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22.03.2019 19:25    |    notting    |    Kommentare (320)

Werden noch in 5 Jahren neue gern gekaufte Besitz-E-Autos deutl. klimafreundl. sein als Verbrenner?

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Hallo!

 

Es gibt mal wieder eine neue Studie zur Klimafreundlichkeit von E-Autos. In https://www.heise.de/.../...afreundlich-sind-Elektroautos-4341963.html wurde darüber berichtet. Die Studie selbst findet ihr unter https://www.isi.fraunhofer.de/.../...nz%20von%20E-Fahrzeugen_final.pdf

Gebe zu, dass ich die Studie nur grob gelesen bzw. mit der Suchfunktion nach versch. Stichwörtern (auch Synonyme) gesucht habe.

 

Aber vermutl. werden div. Medien und erst recht Fan-Boys pauschal "ja!" schreiben und das mit dieser Studie "belegen", obwohl da auch sehr deutl. drinsteht wovon es abhängt und sogar schon einen Ausblick daraus gibt, dass die Klimafreundlichkeit 2019 deutl. schlechter wird...

 

Versuche mal die wesentl. Dinge zusammenzufassen:

- Hängt sehr stark von der Akku-Größe ab bzw. Fahrstil und klimatischen Bedingungen. Ausgegangen wurde übrigens davon, dass Klein- und Mittelklassewagen jew.(!) im Schnitt einen 30kWh-Akku haben. Wie bereits gesagt wird allerdings erwähnt, dass die Klimafreundlichkeit eben 2019 schlechter werden wird. Gerade im Mittelklasse-Bereich wird wohl die Akkukapazität stark steigen. Aber auch die ersten frz. Kleinwagen mit 50kWh sind schon in den Startlöchern. Dazu noch der Hyundai Kona Elektro der auch mit 64kWh zu haben ist...

- Man kann sich drüber streiten, ob man den Ökostrom z. B. gezielt der Akkuproduktion bzw. den Ladesäulen zuordnen kann oder man immer den Gesamt-Mix heranziehen muss.

- Es wurde beachtet, dass E-Autos nicht gleichmäßig über den ganzen Tag verteilt geladen werden.

 

Trotzdem stellen sich mit folgende Fragen:

1. Ich sehe keine Stelle wo darauf eingegangen wird, dass größere Akkus tendenziell länger leben, weil wenn man die Kapazität nach oben und unten ständig stark ausreizt, den Akku zusätzl. stresst. Allerdings steht da, dass die Akkugröße ein wichtiger Punkt ist, ob das BEV nun unterm Strich bei der persönl. Nutzung klimafreundl. ist oder nicht.

2. Es wird davon ausgegangen, dass man am Arbeitsplatz laden kann. Viele können nicht mal auf einem Mitarbeiterparkplatz parken! Zudem gibt's ja quasi nur 2 Möglichkeiten: Entweder ist die Anzahl der Ladesäulen sehr begrenzt = umständl. in der Nutzung weil man zwischendrin nochmal hin muss um für den Kollegen freizumachen oder man hat wahnsinnig viel Energieaufwand, bis die ganzen Ladesäulen an jedem Parkplatz produziert und aufgebaut wurden bzw. eben den dauernden Wartungsaufwand.

Allerdings wird in der Studie auch erwähnt, dass 3,7kW Ladung ineffizienter ist als Ladung mit 11-60kW. Gleichzeitig steht da, dass bei mehr Ladeleistung der Wirkungsgrad runtergehen dürfte, aber sie schreiben auch, dass das nur eine untergeordnete Rolle spielt -> Wird es aber aus o.g. Gründen noch!

3. Mit der Suchfunktion finde ich z. B. das Wort "Vorklimatisierung" nicht (zwecks Reichweiten-"Erhöhung", aber auch zwecks Komfort) bzw. auch nix zu Verlusten während das Auto steht. Die ADAC-Tests auf denen die Verbrauchsangaben basieren berücksichtigen sowas nicht, wohl aber die auch in der Studie erwähnte Klimatisierung während der Fahrt an sich.

Die wenigsten Verbrenner haben eine Standheizung. Bzw. die Heizung wird aus Abwärme vom Motor gespeist, während E-Autos "zu effizient" sind, sodass sich das deutl. bemerkbar macht. Bzw. die meisten Verbrenner in Europa kann man nicht im Stand nennenswert vorkühlen ohne den Motor laufen zu lassen bzw. wird seltenst gemacht. Bei E-Autos wird das IMHO Standard, das zutun.

4. Inwiefern wurden steigende Fahrleistungen berücksichtigt wg. höherer Reichweite bzw. weil mehr Leuten die E-Auto-Reichweite bzw. Ladegeschwindigkeit reicht? Wie in der Studie angedeutet, ist die Fahrleistung pro E-Auto aktuell geringer als Verbrenner. Aber wenn E-Autos dann man wirkl. den überwiegenden Teil der Verbrenner ersetzt haben?

5. Inwiefern werden möglw. steigenden Fahrleistungen berücksichtigt durch ...?

- geringere Fahrenergiekosten (z. B. Gratisladen am Supermarkt)

- geringere Wartungskosten (bei div. Herstellern)

- Mehrnutzung schlicht weil man seinem Verbrenner eher mal die Kurzstrecke nicht antun wollte wg. hohem Verbrauch bzw. z. T. vorzeitiger Wartung/Reparaturen (Feuchtigkeit aus dem Kat verdunstet nicht weil nicht warm genug -> geht vorzeitig kaputt, FAP verstopft gerne bei Kurzstrecke, etc.)

 

Bin mal gespannt bis wann z. B. Teslas oder Audi e-trons (insb. die mit 90-100kWh-Akku oder mehr) in der öffentl. Wahrnehmung als Klimaschweine gelten nicht (nur) wenn's SUVs sind, sondern auch einfach wg. dem großen Akku, obwohl sie tendenziell länger halten als wenn ein kleinerer im selben Fahrzeug wäre...

 

Also ich denke, dass das schon in wenigen Jahren deutl. schlechter sein wird (wenn nicht sogar schlechter als Verbrenner), also wenn E-Autos deutl. mehr verbreitet sind. Verbesserungen bei der Akkuproduktion in dieser Hinsicht oder dass immer mehr zusätzl. Sonnen- und Windenergie-"Kraftwerks"-Leistung installiert wird (wo man immer anderweitige Reserven bzw. Möglichkeiten braucht um Flauten auszugleichen bzw. mit der Komplexität der Systeme die Fehleranfällig- bzw. Hackbarkeit steigt) hin oder her.

Wobei man auch dazusagen muss, dass aktuell ja BEV eher was mit Leute mit eigenem Grundstück wg. der Lademöglichkeit ist, wobei solche Leute eher auch mal eine Solaranlage auf dem Dach haben (das wird auch in der Studie erwähnt). Allerdings werden das „Normalos“ ohne Wohneigentum kaum tun. Zudem ist das E-Auto bei typ. Nutzung meist nicht daheim, wenn viel Solarstrom anfällt -> mehr Verluste als wenn man direkt laden würde.

 

Was denkt ihr? Nehmt auch bitte an der Umfrage teil.

 

PS: Der PDF-Titel der Studie ist "Die aktuelle Traibhausgasemissionsbilanz von Elektrofahrzeugen in Deutschland". Und z. B. beim Ladewirkungsgrad wird mehrfach die Einheit Kelvin-Watt (KW) verwendet. Sowas sollte doch wirkl. die Rechtschreibprüfung finden, gerade in einem Forschungsinstitut… :rolleyes:

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Ergänzung von notting am 17.04.2019 19:22

Mal wieder eine Studie in der Richtung: https://www.heise.de/.../...E-Autos-erhoehen-CO2-Ausstoss-4401639.html

Bzw. die Original-Pressemitteilung: https://www.cesifo-group.de/.../pm_20190417_sd08-Elektroautos.html

 

Es wird dort Methan als Kraftstoff empfohlen (was bei div. biologischen Prozessen anfällt) bzw. auch H2 soll nicht aus den Augen verloren werden.

 

Es gibt nun auch "offizielle" Gegenstimmen zu der in dieser Ergänzung genannten Studie. Mag sein, dass einiges davon stimmt, aber:

- Darauf dass als Fazit der Studie empfohlen wurde Methan und H2 nicht aus den Augen zu verlieren wurde nicht eingegangen, zumindest bei electrive.net.

- Es wird kritisiert, dass eine Batterielebensdauer etwas unterhalb der Größenordnung der Mindestkapazitätsgarantie angenommen wurde und behauptet, dass die um ein Vielfaches hält + Second-Life-Nutzung. Aber es wurde auch nicht auf Realdaten von typ. Laternenparkern ohne eigene Lademöglichkeit bzw. ohne Lademöglichkeit auf der Arbeit verwiesen, die ihren Akku häufiger ausreizen müssen bzw. deswegen häufiger schnellladen müssen - was kein Wunder wurde ist, da das Model 3 rel. neu ist und in der Hauptsache von Leuten gekauft wird, die daheim langsam laden können, was die Akkulebensdauer deutl. erhöhen dürfte.

Bzw. ein Teil der hohen Lebensdauer wird vermutl. daher kommen, dass Tesla die Ladeleistung einfach irgendwann reduziert. Auch das Model 3 nutzt offenbar sehr häufig nicht die angegebene max. Leistung, wo man das nicht mit zu hohem Akkuladezustand, Temperatur & Co. erklären kann. Derartige Links habe ich im Blogartikel https://www.motor-talk.de/.../...o-schnell-wie-man-meint-t6300850.html bzw. den Ergänzungen direkt unter dem eigentl. Blogartikel gesammelt. Im konkreten Fall entspr. die Energiemenge bis dahin nur 245 vollständigen Aufladungen. In der Kritik an dieser Studie wurde kritisiert, dass in der Studie nur quasi von 300 vollständigen Aufladungen ausgegangen wurde...

Und viele Autos werden schlicht mit einem deutl. kleineren km-Stand entsorgt und zwar aus Gründen, die nix mit einem teuren Akku zutun haben.

Auch wurde nicht auf zusätzl. Energieverbräuche durch die Second-Life-Nutzung eingegangen bzw. die Sinnhaftigkeit der Second-Life-Nutzung in Frage gestellt. Ich denke da an Ausbau und Transport zur neuen Einsatzstelle (Gewicht/kWh auch weil der Akku ja weil degradiert ein höheres Gewicht/kWh hat!) und davon dass ein "Akku-Netzpuffer" auch seine Verluste hat ganz zu schweigen.

- Es werden Unterschiede bzgl. des Stromverbrauchs kritisiert, aber nicht drauf eingegangen, dass bei E-Autos eher die Vorklimatisierung genutzt wird wenn er noch am Strom hängt um die Reichweite zu erhöhen, während das beim Verbrennner zwangsweise im Verbrauch mit drin ist.

 

notting

Ergänzung von notting am 15.07.2019 19:21

Am Rande noch eine Studie BEV vs. FCEV: https://www.electrive.net/.../

 

notting

05.07.2019 15:12    |    BiDiLa

Aha, jetzt kommen hier die Klimawandel-Leugner aus der AFD aus der Ecke.

 

CO und CO2 sind schwerer als Luft. Das weiß jeder. Auch jeder, der den Zusammenhang zwischen Luftverschmutzung und dem OZON-Loch kennt.

 

Aber es weiß auch jeder, dass durch die Kohlenstoff-Verbindungen die Reaktionsfähigkeit in der Luft zunimmt und die Bindungsfähigkeit für Mikro- und Nanopartikel zunimmt.

 

Normaler Weise steigen die auch nicht auf bis zum OZON-Loch. Doch die Lichtreflektionsprozesse verändern sich lokal, regional, kontinental und global. Das verursacht Temperaturveränderungen (im Durchschnitt "steigend") und auch die OZON-Bindung in den bodennahen Schichten steigt an

 

und jetzt kommt es:

 

Dieses OZON fehlt dann da oben!

 

Herzlichen Glückwunsch an alle Trolle, die zu Ende gelesen haben.

 

Wieder etwas weniger Dümmer.


05.07.2019 20:41    |    jennss

Zitat:

@Gerhardsson schrieb am 5. Juli 2019 um 12:55:36 Uhr:

Alleine der Umweltaspekt spricht gegen das E Auto Konzept wie es heute ist,

weil alle Gutachten manipuliert bzw. unvollständig sind!

Greenpeace fordert einen schnelleren Wandel zu E-Autos. Meinst du Greenpeace hat keine Ahnung oder ist bestochen? Kann ich mir nicht vorstellen. Es gibt viele Perspektiven zur Umweltbelastung der Autos. Kein Auto ist 100% sauber. Jeder schaut vor allem auf die Gegenargumente der von sich weniger geliebten Antriebsart...

 

Zum Ozonloch: Ich denke, CO² wurde mit FCKW verwechselt. Das Ozonloch haben wir wieder geschlossen, da die Menschen noch rechtzeitig gehandelt haben. Bei den Autos geht es um CO² und NOx/Schadstoffe.

 

Das Zukunftspotential ist wohl besonders entscheidend bei den Antriebsarten.

j.


05.07.2019 22:05    |    notting

Zitat:

@jennss schrieb am 5. Juli 2019 um 20:41:19 Uhr:

Greenpeace fordert einen schnelleren Wandel zu E-Autos. Meinst du Greenpeace hat keine Ahnung oder ist bestochen? Kann ich mir nicht vorstellen. Es gibt viele Perspektiven zur Umweltbelastung der Autos. Kein Auto ist 100% sauber.

Trotzdem wird sowas oft über E-Autos behauptet.

 

Zitat:

Jeder schaut vor allem auf die Gegenargumente der von sich weniger geliebten Antriebsart...

https://www.autogazette.de/.../...-anderes-als-greenwashing-63490.html

 

Das seltsame ist IMHO, dass ich immer weniger über Greenwashing von Strom höre (auch seitens Greenpeace), obwohl das sicher noch sehr oft der Fall ist.

 

Zitat:

Zum Ozonloch: Ich denke, CO² wurde mit FCKW verwechselt. Das Ozonloch haben wir wieder geschlossen, da die Menschen noch rechtzeitig gehandelt haben. Bei den Autos geht es um CO² und NOx/Schadstoffe.

 

Das Zukunftspotential ist wohl besonders entscheidend bei den Antriebsarten.

Falsch, das Ozonloch wird wieder angegriffen: https://www.heise.de/tr/artikel/Der-FCKW-Krimi-4447431.html

 

notting


05.07.2019 22:30    |    Rostpopel

Ich finde dieses Video ab Minute 6 ganz interessant. Damit dürfte wohl der Traum platzen, wenn man sich den heutigen Energiemix so ansieht...


05.07.2019 22:32    |    notting

Hab hier Postings gelöscht, in denen penetranterweise sehr viel Großschrift verwendet wurden und sich auf kein Posting (aus den letzten paar Tagen) bezogen haben bzw. ähnl. Aussagen in ähnl. Art schon hier in alteren Kommentaren der entspr. User stehen.

Bitte Großschrift nur sehr sparsam einsetzen und nicht spammen. Also im Sinne von Aussagen bitte nur dann wiederholen, wenn es einen entspr. aktuellen Kontext z. B. durch neue Antwort-Postings im Thread bzw. Neuigkeiten in der Welt gibt, die dazu passen - und auch das bitte nicht zu oft.

 

notting, Blogautor


06.07.2019 10:23    |    Fabian999

Moin Kollegen, tja dass mit den CO2 "Steuer" oder "Strafzahlung" ist ein riesen Mist geboren die nur in den Köpfe der GROKO entstehen könnte, hier wird ein bürokratischen Monster produziert und die Sache ist sehr einfach und die Instrumente dazu sind ja da, es geht um die Besteuerung von Riesen Katafalken SUV, mit eine kleine Änderung in der Besteuerung dieser Typ von Fahrzeugen und da durch bekommen wir die Strassen wieder flott, es muss nicht sein das eine Person ein SUV durch die Straßen lenkt und verstopf alles und produziert Unverhältnismäßig hohe CO2 Ausstoß nur weil er mehr Geld hat als die anderen, siehe da die Italiener, die haben es von Anfang an so die Fahrzeuge besteuert und funktioniert gut, aber der Geld hat sollte auch nicht automatisch das Recht bekommen mehr CO2 zu produzieren weil er sich das leisten kann, hier geht es um eine Gleichstellung der Bürger, nicht um Kommunismus oder fanatischen Umweltschützer, sondern es geht um das recht zu Leben.


06.07.2019 10:43    |    Fabian999

... ah ja, da war noch was, und so wird kommen, dass wir in 15 Jahre elektrisch und bewegen werden, und das auch noch, nicht alle werden ein Auto haben denn die Einkäufe kann man sich nachhause liefern lassen... warum ich das sage? weil Lithium sehr endlich ist und es wird nicht für alle Autos reichen. Verbrennungsmotoren werden auch weiterhin produziert, denn der Einsatz diese Antriebe wird immer sein da wo keine Steckdose gibt.

 

Grüße Fabian 999.


06.07.2019 10:57    |    Dr. Shiwago

Zukünftige Akkus werden nur noch geringe Mengen an Lithium brauchen. Da wird es langfristig keine Engpässe geben.


06.07.2019 11:04    |    Rostpopel

Man braucht heute ja auch gar keinen SUV mehr, wenn ein Mini schon so groß ist wie früher ein Volvo .


06.07.2019 11:47    |    Fabian999

Zitat:

@Rostpopel schrieb am 6. Juli 2019 um 11:04:01 Uhr:

Man braucht heute ja auch gar keinen SUV mehr, wenn ein Mini schon so groß ist wie früher ein Volvo .

ja das ist schon war, und es ist Paradox dass alles was am Verbrauch gespart wurde, ist jetzt an den Zusatzgewicht geopfert worden. in meine Tiefgarage gucken die Autos ein 1/2 meter in den Gang ... ich selber fahre ein kleine A-Klasse (W168) mit einem 5,5L/100Km und es reicht vollkommen aus, schade dass M. die A-Klasse geopfert hat für ein Wagen a la 08/15 die im Konkurrenz stehet mit vielen anderen in die gleiche Größe, nich Klasse, weil heut werden die Fahrzeuge offeriert nach dem m2 die auf die Strasse belegen. E.Fahrzeuge müssen jetzt sehr leicht werden, denn es geht um die Reichweite der Batterie, hier zählt jedes Kilo die mitgeführt wird, und im Winter nicht mehr, da die Batt. mit der Kälte rapide am Kapazität verliert, merke an meinem e-Bike.

Grüße Fabian999.


06.07.2019 11:50    |    Fabian999

Zitat:

@Fabian999 schrieb am 6. Juli 2019 um 11:47:51 Uhr:

Zitat:

@Rostpopel schrieb am 6. Juli 2019 um 11:04:01 Uhr:

Man braucht heute ja auch gar keinen SUV mehr, wenn ein Mini schon so groß ist wie früher ein Volvo .

ja das ist schon war, und es ist Paradox dass alles was am Verbrauch gespart wurde, ist jetzt an den Zusatzgewicht geopfert worden. in meine Tiefgarage gucken die Autos ein 1/2 meter in den Gang ... ich selber fahre ein kleine A-Klasse (W168) mit einem 5,5L/100Km und es reicht vollkommen aus, schade dass M. die A-Klasse geopfert hat für ein Wagen a la 08/15 die im Konkurrenz stehet mit vielen anderen in die gleiche Größe, nich Klasse, weil heut werden die Fahrzeuge offeriert nach dem m2 die auf die Strasse belegen. E.Fahrzeuge müssen jetzt sehr leicht werden, denn es geht um die Reichweite der Batterie, hier zählt jedes Kilo die mitgeführt wird, und im Winter nicht mehr, da die Batt. mit der Kälte rapide am Kapazität verliert, merke an meinem e-Bike.

Grüße Fabian999.

oh... die Aut. Korrektur hat mir da ein Scherz gespielt, es soll heißen;

"... und im Winter noch mehr, da die Batt. mit der Kälte rapide am Kapazität verliert... "


06.07.2019 12:18    |    Fabian999

Zitat:

@Chris-AC schrieb am 7. Juni 2019 um 16:48:11 Uhr:

Wird Zeit für das Auto mit Brennstoffzelle.

In 5 min. getankt , gute Reichweite und 0 Schadstoffausstoß.

hahaha... gut erklärt, nur wenn H1 im Tank ist, aber die BSZ werden meistens mit Gas betrieben, ja was nun? CO2 oder was? Die Betankung von H1 und Bevorratung im Fahrzeug bereiten große Probleme, eine gute Lösung ist nich nicht da, und eine BSZ mit H1 zu betreiben in Labor-Ähnliches Milieu bringt nichts wenn Otto oder Ottiliene Normalverbraucher die Handhabung nicht beherrscht oder Fehler macht dann Tankstelle "Gute Nacht". Bin der Meinung dass die afrikanischem Ländern mit Solarkollektoren ausgestattet werden sollten und mit großen Elektrolyse-Anlagen H1 und O2 in den Pipelines zu uns schicken, oder einfach der Strom, es würde die Ländern stabilisieren und Arbeit geben.


06.07.2019 12:28    |    Fabian999

Zitat:

@Dr. Shiwago schrieb am 6. Juli 2019 um 10:57:33 Uhr:

Zukünftige Akkus werden nur noch geringe Mengen an Lithium brauchen. Da wird es langfristig keine Engpässe geben.

tja ... warten wir es ab, die Gewinnung von diesem Metal ist kompliziert und verursacht viel Umweltzerstörung, und die Menge am Lithium in die Batterie ist proportional zu der Kapazität na? wie wollen wir es haben? Federleichtes Auto damit die Batt. es bewegen kann? Ich seh die Lösung in der Digitalisierung des Verkehrs, weniger Autos und die die da sind, sollten optimal genutzt werden, z.B. dass niemand mehr ein Auto besitzt und das Fahrzeug wird eine "Liste" von Aufträge abarbeiten mit Kriterium; 1. Nähe, 2. Dringlichkeit, 3. Entfernung, 4. Transportgut. Dann aber dann ist wahrscheinlich so dass das Lithium reicht.

 

M. f. G. Fabian999.


06.07.2019 12:42    |    notting

Zitat:

@Fabian999 schrieb am 6. Juli 2019 um 10:23:53 Uhr:

Moin Kollegen, tja dass mit den CO2 "Steuer" oder "Strafzahlung" ist ein riesen Mist geboren die nur in den Köpfe der GROKO entstehen könnte, hier wird ein bürokratischen Monster produziert und die Sache ist sehr einfach und die Instrumente dazu sind ja da, es geht um die Besteuerung von Riesen Katafalken SUV, mit eine kleine Änderung in der Besteuerung dieser Typ von Fahrzeugen und da durch bekommen wir die Strassen wieder flott, es muss nicht sein das eine Person ein SUV durch die Straßen lenkt und verstopf alles und produziert Unverhältnismäßig hohe CO2 Ausstoß nur weil er mehr Geld hat als die anderen, siehe da die Italiener, die haben es von Anfang an so die Fahrzeuge besteuert und funktioniert gut, aber der Geld hat sollte auch nicht automatisch das Recht bekommen mehr CO2 zu produzieren weil er sich das leisten kann, hier geht es um eine Gleichstellung der Bürger, nicht um Kommunismus oder fanatischen Umweltschützer, sondern es geht um das recht zu Leben.

Das passt IMHO besser in einen anderen Blogartikel von mir: https://www.motor-talk.de/.../...ene-und-geringverdiener-t6650770.html

Da wird das mit den EUR für CO2 auch erwähnt.

 

BTW:

1. Meines Wissens betrifft das was du mit I erwähnst die laufleistungsunabh. Kfz-Besteuerung.

2. Solange ein fetter Verbrenner aus ist, erzeugt macht er aus Sprit kein CO2. Sprich bei Wenigfahrer ist das weniger ein Problem.

3. Was hast du z. B. gegen Familienautos oder Fahrzeuge wo irgendwelche Einrichtungen Ausflüge machen etc., die halt größer sind? Sollen z. B. Familien nur noch zusammen fahren dürfen, wenn sich 2 Fahrer finden? Oder was ist mit Leuten, die regelm. große AH ziehen müssen?

4. Schon mein Opa hatte hobbymäßig eine Streuobstwiese gepachtet (wenige a) und wird führen das immernoch fort. Früher haben die z. T. 5stellige Ablösesummen gezahlt weil die Nachfrage so hoch war. Nur wird leider das Interesse an dem Hobby an sich immer geringer. Sprich: Z. B. Äpfel sollen im Supermarkt kaufbar sein und Anti-Klimawandel-Plakate hochhalten ja, aber selber sich quasi ganzjährig um ein Stück Natur zu kümmern was man sogar noch in gewissen Rahmen zum Feiern bzw. als "Spielplatz" für die eigenen Kinder nutzen kann bzw. wo man dann eben regionales Obst ernten kann nein *facepalm*

 

Wie gesagt, Antworten bitte in den anderen Blogartikel.

 

notting

 

PS: https://de.wikipedia.org/wiki/Wasserstoff

Zitat:

Unter Bedingungen, die normalerweise auf der Erde herrschen (siehe auch Normalbedingungen), kommt nicht dieser atomare Wasserstoff H vor, sondern der molekulare Wasserstoff H2, ein farb- und geruchloses Gas.

Du hattest in anderen Postings H1 geschrieben im Kontext von BZ.


06.07.2019 14:30    |    Rostpopel

...und es wurde ja noch nicht mal was gespart, mein Fiat 500 verbrauchte damals schon nur 5 liter, und das unter Alltagsbedingungen und nicht nur aufm Papier oder im Bordcomputer.

 

Es wird einfach nicht genug CO2-neutrale Energie geben um alles damit zu versorgen, wenn man die Herstellungsbelastung der schönen neuen E-Autos noch dazu rechnet, dann verdoppelt sich der Ökoenergiebedarf der E-Autos ja noch und die Speicherverluste und Vorhaltungsverluste werden in den Rechnungen meist einfach weggelassen.

Und diese "erneuerbaren Energien" werden ja heute ausnahmslos von den Fossilen subwentionert wenn aber keiner mehr fossil verbrennt dann fehlen diese Beihilfen.

 

Ein Beispiel: Früher wurde in der Wasserversorgung Wasserkraft zur Erzeugung des Leitungsdrucks genutzt, hat nix gekostet, nur ein wenig Wartung.

Die mechanischen Pumpen wurden durch Turbinen ersetzt und der erzeugte Strom dann als Ökostrom verhökert. Da nun aber der Leitungsdruck im Leitungsnetz ja irgentwie erzeugt werden muß, werden die Pumpen nun elektrisch betrieben, dafür wird dann aber kein Ökostrom genommen, das würde sich nicht lohnen, da man bei der Umwandlung von Mechanisch zu Elektro und Elektro in Mechanisch zu viele verluste hätte, also wird dafür billger Industriestrom eingesetzt. Super Sache! Und so ist es mit fast allem Ökozeug. Dank der Grünen ist der Umweltschutz zu einem reinen Ablasshandel verkommen. Es geht nur darum Gelder abzuschöpfen, die dann halt -wie beim Ablasshandel üblich- enfach umgelgt werden. So wie man seine Seele nicht durch Ablasshandel oder Spenden retten kann, so kann man damit auch kein Klima oder sonstwas retten.

Umweltzerstörung lohnt sich einfach nur mehr und man kann damit Reich werden.

 

https://www.youtube.com/watch?v=Az-Fr8DkhMQ

 

 

 

 

 

 

Zitat:

@Fabian999 schrieb am 6. Juli 2019 um 11:47:51 Uhr:

Zitat:

@Rostpopel schrieb am 6. Juli 2019 um 11:04:01 Uhr:

Man braucht heute ja auch gar keinen SUV mehr, wenn ein Mini schon so groß ist wie früher ein Volvo .

ja das ist schon war, und es ist Paradox dass alles was am Verbrauch gespart wurde, ist jetzt an den Zusatzgewicht geopfert worden. in meine Tiefgarage gucken die Autos ein 1/2 meter in den Gang ... ich selber fahre ein kleine A-Klasse (W168) mit einem 5,5L/100Km und es reicht vollkommen aus, schade dass M. die A-Klasse geopfert hat für ein Wagen a la 08/15 die im Konkurrenz stehet mit vielen anderen in die gleiche Größe, nich Klasse, weil heut werden die Fahrzeuge offeriert nach dem m2 die auf die Strasse belegen. E.Fahrzeuge müssen jetzt sehr leicht werden, denn es geht um die Reichweite der Batterie, hier zählt jedes Kilo die mitgeführt wird, und im Winter nicht mehr, da die Batt. mit der Kälte rapide am Kapazität verliert, merke an meinem e-Bike.

Grüße Fabian999.


06.07.2019 15:00    |    jennss

Zitat:

@notting schrieb am 5. Juli 2019 um 22:05:18 Uhr:

Zitat:

@jennss schrieb am 5. Juli 2019 um 20:41:19 Uhr:

Greenpeace fordert einen schnelleren Wandel zu E-Autos. Meinst du Greenpeace hat keine Ahnung oder ist bestochen? Kann ich mir nicht vorstellen. Es gibt viele Perspektiven zur Umweltbelastung der Autos. Kein Auto ist 100% sauber.

Trotzdem wird sowas oft über E-Autos behauptet.

Wo? Ich denke, das ist eher eine bewusste Fehlinterpretation mancher E-Auto-Gegner. Ich lese in den Medien vor allem: Lokal emissionsfrei und umweltfreundlicher als Verbrenner. Selbst Bahnfahren ist nicht 100% sauber, fliegen und Boot fahren ebenfalls nicht. Das geht nur ohne Motor (wenn man mal vom Verschleiß wie Reifen und Bremsen absieht). Ach, nein, auch ein Fahrrad wird mit CO²-Erzeugung hergestellt.

 

Zitat:

@notting schrieb am 5. Juli 2019 um 22:05:18 Uhr:

Zitat:

Zum Ozonloch: Ich denke, CO² wurde mit FCKW verwechselt. Das Ozonloch haben wir wieder geschlossen, da die Menschen noch rechtzeitig gehandelt haben. Bei den Autos geht es um CO² und NOx/Schadstoffe.

 

Das Zukunftspotential ist wohl besonders entscheidend bei den Antriebsarten.

Falsch, das Ozonloch wird wieder angegriffen: https://www.heise.de/tr/artikel/Der-FCKW-Krimi-4447431.html

Das hat aber nichts mit CO² zu tun. CFC-11 ist eher was wie FCKW. Wenn sowas wieder produziert wird, wäre/ist dumm.

j.


06.07.2019 15:57    |    jennss

Zitat:

@Rostpopel schrieb am 6. Juli 2019 um 14:30:50 Uhr:

...und es wurde ja noch nicht mal was gespart, mein Fiat 500 verbrauchte damals schon nur 5 liter, und das unter Alltagsbedingungen und nicht nur aufm Papier oder im Bordcomputer.

Mit E-Auto fährste auch real um die 4 €/100 km, z.B. Hyundai Electric (120 PS, 13,92 kWh/100 km)

 

Zitat:

Es wird einfach nicht genug CO2-neutrale Energie geben um alles damit zu versorgen

Es muss ja nicht sofort alles Ökostrom sein. Der Anteil lag zuletzt bei 44%. Ein Jahr davor bei 40%. Es wird immer mehr. Schon beim jetzigen Strommix ist das E-Auto umweltfreundlicher, inkl. Akkuherstellung etc..

 

Wenn schlagartig alle Autos E-Autos wären, hätte man in Deutschland ca. 20% mehr Strombedarf und wäre schon jetzt machbar. Das kommt aber nicht schlagartig, sondern schrittweise. Also keine Panik, das klappt schon. :)

j.


06.07.2019 16:11    |    notting

Zitat:

@jennss schrieb am 6. Juli 2019 um 15:00:58 Uhr:

Zitat:

@notting schrieb am 5. Juli 2019 um 22:05:18 Uhr:

 

 

Trotzdem wird sowas oft über E-Autos behauptet.

Wo? Ich denke, das ist eher eine bewusste Fehlinterpretation mancher E-Auto-Gegner. Ich lese in den Medien vor allem: Lokal emissionsfrei und umweltfreundlicher als Verbrenner. Selbst Bahnfahren ist nicht 100% sauber, fliegen und Boot fahren ebenfalls nicht. Das geht nur ohne Motor (wenn man mal vom Verschleiß wie Reifen und Bremsen absieht). Ach, nein, auch ein Fahrrad wird mit CO²-Erzeugung hergestellt.

https://www.spiegel.de/thema/umweltfreundliche_autos/ (man lese die URL komplett!)

Themen: H2-Autos, E-Autos, andere E-Fahrzeuge, ...

 

https://www.haz.de/.../...rung-plant-Milliardenfoerderung-fuer-E-Autos

Zitat:

Das will die Regierung nun ändern und plant eine milliardenschwere Förderung für umweltfreundliche Dienstwagen.

Es geht um PH- bzw. BEV.

 

https://www.tagesspiegel.de/.../9804402.html

Zitat:

Regierung plant Privilegien für umweltfreundliche Autos

Es geht um div. EV.

 

Reicht das?!

 

notting


06.07.2019 16:23    |    jennss

Nein, das reicht nicht. Wenn von "umweltfreundlichen Fahrzeugen" die Rede ist, bedeutet das natürlich immer im Vergleich zu den bisherigen Autos. Wer da herausliest, dass Autos 100% sein können, will es halt so verstehen... Genau das meinte ich mit der bewussten Interpretation.

j.


06.07.2019 16:27    |    notting

Zitat:

@jennss schrieb am 6. Juli 2019 um 16:23:31 Uhr:

Nein, das reicht nicht. Wenn von "umweltfreundlichen Fahrzeugen" die Rede ist, bedeutet das natürlich immer im Vergleich zu den bisherigen Autos. Wer da herausliest, dass Autos 100% sauber sind, will es halt so verstehen...

In der Schule lernt man, dass es in der dt. Sprache einen großen Unterschied macht, ob man nun z. B. "umweltfreundlich" (Eigenschaft bzw. heißt im konkreten Fall, dass es die Umwelt nicht beeinträchtigt) oder "umweltfreundlicher" (Vergleich, also die Umwelt weniger beeinträchtigt als ...) sagt :rolleyes:

 

notting


06.07.2019 16:38    |    jennss

Alles ist relativ, 100% sauber ist nie möglich. So viel weiß eigentlich jeder. Von daher braucht es den Vergleich nicht direkt. Leider ist da dann viel Interpretationsspielraum und jeder versteht es, wie er will.

j.


06.07.2019 17:12    |    Rostpopel

Daß Stromfahren billiger ist liegt in erster line daran, daß die Mineralölsteuer, die auch noch mit 19 Märchensteuer besteuert wird nicht anfällt ohne diese steuern würde das Benzin auch nur 40ct kosten.

 

Die 40% Ökostromanteil halte ich für reine Propaganda. Tatsächlich effektiv genutzt von dem angeblichen 40% Anteil werden vllt. 10%. Ein großteil wird ja garnicht ins Netz eingespeist weil die Kapazitäten fehlen, einweiterer muß im Ausland entsorgt werden - natürlich kostenpflichtig.

 

Die Flächen, die in D dafür benötigt werden und wie dei Landschaft dann aussehen wird, legt der Herr Lesch ja überzeugend dar. Und er spricht dabei nur vom Verkehr. die normale Grundlast kommt noch extra.

 

Wenn wir für den Verkehr alles Holz aus den Wäldern, was nachwächst für die Energie verheizen, womit bauen wir dann Möbel und Biohäuser? Mit Mahagoni oder Bankirai?!

 

Außerdem werden wir in Zukunft noch wahnsinnige Mengen an Elektroenergie brauchen um Bitcoins schürfen zu können. Das wird den Strom noch weiter verteuern.

 

 

In diesem Video von Herrn Lesch Klingt das auch alles ganz anders, mit 20% Mehrverbrauch durch E-mobilität kommt man da nicht so ganz hin (ab Minute 6): https://youtu.be/TswNLBnAPjU

Zitat:

@jennss schrieb am 6. Juli 2019 um 15:57:50 Uhr:

Zitat:

@Rostpopel schrieb am 6. Juli 2019 um 14:30:50 Uhr:

...und es wurde ja noch nicht mal was gespart, mein Fiat 500 verbrauchte damals schon nur 5 liter, und das unter Alltagsbedingungen und nicht nur aufm Papier oder im Bordcomputer.

Mit E-Auto fährste auch real um die 4 €/100 km, z.B. Hyundai Electric (120 PS, 13,92 kWh/100 km)

Zitat:

@jennss schrieb am 6. Juli 2019 um 15:57:50 Uhr:

Zitat:

Es wird einfach nicht genug CO2-neutrale Energie geben um alles damit zu versorgen

Es muss ja nicht sofort alles Ökostrom sein. Der Anteil lag zuletzt bei 44%. Ein Jahr davor bei 40%. Es wird immer mehr. Schon beim jetzigen Strommix ist das E-Auto umweltfreundlicher, inkl. Akkuherstellung etc..

 

Wenn schlagartig alle Autos E-Autos wären, hätte man in Deutschland ca. 20% mehr Strombedarf und wäre schon jetzt machbar. Das kommt aber nicht schlagartig, sondern schrittweise. Also keine Panik, das klappt schon. :)

j.


06.07.2019 17:17    |    jennss

Zu den 44% Ökostromanteil gibt es einige Belege.

Hier eine Zeitung dazu: https://www.badische-zeitung.de/.../...-bei-44-prozent--174676083.html

Oder hier was bis 2018: https://www.wiado.de/wp-content/uploads/2018/10/Diagramm_Strommix3.jpg

Dazu findet man auch Tortendiagramme, die das genau aufteilen in Wind, Sonne, Wasser etc..

Warum "Propaganda"?

j.


06.07.2019 17:50    |    Rostpopel

Wo haben die Wohl ihre Daten her?! Selbst gemessen ja wohl nicht.


06.07.2019 18:00    |    Dr. Shiwago

Ob nun ökologisch sinnvoll oder nicht, das Elektroauto wird sich durchsetzen, weil es geiler fährt.


06.07.2019 21:14    |    driverboyxy

Was ist "klimafreundlich" bzw. "nachhaltig"?

 

Wenn es gelingt, dauerhaft die BALANCE zwischen Ressourcen - Verbrauch, Verschmutzung und Regenerationsvermögen unserer BIOSPHÄRE STABIL zu halten.

 

DAS gelingt mit der NACHHALTIGEN Weltbevölkerung :

 

- 2 Mia bei High Level of Life

- 3 Mia bei Mix Level of Life

- 4 Mia bei Low Level of Life

 

www.footprintnetwork.org

und

"YES WE CAN 2016 - 2116"

(der MASTERPLAN von BertTheAce auf YouTube)

 

Wir haben dzt. 8 Mia Menschen, die auf Mix Level of Life leben :

 

Deshalb verbrauchen wir alle dzt. etwa 8 / 3 = 2,7 Erden.

 

Das wird nicht mehr lange "gut" gehen.

 

Die Lösung ist die weltweite und freiwillige EinKindFamilie für mindestens 100 Jahre mit einer umlagefreien Direktrente. Dann sind wir wieder auf dem Stand von 1920 mit etwa 2 Mia Menschen.

 

Je früher wir alle dies einsehen, um so besser stehen die Chancen für das Überleben der Menschen.

 

Der ERHALT einer NACHHALTIGEN BIOSPHÄRE ist das WICHTIGSTE MENSCHENRECHT.

 

"The BTA Research Institute for ECOLOGY"

Foundation "World BIOSPHERE"


06.07.2019 21:25    |    Rostpopel

Genau


06.07.2019 22:28    |    jennss

Zitat:

@Rostpopel schrieb am 6. Juli 2019 um 17:50:12 Uhr:

Wo haben die Wohl ihre Daten her?! Selbst gemessen ja wohl nicht.

Diese Daten findet man in vielen Quellen, wenn man nach Strommix googlet. Da der Ökostromanteil in den letzten Jahren stark gestiegen ist, sollte man auf das Jahr achten. 2014 war noch ganz anders als 2019 :).

j.


06.07.2019 23:06    |    Rostpopel

Unser Buchhaltungsdozent hat immer gesagt: "Traue keiner Statistik die Du nicht selbst gefälscht hast!"


07.07.2019 02:19    |    jennss

Ja, nur dann kann man gar nix mehr glauben :).

j.


07.07.2019 07:48    |    Fabian999

Moin, bin grade aufgestanden und kann garnicht glauben was meine Kommentare alles ausgelöst haben, wow ... kann ich nur sagen, aber der zu letzt lacht ... weiss nicht. Die Zeit wird uns zeigen was unsere Kindern aus dem Schlamassel was wir hinterlassen machen werden, und es ist nur so dass kein Stein stehen bleiben wird. Wir haben etwas ausser acht gelassen und es ist die demographische Explosion, die Erde verträgt maximal 4 Milliarden Menschen, wir steuern 9 Milliarden an, tja warum eigentlich? Und wenn alles so bleib wie es ist ... wohin mit den Autos diese Menschen? woher die Ressourcen für all dem? Der Bedarf von eine Gruppe dieser Größe stellt alles im Schatten und die Frage verlagert sich auf andere Gebiete, hier wird nach sauberen Wasser und Nahrung gesucht, wer wird wohl fragen nach einem SUV?

Das und nur das ist die Frage, und Lösungen? Politiker haben es gezeigt das die Programme nur für eine Legislaturperiode reichen, und die müssen Populistisch sein damit sie wieder gewählt werden, Langzeit-Programme sind manchmal nich Populär weil auch unangenehmen Massnahmen beinhalten, und violá niemand will sowas haben, und bitte "verbrenne das Nachbarhaus" oder stecken wir den Kopf in den Sand, so wird nichts meine Damen und Herren. Bin schon 76 und seh dass unser Bequemlichkeit auf kosten der anderen geht, und die "Anderen" kommen dann alle zu uns weil auch was davon haben wollen, deswegen muss eine "Verlagerung" geben an Arbeitsplätze und Herstellung, aber dass sollte nicht dazu führen dass weil mehr Brot da ist, die Zahl der Kindern steig weil sonst nicht anders zu machen ist. Bin kein Prophet und will auch nicht sein, aber wir kommen immer näher an eine Katastrophe, so wie die Lemmingen, Leute der Abgrund ist da, aber wir laufen immer schneller dahin.

Grüße Fabian999.


07.07.2019 08:06    |    Fabian999

Das passt IMHO besser in einen anderen Blogartikel von mir: https://www.motor-talk.de/.../...ene-und-geringverdiener-t6650770.html

Da wird das mit den EUR für CO2 auch erwähnt.

 

Gut dass jemand um die Platzierung der Beiträge sich kümmert, aber es lässt nicht leugnen das alles ein Zusammenhang hat. Ein Problem wurde auf den Tisch gestellt und es wird aus alle Seiten beäugt, und siehe da, das Teil hat auch eine emotionale Seite und ein Aufklärerische Seite, nur über die Sache zu reden ohne die Sekundären-Effekte in Betracht zu ziehen ist es mir zu wenig.

 

Aber... mein Post von weiter unten wiederhole ich mir, zu weit entfernt von den Plätze mit der Diskussion;

 

Moin, bin grade aufgestanden und kann garnicht glauben was meine Kommentare alles ausgelöst haben, wow ... kann ich nur sagen, aber der zu letzt lacht ... weiss nicht.

Die Zeit wird uns zeigen was unsere Kindern aus dem Schlamassel was wir hinterlassen machen werden, und es ist nur so dass kein Stein stehen bleiben wird. Wir haben etwas ausser acht gelassen und es ist die demographische Explosion, die Erde verträgt maximal 4 Milliarden Menschen, wir steuern 9 Milliarden an, tja warum eigentlich? Und wenn alles so bleib wie es ist ... wohin mit den Autos diese Menschen? woher die Ressourcen für all dem? Der Bedarf von eine Gruppe dieser Größe stellt alles im Schatten und die Frage verlagert sich auf andere Gebiete, hier wird nach sauberen Wasser und Nahrung gesucht, wer wird wohl fragen nach einem SUV?

Das und nur das ist die Frage, und Lösungen? Politiker haben es gezeigt das die Programme nur für eine Legislaturperiode reichen, und die müssen Populistisch sein damit sie wieder gewählt werden, Langzeit-Programme sind manchmal nich Populär weil auch unangenehmen Massnahmen beinhalten, und violá niemand will sowas haben, und bitte "verbrenne das Nachbarhaus" oder stecken wir den Kopf in den Sand, so wird nichts meine Damen und Herren. Bin schon 76 und seh dass unser Bequemlichkeit auf kosten der anderen geht, und die "Anderen" kommen dann alle zu uns weil auch was davon haben wollen, deswegen muss eine "Verlagerung" geben an Arbeitsplätze und Herstellung, aber dass sollte nicht dazu führen dass weil mehr Brot da ist, die Zahl der Kindern steig weil sonst nicht anders zu machen ist. Bin kein Prophet und will auch nicht sein, aber wir kommen immer näher an eine Katastrophe, so wie die Lemmingen, Leute der Abgrund ist da, aber wir laufen immer schneller dahin.

Grüße Fabian999.


07.07.2019 08:37    |    notting

Zitat:

@Fabian999 schrieb am 7. Juli 2019 um 08:06:33 Uhr:

 

Das passt IMHO besser in einen anderen Blogartikel von mir: https://www.motor-talk.de/.../...ene-und-geringverdiener-t6650770.html

Da wird das mit den EUR für CO2 auch erwähnt.

 

Gut dass jemand um die Platzierung der Beiträge sich kümmert, aber es lässt nicht leugnen das alles ein Zusammenhang hat. Ein Problem wurde auf den Tisch gestellt und es wird aus alle Seiten beäugt, und siehe da, das Teil hat auch eine emotionale Seite und ein Aufklärerische Seite, nur über die Sache zu reden ohne die Sekundären-Effekte in Betracht zu ziehen ist es mir zu wenig.

 

Aber... mein Post von weiter unten wiederhole ich mir, zu weit entfernt von den Plätze mit der Diskussion;

 

Moin, bin grade aufgestanden und kann garnicht glauben was meine Kommentare alles ausgelöst haben, wow ... kann ich nur sagen, aber der zu letzt lacht ... weiss nicht.

Bitte bei sowas die Quote-Tags verwenden nn schon nicht mal dabeisteht wer das jew. genau geschrieben hat. Wenn du im erweiterten Editor (nicht direkt unter dem Blogartikel in der Schnellantwort) 2x auf das " klickst, kommen diese Tags. Da muss dann am Ende stehen

[quote]Irgendein blabla was jmd. anderes geschrieben hat und du zitieren willst[/quote]

 

Zitat:

Die Zeit wird uns zeigen was unsere Kindern aus dem Schlamassel was wir hinterlassen machen werden, und es ist nur so dass kein Stein stehen bleiben wird.

Schon zu meiner Schulzeit damals waren die meisten Kinder so drauf, dass sie eben im Klassenzimmer während der Heizperiode die ganze Stunde die Fenster auf Kipp gelassen haben bzw. auch nicht die Tür geschlossen und die Heizung wieder auf ein halbwegs vernünftiges Maß gedreht haben wenn der Raum von der Klasse verlassen wurde (mag ja sein, dass wenn der Raum blöderweise kalt ist, dass man dann auf Vollgas dreht, aber wenn die Heizung dann heiß ist muss man auch wieder etwas runterdrehen).

Außerdem wollen auch die Kinder immer weiter reisen, was auch umweltschädl. ist, nicht nur wenn man fliegt -> https://www.welt.de/.../...-die-Klassenfahrt-zur-Kostenfalle-wird.html

Dazu noch ständig neue Klamotten (nicht weil das alte nicht mehr passt oder kaputt ist, sondern Marken-Fetischismus bzw. Modenschau) und z. B. Handys (das war leider schon zu meiner Schulzeit im Grunde so, nur dass es halt inzw. Smartphones sind und man wg. Internetverbindung da noch mehr wegen Sicherheitslücken aufpassen muss).

Hab mein erstes Handy sehr viele Jahre benutzt und auch ein paar Ersatzakkus gekauft, wenn der jew. vorherige zieml. kaputt war. Noch heute ist mein Haupt-Handy ein Dumbphone, weil robust, lange Akkulaufzeit etc. Wenn ich ein Smartphone kaufe (was für mich dann z. B. das Navi oder zum schnellen Surfen auf Reisen ist), achte ich darauf, dass es möglichst lange Sicherheitsupdates gibt, ggf. mache ich auch noch ein CustomROM drauf, damit ich noch länger Updates kriege (was i.d.R. div. Nachteile hat wie dass es für TAN-Apps & Co. als "unsicher" gilt obwohl weniger Sicherheitslücken als in der Version vom Hersteller und dass die Garantie flöten geht, aber da die Geräte dann i.d.R. älter sind...).

Ein Tablet (zum "schnell mal surfen") habe ich nicht, nur einen normalen Computer. Und auch den verwende ich lange bzw. "vererbe" ihn wo er dann sehr lange genutzt wird. D.h. ich kaufe da keine kastrierte Billig-Scheiße die schon beim Kauf viel zu langsam ist.

 

Zitat:

Wir haben etwas ausser acht gelassen und es ist die demographische Explosion, die Erde verträgt maximal 4 Milliarden Menschen, wir steuern 9 Milliarden an, tja warum eigentlich?

Weil's Länder ohne wirkl. soziale Absicherung gibt und möglichst viele Kinder zu haben für die Eltern die einzige Möglichkeit ist etwas Sicherheit zu haben. Das würde sich mit Sicherheit legen, wenn mehr gegen korrupte Regierungen gemacht werden würde. Allerdings zeigt die Erfahrung, dass Eingriffe von außen die Situation gerne verschlimmern. Das muss also dort jew. von innen heraus kommen.

 

notting


07.07.2019 09:23    |    Fabian999

Ok Notting ... habe es gefunden, die Bedienerei des Blogs muss auch gelernt sein und hier ein großes Dankeschön!

und es geht mir so, dass wenn etwas angestossen wird, läuft ein Kino im Kopf und es muss dann strukturiert werden und "die Guten im Topf, die Schlechten im Kropf", so wie ich es gelernt habe, dann haben wir und ich Ordnung und blicken wir durch, nicht desto trotzt es werden immer "Ergänzungen" kommen die nicht schlecht sind, ausserdem zeigt auch wie jeder so "tickt" in dem man zeigt wo der Schuh drückt, klein Auto oder großes Auto, 4 Kindern oder garkein Kind, hier muss man die Leute nicht allein lassen, auch in der Frage e-Auto oder Hybrid oder nur Verbrenner, welcher Fussabdruck hat jede Variante und die Nachhaltigkeit der Modelle, sind die reparaturfreundlich? oder reparaturgeil? wie lange kann ich damit fahren oder will ich nur tauschen weil was neues da ist? Auch die Effektivität der Herstellung spiel hier eine große Rolle, denn wenn die Automatisierung der Werke immer mehr Fahrzeuge am Ausgang spuckt, und die Preise sinken entsteht der Zwang in den Vertriebe die Neuen an den Mann zu bringen, und hier ist ein schwerer Punkt die nicht zu ignorieren ist ... und tja, wo ist die Handbremse im Werk?

Hab in Südafrika in den Jahren 1994-95 gearbeitet, und traf im Hotel eine kleine Crew eines Autoherstellers die in Pretoria eine Fertigungstrasse hat, und einer der 3 war ein Kaufmann und er sagte mir "wir können jeden Schwarze ein Auto in die Hütte stellen, und der Vorstand wird schreien mehr Umsatz!!" Der gute Mann sprach von der Sättigung des Marktes, und hier kommt dass die Ing. in den Werken "Sollbruchstellen" in den Fahrzeuge einbauen müssen, damit es weiter geht. Ja nach "Nachhaltigkeit" sieht sowas nicht, und zum Schluss geht es um Arbeitsplätze, um grosse Gehälter und und... bin der Meinung dass hier eine Entzerrung der Strukturen in den "entwickelte Ländern" irgend wann sein sollte. In die USA regelt sowas einem Crash alles geht den Bach hinunter und es gibt Tote und Verzweiflung, Verlierer und Gewinner, hier bei uns Zahlt das Volk und verschoben auf ein Nimmerleinstag, so dass wenn was ist "keiner weis woher das jetzt kommt" den das Volk hat KEIN Gedächtnis.

Grüße Fabian.


16.07.2019 08:30    |    Gunnieber

Ein Problem der E- Auto Förderung wird gar nicht berücksichtigt. Am Anfang steht die Akkuproduktion mit allen bekannten Problemen für das Klima ( jetzt fällt Co2 an und nicht über 10 Jahre ) und die Gewinnung der Rohstoffe auf Kosten der Menschlichkeit. Dann das Prinzip Hoffnung der CO2 Einsparung. Wir wissen ja wie Prognosen falsch sind. Winter mit Sinken der Akkukapazität, Herstellung der Infrastruktur von Ladesäulen und die nicht vorhandene Entsorgungsstruktur wird alle Prognosen Lügen strafen. Ich werde weiter mit einem modernen Diesel-Pkw den Wohnwagen ohne Probleme über die Alpen ziehen und nicht den halben Urlaub an der Ladesäule verbringen.


16.07.2019 20:41    |    jennss

Dass es noch nicht so viele zugfähige E-Autos gibt stimmt, aber halben Urlaub an der Ladesäule ist ein bisschen übertrieben :D. Wenn man alle 200 bis 300 km (oder wie viel schafft ein Model 3 LR im Sommer mit Anhänger?) 30 bis 45 Min. Pause macht, ist das doch kaum mehr als man auch sonst macht, oder?

Allgemein ganz interessant: https://www.elektroauto-news.net/.../...-vorurteile-e-autos-aufraeumen

 

BTW: Ganz voll laden ist nicht unbedingt optimal für schnelles Vorankommen. Mit Model 3 wurde hier nur bis 64% geladen, um in 24 h über 2780 km zu fahren:

https://teslamag.de/.../...1-kilometer-in-24-stunden-mit-model-3-24761

Gefahren wurde mit 170 km/h, soweit möglich.

j.


16.07.2019 21:04    |    notting

Zitat:

@jennss schrieb am 16. Juli 2019 um 20:41:14 Uhr:

Dass es noch nicht so viele zugfähige E-Autos gibt stimmt, aber halben Urlaub an der Ladesäule ist ein bisschen übertrieben :D. Wenn man alle 200 bis 300 km (oder wie viel schafft ein Model 3 LR im Sommer mit Anhänger?)

Kommt drauf an was für ein AH -> https://www.electrive.net/.../ (was ich auch in https://www.motor-talk.de/.../e-auto-mit-anhaenger-oje-t6427731.html erwähnt hatte).

 

Zitat:

30 bis 45 Min. Pause macht, ist das doch kaum mehr als man auch sonst macht, oder?

Nö, 15min reichen nach so einer Strecke vollkommen, wenn nicht gerade Mittag- oder Abendessenszeit ist.

 

Zitat:

Allgemein ganz interessant: https://www.elektroauto-news.net/.../...-vorurteile-e-autos-aufraeumen

 

BTW: Ganz voll laden ist nicht unbedingt optimal für schnelles Vorankommen. Mit Model 3 wurde hier nur bis 64% geladen, um in 24 h über 2780 km zu fahren:

https://teslamag.de/.../...1-kilometer-in-24-stunden-mit-model-3-24761

Gefahren wurde mit 170 km/h, soweit möglich.

In https://www.motor-talk.de/.../...o-schnell-wie-man-meint-t6300850.html hatte ich ein paar Ladekurven verlinkt. Ja, wenn man mehr lädt geht die Ladeleistung deutl. runter. Z. B. e-tron passiert das aber wohl deutl. später.

Großer Akku ist da hilfreich weil geringerer C-Faktor bei gleicher Leistung (ist quasi auch der Stressfaktor für den Akku) und man eben mehr Kapazität ungenutzt lassen kann, weil er dann eben z. B. lahm lädt.

 

notting


16.07.2019 23:52    |    jennss

Zitat:

@notting schrieb am 16. Juli 2019 um 21:04:19 Uhr:

Zitat:

30 bis 45 Min. Pause macht, ist das doch kaum mehr als man auch sonst macht, oder?

Nö, 15min reichen nach so einer Strecke vollkommen, wenn nicht gerade Mittag- oder Abendessenszeit ist.

Naja, ist im Grunde auch relativ egal. Aus der Ladezeit wird kein "halber Urlaub". Ich selbst mache auch mal 1,5 h Pause, wenn Mittag angesagt ist. Ansonsten werden es bei mir schnell mal 30 Minuten, auf WC, Zeitschriften gucken, quatschen, bisserl WhatsApp beantworten oder auf Insta gucken, essen, trinken. Soll ja auch Urlaub sein und kein Stress. :)

j.


17.07.2019 13:30    |    BiDiLa

Drei bis Vier Stunden im Stau mit laufendem Motor und Klimaanlage mit bis zu 6.000 !!! Gramm/CO2 /100km werden ohne nachdenken hingenommen, aber 30 Minuten Aufenthalt an einer Ladesäule sollen ein Problem sein und ein Grund kein Elektro-Auto zu kaufen.

 

Herr, lass es Hirn regnen.

 

Weltweit werden tausende Projekte umgesetzt mit disruptivem Charakter für die gesamte Verbrenner-Fahrzeug-Industrie und hier wird immer noch davon geträumt und wissentlich mit falschen Argumenten an dem Erhalt von Arbeitsplätzen rumgedoktert deren Ende sowieso kommt. Je später, desto schlimmer für die Arbeitnehmer, denn dann sind keine finanziellen Ressourcen für einen sozialverträglichen Abbau. Weder beim Arbeitgeber noch bei staatlich finanzierten Auffanggesellschaften (wie beim Kohleausstieg), noch bei den Sozialversicherungssystemen (ALG I und II oder Rentenlösungen) sind in 7-8 Jahren noch Reserven, weil der Abbau in allen !!! Branchen kommt - durch Digitalisierung, Automation, Roboting, Additive Fertigung incl. 3D-Druck. Nachfolgend sind Dienstleistungen und Systemleistungen nicht mehr finanzierbar.

 

Eine Detaildiskussion, ob Elektro-Autos "klimafreundlich" sind, wie sie hier geführt wird, beruht per se schon auf falschen Annahmen, Veröffentlichungen (gesponsert, falsch zitiert, aus dem Zusammenhang gerissen und gegenteilig interpretiert u.v.m. und durch Facebook, Instagram, What-App, Youtube als "Nachrichten" verbreitet).

 

Die Innovationsgeschwindigkeit der technischen Entwicklungen ist historisch einmalig. Daran sind deutsche (von der Regierung initiiert und daher Steuer finanziert) Forschungseinrichtung in erheblichem Ausmaß, teilweise sogar weltweit führend, beteiligt. Aber die Umsetzung erfolgt meist im Ausland und wird dort mit Risiko-Kapital finanziert, sodass der wirtschaftliche Erfolg an unserer Gesellschaft vorbei geht. Die Wertschöpfung erfolgt nicht mehr bei uns.

 

Einen erheblichen Anteil an den Ursachen haben Foren wie diese hier.

 

Der Verbrenner-Antrieb ist ein Palliativ-Patient. Geheilt werden ist nicht möglich. Ein humanes Begleiten und möglichst schmerzfreies Ableben ist die Aufgabe.

 

Für die Verwandten ist das eine extrem schwierige Situation. Die Akzeptanz ist ein psychologischer Prozess, die eine erhebliche persönliche Reifung erfordert.

 

Daran mangelt es unserer Gesellschaft. Bedingt durch die extremen Aufwendungen der Wiedervereinigung, der verschiedenen Krisen davor und während dieses Kraftaktes ist ein gewisse posttraumatische Belastungsstörung der Gesellschaft eingetreten. "Born out".

 

Die Politik traut sich nicht die notwendigen Schritte öffentlich anzukündigen und umzusetzen. Mit dem Ergebnis, dass die dadurch bedingten ersten wahrnehmbaren Verluste und aufkommende Panikreaktionen sich in Extremismus und deren Sympathie-Kultur niederschlägt.

 

Ein Steuersystem, das im wesentlichen auf Arbeitseinkommen und Mineralölsteuer beruht kann keine Volkswirtschaft mit Hochtechnologie mehr finanzieren. Das ist vorbei. In maximal 10 Jahren!

 

https://emobilitaet.online/.../...aschinenfabrik-minca-elektrofahrzeug


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