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22.03.2019 19:25    |    notting    |    Kommentare (320)

Werden noch in 5 Jahren neue gern gekaufte Besitz-E-Autos deutl. klimafreundl. sein als Verbrenner?

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Hallo!

 

Es gibt mal wieder eine neue Studie zur Klimafreundlichkeit von E-Autos. In https://www.heise.de/.../...afreundlich-sind-Elektroautos-4341963.html wurde darüber berichtet. Die Studie selbst findet ihr unter https://www.isi.fraunhofer.de/.../...nz%20von%20E-Fahrzeugen_final.pdf

Gebe zu, dass ich die Studie nur grob gelesen bzw. mit der Suchfunktion nach versch. Stichwörtern (auch Synonyme) gesucht habe.

 

Aber vermutl. werden div. Medien und erst recht Fan-Boys pauschal "ja!" schreiben und das mit dieser Studie "belegen", obwohl da auch sehr deutl. drinsteht wovon es abhängt und sogar schon einen Ausblick daraus gibt, dass die Klimafreundlichkeit 2019 deutl. schlechter wird...

 

Versuche mal die wesentl. Dinge zusammenzufassen:

- Hängt sehr stark von der Akku-Größe ab bzw. Fahrstil und klimatischen Bedingungen. Ausgegangen wurde übrigens davon, dass Klein- und Mittelklassewagen jew.(!) im Schnitt einen 30kWh-Akku haben. Wie bereits gesagt wird allerdings erwähnt, dass die Klimafreundlichkeit eben 2019 schlechter werden wird. Gerade im Mittelklasse-Bereich wird wohl die Akkukapazität stark steigen. Aber auch die ersten frz. Kleinwagen mit 50kWh sind schon in den Startlöchern. Dazu noch der Hyundai Kona Elektro der auch mit 64kWh zu haben ist...

- Man kann sich drüber streiten, ob man den Ökostrom z. B. gezielt der Akkuproduktion bzw. den Ladesäulen zuordnen kann oder man immer den Gesamt-Mix heranziehen muss.

- Es wurde beachtet, dass E-Autos nicht gleichmäßig über den ganzen Tag verteilt geladen werden.

 

Trotzdem stellen sich mit folgende Fragen:

1. Ich sehe keine Stelle wo darauf eingegangen wird, dass größere Akkus tendenziell länger leben, weil wenn man die Kapazität nach oben und unten ständig stark ausreizt, den Akku zusätzl. stresst. Allerdings steht da, dass die Akkugröße ein wichtiger Punkt ist, ob das BEV nun unterm Strich bei der persönl. Nutzung klimafreundl. ist oder nicht.

2. Es wird davon ausgegangen, dass man am Arbeitsplatz laden kann. Viele können nicht mal auf einem Mitarbeiterparkplatz parken! Zudem gibt's ja quasi nur 2 Möglichkeiten: Entweder ist die Anzahl der Ladesäulen sehr begrenzt = umständl. in der Nutzung weil man zwischendrin nochmal hin muss um für den Kollegen freizumachen oder man hat wahnsinnig viel Energieaufwand, bis die ganzen Ladesäulen an jedem Parkplatz produziert und aufgebaut wurden bzw. eben den dauernden Wartungsaufwand.

Allerdings wird in der Studie auch erwähnt, dass 3,7kW Ladung ineffizienter ist als Ladung mit 11-60kW. Gleichzeitig steht da, dass bei mehr Ladeleistung der Wirkungsgrad runtergehen dürfte, aber sie schreiben auch, dass das nur eine untergeordnete Rolle spielt -> Wird es aber aus o.g. Gründen noch!

3. Mit der Suchfunktion finde ich z. B. das Wort "Vorklimatisierung" nicht (zwecks Reichweiten-"Erhöhung", aber auch zwecks Komfort) bzw. auch nix zu Verlusten während das Auto steht. Die ADAC-Tests auf denen die Verbrauchsangaben basieren berücksichtigen sowas nicht, wohl aber die auch in der Studie erwähnte Klimatisierung während der Fahrt an sich.

Die wenigsten Verbrenner haben eine Standheizung. Bzw. die Heizung wird aus Abwärme vom Motor gespeist, während E-Autos "zu effizient" sind, sodass sich das deutl. bemerkbar macht. Bzw. die meisten Verbrenner in Europa kann man nicht im Stand nennenswert vorkühlen ohne den Motor laufen zu lassen bzw. wird seltenst gemacht. Bei E-Autos wird das IMHO Standard, das zutun.

4. Inwiefern wurden steigende Fahrleistungen berücksichtigt wg. höherer Reichweite bzw. weil mehr Leuten die E-Auto-Reichweite bzw. Ladegeschwindigkeit reicht? Wie in der Studie angedeutet, ist die Fahrleistung pro E-Auto aktuell geringer als Verbrenner. Aber wenn E-Autos dann man wirkl. den überwiegenden Teil der Verbrenner ersetzt haben?

5. Inwiefern werden möglw. steigenden Fahrleistungen berücksichtigt durch ...?

- geringere Fahrenergiekosten (z. B. Gratisladen am Supermarkt)

- geringere Wartungskosten (bei div. Herstellern)

- Mehrnutzung schlicht weil man seinem Verbrenner eher mal die Kurzstrecke nicht antun wollte wg. hohem Verbrauch bzw. z. T. vorzeitiger Wartung/Reparaturen (Feuchtigkeit aus dem Kat verdunstet nicht weil nicht warm genug -> geht vorzeitig kaputt, FAP verstopft gerne bei Kurzstrecke, etc.)

 

Bin mal gespannt bis wann z. B. Teslas oder Audi e-trons (insb. die mit 90-100kWh-Akku oder mehr) in der öffentl. Wahrnehmung als Klimaschweine gelten nicht (nur) wenn's SUVs sind, sondern auch einfach wg. dem großen Akku, obwohl sie tendenziell länger halten als wenn ein kleinerer im selben Fahrzeug wäre...

 

Also ich denke, dass das schon in wenigen Jahren deutl. schlechter sein wird (wenn nicht sogar schlechter als Verbrenner), also wenn E-Autos deutl. mehr verbreitet sind. Verbesserungen bei der Akkuproduktion in dieser Hinsicht oder dass immer mehr zusätzl. Sonnen- und Windenergie-"Kraftwerks"-Leistung installiert wird (wo man immer anderweitige Reserven bzw. Möglichkeiten braucht um Flauten auszugleichen bzw. mit der Komplexität der Systeme die Fehleranfällig- bzw. Hackbarkeit steigt) hin oder her.

Wobei man auch dazusagen muss, dass aktuell ja BEV eher was mit Leute mit eigenem Grundstück wg. der Lademöglichkeit ist, wobei solche Leute eher auch mal eine Solaranlage auf dem Dach haben (das wird auch in der Studie erwähnt). Allerdings werden das „Normalos“ ohne Wohneigentum kaum tun. Zudem ist das E-Auto bei typ. Nutzung meist nicht daheim, wenn viel Solarstrom anfällt -> mehr Verluste als wenn man direkt laden würde.

 

Was denkt ihr? Nehmt auch bitte an der Umfrage teil.

 

PS: Der PDF-Titel der Studie ist "Die aktuelle Traibhausgasemissionsbilanz von Elektrofahrzeugen in Deutschland". Und z. B. beim Ladewirkungsgrad wird mehrfach die Einheit Kelvin-Watt (KW) verwendet. Sowas sollte doch wirkl. die Rechtschreibprüfung finden, gerade in einem Forschungsinstitut… :rolleyes:

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Ergänzung von notting am 17.04.2019 19:22

Mal wieder eine Studie in der Richtung: https://www.heise.de/.../...E-Autos-erhoehen-CO2-Ausstoss-4401639.html

Bzw. die Original-Pressemitteilung: https://www.cesifo-group.de/.../pm_20190417_sd08-Elektroautos.html

 

Es wird dort Methan als Kraftstoff empfohlen (was bei div. biologischen Prozessen anfällt) bzw. auch H2 soll nicht aus den Augen verloren werden.

 

Es gibt nun auch "offizielle" Gegenstimmen zu der in dieser Ergänzung genannten Studie. Mag sein, dass einiges davon stimmt, aber:

- Darauf dass als Fazit der Studie empfohlen wurde Methan und H2 nicht aus den Augen zu verlieren wurde nicht eingegangen, zumindest bei electrive.net.

- Es wird kritisiert, dass eine Batterielebensdauer etwas unterhalb der Größenordnung der Mindestkapazitätsgarantie angenommen wurde und behauptet, dass die um ein Vielfaches hält + Second-Life-Nutzung. Aber es wurde auch nicht auf Realdaten von typ. Laternenparkern ohne eigene Lademöglichkeit bzw. ohne Lademöglichkeit auf der Arbeit verwiesen, die ihren Akku häufiger ausreizen müssen bzw. deswegen häufiger schnellladen müssen - was kein Wunder wurde ist, da das Model 3 rel. neu ist und in der Hauptsache von Leuten gekauft wird, die daheim langsam laden können, was die Akkulebensdauer deutl. erhöhen dürfte.

Bzw. ein Teil der hohen Lebensdauer wird vermutl. daher kommen, dass Tesla die Ladeleistung einfach irgendwann reduziert. Auch das Model 3 nutzt offenbar sehr häufig nicht die angegebene max. Leistung, wo man das nicht mit zu hohem Akkuladezustand, Temperatur & Co. erklären kann. Derartige Links habe ich im Blogartikel https://www.motor-talk.de/.../...o-schnell-wie-man-meint-t6300850.html bzw. den Ergänzungen direkt unter dem eigentl. Blogartikel gesammelt. Im konkreten Fall entspr. die Energiemenge bis dahin nur 245 vollständigen Aufladungen. In der Kritik an dieser Studie wurde kritisiert, dass in der Studie nur quasi von 300 vollständigen Aufladungen ausgegangen wurde...

Und viele Autos werden schlicht mit einem deutl. kleineren km-Stand entsorgt und zwar aus Gründen, die nix mit einem teuren Akku zutun haben.

Auch wurde nicht auf zusätzl. Energieverbräuche durch die Second-Life-Nutzung eingegangen bzw. die Sinnhaftigkeit der Second-Life-Nutzung in Frage gestellt. Ich denke da an Ausbau und Transport zur neuen Einsatzstelle (Gewicht/kWh auch weil der Akku ja weil degradiert ein höheres Gewicht/kWh hat!) und davon dass ein "Akku-Netzpuffer" auch seine Verluste hat ganz zu schweigen.

- Es werden Unterschiede bzgl. des Stromverbrauchs kritisiert, aber nicht drauf eingegangen, dass bei E-Autos eher die Vorklimatisierung genutzt wird wenn er noch am Strom hängt um die Reichweite zu erhöhen, während das beim Verbrennner zwangsweise im Verbrauch mit drin ist.

 

notting

Ergänzung von notting am 15.07.2019 19:21

Am Rande noch eine Studie BEV vs. FCEV: https://www.electrive.net/.../

 

notting

22.03.2019 20:47    |    BravoI

Man solte nicht vergessen - in kommende Jahre in EU sollten alle Verbrener Verbrauch und Ausstoß reduzieren

und dadurch Verbrenner sollten Umweltfreundlicher werden.

 

Zwieschen Biker gibst Begriffe - EBike und BioBike, (EBike ist keine BioBike), kann sein gibst ein Grund dafür.

Auf anderen Seite, wenn dank EBike Leute fahren weniger Autos, egal welche Verbrenner oder Elektro,

mit EBike Sie tuen mehr für Umwelt.

 

Gruß. I.


22.03.2019 21:07    |    notting

Zitat:

@BravoI schrieb am 22. März 2019 um 20:47:55 Uhr:

Man solte nicht vergessen - in kommende Jahre in EU sollten alle Verbrener Verbrauch und Ausstoß reduzieren

und dadurch Verbrenner sollten Umweltfreundlicher werden.

 

Zwieschen Biker gibst Begriffe - EBike und BioBike, kann sein gibst ein Grund dafür.

Auf anderen Seite, wenn dank EBike Leute fahren weniger Autos, egal welche Verbrenner oder Elektro,

mit EBike Sie tuen mehr für Umwelt.

Leider sind viele Leute damit überfordert, siehe Unfallzahlen mit solchen Dingern. Außerdem werden die Akkus nicht temperiert, was den Verschleiß erhöht. Und gerade die Produktion ist ja noch ein Thema, auch wenn die dort viel kleiner sind als im E-Auto. Dazu noch der Wetter-Faktor bzw. es muss ja auch erstmal produziert werden und ersetzt dann meist kein Auto, sondern die Auto-Wartung ist trotz weniger km immer noch zu den gleichen Zeitpunkten fällig, weil man zu wenig fährt. Evtl. noch Schäden am Auto deswegen -> Reparaturen/Ersatzteile -> Energieverbrauch für Herstellung, Versand, etc. ...

Und ein normales Rad was nur über die Pedale seine Fahrenergie erhält ist noch umweltfreundlicher :-)

 

Aber mir ging's um E-Autos...

 

notting


22.03.2019 21:43    |    Goify

"Klimafreundlich" ist natürlich erst mal Blödsinn. Es kann höchstens nur "nicht klimaschädlich" sein. Das ist nicht gegen dich gerichtet, aber man liest das immer wieder. Genau so wie "umweltfreundlich".

Und dann kommt ja noch das Thema CO2, was wahrscheinlich überhaupt nichts mit dem Klima zu tun hat.

 

Aber der Rest ist interessanter und ich handhabe das bei meinem Elektrofahrrad folgendermaßen: Es wird nur bis 80 % voll geladen und bis 20 % entleert. Bei Kälte kommt der Akku immer rein und ist nur beim Fahren am Fahrrad dran. Komme ich im Büro oder daheim an, nehme ich den Akku immer mit rein.

 

Genau so würde ich das beim E-Auto machen, wenn man den Akku mit reinnehmen könnte.

Und ich denke schon, dass ein großer Akku länger leben kann, da man immer schön zwischen total leer und total voll bleiben kann und die Grenze nie ausnutzt. Andererseits muss dafür mehr Akku hergestellt werden. Das wird wohl mal wieder keiner errechnen können, weil es zu kompliziert ist.


22.03.2019 22:22    |    notting

Zitat:

@Goify schrieb am 22. März 2019 um 21:43:33 Uhr:

"Klimafreundlich" ist natürlich erst mal Blödsinn. Es kann höchstens nur "nicht klimaschädlich" sein. Das ist nicht gegen dich gerichtet, aber man liest das immer wieder.

... z. B. im TR-Artikel den ich hier verlinkt habe und in der Studie selbst wird sowas auch gleich am Anfang angesprochen...

 

Zitat:

Genau so wie "umweltfreundlich".

Und dann kommt ja noch das Thema CO2, was wahrscheinlich überhaupt nichts mit dem Klima zu tun hat.

 

Aber der Rest ist interessanter und ich handhabe das bei meinem Elektrofahrrad folgendermaßen: Es wird nur bis 80 % voll geladen und bis 20 % entleert.

... was wohl auch ein Tipp für E-Auto-Nutzer ist trotz Akkuklimatisierung...

 

Zitat:

Bei Kälte kommt der Akku immer rein und ist nur beim Fahren am Fahrrad dran.

Also "rein" im Sinne von beheiztem Gebäude, nicht "rein" im Sinne von ins Fahrrad... ;-)

 

Zitat:

Komme ich im Büro oder daheim an, nehme ich den Akku immer mit rein.

Während der Nutzung wird so aber nicht temperiert bzw. er kriegt vermutl. den Fahrtwind ab. Aber allg. schaue ich bei akkubetriebenen Geräten, das die bei Kälte oder Hitze nicht unnötig lange im Auto liegen, also selber Kerngedanke.

 

Zitat:

Genau so würde ich das beim E-Auto machen, wenn man den Akku mit reinnehmen könnte.

Die können sich aber eben auch selbst temperieren bis zu einem gewissen Grad, was vermutl. noch besser für sie ist. Und wenn man Akkus fallen lässt (was immer wieder passieren kann), ist das ja auch nicht so gut für sie...

 

Zitat:

Und ich denke schon, dass ein großer Akku länger leben kann, da man immer schön zwischen total leer und total voll bleiben kann und die Grenze nie ausnutzt. Andererseits muss dafür mehr Akku hergestellt werden. Das wird wohl mal wieder keiner errechnen können, weil es zu kompliziert ist.

Naja, die Ersatzpacks müssen auch erstmal hergestellt werden. Ist halt wie beim Rest der Studie: Sehr viele Dimensionen von "kommt sehr drauf an".

 

notting


23.03.2019 18:02    |    CaptainFuture01

Wer verfasst bitte mal einen Blogeintrag mit dem Titel:"Menschen und klimafreundlich?"

 

Die Diskussion hierüber,nur auf die körperlichen Prozesse Atmung,Verdauung und Urin reduziert,wäre sicher sehr interessant..... :cool:

 

 

Greetz

 

Cap


23.03.2019 18:19    |    Goify

Captain, es gab da vor zwei Wochen eine Regensburger Lehrerin, die ein Buch darüber schrieb, dass Kinderkriegen nicht umweltfreundlich sei. Das ist zwar vollkommen richtig, brachte aber einen heftigen Shitstorm hervor.


23.03.2019 18:25    |    notting

Zitat:

@CaptainFuture01 schrieb am 23. März 2019 um 18:02:56 Uhr:

Wer verfasst bitte mal einen Blogeintrag mit dem Titel:"Menschen und klimafreundlich?"

 

Die Diskussion hierüber,nur auf die körperlichen Prozesse Atmung,Verdauung und Urin reduziert,wäre sicher sehr interessant..... :cool:

Auch du darfst hier auf MT in deinem Blog Artikel schreiben...

Andererseits: Wo steht regelm. in den Medien ob menschl. Fürze klimaschädl. sind oder nicht bzw. wie man diese Abgase filtern kann oder die Verdauung auf elektr. Betrieb umstellen kann?

 

notting


24.03.2019 18:27    |    racemondi

Zitat:

@Goify schrieb am 23. März 2019 um 18:19:15 Uhr:

Captain, es gab da vor zwei Wochen eine Regensburger Lehrerin, die ein Buch darüber schrieb, dass Kinderkriegen nicht umweltfreundlich sei. Das ist zwar vollkommen richtig, brachte aber einen heftigen Shitstorm hervor.

Und sowas ist als Lehrerin tätig - unfassbar.:rolleyes:


24.03.2019 19:02    |    Goify

Als Lehrerin darf man denken und äußern, was man will, es sei denn, es ist staatsfeindlich oder/und verfassungsfeindlich.


24.03.2019 20:00    |    CaptainFuture01

Zitat:

@racemondi schrieb am 24. März 2019 um 18:27:10 Uhr:

Und sowas ist als Lehrerin tätig - unfassbar.:rolleyes:

Was ist denn daran für dich so unfassbar?

 

Der Mensch ist so ziemlich die umweltschädlichste Kreatur auf Erden......schau dich doch mal um,was wir bisher alles mit diesem Planeten und dessen Natur angestellt haben.....wegen uns gibt es weniger Planzen-,Tier- und Insektenarten.

Wir zerstören Wälder um an Braunkohle zu kommen oder um irgendeinen Mist für den Gewinn an der Börse anzubauen und zerstören noch vieles mehr,um des Geldes oder des Spaßes willen.....nachhaltig lebt hier kein einziger.....und Völker/Stämme,die das taten,wurden "zivilisiert".....

 

Von daher finde ich es müßig über die Umweltfreundlichkeit menschengemachter Maschinen zu diskutieren.....solange man den Planeten und dessen Ressourcen für die Jahresbilanz ausbeutet,solange wird man NICHTS umweltfreundliches produzieren.....

 

Aber bei einem Elektroauto atmet dein Kind auf halber Höhe an der Ampel zumindest mal kene giftigen Abgase mehr ein.....

 

 

Greetz

 

Cap


24.03.2019 20:03    |    notting

Bitte zum Thema zurückkommen.

 

notting


26.03.2019 17:10    |    Batterietester224

Ich persönlich halte E-Autos für großen Unsinn. Die sogenannten seltenen Erden die für Akkus gebraucht werden, dabei geht es um jeden Akku, vom Smartphone über den Akkuschrauber bis zum KFZ Akku werden in dritte Welt Ländern unter unmenschlichen, gefährlichen und gesundheitsschädlichen Umständen abgebaut. Kobalt z.B. wird in Afrika von kleinen Kindern im wahrsten Sinne des Wortes in Handarbeit aus dem Boden gebuddelt. Das das für die Kinder nicht gesund ist kann sich jeder denken. Zum anderen wird Lithium in großem Stil in Bolivien aus der Erde geholt, dafür werden Bauern enteignet und der Grundwasserspiegel sinkt so tief ab das das Land auch nicht mehr für die Landwirtschaft zu gebrauchen ist.

Es werden also in fremden Ländern Menschen ausgebeutet (Kinder in Afrika) und in Bolivien die Bauern "arbeitslos" gemacht nur damit wir in Deutschland vermeintlich saubere Autos fahren können.

Natürlich weiß ich das diese sogenannten seltenen Erden schon immer so abgebaut wurden, jetzt durch den E-Auto Boom wird alles aber nochmal viel extremer und schlimmer. Abgesehen davon hat man sowieso nicht genug Rohstoffe um alle Autos weltweit durch E-Autos zu ersetzen.

Um damit zu meinem ersten Satz zurück zu kommen, ich persönlich halte Elektroautos nicht für die finale Lösung. Es muss nach anderen Antrieben gesucht werden. Zumal man soviel Strom in Deutschland gar nicht erzeugen kann.

Über die Windräder kann man streiten, ich halte sie für bedenklich. Optisch, da sind wir uns wohl einig, zerstören sie jede Landschaft. Und das durch die Windräder Vögel und Insekten in größem Stil vernichtet werden haben auch viele Studien belegt.

Letztendlich glaube ich das unsere Politik einfach schnell etwas unternehmen wollte und einfach mal die Elektromobilität als einzige Lösung angesehen hat. Da werden auch gewisse Lobbyisten eine Rolle gespielt haben.

Und kein Politiker wird jemals einen Fehler zugeben, also wird durchgezogen was angefangen wurde, auf Teufel komm raus. Ist ja auch egal was es kostet, der Steuerzahler zahlt es ja.


26.03.2019 17:44    |    Goify

https://www.heise.de/.../...oautos-gegenueber-Verbrennern-4341968.html

Ich hatte gestern diesen Artikel gelesen und stelle fest, das Fazit gilt für ein Auto mit Akkugrößen über 60 kWh nicht und sie stoßen genau so viel CO2 aus wie ein moderner Diesel, was auch zu erwarten war.

Bei kleinen Stadtautos bis 30 kWh Akkukapazität sieht es aufgrund des kleinen Akkus besser aus. Die Sache steht und fällt mit der Akkugröße und so kann man ganz klar sagen, dass die aktuelle Tesla-Flotte nicht weniger umweltschädlich ist als die gehobene Klasse von Mercedes oder BMW.


26.03.2019 18:25    |    CaptainFuture01

Dann stell mal einen Tesla oder ein anderes,beliebiges E-Auto in einen geschlossenen Raum,sperr dein Kind dazu ein und laß den Karren laufen,bis der Akkku leer ist.

 

Und dasselbe machste dann mit nem Diesel bis der Tank leer ist.

 

In welchem Szenario der Bestatter benötigt wird,überlasse ich deiner Phantasie....

 

 

Greetz

 

Cap


26.03.2019 18:52    |    Goify

Echt jetzt, du fährst mit dem Auto nur in der Garage? Ist die so groß?

Unter Umwelt oder Klima verstehe ich mindestens eine Fläche von 1.000 x 1.000 km. Und da kannst du jetzt ein Kraftwerk und 100 Teslas oder 100 Diesel mal laufen lassen und nachmessen, wie viel CO2 entsteht.


26.03.2019 18:56    |    Batterietester224

Woher kommt denn der Strom fürs Elektroauto? Ob das Co2 jetzt direkt aus dem Auspuff kommt oder andererorts aus den Kraftwerk ausgestoßen wird ist relativ egal. Das Co2 verteilt sich sowieso in der Atmosphäre und macht ja auch vor Landesgrenzen nicht halt.

Der ganze Co2 Hype ist aus meiner Sicht völlig überbewertet.


26.03.2019 19:05    |    Goify

Vor allem weil er auch noch als falsch angesehen werden kann. Das scheint ein riesiger Irrtum zu sein und die Forscher und Wissenschaftler scheinen langsam umzuschwenken. Wobei man glauben könnte, dass Wissenschaft doch Demokratie zu sein scheint und die Mehrheit immer Recht hat.


26.03.2019 20:20    |    Batterietester224

Es gibt natürlich andere Wissenschaftler die den Klimawandel erklären und im Co2 kein Problem sehen. Diese Studien werden nur nicht veröffentlicht und vehement bestritten. Es gibt zwar keine Argumente die die anderen Studien als falsch belegen würden aber wenn man viele Jahre predigt das das Co2 am Klimawandel schuld ist dann kann man doch nicht plötzlich davon abweichen. Das würde ja gleichzeitig bedeuten das es gar kein Dieselproblem gibt. Und Kohlekraftwerke sind plötzlich auch nicht mehr böse......neeee das geht nicht.

Im Jahr 2007 wurde gewarnt das spätestens 2013 die Arktis Eisfrei ist, und was ist? Die Arktis nimmt an Eis ab, ja, und die Antarktis nimmt an Eis zu.

Es hat schon Zeiten gegeben wo die Arktis komplett Eisfrei war. Das es zu der Zeit noch keine Autos und Kraftwerke gab sollte jedem klar sein.


26.03.2019 20:49    |    notting

Zitat:

@MarkusEssen schrieb am 26. März 2019 um 17:10:34 Uhr:

Ich persönlich halte E-Autos für großen Unsinn. Die sogenannten seltenen Erden die für Akkus gebraucht werden, dabei geht es um jeden Akku, [...]

Natürlich weiß ich das diese sogenannten seltenen Erden schon immer so abgebaut wurden, jetzt durch den E-Auto Boom wird alles aber nochmal viel extremer und schlimmer.

IMHO hängt es mehr mit dem allg. gestiegenen Elektronik-Bedarf zusammen, damit man ja auch z. B. mit dem neuesten Handys sofort sein Foodporn verbreiten kann. Dazu werden mal wieder div. techn. aufwändige Assis verpflichtend, die IMHO an anderer Stelle wie z. B. für Fahrräder sinnvoller wären so oft wie mir schon z. B. Radrambos schon unmöglichst geschnitten haben etc. egal ob ich mit dem Rad oder dem Auto unterwegs bin.

 

Zitat:

Abgesehen davon hat man sowieso nicht genug Rohstoffe um alle Autos weltweit durch E-Autos zu ersetzen.

Um damit zu meinem ersten Satz zurück zu kommen, ich persönlich halte Elektroautos nicht für die finale Lösung. Es muss nach anderen Antrieben gesucht werden. Zumal man soviel Strom in Deutschland gar nicht erzeugen kann.

Über die Windräder kann man streiten, ich halte sie für bedenklich. Optisch, da sind wir uns wohl einig, zerstören sie jede Landschaft. Und das durch die Windräder Vögel und Insekten in größem Stil vernichtet werden haben auch viele Studien belegt.

Dazu noch z. T. Infraschall...

 

Zitat:

Letztendlich glaube ich das unsere Politik einfach schnell etwas unternehmen wollte und einfach mal die Elektromobilität als einzige Lösung angesehen hat. Da werden auch gewisse Lobbyisten eine Rolle gespielt haben.

Und kein Politiker wird jemals einen Fehler zugeben, also wird durchgezogen was angefangen wurde, auf Teufel komm raus. Ist ja auch egal was es kostet, der Steuerzahler zahlt es ja.

Full ACK.

 

notting


28.03.2019 13:32    |    VB_Matic

Zitat:

wenn man viele Jahre predigt das das Co2 am Klimawandel schuld ist dann kann man doch nicht plötzlich davon abweichen. Das würde ja gleichzeitig bedeuten das es gar kein Dieselproblem gibt. Und Kohlekraftwerke sind plötzlich auch nicht mehr böse......neeee das geht nicht.

Wird auch nicht passieren. USA hat dem Kyoto Protokoll nur zugestimmt wenn Emmissionszertifikate an der Börse gehandelt werden. Ausserdem kannst du mit der Klimadebatte jede Steuer und Steuererhöhung begründen und die Besteuerten finden das auch noch gut.

 

Das Konzept ist so gut für die, die daran verdienen, das wird bis zur nächsten Eiszeit geritten.


28.03.2019 21:28    |    MXPhaeton

Ladesäulen auf Betriebsparkplätzen (kostenloses Laden) sind für eine Firma schwierig zu realisieren da für den Ladenden dann ein Geldwerter Vorteil entsteht. Das gilt im übrigen auch für das Laden des privaten Handys am Arbeitsplatz. Klingt zwar komisch, ist aber so...


29.03.2019 08:08    |    Goify

Klingt komisch und ist nicht so. Das Laden des E-Autos ist kein geldwerter Vorteil mehr, das wurde gestrichen.

Und beim Handy macht das meine Mitarbeiterin heimlich, damit es das Finanzamt nicht sieht. ;)


29.03.2019 19:11    |    notting

Zitat:

@MXPhaeton schrieb am 28. März 2019 um 21:28:35 Uhr:

Ladesäulen auf Betriebsparkplätzen (kostenloses Laden) sind für eine Firma schwierig zu realisieren

Soweit stimme ich dir zu wg. Anschaffungs-/Installationskosten für _alle_ Parkplätze (sonst unpraktikabel, mittendrin wegrennen wen geladen), Stolperfalle und vor allem laufende Wartungskosten.

 

Zitat:

da für den Ladenden dann ein Geldwerter Vorteil entsteht.

AFAIK falsch weil explizit für den Fall geändert worden.

 

Zitat:

Das gilt im übrigen auch für das Laden des privaten Handys am Arbeitsplatz. Klingt zwar komisch, ist aber so...

Soweit stimmt das aber AFAIK wiederum.

 

notting


30.03.2019 21:31    |    MXPhaeton

Danke für das Update...


01.04.2019 21:04    |    Trackback

Kommentiert auf: Verkehr & Sicherheit:

 

EU forciert verpflichtend Speedlimiter ab 2022 für Neuwagen

 

[...] empfohlen wurde um der Umwelt/Klima was gutes zutun kontraproduktiv ist, siehe z. B. deutl. sinkende Umweltfreundichkeit von in der Praxis von einem Großteil der Leute praktikablen E-Autos (z. B. Stichwort Laternenparker): https://www.motor-talk.de/.../...tos-und-klimafreundlich-t6581233.html [...]

 

Artikel lesen ...


07.04.2019 21:22    |    weberstefan

80 kWh isr der Stromverbrauch meiner Wognung pro Woche. Bei 15.000 km pro Jahr verbraucht ein E-Auto ebenfalls 80 kWh pro Woche. Durch die Anschaffung eines Elektroautos würde sich mein Bedarf an Strom verdoppeln. Wenn wir das in großen Zahlen machen, muss eben stark in Stromerzeugung und Stromleitungen investiert werden. Allein schon deshalb sind E-Autos eher ein Problem als dessen Lösung. Dass E-Autos umweltfreundlicher sind, nur weil die Energieerzeugung an anderer Stelle stattfindet ist eher unwahrscheinlich. Dass die geplanten E-Autos vom VW oder Audi oder Mercedes ca. 700kg Batterien zur späteten Entsorgung eingebaut haben steht jedenfalls fest.

 

Meine Meinung ist, dass die selbst-ladenden Benzin-Elektro Hybride mit sehr kleinen Batterien die Zukunft sind und nicht die reinen Batterie-Autos, die sich nicht selbst aufladen können. Batterie-Autos sind bestenfalls eine (schlechte) Zwischenlösung.

 

Ich kaufe sicher keines und rate auch dringend davon ab.


07.04.2019 21:32    |    Karl-der-kaefer

Dass die Herstellung der Akku´s alles andere als umweltfreundlich ist, ist klar. Ich habe bisher leider nicht erfahren dürfen, was mit den ausgedienten Akku´s passiert - werden die "umweltfreundlich" recycelt, entsorgt oder läuft das dann so ähnlich wie mit ausgedienten Brennstäben der Reaktoren? Es heisst ja immer "Strom sparen". Kühlgeräte werden mehrere cm dick mit "klimafreundlichem Styropo"r ausgekleidet um ein paar Kilowatt zu sparen und jetzt ist auf einmal genug Strom für millionen Autos da!?


07.04.2019 21:37    |    hd311

Ich gehe mal nicht auf intelligente Befindlichkleiten (wie "ich mag keine eAutos") ein,

sondern schildere mal die Situation in meiner Strasse. Da haben 4 Anwohner eAutos (BMW i3, Citroen ion, Tesla) (ich habe neben dem i3 noch ein eBike, das meist für Fahrten in den Ort zum kleinen Einkauf verwendet wird )

Alle 4 haben eine eigene SolarAnlage auf dem Dach. Also kann man da schon mal sagen:

CO2 wird da wohl kaum entstehen. Wenn jetzt jemand sagt: die Herstellung aber ...

So soll er mal erklären, wie denn bitte bisher die Verbrenner hergestellt wurden ...

Für 100 kg Alu Guss wird eine Unmenge an Energie benötigt, und die kommt nicht von deren Solar Anlage ...

Gleiches gilt für fast alle Waren und Güter, die wir ansonsten als selbstverständlich nutzen ...

Das Problem ist wie schon erwähnt, der Mensch ansich. Nur was sall man machen, der Club of Rome hat schon vor Jahrzehnten darauf hingewiesen, dass die Anzahl der Menschen auf dem Planeten dessen Ende sein kann.

 

Und zum Thema Batterien oder Motoren und deren angebliche Notwendigkeit der Verwendung von seltenen Erden oder schwer zu gewinnenden Rohstoffen:

Seltene Erden braucht man nicht im Motoren Bau, wer das behauptet ist kein Fachmann.

Ich bin Elektroniker und kann nur sagen "ein Magnetfeld fremderregt" ist wirkungsvoller als ein Motor mit Magenten aus seltenen Erden !

Und Lithium wird momentan verwendet, na und die Abbaubedingungen sind nicht anders als bei anderen

Rohstoffen, wo skrupellose Konzerne in Verbindung mit korrupten Politikern ein Land ausplündern ...

Das lässt sich ändern, bzw. wird sich ändern:

a) durch technische Entwicklung

b) Marktbereinigung

c) gesetzliche Vorgaben

 

Ansonsten hier was zum lesen:

https://www.motor-talk.de/.../...d-elektromobilitaet-t6445542.html?...

 

https://www.motor-talk.de/.../...obranche-im-umbruch-t6286524.html?...


07.04.2019 21:43    |    hd311

Zitat:

@Karl-der-kaefer schrieb am 7. April 2019 um 21:32:33 Uhr:

Dass die Herstellung der Akku´s alles andere als umweltfreundlich ist, ist klar. Ich habe bisher leider nicht erfahren dürfen, was mit den ausgedienten Akku´s passiert - werden die "umweltfreundlich" recycelt, entsorgt oder läuft das dann so ähnlich wie mit ausgedienten Brennstäben der Reaktoren? Es heisst ja immer "Strom sparen". Kühlgeräte werden mehrere cm dick mit "klimafreundlichem Styropo"r ausgekleidet um ein paar Kilowatt zu sparen und jetzt ist auf einmal genug Strom für millionen Autos da!?

sorry es muss sein:

Akkus werden zerlegt in Rohstoffe, nachdem sie (wie von diversen Herstellern bereist vor Jahren veröffentlicht) aus ihrem 2. Einsatzgebiet, der Stromspeicherung im stationären Betrieb zurückkommen.

Und wer Akkus mit Reaktorbrennstäben vergleicht, sollte nochmal Physik belegen ...


07.04.2019 22:26    |    talpa

Mit Geld zu argumentieren ist viel einfacher , ideologiefrei und wirkungsvoller.

Beispiel: mIt 7L Diesel fahre ich heute 100 km auch mit einem mittleren Auto, macht ca. 10 € Kosten davon7 € Steuern. 1€/L

 

Für 100 km elektrisch brauche ich etwa mit einem gleich großen Auto 20 kWh a 30 Cent macht 6,00 € Stromkosten.

Wenn keiner mehr Öl verbrennt ja wie kommt dann der Finanzminister an die 7 € Steuern ??

hauen die einfach auf die Stromkosten 6 + 7 =13 € Kosten für 100 km elektrisch, dami t30% teurer als mit Öl. Was sagt der Michel da?? genau....


07.04.2019 22:58    |    Niwiss

Laut einer aktuellen Studie besitzen 86% kein eigenes Wohneigentum.

Auch wenn von den 86% nur die Hälfte ein Auto hat wo sollen von denen die Autos geladen werden?

In manchen Zeitschriften steht etwas von Lithiummangel, wenn alle E-Autos fahren wollen.

Ich kann alles nicht nachprüfen, stelle aber fest, dass die Lobby Arbeit nur den bedinnungslosen Einsatz von E-Autos propagiert und nicht auch nach anderen Alternativen schaut. Ich kenne nicht die beste Lösung, sehe aber nicht ein mal wieder mir irgend etwas ach so tolles sauberes Auto zu kaufen um dann in 10 Jahre als Umweltsau beschimpft zu werden. Ein E-Auto ist nicht dadurch klimafreundlich, weil der Auspuff beim Braunkohlewerk ist oder in einem dreckigen Kraftwerk im Ausland eingekauft wird.


08.04.2019 07:20    |    Breitseite007

Was ist mit den "Kabelklauern" ? Da kommt man morgens zu seinem E-Auto und das Kabel wurde geklaut, bin mal gespannt wie solche banalen Probleme gelöst werden sollen!


08.04.2019 08:05    |    Jeepmorris

Geht das schon wider los? der energisch größte Blödsinn der je gefördert wurde.

 

Das wäre nun dann Versuch 4 im Leben der Menschheit E Autos besser Fahrzeuge einzuführen. Es gibt hunderte von Berechnungen die ganz klar machen: Derzeitiges Stromnetz nur jeder zweite hat ein E Auto, das war's. Bis hin zum Psyeudoumweltschutz den das E Plastikauto "stinkt" ja nicht mehr beim Fahren. Nah super, dabei ist zum Glück auch schon an anderen Stellen erkannt worden, das wir längst Kraftstoffe haben könnten die umweltfreundlich sind, selbst Rennwagen fahren auf Bio Ethanol wir nicht???? usw.

Aber immer weiter so, bis es richtig weh tut, dann hört die einseitige Indoktrinierung hoffentlich wieder auf.

Dann wundert man sich um nur noch 0,8% Wachstumsprognose, bei all der Verunsicherung und der Anti Eu Stimmung bei all der Verunsicherung ob nun in Richtung E-Fahrzeug, Diesel usw.

 

Ja ich habe hier nur mal knapp zusammengefaßt was ich von dem ganzen Kram halte. Wieso und warum, schaut mal in min 10 anderen Themen, ich bin müde seit locker einem Jahr dasselbe zu tippen


08.04.2019 09:46    |    ellitoni

UND DER STROM AUS KOHLE DAS IST UNWELDSCHUTZ HAAAAAAAAAAAAAAAA.


08.04.2019 10:06    |    Dr. Shiwago

Aus ökologischer Sicht, scheint der Gasantrieb momentan das Sinnvollste zu sein. Nur (fast) keine Sau interessiert sich dafür.


08.04.2019 10:45    |    bauerwilfried

E-Autos sind so Klimafreundlich wie Diesel ohne Filter! Weil die Umweldbelastung in Gebiete verlagert wird die relativ unbewohnt sind und es vor unserer Haustür nicht stinkt?!

Was geht uns in unserer Klimafreundlichen Welt das Elend der anderen an???? Hinter der Steckdose ist kein Kraftwerk zusehen welche Klimaunfreundlich sein könnte.E-Antriebe haben nur zurzeit Loby auf der Welt wie der Verbrenner vor ca 130 Jahren von der Effizienz her gesehen sind Sie totale Energieverschwender wer sich damit beschäftigt weiß das!!!!! Das will aber keiner wissen.E-Autos werden sich erst durchsetzen wenn ich an die tanke fahre wie heute bei meinem Wagen ein kleiner Energiespeicher welcher heut in dieser Form noch nicht vorhanden ist entfernt wird weil er verbraucht ist und wieder zugeführt wird in Form von gespeicherter Energie und das in ca 5-15min wie wir es heut gewöhnt sind! Der Verbraucher und nicht die Politik wird entscheiden welcher Antrieb uns in dieser unseren Welt von A nach B bringt wird weil er muß es ja bezahlen.


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