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24.08.2015 14:52    |    Ascender    |    Kommentare (179)

Hallo liebe Motor-Talker,

 

in meiner neuen Serie stelle ich Fahrtechniken zum sportlichen Fahren vor.

Ich will in meinem Blog damit einen Platz zur Diskussion schaffen, und so auch Einsteigern eine Möglichkeit geben zu differenzieren: Was ist Mystifizierung, und was macht wirklich schnell? Welche Vorteile und Nachteile bringen gewisse Techniken?

 

Wir fangen mit einer Fahrtechnik an, die ich als äußerst wichtig erachte. Gemeint ist "Heel & toe", oder auf Deutsch: "Spitze-Hacke-Technik".

 

Fußpositionen beim RunterschaltenFußpositionen beim RunterschaltenEs handelt sich dabei um eine fortgeschrittene Art des Zwischengas geben, welche bei Fahrzeugen mit manuellem Getriebe angewandt werden kann.

Diese Technik bezieht alle drei Pedale und den Schalthebel - und das zur gleichen Zeit - mit ein. Diese Fahrtechnik ist relativ schwierig zu erlernen, wenn man es aber kann, dann will man garnicht mehr anders.

 

Ein kleiner Einspieler, was mit dem Heel & Toe-Downshift so möglich ist. Im 996 GT3 sehen wir den Rennfahrer Mike Rockenfeller furios Runterschalten:

 

 

 

Ablauf, ihr fahrt auf eine Kurve zu:

 

1. Mit der rechten Fußspitze bremsen

2. Mit dem linken Fuß die Kupplung treten

3. Mit der Hacke des rechten Fußes das Gaspedal "stoßen", dabei den Fuß nicht von der Bremse lösen!

4. Runterschalten

5. Kupplung lösen

6. Bremse lösen

 

Vorteile:

 

Durch den Zwischengasstoß wird die Motorendrehzahl an die Drehzahl des Antriebsstrangs angepasst. Dadurch kann sich kein Schleppmoment aufbauen, welches man sowieso vermeiden möchte, da hierdurch die Antriebsachse kurzfristig blockieren kann! Insbesondere aus hohen Drehzahlen ist das enorm wichtig.

Ein weiterer Vorteil ist, dass man schon während des Bremsvorgangs die Motorbremskraft mitbenutzen kann. Des Weiteren befindet man sich ohne Zeitverlust im richtigen Gang um nach der Kurve wieder optimal zu beschleunigen.

 

Die Fahrtechnik lässt sich auch im Alltagsverkehr anwenden, und man kann sie sogar im Stand üben. Es ist dabei einfacher, wenn das Fahrzeug über ein stehendes Gaspedal verfügt, was in allen ernsthaften Sportwagen aber Standard sein sollte - etwa bei Porsche, Corvette, BMW, etc. Mit einem hängenden Gaspedal ist es etwas schwieriger, das gebe ich zu - allerdings auch nicht ganz unmöglich.

 

Da es in Schriftform nicht sehr anschaulich ist, verlinke ich hier ein weiteres Video, bei der man die Beinarbeit des Fahrers besser betrachten kann.

 

 

 

 

 

Habt ihr Anregungen oder Fragen? Dann hinterlasst einen Kommentar.

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24.08.2015 15:16    |    Goify

Ich nutze diese Technik bei unseren Subarus manchmal im Winter, denn diese lassen sich dadurch besser schalten. Im Sommer ist das kein Problem, wodurch ich im Herbst diese Technik erst immer wieder einüben muss. Muss man nicht bremsen, tut es natürlich ein einfacher Gasstoß mit dem ganzen Fuß.

Ansonsten fahre ich Automatik und nutze auch dort manches Mal beide Füße, aber eher aus Spaß und nicht, weil ich ein WRC-Turbomonster fahre, was beim Bremsen am Gas bleiben muss, damit es nicht zu viel Ladedruck verliert.


24.08.2015 15:19    |    Webman

Sry aber Schwachsinn und für den normalen Straßenverkehr absolut untauglich und gefährlich!

 

Zwischengas muß man bei Vollsynchronisierten Ottonormalo Autogetrieben auch nicht geben zumal hier auch keiner einen echten Rennwagen bewegen wird und falls doch dann nur auf der Rennstrecke und die wissen für gewöhnlich wie man richtig fährt und schaltet!

 

MfG

Webman


24.08.2015 15:30    |    Ascender

Danke für deinen Kommentar, Webman.

Ich weiß ehrlich gesagt nicht wieso das Schwachsinn sein sollte, und wieso das im normalen Straßenverkehr gefährlich ist. Scheinbar hast du dir den Beitrag auch überhaupt nicht durchgelesen. Und natürlich fahre ich einen Rennwagen. ;)

Und nicht jeder Amateur-Rennfahrer weiß wie man richtig schaltet. Der Blog dient zur Information, und jeder kann selbst üben (übrigens auch im Stand).

Mir hat das damals keiner gesagt, dass man so schalten kann und - auf der Rennstrecke es auch tun sollte - das habe ich mir alles selbst abgeschaut und angeeignet. Damals gab es auch keine vernünftigen Videos.


24.08.2015 15:42    |    Webman

Gerne und sry aber habe es leider vollständig gelesen und mit Rennwagen meinst du den roten 3er?

 

Und gefährlich finde ich es weil sowas auf normalen Straßen nichts zu suchen hat denn wenn mal wieder so ein "Könner" dann in Panik und weil es besonders schnelle gehen muß das falsche Pedal erwischt oder abrutscht usw... und dann eine Oma, Opa, Mama, Papa, Kind oder auch irgend einen Gegenstand umballert siehst du das vielleicht anders!

 

Auf der Rennstrecke kann jeder fahren wie er möchte (natürlich auch mit Grenzen) aber selbst da sind die meisten Hobbypiloten mit ganz normalen Serienautos oder bestenfalls mit Leistungsgesteigerten und/oder Tiefergelegten Fahrzeugen unterwegs und die haben wahrscheinlich in den seltensten Fällen ein echtes Renngetriebe an Board mit denen man so fahren muss um die letzten hundertstel raus zu holen!

 

Also ich bleib dabei ist in meinen Augen schwachsinn und gefährlich sowas auf öffentlichen Straßen zu versuchen, so eilig kann man es garnicht haben!!

 

MfG

Webman


24.08.2015 15:50    |    Ascender

Ja, der rote 3er ist mein Rennauto.

Jeder sollte so fahren, dass er sein Fahrzeug jederzeit beherrschen kann. Das gibt die Straßenverkehrsordnung so vor, und wer das nicht kann, der sollte es lassen. Ganz ehrlich.

 

Das hat auch nichts mit Renngetrieben zu tun. Auch beim vollsynchronisierten Getriebe kann es sinn machen, etwa wenn man aus hohen Drehzahlen runterschaltet. Ich saß neulich erst neben einem Schulfreund mit seinem E46 M3. Der Kollege ballerte über die Autobahn, und als er die Ausfahrt nehmen wollte, hat er ohne Zwischengas runtergeschaltet. In der Folge blockierte kurz die Hinterachse. Ein Glück, dass er das Lenkrad geradegehalten hat.

 

Das hat auch nichts mit eilig haben zu tun. Ich wende es jeden Tag an, auch auf dem Weg zur Arbeit. Das heißt ja nicht, dass man sein Fahrzeug schnell bewegen muss.


24.08.2015 16:05    |    Webman

Komisch wenn es nicht ums Schnellfahren ging wieso kommt dann ein Beispiel von dir mit deinem Freund "der über die Autobahn ballert" wahrscheinlich dann viel zu schnell die Ausfahrt nimmt, sich dann verschaltet und dann die Räder Blockieren? Ich bin schon unzählige Autos gefahren und keines davon hat selbst bei zügiger Kurvenfahrt und Runterschalten nie die Räder zum Blockieren gebracht und das mit einer ganz normalen Fahrtechnik also lag es beim E46 wohl eher nicht an der Schalttechnik sondern eher aber am grundsätzlichen Fahrverhalten und das auf öffentlichen Straßen!

 

Auf der Rennstrecke mag das jeder handhaben wie er möchte aber nicht wenn man mich oder andere auf öffentlichen Straßen mit solchem "Können" Gefährdet! Vielleicht magst du das ja in deinem Text oben anpassen?

Auf der Rennstrecke halte ich das zwar mit unseren Ottonormalo Kisten zwar auch für quatsch aber da kann wenigstens nicht soviel passieren!

 

MfG

Webman


24.08.2015 16:11    |    Ascender

Der Kollege hat sich an die STVO gehalten. Er hätte auch auf der Abfahrt ganz normal bremsen können, er hat aber dabei zu früh runtergeschaltet. Offenbar wusste er nicht, dass er Zwischengas geben muss. Ich mache ihm da keinen Vorwurf. In den Fahrschulen bringt man den Leuten heutzutage auch nichts mehr bei.

Davon abgesehen bin ich jeden Tag damit unterwegs. Ich halte mich sehr genau an die Speedlimits und habe keinen einzigen Punkt in Flensburg.

 

Ein weiteres Anwendungsgebiet kann bspw. auch das Anfahren am Berg sein. ;) Dann braucht man auch nicht die Handbremse. Also, immer schön locker bleiben. ;)

 

Ich mag es in meinem Text oben nicht anpassen, da es grundsätzlich falsch ist diese Fahrtechnik als "gefährlich" darzustellen. Es entspricht nicht den Tatsachen.

 

Auf der Rennstrecke spart es Zeit und es schont die Bremsen.


24.08.2015 16:11    |    Goify

Ascender, die Diskussion geht in die völlig falsche Richtung.


24.08.2015 16:17    |    Webman

@Ascender

Ja sagst du, ok ich sehe das halt anders!

Und ich kann auch am Berg anfahren ohne deine technik und ohne die Handbremse zu benutzen! Vielleichst überlegst du dir mal warum man solche Sachen in der Fahrschule nicht beigebracht bekommt! Ich denke nicht das es da eine geheime Verschwörung gibt den Autofahrer zu verdummen oder das die das nicht könnten wenn sie wollten!

 

MfG

Webman

 

PS. Wenn man worte benutzt wie "über die Autobahn Ballern" dann sollte man sich darüber im klaren sein wie das auf andere wirken kann!


24.08.2015 16:17    |    dodo32

Zitat:

Sry aber Schwachsinn und für den normalen Straßenverkehr absolut untauglich und gefährlich!

Genau das Gegenteil ist der Fall, wenn man gerne etwas zügiger unterwegs ist. Und selbst wenn nicht, schont man damit das Material.

 

 

Zitat:

Zwischengas muß man bei Vollsynchronisierten Ottonormalo Autogetrieben auch nicht geben zumal hier auch keiner einen echten Rennwagen bewegen wird und falls doch dann nur auf der Rennstrecke und die wissen für gewöhnlich wie man richtig fährt und schaltet

Auf der Rennstrecke kann jeder fahren wie er möchte (natürlich auch mit Grenzen) aber selbst da sind die meisten Hobbypiloten mit ganz normalen Serienautos oder bestenfalls mit Leistungsgesteigerten und/oder Tiefergelegten Fahrzeugen unterwegs und die haben wahrscheinlich in den seltensten Fällen ein echtes Renngetriebe an Board mit denen man so fahren muss um die letzten hundertstel raus zu holen!

Boah :rolleyes:. Du kannst Dir ja gerne mal ein (historisches) Rennauto leihen, am besten mit einer Sperre an der HA und dann die Gänge einfach so reinkloppen, beim zurückschalten. Das ganze im Idealfall noch bei Nässe auf der Nordschleife. Dann reden wir weiter...

 

Ich für meinen Teil habe einen "echten" Rennwagen. Allerdings sind die Grenzen hier fließend denn es gibt Reglements, die ausdrücklich eine Straßenzulassung fordern und auch das, sind "echte" Rennautos.

 

Zum Topic: guter Artikel! Ich habe eine kleine Ewigkeit gebraucht, bis ich es drauf hatte. Allerdings war der Grund, dass es nicht schon früher geklappt hat, ziemlich trivial. Gas und Bremse hatten beide Aluauflagen was zur Folge hatte, dass ich ab und an beim bremsen Gas gegeben habe und beim Versuch die Technik anzuwenden, bevor ich zum eigentlich Gasstoß kam, Gas gegeben habe weil die Pedale zu nah beinander waren. Dann hab ich vor dem Pannonia das Alupedal vom Gas abgeschraubt und seit dem klappt es. :):) Draufgekommen bin ich nachdem ich einen Golf als Leihwagen hatte. Da hat's (meistens) geklappt also musste es ja einen Grund geben, warum es am BMW nicht ging..

 

Hier sieht man es einige male ganz gut: https://www.youtube.com/watch?v=0ShUQbVJhAw


24.08.2015 16:19    |    Webman

@ dodo32

 

Wer redet hier von historischen Rennwagen????

 

MfG

Webman


24.08.2015 16:20    |    dodo32

Zitat:

Wer redet hier von historischen Rennwagen????

...der Blogersteller? Wir haben im Grunde identische Autos, die die gleichen Anforderungen an den Fahrer stellen.


24.08.2015 16:21    |    Ascender

Zitat:

PS. Wenn man worte benutzt wie "über die Autobahn Ballern" dann sollte man sich darüber im klaren sein wie das auf andere wirken kann!

Das stimmt natürlich. Ich habe das im nachfolgenden Kommentar ja auch entsprechend näher erläutert.

 

@dodo32

 

Feindet euch nicht an. Das bringt doch nichts. Diskutiert sachlich. Jeder hat seine Argumente.

Neben den Bremsen schont es übrigens auch Kupplung und Motor. ;)


24.08.2015 16:24    |    Webman

@ dodo32

Also der rote 3er ist mit Sicherheit kein Historischer Rennwagen ansonsten ging es hier nur um den Fahr / Schalt-technik! Zumal der rote 3er ganz sicher kein Rennwagen ist sondern ein etwas umgebauter Serien 3er ist!

 

MfG

Webman


24.08.2015 16:25    |    dodo32

Zitat:

Neben den Bremsen schont es übrigens auch Kupplung und Motor

Den ganzen Antriebsstrang. Wenn man die Gänge so reinhaut dann gab das jedes mal einen Schlag dass ich dachte, gleich fällt die Mühle auseinander. Bei mir ist allerdings auch das Differential und der Motor starr verschraubt. Unter anderem deswegen war es höchste Zeit, dass das sitzt. Das fahren ist so wesentlich angenehmer und man bringt nicht so viel Unruhe in den Anbremsvorgang hinein. Sind eh schon schwer genug zu fahren die alten Dinger


24.08.2015 16:27    |    dodo32

Zitat:

Also der rote 3er ist mit Sicherheit kein Historischer Rennwagen ansonsten ging es hier nur um den Fahr / Schalt-technik! Zumal der rote 3er ganz sicher kein Rennwagen ist sondern ein etwas umgebauter Serien 3er ist!

Wie gesagt, die Grenzen sind fließend. Die ersten E30 kamen vor 33 Jahren auf den Markt also ist das Auto ein historischer Rennwagen, denn er ist nach meinem Kenntnisstand nach Gruppe N aufgebaut


24.08.2015 16:29    |    Ascender

@Webman:

 

Etwas umgebaut ist dann doch "leicht" untertrieben. ;)

Nahezu jede Schraube ist anders als bei einem normalen Straßenfahrzeug. Die Straßenzulassung hat er noch, und alle Dinge sind auch korrekt in den Fahrzeugpapieren eingetragen. Das bringt mir Vorteile bei der An- und Abreise, sowie bei manch einem Reglement. Es gibt, wie dodo schon ausführte, Rennserien bei denen eine Straßenzulassung explizit vorgeschrieben ist.

Aber das ist auch nicht das Thema.

 

Das Thema ist doch, dass eine Schalttechnik prinzipiell nichts gefährliches darstellt, auch im öffentlichen Straßenverkehr nicht. Man muss für das Runterschalten ja nicht schnell sein, wie ich ebenfalls schon ausgeführt habe.

Daher verstehe ich auch die Aufregung hier nicht.


24.08.2015 16:31    |    Ascender

Hier noch ein aktuelles Foto. ;)


Bild

24.08.2015 16:34    |    dodo32

Die Scheibe offen zu lassen ist aber mutig. ;) Dürft ihr das? Bei uns ist das nicht erlaubt. Außer es ist ein Schiebefenster


24.08.2015 16:36    |    Ascender

Ja, bei der Serie darf ich das. Das war auch leider notwendig, da es durch das fehlende Dämm-Material und die Sonne an diesem Tag schon echt abartig warm geworden ist. Ich habe das auch flo-95 zur Liebe getan.


24.08.2015 16:40    |    dodo32

Das kenne ich. :D Bei mir verfärbt sich sogar die Farbe im Beifahrerfußraum aufgrund der Strahlungswärme vom Fächerkrümmer :D


24.08.2015 16:42    |    Ascender

:D Das sieht man bei dem roten Lack nicht so sehr. Aber es ist schon abartig. Die Füße werden teilweise so heiß, dass man den Eindruck hat sie verbrennen gleich. Wir waren drei Stunden im Auto. Der Auspuff, das Getriebe, der Motor, das strahlt halt alles ab.


24.08.2015 16:53    |    Goify

Ich habe ja keinen Rennwagen, aber ein Wandlergetriebe wird im Sommer arschheiß und wäre keine Dämmung herum, würde die Wasserflasche in der Halterung zu kochen beginnen. So wird sie nur etwa 45 °C warm und ist somit untrinkbar.

 

Gibt es eigentlich eine einfache Möglichkeit, die Stellung von Gas zu Bremse zu verändern, ohne die hässlichen Edelstahlkappen zu montieren? Ich fahre ja keine Rennen und daher ist der Druckpunkt nicht so tief, womit man für das Gaspedal zu weit draußen ist und sich fast das Fußgelenk brechen muss, um anständig Zwischengas geben zu können.

 

BTW, mein Bruder kombiniert das Zwischengas mit Zwischenkuppeln, also er gibt nur Gas, wenn er den Gang rausgenommen hat. Das dauert kaum länger als bei mir, dafür ist er echt flott mit den Füßen. Das ist aber eher eine Spielerei und er macht es, weil es Spaß macht.


24.08.2015 16:56    |    Ascender

Hm, eine einfache Möglichkeit (baulich) gibt es jedenfalls nicht. Man kann natürlich einen komplett anderen Satz Pedale verbauen. Die findest du jedoch hässlich. Bei meinem BMW ist die Pedalstellung von Werk aus bereits perfekt.


24.08.2015 16:57    |    dodo32

Zitat:

Edelstahlkappen

Ja, es gibt von OMP eine Alternative. Die sind aus Alu und bieten eine rutschfeste Oberfläche: http://www.sandtler24.de/omp/503860/alu-pedale.html

Kannst ja ein bischen auf der Seite stöbern. Vielleicht findet sich auch noch etwas anderes


24.08.2015 16:57    |    PIPD black

@Webman mal den Blog weiter verfolgen, dann sollte sich das mit dem Rennauto selbst erklären. Oder ins Profil des BE schauen.;)

 

@Kosta: Irgendwo hatten wir das Thema schonmal.....zumindest das eine Video kommt mir sehr bekannt vor.:p


24.08.2015 17:00    |    Ascender

Ja, es ist mein Lieblings-Video. Das habe ich schon häufiger verlinkt. Ich fand aber, dass es einen eigenen Blog-Artikel verdient.


24.08.2015 17:01    |    Goify

dodo, das schaut schon mal ganz gut aus. Mal sehen, in wie weit der Impreza zumindest optisch in Richtung Rallye gehen soll. Gibt die Überlegung, bei kleineren Stoppelacker-Rennen mal mitzumachen, wo an die Sicherheitseinrichtungen keine zu großen Anforderungen gestellt werden. Käfig ist aktuell bei einem im Alltag genutzten Fahrzeug keine Alternative.


24.08.2015 17:04    |    Ascender

Oh, Stoppelfeldrennen gehen aber ganz schön auf die Substanz. Willst du das wirklich mit einem Alltagsauto machen?

Ich denke da auch an den Kühler, und das ganze Plastikzeugs,...


24.08.2015 17:05    |    dodo32

Zitat:

Käfig ist aktuell bei einem im Alltag genutzten Fahrzeug keine Alternative.

Da könntest Du mal bei www.heigo.de nachsehen. Zumindest für unsere (Kostas und meiner) alten Kisten gibt es Käfige ohne Türkreuz. Hatte ich im Golf auch. Das geht dann mit dem ein- und aussteigen eigentlich ganz gut. Klar, wenn man einen Rennsitz hat und den so wie ich praktisch direkt am Boden verschraubt, sieht es auch wieder anders aus. Aber solche Sitze bekommt man i.d.R. sowieso nicht ohne weiteres eingetragen.


24.08.2015 17:11    |    Goify

Der Käfig stört eher bei der Beladung des Kofferraums. Muss man eben mal sehen, denn der Wagen ist eigentlich eh übrig und vielleicht baut man ihn tatsächlich komplett um und wenn es nur zum Spaß ist und er nie bei Rennen eingesetzt wird. Die nächste Rennstrecke ist in Salzburg und Bergrennen zwar näher dran (St. Agatha), aber da braucht man was potenteres um wenigstens Spaß dabei zu haben.


24.08.2015 17:17    |    dodo32

Zitat:

Der Käfig stört eher bei der Beladung des Kofferraums

Ups, daran hab ich nicht gedacht. :eek: Am WE des fünften auf den sechsten September..., ist übrigens Histocup in Salzburg. Kannst ja vorbeikommen :)


24.08.2015 17:19    |    Goify

Hört sich gut an. Mal sehen, ob das was wird. Baue ja daheim noch kräftig um.


24.08.2015 17:21    |    Ascender

Es ist auch die Frage ob sich das bei dem Impreza überhaupt lohnt. Das ist ja auch kein STi. Einen Käfig kann man in der Regel nicht mehr so einfach zurückbauen. Das heißt, wenn das Auto irgendwann verkauft werden sollte, dann wird man es schwer los. Der Normalo kann damit nix anfangen, und der Racer schaut lieber gleich nach einem STi.


24.08.2015 17:32    |    Goify

Der Wagen hat eh kaum noch nen Wert, daher kann man solche Experimente schon machen. Hast aber recht, ist kein STi, sondern ein normaler Sauger. Geht ja auch eher um den Spaß am Basteln. Repariert haben wir schon ne ganze Menge inkl. so Sachen wie Kupplungstausch und nun wollen wir uns etwas mit der Thematik höhere Kurvengrenzgeschwindigkeiten herantasten, ohne das auf öffentlichen Straßen austesten zu wollen. Geht ja eben nur um ein sportliches Fahrgefühl.


24.08.2015 17:35    |    dodo32

Was ist das für ein Auto? Ein Subaru? Ich kenne mich da nicht aus


24.08.2015 17:38    |    Goify

Ja, ein Subaru Impreza mit 2 Litern Hubraum und milden 125 PS Baujahr 2003 als Kombi, also ohne Möglichkeit, ne fette Frittentheke installieren zu können. :D


24.08.2015 17:46    |    dodo32

Zitat:

also ohne Möglichkeit, ne fette Frittentheke installieren zu können. :D

DAS geht mal gar nicht. :D:D :D. Muss sich Kosta auch noch was einfallen lassen. An ein richtiges Rennauto gehört nämlich ein Spoiler! Ob vorne oder hinten ist egal. Und da Kosta keinen hat..., hatte einer der Vorredner wohl recht: kein echtes Rennauto :D:D:D:D

 

Ne, ernsthaft. Guck mal das Pic an ;). Youngtimer beim Histocup und ich glaub bei der Challenge fährt auch einer. Oder isses der gleiche. :cool:


Bild

24.08.2015 17:48    |    Ascender

Also um die reine Leistung geht es im ersten Moment auch nicht. Die Fragen, die du dir stellen solltest:

 

- Was habe ich damit vor?

- Will ich das Auto irgendwann verkaufen?

- Wie stelle ich die Finanzierung an?

- Nach welchem Reglement möchte ich aufbauen?

- Habe ich überhaupt eine Chance gegen andere Teilnehmer damit - und wenn nicht - kann ich damit leben?

- Gibt es spezielle Teile auf dem Markt?

- Wie haltbar ist die ganze Technik?

 

Sei dir gesagt, dass ich vor langer Zeit mit dem Rally-Sport aufgehört habe, weil es unfassbar teuer (!!!) ist. Es geht ständig was kaputt, die Pisten sind alle sehr böse zu den Autos, und wenn man crasht, dann richtig.

 

Mit 2 Litern Hubraum nur 125 PS auf die Beine zu stellen ist schon arg wenig, und es werden dir alle in der Hubraumklasse um die Ohren fahren.

Mein 318i (welcher zum 318iS umgebaut wurde) stemmt aus 1,8 Litern Hubraum (ebenfalls Sauger) immerhin 140 PS auf die Kurbelwelle - zudem ist die Hinterachse und das Getriebe kurz übersetzt - eine viel bessere Ausgangsbasis.

 

Wenn es nicht unbedingt ein Subaru sein muss, würde ich dir empfehlen mal lieber nach einem alten BMW Ausschau zu halten. Ein E36 Compact ist für Rally sehr gut geeignet, wegen des kurzen Radstands, und der allgemein sportlichen Auslegung, den günstigen Ersatzteilpreisen, dem breiten Rally-/Motorsport-Teileangebot, und überhaupt...

Ich habe da jetzt nicht die Markenbrille auf, versprochen. Ich finde Subarus extrem geil, aber ein Rally-Umbau lohnt sich mit deinem nicht.

 

Stoppelfeldrennen würde ich auch nicht damit machen. Meine Kiste würde da wohl auseinanderfliegen, und man kriegt das Auto hinterher nie wieder sauber. Der Niclas hat doch erst kürzlich einen Corsa B geschenkt bekommen, den er dafür komplett auseinandergefrickelt hat. ;) In der Regel werden die Autos nur für das eine Stoppelfeldrennen aufgebaut, und hinterher weggeschmissen. :D

 

Ich könnte mir eher vorstellen, dass du mit dem Subaru mal ein paar Fahrertrainings machst. Das geht nicht so auf die Substanz, und man lernt allehand.

Danach kann man ja weiter sehen.


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