Sammelthread: Rund um den VW Abgasskandal

VW Golf 6 (1KA/B/C)

VW Skandal - woran erkenne ich - ob mein Wagen betroffen ist? Sollte man etwas unternehmen?

Beste Antwort im Thema

Leute macht euch doch nicht so verrückt und andere gleich mit!
Meinst du bei anderen Marken wird nicht irgendwas verändert ( manipuliert) um auf gute Werte zukommen?

Was willst du unternehmen? Auto verkaufen? VW verklagen?
Fährt dein Auto seit dem du die Nachricht bekommen hast schlechter als sonst?
Ist dein VW aus den USA, oder weißt du ganz sicher das deins auch betroffen ist?

Das einzige was man tun kann, ist erstmal in ruhe abzuwarten und zusehen was noch passiert.
In der Zwischenzeit fährt dein Golf wie all die Jahre, dich auch noch überall hin 🙂

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Hardware-Nachrüstung

Zitat:

Dies wiederum nannte der Präsident des Branchenverbandes VDA, Matthias Wissmann, in den Zeitungen der Funke-Mediengruppe "untauglich". In den meisten Fällen seien Hardware-Nachrüstungen technisch und wirtschaftlich nicht machbar, weil die Fahrzeuge schon viele Jahre alt seien.

http://www.tagesschau.de/inland/diesel-dobrindt-101.html

Zitat:

@banditos on tour schrieb am 30. Juli 2017 um 13:48:19 Uhr:


Hallo habe am 30.06.2017 das Schreiben bekommen das die benötigt Software zur Verfügung steht.Habe ich jetzt also bis zum 30.12.2018 Zeit mein Auto verschlechtern zu lassen?!Habe mal wsa von einer 18 monatigen Frist gelesen.

Falsch...
Nicht wann du das Schreiben bekommen hast ist relevant, sondern wann die Freigabe für deinen Motor vom KBA erfolgte. - Ab da 18 Monate.

Wobei ich ja glaube, das beim Dieselgipfel rauskommen wird, das alle ruck-zuck zum Update gezwungen werden.

Dass die Fahrzeuge teilweise zu alt sind, mag ja sein, aber eben nur teilweise.

Ich fahre einen der "VW-Skandaldiesel" für den, wie der Ausdruck bereits zu erkennen gibt, ich selbst nichts kann, vielmehr hat VW hier für den Skandal gesorgt.

Da es der EA189 wohl technisch her gibt, per nachgerüsteter Harnstoffzugabe den NOX-Ausstoß sehr stark zu verringern, wäre ich bereit den Platz für den Zusatztank und die Zeit für die Nachrüstung zu investieren - aber keinesfalls finanziell gemolken zu werden, oder gar das Fahrzeug still gelegt zu bekommen.

Schließlich hat es die Kfz-Industrie zusammen mit dem KBA verbockt, und nicht die gutgläubigen Kunden!

Ich sehe echt langsam rot, wenn ich täglich mitbekomme, wie die Politik der Lobby in den Allerwertesten kriecht und wir, da wir uns ohne gerichtliche Unterstützung nicht wirklich wehren können, zum Opferlamm gemacht werden.

California’s EV charging network gets $800 million spark from VW

VW investiert in Kalifornien 800 Mio$ in ein E-Tankstellennetz. Als Strafe. Für ihren Abgasskandal.
Hat jemand diesbezüglich Investitionen der deutschen Autohersteller in D-Land gesehen? Was ist hier eigentlich los?

Gruß,
Zorken.

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Zitat:

@transarena schrieb am 30. Juli 2017 um 16:03:20 Uhr:


Hardware-Nachrüstung

Zitat:

@transarena schrieb am 30. Juli 2017 um 16:03:20 Uhr:



Zitat:

Dies wiederum nannte der Präsident des Branchenverbandes VDA, Matthias Wissmann, in den Zeitungen der Funke-Mediengruppe "untauglich". In den meisten Fällen seien Hardware-Nachrüstungen technisch und wirtschaftlich nicht machbar, weil die Fahrzeuge schon viele Jahre alt seien.

http://www.tagesschau.de/inland/diesel-dobrindt-101.html

Wie ich bereits gestern um 16.23 anklingen habe lassen, verbringt Wissi die letzten Wochen viele Stunden jeden Tag damit, bei Abgeorneten, somit seinen ehemaligen Kollegen und auch höheren Entscheidungsträgern die Harnstoffnachrüstung madig zu machen. Notfalls werden sie BNOX mit irgendwelchen Verfahrenstricks die Zulassung verweigern.
Interne Parole von Unionsfreund Dobbi lautet, bin zu 100% sicher: Sammelklagen und Harnstoffnachrüstung komplett streichen.

Zitat:

@transarena schrieb am 30. Juli 2017 um 16:03:20 Uhr:


...weil die Fahrzeuge schon viele Jahre alt seien.

Stimmt. Bis 2015 wurden Euro 5-Fahrzeuge verkauft, und wie man weiss ist 2015 schon viele Jahre vorbei.

Kann Wissmann nicht mal bis drei zählen?

Zitat:

@dreivwbesitzer schrieb am 30. Juli 2017 um 17:10:46 Uhr:


Wie ich bereits gestern um 16.23 anklingen habe lassen, verbringt Wissi die letzten Wochen viele Stunden jeden Tag damit, bei Abgeorneten, somit seinen ehemaligen Kollegen und auch höheren Entscheidungsträgern die Harnstoffnachrüstung madig zu machen. Notfalls werden sie BNOX mit irgendwelchen Verfahrenstricks die Zulassung verweigern.
Interne Parole von Unionsfreund Dobbi lautet, bin zu 100% sicher: Sammelklagen und Harnstoffnachrüstung komplett streichen.

BNOX ist nach deren eigener Angabn bei Baumaschinen und LKWs dick im Geschäft. Kann man im PKW-Bereich eine Zulassung verweigern, und gleichzeitig bei Baumaschinen/LKW weiterlaufen lassen? Vor allem gibts RDE-Tests, und da funzt Twintec ja recht gut

Bäumchen wechsel dich.....

Zitat:

Seehofer offen für Klagen gegen Autobauer

http://www.tagesschau.de/inland/diesel-dobrindt-103.html

Unsere Politiker nutzen den Diesel-Gipfel als Bühne, um sich in Sachen Abgasskandal mächtig aufzublasen. Ergebnis wird eine Minimallösung sein, bei der der Kunde der Gelackmeierte sein wird.

Oder erwartet irgendjemand ernsthaft mehr?

Von der Politik? 😁 Alles Marionetten.

SPON, 30.07.2017, 16:13 Uhr, Interne Dokumente im Dieselskandal

Zweifel an BMWs Saubermann-Image - von Frank Dohmen und Kristina Gnirke

Was wusste BMW über Absprachen im Dieselskandal? Interne Dokumente belegen, wie aktiv der Konzern mit Daimler und Audi über eine Dosierstrategie debattierte. Den Münchnern wird sogar eine Führungsrolle zugeschrieben.

"(...)

In einer zwölf Seiten umfassenden Präsentation von BMW für den US-Markt vom 4. April 2007 stellt der Konzern dar, wie ein geringerer Einsatz von AdBlue zu argumentieren sei. Eine E-Mail zwischen Managern von Audi und Volkswagen vom selben Tag gibt die Hintergründe preis: Dies sei der "gemeinsam erarbeitete Vorschlag zur Plausibilisierung der Deckelung der AdBlue-Dosiermenge". Und weiter: "die Treiberrolle haben die Kollegen von BMW inne", schreibt der Verfasser, ein Manager aus dem Hause Audi.

Dabei hatte BMW zuletzt betont, Diskussionen mit anderen Herstellern über AdBlue-Behälter zielten aus Sicht des Konzerns auf den notwendigen Aufbau einer Betankungsinfrastruktur in Europa ab. ...

Ob BMW die Dosierstrategie in seinen Fahrzeugen später auch angewandt hat, ergibt sich aus dem Dokument nicht. ...

(...)"

Zwei Dosiermodi werden auch noch beschrieben.

Zweifel an BMWs Saubermann-Image. 🙄😠

VG myinfo

Zitat:

@Uli745 schrieb am 30. Juli 2017 um 18:17:05 Uhr:



Zitat:

@transarena schrieb am 30. Juli 2017 um 16:03:20 Uhr:


...weil die Fahrzeuge schon viele Jahre alt seien.

[/quote

Stimmt. Bis 2015 wurden Euro 5-Fahrzeuge verkauft, und wie man weiss ist 2015 schon viele Jahre vorbei.

Kann Wissmann nicht mal bis drei zählen?

Hier geht es nicht um Logik, sondern Geld. Es gilt der Grundsatz: Sage Falsches mit glaubwürdiger Miene und nettem Brustton so oft, bis es die Masse es glaubt. Wir werden am Gipfel den Hauptakt der Schmierenkomödie erleben. Dobbi, Wissi und Horstl zelebrieren gerade das Vorspiel. Das Erbgebnis des Dramas steht bereits fest: Alternativlose verpflichtende Softwareupdates. BNOX wird bis dahin noch sturmreif geschossen. Baumaschinen und LKWs fahren damit gut? Ha, in PKWs ist kein Platz. Oh, doch Platz? Scheißegal, laßt uns andere alternative Fakten erfinden. Es geht um Milliarden und mein Funktionärsgehalt ist gerade so schön fett.

Hat sich mal jemand über seine Versicherung Gedanken gemacht. Wenn jetzt jemand mit einen nicht STVO gemäßen Fahrzeug einen Unfall baut , kann die Versicherung das Geld von dem Versichertem zurück verlangen. Daher fragt mal nach ob die auch dennoch bezahlen und nicht später das Geld von euch haben will. 🙄

Zitat:

@Rotkehle schrieb am 30. Juli 2017 um 21:05:18 Uhr:


Hat sich mal jemand über seine Versicherung Gedanken gemacht. Wenn jetzt jemand mit einen nicht STVO gemäßen Fahrzeug einen Unfall baut , kann die Versicherung das Geld von dem Versichertem zurück verlangen. Daher fragt mal nach ob die auch dennoch bezahlen und nicht später das Geld von euch haben will. 🙄

Hast auch gerade vox automobil geguckt oder?

Zitat:

@Rotkehle schrieb am 30. Juli 2017 um 21:05:18 Uhr:


Hat sich mal jemand über seine Versicherung Gedanken gemacht. Wenn jetzt jemand mit einen nicht STVO gemäßen Fahrzeug einen Unfall baut , kann die Versicherung das Geld von dem Versichertem zurück verlangen. Daher fragt mal nach ob die auch dennoch bezahlen und nicht später das Geld von euch haben will. 🙄

Zitat:

mit einen nicht STVO gemäßen Fahrzeug

Ich habe das Fahrzeug mit STVZO-Zulassung gekauft.
Wenn VW betrügt, und somit die STVZO nicht mehr gelten sollte, müsste ich ja erst mal vom KBA oder der Zulassungsstelle benachrichtigt werden.
Das ist bisher nicht passiert.

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