Sammelthread: Rund um den VW Abgasskandal
VW Skandal - woran erkenne ich - ob mein Wagen betroffen ist? Sollte man etwas unternehmen?
Beste Antwort im Thema
Leute macht euch doch nicht so verrückt und andere gleich mit!
Meinst du bei anderen Marken wird nicht irgendwas verändert ( manipuliert) um auf gute Werte zukommen?
Was willst du unternehmen? Auto verkaufen? VW verklagen?
Fährt dein Auto seit dem du die Nachricht bekommen hast schlechter als sonst?
Ist dein VW aus den USA, oder weißt du ganz sicher das deins auch betroffen ist?
Das einzige was man tun kann, ist erstmal in ruhe abzuwarten und zusehen was noch passiert.
In der Zwischenzeit fährt dein Golf wie all die Jahre, dich auch noch überall hin 🙂
18869 Antworten
Zitat:
@AlphaOmega schrieb am 30. Juli 2017 um 22:12:47 Uhr:
Nein. Hier hat doch schon jemand auf ein paar Punkte eines Insiders hingewiesen. Alles nur minimal, kostengünstig für die Hersteller.Zitat:
@Uli745 schrieb am 30. Juli 2017 um 18:49:21 Uhr:
Unsere Politiker nutzen den Diesel-Gipfel als Bühne, um sich in Sachen Abgasskandal mächtig aufzublasen. Ergebnis wird eine Minimallösung sein, bei der der Kunde der Gelackmeierte sein wird.Oder erwartet irgendjemand ernsthaft mehr?
Die Hauptdarsteller des Schmierenstücks werden mit gespielt ernster Miene nach dem letzten Akt vor die Presse treten und sinngemäß sagen: "Um die armen Dieselbesitzer vor großflächigen Fahrverboten zu schützen, ist es alternativlos, umfassend und zwangsweise Softwareupdates durchzuführen, weil die Harnstofftechnik laut unabhängiger Experten in nötiger Stückzahl im erforderlichen Zeitrahmen nicht durchführbar ist. Die Autoindustrie hat glaubhaft versichert, dass die Updates für die Motoren unschädlich sind. Niemand hat die Absicht, schädliche Updates zu installieren."
Zitat:
@Galaxy-Saturn schrieb am 30. Juli 2017 um 22:33:35 Uhr:
Zitat:
@GolfCR schrieb am 30. Juli 2017 um 22:25:48 Uhr:
Bevor ich anfange zu zittern, seit ihr alle vor mir dranDa hast du ja schon doppelt verloren ,voll verängstigt nach Skoda geflüchtet und da dann einen Diesel gekauft....sau geil ,Respekt !
Noch so ein Jammerlappen, machst du dir sorgen um mich??
Brauchst du nicht, aber um deinen Passat musst du dir sorgen machen...
Deshalb spar dir die mühe, kannst mich nicht damit ärgern würd den Wagen sofort morgen wieder kaufen 🙂
Hab mir auch neue Alufelgen bestellt, zeig ich dir bei Gelegenheit mal ok 😉
Edit: Frag mich gerade warum ihr euch nicht einen anderen Wagen kauft?
Dann brauch auch keiner hier mehr was posten, oder geht das nicht so einfach??
Ähm, GolfCR, warum hast du eigentlich fast 2 Jahre gebraucht um deinen Betrugsdiesel zu verkaufen? Dann hättest du hier auch nicht posten müssen. Was soll dieser Hohn?
Beste Grüße vom Sven
Weil ich mit dem Wagen top zufrieden war, deshalb auch wieder VAG!
Aber da es mir jetzt ohne Update zu heiß wurde und ich endlich einen passenden gefunden habe ( nach mindestens 6 Monate suche) habe ich gewechselt...
Aber von welchen hohn sprechen wir?
Das mich jeder nach meinen Skoda fragt, oder alle um den Diesel jammern?
Sag an ich warte....
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Ich bin mit meinem Wagen auch top zufrieden. Habe noch fast ein Jahr Zeit bis ich es nicht mehr sein werde. Dann aber definitiv nicht mehr VAG. Vom selben Gauner lasse ich mich nicht zweimal betrügen. Ich verfalle nicht in Panik.
Beste Grüße vom Sven
Zitat:
@transarena schrieb am 30. Juli 2017 um 16:03:20 Uhr:
Hardware-Nachrüstung
Zitat:
@transarena schrieb am 30. Juli 2017 um 16:03:20 Uhr:
Zitat:
Dies wiederum nannte der Präsident des Branchenverbandes VDA, Matthias Wissmann, in den Zeitungen der Funke-Mediengruppe "untauglich". In den meisten Fällen seien Hardware-Nachrüstungen technisch und wirtschaftlich nicht machbar, weil die Fahrzeuge schon viele Jahre alt seien.
Wissi ist hier eindeutig postfaktisch. Eine erbärmliche Witzfigur, man sollte ihm ein Pflaster auf den Mund kleben. 🙄
Mit twintec können sogar Euro4-Fahrzeuge Euro6-tauglich gemacht werden und zwar nicht nur auf dem Prüfstand, wie das mittels der dämlichen Softwareupdates geschieht, sondern auch auf der Straße.
"Untauglich" sind die von Wissmann propagierten Updates.
Wissmann betreibt klare Desinformation, ein Lobbyist der schlimmsten Art.
Zitat:
@Uli745 schrieb am 30. Juli 2017 um 18:17:05 Uhr:
Kann Wissmann nicht mal bis drei zählen?
Er kann schon, aber er will nicht.
Gute Divise und einer der wenigen wenn ich das hier richtig lese?
Ansonsten können wir gerne hier mal analysieren, hinter welchen Beitrag sich pure Panik verbirgt!
Und nochmal, geht mir mit dem Skoda nicht auf die Eier, es müssten doch jetzt alle wissen und ja trotzdem Diesel gejammer wieder ein Diesel und das von Skoda.... Skandal Skandal aber auch!
Zitat:
@Drahkke schrieb am 30. Juli 2017 um 22:05:23 Uhr:
Einfach auf einen Benziner mit Saugrohr-Einspritzung wechseln und gut ist's.
Du hast ja recht, dann los los ihr kennt ja die Divise:
https://m.youtube.com/watch?v=zBfyoV8ZEhs
Nicht reden machen!!!
Welt, 30.07.17, Stand: 21:56 Uhr, Meinung, Autoindustrie
Unsere Autoindustrie ist auf ihren eigenen Erfolg hereingefallen - von Thomas Schmid
"(...)
Die Autoindustrie ist big industry. Auch wenn sie in Deutschland viel vom Genie der vor allem mittelständischen Industrie profitiert, ist sie selbst doch nur als Großindustrie denkbar. Da kommt in Deutschland, zu dessen wirtschaftlicher DNA der liberale Wettbewerb sicher nicht gehört, schnell der Staat ins Spiel – schon Ludwig Erhard war darob der Verzweiflung oft nahe.
Der Staat lenkte von Anfang an
Es ist alles andere als ein Zufall, dass die frühe Motorisierung der Westdeutschen in wesentlichem Maße einem Unternehmen zu verdanken war, das – 1937 von der NS-Organisation „Kraft durch Freude“ gegründet – als „Gesellschaft zur Vorbereitung des Volkswagens mbH“ begann. Diese Gründung war nicht nur ein wirtschaftlicher, sondern auch ein eminent politischer und sozialpolitischer Akt. Die Automobilisierung der Deutschen war ein Staatsprojekt.
In dieser Tradition und dank ihrer schieren Größe ist die deutsche Autoindustrie immer staatsaffin gewesen und geblieben. Kam sie in eine Krise, war der Staat alarmiert und sah sich gefordert. Das Auto war immer staatliche Chefsache, die Wendung von Gerhard Schröder als dem „Autokanzler“ brachte es auf eine griffige Formel.
Die Automobilindustrie bekam Sonderkonditionen und fand im Staat immer einen hartnäckigen, geduldigen und gerne auch wegschauenden Fürsprecher – auch in Richtung EU.
Es galt immer als ausgemacht: Die Autobranche ist too big to fail. Wie bei den Großbanken öffnete das auch hier der Verluderung Tür und Tor. Ein Autoboss hatte es nicht nötig, „auf Augenhöhe“ mit dem Bundeskanzler oder der Bundeskanzlerin zu verhandeln. Er fühlte sich ein paar Etagen höher angesiedelt.
Der Autoboss als Großkotz
Was für Kleinere galt, galt für ihn nur begrenzt. Sich abzusprechen und zu manipulieren, das sahen sie vermutlich nicht einmal als Kavaliersdelikt, sondern als das natürliche Recht des Starken. Dass dabei die schöne Philosophie des Wettbewerbs schnell unter die Räder kommen kann, liegt auf der Hand.
Eine gewichtige Rolle spielt sicher auch der Kultur- und Stilwandel des Managements. Bis hin zu Martin Winterkorn hielten sich Reste der Figur des Bastler-, des Techniker-Managers.
Seit geraumer Zeit ist jedoch auch hier ein anderer Typus auf dem Vormarsch: der Unkommunikative, der sich als Kommunikationstalent missversteht. Da wird, auch den Kunden gegenüber, viel angegeben. Da wird ein mit Amerikanismen durchsetzter Neusprech zelebriert, der Souveränität und Sachkenntnis nur vortäuscht.
Da wird zu viel in die Welt des Scheins investiert. Da neigt man – die Branche ist ja eine große – zu Großkotzigkeit, zur Tonnenideologie, zum „Mehr vom Gleichen“ und liebt es, sich auf Autoshows im Blech des neuesten Modells zu spiegeln. Und man betreibt eifrig Compliance-Abteilungen, deren eigentliche Aufgabe aber wesentlich darin besteht, die Kleinen im eigenen Haus zu bestrafen und die Chefs abzuschirmen.
Eine schöne neue Welt kam automatisch
Die deutsche Autoindustrie ist gewissermaßen auf ihren eigenen Erfolg hereingefallen. ...
(...)"
VG myinfo
Zitat:
@Drahkke schrieb am 30. Juli 2017 um 22:05:23 Uhr:
Einfach auf einen Benziner mit Saugrohr-Einspritzung wechseln und gut ist's.
Auto mit "H" Kennzeichen...
TransArena, Steam, darauf wird es ab dem 24.09.17 trotzdem hinauslaufen.
Der "Wirtschafts- und Jobmotor" bundesdeutsche Autoindustrie muss mit höchster Priorität am laufen gehalten werden.
Wie bereits erwähnt, muss deswegen das durch TwinTec drohende und de facto entstehende Absatzloch verhindert werden. Selbst dann, wenn die Endkunden bereit sind, diese Hardwareumrüstung selbst zu bezahlen.
Der Absatz muss sichergestellt werden, möglichst auf allerhöchstem Niveau.
Dazu wird das gegenwärtige, selbst erzeugte Desaster genutzt - weiterhin und wiederum mit absoluter Unterstützung durch die Politik. Am 24.09.17 wird sich zeigen, die offensichtliche Unterstützung der Automobilindustrie durch die Politik führt zu keinen wesentlichen Veränderungen der politischen Parteienlandschaft.
Die breite Masse des Stimmvieh's straft die politischen Täter nicht ab.
Damit gilt deren aktives Tun und Unterlassen als legitimiert.
Es geht weiter, wie bisher. Der Wähler will es so.
Wir haben keine schöne neue Auto-Welt, wie "die Welt" propagieren lässt.
Niemand in der Automobilindustrie ist auf seinen eigenen Erfolg hereingefallen.
Die vorliegende Legende des übersauberen Dieselmotors konnte ein Automobilkonzern alleine nicht riskieren, denn bei solchen Unternehmungen ist immer klar, irgendwann fliegen sie auf.
Das betriebswirtschaftliche Paradies namens Kartell musste her, um für diesen großangelegten Betrug historischer Dimension möglichst alle relevanten Hersteller und Zulieferer vereinen zu können.
Neben allen anderen Vorteilen, die ein Kartell unbestreitbar bietet.
Der Staat im Staate VW-K.O.nzern hat die eigene, staatsbestimmend politische Funktionspräsenz um die anderen Konzerne erweitert. Diese Erweiterung umfasst alle unverzichtbaren Zulieferer.
Geschädigte können immer nur die Endkunden sein.
Stimmvieh bleibt Stimmvieh.
Kaufvieh bleibt Kaufvieh.
Stimmvieh ist Kaufvieh.
Die Massenpsychologie war kein Phänomen des Nationalsozialismus, sie ist nicht mit der "Entnazifizierung" verschwunden.
Ganz im Gegenteil sie wurde immer mehr verfeinert und so weit optimiert, dass Stimmvieh/Kaufvieh sie nicht mehr wahrnimmt und seine Entscheidungen für manipulationsfreie, eigene Entscheidungen hält.
Vor allem empört sich der Staatsbürger und Kunde als Stimmvieh und Kaufvieh bezeichnet zu werden.
Die mentalen Abwehrkräfte funktionieren noch, der Selbstbeweis wurde erbracht und gehört keinesfalls zum instrumentalen Portfolio der Massenpsychologie.
Soweit zur nationalen Dimension, die ebenso Abschirmung gegenüber der EU bzw. aktive Einflussnahme auf die EU beinhaltet.
Meines Erachtens steht die Aufdeckung multilateraler Zusammenarbeit bevor.
Zumindest auf europäischer Ebene bildet (nicht nur) die Automobilindustrie ein Kartell, das die deutschen Grenzen bereits seit langer Zeit überschritten hat.
Wird ein derartig umfassender Betrug nur groß genug dimensioniert aufgezogen, fällt die Folgenseite für die Betrüger maximiert gering aus, weil ansonsten das gesamte Wirtschaftssystem - nicht nur in Deutschland - geändert werden müsste.
Bekanntlich ist das Wirtschaftssystem untrennbar verbunden mit dem politischen System, dem Rechtssystem, also mit dem gesamten Gesellschaftssystem.
Wer könnte das schon tatsächlich ändern?
Wir bekommen geliefert, was wir selbst gesellschaftspolitisch initiiert haben.
Auf inzwischen degenerierte Staaten wie Griechenland als korrupt, steuerhinterziehende und Italien als mafiöse Bananenrepublik herabsehen.
Das Volk der Dichter und Denker, der Ingenieure und Konstrukteure, "spielt, wie Flasche leer".
Nicht nur die deutsche Automobilindustrie hat - eindrucksvoll und nachhaltig - ihre "Führungsrolle" verspielt.
Der kohl'sche Merkelismus hat es tatsächlcih geschafft, den europäisch politischen Führungsanspruch ad absusdum zu führen. Die kohl'sche Masche "Ich zahle massenhaft [bundesdeutsche Steuergelder], also führe ich!" hat sich überholt.
Am Beispiel der weiteren Entwicklung in der Causa "Dieselbetrug" wird ca. 13 Mio. Staatsbürger/innen ihr degeneriertes Stimmvieh/Kaufvieh-Dasein vorgeführt. Stichtag 24. September 2017.
Längst hat die Aufrechterhaltung dieser Kollektivhypnose alleroberste Priorität.
Zitat:
@GolfCR schrieb am 30. Juli 2017 um 23:03:30 Uhr:
Gute Divise und einer der wenigen wenn ich das hier richtig lese?
Ansonsten können wir gerne hier mal analysieren, hinter welchen Beitrag sich pure Panik verbirgt!Und nochmal, geht mir mit dem Skoda nicht auf die Eier, es müssten doch jetzt alle wissen und ja trotzdem Diesel gejammer wieder ein Diesel und das von Skoda.... Skandal Skandal aber auch!
Blabla...Blabla...Blabla.... 😛
Dann genieße doch deinen Skoda Diesel jetzt in aller Stille, bis du zum Update musst.... 😛
https://volksblatt.at/.../
Deutsches Kraftfahrtbundesamt schönte Abgas-Berichte
31. Juli 2017
Das deutsche Kraftfahrtbundesamt (KBA) hat einem Medienbericht zufolge auf Betreiben der Autoindustrie Untersuchungsberichte zum Abgas-Skandal geschönt. Das geht aus der Korrespondenz zwischen KBA und Herstellern hervor, die der „Bild“-Zeitung in Auszügen vorliegt.
Danach habe die Unterbehörde des Verkehrsministeriums bereits vor mehr als einem Jahr festgestellt, dass Porsche mit Abschalteinrichtungen für seine Diesel-Motoren arbeitet. Das frühzeitige Herunterfahren der Abgasreinigungsraten beim Porsche Macan sei „nach Vorschrift als Abschalteinrichtung zu sehen“, heißt es in der Ursprungsversion des Prüfberichts. Nach Intervention des Herstellers sei das geändert worden. Im Endbericht stehe: „Dies kann nach Vorschrift als eine Veränderung des Emissionsverhaltens des Abgassystems gesehen werden.“
Grünen-Vizefraktionschef Oliver Krischer wertete die Korrespondenz als klares Indiz dafür, dass Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) schon im Frühjahr 2016 gewusst hat, dass Porsche eine illegale Abschaltvorrichtung bei seinen Autos einsetzt. „Damals wurde vertuscht. Jetzt spielt Minister Dobrindt Porsche als Bauernopfer aus, damit er nicht mit dem Abgas-Kartell in Verbindung gebracht wird“, sagte Krischer.
Dass das Kraftfahrtbundesamt für seinen Beitrag zum „Bericht der Untersuchungskommission Volkswagen“ mit den Herstellern „Gespräche geführt und technische Fragen erörtert“ habe, bestreite das Verkehrsministerium dem Bericht zufolge nicht. Ein solches Prozedere sei aber „international üblich und notwendig“, erklärte das Ministerium.
Der VW-Konzern geht hier wieder einmal ganz klar in Führung....
Vom größten Automobilhersteller zum größten Be.....r der Automobilhersteller der Welt....
http://www.tagesspiegel.de/.../7432494.html
Neben den gut 39 Milliarden Euro Sachinvestitionen will VW in den kommenden drei Jahren noch gut zehn Milliarden für Forschung und Entwicklung ausgeben. Von der Gesamtsumme (50,2 Milliarden) fließen nach Angaben von VW mehr als zwei Drittel „in immer effizientere Fahrzeuge, Antriebe, Technologien und umweltschonende Produktion“.