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Halbgott

Eindrücke niedergeschrieben

10.08.2011 17:50    |    Druckluftschrauber2011    |    Kommentare (4)    |   Stichworte: cottbus, Gesellschaft, Hartz IV

Es gibt so Dinge, die ich hier wirklich mag und Dinge, die ich in meinem Wohnumfeld hasse. So geht es wohl jedem.

 

Familie Hartz bei mir im Haus hat einen traurigen, doch irgendwie auch sehr amüsanten täglich wiederkehrenden Brauch. Das nach Haus kommen mit den 4 oder 5 Kinder. Ich weiß es nicht so genau.

 

Wenn man so gegen 17:30 Uhr zu Haus ist, was eher selten vorkommt, kommt nämlich o.g. Familie Heim, was einem ein kopfschüttelndes lächeln abverlangt. Es beginnt mit dem Öffnen der Autotüren und der Flucht der Kinder, woraufhin erst einmal gerufen, im unmittelbaren Anschluss geschrien wird. Nachdem weder das eine noch das andere fruchtet, wird gedroht (Kein neues Rad, kein TV, kein Essen etc.). Nach mehreren Versuchen gelingt es dann schließlich.

Unterdessen ist einer der Eltern bereits im Hausflur, was an dem "kommst du jetzt? Kommst du jetzt endlich?" deutlich wird, während draußen eher ein "Wenn du nicht sofort kommst, dann..." laut gebrüllt wird.

 

Währende 10 Minuten vergehen, ein Teil der Familie in der Wohnung angekommen ist, ein Teil im Treppenhaus sitzt (ja, da sitzen die Kinder auch gern allein im Dreck) und der letzte Teil dabei ist, das Haus zu betreten, steigt die Lautstärke im Treppenhaus an.

Das eine Elternteil findet es meist suboptimal das 1-2 Kinder eben sitzen oder liegend im Treppenhaus verweilen und teilt dies auch gern lautstark mit. Nach 15 Minuten ist dann schon fast die ganze Familie aus dem Auto, um das Haus und in der Wohnung.

 

Jetzt hört man sie höchstens nur noch, wenn man das Haus verlässt und sie sich auf dem Balkon aufhalten oder ein Fenster offen ist. Anscheinend wird die Lautstärke innerhalb der 4 Wände nämlich nicht signifikant gedrosselt.

 

Fröhliches Familienglück. Und damit es noch schöner wird, ist das nächste Kind unterwegs. :)

Bloß Sachen werden sie nicht mehr aufhängen können. Seit vorgestern liegen alle Wäscheklammern nämlich auf dem Parkplatz und ich vermute, dass sie da auch noch eine Weile liegen werden.

 

Am Anfang war ich noch geschockt. Jetzt finde ich es nur noch unterhaltsam.


10.08.2011 18:10    |    Schattenparker31458

Kenn ich so 1:1, nur handelt es sich dabei um meine Schwester und ihre Kinder....

 

blöderweise wohne ich unter ihr, daher ist die einzig segensreiche Zeit jene, wo die nicht zugegen sind :))


16.08.2011 22:13    |    Fensterheber15352

Hier in der Gegend wohnt zwar keine Familie Hartz, aber das bedeutet mitnichten, daß es ruhiger ist, denn Kinder gibt es hier sehr viele, nur eben auf mehr Familien verteilt. Glücklicherweise sind hier die Kinder die einzigen, die herumschreien. Aber ehrlich gesagt ist das am Sonntag Nachmittag auf der Terasse auch nicht gerade meine Lieblingsbeschallung, aber so sind Kinder nun mal. Hier muß ich mich immer wieder selbst um mehr Toleranz anhalten. Wenn allerdings die Eltern permanent herumschreien würden, dann würde ich schon mal eine Ansage machen.


18.08.2011 11:38    |    XC70D5

Familie HARTZ? Dürfen die überhaupt ein Auto haben?

 

Würde ich mal ansch***. Wenn die mehr zu Fuß gehen müssen, sind sie vielleicht zu kaputt, um noch rumschreien zu können :rolleyes:

 

 

 

;)


20.09.2011 18:23    |    checkyChan

@XC70D

 

Yep, das dürfen sie, sofern es preislich eine gewisse Grenze nicht überschreitet.

 

@Halbgott

 

Was müsste passieren, damit du dich beim Vermieter über Familie Flodder beschweren würdest? :confused:


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