Sammelthread: Rund um den VW Abgasskandal
VW Skandal - woran erkenne ich - ob mein Wagen betroffen ist? Sollte man etwas unternehmen?
Beste Antwort im Thema
Leute macht euch doch nicht so verrückt und andere gleich mit!
Meinst du bei anderen Marken wird nicht irgendwas verändert ( manipuliert) um auf gute Werte zukommen?
Was willst du unternehmen? Auto verkaufen? VW verklagen?
Fährt dein Auto seit dem du die Nachricht bekommen hast schlechter als sonst?
Ist dein VW aus den USA, oder weißt du ganz sicher das deins auch betroffen ist?
Das einzige was man tun kann, ist erstmal in ruhe abzuwarten und zusehen was noch passiert.
In der Zwischenzeit fährt dein Golf wie all die Jahre, dich auch noch überall hin 🙂
18869 Antworten
Zitat:
Und dann folgt die Umrüstung, die auch Wochen dauern würde - wenn überhaupt jemand freiwillig da mitmachen würde.
Wenn die mal nicht einfach beim nächsten Service aufgespielt werden, ohne das der Kunde es merkt.
Zitat:
@Uli745 schrieb am 28. August 2017 um 07:54:49 Uhr:
1. Auf welcher Grundlage wurden bei den alten Diesel Partikelfilter nachgerüstet? Man müsste den Herstellern gar nicht zumuten, die komplette Nachrüstung zu bezahlen, der Käufer kann sich gerne auch dran beteiligen. Schliesslich bekommt er ein Upgrade auf Euro 6.x, und das ist mehr als er ursprünglich bestellt hatte.Die Industrie tut, als gäbe es derzeit noch keine Nachrüstsätze, und das ist schlichtweg falsch. Diverse Hersteller von Nachrüstsätzen stehen in den Startlöchern mit fertigen Lösungen, die drauf warten, eingebaut zu werden. Nur versucht man seitens Politik und Hersteller mal wieder, auf Zeit zu spielen.
2. Natürlich haben wir ein CO2-Problem. Auch wenn die Verbrauchsangaben (die beim praxisfremden NEFZ ermittelt wurden) nicht stimmen verbraucht der Diesel weniger Sprit als ein Benziner und ist deswegen beim CO2 im Vorteil. Dass die Verbrauchsangaben nicht stimmen wurde hier schon oft thematisiert, und dass manche Hersteller bei den Prüfstandsmessungen den Bogen überspannt haben auch.
3. Hätte es Dieselgate icht gegeben gäbe es diesen Wertverlust in diesem Ausmass eben nicht. Dass ein Fahrzeug bei Gebrauch an Wert verliert weiss jeder und akzeptiert es auch. Nur tu ich mich halt schwer zu akzeptieren, dass Euro 5-Diesel bei den Händlern stehen und keiner sie haben will. Vor Dieselgate gingen die Diesel weg wie warme Semmeln, trotzdem man wusste dass der Normverbrauch im Normalbetrieb kaum einzuhalten ist.
Zu 1. erster Teil, passt. Sollten die Fahrzeuge also aktuell gesetzeskonform sein, kann man den Hersteller nicht zu einer gratis Umrüstung zwingen.
Zu 1. zweiter Zeil. Die nachgerüsteten Partikelfilter haben meiner Meinung nach quasi nie richtig funktioniert. Es sind offene Systeme ohne aktive Freibrennzyklen. Sie sind viel einfacher als die Systeme zur NOx Verminderung.
Tank, Pumpen, Dosierung, Einspritzung, 2x Sensor, der Kat, Heizung, Kabelbaum, OBD Tauglichkeit. Das ganze soll auch mind. 200000km und 10 Jahre funktionieren. Sicher machbar, aber eben nicht so einfach wie damals die nachgerüsteten Partikelfilter. Das wird hier von einigen unterschätzt.
Zu 2., mir ging es um die Verhältnismäßigkeit.
Zu 3., richtig. Leider hat aber eine unsachliche und populistische Darstellung in den Medien das noch deutlich verstärkt. Aufgrund solcher Bewegungen passieren manchmal fragwürdige Entwicklungen,wie z.B. die zahlreichen neuen Kohlekraftwerke.
Neben dem (berechtigten) Gejammer, sollte man sein Umfeld auch so gut es geht aufklären.
Zitat:
@Broesel13 schrieb am 27. August 2017 um 23:12:14 Uhr:
http://www.sueddeutsche.de/.../vw-wenn-der-staub-sich-legt-1.364215527. August 2017, 18:40 Uhr
VW Wenn der Staub sich legt
In den USA, mitten im Nirgendwo, sammelt Volkswagen auf riesigen Halden Dieselfahrzeuge - bis entschieden ist, ob die Objekte des Betrugs umgerüstet und verkauft oder am Ende doch verschrottet werden.
Zitat:
"Volkswagen muss 85 Prozent der betroffenen Zwei-Liter-Dieselfahrzeuge bis zum 30. Juni 2019 aus dem Verkehr ziehen oder kostenlos nachrüsten."
So läuft das, wenn die Behörden Eier haben.
Zitat:
So läuft das, wenn die Behörden Eier haben.
Bei uns sind die Behörden leider ******zlutscher der Autoindustrie.
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Zitat:
@alex1234567890 schrieb am 27. August 2017 um 12:28:44 Uhr:
Diesel-Skandal - Umweltbundesamt zweifelt am Nutzen von Hardware-Nachrüstung
Die Autoindustrie soll per Software-Update für bessere Luftwerte sorgen. Umweltministerin Hendricks geht das nicht weit genug: Sie fordert eine technische Nachrüstung. Aber selbst da sieht eine neue Studie kaum Wirkung.
(...)URL: http://www.spiegel.de/.../...von-diesel-nachruestung-an-a-1164770.html
In der Diskussion über diesen Artikel wurde zu sehr auf die Überschrift Bezug genommen sowie auf die von alex1234567890 einkopierten Textteile. Den wichtigsten Teil hat der betreffende User aber nicht kopiert, ich hole das mal nach:
"Ministerium bezeichnet Studie als "veraltet"
Ein Sprecher des Umweltministerium erklärte, dass sich die "FAS" auf ein veraltetes Papier berufe. Damals schätzten Fachleute die Möglichkeiten für Hardwarenachrüstungen als sehr gering und kostspielig ein, so der Sprecher. Seither sei in der Fachwelt über neue Nachrüstsysteme berichtet worden. In einem neueren Bericht des Umweltamtes komme man deshalb zu deutlich positiveren Einschätzungen als im Jahr 2016. Mit dem Ergebnis, dass technische Nachrüstungen einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung der Innenstadtluft leisten könnten."
Will heißen: Die Überschrift und zwei Drittel des negativen Berichts über Hardwarenachrüstungen beziehen sich auf veraltete, mittlerweile überholte Informationen.
Im letzten Absatz gibt das Umweltministerium ein deutlich positives Bekenntnis zu Hardwarenachrüstungen ab, nur findet das in der Überschrift ebensowenig Niederschlag wie in den von alex1234567890 einkopierten Zeilen.
Klare Frage an alex1234567890: Warum hast Du die entscheidende Passage nicht mit einkopiert? Man konnte hinterher im Thread ein Stelldichein der Renfields beobachten mit obsoleten Beiträgen und Diskussionen. So kann es nicht gelingen, in diesem Thread einen sinnvollen Diskussionsverlauf zu ermöglichen. Hinsichtlich deiner Intention, hier bestmöglich zu informieren, entstehen massive Zweifel.
Aber auch der Spiegel muss sich fragen lassen, wieso er überholte Erkenntnisse in die Überschrift packt und deren Widerlegung in den letzten Absatz. Oder ist der Spiegel auch nur verlängerter Arm der Autolobby?
Zitat:
Aber auch der Spiegel muss sich fragen lassen, wieso er überholte Erkenntnisse in die Überschrift packt und deren Widerlegung in den letzten Absatz. Oder ist der Spiegel auch nur verlängerter Arm der Autolobby?
Wenn die nicht einigermaßen im Sinne der Autoindustrie berichten, schaltet selbige eben keie Werbeanzeigen mehr im Spiegel. --- Das sind Einnahmen, auf die auch wohl ein Magazin wie der Spiegel nicht verzichten will.
Zitat:
@transarena schrieb am 28. August 2017 um 10:02:44 Uhr:
Zitat:
Aber auch der Spiegel muss sich fragen lassen, wieso er überholte Erkenntnisse in die Überschrift packt und deren Widerlegung in den letzten Absatz. Oder ist der Spiegel auch nur verlängerter Arm der Autolobby?
Wenn die nicht einigermaßen im Sinne der Autoindustrie berichten, schaltet selbige eben keie Werbeanzeigen mehr im Spiegel. --- Das sind Einnahmen, auf die auch wohl ein Magazin wie der Spiegel nicht verzichten will.
Na immerhin hat der Spiegel den letzten Absatz nicht gestrichen - das scheint ja eine wahre Heldentat zu sein. 😉
Edit:
Ich habe mir jetzt noch mal den Originalartikel der FAS angeschaut, auf den sich der Spiegel bezieht. In der Tat ist die Berichterstattung der FAS wesentlich lobbyistischer als beim Spiegel. Klickt mal rein, das ist plastischer Anschauungsunterricht.
Ohne jeden Hinweis darauf, dass es sich um überholte Erkenntnisse handelt, wird Hendricks vorgeworfen:
"Mitglieder des Verkehrsausschusses im Bundestag griffen Ministerin Hendricks scharf an. Steffen Bilger von CDU sagte der F.A.S., Hendricks verschärfe „ohne Not die bei Verbrauchern und Beschäftigten in der Automobilindustrie ohnehin vorhandene Unsicherheit“. Sie führe gemeinsam mit dem Umweltbundesamt „einen Kampf gegen die Individualmobilität“. Das sei das strategische Ziel. „Der Angriff auf den Diesel ist nur der Anfang.“"
Und das alles nur, damit die Hersteller ein paar Milliarden sparen ... 🙄
Das ist ja die Ecke, in welche die Autolobby diejenigen zu drängen versucht, welche für eine nachhaltige Abgasreinigung plädieren: "Kampf gegen die Individualmobilität". Wichtige Fakten werden dabei einfach verschwiegen und gleichzeitig wird eine Versachlichung der Diskussion gefordert. 😮
Edit: Ich schreibe nie mehr Babsi. Ab sofort nur noch Barbara Hendricks. 😉 Die Frau hat keinen leichten Stand.
Anhand des Spiegel-Artikels entdeckt man jedenfalls doch Ansätze von objektiver Berichterstattung, auch wenn die Überschrift falsch ist.
So wird durch unvollständiges Abschreiben massive Meinungsmanipulation betrieben...in diesem Fall m.E. als Wahl-beeinflussung in Verbindung mit Lobbyismus pro Autoindustrie!
Wer sich noch an die Diskussionen rund um die Einführung des Katalysators und unverbleites Benzin erinnert, erlebt in diesen Tagen wohl ein Déjà vu. Damals hat die Automobilindustrie Stein und Bein geschworen, dass der Kat technisch und wirtschaftlich völliger Irrsinn ist und die gesamte deutsche Fahrzeugflotte bei einem bundesdeutschen Alleingang an den Grenzen unserer Republik stehen bleiben müssen. Was die Lobby seinerzeit allerdings tunlichst verwiegen hat war die Tasache, das zu diesem Zeitpunkt u.a. in USA und Japan schon seit mehr als 10 Jahren der Kat zum Alltag gehörte.
Nicht nur für die jüngeren Leser hier kann manchmal ein Blick in die (jüngere) Geschichte sinvoll sein, ist gerade mal knapp 35 Jahre her. Aus heutiger Sicht kann man drüber Schmulzeln, aber irgendwie scheint sich nicht nur bei der Klamottenmode alles zu wiederholen. Nachzulesen z.B. hier und hier.
Zitat:
@Steam24 schrieb am 28. August 2017 um 09:41:02 Uhr:
Zitat:
@alex1234567890 schrieb am 27. August 2017 um 12:28:44 Uhr:
Diesel-Skandal - Umweltbundesamt zweifelt am Nutzen von Hardware-NachrüstungIn der Diskussion über diesen Artikel wurde zu sehr auf die Überschrift Bezug genommen sowie auf die von alex1234567890 einkopierten Textteile. Den wichtigsten Teil hat der betreffende User aber
nicht kopiert, ich hole das mal nach:[...]
Klare Frage an alex1234567890: Warum hast Du die entscheidende Passage nicht mit einkopiert? Man konnte hinterher im Thread ein Stelldichein der Renfields beobachten mit obsoleten Beiträgen und Diskussionen. So kann es nicht gelingen, in diesem Thread einen sinnvollen Diskussionsverlauf zu ermöglichen. Hinsichtlich deiner Intention, hier bestmöglich zu informieren, entstehen massive Zweifel.
Aber auch der Spiegel muss sich fragen lassen, wieso er überholte Erkenntnisse in die Überschrift packt und deren Widerlegung in den letzten Absatz. Oder ist der Spiegel auch nur verlängerter Arm der Autolobby?
Die Antwort darauf ist einfach und simpel: Ich habs nicht kopiert weil es nicht da war. Der Artikel wurde nachträglich von Spiegel Online noch um den genannten Punkt "Ministerium bezeichnet Studie als veraltet" ergänzt, nachdem ein Sprecher des Ministeriums dazu Stellung genommen hatte. Die Überschrift wurde beibehalten. Der Artikel der FAZ auf den Bezug genommen wurde enthält diesen Punkt nicht, der wurde nicht aktualisiert (Stand 28.8.17, 15:40)
veraltet: http://www.faz.net/.../...amt-stellt-wirksamkeit-infrage-15170393.html
Zitat:
@P990i schrieb am 28. August 2017 um 06:16:05 Uhr:
Zitat:
@WalterE200-97 schrieb am 27. August 2017 um 18:08:43 Uhr:
Zulassungsrecht ist Deutschland Landesrecht. Die gesetzlichen Rahmenbedingungen für eine Nachrüstung von Dieselfahrzeugen müssen zunächst vom Gesetzgeber festgelegt werden. Die Landesverkehrsminister müssen tätig werden und auch für eine notwendig werdende Umschlüsselung der Emissionscodes (Fahrzeugschein 14.1) Durchführungsbestimmungen erlassen.Zuvorderst bedarf es auf Bundesebene der Erteilung einer BE für Serienfahrzeugen bzgl. der TwinTec Nachrüstung. .
Fazit:
Die nachgeordneten Zulassungsstellen der Länder geben nicht der übergeordneten Behörde KBA vor, was zu tun ist, sondern genau umgekehrt. Klare hierarchische Regelung.
Mit der Aussage: "Die gesetzlichen Rahmenbedingungen für eine Nachrüstung von Dieselfahrzeugen müssen zunächst vom Gesetzgeber festgelegt werden." ist ein Teil des Lastenheftes gemeint.
Ein Ingenieur benötigt für Entwicklungsaufgaben klar definierte Ziele, die z. B. in gesetzlichen Rahmenbedingungen für eine Nachrüstung von Dieselfahrzeugen formuliert werden.
Das KBA erteilt für fertig konstruierte Genehmigungsobjekte Allgemeine Betriebserlaubnisse.
Ja ja jetzt auf einmal so....
http://www.stuttgarter-zeitung.de/...-794b-49ed-827f-4aaace277a7e.html
http://m.focus.de/.../...-diesel-und-verbrennungsmotor_id_7520199.html
Wie ich (und andere) schon erwähnt haben, so schnell wird der Diesel kein Ende haben!
Zitat:
@GolfCR schrieb am 28. August 2017 um 18:41:56 Uhr:
Ja ja jetzt auf einmal so....
http://www.stuttgarter-zeitung.de/...-794b-49ed-827f-4aaace277a7e.htmlhttp://m.focus.de/.../...-diesel-und-verbrennungsmotor_id_7520199.html
Wie ich (und andere) schon erwähnt haben, so schnell wird der Diesel kein Ende haben!
War doch klar...alles Weicheier....
Kann man nicht wählen.
Zitat:
@transarena schrieb am 28. August 2017 um 18:45:58 Uhr:
Zitat:
@GolfCR schrieb am 28. August 2017 um 18:41:56 Uhr:
Ja ja jetzt auf einmal so....
http://www.stuttgarter-zeitung.de/...-794b-49ed-827f-4aaace277a7e.htmlhttp://m.focus.de/.../...-diesel-und-verbrennungsmotor_id_7520199.html
Wie ich (und andere) schon erwähnt haben, so schnell wird der Diesel kein Ende haben!
War doch klar...alles Weicheier....
Kann man nicht wählen.
Egal wer die Stimmen bekommen, von CDU bis AFD nichts kann man wählen....
Nehm einfach einen "Zweitklassigen" und man macht nichts verkehrt!