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22.02.2019 20:01    |    jennss    |    Kommentare (48)

Welches Auto bis ca. 70000 € wäre eure Wahl?

model3model3

Der Tesla Model 3 hat bei AMS (aktuelles Heft) einen sehr ordentlichen Test hingelegt. Auf Nässe hat er noch in 4,2 s. auf 100 beschleunigt. Das Auto ist auch ansonsten ziemlich anders, der Innenraum ohne gewöhnlichen Tacho. Stattdessen läuft alles über einen großen Monitor in der Mitte. 487 PS mit Allrad sind schon sehr stark, bei 3,5 s. Werksangabe (trockne Straße). Man liest etwas von Schwächen in der Verarbeitung. Der Performance hat 75 kWh und 530 km Reichweite nach WLTP, kostet ca. 67000 €.

 

Ganz anders dagegen der Mercedes-AMG C43, den es als Limo, Kombi, Cabrio, Coupe und SUV (GLC43) gibt. Mit 390 PS und ebenfalls Allrad ist der auch sehr gut motorisiert (4,7 s. auf 100), jedoch ein Benziner und durchaus ein Konkurrent, wenn man bei Antrieb nicht auf Elektro festgelegt ist.

 

In der ungefähren Preisklasse tummelt sich auch noch der Hyundai Nexo. Der hat zwar nur 163 PS, aber einen exklusiven Brennstoffzellen-Antrieb, bei 9,5 s. auf 100.

 

Von der Hybrid-Fraktion käme der BMW 530e (252 PS) mit M-Sport-Paket in Frage. Er hat 45 km Reichweite nach WLTP und kostet mit M-Sport-Paket ca. 61000 €.

 

Bei den übrigen E-Autos bietet sich der Mercedes EQC an, der mit 408 PS (765 Nm), 80 kWh und ca. 370 km nach WLTP (kenne jetzt nur die 450 km nach NEFZ) auch ordentlich motorisiert ist (5,1 s. auf 100). Audi e-Tron und Jaguar iPace liegen preislich etwas höher als das Model 3 Performance. Der EQC soll dieses Jahr kommen und ca. 70000 € kosten.

 

Welcher wäre eure Wahl?

j.

 

PS: Das Foto hier ist aus einem MT-News-Artikel.

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22.02.2019 20:10    |    ankman

Erster!

Ich würde tatsächlich den Tesla nehmen... ist mal etwas anderes. Kommt natürlich auch auf die zusätzlichen Kosten an, die für Extras anfallen.


22.02.2019 20:19    |    BurkhardR

Also über die Frage, welches Auto für 70 000€ ich kaufen würde, brauche ich nachzudenken, die Hälfte halte ich für die absolute Schallmauer. Darum wäre der Kona für mich der tiefste vorstellbare Schmerzbereich.


22.02.2019 20:28    |    Goify

Wenn die 70.000 € voll ausgeschöpft werden müssen, dann den Tesla. Darunter würde ich auch den hier schon genannten Kona Elektro nehmen oder noch weiter drunter einen Subaru Impreza. Beim Kona fehlt dann allerdings Allrad und beim Impreza ist nicht mal ein Hybridantrieb lieferbar (wo bleibt der eigentlich, war doch längst angekündigt?).


22.02.2019 22:00    |    Jo144

Dann doch lieber nen gebrauchten 911er oder zur Not wenn’s 4 Türen sein müssen nen Panamera :-)


22.02.2019 23:07    |    JürgenS60D5

Schwierig.... ich würde zwischen dem Model 3 und dem V60 T8 wählen. Auch ein pih, 390PS Systemleistung. Als R-Design oder Inscription knappe 61.000€. Bis 70.000€ kann man da noch herrlich in der Preisliste wildern. 4,9sec 0-100... also nicht ganz so schnell.


22.02.2019 23:53    |    jennss

An den Volvo hatte ich leider nicht gedacht. Der wäre noch passender gewesen als der BMW.

j.


23.02.2019 11:02    |    JürgenS60D5

Der V60 T8 im Modelljahr 2019 ist auch nur eine kleine Randnotiz.... Der V60 T8 wurde ja im Sommer letzten Jahres neu vorgestellt, und im Modelljahr 2019 kommen nur 100 T8 nach De. War sehr schnell ausverkauft. Im Modelljahr 2020 wird der T8 noch mal überarbeitet, mehr Leistung mehr Reichweite und es wird zusätzliche Varianten geben. Stichwort B3, B4, B5. (Bezeichnet eine Leistungsstärke, nicht die Zylinderzahl).


23.02.2019 11:05    |    meehster

70 k€ - für alle fünf Autos hier zusammen haben wie nicht so viel für die Anschaffungen gelöhnt. Das teuerste war der Mazda für 38.990 DM, also knapp 19 k€.

Ich habe noch nie darüber nachgedacht, so viel Geld für ein einziges Auto auszugeben.


23.02.2019 15:20    |    Racer_1995

Das Model 3 wird in D kaum jemand kaufen.

Gründe:

1. der dumme Kofferraum

2. der hohe Preis


23.02.2019 15:25    |    Goify

Das Model 3 wird in Deutschland der Renner.

Gründe:

1. der halbwegs humane Preis für die gebotene Leistung

2. die fortschrittlichen Assistenten


23.02.2019 15:45    |    meehster

Sorry, hatte mich beim Preis des Mazda vertippt, es waren 36.990 DM.


23.02.2019 16:02    |    BravoI

Man braucht nicht fragen - welche Auto wird für 70k € gekauft,

man sollte nur ein Blick in Statistik werfen und weist sofort Bescheid.

Und die schnellste Autos nicht in die Großen Zahlen, ehe SUV oder SUV-Kupe (bei Privaten Kunden).

Für die Geld were ich keine E-Auto kaufen, mit Verbrenner habe ich mehr Freicheit.

 

Gruß. I.


23.02.2019 16:05    |    JürgenS60D5

Zitat:

@Jo144 schrieb am 22. Februar 2019 um 22:00:37 Uhr:

Dann doch lieber nen gebrauchten 911er oder zur Not wenn’s 4 Türen sein müssen nen Panamera :-)

Wir reden hier von Neufahrzeugpreisen.


23.02.2019 16:20    |    JürgenS60D5

@BravoI: da noch kein model 3 in De zugelassen worden ist, brauchen wir in keine Statistik zu schauen. Ich denke vor Sommer diesen Jahres kann man nichts über den Erfolg sagen.

 

@Racer1995: was verstehst Du unter einem hohen Preis? Mit welchem Auto vergleichst Du? Die typischen Konkurrenten wären in der Tat 3, A4, C-Klasse, V60....Nimmt man das Dual-Motor Modell liegt der Grundpreis bei 55.400€, man kann noch für grosse Reifen, Metallic und ein Innenraum-Paket etwas Geld ausgeben, dafür für den Autopiloten. Für das Performance-Modell werden 66.100€ fällig, dafür gibt es dann aber auch die 3,5 sec 0-100. Was muss man für ein ähnlich schnelles Auto ausgeben?

 

Das Kofferraum-Argument ist für mich halbseiden. Wie viele 3er, A4-C-Klassen werden als Limos verkauft?


23.02.2019 20:57    |    jennss

Der Tesla liegt in der Umfrage gerade vorne. Die Leistung bei dem E-Motor reizt sicher schon ziemlich, wobei auch das Longrange-Modell mit 4.8 s. schon sehr stark ist. Ggp. dem EQC ist auch die Reichweite trotz kleinerem Akku größer, da der EQC nicht so aerodynamisch ist wie das Model 3.

Der Nexo ist der einzige mit 0 Stimmen bisher. Ich denke, das liegt am Verhältnis PS zu Preis, aber auch die schwierige Situation mit den Wasserstoff-Tankstellen ist ein Problem.

j.


23.02.2019 22:04    |    notting

Was ist ein Testla Model 3? ;-)

 

https://insideevs.com/opening-tesla-model-3-trunk-rain-no-video/ - was für ein Anfänger-Fehler... :rolleyes:

Dazu mieses Service-Netz (Garantiefälle!), vermutl. teure Wartung (steht inzw. wohl gar nicht mehr auf der Tesla-Seite, für S/X stands mal drin).

Bzw. den Aufpreis für Performance finde ich zu hoch.

 

Zitat:

Der EQC soll dieses Jahr kommen und ca. 70000 € kosten.

Relativ: https://www.electrive.net/.../

Zitat:

Das laut Mercedes schon vor dem Marktstart ausverkaufte Elektro-Modell EQC wird wohl erst gegen Ende dieses Jahres flächendeckend in den Handel kommen. Die Auslieferung des E-SUV soll zwar bereits im Juni beginnen – vorerst aber nur „wenigen VIP-Kunden“ zuteilwerden.

Und lädt über Typ2 auch nur sehr lahm. Bzw. die CCS-Ladekurve: https://insideevs.com/.../

 

notting


23.02.2019 23:01    |    jennss

Zitat:

@notting schrieb am 23. Februar 2019 um 22:04:52 Uhr:

Was ist ein Testla Model 3? ;-)

Oops :D. Ist korrigiert, danke für den Hinweis :).

 

Wenn man bedenkt, dass die letzten Zehntel die teuersten sind und der Performance statt in 4,8 in 3,5 s. auf 100 geht, ist der Aufpreis durchaus gerechtfertigt. Er liegt damit auf Supersportwagenniveau. Ich denke, mir würden 4,8 s, aber auch locker reichen :).

j.


24.02.2019 09:04    |    notting

Achja, die Ladeschwierigkeiten vom Model 3 die in dem von dir genannten Test erwähnt werden, haben auch andere: https://insideevs.com/video-tesla-model-3-failed-charge-ccs/

Wäre für mich ein zusätzl. Grund sowas nicht zu kaufen (neben dem Regensammler-Kofferraum und dass nirgends was von AHK steht).

 

notting


24.02.2019 10:42    |    JürgenS60D5

@notting: Du bist doch sonst so ein gnadenloser CCS-Fan. Und jetzt kommt Tesla, bietet ein Auto mit CCS an, und die Tesla erleben genau das Fiasko, was CCS schon seit dem Tag seiner Geburt umgibt. Und schon ist Tesla schlecht? Oder ist das eher das Problem, dass die Betreiber der CCS-Ladesäulen es einfach nicht gebacken bekommen (wollen)?

 

Tesla hat ja damit angefangen, die eigenen Säulen mit CCS zusätzlich auszurüsten. Schaue ich mir entsprechende Berichte an, scheint das problemlos zu funktionieren. Ja, was denn nun?

 

Zum Regensammler-Kofferraum: jede Schrägheck-Limo hat das selbe Problem. Im geschlossenen Zustand gibt es die ziemlich grosse Ablaufrinne.

 

Zum Aufpreis des Performance. Ein BMW 440i Coupe, welches in 5 sec von 0-100 beschleunigt, kostet 56.900€, als Allradler 59.400. Schneller geht es nicht. Geht man auf das M4 Coupe (4,3 sec), landet man bei 79.100€. Das sind 22.200€..... Welcher Aufpreis ist nun gerechtfertigt?

 

Nicht falsch verstehen: zu Zeiten von Trumps Wahnsinn sind mir Dinge aus den USA wesentlich weniger sympathisch. Aber im Bereich BEV ist Tesla immer noch Jahre voraus. Und unsere Industrie schläft.

 

In Kürze kommt VOLVO mit einer neuen Generation von pih-Motoren. Schauen wir mal, wie sich das macht.


24.02.2019 10:56    |    notting

Zitat:

@JürgenS60D5 schrieb am 24. Februar 2019 um 10:42:25 Uhr:

@notting: Du bist doch sonst so ein gnadenloser CCS-Fan. Und jetzt kommt Tesla, bietet ein Auto mit CCS an, und die Tesla erleben genau das Fiasko, was CCS schon seit dem Tag seiner Geburt umgibt.

1. Nein, CCS ist für mich eine Notlösung wenn Typ2 die entspr. Leistung nicht bringt bzw. zu teuer wäre. Allerdings gibt's >=100kW wohl praktisch definitiv nicht über Typ2. Bzw. es gibt auch zuviele Fahrzeuge die über Typ2 max. 4,6kW können wg. Schieflast.

2. Mir sind vom VW, Hyundai/Kia, etc. keine derartig gravierenden Probleme bekannt. Ich schaue bei Goingelectric immer wieder in die Erfahrungen bzgl. div. CCS-Ladestationen rein.

 

Zitat:

Und schon ist Tesla schlecht? Oder ist das eher das Problem, dass die Betreiber der CCS-Ladesäulen es einfach nicht gebacken bekommen (wollen)?

Tesla hat offensichtl. mal wieder eine Beta-Version an Kunden verkauft. Siehe z. B. mein Blogartikel über meine Probefahrt mit dem Model S, wo das schon eine Weile in D verkauft wurde, aber die Menüs zu einem größeren Teil nicht lokalisiert wären.

 

Zitat:

Tesla hat ja damit angefangen, die eigenen Säulen mit CCS zusätzlich auszurüsten. Schaue ich mir entsprechende Berichte an, scheint das problemlos zu funktionieren. Ja, was denn nun?

Du meinst wohl die Berichte bzgl. an schon bevor Tesla damit angefangen hat vorhandenen CCS-Säulen landenden E-Autos anderer Hersteller.

 

Zitat:

Zum Regensammler-Kofferraum: jede Schrägheck-Limo hat das selbe Problem. Im geschlossenen Zustand gibt es die ziemlich grosse Ablaufrinne.

Hatte mal eine und hatte das Problem aber nicht. Und das war ein Opel...

 

Zitat:

Zum Aufpreis des Performance. Ein BMW 440i Coupe, welches in 5 sec von 0-100 beschleunigt, kostet 56.900€, als Allradler 59.400. Schneller geht es nicht. Geht man auf das M4 Coupe (4,3 sec), landet man bei 79.100€. Das sind 22.200€..... Welcher Aufpreis ist nun gerechtfertigt?

Kommt auf die restl. Ausstattungsunterschiede an. Aber mir ist es das einfach nicht wert, Punkt.

 

Zitat:

Nicht falsch verstehen: zu Zeiten von Trumps Wahnsinn sind mir Dinge aus den USA wesentlich weniger sympathisch. Aber im Bereich BEV ist Tesla immer noch Jahre voraus. Und unsere Industrie schläft.

Renault hatte schon als das Model S rauskam versucht, bezahlbare "Schnellladung" in Kleinwagen mit Akkuwechselstationen hinzubekommen. Hat leider nicht geklappt. Ist aber IMHO immernoch das einzige bezahlbarere E-Autos mit serienmäßig >=22kW Typ2, wofür's innerorts am ehesten Ladesäulen gibt. Selbst bei Tesla war immer nur 11kW oder 16,5kW serienm.

 

Zitat:

In Kürze kommt VOLVO mit einer neuen Generation von pih-Motoren. Schauen wir mal, wie sich das macht.

Und der Zoe II kommt dieses Jahr wohl auch noch mit größerem Akku und 100kW CCS - und wohl immernoch 22kW Typ2.

 

notting


24.02.2019 12:35    |    BurkhardR

ZOE ist mir einfach zu sehr Kleinwagen, wie der Clio es auch wäre. Ich denke Tesla Model 3 wird sich verkaufen, dafür hat Tesla genug Hype. Da gibt es einen Handyhersteller aus derselben Gegend, der verkauft auch Handys aus chinesischer Produktion für über 1000 €, die technisch denen der Konkurrenz für 300 Euro entsprechen...

 

Also selbst wenn Hyundai einen Ioniq (der mehr Auto ist als ein M3) mit gleicher Reichweite und Leistung für den halben Preis anbieten würde als Tesla, fände Egon Musk genug Käufer.


24.02.2019 16:19    |    JürgenS60D5

Ich versuche gerade herauszufinden, welchen sachlichen Inhalt (neben der allfälligen Polemik) das Posting enthält.

 

Eines stimmt: die ZOE ist und bleibt ein Kleinwagen. Allerdings mit der nächsten Batteriegrösse gibt es nun wirklich keine Diskussionen mehr über die Reichweite.

 

Ein Hyundai Ioniq hat eine 28KwH-Batterie und 120PS. Als premium (um einen halbwegs vergleichbaren Ausstattungsstandard zum Model 3 long range herzustellen, kostet er 38.000€. Gut, das sind 17.000€ Weniger als das Model 3, aber um die Polemik von dir zu erreichen, müsste man also die Batterie verdoppeln, die Motorleistung verdreifachen und den Preis dabei noch einmal um mehr als 10.000€ absenken. Gut, vielleicht klappt das ja, ich glaub nicht dran. Wie ist also Dein zweiter Absatz einzustufen?


24.02.2019 16:22    |    JürgenS60D5

@notting : wenn dir der Aufpreis zu hoch ist: OK. Rein sachlich gesehen ist er OK.

zur ZOE: ja, hatte ich auch gelesen. Tolle Sache. Dass die Ladeleistung nicht erhöht wird: ich denke, der typische Käufer wird das nich mal als Mangel ansehen. Ein Kleinwagen ist nun mal nicht der typische Kilometerfresser.


24.02.2019 16:25    |    notting

Zitat:

@JürgenS60D5 schrieb am 24. Februar 2019 um 16:22:21 Uhr:

@notting : wenn dir der Aufpreis zu hoch ist: OK. Rein sachlich gesehen ist er OK.

zur ZOE: ja, hatte ich auch gelesen. Tolle Sache. Dass die Ladeleistung nicht erhöht wird: ich denke, der typische Käufer wird das nich mal als Mangel ansehen. Ein Kleinwagen ist nun mal nicht der typische Kilometerfresser.

Häh was?! Die Ladeleistung des Zoe II wird ja auf 100kW CCS erhöht. Ja, 43kW Typ2 wurde gerade eingestellt (wobei's das in D schon länger nicht mehr offiziell gibt).

 

notting


24.02.2019 18:12    |    Stevie

Hier werden immer Preise genannt:

Sind das alles Listenpreise oder "Strassenpreise" ???

 

Wie jeder weiss, gibt es fast überall satte Rabatte auf den Listenpresse.

Da es bei Tesla die Preise nicht verhandelbar sind, kann man die

Preise nicht 1:1 mit den meisten anderen Herstellern vergleichen.


24.02.2019 19:12    |    JürgenS60D5

Versuch mal bei Hyundai auf den Ioniq Rabatt zu bekommen....

Gut, BMW schmeisst dir momentan die Kisten hinterher, da wird man sicherlich auf einen neuen Bestellwagen massig Rabatt bekommen. Mir stellt sich dann nur oft die Frage, warum man dann die Listenpreise so hoch ansetzt. Will man Vater Staat etwas gutes tun?

 

Vorteil der "nicht-Rabatt-Schleuderei" ist aber auch, dass die Gebraucht-Preise stabil sind....


24.02.2019 20:21    |    Goify

Je höher der Listenpreis, desto höher das Prestige. Klingt bescheuert, ist es auch, aber so werden die Autos eben im Marktumfeld eingeordnet. Ford und Opel will beispielsweise bei VW mitspielen, kostet laut Liste auch in etwa gleich viel, allerdings sind die Straßenpreise erheblich unter VW.


24.02.2019 21:15    |    audijan

Das CCS-Ladeproblem vom Model 3 ist darauf zurückzuführen, dass Tesla die DIN-Norm für CCS nicht richtig umsetzt. (Das alte Apple Problem) Schade das jetzt alle auf den Ladesäulen-Betreibern rumhacken, obwohl die grad ohne echte Förderung versuchen ein Ladenetz in DE aufzubauen.


26.02.2019 08:08    |    Stephen64

Die Frage wäre für mich eher, welches Elektroauto gibt es auf dem Markt, welches mich nicht ständig überwacht und potentiellen Dieben ständig mitteilt, wo es gerade ist?

Sobald es ein nicht-abschaltbares Mobilfunkmodul hat (eCall selbst ist im Normalbetrieb aus und nicht eingebucht), kann es von Kriminellen jederzeit geortet werden. Dank SS7-Protokoll gibt es immer einen Weg, das Modul zu orten wenn eingebucht.

Tesla schießt darüber hinaus noch den Vogel ab. Wie gerade bekannt wurde, speichert Tesla auf seinen Servern jede Sekunde die GPS Position, Geschwindigkeit und weitere Daten. Also ein volles Nutzungs- und Bewegungsprofil.

Gut, bei dem Raser in Berlin, dem sie so 209km/h in. der Stadt nachgewiesen haben, habe ich kein Mitleid. Aber auch als normaler Nutzer haber ich kein interesse an diesem extra tollen Tracking ohne nachvollziehbaren Grund. Eigentlich müsste die Strafanzeige an Tesla schon unterwegs sein, aber die Polizei hat sich auch noch bedankt...

Und gemäß eCall Verordnung muss es eigentlich einen jederzeit manuell auslösbaren Fallback auf Offline geben, weil dies datenschutzrechtlich geboten ist (und das war schon vor der DSGVo!). Das muss jeder Fahrer individuell entscheiden können, weil weder der Besitzer noch der Hersteller das erzwingen darf.


26.02.2019 08:13    |    Goify

Wenn der Tesla autonom immer die angezeigten Geschwindigkeitslimits einhält, kannst du ja kaum zu schnell sein. Dieses Auto ist so etwas wie privater ÖPNV, denn du sitzt passiv drin und er macht alles Notwendige. Buchst du online ein Ticket für den Zug mit Zugbindung, kann dir die DB exakt sagen, wo du wann sein wirst und gewesen bist. Auch sehr gläsern aber von allen akzeptiert.


27.02.2019 20:55    |    BurkhardR

Noch ist der Tesla nicht Level 5 autonom - oder hab ich was verpasst. Andersherum finde ich gut, dass ich in meinem Smartphone sehen kann, wo mein A3 etron gerade ist, vor allem wenn er nicht da sein sollte wo ich ihn vermute....


27.02.2019 21:01    |    notting

https://www.electrive.net/.../

Den Polestar 2 könnte man jetzt hier noch in die Liste aufnehmen.

 

notting


01.03.2019 01:06    |    jennss

Polestar macht es da wie Tesla beim Model 3. Zuerst kommt das teure Modell für 60000 €, dann in 2021 die Version für ca. 40000 €. Trotzdem sehr interessant.

j.


02.03.2019 19:04    |    nickydw

Der EQC mit AMG Line sieht ja schon sehr chic aus, aber ich bleibe dabei mir kommt kein SUV vor die Türe. Von den oben genannten ganz klar M3, er bietet momentan das beste Gesamtpaket aller Elektroautos, mal schauen was und wann VW mit ihrem ID Neo kommen.

Die anderen, ein AMG ohne V8 ist für mich kein echter AMG. Wasserstoff ist in Anschaffung und Betrieb viel zu teuer als das er sich jemals durchsetzen würde. Hybride so wie es sie jetzt gibt sind m.M.n der falsche Weg, die Verbrenner sind zu stark, die E-Maschine zu schwach, Akku zu klein. E-Maschine mit 150-200PS, Akku der es ermöglicht unter jeder Bedienung mindestens 100km elektrisch zu fahren und ein Verbrenner mit 1L und 100PS, oder gleich noch kleiner als REX. Dann wäre das auch für viele Attraktiv, die Hybrid die ich bis Dato gefahren bin hatten alle einen lächerlich hohen Verbauch.

Polestar ist bis jetzt eine Ankündigung mehr nicht, die sollen erst mal liefern und dann kann man mit dem Marktführer vergleichen. Bis dahin kann ich über Schlagzeilen wie "Bye, bye Tesla" nur müde lächeln.


03.03.2019 08:59    |    JürgenS60D5

@Stephen64 : hast Du ein Android–Smartphone? Wenn ja: Du machst dir Sorgen um die Angeblichen Überwachungsfunktionen eines Autos? Du bist bereits gläsern.

 

Jedes Auto, in dem Android Auto benutzt wird, funkt laufend zur eigenen Zentrale. Der Überwachungskönig lautet nicht Tesla sondern Alphabet. Der macht die Millisrden mit Deinen Daten.

 

Im übrigen gibt es viele Autos, in denen das ACC die Tempolimits automatisch übernimmt. Also auch nichts spezifisches seitens Tesla.


03.03.2019 09:26    |    notting

Zitat:

@JürgenS60D5 schrieb am 3. März 2019 um 08:59:57 Uhr:

@Stephen64 : hast Du ein Android–Smartphone? Wenn ja: Du machst dir Sorgen um die Angeblichen Überwachungsfunktionen eines Autos? Du bist bereits gläsern.

 

Jedes Auto, in dem Android Auto benutzt wird, funkt laufend zur eigenen Zentrale. Der Überwachungskönig lautet nicht Tesla sondern Alphabet. Der macht die Millisrden mit Deinen Daten.

 

Im übrigen gibt es viele Autos, in denen das ACC die Tempolimits automatisch übernimmt. Also auch nichts spezifisches seitens Tesla.

1. _Jedes_ _eingeschaltete_ Mobilfunk-Gerät was sich in ein Mobilfunknetz einbucht (SIM-Karte drin und korrekte PIN eingegeben oder 112 gewählt (letzteres IIRC nicht in D weil 112 ohne SIM nicht geht)) kann von den Netzbetreibern rel. gut geortet werden.

2. Aus 1. resultiert, dass das nicht geht, wenn man

- es ausgeschaltet hat. Das kann auch während der Autofahrt ausgeschaltet sein.

- keine SIM drin hat. Braucht man für Offline-Navigation und Multimedia-Bespaßung auch nicht.

Das festverbaute Zeug im Auto lässt sich i.d.R. aber nicht richtig ausschalten bzw. höchstens der Bedienteil und hat i.d.R. seine eigene SIM...

3. Gerade Android-Geräte kann man mit am einfachsten von Überwachung durch Google, Apple & Co. befreien (wobei aber 1.+2. weiterhin gilt).

 

notting


03.03.2019 19:20    |    audijan

Überträgt Tesla überhaupt schon der Tempolimit in den Autopilot? Ich hatte irgendwo mal gelesen, dass das nicht so ist.

 

Allgemein ist das Konzept das Tesla beim Autopiloten verfolgt fraglich. Das Konzept mag für Level 2 Autonomie (ständige Beobachtung durch den Fahrer, ggf. sofortiger Eingriff nötig) funktionieren. Das funktioniert aber darüber hinaus nicht mehr. Tesla ist die einzige Firma, die der Meinung ist man kann autonomes Fahren nur mit Kameras + Frontradar erreichen. Wenn man sich die anderen großen Namen beim autonomen Fahren anschaut (Waymo, Aurora...) oder auch die deutschen Hersteller, dann setzen die relativ einheitlich auf eine deutlich aufwendigere Sensorik. Sind also alle anderen auf dem Holzweg?

 

Ich bin gespannt, was so alles passieren wird, wenn Tesla zum Jahresende die Ampelerkennung und die automatische Routenverfolgung in der Stadt freischaltet. Ich hoffe es verlässt sich niemand darauf und Tesla kommuniziert ordentlich wo die Grenzen des Systems liegen.


03.03.2019 23:45    |    jennss

Zum Autopiloten kam gerade eine neue Meldung:

https://www.t-online.de/.../...nfall-zwischen-tesla-und-lastwagen.html

j.


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