Sammelthread: Rund um den VW Abgasskandal
VW Skandal - woran erkenne ich - ob mein Wagen betroffen ist? Sollte man etwas unternehmen?
Beste Antwort im Thema
Leute macht euch doch nicht so verrückt und andere gleich mit!
Meinst du bei anderen Marken wird nicht irgendwas verändert ( manipuliert) um auf gute Werte zukommen?
Was willst du unternehmen? Auto verkaufen? VW verklagen?
Fährt dein Auto seit dem du die Nachricht bekommen hast schlechter als sonst?
Ist dein VW aus den USA, oder weißt du ganz sicher das deins auch betroffen ist?
Das einzige was man tun kann, ist erstmal in ruhe abzuwarten und zusehen was noch passiert.
In der Zwischenzeit fährt dein Golf wie all die Jahre, dich auch noch überall hin 🙂
18869 Antworten
Zitat:
@Steam24 schrieb am 20. August 2017 um 19:44:23 Uhr:
Jetzt mal Spaß beiseite:Dieser Artikel ist mal wieder ein Indiz, dass bei VAG mehr und mehr Vorstandsmitglieder unter Beschuss geraten. Darunter nicht nur Winterkorn und Stadler, sondern auch Müller, der bis 2007 Chefkoordinator der Audi-Gruppe war.
Schaun mer mal:
"Bereits am 9. Oktober 2006 soll ein leitender Motorenentwickler bei Audi mehrere Führungskräfte über das Grundproblem bei Adblue informiert haben. Darunter auch den damaligen Audi-Chef Martin Winterkorn, der wenig später von dem Ingolstädter Unternehmen mit den vier Ringen als Markenzeichen zum Mutterkonzern Volkswagen nach Wolfsburg wechselte und dort den Vorstandsvorsitz übernahm. Aufgrund des Vortrags sei Winterkorn, einem weiteren langjährigen Spitzenmanager im VW-Konzern und anderen Führungskräften bereits damals klar gewesen, dass die geplanten Adblue-Tanks zu klein ausgefallen seien für eine gründliche Abgasreinigung."
Das sieht aber gar nicht danach aus, dass es der Gärtner oder der Hausmeister gewesen ist. 😎
Hoffentlich kann dieser leitende Motorenentwickler seine Aussage auch beweisen. Daran hats bisher immer gefehlt.
Zitat:
@Steam24 schrieb am 20. August 2017 um 19:03:34 Uhr:
Zitat:
@Uli745 schrieb am 20. August 2017 um 18:09:07 Uhr:
In den paar Wochen, in denen er noch Verkehrsminister ist wird er diese Aufgabe wohl nicht lösen können.
Hat Dobby schon irgendwann irgend etwas gelöst? 😛
Nein. Dies befähigt Ihn sicherlich zu einem weiterem Amt mit hoher Wichtigkeit.
Ohne Frage.
Zitat:
@bobbymotsch schrieb am 20. August 2017 um 22:46:43 Uhr:
Zitat:
@Steam24 schrieb am 20. August 2017 um 19:03:34 Uhr:
Hat Dobby schon irgendwann irgend etwas gelöst? 😛
Nein. Dies befähigt Ihn sicherlich zu einem weiterem Amt mit hoher Wichtigkeit.
Ohne Frage.
Genau so wird es kommen.
Vorstandsmitglied bei VW oder einem anderen Updatekonzern.....
PS:
Wer es noch nicht gesehen hat, wenn das AGR ausfällt, ist die Ursache nicht unbedingt die Verkokung.
https://www.youtube.com/watch?v=Fe98bVt3V2c&feature=youtu.be
M. Wissmann ist mittlerweile auch schon 68. Da wird ein Wechsel bald fällig.
In Anbetracht der nahenden BTW würde es mich nicht wundern, wenn sein Büro schon fertig ist.
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Das ist die richtige Reaktion auf den Dieselgate. Die Hersteller, die über Alternativen verfügen, können froh sein. Die deutschen Ingenieurskünstler hängen allerdings noch in der Warteschleife.
http://www.capital.de/meinungen/vw-in-den-faengen-der-strafjustiz.html
VW in den Fängen der Strafjustiz
21. Aug 2017, Bernd Ziesemer
In den USA fallen die ersten Urteile gegen Volkswagen-Manager. Die Verfahren dürften nur der Anfang sein.
Von Bernd Ziesemer
Wer fährt zur nächsten Automesse in Detroit? Diese Frage war früher bei VW leicht zu beantworten: Selbstverständlich die Chefs! Doch bei der nächsten Show, die am 13. Januar beginnt, könnte es ganz anders kommen. Für Vorstände und hohe Manager, die schon länger für den VW- Konzern arbeiten, ist jede Reise in die USA zu einem großen Risiko geworden. Die strafrechtlichen Ermittlungen wegen des Dieselbetrugs laufen auf hohen Touren. Und niemand aus Wolfsburg kann sich sicher sein, dass sich bei der Ankunft am Flughafen in Detroit nicht Handschellen um seine Gelenke legen. Die Ermittler des FBI geben keine Auskunft darüber, gegen wen sie heimliche Untersuchungen führen. Sie können nicht nur Verdächtige in Haft nehmen, sondern auch wichtige Zeugen. Gefängnis in den USA – das ist gegenwärtig der schlimmste Alptraum eines VW-oder Audi-Managers.
In den nächsten zwei Wochen fallen die ersten Urteile gegen angeklagte Manager des Konzerns. James Liang und Oliver Schmidt müssen mit mehreren Jahren Gefängnis rechnen, obwohl sie beide mit der Justiz kooperieren. Liang kann immerhin auf Bewährung hoffen, Schmidt bleibt wahrscheinlich in Haft. Beide haben gegen weitere VW-Manager ausgesagt – gegen wen ist nicht bekannt. Auf jeden Fall bemüht sich das US-Justizministerium um die Auslieferung des Italieners Giovanni P. aus deutscher Untersuchungshaft. Ihm winkt eine noch empfindlichere Strafe. Will die amerikanische Justiz auch deutsche Vorstände strafrechtlich belangen? Wir wissen es nicht, aber man kann damit rechnen. Sie müssen allerdings solange nichts befürchten, wie sie in Wolfsburg bleiben: Deutschland liefert eigene Staatsbürger grundsätzlich nichts ins Ausland aus.
Vorstände mit Auslandsreiseverbot
Doch für die Verantwortlichen des Konzerns löst das nur einen Teil ihres Problems: Ein Vorstand, der keine Auslandsreisen mehr unternehmen darf, kann sein Amt nicht länger wahrnehmen. Genau das aber droht einigen Managern je länger die strafrechtlichen Ermittlungen laufen. Und wer das Vorgehen der amerikanischen Staatsanwälte in Wirtschaftsverfahren kennt, der weiß: Sie drücken immer erst Urteile gegen niedrigere Manager durch, um sich dann mit den rechtskräftigen Urteilen im Rücken den ganz Großen zuzuwenden. Man kann deshalb getrost die These wagen: Die jetzigen beiden Urteile werden gewiss nicht die letzten sein.
Hat der Aufsichtsrat von VW, wie es seine Pflicht und Schuldigkeit ist, Vorsorge für ein solches Szenario getroffen? Die Antwortet lautet Nein. Seit dem Beginn der Betrugsaffäre versucht man in Wolfsburg alles, um die obersten Ränge mit allen Mitteln zu schützen. Wer erinnert sich beispielsweise noch an den Persilschein des Aufsichtsrats für den ehemaligen VW-Chef Martin Winterkorn? Als die Ermittlungen noch gar nicht richtig liefen, geschweige denn abgeschlossen waren, sprachen die Aufsichtsräte Winterkorn bereits von jeglicher Verantwortung für die Betrugsaffäre frei. Und seitdem lassen die Aufsichtsräte grundsätzlich nur die Manager fallen, die absolut nicht mehr zu halten sind. Dieses verantwortungslose Verhalten wird sich noch schwer rächen.
http://www.n-tv.de/.../...ur-beschuldigt-Vorstand-article19992888.html
Montag, 21. August 2017
Schadstoffmessungen manipuliert
Audi-Ingenieur beschuldigt Vorstand
Angeblich soll der Audi-Vorstand schon frühzeitig von den Abgasmanipulationen gewusst haben. Konzernchef Stadler und seine Vorstandskollegen hätten das Problem gekannt, so der in US-Haft sitzende Ingenieur Giovanni P.
Ein wegen der Abgasaffäre bei Audi in Untersuchungshaft sitzender Ingenieur erhebt einem Bericht zufolge schwere Vorwürfe gegen den Audi-Vorstand und weitere Spitzenmanager. Wie die "Süddeutsche Zeitung" berichtete, legte Giovanni P. über seine Anwälte der Staatsanwaltschaft München II ein Papier vor, in dem mehr als 40 Vorgänge im Unternehmen geschildert werden. Darin gehe es um Mails, Sitzungen und Vorträge, die bei Audi zwischen März 2006 und Juli 2014 verschickt worden sein beziehungsweise stattgefunden haben sollen
Sollten die Angaben stimmen, wussten viele Beschäftigte bis hin zu Spitzenmanagern von den manipulierten Schadstoffmessungen. Und der von Audi-Chef Rupert Stadler geleitete Vorstand hätte demnach das Problem gekannt, dass die Abgasreinigung mit dem Harnstoff Adblue nicht richtig funktionierte und die strengen Grenzwerte in den USA nicht eingehalten werden konnten.
Zitat:
@Broesel13 schrieb am 21. August 2017 um 11:46:14 Uhr:
http://www.n-tv.de/.../...ur-beschuldigt-Vorstand-article19992888.htmlMontag, 21. August 2017
Schadstoffmessungen manipuliert
Audi-Ingenieur beschuldigt Vorstand
Angeblich soll der Audi-Vorstand schon frühzeitig von den Abgasmanipulationen gewusst haben. Konzernchef Stadler und seine Vorstandskollegen hätten das Problem gekannt, so der in US-Haft sitzende Ingenieur Giovanni P.
Überraschung... Ich habe von Anfang an gesagt dass kein Techniker solche Manipulationen ohne Deckung oder Wissen des Vorstands tätigt...
Gehört ja auch irgendwie zum Thema😛
Import-Autos haben den höchsten Schadstoffausstoß
Nachbesserungen werden strickt abgelehnt - aha
Mich stört, wenn nur die "kleinen Fische" gefangen werden, aber das ist ja schon seit Menschengedenken so. Vielleicht wird es ja hier einmal möglich sein, auch die ganz oben Verantwortlichen ihrer Schuld zu überführen und entsprechend zu bestrafen. Es kann ja wohl nicht angehen, dass ein Mitarbeiter (sagen wir ein Ingenieur) im Spannungsfeld zwischen Unrechtsbewusstsein/Ethik und der Furcht, seinen Job zu verlieren, wenn er nicht mitmacht, am Ende der alleinige "Dumme" bleibt und sich die Herren da oben weiterhin dem Golfen und sonstigen Vergnügungen hingeben (wenn ich das einmal so salopp ausdrücken darf). Da kommt mir schonmal die Galle hoch.
Hoffentlich hat Herr P. belastbare Beweise für seine Anschuldigungen. Ob Emails oder Gesprächsnotizen dazu ausreichend wären? Naja, wir Bürger werden es wohl spätestens erfahren, wenn die Urteile gesprochen werden und öffentlich nachlesbar sind. Vorher bleibt vieles Spekulation.
Und es wird sehr wahrscheinlich auch Untersuchungen und ggf. sogar Strafverfolgung bei anderen Herstellern geben. Das kann noch Jahre dauern, und leider werden bis dahin wohl viele wichtige Beweismittel vernichtet worden sein.
Restwertverfall:
VW-Händler erwägen Klagen gegen VW wegen Leasingrückläufern
Doch lieber twintec einbauen? 😎😛
Zitat:
@touranfaq schrieb am 21. August 2017 um 12:02:46 Uhr:
Zitat:
@Broesel13 schrieb am 21. August 2017 um 11:46:14 Uhr:
http://www.n-tv.de/.../...ur-beschuldigt-Vorstand-article19992888.html
(...)
Angeblich soll der Audi-Vorstand schon frühzeitig von den Abgasmanipulationen gewusst haben. Konzernchef Stadler und seine Vorstandskollegen hätten das Problem gekannt, so der in US-Haft sitzende Ingenieur Giovanni P.
Überraschung... Ich habe von Anfang an gesagt dass kein Techniker solche Manipulationen ohne Deckung oder Wissen des Vorstands tätigt...
+1
Ich muss schon wieder lachen....
Posten jetzt alle die Links von Gestern nochmal, nur halt von anderen User aber mit viel Danke??
Ihr lest schon noch hier und worum es hier eigentlich im Thread geht?
Naja bei soviel gejammer, geht schonmal was verloren 😁 😁 😁
Ja, sicher! 😁
Und weil's so wichtig ist:
http://www.finanzen.net/.../...en-wohl-gegen-volkswagen-klagen-5644301
Der Hinweis auf die Leasingrückläufer mit Wertverlust deckt sich auch mit diesem Artikel, welcher hier bei MT schon einmal verlinkt wurde:
http://www.wiwo.de/.../13904996.html
Die VW-Tochtergesellschaft VW Financial Services AG mit 1,2 Millionen Leasing-Fahrzeugen bei Kunden hat wegen des VW Dieselskandals ihre Rückstellungen für unvorhergesehene Wertverluste von 271 Euro auf 765 Euro pro Fahrzeug fast verdreifacht. Dadurch hat sich die Risikovorsorge für alle Leasingfahrzeuge von 358 auf 897 Millionen Euro erhöht. Außerdem bestätigt laut Artikel die VW Financial Services AG, dass damit das durch den Dieselskandal gestiegene Risiko für Wertverluste durch "eine erhöhte Risikovorsorge adäquat abgedeckt" worden sei.
Es kann ja immer mal neue am Thema Interessierte geben, denen man nicht das Durchlesen hunderter von Beiträgen zumuten möchte (ich zumindest nicht). Wenn die gerade jetzt hier hinten einsteigen, wissen sie, wie aktuell selbst eine VW-Tochterfirma den Wertverfall der vom VW Diesel-Abgasskandal betroffenen Fahrzeuge einschätzt. Das ist (nach meiner sehr bescheidenen, laienhaften Meinung) Wasser auf die Mühlen derjenigen, welche sich vor Gericht mit dem Händler bzw. dem VAG-Konzern streiten, was den Wertverlust angeht, der ja immer mal wieder rundweg bestritten wird. Das dürfte sich mit Hinweis auf diese Einschätzung der VW Financial Services AG aber erledigt haben.