Sammelthread: Rund um den VW Abgasskandal
VW Skandal - woran erkenne ich - ob mein Wagen betroffen ist? Sollte man etwas unternehmen?
Beste Antwort im Thema
Leute macht euch doch nicht so verrückt und andere gleich mit!
Meinst du bei anderen Marken wird nicht irgendwas verändert ( manipuliert) um auf gute Werte zukommen?
Was willst du unternehmen? Auto verkaufen? VW verklagen?
Fährt dein Auto seit dem du die Nachricht bekommen hast schlechter als sonst?
Ist dein VW aus den USA, oder weißt du ganz sicher das deins auch betroffen ist?
Das einzige was man tun kann, ist erstmal in ruhe abzuwarten und zusehen was noch passiert.
In der Zwischenzeit fährt dein Golf wie all die Jahre, dich auch noch überall hin 🙂
18869 Antworten
Zitat:
Merkel
Ziel sei es, Fahrverbote zu vermeiden. Von einer Motor-Nachrüstung alter Diesel-Fahrzeuge halte sie wenig
Das schließt sich aus.
Ohne Hardwarenachrüstung mit SCR-KAT keine Luftverbesserung und somit Fahrverbote.
Zitat:
@transarena schrieb am 30. August 2017 um 08:42:25 Uhr:
Zitat:
@transarena schrieb am 30. August 2017 um 08:42:25 Uhr:
Zitat:
Merkel
Ziel sei es, Fahrverbote zu vermeiden. Von einer Motor-Nachrüstung alter Diesel-Fahrzeuge halte sie wenigDas schließt sich aus.
Ohne Hrdwarenachrüstung mit SCR-KAT keine Luftverbesserung und somit Fahrverbote.
Mutti outet sich als Gefolgsfrau von Trumpi: Postfaktisch. 😠
Zitat:
@Broesel13 schrieb am 30. August 2017 um 08:32:03 Uhr:
http://de.reuters.com/article/deutschland-diesel-merkel-idDEKCN1B9199Merkel fordert in Diesel-Skandal mehr von der Autoindustrie 😕
Merkel bekräftigte, dass bei dem Diesel-Gipfel mit den Kommunen am 4. September über weitere Maßnahmen gesprochen werde. Ziel sei es, Fahrverbote zu vermeiden. Von einer Motor-Nachrüstung alter Diesel-Fahrzeuge halte sie wenig, bekräftigte die Kanzlerin. Dies sei kostenintensiv und binde sehr viel Personal letztlich nur, um den Status-quo etwas zu verbessern. 😕
Also nochmal ein Softwareupdate 😁
Zitat:
@durmel1oo schrieb am 30. August 2017 um 09:05:12 Uhr:
Zitat:
@Broesel13 schrieb am 30. August 2017 um 08:32:03 Uhr:
http://de.reuters.com/article/deutschland-diesel-merkel-idDEKCN1B9199Merkel fordert in Diesel-Skandal mehr von der Autoindustrie 😕
Merkel bekräftigte, dass bei dem Diesel-Gipfel mit den Kommunen am 4. September über weitere Maßnahmen gesprochen werde. Ziel sei es, Fahrverbote zu vermeiden. Von einer Motor-Nachrüstung alter Diesel-Fahrzeuge halte sie wenig, bekräftigte die Kanzlerin. Dies sei kostenintensiv und binde sehr viel Personal letztlich nur, um den Status-quo etwas zu verbessern. 😕
Also nochmal ein Softwareupdate 😁
Hier wird sie konkreter, leider in der falschen Richtung:
Merkel lehnt Hardware-Nachrüstung ab
"Bundeskanzlerin Angela Merkel hält die technische Nachrüstung von Dieselmotoren, die die Grenzwerte nur auf dem Prüfstand einhalten, nicht für sinnvoll.
"Wenn ich in alte Technologie pro Auto noch mal 1000 bis 2000 Euro stecke und die Wirtschaft dafür zehn und 20 Milliarden Euro aufwenden muss, die sie nicht in die Entwicklung neuer Technologien stecken kann – ist das eine Investition, die der Staat befördern sollte?", fragte Bundeskanzlerin Angela Merkel im Interview mit der "Tageszeitung". "Ich möchte keine Lösung, die zwar Millionen Dieselfahrer betrifft, aber gleichzeitig dazu führt, dass die Autoindustrie sich nicht ausreichend um eine ressourcenschonende Zukunft kümmern kann."
Am 4. September will Merkel sich mit den Vertretern der Kommunen treffen und individuelle Lösungen für die von Fahrverboten bedrohten Städte finden. In Kiel seien die Stickoxid-Emissionen unter anderem deshalb so hoch, weil dort Schiffe betankt würden, in Stuttgart sei die geographische Lage mitverantwortlich für die hohe Schadstoffbelastung. Ihr Ziel sei es, Fahrverbote zu vermeiden. Zunächst will sie die Auswirkungen der auf dem Diesel-Gipfel beschlossenen von Software-Updates und Umtauschprämien abwarten, die auf dem Diesel-Gipfel beschlossenen wurden. "Unbestritten ist, dass mit dem reinen Software-Update die Grenzwerte nicht eingehalten werden", sagte Merkel.
Weiterer Diesel-Gipfel geplant
Die Bundeskanzlerin nahm die Autoindustrie allerdings auch in Schutz: Sie habe beim Klimaschutz nicht völlig versagt. Verbrennungsmotoren seien für längere Zeit als Brückentechnologie wichtig. Damit widersprach sie ihrem Vizekanzler: Sigmar Gabriel hatte ihr unterstellt, sie wolle Verbrennungsmotoren ab 2030 verbieten. Man müsse aufpassen, sagte Merkel, den sauberen Diesel nicht zu verteufeln, weil man sonst die CO2-Vorgaben nicht einhalten könne. Der Diesel-Gipfel sei lediglich ein "erster Schritt" gewesen. Im November soll es deshalb ein weiteres Treffen mit Vertretern der Autobranche geben."
Puh, Mutti lässt hier wenig Zweifel offen und plappert fast 1:1 das nach, was Müller beim Dieselhügel gesagt hat. Sehr schlechte Vorbilder ... 🙄
Obwohl: Wie sie halbwegs kurzfristig die NOx-Emissionen in den Städten unter die Grenzwerte drücken will, bleibt völlig offen. Sowieso macht sie einen erschreckend inkompetenten Eindruck. Keine Ahnung von Tuten und Blasen, aber Hauptsache mal was gesagt.
Was sie vergisst: Wenn die Emissionen nicht deutlich sinken, kommen Fahrverbote, zumindest nach der gültigen Rechtslage.
Aber sie wird wahrscheinlich einen Weg finden. 😛
Andererseits denke ich gerade an ihre Aussage, mit ihr gäbe es keine Maut. 😉
So gesehen kann es auch Taktik von ihr sein und in Wirklichkeit weiß sie schon, dass die Hardwarenachrüstung alternativlos ist. 😉
Ähnliche Themen
Da wissen ja alle betroffenen wen sie NICHT wählen müssen.
Zitat:
Aber sie wird wahrscheinlich einen alternativlosen Weg finden.
Klar....Grenzwerte raufsetzen und schon ist das Problem gelöst.
Steam, postfaktisch? Alternative Fakten. War die Spezialität dieses blondierten, weiblichen (?) Wesens im ursprünglichen Gefolge von Trump, das aussah, wie eine deutlich mißlungene Geschlechtsumwandlung.
Ups, da haben wieder zwei, die hier in Rede stehen, eine unübersehbare Gemeinsamkeit ...
Natürlich gibt es mit Merkel keine Maut.
Schließlich fahren spätestens ab 01.01.2018 kaum noch Autos deutscher Halter auf deutschen Mautstraßen ...
Maut rechnet sich nicht mehr. Die Berufspendler kommen nicht mehr in die Städte.
Manche munkeln, das wäre bereits ab dem 25.09.2017 so.
VW-Chef Herbert Diess stößt ins selbe Horn:
Hardwarenachrüstung "technisch nicht sinnvoll" / Polo mit SCR-Kat
"„Die Diesel-Diskussion beruhigt sich langsam und wird rationaler, auch zu unserem Vorteil“, sagte Diess dem Handelsblatt bei der Polo-Fahrvorstellung in Hamburg. Jede Antriebsart habe ihre Vor- und Nachteile. Das gelte auch für den Diesel, der mit seinen günstigen Verbrauchswerten und den niedrigen Kohlendioxid-Emissionen punkten könne. Diese Vorteile rückten jetzt wieder stärker in den Vordergrund. Der Diesel steht für ein grundsätzliches Dilemma der Autohersteller: Beim Kohlendioxid erreicht der Selbstzünder hervorragende Werte, bei den Stickoxiden ist der Diesel der große Umweltsünder.
Der Diesel behalte eine wichtige Position, auch beim neuen Polo. Volkswagen könne sich allerdings nicht mehr auf einen einzigen Kraftstoff verlassen, die Vielfalt sei heute vielmehr gefragt. Neue Antriebsvarianten kämen hinzu: Beim bekannten Wolfsburger Kleinwagen reicht es jetzt allerdings nur für einen neuen Erdgas-Motor, nach einem Elektro-Modell werden Volkswagen-Kunden vergeblich Ausschau halten. Sie werden bis zum Jahr 2020 vertröstet, wenn VW seine Elektro-Baureihe ID startet, für die mindestens vier verschiedene Modellvarianten geplant sind.
In der aktuellen Diskussion um die Nachrüstung älterer Diesel-Modelle vertrat der VW-Markenchef den Standpunkt der gesamten Branche: Einen Hardware-Umbau mit Eingriffen in Abgas- und Filteranlage könne es nicht geben. Eine solche Umrüstung sei technisch „nicht sinnvoll“. Millionen älterer Diesel-Fahrzeuge müssten dann ein zweites Mal den langwierigen Prozess der Straßenzulassung durchlaufen,
das sei fast so etwas wie eine Neuentwicklung. Bis zu drei Jahre könnten diese Zulassungsverfahren dauern, an eine zügige Reduktion der Stickoxid-Emissionen sei damit nicht zu denken.
Beim neuen Polo wird es aus Sicht von Volkswagen keine Probleme mehr mit dem Stickoxid geben.
Die beiden neuen Diesel-Motoren des Kleinwagens mit Adblue-System erfüllen demnach die jüngsten gesetzlichen Standards und es gebe auch keine große Diskrepanz mehr zwischen Testbetrieb und realen Verbrauchsdaten im Straßenverkehr – und damit müssten sich Polo-Käufer keine Sorgen um mögliche Fahrverbote machen."Herbert Diess, das ist doch der Typ, der auch dabei war, als Winterkorn im Juli 2015 über das Defeat-Device informiert wurde. Damit ist er auch für die verspätete Gewinnwarnung mitverantwortlich, aber die war alternativlos, weil Winterkorn erst noch sein mit Betrug verdientes Vermögen retten musste. Das ist praktizierter Umweltschutz: Gutes Klima für die Koi-Karpfen
Unglaublich, was Diess da schwätzt; auch er trifft keine Aussage zu der Frage, wie die NOx-Emissionen gesenkt werden sollen. Und dann konstatiert er noch eine "Versachlichung der Diskussion", was meint er eigentlich damit? Dass der deutsche Michel mit Placebo-Maßnahmen ruhiggestellt wird und die NOx-Emissionen oben bleiben? 🙄
Jaja, so agiert VAG: 🙄
Der Ingenieur, der zu viel weiß
"(...) Der Autohersteller hat, über eine Anwaltskanzlei, Giovanni P. einen Entwurf für eine "Ruhensvereinbarung" zukommen lassen. Das Arbeitsgerichtsverfahren solle ausgesetzt werden, zumindest bis zum 31. Dezember 2017. Das hieße: keine öffentliche Gerichtsverhandlung bis dahin, bei der möglicherweise Dokumente vorgelegt werden und Zeugenaussagen erfolgen, die Aufschluss geben über das ganze Ausmaß der Abgasaffäre bei Volkswagen und Audi. Es wäre womöglich Material dabei, das Autokunden helfen könnte, erfolgreich auf Schadenersatz zu klagen - doch ohne Verhandlung wird es nicht öffentlich.
Wie sich der Autobauer im Fall von Giovanni P. verhalte, sei "sehr durchsichtig", sagt der auf Verbraucherschutzprozesse spezialisierte Düsseldorfer Anwalt Julius Reiter. Audi und die Konzernmutter Volkswagen wollten vermeiden, dass beim Arbeitsgericht unangenehme Vorgänge bekannt und protokolliert würden: Details, die betroffene Dieselautobesitzer dann ihrerseits nutzen könnten, um gegen VW vorzugehen. Reiter betreibt seine Kanzlei zusammen mit dem früheren Bundesinnenminister und FDP-Politiker Gerhart Baum. (...)
Die Ansprüche der Autokäufer gegen die Händler von Volkswagen und den VW-Töchtern verjährten bereits Ende 2017, sagt Anwalt Reiter. Exakt zu jenem Zeitpunkt also, bis zu dem Audi Termine beim Arbeitsgericht in Heilbronn vermeiden will. Danach und auch nur bis Ende 2018 können die Kunden noch Volkswagen beziehungsweise die VW-Töchter wie Audi direkt verklagen. Aber wer legt sich schon gerne mit einem Konzern an; noch dazu einem, der so groß und übermächtig erscheint.
Beim Händler vor Ort ist das etwas anderes. Und was sagt der so heftig angegriffene Autokonzern dazu? Wieder einmal fast nichts. Man möge doch Verständnis dafür haben, "dass wir uns zu Inhalten von laufenden arbeitsgerichtlichen Verfahren ... nicht äußern". Das gilt auch für die Vermutung, die Giovanni P. vorgeschlagene "Ruhensvereinbarung" solle verhindern, dass Autobesitzer zusätzliches Material für Klagen sammeln könnten. Man kommentiere "keine Spekulationen", antwortet Volkswagen auch im Namen von Audi auf eine entsprechende Anfrage. Der Konzern bestätigt lediglich eines: Bis Ende 2017 werde bei Schadenersatzklagen keine Verjährung geltend gemacht. Was im Umkehrschluss bedeutet: Ab 2018 wohl schon. Und es sieht so aus, als komme Volkswagen mit dieser Strategie durch."
Man muss es gar nicht mehr kommentieren, das alles spricht für sich. Und Mutti hält ihre schützende Hand über diese Machenschaften. 🙄😠
Giovanni P. muss das Pamphlet der anwaltlichen Vertreter des VW-K.O.nzerns nicht unterschreiben bzw. von seinen eigenen, anwaltlichen Vertretern nicht unterschreiben lassen.
Dann war es das schon.
Interessant nochmals, wer nicht rechtzeitig klagt, läuft in die Verjährungsfalle, die der VW-K.O.nzern aufgestellt hat.
Haltet eure Ansprüche offen.
Es ist sehr gut möglich, dass die gesamte Software-Schmiererei sich als vollkommen unwirksam herausstellen wird -immer gemessen an den Anforderungen.
Abwägung mit Klage kann natürlich sein, eine später - nolens volens - zugelassene, weil erforderliche, Hardware-Nachrüstung selbst zu bezahlen. Alle weitergehenden Ansprüche sind danach jedoch mitvergeben.
Das sind die Veränderungen im Audi-Vorstand
Seit April 2016 sind 5 von 7 Vorständen ausgetauscht worden.
Zitat:
@Steam24 schrieb am 30. August 2017 um 10:28:19 Uhr:
Autodoktoren: Adblue, Rußpartikelfilter und Stickoxide (Video)
Ohjeh, bitte nicht so genau nehmen, was die da Quatschen.
Viele Fehler enthalten.
Umweltbundesamt unterstreicht Umsetzbarkeit von Hardware-Nachrüstungen
"Die Nachrüstung mit SCR-Katalysatoren ist eine wirksame Maßnahme, um den NOx-Ausstoß von Diesel-Pkw effektiv zu senken und so die NO2-Immissionsgrenzwerte mittelfristig in allen Städten einzuhalten. Die Nachrüstung von Euro 5-Diesel-PKW – ausreichend Bauraum vorausgesetzt – ist grundsätzlich technisch möglich. Medienberichte hatten heute auf einen veralteten Bericht des UBA Bezug genommen.
Medien hatten heute, 27.8., Bezug genommen auf einen Bericht des Umweltbundesamtes an das Bundesumweltministerium zur „Bewertung zu marktverfügbaren fahrzeugseitigen NOx-Nachrüsttechnologien“ vom Oktober 2016, in dem Nachrüstlösungen ein geringes Potential zur NOx-Minderung attestiert wird. Dieser Bericht ist aufgrund neuer technischer Möglichkeiten mittlerweile überholt.
Der veraltete Bericht ging davon aus, dass die Nachrüstung zur NOx-Minderung ausschließlich mit autarken Systemen erfolgt, die die Nachrüster ohne Unterstützung der Autohersteller einbauen – sie also keinen Zugang zu den Motordaten des Fahrzeugs erhalten würden. Damit könnten nur Speicher-Katalysatoren zum Einsatz kommen und keine SCR-Katalysatoren. Völlig ohne Beteiligung der Autohersteller bringen Speicher-Kats lediglich eine NOx-Minderung von rund 30 %; selbst bei Beteiligung der Autohersteller eine Minderung von rund 70 %.
Aktueller technischer Stand ist: Grundsätzlich ist die Nachrüstung mit SCR-Katalysatoren eine wirksame Maßnahme, um den NOx-Ausstoß von Diesel-Pkw effektiv zu senken und so die NO2-Immissionsgrenzwerte mittelfristig in allen Städten einzuhalten. Die Nachrüstung von Euro 5-Diesel-PKW – ausreichend Bauraum vorausgesetzt – ist grundsätzlich technisch möglich.
Wenn die Hersteller den Einbau einer NOx-Minderungstechnologie unterstützen, dann wäre nun auch der Einbau von SCR-Systemen möglich. Ein Prototyp einer SCR-Nachrüstung hat nun gezeigt, dass eine NOx-Minderung bei einem Euro-5-Diesel-Pkw von bis zu 95 % erreicht werden kann.
Aufgrund dieser Entwicklungen hatte das BMUB das Umweltbundesamt im Frühjahr 2017 zu einer Neubewertung der Nachrüstmöglichkeiten bei Pkw aufgefordert. Der neue Bericht zeigt, dass mit der Nachrüstung mit SCR-Anlagen eine hohe NOx-Minderung bei Euro-5-Diesel-PKW erreicht werden kann. Der Prototyp an einem Fahrzeugmodell erfüllt beispielhaft selbst im praktischen Betrieb auf der Straße den auf dem Rollenprüfstand gültigen Euro-6-Grenzwert in Höhe von 80 mg NOx/km.
Die entscheidende Frage ist, wie viele Diesel-Pkw Euro 5 wirklich technisch mit SCR-Anlagen nachrüstbar sind (z. B. aufgrund des Bauraums) und welche NOx-Minderungen im realen Betrieb dauerhaft erbracht werden können. Dies soll die im Nachgang zum Nationalen Forum Diesel errichtete Expertengruppe I aufzeigen.
Kann man mit einer technischen Nachrüstung mit SCR-Katalysatoren die EU-Luftqualitätsgrenzwerte für Stickstoffdioxid einhalten?
Der Bericht von Juni 2017 zeigt: Bei einer hohen Flottendurchdringung und einer hohen Minderungswirkung würde die Nachrüstung mit SCR-Katalysatoren einen großen Teil der Lücke schließen, die nach Software-Updates und Umtauschprämie zur Erreichung des EU-Luftqualitätsgrenzwertes für Stickstoffdioxid von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter im Jahresdurchschnitt besteht. Für die meisten Städte würde der Grenzwert bereits erreicht, für die besonders hoch belasteten Standorte müssten weitere Maßnahmen hinzukommen, die in den drei weiteren, beim Nationalen Forum Diesel beschlossenen Expertengruppen derzeit erarbeitet werden.
In seinem Bericht von Juni 2017 trifft das UBA die Annahme, dass durchschnittlich 50 Prozent Minderung der NOx-Emissionen von Euro-5- und Euro-6-Diesel-PKW erreicht wird (bei einer Flottendurchdringung von 80 Prozent) und hält unter dieser Annahme Fahrverbote ergänzend für nötig. Es liegt daher in der Hand der Automobilhersteller, eine höhere NOx-Minderung zu erreichen, damit Fahrverbote unnötig werden. Nicht berücksichtigt ist bei diesen Berechnungen zudem, dass auch in anderen Bereichen wie der Modernisierung von Taxi-, Bus- oder kommunalen Flotten oder bei der Verkehrslenkung Fortschritte erzielt werden, die ebenfalls dazu führen sollen, die Stickstoffdioxid-Belastung zu senken und Fahrverbote zu vermeiden."
Offenbar sitzen beim Umweltbundesamt Menschen mit Rückgrat, denn es gehört schon Mut dazu, Mutti zu widersprechen. Ob es demnächst ne Weisung gibt, nicht willkommene Aussagen zu vermeiden? Oder setzen sich die Hatdwarenachrüstungen doch noch durch?
Hier könnt noch soviel schreiben, ich warte mal ab was die Angie noch vor hat 😁
http://m.manager-magazin.de/.../...ndustrie-enttaeuscht-a-1165239.html
Vorher noch durchgefallen, jetzt schnell was neues 😁 , diese Meldungen wieder......
http://m.faz.net/.../...lgsmodell-gegen-den-abgasskandal-15174692.html