• Online: 1.341

11.08.2008 14:35    |    HyundaiGetz    |    Kommentare (12)    |   Stichworte: Roller, Spritsparen

Vor geraumer Zeit kam im Fernsehen eine Reportage über die steigenden Benzinpreise in Amerika, und die damit verbundenen Probleme einiger großmotorigen und spritverschwenderischen Fahrzeuge.

 

Als Alternative - im Beitrag ging es um das sonnige Kalifornien - fuhr eine Frau seit kurzer Zeit einen Motorroller. Laut Beitrag steigen mittlerweile viele Amerikaner auf zwei Räder um.

 

Im sonnigen Kalifornien ist das sicherlich eine gute Alternative. Die wenigen Regentage dort, kann man sicherlich auch mal überbrücken. Das Gefühl auf den amerikanischen Highways mit einem Roller möchte ich mir aber nicht vorstellen - oder sind die da wohl verboten?

 

In Deutschland - oder zumindest für mich - ist ein Roller allerdings keine Alternative: Hier im Sauerland fahre ich meistens eher "weitere" Strecken (also mehr als 10 km am Stück). In der Stadt ist es aber wohl sicherlich eine gute Alternative. Allerdings: Der Spritverbrauch ist für mich nicht umbedingt eine Alternative: Meinen C1 fahre ich mit 4,5 Liter ca. Einen Motorroller fährt man auch mit ca. 3,5 Liter.


11.08.2008 16:27    |    Wollschaaf

4Takter verbrauchen idR um 2,5l...entdrosselt oder mit Einspritzung landest du bei ca 2l auf 100km. ;)

3,5l fressen nur die 2Takter-ziehen dafür aber auch deutlich besser.


11.08.2008 17:04    |    Spannungsprüfer10176

Selbst das ist noch lasch, wenn man die bewegten Massen miteinander vergleicht.

Was wiegt sone Zwiebacksäge? 100-200kg, wenn überhaupt. Was wiegt der C1? Knapp 900kg,

Da ist eine Spritersparnis um etwa die hälfte beim Roller auch nicht grade der Brüller, im gegenteil, ziemlich erbärmlich eigentlich ;)

 

Dazu kommen dann die weiteren Nachteile im Bezug auf Komfort, Transportfähigkeit und vorallem der Sicherheit -

Für mich der Top-Grund mich nicht auf so ein Ding zu setzen, bei den ganzen Vollidioten die auf der Strasse rumgurken

lieg ich schneller ein halbes jahr im Krankenhaus als mir lieb ist, wenn ich mir nicht gleich das Genick dabei breche.

 

Sicher hat so ein Teil auch Vorteile: Absolut gesehen weniger verbrauch, "schummeln" im Verkehr (sich bei ner roten Ampel vorne hin stellen ;)), bessere Parkmöglichkeiten, Versicherung deutlich preiswerter, aber die Nachteile überwiegen dann zumindest für mich doch deutlich.


11.08.2008 18:56    |    fate_md

Ich fahr nun seit 3 Jahren einen als reines Kurzstreckenfahrzeug und möchte das Ding absolut nicht mehr missen. Hab halt die Option Auto oder Roller, je nach Ziel und Wetter. Relativiert auf die Motorleistung ist der Spritverbrauch eines Rollers abstrus hoch, absolut gesehen ist es aber immernoch lächerlich wenig, ich fahre meinen mit rund 2.8l / 100km. Im Kurzstreckenverkehr gönnt sich mein Auto da locker das 4fache.

 

Das Argument "wenig Platz" ist übrigens ne Frage der Organisation. Mit Helmfach, TopCase, Ablage vorn und Trittbrettnutzung hab ich damit schon komplette Wochenendeinkäufe incl. Sixpack Selters gemacht, geht alles.


11.08.2008 19:23    |    Druckluftschrauber2011

Lass Benzin mal 1,50 € kosten und mein Auto gönnt sich ca. 7 L auf 100km.

Macht also 10,50 € pro 100 km. Den Roller fahre ich mit 2 L auf 100 km. Macht also 3 €.

Ein Gewinn von 7,50 €.

 

Wenn ich mir einen Roller für 1000 € kaufe, dann hat sich der ja schon nach 13.333 km gerechnet! Jetzt mal ohne zusätzliche Kosten für Vers. Steuern, Reperaturen und Verschleißteile zu berechnen.

 

Also ich kaufe mir keinen!


11.08.2008 20:15    |    Papstpower

Nur das sich so nen Baumarktmüll für unter 1.000€ nicht rechnet. Die halten nähmlich nicht so lange um die 13tkm zu fahren... Da drückst du gut Teile nach. Wer sparen will: 125er 4takter... Gute Leistung, 2,5L verbrauch und schon nach 1Jahr billiger in der Versicherung als ein Roller... Und vor allem legal schneller als ne 45km/h Krücke...

 

Mein "offener" 50er Roller nimmt überland mit niedriger Drehzahl 4,2L, im Stadtdschungel bis zu 5,3L--- Dafür aber viel schneller als nen Auto und keine Parkplatzprobleme...


11.08.2008 20:24    |    Spannungsprüfer10176

@Fate: Naja, da muss man aber schon ordentlich stopfen und Sortieren, damit man das da alles unterkriegt. Vorallem wenn du mal sperrige Sachen wie Klopapierrollen oder Küchentücher transportieren willst, wenn du die überhaupt einigermaßen sicher an dem Teil befestigen kannst. Da hab ich dann doch lieber mein Auto. Klappe auf, Kram reinschmeissen, Klappe zu, fertig :D

 

Und nur für Kurzstrecke nen Roller? Da kann man auch gleich das Fahrrad nehmen, das ist im Stadtverkehr nochmal wesentlich agiler als ein Roller (Radwege, Gehsteig, Fußgängerwege an Ampeln nutzbar), kostet nach der anschaffung praktisch nix, und kriegt auch nicht weniger geschleppt als die motorisierte Variante, mit passenden Taschen und Halterungen.


11.08.2008 21:36    |    fate_md

Das is wohl wahr, aber Faulheit siegt :D

Und aufm Fahrrad kann man nicht oder nur schlecht zu zweit fahren. Das Ding hat mich in der Anschaffung 666€ gekostet und vielleicht 50€ an Ersatz und Verschleissteilen die notwendig waren, dann noch n paar Euro fürn Spieltrieb, aber die wären nicht notwendig.

Und nach 25km Fahrrad fahren weisste was du gemacht hast, aufm Roller ist das (bei schönem Wetter) voll chillig. Bei Dreckwetter steig ich auch nur ins Auto. Nur ist die Kostenbilanz bei mir halt ne andere.

 

Auto auf Kurzstrecke bin ich mit 12l dabei, mitm Roller eben 2.8l, im Serientrimm lag der bei 2.2l etwa. Rest kann sich jeder selbt ausrechnen. Von Verschleiss auf Kurzstrecken fang ich gar net erst an.


11.08.2008 23:03    |    Duftbaumdeuter28339

Eigentlich eine überflüssige Debatte. Wer Roller(oder ~Fahrer) nicht mag, wird sich nicht nach ein paar Argumenten so ein Zweirad zulegen. Ich fahre seit annähernd einem Jahr meine Kurzstrecken fast nur mit dem Roller (Runner 200). Mit einem 45 km/h-Teil würde ich mich aber tatsächlich nicht in den Großstadt-Dschungel trauen. Aber ich möchte trotzdem kurz paar Punkte ansprechen:

 

Verbrauch:

Allzu oft wird der Stadtverbrauch des Rollers mit dem Gesamtverbrauch des Autos verglichen. Mein Diesel braucht im Schnitt auch nur 6L/100km. Aber nie im Leben in der Stadt. Da bin ich mindestens bei 7,5 mit dem Auto gegen 4,0 mit dem 200er.

 

Gewicht:

Das Verhältnis Gewicht-Verbrauch ist bei dem Roller wirklich nicht rekordverdächtig. Trotzdem interessiert mich doch nur, wie ich mit meinen 75kg preiswert durch die Stadt komme. Und da braucht der Roller sogar als 200er nur etwa die Hälfte. Was hat man davon, wenn das Auto bei zehnfachem Gewicht "nur" das Doppelte verbraucht?

 

Vorteil Parkplatz:

Das hier das Zweirad generell im Vorteil ist, dürfte kein Geheimnis sein. Bei Rollern mit Helmfach muß man noch nicht mal Helm+Handschuhe mitschleppen.

 

mfg

hoffi428


12.08.2008 03:32    |    Papstpower

Deine 4L aber dann auch nur wegen der Automatik... Schaltung bei ner 125er würde weit weniger nehmen...


12.08.2008 19:03    |    Duftbaumdeuter28339

Das ist richtig. Dazu kommt, daß ich in der Wuppertaler Gegend unterwegs bin. Da gehts praktisch nur bergauf/bergab. Im Bekanntenkreis habe ich einen 250er, welcher quasi nur Flachland sieht. Der kommt trotz einem Plus von 50ccm und 40kg höheren Eigengewicht zusätzlich mit lediglich 3L aus. (Nexus 250)


14.12.2008 11:01    |    Spiralschlauch29494

Alternative Motorrad aber Motorroller käme mir nie in die Tüte. Ich finde diese Vehikel gehören verboten. Viel zu laut und ineffizient.


04.03.2009 01:14    |    Andreas.74

Roller fahren ist cool ,man ist viel freier ,beim Einkaufen und bei den Benzin preise und so .


Deine Antwort auf "Alternative Motorroller?"

Blogempfehlung

Mein Blog hat am 29.10.2008 die Auszeichnung "Blogempfehlung" erhalten.

Verursacher.

HyundaiGetz HyundaiGetz

Skoda

 

Treue Anhänger. (89)

Beobachter.

  • anonym
  • HerrLehmann
  • profil35
  • Manitoba Star
  • Miwo-91
  • jkuester