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PartyBlazer

Meine Autos, Ich und alles andere drumherum !

12.04.2013 18:43    |    PartyBlazer    |    Kommentare (88)

BeispielbildBeispielbild

Hallo liebe Leser,

 

bei mir gehts dann langsam ans Eingemachte auf dem Weg zum Eigenheimbesitzer. Wir gehen dann in den nächsten Wochen in die Verhandlungen mit den (noch)Besitzern unserer Traumimobilie.

 

Da wir schon vorgefühlt haben, der Besitzer ist ein öffentlicher Träger, mach ich mir keine großen Sorgen das Anwesen überhaupt zu bekommen.

Mich wurmen ganz andere Dinge, nämlich: an dem Haus wurde das letzte mal ca. 1960 modernisiert, ist ein ehem. Wirtshaus und seit 1998 ca. steht es komplett leer und ist jetzt quasi im Dornröschenschlaf.

 

Es muss daher komplett saniert werden und ist wohl eher als Rohbau zu sehen. Also, Dach, Fenster, Elektroinstallationen, Wasserinstallationen und HEIZUNG neu. Und beim Thema Heizung bin ich auf eure Erfahrungen gespannt.

Ich möchte nämlich KEINE Heizung die man mit fossilen Energien betreiben muss. wie habt ihr das Problem gelöst? Mit Wärmepumpe, Eisheizung, Fernwärme, Erdwärme, Blockheizkraftwerk?? Das Haus ist groß..ca. 500qm Wohnfläche...:eek:

Wir wollen aber nur ca 250qm davon nutzen. Der Rest wird Speicher und Stauraum oder bleibt vorerst erstmal leer...wir füllen es dann nach u nach mit Leben :D ;)

An euren Meinungen und Erfahrungen bezüglich Heizung wäre ich auch seeehr interessiert.

 

Das Thema Dämmung ist auch so ne Sache, dadurch dass das Haus Ende 1800 gebaut wurde ist es aus massivem Ziegelstein und hat meterdicke Wände, die Fassade ist wunderschön steht aber nicht unter Denkmalschutz...trotzdem möchte ich nur sehr ungern von aussen dämmen da sonst die schönen Sandsteinschnörkel verloren wären...also kommt nur eine Innendämmung in Frage...wenn überhaupt:rolleyes:

 

Der Keller ist ganz klar das Highlight, das Haus ist ja so schon sehr groß aber der Keller ist mega...zwei große Gewölbehallen direkt unter dem Haus und eine weitere unter den Nebengebäuden (ehem. Stallungen)

dort unten ist es trocken und schön angenehm.

 

Ich hab wohl keine rosa Brille auf auch wenn ich total verliebt bin in dieses Gebäude, ein wenig absichern möchten wir uns durch ein Gutachten dass wir ganz am Anfang in Auftrag geben werden.

Mit einem Architekten der sich auf Altbau spezialisiert hat haben wir das Anwesen schon eingehend besichtigt und er hatte uns dazu geraten das Haus auf jeden Fall zu kaufen...

 

Also, Finanzierung steht und eigentlich kann es losgehen, Nein..es wird losgehen und ich will den Fortschritt hier in meinem Blog soweit wie möglich dokumentieren..denn wir werden einiges in Eigenleistung erbauen. Mir ist klar dass das Dach, die Fenster, Fassade, Heizung usw Fachbetriebe erledigen werden. Aber vieles will ich mit Freunden & Familie selbst stemmen...das wird wohl ne harte Zeit :rolleyes:

 

Naja..die nächsten Wochen werden wohl Handwerker sämtlicher Coleur das Gebäude zwecks Angeboten besichtigen...darauf bin ich auch sehr gespannt.

 

Bilder werde ich wohl erst dann posten wenn alles unter Dach u Fach ist...seht mir das bitte nach.

 

Wie gesagt, eure Erfahrungen sind mir wichtig, Belehrungen brauch ich keine, die hab ich von Familie und Freunden genug...mir kommts als langsam vor die Leute meinen ich wär blöd und würd mich kopfüber ins Unglück stürzen...naja, die Sache ist wohlüberlegt und wir brüten schon fast 3 Jahre über der ganzen Sache.

Ist ja nicht so dass ich der erste Mensch auf Erden bin der einen Altbau sanieren möchte ;)

 

...herzlichst euer Party :)

 

 

PS. das Bild oben ist NICHT die besagte Immobilie!!


12.04.2013 19:17    |    Turboschlumpf27726

mach keine innendämmung, es sei du willst pilze züchten:D

das wird nie 100% dicht und verschiebt den kondensationspunkt ins innere = schimmel hinter iso.

 

wichtig ist das dach; wenn du wirklich platz ohne ende hast, hau auf den boden 15cm styropor und wenn du noch darauf herummarschieren wollen solltest, noch eine lage osd-platten. ksotet am wenigsten und max. dämmeffekt.

 

mauern- wenn 50cm ziegel kannst du dir eine iso sparen. iso macht sinn bei den 15-20cm der 60-70 jahre. und nat. bei den heutigen schuhkartonwänden

 

wichtig die mauern müssen trocken sein. feuchtes mauerwerk= optimale wärmebrücke

wenn nicht, mit edelstahlplatten von aussen eingerammt abdichten. (fundament)

 

die fenster sollten etwas schlechter als der rest isolieren. grund: wenn was kondensiert, zuerst am fenster. nicht hinter dem schrank oder sofa.

kostet vielleicht einen winz-hauch mehr heizung, spart aber ärger mit schimmel.

 

im idealfall hast du hohlwände. dann pustest du styro kügelchen oder ähnliches hinein.

 

das ist das, was mir so einfällt.

 

schreibt einer, der ebenfalls in einem haus mit 50cm wänden wohnt. bj. ~1685 ;)

und der einen unternehmerfreund mit einer dämmung/innenausbaufirma hat. so würde der es bei sich machen. und so hab ich es bei mir dann auch gemacht.


12.04.2013 19:37    |    Zeiti0019

Und wie schon gesagt. Bei nem Altbau immer damit rechnen, das hinter der eingerissenen Mauer

noch eine 2. mitumfällt...:D

 

P.S. Unser renoviertes Haus ist Bj. 1908..Meistens ist an irgend ner Ecke immer wieder was neues..

 

Dafür haben ältere Häuser oftmals Charme und Stil, den Dir keine neue Hütte bieten kann.


12.04.2013 19:38    |    carisim

Ganz ehrlich ich kann dir keine Antworten auf deine Fragen liefern, wünsche dir aber viel Spaß & Erfolg bei diesem Projekt! ;)

 

Mein Fall wäre es nicht, ich würde wohl eher ein neues Haus bevorzugen.. nicht umsonst wird momentan darüber nachgedacht den Berliner Flughafen abreißen und neu zu bauen - weil es günstiger sein könnte als die bestehenden Mängel auszubessern :D


12.04.2013 19:51    |    Duftbaumdeuter28355

Nun, ich verstehe zwar nicht so ganz, was einen Immobilien in einem Mobile-Blog zu suchen hat, aber wenn ein Blockheizkraftwerk rein soll, dann hats ja einen Motor und somit passt's ja dann irgendwie :D

 

Bei den ersten Sätzen haben sich mir in wechselndem Rhythmus und Geschwindigkeiten Augen und Magen verdreht.

 

Als sehr wichtigen Punkt würde ich den Gutachter ansehen. Der würde bei mir definitiv vor den Kaufverhandlungen stehen, denn wenn das Gebäude ernsthaft seit 15 Jahren leer steht, dann ist da definitiv mehr im argen als nur eine fehlende Heizung, defekte Fenster und eine veraltete Elektrik. Gerade bei so alten Gemäuern sind gerne mal Balken morsch oder irgendwelche Pilze oder Viecher haben sich breit gemacht und können böse Probleme bereiten, die man als Laie leider gerne unterschätzt.

 

Aber gut, diese Sprüche kennst Du sicher zur Genüge von verschiedensten Seiten.

 

Aber zu Deiner Frage bezüglich Heizung.

Es gibt leider keine Heizung, welche komplett ohne fossile Brennstoffe auskommt, auch wenn diese an anderen Orten, sprich Kraftwerken, verbraucht werden, denn Heizungen benötigen Strom.

Ein BHKW ist sicher ein nettes Ding, kann man Strom und Wärme parallel erzeugen und so vielleicht noch ein paar Euronen refinanzieren. Das große Aber ist aber, was mach ich im Sommer mit der Wärme? Wenn keine Gewächshäuser oder ein beheizter Pool geplant ist, dann wirds schon schwierig und die Laufleistungen der kleinen Motoren muß man sich auch genau anschauen.

 

Eisheizung ist toll, muß aber kontinuierlich nachgeladen werden, damit man auch über den Winter kommt, also sind Solarkollektoren irgendwie Pflicht.

 

Wärmepumpe / Erdwärme bringt den größten Ertrag, wenn man eine Tiefenbohrung vornimmt. Die Kosten dafür sind nicht von schlechten Eltern. Wir hatten bei uns ein Angebot bei sandigem, leicht zu bohrendem Boden über 3x 60m zu 12t€ komplett verrohrt. Dafür kann man schon ein paar m³ Gas kaufen, denn Strom braucht die Wärmepumpe auch. Ist ein Rechenspiel.

Luftwärmeanlagen benötigen zumeist elektrische Zuheizer. Da freut sich der Stromlieferant.

 

Fernwärme ist eine saubere Sache, wenn ein langfristiger und stabiler Lieferant in der Nähe ist. Haken, absolute Abhängigkeit.

 

Wir haben bei uns eine Kombination aus Solarkollektoren und Gasheizung und kommen damit ganz ordentlich zurecht.

Überhaupt scheint für mich die Kombination von verschiedenen Heizsystemen das Optimum zu sein. Speziell die Sonne sollte man nicht außer acht lassen, auch wenns nur fürs Warme Wasser zum Duschen ist.

 

Dämmung. Wenn die Wände derart dick sind, brauchst Du da überhaupt eine Dämmung?? Dazu solltest Du Deinen Architekten befragen, denn ab bestimmten Wandstärken bringt es nichts mehr die Wände zusätzlich mit Dämmstoffen jeglicher Art zu verkleiden. Gute Fenster, vielleicht sogar dreifach verglast und entsprechende Türen, bringen da mehr.

 

Ich drück Dir die Daumen, dass Dein Traum in Erfüllung geht, rate aber aus Erfahrung dazu, wirklich ALLES kritischst zu hinterfragen und nicht zu sagen "ach, das bekommen wir schon irgendwie hin", denn das wäre der Anfang von einem extrem teuren Alptraum.

 

Beste Grüß

 

Jens

 

PS: Was mir gerade noch einfällt: Fußboden- / Flächenheizung ind allen beheizten Räumen!! Ist eigentlich zwingend, denn die modernen Heizsysteme leben von niedrigen Vorlauftemperaturen.

Gibts auch als Trockenbausystem für Holzbalkendecken mit nur 50mm Aufbauhöhe (25mm Heizung + 25mm Trockenestrich).


12.04.2013 19:52    |    Gany22

:eek: COOL!!!

 

Mein erster Gedanke, einfach traumhaft, vor allem das mit dem Keller irgendwie einfach episch!!!

 

Als Bauingenieursstudent eindeutig ein sehr interessantes Thema, zwecks Isolation muss ich zustimmen, von innen lieber nicht machen und wenn ja, dann nicht sparen, wie es bereits erwähnt wurde, aber selbst dann kann es noch leichter schimmeln.

Wir haben auch Holzfenster zu Hause, weil die selbst etwas Athmen können, es schimmelt also nicht so schnell, wie bereits erwähnt von sukkubus!

Die sehr dicken Wände dürften gut isolieren zur Idee bei der Dachisolierung kann ich auch nur zustimmen, sukkubus hat da schon sehr gute Arbeit geleistet!

 

Bezuglich dem heizen würde ich Solarkollektoren nehmen, idR. findet sich schon eine Ausrichtung auf dem Dach wo man einige anbringen kann, die heizen das Wasser dann gut auf, einen riesigen, sehr gut isolieren Tank für das Wasser als Wärmespeicher dazu und schon ist das Hauptthema gegessen.

 

Trotz dem nein zu fossilen Brennstoffen:

Zusätzlich einen guten Pelletofen, sehr effizient und man kann etwas nachheizen wenn es mal mit der Sonne nicht reicht, da gibt es seeehr viele Techniken teilweise mit sehr großen Lagern, teilweise zum selbstbefüllen 1-2x die Woche, wie wir das machen. Wir haben dann zusätzlich noch Gas, wenn man mal den Pelletofen nicht benutzt, dass ist bei guter Planung usw. aber kein Thema, d.h. wenn man den Pelletofen mehr benutzt braucht man im Grunde kein Gas!

 

Ansonsten halt noch gut überlegen wie das Haus aufgeteilt werden soll, damit die beheizten Räume nah aneinander liegen! Aber ich denke das muss man nicht sagen!

 

Ein anderes Thema wäre Geothermie, kannst mal dazu das hier lesen:

 

http://...ergiesparen-im-haushalt.de/.../geothermie-heizung.html

 

Ich hoffe ich konnte helfen!

 

 

Edit:

Mist da war einer eine Minute schneller mit der Geothermie und den Solarkollektoren...


12.04.2013 20:41    |    PartyBlazer

Eine Art Gutachter stand uns ja schon zur Seite. Ein erfahrener Architekt der schon mehrere Altbau-Großprojekte betreut hat.

Ein Gutachten ist nicht billig, es orientiert sich zwar am Kaufpreis, was in unserem Fall ja nicht so viel wäre.

Daher machen wir es auf jeden Fall...wenn es nun alles konkreter wird werden wohl auch die Pläne und zeitlichen Abläufe konkreter.


12.04.2013 20:56    |    PartyBlazer

Muss aber jetzt dazu sagen dass manch ein Tipp hier Gold wert ist!! DANKE schonmal!!!!


12.04.2013 21:12    |    Shibi_

Da hast du dir ja ordentlich etwas vorgenommen.

 

Blockheizkraftwerk funktioniert mit Fossilen Energiestoffen. Fällt für dich also raus. ;)

Für Fernwärme brauchst du etwas, dass die Wärme produziert.

Erdwärme könnte funktionieren, die Anlage muss aber auch ausreichend dimensioniert sein für kalte Wintertage wenn du komplett auf Fossile Brennstoffe verzichten möchtest.

Wenn du komplett sanierst mach dir mal Gedanken über Fußbodenheizung.

 

Dämmung würde ich nicht innen anbringen, das birgt Schimmelgefahr unter der Dämmung. Wenn die Wände so dick sind wie du schreibst ist allerdings die Frage ob du wirklich dämmen musst.


12.04.2013 21:15    |    PartyBlazer

Fußbodenheizung wird im unteren Bereich komplett installiert, im zweiten Stock gibt es ausschließlich Fuschgrätparkett den wir erhalten werden.

Ausserdem wollen wir mit Holzofen zuheizen den haben wir bereits schon in unserer Wohnung, ist ein großer Speicherofen mit 3-11kw Leistung ;)


12.04.2013 21:32    |    meehster

sukkubus hat schon vieles richtige festgestellt. Insbesondere das mit dem Schimmel ist ein Punkt, wo viele Leute den fehler machen, zu sehr abzudichten.

 

Das mit den Styroporkügelchen wurde hier bei uns auch gemacht. Bringt wirklich eine ganze Menge. Wir zahlen jetzt für alle Nebenkosten zusammen als die letzten Bewohner allein für die Heizung - und Gas ist nicht billiger geworden ;)

 

Wenn in ein paar Jahren die Heizung neu muß, dann wird gleich ganz anders als bisher: Photovoltaik auf das Dach, ein kleines Windrad in den Garten und die Erdwärme wird auch angezapft. Wir wollen dann völlig unabhängig von den Energieversorgern sein.

 

Mein Stiefvater hat Sonnenkollektoren für Warmwasser auf dem Dach und damit auch sehr geringe Heizkosten.


12.04.2013 21:46    |    notting

Alles AFAIK:

- Innendämmung ist scheiße wg. Schimmel.

- Zuviele Holzpellets-Heizungen auf einem Fleck sind auch nicht gut (mehr Feinstaub als bei Öl?), zudem brauchen Pellets viel Platz und sind IIRC viel teurer als selbstgemachtes Holz (keine fertigen Scheite). Mit Scheiten kann man aber nicht so gut regeln bzw. es gibt keine automatische "Feuerfütterung".

- Fernwärme ist scheiße, wenn die nächste Station nicht innerhalb von wenigen km Radius ist.

- Erdbohrungen sind scheiße wg. Erdbebengefahr.

- Gasheizungen (Biogas zu bekommen ist ja an sich kein Thema) sind scheiße, wenn man keinen ausreichenden Speicher hat, sondern direkt am Netz hängt.

- Wärmepumpen brauchen recht viel Strom verglichen mit den anderen Varianten, wie diese Energie nicht nur zum Steuern der Anlage benötigt wird, sondern auch um die alles andere als dichte Energieform "reinzusaugen".

- Damit sich Solaranlagen/-kollektoren rentieren, ist in den meisten Gebieten Deutschlands über's Jahr zu wenig Licht.

- Heizöl ist scheiße wg. steigenden Preisen und hohen Tank-Wartungskosten.

 

Ich persönlich tendiere zu Gas, wenn ohnehin größere Umstellungen nötig sind. Diejenigen, die ich kenne, die gerne in den Wald gehen, haben einen Kachelöfen an strategisch günstigen Punkten im Haus. Die Zentralheizung hat da nicht viel zutun, ist nur für das "Feintuning" der Temperatur in den Räumen. Ist aber halt auch extra Arbeit, insb. wenn morgens noch soviel Glut da sein soll, dass man a) nicht über Nacht friert und b) nicht mit Zeitungspapier erst wieder erst für ein vernünftiges Feuer sorgen muss, sondern einfach nur wieder Scheite reinstellt.

 

notting


12.04.2013 21:48    |    Spannungsprüfer13299

Wärmedurchgang:

 

hiermit rechnen: http://www.u-wert.net/berechnung/u-wert-rechner/

 

--> wenn 1800, dann Vollziegel --> sehr schlechte Dämmung, auch bei 500 mm Dicke, Dämmung unbedingt notwendig !

 

_____________________________

 

Dämmung: um ein WDVS außen kommst du nicht rum. (mal selber die Taupunkte rechnen, dann sieht du was passieren kann --> Rechner oben )

 

Wenn du kein Styrodur willst, dann hast du die Wahl zwischen Mineralwolle (ca. doppelt so teuer wie Styrodur) oder Ytong Multipor (ca. viermal so teuer wie Styrodur)

 

Du benötigst etwa 120 bis 150 Millimeter um auf Förderwürdige Werte der KFW zu kommen.

 

_____________________________

 

Lüftung:

 

ohne Zwangslüftung ist heute der Schimmel dein bester Freund. Gute Geräte bieten Wärme UND Feuchterückgewinnung und damit ein sehr gutes Raumklima.

 

Die Geräte gibt es auch mit Wärmepumpe kombiniert, das löst dann einen Teil deiner Heizprobleme.

 

Guter Hersteller: Helios

 

_____________________________

 

Wenn du NICHT mit Gas-Brennwert heizen willst, dann sollte dir bewußt sein, daß du ca. das vierfache investieren mußt und in Summe etwa die doppelten bis dreifachen Heizkosten hast, wenn man die höhere Investition für die Alternativen mit einbezieht.

 

Wenn das für dich in Ordnung ist, kommst du noch am günstigsten mit einer Grundwasser-Wärmepumpe, wenn diese nicht erlaubt ist mit einer Wärmepumpe mit Erdwärmetauscher (mindestens 1,2 m tief im Erdreich liegend und mindestens die Hälfte der Fläche der Wohnfläche habend), wenn das mangels Gartenfläche nicht geht mit einer Bohrsonde weg.

 

Luft-Wärmepumpe ist in unseren Breiten eine ganz schlechte Idee und macht nur dein EVU glücklich.

 

Holz ist sehr teuer geworden (auch als Pellet) und bei einer Übernutzung von ca. 300% in Deutschland wird dieser Trend anhalten.

 

Solarkollektoren sind im Winter als alleinige Heizung nicht hinreichend.

 

_______________________________

 

Keller / Fundamente:

 

wenn 1800 --> keine Feuchtesperren vorhanden. Trockenlegung notwendig.

 

Vorgehen: rundum bis zur Fundamentsohle aufgraben. Später wieder erdberührte Wände abdichten und isolieren, Drainage legen, mit Schotter verfüllen. Gegen aufsteigende Feuchte auf Bodenniveau Edelstahlplatten in die Mauer rammen lassen (das geht überraschend gut...).

 

Wenn Kellersohle Stampflehm --> unbedingt Radonmessung machen lassen. In manchen Gegenden kannste die Kartoffeln im Keller sterilisieren..... . Bei positivem Befund muß die Kellersohle abgedichtet und der Keller belüftet werden.

 

________________________________

 

Gruß SRAM


12.04.2013 21:58    |    PartyBlazer

@SRAM

 

Danke für deinen ausführlichen Post, das Haus ist ende 1800, also ertwa um 1895 ;)


12.04.2013 22:12    |    Duftbaumdeuter28355

Zitat:

12.04.2013 20:41 | PartyBlazer

 

Eine Art Gutachter stand uns ja schon zur Seite. Ein erfahrener Architekt der schon mehrere Altbau-Großprojekte betreut hat.

Ein Gutachten ist nicht billig, es orientiert sich zwar am Kaufpreis, was in unserem Fall ja nicht so viel wäre.

Daher machen wir es auf jeden Fall...wenn es nun alles konkreter wird werden wohl auch die Pläne und zeitlichen Abläufe konkreter.

Ich kann Dir hier nur zuraten. Spare nicht am falschen Ende. Ein seriöser Gutachter kostet Geld, ein gepfuschtes Gutachten ist aber um einige Stellen vor dem Komma teurer.

 

Kleines Beispiel: unser 96 fertig gestelltes Haus sollte gemäß Verkäufer alle Anforderungen erfüllen und der kurz vor seinem Flug in den Urlaub herbeigerufene Architekt bescheinigte dies für kleines Geld.

Zwischenzeitlich haben wir ca. 70t€ investiert, um die falsch verbaute Dampfsperre zu sanieren. Die Folie und das Montagematerial kosten ein paar Hunderter, das Ganze Zeugs drumrum den Rest.

Will sagen, oft steckt der Teufel im Detail, welches noch so klein sein kann, aber der Weg dahin ist meist extrem teuer.

 

Also Augen weit auf und die rosa Brille weit weg packen. Man kann sich mit einem Altbau ruinieren!


12.04.2013 22:23    |    PartyBlazer

Schon richtig was du sagst! Wir wollen das Haus ganz klar!! Aber nicht um jeden Preis!

 

PS. ich meinte oben: Wir machen es auf jeden Fall...das Gutachten ;)


12.04.2013 23:52    |    Markus Knoll

Geh' mal wegen der Heizung in das Forum:

http://www.haustechnikdialog.de/Forum/46/Haustechnikforum

 

würde zunächst an einen Pelletkessel / evtl. Hackschnitzel an einem fetten bivalenten Puffer i.V.m. solarthermischer Unterstützung oder Wärmepumperei als Ergänzung denken.

 

Innendämmung birgt viele Risiken für die Bausubstanz, muß fachmännisch geplant & sorgfältig ausgeführt werden und läßt viele Wärmebrücken...

 

Laß' Dir Zeit für die Auswahl - das Haus hatte die auch ;-)


13.04.2013 09:12    |    xHeftix

Ein zu gut gedämmtes Haus ist auch nicht gut, dann bildet sich Schimmel erst recht.

 

Pelletheizungen sind umwelttechnisch mittlerweile totaler Müll, weil die Pellets extra hergestellt werden müssen. Am Anfang bestanden die wirklich nur aus "Abfall" aus Sägewerken etc. Außerdem sind die Preise in den letzten Jahren explodiert.

 

Für einen Altbau würde ich auf jedenfall immer eine etwas größere Summe in der Hinterhand behalten, man weiß nicht was kommt, aber ganz sicher ist - es kommt auf jedenfall etwas. :D


13.04.2013 09:24    |    meehster

Vor allem ist immer mal wieder etwas. Da sind mal die Fenster, mal die Heizung, mal... Bei uns kamen in den knapp 4 Jahren, die wir hier wohnen die Haustür und einiges an Verkabelung im Obergeschoß neu und wie es aussieht sind dieses Jahr die Rolläden fällig.


13.04.2013 10:34    |    Spurverbreiterung17353

Altbausanierung ist wie Oldtimersanierung: Überraschungen lauern an jeder Ecke und es dauert immer länger und wird immer teurer als geplant, bei einem Haus allerdings viiieel teurer. Insbesondere die Rechnungen mit 19% Mehrwertsteuer sind richtig teuer. :D

 

Das Leben in einer endlosen Dauerbaustelle mit viel Eigenleistungen kann extrem belastend sein, wenn man "nebenbei" noch Job und Familie hat.


13.04.2013 11:17    |    astra diesel wi

Moin

Vor dem Kauf bitte abklären welches Baurecht gilt!!

Hinweis: Landwirtschafltlich priviligierter Aussenbereich!!! unbedingt abklären!!

Das vergessen meist alle!!

-

Ein Architekt bekommt sein Honorar in Abhängigkeit von der Bausumme, das ist der erste Knackpunkt.

Der zweite Knackpunkt ist das viele Energieberater etwas vergessen:

1. Die ENEV gestattet Ausnahmen.(Wirtschaftlichkeit, Erhaltenswürdigkeit..)

2. Dicke massive Wände dienen als Wärmespeicher solange man sie offen lässt. Dieser Wärmeintrag wird bei Berechnungen unterschlagen.

Also immer schön den eigenen Verstand mit einbringen.

Ein paar Tips und Erfahrungen:

Mauertrockenlegung:

Ich habe diverse nasse Wände von innen her etwa hälftig auf ca. 1m Breite ausgestemmt, die Steine waren oft so lose die fielen einem entgegen.

Man muss so tief stemmen das man unter Unterkante Fussbodenaufbau kommt, dann wird eine Sauberkeitsschicht aus Zementmörtel aufgebracht, darauf ein Streifen Schweissbahn (v60s4), dann wieder mit trockenen Steinen zumauern, Tags drauf den nächsten Meter.

Obwohl die Wand nur hälftig abgesperrt wurde wurde diese staubtrocken.

Es ist nur noch die Hälfte an Feuchte die in die Wand aufsteigen kann und das reichte völlig aus.

Ideal wäre nakla wenn man den kompletten Querschnitt trockenlegt, aber das setzt voraus das man von aussen herankommt und auch bereit ist sich von seinem hübschen Mauersockel (Granit geschliffen? )zu verabschieden.

Ich habe in meinem Haus die Schweissbahnlage mauermittig 5cm hochgeschlagen für den Fall das ich doch später mal von draussen weitermachem muss falls der Feuchteeintrag zu gross sein sollte.

Edelstahlplatten sind natürlich auch gut wenn man herankommt, wenns rein technisch geht.

Probleme bei der Dachdämmung:

Meine Erfahrung ist die:

Dachgeschoss nach neuesten Erkenntnissen hochwertig gedämmt, es ist ruhig, warm und gemütlich, soweit eine feine Sache aber: Die Dachfenster stehen fast immer auf lüften, warum?

Es wird einfach zu warm dort oben, die teuren Heizkörper die der Heizungsmann verkauft hat wurden nie gebraucht, stehen auf Frost.

Die Geschossdecke wurde gedämmt um eben diesen Wärmestau oben zu vermeiden aber was nützt das alles wenn die Treppenhaustür immer offen ist oder garkeine Tür nach oben vorhanden.

Hier sollte man dann anstelle von Heizkörpern eine Abluftanlage bauen die die Wärme oben ansaugt und im EG wieder zuführt.

Grundsätzliches zur Baumaterialauswahl:

Ich empfehle meinen Kunden immer die Materialien die man lange kennt und sich auch bewährt haben.

Böden: Betonestrich, Fliese, Massivdielen, Parkett.

Alte Wände von innen: 15-30mm Heraklithplatten (Sauerkohlplatten) +Kalkzementputz+ Kalkfarbe.

Alternativ je nach Finanzlage: Eine Schicht Poroton sichtbar vormauern ohne Luft dahinter und nicht streichen nicht tapezieren.

Da schimmelt nichts mehr und man hat die Dämmung etwas verbessert ohne das Tauwasser anfällt und die schöne Aussenansicht des Gebäudes bleibt erhalten.

Wir haben unsere beiden alten Häuser (1850/1865) zu Spanplattenfreien ,Pressstofffreien Zone erklärt und wir versuchen den Altbestand so gut wie möglich zu erhalten.

Meine Meinung zu Styropor aussen:

Brandgefahr, Feuchte wird eingesperrt, Fensteröffnungen "müssten" eigentlich komplett umgemauert werden weil die Laibungen ja ebenfalls mitgedämmt werden müssten, wer tut das schon?

Ansonsten schliesse ich mich Herrn Konrad Fischer an was der zum Thema WDVS sagt.

Schaut mal bei Youtube unter "Dämmwahn" rein.

Viel Glück mit eurem Haus!!

Gruss Willy (selbst. Zimmerer)


13.04.2013 11:29    |    Textron

Moin

 

Möchtest Du dir das wirklich antun?

Auch wenn ich der Erste bin, der kritisch ist: ich spreche aus leidvoller Erfahrung.

 

Unser Haus ist von 1937 und wurde 1990 von unseren Vorbesitzern kernsaniert und erweitert. Trotzdem haben wir hier viel Mist gefunden, u.a. Schimmel, fehlende Dampfsperre usw.

 

Dämmung? Heizen ist doch billiger.

Rohre im Garten isolieren? Ach was.

 

Inzwischen haben wir alle Fenster erneuert (3 fach Verglasung), ordentlich gedämmt, eine neue Heizung installiert und viele andere Sachen gemacht.

Ich habe in allen Baumärkten die goldene Kundenkarte; Kombi und eigener großer Anhänger sind dabei wirklich Pflicht.

 

Unser Energieverbrauch ist von ca. 37000 kw/H im Jahr auf ca. 23.000 kw/H gesunken. Und die neue Brennwerttherme haben wir erst im letzten Herbst bekommen.

Dämmung ist das A und O, wenn es richtig gemacht ist.

 

Vom Kaufpreis habe ich bisher nichts gelesen, lass Dich da bloß nicht übers Ohr hauen.

5 Jahre und fast 60k€ später kann ich sagen: SO nicht noch ein mal.

 

Wie lange möchtest Du eigentlich sanieren, bevor man einigermaßen einziehen kann? Bist Du allein oder bekommst Du viel Hilfe (Väter in Rente haben ja Zeit;).

Die Doppelbelastung aus Miete und Abtrag ist nicht ohne, wenn man erstmal 1-2-3 Jahre parallel noch arbeiten muss.

 

Viel Glück

 

Tex


13.04.2013 12:18    |    PartyBlazer

Also, wir haben schon Eigentum und deshalb gibts keine Doppelbelastung, der Kaufpreis des Hauses l iegt bei ca 20.000EUR. Deshalb so billig weil der öffentliche Träger, das Haus minus der Abrisskosten vom Eigentümer gekauft hat, er möchte nichts dran verdienen, weil die öffentlichen Kassen wie überall leer sind und er froh ist das Anwesen überhaupt an den Mann zu bekommen. In die Verhandlungen müssen wir deshalb weil einige angrenzende Grundstücke interessant sind.

 

Und noch einmal: mir ist bewusst dass ich für die Summe der Sanierung auch neu bauen könnte, will ich aber nicht. Ich steh auf altes Gemäuer und ich möchte daraus auch keinen modernen Kubus machen, sondern die Seele des Anwesens auch im Innern erhalten!

 

ich poste nun doch ein paar Bilder von innen um das 'Ausmaß' zu verdeutlichen:



13.04.2013 12:25    |    Spannungsprüfer13299

Zitat:

Danke für deinen ausführlichen Post, das Haus ist ende 1800, also ertwa um 1895

Gerne geschehen.

 

Bzgl. Baujahr: in dem Zeitraum hat sich kaum was getan in Bezug auf Dämmung und Co. --> die Aussagen sind also gültig.

 

Bei so einem Vorhaben macht klein übrigens keinen Sinn: dann packst du alles mehrmals an.

 

--> strippe das Teil radikal bis auf die Grundsubstanz (einschließlich Aussenbereich, bis zum Fundament)

 

--> und erst dann fang mit mordernen Methoden, Materialien und Werkzeugen an, das Ganze auf Vordermann zu bringen

 

.......alles andere kostet am Ende mehr.......

 

_________________

 

Zum Dach (hat ein Vorredner schon erwähnt):

 

--> dämme oberste Geschoßdecke, einschließlich regendichter Abdeckung

--> setze einen modernen Dachstuhl ohne Dämmung, aber mit befestigter Deckung drauf (auch Ziegel werden heute befestigt !)

 

Das ist die preisgünstigste Methode, und wenn eh genug Platz da ist, benötigst du den Raum oben nicht.

 

 

Gruß SRAM


13.04.2013 12:51    |    Felyxorez

Tipp... lass die Fussbodenheizung bleiben und such eine andere Alternative.

Es gibt wenig was unzuverlässiger ist, schneller kaputt geht und teurer in der Wartung ist.


13.04.2013 14:34    |    fehlzündung

Bezüglich Wärmedämmung wird insbesondere in letzter Zeit viel übertrieben.

 

Gerade alte Häuser mit dicken Mauern brauchen oftmals garkeine zusätzliche Dämmung. Es kommt vielmehr auf das richtige Hezverhalten an. Viele Leute stellen abends oder tagsüber wenn sie zur Arbeit gehen, die Heizung ab. Dann muß wieder aufgeheizt werden. Das verbraucht enorm viel Energie. Läßt man die Hezung auch nachts und bei Abwesenheit (reduziert) laufen, haben Wände und Möbel nicht die Möglichkeit abzukühlen. Die Heizung läuft dann zwar ständig, aber auf halber Kraft sozusagen. Das ist wesentlich effizienter als das ständige erneute Aufheizen der Räume. Ebenso beim Lüften. Wer zulange lüftet, sorgt dafür, dass Wände etc. abkühlen. Kurzes Lüften zum Luftaustausch reicht völlig aus.

 

Bei der Dämmung ist es oft so:

 

Gutachter kommt, schaut, sagt: Ja, hier sollte man eine Dämmung machen, 15cm sind optimal.

Dann kommt die Dämmfirma, schaut, sagt: Wenn sie statt 15cm 30cm nehmen, kostet das nur 3000 EUR mehr, dafür haben sie doppelt soviel Dämmung. Alle in Ihrer Straße haben 30cm genommen.

Kunde denkt: Wow, gutes Angebot, dann nehm ich 30cm, das lohnt sich.

 

Und dann hat man schnell das Problem mit dem Schimmel.

 

Weiterhin hat man bei der Dämmung das Problem, dass das Dämmaterial die Wärme nicht so gut speichert, wie das Mauerwerk. Wenn man eine Styroporplatte und einen Ziegelstein in die Sonne legt, ist der Ziegelstein abends noch warm wenn die Sonne weg ist. Das Styropor hingegen längst wieder kalt.


13.04.2013 15:51    |    astra diesel wi

Moin

Ich habe vergessen was zur Heizung zu sagen:

Es wäre klug wenn man das Haus unabhängig von andern Energielieranten warm bzw. so warm bekommt das der Frost draussen bleibt besser noch das man wohnen kann, also mind. 5-12° ideal 22°.

Ich denke jetzt an Stromausfall, knappe Kasse ,gesperrten Zähler oder auch eine Wirtschaftskrise.

Da wäre es ganz nett wenn man zumindest die Haupträume temperieren kann mit Brennstoffen die es draussen gibt , Holz eben.

Ich rate immer dazu die alten Schornsteine zu erhalten, wer sie nicht braucht kann eine Gehwegplatte drauflegen, aber niemals abreissen.

Eventuell einen baufälligen Altschornstein gegen Neuteil austauschen (leichte Genehmigung).

Damals zur Bauzeit wurden diese Häuser ja ausschliesslich mit Öfen geheizt.

Wir hatten in unseren Häusern das Glück das die Öfen VOR 1950 da waren so gilt der Bestandsschutz, eine teure Nachrüstung entfällt.

Neuerdings dürfen alte Öfen sogar restauriert und wieder angeschlossen werden ohne das ein "Neuanschluss" vorliegt.

Wir heizen unsere Häuser mit Brennholz(Wald) und Brikett aus dem Baumarkt. Die Zentralheize geht nur auf Warmwasser mit Gasflasche Kosten ca. 30eur/m.

Im Bedarfsfall drückt man halt das Knöpfen dann wird alles warm ohne holzhacken:)

Durch meine Gasbuddel (11kg Camping) entfällt die vorherige Gastankmiete und Prüfung und wenn ich mir die Gaspreise ansehe ist die Flasche wohl teurer aber nicht sooo viel teurer, die Gasfirmen langen kräftig zu.

Nur bei Neukunden sind sie billig, dann kommt jedes Jahr eine satte Erhöhung.

Wir waren Kunden die sehr wenig Gas verbraucht haben, man kontrollierte laufend wegen dem Verdacht der Fremdbefüllung:mad:

Irgendwann kostet die Tankmiete+Prüfung 300eur/a, das Gas weit über 1eur/kg.

Da durften sie ihren Tank wieder abholen, gibt auch mehr Platz im Garten.

So wie nun gefällts uns am besten, keine Knebelverträge mit niemandem.

Gruss Willy


13.04.2013 16:41    |    Blackone7

Hallo erstmal. Ich find es klasse was du vorhast. Bin selbst zwar noch Anfang 20 aber habe mit n paar Kollegen auch schon mit einer ähnlichen Idee rumgesponnen. Naja vielleicht wird es ja mal was :)

 

Dir auf jedenfall viel Glück bei dem Vorhaben. Werd immer mal reinschauen bei dir um dran zu bleiben.

Und lass dich von kommenden Rückschlägen nicht zu hart treffen. Die gibt es überall.

 

In dem Sinne viel Spaß und Erfolg :cool:


13.04.2013 16:53    |    PartyBlazer

Danke :)

 

Waren gerade wieder im Haus, auf dem Grundstück stand einst eine Scheune die abgetragen wurde. Unter der Scheune liegen 3Tonnengewölbe die durch eine Wendeltreppe (Stein) erreichbar sind. Wir sind heute hineingestiegen um den Zustand zu inspizieren. Mir hat es fast die Sprache verschlagen, so schön ist es da unten..die Tonnengewölbe liegen tiefer als der Gewölbekeller unter dem Haus und sind daher eiskalt (ehem. Eiskeller), eingestürzt ist auch nichts, alles noch frisch :)


13.04.2013 19:43    |    Gany22

BILDER ?!?!?!?!!!!

 

Lass uns doch an den tollen Dingen teilhaben, speziell ich würde echt gerne mal sehen wie das so aussieht und unter umständen gerne mal vorbeischauen, sobald ich Zeit habe :)

 

Klingt einfach episch!


13.04.2013 20:04    |    PartyBlazer

Dann will ich mal nicht so sein :D

 

Edit* das Wasser was man sehen kann, kommt von außen, da alles sperrangelweit offen steht :(



13.04.2013 20:06    |    Gany22

Aaah!

Schön!!!

 

Hat so richtiges ich Spiele am liebsten Gothic oder The Elder Scrolls Rollenspiele :D

 

Wirklich wunderschön.


13.04.2013 20:11    |    PartyBlazer

Woher kommst du? Wenn man fragen darf?


13.04.2013 20:13    |    Gany22

Hehe, aktuell bin ich in England.

 

Ansonsten aber meist in München, da meine Begeisterung fürs Autofahren aber gegeben ist und meine Kleine sowas bestimmt auch irgendwie cool finden könnte, ließe sich da schon August/September mal ein Trip regeln, solange es nicht gerade bei Moskau oder so liegt xD


13.04.2013 20:21    |    PartyBlazer

München? ca. 400km entfernt ;)


13.04.2013 20:30    |    Goify

Da du dir einen Architekten als Berater genommen hast, würde ich ihm alle Fragen stellen und je nach dem, was dir vorschwebt, kann er sich um alles kümmern und du ziehst in das fertige Haus ein oder er bleibt Hilfesteller.

 

Ich bin selbst Architekt und und kann dir nur davon abraten, auf Laien zu hören, selbst wenn sie selbst ein Haus schon saniert haben. Es sind zu viele Vorurteile hier in den Kommentaren, die dich nicht weiter bringen.

Mit Sanierungen hatte ich schon das ein oder andere Mal zu tun und daher mein gut gemeinter Rat, wende dich an Profis, also Architekt, Bauingenieur, Haustechniker.

Und hole erst dann Angebote von Firmen ein, wenn du einen genauen Plan hast, was du am Haus verändern willst und wie das Endresultat am Ende aussehen soll. Es wäre fatal, wenn nicht alles zu einer Einheit zusammenpasst und du in 5 Jahren am liebsten noch mal neu angefangen hättest.


13.04.2013 21:04    |    VolkerIZ

Da kann ich Goify nur zustimmen. Vor allem solche Dämmungsgeschichten müssen aus einer Hand geplant werden.

Ansonsten aber volle Begeisterung: Endgeiles Bauwerk! Alte Öfen, Füllungstüren, Parkettböden, 60er Jahre-Tapeten, wo findet man sowas noch? Das sind zwar zum Teil schon mehrere Stilrichtungen durcheinandergewürfelt, aber selbst die jüngsten Veränderungen sind schon wieder historisch interessant. Da kann man was draus machen.


13.04.2013 21:07    |    PartyBlazer

Ich lese mir gerne Erfahrungsberichte zum Thema durch, nur um zu sehen wie es bei anderen so gelaufen ist.

Je mehr desto besser. ;)

 

Was ICH dann letztendlich mache stricke ich mir nach sämtlichen Angeboten der entspr. Handwerkerfirmen und dem Gutachten zusammen. Natürlich in Kooperation mit dem Architekten oder einem befreundeten Bauingenieur...je nach dem.


13.04.2013 21:09    |    PartyBlazer

@Volker

 

haben heute eine BILD von 1965 gefunden :D


Bild

13.04.2013 21:19    |    VolkerIZ

Cool! Bei mir überm Arbeitsplatz hängt ein Stück derselben Zeitung von 1966 mit Werbeanzeige der Bravo mit solchen Titelzeilen wie "Bob Dylan: Erst denke ich, dann singe ich" oder "Roy Black und seine Mädchen". :D

Wir finden öfter mal sowas. Manchmal lesen wir die dann auch beim Frühstück. Vor allem die Anzeigen sind immer interessant. Und daß mein Kollege, der so alt ist wie ich, nicht wußte, was ein Ford Consul ist. :confused: Den gab es nämlich mal im Sonderangebot, in rot, gelb oder weiß, irgendwann in den güldenen 70ern.


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