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22.02.2019 20:01    |    jennss    |    Kommentare (48)

Welches Auto bis ca. 70000 € wäre eure Wahl?

model3model3

Der Tesla Model 3 hat bei AMS (aktuelles Heft) einen sehr ordentlichen Test hingelegt. Auf Nässe hat er noch in 4,2 s. auf 100 beschleunigt. Das Auto ist auch ansonsten ziemlich anders, der Innenraum ohne gewöhnlichen Tacho. Stattdessen läuft alles über einen großen Monitor in der Mitte. 487 PS mit Allrad sind schon sehr stark, bei 3,5 s. Werksangabe (trockne Straße). Man liest etwas von Schwächen in der Verarbeitung. Der Performance hat 75 kWh und 530 km Reichweite nach WLTP, kostet ca. 67000 €.

 

Ganz anders dagegen der Mercedes-AMG C43, den es als Limo, Kombi, Cabrio, Coupe und SUV (GLC43) gibt. Mit 390 PS und ebenfalls Allrad ist der auch sehr gut motorisiert (4,7 s. auf 100), jedoch ein Benziner und durchaus ein Konkurrent, wenn man bei Antrieb nicht auf Elektro festgelegt ist.

 

In der ungefähren Preisklasse tummelt sich auch noch der Hyundai Nexo. Der hat zwar nur 163 PS, aber einen exklusiven Brennstoffzellen-Antrieb, bei 9,5 s. auf 100.

 

Von der Hybrid-Fraktion käme der BMW 530e (252 PS) mit M-Sport-Paket in Frage. Er hat 45 km Reichweite nach WLTP und kostet mit M-Sport-Paket ca. 61000 €.

 

Bei den übrigen E-Autos bietet sich der Mercedes EQC an, der mit 408 PS (765 Nm), 80 kWh und ca. 370 km nach WLTP (kenne jetzt nur die 450 km nach NEFZ) auch ordentlich motorisiert ist (5,1 s. auf 100). Audi e-Tron und Jaguar iPace liegen preislich etwas höher als das Model 3 Performance. Der EQC soll dieses Jahr kommen und ca. 70000 € kosten.

 

Welcher wäre eure Wahl?

j.

 

PS: Das Foto hier ist aus einem MT-News-Artikel.

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17.02.2019 21:26    |    jennss    |    Kommentare (34)

Was würdet ihr mir im Jahr 2020 bis 23000 € (Rabatt eingerechnet) empfehlen?

smart-225xesmart-225xe

Spätestens im Juli bekommen wir unseren kleinen Smart, das EQ Cabrio, das nach Abzug aller Rabatte noch ca. 23000 € kosten wird. Der Plan ist, das Auto nur so ca. 6 bis 12 Monate parallel zum 225xe zu behalten. Eigentlich brauchen wir ihn nicht wirklich, aber ich habe Lust, den mal zu fahren, ein paar Euros sind im Moment vorhanden und ich schätze, durch die hohen Rabatte (Schwerbehindertenrabatt, bin gehörlos, und Umweltprämie, die es voraussichtlich nur noch bis Ende Juni gibt) bei Verkauf keinen echten Verlust zu machen.

 

Andererseits geht mir auch durch den Kopf, den Smart dauerhaft zu behalten, weil ich ihn bei der Probefahrt mit dem Cabriodach so toll fand (gefühlt im Citybereich schneller als der Up GTI). Er hat jedoch nur 2 Sitze, doch da die Kinder schon erwachsen sind und wir kaum mehr zu dritt oder viert unterwegs sind, könnte er weitgehend ausreichen. Die Reichweite wird in den meisten Fällen auch genügen bzw. notfalls geht es eben mit Zwischenhalt und Nachladen. Evtl. würde ich ergänzend selten mal einen Leihwagen nehmen oder einen alten Verbrenner dazukaufen.

 

Ebenfalls bei ziemlich genau 23000 € Restwert wird der BMW 225xe (Listenpreis 44000 €) liegen, der Sept. 2020 nach 3 Jahren Leasing und 60000 km zurückgegeben werden kann. Das wäre die 2. Option, also 225xe übernehmen und Smart verkaufen. Der 225xe ist wirklich ein sehr gutes Auto, mit Wandler-Automatik, Allrad, 224 PS und guter Ausstattung, hat dann eben nur schon 60000 km runter. Rein elektrisch geht der Smart allerdings ein wenig besser ab (88 PS auf 1735 kg vs. 82 PS mit 1115 kg).

 

Die 3. Option wäre, beide zu verkaufen bzw. zurückzugeben und einen neuen kaufen. Gebrauchte sind nicht so mein Ding, zumal es mit Schwerbehinderung auch recht gute Rabatte gibt. Eine Ausnahme würde ich evtl. beim BMW i3 machen, der mich auch reizt. Der wäre dann wohl auch etwa 3 Jahre alt. Das Auto dürfte dann nach Abzug aller Rabatte noch ca. 23000 € kosten. Was gibt es da in ca. einem Jahr? Mercedes EQA und VW ID Neo werden wohl darüber liegen (ab 30000 € abzgl. Rabatt?) und ich schätze die Rabatte beim ganz neuen E-Auto eher gering ein. Elektrisch wäre da noch nicht viel neu zu bekommen. Ein Verbrenner käme nach Listenpreis vielleicht auf ~28000 € (ergibt rund 23000 € mit Schwerbehindertenrabatt).

 

Der Smart EQ hat zwar deutlich geringere Fahrkosten als ein Verbrenner (etwa 4 € vs. 8 - 10 €/100 km, also rund 1000 €/Jahr Differenz in unserem Falle), aber das wären dann eben die Kosten für einen Leihwagen, den wir wegen der nur 2 Sitze und geringen Transportkapazität und Reichweite ggf. mal brauchen würden.

 

Ich habe in die Umfrage mal ein paar weitere mögliche Autos gepackt. Schreibt auch gerne Vorschläge in die Kommentare. Ich kann natürlich erst entscheiden, wenn wir den Smart eine Zeit haben, mache mir aber gerne jetzt schon Gedanken und bin für Vieles offen (nicht markenabhängig). Im Falle eines reinen Verbrenners würde ich wohl Handschaltung wählen.

j.

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