Sammelthread: Rund um den VW Abgasskandal
VW Skandal - woran erkenne ich - ob mein Wagen betroffen ist? Sollte man etwas unternehmen?
Beste Antwort im Thema
Leute macht euch doch nicht so verrückt und andere gleich mit!
Meinst du bei anderen Marken wird nicht irgendwas verändert ( manipuliert) um auf gute Werte zukommen?
Was willst du unternehmen? Auto verkaufen? VW verklagen?
Fährt dein Auto seit dem du die Nachricht bekommen hast schlechter als sonst?
Ist dein VW aus den USA, oder weißt du ganz sicher das deins auch betroffen ist?
Das einzige was man tun kann, ist erstmal in ruhe abzuwarten und zusehen was noch passiert.
In der Zwischenzeit fährt dein Golf wie all die Jahre, dich auch noch überall hin 🙂
18869 Antworten
Zitat:
@heizoelblitz schrieb am 2. August 2017 um 14:09:28 Uhr:
Wir sitzen das hier eben noch kurz aus und dann ist auch wieder gut.
So wirkt das auf mich!
Wisst ihr was das schlimme daran ist? Genau so wird es kommen!
Ich könnte vor lauter Wut über unser Hilflosigkeit und dieses korrupte Gesindel in mein Lenkrad beissen!
Passt doch so weit....
Es gibt Garantie fürs Softwareupdate
Und die SCR Nachrüstung wird noch geprüft
Babsi, Horstl und Weil haben mir gut gefallen
Garantie für Software update fragt sich nur unter welchen Voraussetzungen.denk mal wer sein Fahrzeug in einer freien Werkstatt warten lässt hat schlechte Karten.
Ist den das Update abgesehen von den Manipulierten ea189 zwangsweise?
Oder ist das freiwillig...zb BMW Mercedes BMW...etc ?
Wenn zwangsweise, warum müssen dann nicht auch Ford Renault Citroen ooder die Japaner/Koreaner zum Update?
Es kann doch wohl nicht sein, das diejenigen, die zufällig einen deutschen Diesel haben gezwungen werden und die anderen nicht ? - Oder doch ?
Wenn es freiwillig ist wird wohl keiner hingehen.
Eines ist aber so sicher wie das Amen in der Kirche.
Eine Luftverbesserung zb. in Stuttgart wird es mit Placeboupdates nicht geben.
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Zitat:
@Teckler schrieb am 2. August 2017 um 17:50:20 Uhr:
Passt doch so weit....
Es gibt Garantie fürs Softwareupdate
Solange ich das nicht schriftlich habe, gibt es kein Update !
Zitat:
@Steam24 schrieb am 2. August 2017 um 13:44:32 Uhr:
Zitat:
@dreivwbesitzer schrieb am 2. August 2017 um 08:24:58 Uhr:
Ich hab da mal so ein Seminar über Körpersprache besucht. Sein Gesichtsausdruck i.V.m. ... (...)Thema Körpersprache:
Was sagt dieses aktuelle Bild vom Dieselhügel aus? 😛
Krüger wirkt am gelassensten. Kann ich nachvollziehen, denn bisher sieht es doch so aus, dass sein Unternehmen nicht so schlimm betroffen ist.
Zetsche? Sitzt auch zurückgelehnt, aber das kommt mir mehr aufgesetzt vor.
Dann die drei VW-Herren Müller, Diess und Stadler. NICHT zurückgelehnt, sitzen da wie ertappte Schuljungs, Müller mit eingezogenem Kopf, Diess sehr vornübergebeugt und Stadler irgendwie versteinert, so als wäre er gar nicht richtig anwesend. Sein Job wackelt ja am meisten.
Diess fühlt sich auch sichtlich unwohl. Wechselte von BMW zu VW und saß wenige Tage danach mitten im Dieselgate. Er wird sich fragen, in welchem Film er sich eigentlich befindet, immerhin steht er im Verdacht, an der möglicherweise verspäteten Gewinnmitteilung mitschuldig zu sein.
Müller mit seinem eingezogenen Kopf macht sich vielleicht Gedanken, ob er sich mit dem Job als VV einen Gefallen getan hat. Das sieht für mich nicht so aus, als ginge ihm das am Allerwertesten vorbei.
Nicht unwahrscheinlich, dass es in dem Moment, als das Foto entstanden ist, gerade um VAG ging. Zumindest wirken Krüger und Zetsche auf mich weniger betroffen.
Ich habe allerdings kein Seminar über Körpersprache besucht, just my 2 cents. 😉
Man beachte Zetsche, als er zum Softwareupdate kommt, da tut er sich, wichtig, erst da, nicht vorher, total verhaspeln. Nonverbale Botschaft: Meine Ingenieuere werden mir morgen sagen, daß wir die 30% bei gleicher Motorleistung und gleichem Spritverbrauch, wie von Hendricks der Bevölkerung versprochen, nicht hinkriegen. Und lt. Kretschmann wird diesmal unabhängig nachgemessen!!!
Zumindest sagt er dann am Schluß, daß Mercedes für die entstehenden Schäden aufkommt.
Von VW-Müller bezeichnenderweise zu Bauteilgarantien, wie von Hendricks gefordert, kein Wort.
Seehofer nimmt das Wort Update schlauerweise gar nicht in den Mund. Er weiß inzwischen, daß das bei Fahrzeugen ohne serienmäßiges Ad-Blue-System nicht geht und will sich erst mal über den 24.9. retten. Dann wird "nachjustiert" (O-Ton Seehofer). Er will sich nicht mit dem verhassten Wort Softwareupdate kontaminieren, weil das in ein paar Monaten der Rohrkrepierer des Jahrzehnts wird.
Zitat:
@transarena schrieb am 2. August 2017 um 18:21:46 Uhr:
Zitat:
@Teckler schrieb am 2. August 2017 um 17:50:20 Uhr:
Passt doch so weit....
Es gibt Garantie fürs SoftwareupdateSolange ich das nicht schriftlich habe, gibt es kein Update !
Da wird es natürlich auf die Garantiebedingungen ankommen sowie auf die Frage, wie lange die Garantien gültig sind. Diesbezüglich gibt es noch keinerlei Festlegungen und man fragt sich, inwieweit darüber überhaupt gesprochen wurde.
Ich kann nur wiederholen: Vorbild müssen die Regelungen sein, die in den USA getroffen wurden.
Was mir bei der PK aufgefallen ist:
- Es war sehr viel die Rede von den Umtauschprämien, mit deren Hilfe der Umstieg auf EU6-Diesel erleichtert werden soll. Aber kein Mensch hat darüber gesprochen, dass die EU6-Diesel auch nicht sauber genug sind. Wie sinnlos ist das denn, insbesondere vor dem Hintergrund, dass die durchschnittlichen RDE-NOx-Werte der EU4-Diesel kaum höher sind als diejenigen der EU6-Diesel?
- Müller hat eine klare Absage an Hardware-Nachrüstungen erteilt mit der fadenscheinigen Begründung, er wolle nicht rückwärtsgewandt agieren. Typische VW-Panzer-Rhetorik.
- Insgesamt ist bei mir der Eindruck entstanden, dass die Herrschaften in keiner Weise darauf vorbereitet sind, dass in Kürze RDE-Tests gängige Praxis sein werden. Da scheint es jede Menge unerledigte Hausaufgaben zu geben.
- Es wurde immer wieder so getan, als ob die EU4-Diesel das vorrangige Problem seien, was sachlich völlig falsch ist. Das Hauptproblem sind die EU5-Diesel, siehe Link im ersten Punkt.
- Es wird nicht der ernsthafte Versuch unternommen, twintec schnell umzusetzen, obwohl auf diese Art und Weise am meisten zu erreichen wäre. Die Herrschaften haben ganz offensichtlich keine Lust dazu.
- Von den Politikern war ich ausnahmslos sehr enttäuscht, weil sie sich allesamt auf die Linie der Hersteller eingelassen haben. Babsi betonte zwar, es handle sich um einen ersten Schritt, aber wie der zweite aussehen soll, hat sie nicht benannt. Die größte Enttäuschung war für mich Kretschmann.
- Es wird kurzfristig nicht möglich sein, die Grenzwerte in den Städten einzuhalten.
- Der Problematik, dass der Trend weg vom Diesel die Einhaltung der CO2-Grenzen erschweren wird, steht man machtlos gegenüber.
- Die viel zitierte Elektrifizierung des Automobils wird dabei zunächst keine Hilfe sein, weil die entsprechenden Modelle zu spät kommen werden. Beispielsweise hat sich Krüger damit gebrüstet, dass BMW BEREITS 150.000 Fahrzeuge mit E-Antrieb auf der Straße habe. Wie lächerlich ist das denn? Das sind doch homöopathische Zahlen, man vergleiche mal mit den 10 Mio Hybriden, die Toyota bereits verkauft hat.
- Deutschland hat demonstriert, dass die Verfilzung zwischen Industrie und Politik weiter besteht.
Das Ganze hat auch was Gutes, so zynisch es klingt.
Das laufende Updateprogramm von Volkswagen muß sofort eingestelt werden. Lt. Wiwo wurde bei der Genehmigung durch das KBA das Meßgerät zur NOx-Messung von VW gestellt.
Da das Update außerdem nur bei NEFZ wirkt, kriegen sie die geforderten 30% niemals annährend hin.
Und nunmehr wird auch von unabhängigen Stellen nachgemessen, wurde versprochen!
Somit müssen sie ein neues Update machen, was besser wirkt, und das kostet Zeit, die uns Updateverweigerern hilft. Deshalb hilft, weil bis dahin noch mehr geupdatete EA189 verrecken und Seehofer dann sagen wird, er hat es schon immer geahnt, daß das reine Update nicht hilft, weil er eben so einen gesunden Menschenverstand hat, und daher Dobbi kein Verkehrskasper mehr wird. Das war dann das sog. "Nachjustieren", aber bitte nach der BTW!
Das Müller hat gerade Hardwarenachrüstungen ausgeschlossen.
Der VW-K.O.nzern will also auf Stärke machen.
Es wird Fahrverbote geben, weil die Rechtsgüterabwägung immer zugunsten der Gesundheit ausfallen wird.
Der Gipfel war - wie erwartet - ein Gipfel der Unverschämtheit.
Die ruhen sich darauf aus, dass es wahlpolitisch am 24.09.17 keine tatsächliche Alternative gibt.
Gegenwärtig wird die Zeche der Kunde zahlen.
Auf jeden Fall bis Jahresende klagen und keinesfalls in die Verjährungsfalle laufen.
Immerhin sind wir hier einen Schritt weiter.
Keine Fahrzeuge mehr aus deutscher Produktion.
Fraglich, ob aus europäischer Produktion.
Bleibt abzuwarten, was die Recherche zu den globalen Konzernverflechtungen ergeben, mithin ob es wenigstens einen Hersteller gibt, der übrigbleibt.
Ich dezimiere mal meine Textbotschaft auf das Wesentliche: Wir waren, wir sind und wir werden künftig die Verlierer sein. Für den Verbraucher wird wie erwartet nichts gemacht und auf Zeit gespielt. Vielen Dank auch .....
Betrug, Erpressung (Arbeitsplätze) und Korruption rechnen sich in Deutschland.
Es führt es zum Erfolg sowie zur Gewinnmaximierung.
Von der Politik wird man freundlich durchgewunken.
Weiß schon jemand, ob alle Euro 6 Diesel ein Update bekommen?
Eigentlich wollte ich meinen EA189 verkaufen und einen aktuellen Golf Variant Diesel kaufen, da die aktuell echt sau günstig zu haben sind.
Aber wenn ich den Neuen auch updaten muss, damit ich in München (in Zukunft weiter)fahren kann, weiß ich echt nicht, was ich kaufen soll, da ja die Auswirkung von VW-Updates bekannt ist...
Es sind wohl nicht alle Eu6 Diesel betroffen!
Einfach abwarten und sehen was noch passiert, bevor hier wieder alle in Panik ausbrechen 😉
Zitat:
@P990i schrieb am 2. August 2017 um 19:00:58 Uhr:
Das Müller hat gerade Hardwarenachrüstungen ausgeschlossen.
Damit läßt sich jetzt im Fall der Einführung von Fahrverboten wenigstens klar und unmißverständlich ein Hauptverantwortlicher benennen. Das ist doch schon mal ein Schritt nach vorn.