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PartyBlazer

Meine Autos, Ich und alles andere drumherum !

27.03.2013 15:09    |    PartyBlazer    |    Kommentare (83)

Hallo liebe Leser.

 

Bei Pleidelsheim, nähe Ludwigsburg, hat gestern Abend ein 26 jähriger Mechaniker einer Oldtimerfachwerkstatt, bei einer Probefahrt, einen perfekt erhaltenen 300Sl Flügeltürer zerstört.

Nach Polizeiangaben war er zu schnell und verlor die Kontrolle über das Schmuckstück :mad:

 

Sachschaden: 650.000EUR!! Er selbst blieb unverletzt.

 

Hier der Artikel:

http://www.stimme.de/.../...timer-650-000-Euro-Schaden;art1495,2761872

 

Ich sehe das so: automobiles deutsches Kulturgut NUR in Hände geübter Fahrer!!

 

In seiner Haut möchte ich jedenfalls nicht stecken :D

 

*Quelle: Heilbronner Stimme


27.03.2013 17:47    |    Federspanner48522

@bstid20 :

Sehe Ich auch so schließlich war Walter Röhrl mit Anfang dreißig auch schon der totale Burner :D !

27.03.2013 17:50    |    PartyBlazer

Hier geht es nicht um fahrerisches Können sondern um Erfahrung mit alten Supersportwagen...das ist ein kleiner Unterschied!

27.03.2013 17:59    |    bstid20

Ja aber hier wird schon mehr über sein Alter gemeckert als über Walters gesamtes können bisher diskutiert wurde :D :p

 

 

Zitat:

ToledoDriver82

 

Soll Leute geben die das können:D

....Auszuübernder Beruf: Gutachter :D

 

Fragt sich jetzt, wann der erste hier sagen wird ''Teile zum schlachten? Oder ins Museum damit?'' :rolleyes: (manche sehen ja bekanntlich beim wort ''Totalschaden'', das sofortige K.O kriterium und das der Wagen nur noch auf dem Schrott gehört) :D

 

Zwar wird er sicherlich repariert irgendwie, aber der Wertverfall danach..... Derjenige müsste auch die kohle dafür haben! :(

27.03.2013 18:04    |    Opelaner74

Ich denke mal, dass der wieder neu aufgebaut wird und nicht verschrottet wird!

Auf N24 gabs mal eine Doku, da hat einer einen wirklich total verrosteten und in sich verwindeten 300 SL aus den USA wieder

zum Sahnestück hergerichtet!

Schon schlimm, wenn so ein seltenes Auto geschrottet wird .... :(

27.03.2013 18:08    |    ph1

Normalerweise ist so ein historisches Kfz mit dem Wiederherstellungswert versichert, nicht mit dem Wiederbeschaffungswert (bzw. jeweils dem höheren Wert). D.h. die Versicherung zahlt die Kosten, das Fahrzeug wieder komplett in den vorherigen Zustand zu versetzen. Wobei das in diesem Fall deutlich weniger als den Fahrzeugwert kosten dürfte.

Nur um die Zeit, die das Fahrzeug in der Werkstatt steht ist es natürlich schade...

27.03.2013 18:11    |    Federspanner48522

Also bei diesem Auto wäre es natürlich zu schade, wenn man es nur entsorgen würde.

Und Ich wünsche dem Besitzer alles Glück der Welt, dass er in geraumer Zeit wieder sein äußerst seltenes Fahrzeug fahren darf:)

27.03.2013 18:14    |    Federspanner40220

Ist doch nur Blech. Ist doch nur ein "olles" Auto.

Jetzt steht der Wagen einfach ein bissel länger in der Werkstatt.

Viel Zeit für den 26- Jährigen zu lernen. Also: Was soll´s? :D

27.03.2013 18:24    |    Federspanner48522

wenn mans so sieht haste Recht :D

27.03.2013 18:25    |    Maryo

Nix bzw. niemandem was passiert! Reiner Liebhaberwert. Was solls. Tretet bitte direkt die nächste alte Karre in die Tonne. DANKE.

27.03.2013 18:34    |    Faltenbalg30803

Ob da wieder die gute alte Pendelachse zugeschlagen hat? :D

27.03.2013 18:43    |    Trackback

Kommentiert auf: Classic Driving News:

 

Diese Testfahrt kostet 650.000 Euro

 

[...] wieder auf seinen Rädern. Doch verbeultes Blech, Grasflecke und zersplittertes Glas zeugen von einem schweren Unfall: Der Klassiker von unschätzbarem Wert verlor die Traktion, überschlug sich mehrfach und landete abseits [...]

 

Artikel lesen ...

27.03.2013 18:46    |    driver191

Kein 300SL wird verschrottet, der ganz sicher nicht, für eine renomierte Werkstatt überhaupt kein Problem , vielleicht wird er besser als vorher .

27.03.2013 18:52    |    Trackback

Kommentiert auf: Volvo 850, S70, V70/XC70 I, C70 I:

 

Nur mal so zur Info (offizieller OT-Thread)

 

[...] http://www.motor-talk.de/.../...-gullwing-weggeschmissen-t4460513.html

 

Bin ich auch gerade drüber gestolpert...

 

Ein Glück habe ich in meiner Halle nur alte Volvos - da kann [...]

 

Artikel lesen ...

27.03.2013 19:00    |    dodo32

Zitat:

hat gestern Abend ein 26 jähriger Mechaniker einer Oldtimerfachwerkstatt, bei einer Probefahrt, einen perfekt erhaltenen 300Sl Flügeltürer zerstört.

lol, der Typ ist mal sowas von im A**** :D:D

27.03.2013 19:17    |    X_FISH

Mercedes aus den 1950ern - still better im Vergleich zum Brilliance B6. ;)

 

Grüße, Martin

27.03.2013 19:43    |    tulliusomnibus

Tja ... ja ...

 

die Doppelgelenk-Pendelachse ohne Ausgleichsfeder ... verzeiht nichts. Wenn sie die Hacken zusammenknallt, gehts ab in die Botanik.

 

Ist ja nix passiert. Die Kiste wird für den halben Wert perfekt wieder aufgebaut und gut ists ... Im übrigen war die eh nicht ganz original, die Radkappen sind nicht ordnungsgemäß lackiert, das kann man ja jetzt gleich mitmachen ...

 

Gruß

T.O.

27.03.2013 19:45    |    dodo32

Zitat:

die Doppelgelenk-Pendelachse ohne Ausgleichsfeder ... verzeiht nichts. Wenn sie die Hacken zusammenknallt, gehts ab in die Botanik.

Kannst Du das mal näher erläutern, wie das funktioniert bzw. was nicht mehr funktioniert, wenn irgendetwas schief geht. Lässt sich das überhaupt verhindern?

27.03.2013 19:53    |    Duftbaumdeuter28355

Zitat:

Ich sehe das so: automobiles deutsches Kulturgut NUR in Hände geübter Fahrer!!

Ich würde "geübt" durch "verantwortungsbewußt" ersetzen.

 

Unabhängig davon ist es sehr traurig, dass ein solches geniales Stück automobiles Kulturgut derart zerknautscht zu sehen. Da kommen einem die Tränen.

27.03.2013 20:00    |    Bananenbiker

Ob 26 oder 36............ hier geht es sicherlich um eine Oltimer Fachwerkstatt. Da wird sicherlich nicht mal gerade der Lehrling zum Brötchen holen mit dem Auto geschickt worden sein.

 

Wer so ein Fahrzeug besitzt der pfeift selten auf der letzten Rille. Der möchte das Auto auch teilweise "hart" fahren. Also muss das Auto auch "hart" Probe gefahren werden.

Oder würdet Ihr ein Auto zur Überprüfung und Wartung in eine Werksatt geben, die nur mit 20 km/h auf dem Betriebshof eine Runde fährt.

Anschließend fahrt Ihr euch dann mit der Kiste den Hals ab, weil die Lenkung bei 210 klemmt.

 

 

Wir Ottos würden sicherlich das Auto vor lauter Angst nicht bewegen, aber Leute mit richtig Kapital wollen sowas fahren..........

27.03.2013 20:12    |    tulliusomnibus

dodo32:

 

"Kannst Du das mal näher erläutern, wie das funktioniert bzw. was nicht mehr funktioniert, wenn irgendetwas schief geht. Lässt sich das überhaupt verhindern?"

 

Schau bitte hier, Thema Zweigelenk-Pendelachse. MB verwendete ab 1957 nur noch Eingelenkachsen, bei denen die O-Bein-Stellung abgemildert war:

 

http://de.wikipedia.org/wiki/Pendelachse

 

Gruß

T.O.

27.03.2013 20:23    |    dodo32

@T.O.: ok, d.h. mit "Hacken zusammenschlagen" meintest Du, dass die Achse so stark entlastet war, dass der Kollege hinten beidseitig positiven Sturz bekommen hat und ihm das Teil dadurch abgehaut ist. So hab ich das jetzt verstanden.

27.03.2013 20:45    |    tulliusomnibus

Genau so ist es!

 

Gruß

T.O.

27.03.2013 20:48    |    meehster

1957 war auch der Modellwechsel: Bis 1957 gab es den Flügeltürer, ab 1957 den Roadster. Das bedeutet wohl, daß es beim Flügeltürer nur die "heftigere" Version gab. Liege ich da richtig?

27.03.2013 21:01    |    tulliusomnibus

Ja:

 

W198/I Flügeltürer 8/54 bis 5/57: 1400 Exemplare mit Pendel-Schwingachse

 

W 198/II Roadster/Coupe 5/57 bis 2/63 1858 Exemplare mit Eingelenk-Pendelachse und Ausgleichsschraubenfedern

 

Gruß

T.O.

27.03.2013 21:36    |    Antriebswelle27848

Die Achse hat nicht umsonst den Beinamen "Schnappachse".

Besonders auf Lastwechsel kommt die garnicht gut da sich zu dem Lastwechsel gleichzeitig noch eine dramatische Änderung der Sturzwerte kommt, sie schnappt also quasi um von negativ auf positiv Sturz.... und dann is Essig, sieht man ja was dabei rauskommt.

 

 

Andererseits wollte ich eigentlich nur schreiben...

 

 

HAHA...LOL....NOOB!!

27.03.2013 22:08    |    djapple2

glaube kaum, das die Versicherung einfach so den Schaden bezahlt, die werden sich winden wie ein Aal.

Mal abgesehen davon, das es dann ein Unfallwagen ist und damit weniger Wert wäre.

Aber ein 26 jähriger sollte damit nicht fahren. Die Werkstatt sollte einen Mitarbeiter bzw. Meister haben, welcher extra versichert ist, nur dieser darf dann solche teueren Exemplare bewegen, nicht jeder frische Geselle, es geht hier schließlich auch um Wertschätzung und Erfahrung.

27.03.2013 22:13    |    dodo32

Zitat:

glaube kaum, das die Versicherung einfach so den Schaden bezahlt, die werden sich winden wie ein Aal.

Es gibt 2 Versicherungen. Eine des Halters, und eine der Werkstatt. Da wird schon etwas dabei herauskommen. Die Prämie wird auch entsprechend sein so dass die Versicherung auch Schäden mit einkalkuliert sonst wäre es ja keine Versicherung. Wenn heute einer nen neuen 7er BMW in die Grütze haut wird ja auch gezahlt. Gut, das kostet das 6-fache, aber wie gesagt...., die Prämie ist auch mit hoher Warscheinlichkeit eine andere ;)

27.03.2013 22:16    |    the_WarLord

Es gibt Menschen mit 23 Jahren auf dem Buckel und einem Meistertitel...

27.03.2013 22:32    |    vectra i500

Ich erkläre mich bereit den "Schrott" kostenlos zu entsorgen!! BITTE bei mir abladen. Danke!!

27.03.2013 22:35    |    PartyBlazer

Ich denk wer sich ein 650.000EUR teures Auto leisten kann, hat auch die 50EUR fürn Schrotter übrig :p :D:D:D

27.03.2013 22:37    |    vectra i500

Wenn man dem doch einen "Gefallen" machen kann würde ich dann in meiner Garage sofort einen Schrottplatz eröffnen... :-)

27.03.2013 22:38    |    dodo32

Zitat:

hat auch die 50EUR fürn Schrotter übrig :p

Ich würde ihm noch nen Fuffi geben, wenn er hier ablädt :D

27.03.2013 22:40    |    pk79

Hier geht es, finde ich, weniger um fahrerisches Können, sondern vielmehr um geistige Reife, Selbstbeherrschung und Respekt vor fremdem Eigentum. Anscheinend hat hier ein "Hitzkopf" den SL ausprobieren wollen und dabei etwas übertrieben...

Falls hier grob fahrlässig gehandelt (gefahren) wurde wird auch die Versicherung bei einem so hohen Betrag ihre besten Anwälte (und Gutachter) ins "Rennen" schicken um nichts zahlen zu müssen -> das kann nicht nur dem unglücklichen Fahrer den Job kosten, wenns blöd hergeht kann die Werkstatt in Insolvenz gehen, denn ich kann mir nicht vorstellen, dass diese mal so eben 650 Riesen aus der Portokasse bezahlen kann.

 

Grüße, Philipp

27.03.2013 22:58    |    dodo32

@pk: Du denkst also, dass so etwas nicht von der Versicherung gedeckelt ist? Kann ich mir kaum vorstellen. Anwälte hin oder her. Wozu gibt es solche Versicherungen? Wozu gibt es Vollkasko? Die zahlen auch. Die Konsequenzen für den Verursacher des Schadens, sind eine andere Geschichte.

27.03.2013 23:13    |    pk79

@ dodo32:

Wenn die Versicherung nachweisen könnte, dass der Fahrer grob fahrlässig gefahren ist (z.B. besoffen war, oder mit absolut unangepasster Geschwindigkeit unterwegs war, oder beides...), dann werden die schon versuchen, nichts zahlen zu müssen.

 

Grüße, Philipp

27.03.2013 23:22    |    Shibi_

Das wird ziemlich hart für die Werkstatt. Nicht wegen des Schadens, dagegen dürften sie versichert sein. Aber wer bringt seine unersetzbaren Sammlerstücke zu einer Werkstatt bei der er Angst haben muss, dass diese ihnen einen zerbeulte Blechdose zurückgibt? Ich bin mir ziemlich sicher, dass sie einen Umsatzrückgang haben werden.

Von dem Mechaniker ganz zu schweigen. Zu schnell fahren mit einem unersetzlichen Sammlerstück... Der wird von seinem Chef den Einlauf seines Lebens erhalten...

 

Zitat:

Wenn die Versicherung nachweisen könnte, dass der Fahrer grob fahrlässig gefahren ist (z.B. besoffen war, oder mit absolut unangepasster Geschwindigkeit unterwegs war, oder beides...), dann werden die schon versuchen, nichts zahlen zu müssen.

War er nur ein bisschen zu schnell muss sie zahlen. (z.B. 100km/h statt 80km/h) Außer er war extrem zu schnell, dann kann man von grober Fahrlässigkeit sprechen und sie wird evtl. nicht den vollen Schaden bezahlen. Komplett raus ist sie aber normalerweise auch bei grober Fahrlässigkeit nicht.

 

Edit: Hab gerade einige andere Quellen durchgelesen, der Fahrer hat wohl nicht die Geschwindigkeitsbeschränkung übertreten sondern war lediglich zu schnell für die Kurve. Damit kann sich die Versicherung nicht aus der Sache ziehen, das war ein simpler Fahrfehler.

27.03.2013 23:24    |    dodo32

Zitat:

Zu schnell fahren

...ist relativ, wenn man die Hinterachskonstruktion und die hier geäußerte Vermutung berücksichtigt, es könnten auch alte Reifen montiert gewesen sein. Wer weis, wie die äußeren Umstände waren. :o

28.03.2013 08:29    |    BMWRider

Das ist ja alles Kaffeesatzleserei. In nem Artikel steht, dass der Besitzer das Auto auch für Rallyes eingesetzt hat. Evtl. war das Auto gerade zum Vorbereitungscheck für so eine. Und da kann es sogar gewünscht sein, dass der Wagen dynamisch bewegt wurde.

Kann aber natürlich auch völlig anders sein. Sicher ist nur, dass es hier nicht sicher ist ;)

28.03.2013 08:56    |    svendrae

Ich weiß nicht was einige immer mit dem Alter haben... ich würde meinen Wagen lieber von einem unter 30 jährigen bewegen lassen als von nem alten Tattergreiß der noch fährt wie 1930 und nur auf 150 unfallfreie Jahre zurückblicken kann, weil die jüngeren immer gebremst haben, wenn er die Vorfahrt übersah...

 

 

mfg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ja, möglich, dass dieser Beitrag provokant ist...

28.03.2013 11:18    |    Turboschlumpf39763

Das ist echt traurig, wenn jemand ein so historisches Traumauto in den Graben schmeißt :(

Deine Antwort auf "300Sl Gullwing weggeschmissen.."

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