urlaub, Weihnachtsgeld usw. Personalkosten von ca. 60Euro/h!

Zitat:

Ich rede vom Preis, den VW zahlen muss. Nicht von den Kosten der Firma, die den Ing. stellt..
Herje

Herje, dann solltest du es vielleicht von Anfang an besser formulieren, Herje!!

Also nochmal. Extra für dich. VW bezahlt an den BOSCH in Feuerbach 150€/h für den Ing. dafür, dass er sich mit der Optimierung von VW Fahrzeugen beschäftigt.

Nix anderes habe ich von Anfang an geschrieben.

Du hast das ganze missverstanden und dann vertieft.
Also Fang dich wieder. Beruhige die unnötig erhitztes Gemüt und mach mit dem weiter, was auch immer du eben machen wolltest.

->Herje<-

Und nein. Ich muss mich nicht besser ausdrücken.
Du solltest einfach aufhören alles falsch zu verstehen und dann unnötige Diskussionen anzufangen.

Zitat:

@Fargrin schrieb am 7. März 2016 um 09:33:30 Uhr:


Also nochmal. Extra für dich. VW bezahlt an den BOSCH in Feuerbach 150€/h für den Ing. dafür, dass er sich mit der Optimierung von VW Fahrzeugen beschäftigt.

Ich bin ganz locker 😉, wenn du es nötig hast herunterzukommen, dann mach es!
Ich hinterfrage lediglich deine Darstellung!
Aber wenn du das ganze so darstellst, wird es bestimmt eine zuverlässige Quelle geben, die ich aber um Gotteswillen nicht sehen möchte!

Ich kenne die Bezahlung und die Budgetplanung für solche externen Projekte anders. Firmen, die Projekte auslagern, zahlen meistens nicht pro Stunde, sondern handeln einen Gesamtpreis für das fertige Produkt aus!

Ich hoffe jetzt kommt nicht wieder ein Herje!

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Dem ist auch so.
I.d.R wird ein Budget von XX.000 Euro ausgemacht.

Tatsächlich bezahlt VW hier und da aber auch den Stunden Preis. So auch in der Abagsgeschichte hier.

Zitat:

@2.0TDI-GOLF schrieb am 7. März 2016 um 09:45:43 Uhr:


Ich kenne die Bezahlung und die Budgetplanung für solche externen Projekte anders. Firmen, die Projekte auslagern, zahlen meistens nicht pro Stunde, sondern handeln einen Gesamtpreis für das fertige Produkt aus!

Bei Gewerken ist das so, bei Beratungstätigkeiten wird aber auf Stunden/Tagessatzbasis abgerechnet. Und 150 Euro/Stunde ist da ein absolut gängiger Wert den man für eine Überschlagsrechnung ansetzen kann.

Zitat:

@touranfaq schrieb am 17. Februar 2016 um 08:55:08 Uhr:



Zitat:

@Spreewolf87 schrieb am 17. Februar 2016 um 08:48:18 Uhr:


Ich kann jedem nur raten sich einen Anwalt zu nehmen und das Update so lange zu verweigern, bis VW offen legt was Inhalt des Updates ist. Denn nur wenn das genug Betroffene machen, wird der Plan von VW nicht aufgehen.

VW ist es völlig schnurz ob Du das Update verweigerst oder nicht. Kommst Du der Aufforderung zum Rückruf mehrfach nicht nach, wird die Karre stillgelegt und fertig, da wird in den Anschreiben ja auch schon ganz deutlich gewarnt. Der Rückruf ist schließlich keine freiwillige Maßnahme von VW, sondern vom KBA angeordnet.

Greife hier nochmal was älteres auf: Glaube auch, dass es wenig beeindruckt wenn wenige den Rückruf so nicht hinnehmen, aber wenn viele dies tun, schafft das eine breite Öffentlichkeit für die Verschleierungstaktik von VW. Ich kann leider nicht anders als erst mal abzuwarten und mir einzureden mich so dem Umgang von VW nicht zu beugen. Das brauche ich wohl erst mal. Mich würden noch folgendes interessieren: Wie genau läuft die angedrohte Stilllegung ab, wird einem da die Plakette entfernt oder wie? Und noch als Anekdote: Hatte mal bei einem Passat einen Rückruf, ganz profan wegen der Sitzheizung. Es sollte was ausgetauscht werden, was angeblich mal Ärger geben könnte. Vor dem Rückruf hatte ich jahrelang keine Probleme mit dem Wagen nach dem Rückruf auch jahrelang nicht, außer dass die Sitzheizung im Winter nach dem Werkstatttermin nicht mehr ging. Also ich wll da nicht hin! 😁

So läuft das praktisch ab bei einer Zwangsstilllegung:

Vor der Anordnung zur Zwangsstilllegung erhält der Fahrzeuginhaber im Regelfall eine Aufforderung zur Zahlung der Kfz-Steuer bzw. zur Beseitigung der Mängel o. ä. Die entsprechenden Nachweise müssen vorgelegt werden. Bei fehlendem Versicherungsschutz ­haben Sie max. 3 Tage Zeit zur Behebung.

Bei Nichtbefolgen dieser Aufforderung wird per Ordnungsverfügung die Stilllegung des Fahrzeuges veranlasst. Sobald Sie die Ordnungsverfügung erhalten haben, darf das Fahrzeug nicht mehr gefahren werden. Bei der Polizei wird das Fahrzeug zur Fahndung ausgeschrieben. Der Außendienst der Stadt entsiegelt vor Ort die Kennzeichenschilder und zieht den Fahrzeugschein bzw. die Zulassungsbescheinigung Teil I ein. Durch Amtshilfe kann die Stadt auch Kennzeichen von auswärtigen Fahrzeugen entsiegeln, wenn sie von einer anderen Ordnungsbehörde dazu aufgefordert wurde.

Einen Entwicklungsstillstand hat es in der Vergangenheit im Konzern offenbar nie gegeben... 😉

http://www.n-tv.de/.../...te-Dieselmotoren-weiter-article17193766.html

Zitat:

@Drahkke schrieb am 10. März 2016 um 20:52:20 Uhr:


Einen Entwicklungsstillstand hat es in der Vergangenheit im Konzern offenbar nie gegeben... 😉

http://www.n-tv.de/.../...te-Dieselmotoren-weiter-article17193766.html

VW ist eben ein sehr inovatives Unternehmen😁

Es kommt immer mehr heraus, dass solche Praktiken bei denen normal sind. Traurig wie sich so ein großer Konzern selbst zerstört.

Zitat:

@Gasofix schrieb am 10. März 2016 um 20:57:56 Uhr:



Zitat:

@Drahkke schrieb am 10. März 2016 um 20:52:20 Uhr:


Einen Entwicklungsstillstand hat es in der Vergangenheit im Konzern offenbar nie gegeben... 😉

http://www.n-tv.de/.../...te-Dieselmotoren-weiter-article17193766.html


VW ist eben ein sehr inovatives Unternehmen😁

So haben sich die Kunden den "Vorsprung durch Technik" wohl nicht vorgestellt.

Wollen wir auch erstmal abwarten, wie es mit dem Rückruf weitergehen in den nächsten Tagen!
So super wie uns das VW versprochen hat, läuft es ja doch nicht...........
Vielleicht zieht sich ja noch alles soweit, das wir bald gar keine Golfs mehr fahren 😁

Zitat:

@myinfo schrieb am 10. März 2016 um 20:36:38 Uhr:


Schaut euch mal die Meldung auf tagesschau.de an.

VG myinfo

Betrugssoftware offenbar noch 2015 erweitert
Software-Update - obwohl VW gewarnt war?
Stand: 10.03.2016 17:10 Uhr

VW hat die Abgas-Software offenbar noch weiterentwickelt, als bereits klar war, dass die US-Behörden den Autobauer im Visier haben. Laut NDR, WDR und SZ könnte genau das einen Hinweis geliefert haben, der den Skandal auffliegen ließ.

Von Christine Adelhardt, Svea Eckert und Peter Hornung, NDR

"Die Manipulationen an Dieselmotoren im Volkswagen-Konzern waren offenbar umfangreicher als bisher bekannt. Sie wurden nach Recherchen von NDR, WDR und "Süddeutscher Zeitung" noch vorgenommen, als die kalifornische Umweltbehörde CARB das Wolfsburger Unternehmen bereits seit Monaten wegen deutlich erhöhter Abgaswerte im Visier hatte.

VW-Entwickler haben demnach anscheinend noch zum Jahreswechsel 2014/15 die illegale Abschaltvorrichtung unbemerkt von den US-Behörden durch ein Software-Update erweitert. Die Motorsteuerung konnte fortan noch klarer unterscheiden, ob das Auto auf einem Prüfstand getestet wurde oder auf der Straße fuhr. Dafür wurde in die Software eine Funktion aufgenommen, die die Bewegung des Lenkrads erkannte. Sie stellte zuverlässiger fest, wenn das Auto auf der Straße fuhr, und reduzierte daraufhin die Abgasreinigung.

Hintergrund war offenbar, dass man bei VW davon ausging, dass die Fahrzeuge zuvor zu häufig auch im normalen Straßenbetrieb fälschlicherweise in den sauberen Prüfmodus geschaltet hatten, was zu höherem Verschleiß am Dieselpartikelfilter führte. Einem VW-internen Dokument zufolge waren bis November 2014 die Partikelfilter von 6700 Dieselfahrzeugen in USA und Kanada ausgefallen. Volkswagen erwartete demnach noch fast 50.000 weitere solcher Schadensfälle.

"Ganz bewusst weiteren Programmcode hinzugefügt"

Mehrere Informatikexperten haben auf Bitten des NDR die Steuerungssoftware des untersuchten US-Passats vor und nach dem Update untersucht. Sie kamen zu dem Schluss, dass in der neuen Version das Merkmal der Lenkwinkelerkennung hinzugefügt worden ist. "Im Rahmen des Updates wurde die Software so verfeinert, dass sie noch genauer erkennen kann, ob sie in einer Prüfsituation ist oder nicht", sagt Thorsten Holz, Professor für Systemsicherheit an der Ruhr-Universität Bochum. In der Betrugsfunktion "wurden nicht nur Daten ersetzt. Es wurde ganz bewusst ein weiterer Programmcode hinzugefügt", so der Hamburger Hacker Felix Domke. "Das Auto wird nach dem Update nicht mehr fälschlicherweise im sauberen Prüfstandmodus fahren. Es wird häufiger im schmutzigen Straßenmodus fahren."

Die kalifornische Umweltbehörde hatte Volkswagen im Frühsommer 2014 aufgefordert, im Straßenbetrieb gemessene, zu hohe Abgaswerte bei Dieselfahrzeugen zu erklären. VW hatte CARB daraufhin im Dezember 2014 einen freiwilligen Rückruf der betroffenen Fahrzeuge angeboten, um durch ein Softwareupdate den Ausstoß von Stickoxiden im Straßenbetrieb zu verringern. Scheinbar unabhängig von der Abgasthematik sollten bei dem Update auch die Probleme mit den Partikelfiltern gelöst werden. Ab Ende Dezember 2014 wurden die über 500.000 betroffenen Fahrzeuge in die Werkstätten zurückgerufen. Bei 280.000 Autos wurde nach Angaben von VW das Software-Update bis zum Frühjahr 2015 dann auch tatsächlich durchgeführt.

Erkennung des Lenkwinkels der entscheidende Hinweis?

CARB-Experten hatten bei den ab Mai 2015 vorgenommenen Folgeuntersuchungen zwar festgestellt, dass der Stickoxidausstoß im Straßenbetrieb durch andere Maßnahmen innerhalb des Softwareupdates verringert wurde. Da die Grenzwerte jedoch weiterhin um das Fünfzehnfache überschritten wurden, intensivierte die Behörde ihre Prüfung und entdeckte nach eigenen Angaben, dass sich in Abhängigkeit von Lenkradbewegung, Geschwindigkeit, Fahrdauer und Luftdruck das Ausmaß der Abgasreinigung veränderte und die Autos die Prüfsituation erkannten. Die Erweiterung der Software um die Erkennung des Lenkwinkels hat somit möglicherweise entscheidend dazu beigetragen, dass CARB die illegale Abschaltvorrichtung schließlich entdeckte.

Volkswagen wollte sich auf Nachfrage nicht im Detail äußern. Ein VW-Sprecher teilte lediglich mit, "dass der gesamte Themenkomplex derzeit intensiv untersucht wird. Vor Abschluss der internen und externen, unabhängigen Untersuchungen können wir hierzu jedoch keine Auskunft geben." Aus Unternehmenskreisen heißt es, die Betrugssoftware sei tatsächlich auch nach der ursprünglichen Programmierung 2006 generell noch weiterentwickelt worden. Dafür verantwortlich sei aber nur ein "kleiner Kreis" von Mitarbeitern, die ohne Wissen der Führungsebene von Volkswagen handelten.

In der Autobranche wird auch für möglich gehalten, dass es bei der Erweiterung der Software darum gegangen sei, aus legalen Gründen die Erkennung des Prüfstands zu verbessern. Wegen der zunehmenden Zahl von Fahrzeugen mit Allradantrieb sei das notwendig gewesen, damit solch ein Auto "nicht aus Versehen vom Prüfstand" hüpft. Ob das eine stichhaltige Version sein könnte, müssen die Ermittlungen zeigen."

Das Blaue ist sehr sehr interessant und wiederspiegelt die Befürchtungen aller hier.

Damit ist klar belegt, daß der Rückruf, wie er jetzt durchgezogen wird, nur eine halbherzige Lösung darstellt. Korrekt wäre es, wenn auch entsprechend auf die Mehrbelastung angepaßte Partikelfilter verbaut würden.

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