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30.06.2019 14:59    |    notting    |    Kommentare (35)    |   Stichworte: E-Auto, Geringverdiener, Grüne, SPD

E-Autos, SPD, Grüne und GeringverdienerE-Autos, SPD, Grüne und Geringverdiener

Hallo!

 

Der Umweltbonus ist gerade nur leicht verändert verlängert worden (https://www.electrive.net/.../), da werden schon wieder die nächsten Ideen diskutiert trotz oder wegen nahender Sommerpause. Und wieder geht es auch um Geringverdiener (da war mal was mit VW: https://www.motor-talk.de/.../...und-die-geringverdiener-t6578757.html).

Wir rufen uns in Erinnerung:

- Geringverdiener können sich oft nicht wirklich weiter finanziell einschränken um Geld zu sparen bzw. sie haben oft gerade bei größeren Anschaffungen Probleme. D.h. müssen dann oft notgedrungen was billigeres kaufen was höhere Folgekosten hat und/oder nicht so gut nutzbar ist, es also unterm Strich teurer wird – ein Teufelskreis.

- Daraus resultiert auch, dass sie eher Probleme haben als ausreichend solvent zu gelten für Leasing bzw. längerfristigere Mietverträge abseits der Wohnung.

- Geringverdiener haben eher keinen eigenen Stellplatz wo sie laden könnten (ggf. eben an einer auf eigene Kosten installierten Wallbox, aber wenn man eben nicht mal einen eigenen Stellplatz hat...). D.h. vom Zeitaufwand her macht es eigentlich Sinn, wenn sie (auch aus anderen Gründen) mind. für 2-3 Tage genug Reichweite hätten und dann schnellladen könnten. Ggf. 2-3 Tage Reichweite bezogen auf die genutzte Kapazität wo der Schnellladevorgang massiv langsamer wird. Aber gerade Schnellladen ist pro kWh besonders teuer -> https://www.motor-talk.de/.../...en-das-neue-super-plus-t6577987.html. Bzw. dort sieht man auch, dass selbst Normalladung gerne 50-100% teurer ist als Haushaltsstrom :-(

- Geringverdiener können sich eher nicht die Mieten in Großstädten leisten (bzw. wenn dann eher die Gegenden mit schlechter ÖPNV-Anbindung) und müssen daher eher weiter mit dem Auto pendeln (eben insb. als wenn man in dem schon etwas teureren Bereich mit gutem ÖPNV wohnt).

 

SPD: https://www.heise.de/.../...soll-sozial-gestaffelt-werden-4456264.html

Zitat:

Käufer eines E-Autos mit einem Listenpreis bis 30.000 Euro sollen demnach einen „doppelt so hohen Bonus erhalten wie beim Erwerb eines hochpreisigen Modells“, heißt es in einem Zehn-Punkte-Plan zum Klimaschutz, den die SPD-Spitze am Donnerstag (27. Juni 2019) beschlossen hat.

„Damit wollen wir Käuferinnen und Käufer mit einem niedrigeren Einkommen gegenüber Reichen, die sich teurere Fahrzeuge kaufen, bevorzugen“, schreiben die Sozialdemokraten.

Für 30kEUR lt. Preisliste (also Brutto ohne Förderung) kriegt man z. B. gerade mal einen komplett nackten Zoe mit 22kWh Kaufakku der lt. Hersteller bei kalten Temperaturen, max. 90km/h und brandneuem Akku gerade mal etwas mehr als 100km Reichweite hat - wobei nur 66% der Akkukapazität garantiert werden und bei 12% Ladezustand schon rumgenervt wird.

Beim Zoe II kostet das Basis-Modell gleich viel wie beim Zoe I, hat aber Motorisierung und Akku vom bisherigen Top-Modell, also 41kWh Akku, 80kW P_max und vermutl. wie der entspr. Zoe I ca. 200km Reichweite im Winter bei max. 90km/h - wenn der Akku brandneu ist... Der Kaufakku ist allerdings 90EUR teurer.

Renault bietet sogar Akku-Miete an, wo man dann aber wieder bei der Solvenz des Mieters etc. wäre - die beim Zoe II mind. 74EUR/Monat beträgt (inkl. Laufleistung ist noch unbekannt).

 

Sowas taugt wenn überhaupt nur als Luxus-Zweitwagen. Man muss auch daran denken, dass das Erstfahrzeug mal in der Werkstatt steht und wenn man schon einen Zweitwagen hat der sonst nicht wirkl. anderweitig gebraucht wird (s.o.) eben die Pendelei von/zur Arbeit auch bei jahrealtem Auto schaffen muss. Und es ist eben nicht umweltfreundlich ein Auto zu haben, dass man nur extrem eingeschränkt verwenden kann. Jedes Auto verschlingt bei der Produktion Resourcen (insb. was E-Auto-Akkus angeht). Dazu muss es gewartet werden bzw. ggf. z. B. bröselige Reifen trotz gutem Profil weggeworfen werden müssen = Resourcen-Verschwendung.

Fahrzeug-Miete (inkl. Car-Sharing) ist meist auch nicht wirkl. eine gute Lösung weil

- Umwege bis man das Mietfahrzeug geholt und wieder abgegeben hat.

- Höhere Unfallgefahr weil man sich mit dem Fahrzeug nicht so gut auskennt.

- Wenn "alle" das machen steht man leicht blöd da, weil die Anbieter nicht für Spitzenzeiten einen Haufen Autos kaufen wollen. Insb. wenn man eine AHK will um den Einkauf vom Bau-/Möbelmarkt heimzuholen, Grünschnitt/Bauschutz den man in der Menge nicht im Auto haben will, etc.

 

D.h. gerade so ein für heutige Verhältnisse eher primitives E-Auto (insb. mit ca. 20kWh-Akku) wird dann auch wg. der techn. Weiterentwicklung sehr schnell an Wert verlieren.

 

Sehe da z. B. einen Zoe mit ca. 40kWh-Akku als Minimum. Bzw. wenn man mehr Akku-Kapazität braucht, kommt gerade der Zoe II 50kWh (und schnellerer CCS-Ladung - mit dem Akku wird er aber garantiert >30kEUR kosten) bzw. die Konkurrenz von PSA, die ähnl. viel Kapazität haben, über CCS etwas schneller und über Typ2 nur halb so schnell laden soll. Ggf. eben auch z. B. Hyundai/Kia die auch mit 64kWh zu haben sind. Z. B. der Kona 64kWh kostet mit Wärmepumpe (wg. Reichweite) lt. Liste ab 42.500EUR (die wohl demnächst aktualisiert wird, angebl. kommt u.a. 11kW-Typ2-Ladung).

 

Trotz allem sind selbst 20kEUR für solche Leute immernoch ein riesiger Batzen Geld (bei einer angenommenen verdoppelten Förderung, Renault legt auf die staatl. Prämie nochmal 1kEUR drauf, die ich hier mitverdoppelt habe).

 

Leider haben alle der genannten E-Autos keine AHK-Option bzw. als Zubehör in der Hersteller-Preislsite, die eben öfters nützl. ist -> https://www.motor-talk.de/.../e-auto-mit-anhaenger-oje-t6427731.html (von teuren Graubereich-Lösungen (weil der Hersteller keine Anhängelast definiert hat) rede ich gerade nicht).

 

Zitat:

Auch ein CO2-Preis, also ein Preis auf den Ausstoß des Treibhausgases Kohlendioxid, ist Teil des SPD-Konzepts. Allerdings bleibt das Papier dabei vage. Die Bepreisung der Emissionen solle „klimafreundlichere Technologien gerade in den Bereichen Wärme und Verkehr flankieren“, heißt es. Eingenommenes Geld solle den Bürgern zurückgegeben werden. „Wir haben im Blick, dass gerade Bezieherinnen und Bezieher kleiner und mittlerer Einkommen keine finanziellen Mehrbelastungen erfahren dürfen.“ Ziel sei, dass künftig diejenigen Menschen „mehr Geld in der Tasche“ hätten, die klimafreundlich handelten.

Wie gesagt, es klemmt meist bei der Anschaffung von Dingen, mit denen man etwas längerfristig spart und nicht bei den laufenden Kosten.

 

Die Grünen sind da konkreter: https://www.heise.de/.../...00-EUR-Energiegeld-fuer-jeden-4457520.html

Zitat:

Die Grünen wollen für den Klimaschutz den Treibhausgas-Ausstoß beim Autofahren und Heizen um 40 Euro pro Tonne Kohlendioxid (CO2) verteuern. Zugleich soll die Stromsteuer so gut wie abgeschafft werden und jedem Bürger pro Jahr ein „Energiegeld“ von 100 Euro gezahlt werden. Der Staat solle mit diesem CO2-Preis keine zusätzlichen Einnahmen bekommen.

[…]

Benzin oder Dieselkraftstoff würden verschiedenen Berechnungen zufolge rund 10 Cent pro Liter teurer. Das Modell sei sozial ausgewogen, weil Menschen mit geringerem Einkommen in der Regel weniger Energie verbrauchten – etwa wegen kleinerer Wohnungen und Autos.

 

Um den schleppenden Absatz von Elektroautos zu fördern, schlagen die Grünen vor, die bisherige Kaufprämie durch ein Bonus-Malus-System in der Kfz-Steuer zu ersetzen: E-Autos sollen demnach eine Gutschrift erhalten, „Spritschlucker“ teurer werden.

Lies:

- Wie bereits ganz oben angesprochen: Es wird ignoriert, dass Menschen mit geringerem Einkommen sich oft keine sparsamen Geräte/Autos/Wohnungen leisten können und/oder Jobs haben, die mit dem ÖPNV schlecht erreichbar sind bzw. weiter mit dem Auto pendeln müssen (z. B. weil Leben in der Großstadt zu teuer -> noch mieserer ÖPNV, dazu allg. evtl. noch dazu Schichtarbeit).

Auch kein Wort zum Thema Förderung bei der Anschaffung eben z. B. von sparsameren (ggf. auch (E-)Autos. Das ist eben ein viel riesigerer Batzen als hinterher de Kfz-Steuer.

Wenn man alleine lebt weil man Schwierigkeiten hat einen Partner zu finden weil man Geringverdiener ist (bzw. nicht mit Fremden zusammenleben will), hat man zwar formal eine kleinere Wohnung, zahlt aber pro Nase besonders viel, weil man als Einzelperson z. B. ca. 40m² braucht, zu zweit aber nicht unbedingt 80m² weil man sich div. Sachen teilen kann.

- Feinstaub- und NOx-arme Fahrzeuge mit haltbareren Motoren wie Saugbenziner werden gezielt besonders stark verteuert obwohl die bereits am meisten Steuern auf den Sprit (und auch Kfz-Steuer bez. auf Fahrzeuge des EZ-Jahres) bzw. bei vergleichbaren Fahrzeugen auch pro km Fahrt zahlen. Bzw. ein altes Auto länger zu nutzen ist eben generell eher umweltfreundlicher, weil die Produktion eines neuen Autos viel Resourcen verschlingt (nicht nur ein großer E-Auto-Akku).

- Dazu noch eher geringe "Ausgleichspauschalen" (->vermutl. hoher Verwaltungsaufwand im Verhältnis zu den Betragen) ohne Sozialausgleich. Wenn man schon soviel Aufwand treibt, macht das den Kohl auch nicht mehr fett. Bzw. Steuersenkungen in dem Bereich werden mit Sicherheit nicht an die Kunden weitergegeben, schon garnicht wenn der Sprit gleichzeitig teurer wird.

- Stichwort eigener Abstellplatz zum Laden (s.o.).

- Die Erkenntnisse der ISI-Studie (https://www.motor-talk.de/.../...tos-und-klimafreundlich-t6581233.html) werden auch ignoriert, wonach E-Autos erst eine ganze Weile mit CO2-freiem Strom fahren müssen, weil der CO2-Ausstoß bzw. Energieaufwand der Akkuproduktion erstmal kompensiert werden muss - je größer der Akku umso länger dauert das. Man hätte also auch einen CO2-Anteil auf E-Autos abh. von der Akkugröße aufschlagen müssen. Dabei muss man aber den durchschn. Strommix betrachten, um Umdeklarationsbeschiss zu verhindern.

Allerdings ist man auch als Fernpendler (egal ob tägl. oder nur Wochenende) gearscht, wenn hohe Reichweite teuer wird (bzw. wenn mnan nicht die komplette Akkukapazität nutzt wg. Schnellladung die dann langsam wird bzw. nicht ständig die komplette Kapazität ausreizen erhöht auch die Lebensdauer des Akkus = erhöht Umweltfreundlichkeit). Danke Zeitvertrag & Co. landet man gerne mal in der Situation, dass man nicht weiß ob sich ein Umzug lohnt - locker mal 8-10 Jahre lang. Bzw. ggf. eben familiäre Gründe. Da wäre wieder das mit den Anschaffungskosten…

Außerdem wird so getan, als ob der Strom heute schon CO2-frei wäre bzw. man wg. regenerativer Energien nicht auch viel Resourcen-intensiv hergestellte Akku-Kapazität bräuchte um Schwankungen auszugleichen. Bei sowas sind die Anforderungen an den Akku ganz anders als im E-Auto-Betrieb, d.h. Zweitverwertung von E-Auto-Akkus ist nur die zweitbeste Lösung. Desweiteren muss auch dann eben der Resourcen-Bedarf für die ursprüngl. Herstellung dieses Gebraucht-Akkus da ebenfalls mit eingerechnet werden entspr. seiner Abnutzung.

 

Fazit: Der angebliche Ausgleich für Geringverdiener ist offensichtlich bestenfalls halbherzig :-(

 

PS: Das Umweltbundesamt denkt an verwaltungstechn. einfachere Entlastungen in der Richtung: https://www.heise.de/.../Diskussion-um-CO2-Preis-4458153.html

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Ergänzung von notting am 01.07.2019 19:40

Ich habe oben Infos zum Zoe II und einen Link zu einem Vorschlag des Umweltbundesamts eingefügt.

 

notting

Ergänzung von notting am 14.09.2019 09:35

https://www.electrive.net/.../

Zitat:

Laut dem neuen Bericht der SZ könnte auch der Kauf elektrischer Gebrauchtwagen bezuschusst werden – mit 500 Euro.

Ist immerhin ein Anfang (in der Hoffnung dass die Gebrauchtwagen-Verkäufer das nicht kompensieren). Jetzt fehlt vor allem auch noch https://www.electrive.net/.../

 

notting

30.06.2019 15:30    |    BiDiLa

Die Anfangsargumentation und die Intention des Artikels sind lobenswert!

 

Jedoch bei der Verfügbarkeit von E-Autos für Geringverdiener wird zu

 

a) Falschinformationen

 

in Kombination mit

 

b) null Informationen

 

zurück gegriffen, was die Absicht des Artikels in einem anderen Licht erscheinen lässt!

 

Eiin Renault Zoe mit 31 kwh-Akku und echter Reichweite von 285 km (habe ich selbst ausprobiert und kann die unzähligen Veröffentlichungen absolut bestätigen), sowie variabler Rekuperation und verschiedenen Fahrmodi mit individueller Vorliebe (bringt selbst bei Sportlich noch rund 200 km Reichweite) gibt es bei "mein-auto.de" oder "e-flat.de" zum Kauf für 21.700 Euro (in meinem Falle rabattiert auf 17.900) alles nach Abzug von Förderung plus 69 Euro Akku-Miete, jedoch inklusive Full-Service-Paket (alle Wartungen, Reparaturen, Verschleißteile, Reifen und Ersatzfahrzeug bei Werkstattbesuch). Miete bei e-flat gleiche Leistung 368 Euro monatlich, ohne Laufzeit jederzeit kündbar jedoch incl. Akku!!!

 

Jeder Polo kostet im Vergleich monatlich bis zu 525 Euro (lt. ADAC-Statistik Vollkostenberechnung 2018) und damit mehr.

 

Verkauft man seine alte Möhre für z.B. 4000 Euro und zahlt davon monatlich rund 150 euro dazu, sinken die monatlichen Kosten auf rund 200 Euro.

 

Auch ein 22 kwh-Akku vom Zoe schafft mindestens 150 km und das auch bei Gebrauchten von 2014!!!!

 

zu b:

 

Null Informationen:

 

Im Internet auf mobile.de oder Autoscout.de gibt es rund 200 Gebrauchte oder Jungfahrzeuge von ca. 8000 bis rund 17.000 Euro, die mit monatl. Finanzierungsraten oder Leasingraten von 99,00 (36 Monate) bis 200 Euro und kleiner Anzahlung (0-4000 Euro - Inzahlungnahme bei Händlern möglich, jedoch meist keine Diesel-Rücknahme!).

 

In allen Fällen - ohne Ausnahme - ergibt sich für Geringverdiener bei konsequenter Umsetzung auch ein monatlicher Kostenvorteil!

 

Es muss ja nicht der neueste und teuerste sein!

 

Klar! Das Angebot ist bescheiden und bei entsprechender Nachfrage rasch weg, aber es bleiben immer noch die Alternativen für 17.000 bis 25.9000 (vor Abzug der Förderung!!!) bei den neuen Marktakteuren, wie Sion von Sono Motors, und den Kleinwagen von Peugeot, Mitsubishi, Citroen, e-Go, uniti one, mit Reichweiten von 110 bis 250 km!


30.06.2019 15:34    |    BiDiLa

Sinnvoller wäre es doch, ein Mal zu recherchieren und die Möglichkeiten für Geringverdiener aufzuzeigen!

 

Und damit ein Mal einen konstruktiven Beitrag zu leisten!

 

Welche Modelle sind wann lieferbar, zu welchem Preis mit welcher Reichweite.

 

Kauf, Miete, Leasing, Rabattierungsmöglichkeiten, Full-Service-Verträge usw.

 

Vielen Dank für gar nix.


30.06.2019 16:14    |    notting

Zitat:

@BiDiLa schrieb am 30. Juni 2019 um 15:30:51 Uhr:

Die Anfangsargumentation und die Intention des Artikels sind lobenswert!

 

Jedoch bei der Verfügbarkeit von E-Autos für Geringverdiener wird zu

 

a) Falschinformationen

 

in Kombination mit

 

b) null Informationen

 

zurück gegriffen, was die Absicht des Artikels in einem anderen Licht erscheinen lässt!

Welche Falschinformationen?! Es geht in dem Artikel ledigl. um angedachte staatl. E-Auto-Förderungen speziell für Geringverdienern, sonst nix. Und ich kritisiere ja, dass die Förderungen so nicht wirkl. sinnvoll sind.

 

Zitat:

Eiin Renault Zoe mit 31 kwh-Akku

Gibt's zumindest in D nicht. Gibt nur 22 und 41kWh.

 

Zitat:

und echter Reichweite von 285 km (habe ich selbst ausprobiert und kann die unzähligen Veröffentlichungen absolut bestätigen), sowie variabler Rekuperation und verschiedenen Fahrmodi mit individueller Vorliebe (bringt selbst bei Sportlich noch rund 200 km Reichweite)

Im Winter mit einigen km 130km/h auf der AB und einigen Jahren Akkudegradation?

 

Zitat:

gibt es bei "mein-auto.de" oder "e-flat.de" zum Kauf für 21.700 Euro (in meinem Falle rabattiert auf 17.900) alles nach Abzug von Förderung plus 69 Euro Akku-Miete, jedoch inklusive Full-Service-Paket (alle Wartungen, Reparaturen, Verschleißteile, Reifen und Ersatzfahrzeug bei Werkstattbesuch). Miete bei e-flat gleiche Leistung 368 Euro monatlich, ohne Laufzeit jederzeit kündbar jedoch incl. Akku!!!

Lies nochmal den Teil in meinem Artikel mit Leasing/Miete/Solvenz. Bzw. ist das speziell für Geringverdiener? Scheint mir nicht der Fall zu sein.

 

Zitat:

Jeder Polo kostet im Vergleich monatlich bis zu 525 Euro (lt. ADAC-Statistik Vollkostenberechnung 2018) und damit mehr.

 

Verkauft man seine alte Möhre für z.B. 4000 Euro und zahlt davon monatlich rund 150 euro dazu, sinken die monatlichen Kosten auf rund 200 Euro.

Ein _neuer_ Polo vermutl. Von was für einem Strompreis gehst du aus und wieviel Zeitaufwand für's Laden, also inkl. Angabe Ladeleistung (beim aktuellen Zoe für den dt. Markt seit vielen Jahren nur noch 22kW), Zeiten um während des Ladevorgangs ein längeres Stück wieder heimzulaufen etc.? Bzw. lies auch mal https://www.motor-talk.de/.../...-laternenparker-e-autos-t6274560.html

Außerdem gibt's hier auf MT schon in einem Blog eines anderen Users einen Artikel wo's um E-Auto-Betriebskosten geht: https://www.motor-talk.de/.../...u-wenig-beruecksichtigt-t6435576.html

 

Zitat:

Auch ein 22 kwh-Akku vom Zoe schafft mindestens 150 km und das auch bei Gebrauchten von 2014!!!!

Renault schreibt in der Preisliste was anderes.

 

Zitat:

zu b:

 

Null Informationen:

 

Im Internet auf mobile.de oder Autoscout.de gibt es rund 200 Gebrauchte oder Jungfahrzeuge von ca. 8000 bis rund 17.000 Euro, die mit monatl. Finanzierungsraten oder Leasingraten von 99,00 (36 Monate) bis 200 Euro und kleiner Anzahlung (0-4000 Euro - Inzahlungnahme bei Händlern möglich, jedoch meist keine Diesel-Rücknahme!).

Ich zitierte bereits in https://www.motor-talk.de/.../...-auch-fuer-den-zoe-und-t6621425.html:

Zitat:

Beim Kauf des 100% elektrischen Renault ZOE erhalten Privatkunden zusätzlich zum Renault Elektrobonus in Höhe von 5.000 Euro[3] nun auch eine Diesel-Umtauschprämie in Höhe von 3.000 Euro. Somit ist der beliebte ZOE unter Berücksichtigung beider Prämien bereits ab 13.900 Euro erhältlich (zuzüglich monatliche Batteriemiete ab 59 Euro).

Das ist aber ohne irgendeiner Art von (staatl.) Förderung für Geringverdiener.

 

Zitat:

In allen Fällen - ohne Ausnahme - ergibt sich für Geringverdiener bei konsequenter Umsetzung auch ein monatlicher Kostenvorteil!

 

Es muss ja nicht der neueste und teuerste sein!

Im Grunde richtig, aber eben nicht im Fokus der genannten Geringverdiener-Föderungsansätze.

 

Zitat:

Klar! Das Angebot ist bescheiden und bei entsprechender Nachfrage rasch weg, aber es bleiben immer noch die Alternativen für 17.000 bis 25.9000 (vor Abzug der Förderung!!!) bei den neuen Marktakteuren, wie Sion von Sono Motors, und den Kleinwagen von Peugeot, Mitsubishi, Citroen, e-Go, uniti one, mit Reichweiten von 110 bis 250 km!

... wo ich schrieb, dass die besonders viel Wertverlust haben werden wg. der techn. Weiterentwicklung und ggf. eben die Reichweite nicht reicht wg. nur alle paar Tage Zeit zum (Lahm-)Laden etc. :rollyes:

 

Aus deinem anderen Posting:

Zitat:

Sinnvoller wäre es doch, ein Mal zu recherchieren und die Möglichkeiten für Geringverdiener aufzuzeigen!

Und die sollen sein? Gebraucht & Co. darf sich ja jeder kaufen, auch wenn er kein Geringverdiener ist, sondern sich nur als Sparfuchs sieht.

 

Hast du überhaupt schon mal auf den einschlägigen Gebrauchtwagen-Webseiten nach solchen Fahrzeugen gesucht? Wenn ja weißt du sicher, dass solche Angaben wie Motor-Leistung, Akku-Größe und Kauf-/Mietakku sehr oft nicht vollständig drin stehen. Dabei gibt's aber z. B. beim Zoe einige Kombinationsmöglichkeiten. Das behindert solche Recherchen massiv.

 

Aber du darfst gerne in deinem Blog z. B. hier auf MT solche Recherche-Ergebnisse posten. Würde ich mir vermutl. dann auch anschauen und ggf. auch eine entspr. Bewertung abgehen.

 

notting


30.06.2019 19:28    |    Sv81kw

Und Reichweite im Sommer bei 40 Grad, 2 h Stau auf der A3 mit eingeschalteter Klima Anlage?

 

Wie z.b. heute?

 

Dann doch lieber machen wie der Georg

 

https://www.berlinertageszeitung.de/.../...en-quot-das-klima-quot.html


30.06.2019 19:41    |    notting

Zitat:

@Sv81kw schrieb am 30. Juni 2019 um 19:28:34 Uhr:

Und Reichweite im Sommer bei 40 Grad, 2 h Stau auf der A3 mit eingeschalteter Klima Anlage?

 

Wie z.b. heute?

Das ist hier nicht das Thema. Bzw. den Tank eines Verbrenners kann man auch im Motorleerlauf leer bekommen. Und es kommt zudem drauf an, ob man eine Wäpu hat oder nicht (hat z. B. die unterste Ausstattungslinie beim Kona Elektro nicht).

 

notting

 

PS: https://www.elektroauto-zoe.de/zoe-im-winter/ -> Da steht was zur effektiven Heiz-/Kühlleistung inkl. elektr. Leistungsaufnahme.


30.06.2019 19:43    |    laptop24

Zitat:

@BiDiLa schrieb am 30. Juni 2019 um 15:30:51 Uhr:

Eiin Renault Zoe mit 31 kwh-Akku und echter Reichweite von 285 km (habe ich selbst ausprobiert und kann die unzähligen Veröffentlichungen absolut bestätigen), sowie variabler Rekuperation und verschiedenen Fahrmodi mit individueller Vorliebe (bringt selbst bei Sportlich noch rund 200 km Reichweite) gibt es bei "mein-auto.de" oder "e-flat.de" zum Kauf für 21.700 Euro (in meinem Falle rabattiert auf 17.900) alles nach Abzug von Förderung plus 69 Euro Akku-Miete, jedoch inklusive Full-Service-Paket (alle Wartungen, Reparaturen, Verschleißteile, Reifen und Ersatzfahrzeug bei Werkstattbesuch). Miete bei e-flat gleiche Leistung 368 Euro monatlich, ohne Laufzeit jederzeit kündbar jedoch incl. Akku!!!

Ist das ein Scherz? Ich dachte wir reden von Geringverdienern!?

 

Geringverdiener haben sehr eingeschränkte finanzielle Möglichkeiten. Ein Geringverdiener wird sich kein Auto für 21700 Euro (oder rabattierte 17900€) leisten können. Nicht per Einmalzahlung und nicht per Ratenzahlung. Geringverdiener kaufen Autos im Bereich von 1000€ bis 5000€.

 

Ein Elektroauto für 5000€ ist bereits so alt, dass der Akku unter Garantie keine 285km mehr durchhält!

 

Ein Geringverdiener kann sich weder eine feste Rate von 368€ pro Monat leisten. Auch nicht, wenn man die monatlich kündigen kann. Diese Rate entspricht nämlich knapp 30% seines Nettoeinkommens.

 

Zitat:

Jeder Polo kostet im Vergleich monatlich bis zu 525 Euro (lt. ADAC-Statistik Vollkostenberechnung 2018) und damit mehr.

Diese Angabe ist Quatsch. Man kann auch behaupten dass jedes Fahrrad BIS ZU 2500€ Unterhalt im Monat kostet. Es ist Unsinnig die Maximalkosten des Einen den Minimalkosten des Anderen gegenüberzustellen.

 

Ein 10 Jahre alter Polo kostet außer Verbrauch fast gar nichts mehr.

Mein 13 Jahre alter Ex-Passat hat außer dem Verbrauch (Diesel) noch 1400€ im Jahr gekostet: inklusive Steuern, Versicherung und Reparaturen.

 

Zitat:

Im Internet auf mobile.de oder Autoscout.de gibt es rund 200 Gebrauchte oder Jungfahrzeuge von ca. 8000 bis rund 17.000 Euro, die mit monatl. Finanzierungsraten oder Leasingraten von 99,00 (36 Monate) bis 200 Euro und kleiner Anzahlung (0-4000 Euro - Inzahlungnahme bei Händlern möglich, jedoch meist keine Diesel-Rücknahme!).

Bei einem Geringverdiener funktioniert die Liqiditätsdynamik nicht, wie bei einem Mittelständler oder einer Firma. Da lebt man häufig von Monat zu Monat. Wenn ein Monat den Verbrauch nicht mehr hergibt, dann wird halt nicht mehr gefahren. Im nächsten Monat kann dann aber wieder gefahren werden. Wenn man aufgrund fehlender Ratenzahlungsmöglichkeit die Karre abgeben muss, dann ist dieses Model für Geringverdiener nicht machbar.

 

Für Geringverdiener dürften 8000€ aufwärts kaum realisierbar sein, egal wie die Finanzierungskonditionen sind. Denn in der Regel ist die Finanzierung eine hohe Anzahlung und leidlich geringe Monatsrate, oder aber eine geringe (bis gar keiner) Anzahlung und hohe Rate.

 

Zitat:

In allen Fällen - ohne Ausnahme - ergibt sich für Geringverdiener bei konsequenter Umsetzung auch ein monatlicher Kostenvorteil!

Das halte ich für eine unhaltbare Tatsachenbehauptung eines "Nicht-Geringverdieners".

 

Zitat:

Klar! Das Angebot ist bescheiden und bei entsprechender Nachfrage rasch weg, aber es bleiben immer noch die Alternativen für 17.000 bis 25.9000 (vor Abzug der Förderung!!!) bei den neuen Marktakteuren, wie Sion von Sono Motors, und den Kleinwagen von Peugeot, Mitsubishi, Citroen, e-Go, uniti one, mit Reichweiten von 110 bis 250 km!

Alleine diese Ansage zeigt, dass hier jemand von finanziellen Verhältnissen spricht, wovon er AB-SO-LUT keine Ahnung hat. Ein Auto für 17000€ dürfte für 90% der Geringverdiener (!) völlig unerschwinglich sein.


30.06.2019 21:27    |    hd311

Wenn ich Geringverdiener wäre, würde ich Fahrrad fahren und nicht mein Geld für Autos rauswerfen.

Stop - die Aussage ist irreführend - wir fahren Fahrrad wegen Umweltschutz, Fittness und Gesundheit ...

Und 20 km sind kein Problem - selbst bei unseren Bergen ...


30.06.2019 22:16    |    Jebo76

Schon mal drin gesessen in so ner Scheißkarre ala Zoe? Billiges Plastik, unbequeme Sitze, dürres Plastiklenkrad und Fahrgeräusche schlimmer als im Käfer! Renault sollte den Haufen Scheiße für 5000€ verzocken, mehr ist dieser hässliche Bandscheibenvorfall auf 4 Rädern nicht wert. Jeder 2er Golf ist günstiger im Unterhalt und fährt wahrscheinlich noch wenn der Zoe längst zu Joghurtbechern recycelt wurde!


30.06.2019 22:48    |    laptop24

Zitat:

@Jebo76 schrieb am 30. Juni 2019 um 22:16:38 Uhr:

Schon mal drin gesessen in so ner Scheißkarre ala Zoe? Billiges Plastik, unbequeme Sitze, dürres Plastiklenkrad und Fahrgeräusche schlimmer als im Käfer!

Wer mangels Möglichkeiten 12 Jahre alte Autos kaufen muss, stellt keine großen Ansprüche an hinterschäumte Türpolsterungen. Da zählen andere Kriterien.

 

Dennoch ist da was dran. Die Qualitätserwartung die ich an ein 24000€ teuren Kleinstwagen stelle, erfüllt der Zoe um viele, viele Größenordnungen nicht. Dass er elektrisch fährt kann kein Selbstzweck sein.

 

Dessen ungeachtet gibt es auch Geringverdiener oder auch Normalverdiener, die durch ihre Umstände kaum noch was übrig haben (der Klassiker ist Scheidung und Kindesunterhalt), die trotzdem mehr Auto brauchen, als eine Schuhschachtel auf (elektrisch angetriebenen) Rädern. Man nehme die Familie mit 3 oder mehr Kindern. Die brauchen sicher kein Auto von der Größe eines Audi A6. Aber was sollen die mit einem Renaul Zoe, e-Go oder Sion?

 

Klar kann man sich als nicht betroffener auf den Standpunkt stellen, dass diese Leute dann halt Fahrrad fahren müssen. Die vergessen dabei nur, dass nicht jeder in der Stadt wohnt, wo der nächste Starbucks bequem mit dem hippen Elektroroller zu erreichen ist. Es gibt auch Landbevölkerung.

 

Wenn der nächste kleinere Ort 12km entfernt ist... sicher kann man das mit dem Fahrrad fahren. Lustig ist das aber nur, wenn man das freiwillig als Ausgleich zu seinem Bürojob machen kann. Wenn man im Alter von 50 Jahren mit dem 4 jährigen Knirps im Anhänger bei 29°C zur 15 km entfernen Einkaufsmöglichkeit mit dem Fahrrad fahren MUSS, dann vergeht einem die Häme, von wegen "kann man alles mit dem Fahrrad erledigen; das muss einem der Klimaschutz schon wert sein".

 

Irgendwo ist es sicherlich Tatsache, dass man sich komfortable Mobilität leisten können muss - heute, wie gestern, wie morgen. Aber es muss einem klar sein, dass wenn man die Mobilität mit Absicht verteuert, dass dann sehr viele Leute über die Klinge springen werden. Leute, die dann nicht mehr selbst für sich sorgen können werden. Aber dafür können wir ja dann die CO2-Abgaben verwenden.


30.06.2019 23:21    |    laptop24

Mein Vorschlag zur Verringerung der CO2-Emission im Strassenverkehr wäre, mal die Verbrauchsflatrates in der Dienstwagenregelung zu überdenken.

 

Im Mietrecht sind "Energie-Flatrates" seit ca. 10 Jahren verboten. Anders gesagt, es dürfen keine Inklusivmieten mehr vereinbart werden, die Heiz- und Warmwasserkosten pauschal abgelten (sogenannte Warmmiete). Sinn des Ganzen ist, dass derjenige, der am Heizkörperthermostat dreht sich seines Energieverbrauches bewusst wird, weil er ihn unmittelbar selbst bezahlen muss.

 

Ich vermute mal - und das kann man hier im Forum auch allerorten nachlesen - wer sie Nutzung eines PKWs durch Zahlung von 200€ Steuern pauschal abgegolten hat - also Versicherung, Steuern, aber insbesondere Wartung und Verbrauch - dem fehlen die Anreize umweltgerecht zu fahren.

 

Große, schwere Autos mit den größten Motoren plus Tankkarte in der Hosentasche fordern sicherlich ihren Tribut in der CO2-Bilanz.


01.07.2019 10:08    |    Dr. Shiwago

Dieser CO2-Einspar-Hype wird auch irgendwann wieder nachlassen. Früher oder später wird sich die Erkenntnis durchsetzen, dass wir keine Chance haben, das Klima zu beeinflussen. Wir sollten lieber Geld investieren um mit den Klimafolgen zurechtzukommen.

Immer mehr Studien belegen, dass das Elektroauto nicht dazu taugt, den CO2-Ausstoß zu reduzieren. Einzig die Luftqualität in den Städten kann man damit verbessern. Aber auch die Verbrenner werden immer sauberer. Potential hat hier sicher noch Gas als Treibstoff. Wieder von der Bildfläche verschwinden wird das Elektroauto dennoch nicht mehr. Allein schon weil es sich angenehmer fährt als jeder Verbrenner. Es wird seine Bedeutung als Klimaretter verlieren und sich eher als Fun-Fahrzeug etablieren.


01.07.2019 10:43    |    Skodadriver0815

Grundsätzlich kann man sagen wird alles teurer werden und das wird natürlich zu Lasten der Geringverdiener gehen, Problem bei der Sache, der SPD sind die meisten Wähler schon von der Stange gegangen und die Grünen werden klassischerweise nicht von Geringverdienern gewählt. Wir werden also in Bälde ein schwarz/grüne oder grün/schwarze Regierung haben, die dafür sorgen wird, dass in noch größerem Umfang alles teurer wird.

 

Mein Mitleid hält sich allerdings in Grenzen, denn der Wähler will es so.


01.07.2019 11:05    |    Dr. Shiwago

Wenn unsere derzeitige Regierung noch bis 2021 durchhält, werden die Grünen bei der nächsten Bundestagswahl nicht die Mehrheit bekommen. Der Umwelt-Hype wird sich bis dahin weitgehend gelegt haben.


01.07.2019 15:29    |    PIPD black

Zitat:

@Dr. Shiwago schrieb am 1. Juli 2019 um 11:05:23 Uhr:

Wenn unsere derzeitige Regierung noch bis 2021 durchhält, werden die Grünen bei der nächsten Bundestagswahl nicht die Mehrheit bekommen. Der Umwelt-Hype wird sich bis dahin weitgehend gelegt haben.

Eine Vielzahl der Stimmen werden sicherlich sogenannte Protestwähler gewesen sein, die nicht links oder rechts wählen wollten und in den Grünen evtl. mit dem Umweltgedanken noch etwas Positives gesehen haben.

 

Da man sich in den Volksparteien nun vermehrt (nach dem "braunen") mit dem grünen Gedankengut auseinandersetzen will, sehe ich das ebenso. Die Grünen und Mehrheit? Das sehe ich auch nicht.


01.07.2019 15:40    |    BiDiLa

Dr. Shiwago als Träumer der "überragenden Bedeutung der Einzelfigur" und der "verschwenderischen Fülle der Inzenierung" wurde schon 1965 von der Filmkritik zerrissen. Doch das Streben nach dem "glamourösen Schein" im vollversklavten Sein hat den Film zum Erfolg gemacht.

 

Über 50 Jahre später hat sich ausgeträumt. Fahrverbote für die glänzenden stinkenden und lärmenden Schwanzverlängerer werden kommen und ab 2030 fahren sie im digital gesteuerten Konvoi hinter den elektrischen geräuschlosen und abgasfreien uniformierten Vehikeln der Neuzeit.


01.07.2019 17:19    |    Skodadriver0815

Die SPD ist mehr oder weniger erledigt und die CDU wird auch nicht zu alter Stärke zurückfinden, die Grünen werden also in irgendeiner Form mitregieren, zwei weitere Rekordsommer und das Klimathema bleibt aktuell, dafür wird alleine die Presse sorgen, die sehr Grünen-affin ist.


01.07.2019 18:09    |    Opelowski

Es ist nicht der Umwelthype das Hauptproblem,

das Problem sind die Titane des Geistes,

die sich suggerieren lassen alles ginge nur mit Geldwegnahme,

im zynischen Ökoneusprech eine sog. marktwirtschaftliche Lösung.

Denn wie wir ja alle wissen (Rhetorik) zahlt man für Mord viel Steuer mangels anderer Sanktionen

und dass man nicht ein zweites Mal bei der gleichen Wahl die Stimme abgeben kann,

ist auch nur der Gebühr geschuldet die keiner entrichten mag.

Viele Leute lassen sich leider das Gehirn waschen dahingehend dass Dinge

wie Rationierungen nicht existieren,

man müsste angeblich ab erster Verbraucheinheit schon kräftig blechen

um eine Lenkungswirkung zu entfalten, ja wohin eigentlich ?

Die erste kWh p.a. schon nicht zu verbrauchen und nicht mal das Handy für Notrufe aufzuladen ?

Anscheinend, weil von beklaut werden entlässt man kein noch so großen Spartaner.

Solche Räubermethoden und Manipulationen sind auch genau das

was der Ökologie am Ende am meisten schadet,

die sog. Grünen haben ein gehörigen Anteil an der Hemmung der Bevölkerung mehr für Umwelt zu tun.


01.07.2019 19:05    |    notting

Zitat:

@hd311 schrieb am 30. Juni 2019 um 21:27:56 Uhr:

Wenn ich Geringverdiener wäre, würde ich Fahrrad fahren und nicht mein Geld für Autos rauswerfen.

Stop - die Aussage ist irreführend - wir fahren Fahrrad wegen Umweltschutz, Fittness und Gesundheit ...

Und 20 km sind kein Problem - selbst bei unseren Bergen ...

Du scheinst stark überdurchschn. sportl. zu sein oder E(-Unterstützung) zu haben. Bzw. so kommt man i.d.R. eher verschwitzt hat. Und beim Familienausflug am WE werden das die Kinder eher nicht mitmachen. Und ich kenne viele, die deutl. weiter fahren müssen. Außerdem sind div. Strecken im Winter einfach zu glatt, sodass man einfach 4 Räder braucht. Und dann kauft man natürl. was eher universell nutzbares. Also kein Quad, sondern ein Auto...

 

notting


01.07.2019 19:20    |    Dr. Shiwago

Zitat:

@Skodadriver0815 schrieb am 1. Juli 2019 um 17:19:19 Uhr:

Die SPD ist mehr oder weniger erledigt und die CDU wird auch nicht zu alter Stärke zurückfinden...

Doch, spätestens nachdem die Grünen an der Regierung waren.


01.07.2019 19:57    |    notting

Zitat:

@Jebo76 schrieb am 30. Juni 2019 um 22:16:38 Uhr:

Schon mal drin gesessen in so ner Scheißkarre ala Zoe? Billiges Plastik, unbequeme Sitze, dürres Plastiklenkrad und Fahrgeräusche schlimmer als im Käfer! Renault sollte den Haufen Scheiße für 5000€ verzocken, mehr ist dieser hässliche Bandscheibenvorfall auf 4 Rädern nicht wert. Jeder 2er Golf ist günstiger im Unterhalt und fährt wahrscheinlich noch wenn der Zoe längst zu Joghurtbechern recycelt wurde!

Bald kommt der Zoe II -> https://www.motor-talk.de/.../zoe-nachfolger-t6463793.html?...

Was das Interieur angeht habe ich mich allerdings noch nicht informiert.

 

notting


01.07.2019 22:08    |    Skodadriver0815

Zitat:

@Dr. Shiwago schrieb am 1. Juli 2019 um 19:20:34 Uhr:

Zitat:

@Skodadriver0815 schrieb am 1. Juli 2019 um 17:19:19 Uhr:

Die SPD ist mehr oder weniger erledigt und die CDU wird auch nicht zu alter Stärke zurückfinden...

Doch, spätestens nachdem die Grünen an der Regierung waren.

Gerade das ist in Ba-Wü nicht passiert, die Grünen sind in der Opposition gefährlicher als an der Regierung, denn in der Regierung ist Realpolitik gefragt, es waren übrigens Grüne und SPD die den Hamberger Forst haben roden lassen, sie wurden nur abgewählt bevor sie ihr Werk vollendet hatten und konnten so schnell die Seiten wechseln.


02.07.2019 23:34    |    BurkhardR

Als Geringverdiener, wenn ich ein Auto kaufe, sehe ich zu dass es ein günstiger Gebrauchter >8 Jahre ist den ein Bekannter auch wieder flicken kann wenn was ausfällt. Da E-Autos in nennenswerter Stückzahl erst ab 2021 auf dem Markt sind, reden wir also über ein Nicht-Problem das sich 2030 von selbst erledigt hat - typisch SPD und Grüne.


03.07.2019 19:43    |    notting

Zitat:

@BurkhardR schrieb am 2. Juli 2019 um 23:34:08 Uhr:

Als Geringverdiener, wenn ich ein Auto kaufe, sehe ich zu dass es ein günstiger Gebrauchter >8 Jahre ist den ein Bekannter auch wieder flicken kann wenn was ausfällt. Da E-Autos in nennenswerter Stückzahl erst ab 2021 auf dem Markt sind, reden wir also über ein Nicht-Problem das sich 2030 von selbst erledigt hat - typisch SPD und Grüne.

Ein 2030 8 Jahre altes Auto war 2022 ein Neuwagen, wenn du verstehst, was ich meine...

 

notting


04.07.2019 15:38    |    BiDiLa

Was Dein Bekannter an einem Verbrenner rumschrauben kann, geht auch 2030 an dem Elektro-Fahrzeug. Karosserie, Fahrwerk, Klima-Anlage, Luftfilter, Kühlung,

 

Akkus haben Garantie und Elektro-Motoren gehen nicht kaputt. (Jedenfalls nicht während eines PKW-Lebens).

 

Wer das Schrauben an Motor, Getriebe, Auspuff, Zündverteilung etc. vermisst, kann sich ja für je 300 Euro ein paar alte Verbrenner in den Hof stellen. (2030 bekommt er vielleicht sogar noch Geld, wenn er sich welche nimmt)


06.07.2019 10:50    |    BurkhardR

Genau das meine ich damit, dass dies ein Nicht-Problem ist.


06.07.2019 12:42    |    Trackback

Kommentiert auf: Was mich bewegt:

 

E-Autos und klimafreundlich?

 

[...] oder fanatischen Umweltschützer, sondern es geht um das recht zu Leben.

Das passt IMHO besser in einen anderen Blogartikel von mir: https://www.motor-talk.de/.../...ene-und-geringverdiener-t6650770.html

Da wird das mit den EUR für CO2 auch erwähnt.

 

BTW:

1. Meines Wissens betrifft [...]

 

Artikel lesen ...


29.07.2019 16:23    |    Till Wollheim

Die Fragen von technischen Innovationen dürfen nicht im Zusammenhang mit dem Thema Geringverdiener diskutiert werden. Evolution bedeutet 'survival of the fittest' - nicht das Gegenteil!! Sprich: mit einer Verquickung tötet man die Innovation ohne daß die Geringverdiener plötzlich zu Leistungsträgern werden!!


29.07.2019 17:55    |    notting

Zitat:

@Till Wollheim schrieb am 29. Juli 2019 um 16:23:20 Uhr:

Die Fragen von technischen Innovationen dürfen nicht im Zusammenhang mit dem Thema Geringverdiener diskutiert werden. Evolution bedeutet 'survival of the fittest' - nicht das Gegenteil!! Sprich: mit einer Verquickung tötet man die Innovation ohne daß die Geringverdiener plötzlich zu Leistungsträgern werden!!

Wenn sich die Leute dann aber komplett abgehängt fühlen kommt genau sowas wie die AfD oder schlimmer dabei raus.

Außerdem: Wie sollen die Leute zu Leistungsträgern werden, wenn sie nicht mehr vernünftig zur (natürl. schlechter bezahlten) Ausbildung/Studium kommen oder hinter zu einem vernünftigen Job?!

 

notting


29.07.2019 21:38    |    Till Wollheim

Das sind doch bitte schön Probleme auf der sozialen Ebene und haben null und nichts in einer Betrachtung über technische Fragen zu suchen!

Im Übrigen, ich habe einige Freunde aus einfachsten Arbeiterverhältnissen, die waren aber intelligent und sind heute gemachte Leute. Die haben es ohne Sozialgedöns, wie es heute aus jeder Ecke schallt, zu ihrem senkrechten Aufstieg geschafft!!


29.07.2019 21:49    |    notting

Zitat:

@Till Wollheim schrieb am 29. Juli 2019 um 21:38:52 Uhr:

Das sind doch bitte schön Probleme auf der sozialen Ebene und haben null und nichts in einer Betrachtung über technische Fragen zu suchen!

Im Übrigen, ich habe einige Freunde aus einfachsten Arbeiterverhältnissen, die waren aber intelligent und sind heute gemachte Leute. Die haben es ohne Sozialgedöns, wie es heute aus jeder Ecke schallt, zu ihrem senkrechten Aufstieg geschafft!!

War auch einer der ersten Akademiker in meiner Familie, habe das aber nur geschafft weil ich an div. Stellen Glück hatte. U.a. habe ich mehr oder weniger das Auto von meinem verstorbenen Opa geerbt unter der Auflage "Oma-Taxi" wenn ich gerade daheim bin (die hat keinen FS). Ohne ein Auto hätte ich jeden Tag mehrere Stunden Zeit durch den ÖPNV verloren (nein, im Bus ist zu wenig Platz um das Notebook und den µC auszupacken und iPads gab's erst nach meinem Studium, außerdem kriege ich bei sowas im Bus/Zug schnell Kopfschmerzen) bzw. Zeit die ich auch brauchte um Geld zu verdienen, weil meine Eltern mir auch nicht alles zahlen konnten.

BTW: Wohne auch in einer Hochschul-Stadt, nur dass es dort nur Studiengänge gibt, die mir absolut nicht liegen. Und die Stadt wo ich studiert habe ist sogar eine der nächsten Hochschul-Städte von hier aus.

 

notting


30.07.2019 10:04    |    Dr. Shiwago

Wer clever ist, lernt heute einen Handwerksberuf. Handwerker verdienen sich heute dumm und dämlich.


30.07.2019 10:10    |    notting

Zitat:

@Dr. Shiwago schrieb am 30. Juli 2019 um 10:04:24 Uhr:

Wer clever ist, lernt heute einen Handwerksberuf. Handwerker verdienen sich heute dumm und dämlich.

IIRC geht der Trend trotzdem immer stärker zu Büroberufen wg. dem Umfeld wo man dann arbeitet bzw. körperl. Anstrengung etc. Vllt. u.a. wg. https://www.focus.de/.../...er-und-techniker-wirklich_id_10646067.html

Zitat:

Hunderttausende offene Stellen und eine enorm hohe Nachfrage: Dank der guten Wirtschaftslage in Deutschland können sich Malermeister oder Mechatroniker vor Aufträgen kaum retten. Doch das sorgt nicht automatisch für höhere Löhne.

 

Die Online-Jobplattform Stepstone hat für ihren Gehaltsreport 2019 die Gehälter technischer und handwerklicher Fachkräfte untersucht. Die Analyse zeigt, dass mit der hohen gesamtwirtschaftlichen Bedeutung nicht automatisch hohe Gehälter einhergehen. Jedenfalls noch nicht.

Und kommt halt auch auf den genauen Beruf an. Ein E-Techniker oder Industriemechaniker in der Industrie dürften noch mehr verdienen als ein Handwerker.

 

Außerdem kennst du wohl den Begriff des Schweinzyklus nicht. Wenn z. B. wg. dir jetzt plötzl. viel mehr Leute im Handwerk anfangen, gibt's in ein paar Jahren ein Überangebot...

 

Und jetzt BTT bitte :-)

 

notting


31.07.2019 01:23    |    BiDiLa

Historie - Gegenwart - Zukunft:

 

Was ein Mal war - ändert sich gerade - Wie wird es ein Mal sein?

 

Verbrenner - Hybrid - Elektro !!!

 

Problem ist nicht der Antrieb!

 

Problem ist die Staatsfinanzierung und der industrielle Wandel und der gesellschaftliche Konsenz: Demokratie vers. Diktatur (oder Wahldemoskopisch: Rot-Rot-Grün oder Blau-Schwarz-Gelb ----- Achtung: Man beachte die Reihenfolge!)

 

Damit ist nicht meine Meinung oder politische Einstellung repräsentiert, sondern die Ergebnisse der Meinungsumfragen und regionalen Strömungen der nächsten Landtagswahlen!!!)

 

Bei dem Diskurs in diesem Forum geht es per se nur um das Thema "E-Autos, SPD, Grüne oder Geringverdiener"

 

und hierbei ist das kleine fast unbedeutende Wort "oder" das Key-Word":

 

Ach....Hoppla....Das kommt ja gar nicht vor???

 

Da steht ja "und"...

 

Also: "SPD, Grüne "und" Geringverdiener sind die gleiche Gruppe?!

 

TöööRööh--- Benjamin Blümchen stellt seinen Rüssel senkrecht in den Wind und die Kamera fährt ganz nah ran.

 

Im Kinderkanal.

 

Vergangenheit: Arbeit - Einkommen - Auto - Status - Rente -

Gegenwart: Vorruhestand - ALG!! - Bus - Grinsen - ALGII

Zukunft: ALGII - ALGII - Bus - Mitleid - ALGII

 

Leute, wacht auf!

 

Es ist vorbei, mit dem Verbrenner, dem Kraftstoff, dem Mineralöl, den Staatseinnahmen daraus und den strukturellen und sozialen Zahlungen an die Benachteiligten.

 

Wenn die größten Volkswirtschaften der Welt !!!!!!!!!!!!!!!!!!! China und Indien !!!!!!!!!!!!!!

 

strategisch und gesetzlich festmachen, dass die Zukunft der Mobilität "Vollelektrisch" ist, dann haben über 3.000 Millionen !!!!!!!! Menschen marktwirtschaftliche Herrschaft über die Zukunft übernommen.

 

Wie wollt Ihr dann mit Euren kümmerlichen 82,3 Millionen (noch kümmerlicher wird es im BIP!!!!!) dagegen anstinkten?

 

Das sind hier doch alles völlig überflüssige Diskussionen, die nur einen Zweck haben:

 

Ablenkung vom eigentlichen Problem!!!

 

Wir sind nicht mehr "Made in Germany". ---- ---- ---- ( . ) !!!

 

Was bei uns entschieden wird, interessiert keinen Sack Reis mehr, der in China von der Laderampe fällt.

 

Ob wir mit oder ohne Akku fahren ---- Scheiß egal!!!

 

Aber wir werden mit Akku fahren!!!

 

Wir können gar nicht mehr fahren - oder mit Akku.

 

Weil wir es in Zukunft nicht mehr bestimmen.

 

Also Notting:

 

Pack ein.


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