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16.10.2015 09:49    |    Ascender    |    Kommentare (50)

Hallo liebe Motor Talker!

 

Der letzte Rennstreckenbesuch ist schon eine Weile her, und der Bericht ist in Verzug. Die Umstände werde ich hier im Folgenden erklären, und ich denke, dass ihr dafür Verständnis haben werdet.

 

Ich hatte mich für den sechsten Lauf bei der Serie GLP-1 am Nürburgring genannt. Dieser fand am 19. September statt.

Leider spielte zunächst das Wetter, und anschließend die Technik nicht mit. Nach dem ungünstigen Lauf vom letzten mal hatte ich die Hoffnung, dass ich dieses Mal die Veranstaltung mit einem besseren Ergebnis beenden könnte. Nun, das Gegenteil war der Fall.

 

Doch zurück zum Anfang: Wieder einmal machte ich mich mitten in der Nacht von Dortmund aus auf dem Weg zum Ring. Der bedeckte Himmel, und eine herannahende Schlechtwetterfront verkündeten bereits nichts gutes.

Das Auto lief, ich hatte alle meine Brocken dabei, und mir kam der Satz in den Sinn: "What can possibly go wrong?"

 

Nach der Dokumentenabnahme erfolgte in aller Frühe die technische Abnahme, bei der mein Öl-Catch-Tank beanstandet wurde, obgleich dies beim letzten Mal (und auch beim TÜV) kein Problem darstellte. Darüber möchte ich mich garnicht echauffieren. Der Fehler lag bei mir, und ich werde das über den Winter beheben. Schließlich will ich ja auch, dass alles einwandfrei ist.

 

Richtung StartaufstellungRichtung StartaufstellungDie Bedingungen auf der Strecke waren haarsträubend. Es war äußerst schmierig, und direkt in der Einführungsrunde verunfallte ein Golf sehr heftig im Bereich Fuchsröhre. Der Motor lag drei Meter von dem zerfetzten Wrack entfernt! Die Insassen sahen wir hinter der Leitplanke. Es ging ihnen also soweit gut. Bei dem nachfolgenden Doppelgelben-Flaggenmeer fühlte ich mich an das dortmunder Westfalenstadion erinnert. So viele Teilnehmer hat es an diesem Tag herumgedreht. Zum Glück sind mir keine weiteren Kaltverformungen bekannt.

 

Da ich meine Semi-Slicks aufgezogen hatte, war von Grip keine Rede. Es war eine Mischung aus Eiertanz und Schlittschuhlaufen, was das Auto da vollzog. Bei der kleinsten Lenkbewegung brach das Heck aus. Dementsprechend war ich äußerst langsam unterwegs, immer darauf bedacht das Auto auf der Strecke zu halten. Ich hatte hier das Gefühl die ganze Zeit an der Haftungsgrenze zu fahren! Des Weiteren schaltete ich früh hoch und ging sehr Behutsam mit dem Gaspedal und der Bremse um. Auf Kuppen trat ich schon immer das Kupplungspedal durch um möglichst viel Ruhe in das Auto zu bekommen. Dieses Vorhaben gelang glücklicherweise.

 

 

Thumbs up!Thumbs up!Unsere erste Bestätigungsrunde trafen wir, trotz der widrigen Umstände, äußerst genau. Was danach folgte war jedoch nicht mehr so furios. Erinnert ihr euch noch an meine Probleme mit der Schaltstange beim letzten Mal? Genau! Diesmal brach das Schaltgestänge nach unten einfach komplett ab. Die Geräusche, die das Gestänge verursachte als es auf die Kardanwelle schliff, ließen befürchten, dass es diesmal etwas teurer werden würde. Ich stellte das Auto kurz vor dem Bereich "Karussel" auf dem Grünstreifen ab. Keine Minute später tauchte schon das Intervention-Car im Rückspiegel auf, welches zuvor andere Teilnehmer versorgt hatte.

Kurzerhand nahm man mich an den Haken, mit der Zusage mich zum Fahrerlager zu schleppen.

Ich kann euch versichern: Es ist ein echt doofes Gefühl, wenn man mit einem sehr kurzen Abschleppseil über eine Rennstrecke gezogen wird. Die Kollegen im Intervention-Car waren nicht gerade gefühlvoll im Umgang mit Gas- und Bremspedalen. Ich beobachtete das Seil ganz genau. Sobald es erschlaffte trat ich auf die Bremse. Nach einer gefühlten Ewigkeit hatte ich kaum noch Pedaldruck. Die Bremswirkung bei meinem Auto war, trotz eingeschaltetem Motor kaum noch vorhanden. Das war scheinbar Fading. Die Bremse hatte ja kaum Zeit zum kühlen, solange wir geschleppt wurden.

Mein Versuch dies mit der Lichthupe dem Vordermann anzuzeigen schlug fehl. Ich hielt schon den Handbremshebel griffbereit, falls es zum äußersten kommt.

 

Er hat uns am Haken...Er hat uns am Haken...Provisorische ReparaturProvisorische Reparatur

 

 

 

 

Glücklicherweise (?) schleppte man uns nur bis zur Notfallbucht am Pflanzgarten. Einmal quer über die Bundesstraße, ziemlich zügig durch ein etwas sehr tiefes Schlagloch auf einen vermatschten Schotterparkplatz. Als man uns vom Haken nahm, brabbelte einer von denen etwas von wegen "Müssen zum nächsten Einsatz". Dabei bemerkte ich die etwas komischen Blicke auf die Front meines Fahrzeugs.

Mein Verdacht sollte sich bestätigen: Als ich ausstieg bemerkte ich, dass meine schöne iS-Spoilerlippe fast komplett abgerissen wurde. Ich hatte natürlich das besagte Schlagloch in Verdacht. Egal, sei es drum. Das kann man wieder fixen. Ich bin den Jungs deshalb nicht böse.

Mein Beifahrer ließ sich noch vom Intervention Car bis zum Fahrerlager mitnehmen, weil er dort sein Fahrzeug abgestellt hatte. Er berichtete von einer nicht ganz magenfesten Fahrt. :D

 

Während mein Kollege also unterwegs war, reparierte ich schonmal meine Spoilerlippe - mit Tape!

In der Zwischenzeit wurde ich das Ziel von einigen Zuschauern, die Fotos machen wollten. Darunter auch eine Gruppe aus Korea, mit denen ich mich auf Englisch unterhielt, und sie das Auto begutachten ließ. Die hatten wirklich Spaß. Als mein Beifahrer mit seinem Auto und dem Werkzeug zurück war, konnten wir das Problem - mit Hilfe zweier Streckenposten - beheben. Der Grund weshalb das Schaltgestänge abfiel: Eine Halteklammer hatte sich gelöst. Diese Schwachstelle werde ich künftig radikal lösen: Das Schaltgestänge wird festgeschweißt!

Nach einer Stunde Zwangspause durften wir, freundlicherweise, nochmal 1 1/2 Ehrenrunden drehen. Im wahrsten Sinne war es also "eine Runde Mitleid". Mein Dank geht nochmal an die Streckenposten!

 

Youngtimer-ActionYoungtimer-Action Da die Rennstrecke in der Zwischenzeit wieder getrocknet war, machte es verdammt viel Spaß. Das Auto lag hervorragend, und nach anfänglicher Skepsis konnte ich erstmalig richtig angasen an diesem Tag. Wow! Toll. Das Vergnügen war viel zu kurz. Doch mit dem Wissen im Hinterkopf, dass diese Panne ohne teuere Folgen sein würde, war das alles halb so schlimm.

Nach dem Rennen gab ich unseren freundlichen Helfern noch schnell jeweils eine Portion CPM aus (CPM = CurryWurst-Pommes-Mayo). Das war das Mindeste was ich tun konnte.

Wir erledigten anschließend den Papierkram, und verabschiedeten uns noch von ein paar Rennfahrer-Kollegen. Und so machte man sich - jeder für sich getrennt - an diesem Samstag Nachmittag auf den Weg nach Hause. Ich dachte noch: "Bis zum nächsten Mal, hoffentlich mit mehr Glück."

 

Keine dreißig Kilometer auf der Autobahn dann der GAU: Das Auto fühlte sich plötzlich extrem ruckelig an. Der Motor verlor schlagartig an Leistung, und nahm das Gas sehr schlecht an. Er lief nur noch auf drei Zylindern. Dabei hörte ich aber in einem bestimmten Rhythmus ein metallisches Schlagen. Ohje... Glück im Unglück: Ein Parkplatz war in der Nähe. Ich fuhr raus und beäugte und belauschte den vor sich hin rappelnden Motor. Die Zündanlage war es nicht! Das war etwas mechanisches. Pleuellagerschaden? Motor aus. Jetzt hieß es Warten auf den gelben Engel.

Als dieser nach einer Stunde eintraf, entbrannte eine Diskussion mit der Zentrale in München. Der durchsetzungsstarke Fahrer vereinbarte jedoch, dass er mich als plus-Mitglied bis nach Hause schleppen würde. Und das von einem Schalke-Fan. Respekt. Es geschah dann auch so.

 

Man beachte die geflickte SpoilerlippeMan beachte die geflickte SpoilerlippeEs geht auf dem Hänger nach Hause.Es geht auf dem Hänger nach Hause.

 

Wie geht es nun weiter? Derzeit ist der Wagen in der Werkstatt. Heute früh hat sich der Meister gemeldet: Ein Kipphebel ist gebrochen und hat die Nockenwelle beschädigt. Ich konnte mich noch finster an einen Verschalter erinnern, den ich vor ca. einem Jahr begangen hatte. Ich wollte vom dritten in den vierten, bin jedoch in den zweiten Gang reingerutscht, was vom Getriebe mit einem hässlichen Geräusch quittiert wurde. Aber ich habe angenommen, dass der Gang nicht richtig dringewesen wäre, sodass ich dem Vorgang nicht weiter Beachtung geschenkt habe.

 

Ich werde nun über den Winter viele kleine Arbeiten erledigen, bzw. erledigen lassen. Im Januar steht auch wieder mal der TÜV an. Ich hoffe sehr, dass ich in der nächsten Saison mehr Erfolg haben werde.

 

Eine gute Nachricht gibt es: Die Dose hat Unterstützung bekommen. Mein neuer Alltagsbimmer steht seit gestern vor dem Haus. Es handelt sich um einen BMW 518i E34 Facelift in Executive-Ausstattung. Das Kennzeichen lautet "DO-SI 688" - die Verniedlichung der Dose, und - das ist der Witz daran - das Auto ist ein Schlachtschiff.

 

So denke ich, bin ich gut gewappnet für den bevorstehenden Winter.

 

Sollten sich Neuigkeiten ergeben werde ich, wie immer, davon in meinem Blog berichten.

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16.10.2015 10:10    |    PIPD black

Schöne Scheiße.:(

 

Mehr Glück dann im nächsten Jahr.:)

 

 

btw.....ganz schön viele Startnummern auf dem Auto....88...36...285


16.10.2015 10:15    |    Dini_Power

Viel Erfolg für die nächste Saison.


16.10.2015 10:47    |    BMWRider

Kipphebel beim M40?

Meint er Schlepphebel? Ist ja auch egal.

 

Ich drücke die Daumen, dass das gut zu reparieren ist und die Dose bald wieder rollt.


16.10.2015 11:22    |    Ascender

Ich weiß es nicht, BMWRider. Ich bin Laie. Er hat heute früh angerufen und mir "Kipphebel" gesagt. Es ist tatsächlich ein modifizierter M40-Motor.


16.10.2015 11:28    |    Abarth1368

Das hört sich unschön an, das beschreibt ungefähr meinen beinahe Perfekten Alptraum (im negativen sinne) :(


16.10.2015 12:46    |    flo-95

Echt unschön, wie viele Probleme du dieses Jahr mit deiner Dose schon hattest. Hoffentlich halten sich die Kosten im Rahmen, dass du nächste Saison wieder mit dem Auto an den Start gehen kannst. :)


16.10.2015 12:53    |    PIPD black

Ich möchte ja nicht "schwarz malen" oder es im Nachgang besser wissen, aber ist das vllt. der Preis, den man zahlt, wenn man ein "fertiges" Rennauto kauft und es nicht selbst von Grund auf selbst aufbaut?

Probleme gab es ja rückwirkend betrachtet doch schon von Anfang an.....nach dem Kauf mußte noch einiges von den Verkäufern gemacht werden (evtl. lustlos nachdem sie das Geld in der Tasche hatten), Motor wurde zu heiß, Probleme mit den Sitzen (TÜV) und Schaltung und nun der Motortod.....schlimmer kann es doch kaum kommen oder?

 

Ich hoffe auf deutliche und baldige Besserung.:)


16.10.2015 13:52    |    Ascender

Zitat:

Mehr Glück dann im nächsten Jahr.

Zitat:

Viel Erfolg für die nächste Saison.

Zitat:

Ich drücke die Daumen, dass das gut zu reparieren ist und die Dose bald wieder rollt.

Zitat:

Hoffentlich halten sich die Kosten im Rahmen, dass du nächste Saison wieder mit dem Auto an den Start gehen kannst.

Zitat:

Ich hoffe auf deutliche und baldige Besserung.

Vielen Dank euch allen. :)

 

Zitat:

btw.....ganz schön viele Startnummern auf dem Auto....88...36...285

Du hast ein gutes Auge. ;) Die 88 ist meine "ewige" Startnummer (mein Geburtsjahr). Die bleibt dran, egal was ist.

Die Startnummern, die gegenwärtig nicht benutzt werden sind mit Tape diagonal "durchgestrichen".

 

Zitat:

Ich möchte ja nicht "schwarz malen" oder es im Nachgang besser wissen, aber ist das vllt. der Preis, den man zahlt, wenn man ein "fertiges" Rennauto kauft und es nicht selbst von Grund auf selbst aufbaut?

 

Probleme gab es ja rückwirkend betrachtet doch schon von Anfang an.....nach dem Kauf mußte noch einiges von den Verkäufern gemacht werden (evtl. lustlos nachdem sie das Geld in der Tasche hatten), Motor wurde zu heiß, Probleme mit den Sitzen (TÜV) und Schaltung und nun der Motortod.....schlimmer kann es doch kaum kommen oder?

Ja, sicher. Es war der Versuch zu "sparen". Die Verkäufer haben so einen guten Eindruck auf mich gemacht, dass ich denen das glauben wollte. Bzw. rein technisch sprach nichts dagegen. Ich habe mir den besten damals verfügbaren E30 ausgeguckt, das könnt ihr mir glauben. Ich wollte damals auch kein "fertiges" Auto, da ich die Kiste nach meinen Wünschen aufbauen wollte. Denn sonst braucht man kein eigenes Rennauto. Man könnte sich sonst auch auf Cockpits einkaufen.

 

Im Nachhinein habe ich festgestellt, dass der Motor doch sehr stark verpfuscht worden ist. Das war eben Billig-Tuning. Nicht vernünftig durchgeführt, sondern lieblos.

Die von mir bestellten Teile haben die damals aber ordentlich verbaut. Das muss ich an der Stelle mal erwähnen. Ich hatte diese Vereinbarung mit denen getroffen, weil ich Zeit sparen wollte - und ohne TÜV konnte ich das Auto nicht anmelden & abholen. Deshalb sollten die den TÜV noch draufmachen.

Das haben die zwar später angeblich nicht mehr gewusst, aber ich habe die beiden schon an ihre Pflichten im Kaufvertrag erinnert.

 

Ich muss auch ganz klar schreiben, dass ich - wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte - es nicht wieder so machen würde. Ich werde mir auch nie wieder ein Rennauto kaufen.

Ob ich den Wagen im nächsten Jahr abstoße weiß ich auch noch nicht, und das hängt von verschiedenen Faktoren ab.


16.10.2015 14:06    |    Abarth1368

Zitat:

Ob ich den Wagen im nächsten Jahr abstoße weiß ich auch noch nicht und hängt von verschiedenen Faktoren ab.

Hoffentlich nicht, das fände ich schade. Wär ein unverbastelter Motor von einem anderen BMW nicht auch noch eine variante? Bekommt man bestimmt günstig von irgendeinem Schrottplatz :).


16.10.2015 14:12    |    Ascender

Schrottmotoren sind natürlich eine Option. Man hat aber trotzdem das Risiko, dass man nicht weiß was dran ist, wie damit umgegangen wurde, welche Laufleistungen dahinterstecken.

Im Prinzip ist mein Motor schon nach und nach revidiert worden. Das mit dem Verschalter war ärgerlich, und höchstwahrscheinlich meine Schuld.


16.10.2015 16:53    |    Dynamix

Wenn du doch sowieso schon massig Kohle in das Hobby versenkst, warum nicht den Wunschmotor besorgen (sollte bei nem E30 ein Klacks sein) und den dann nach eigenem Gusto aufbauen? Wie sieht denn da das Reglement deiner Klasse aus? Gibts da ne PS Beschränkung oder richtet sich das nach Gewicht oder Hubraum?


16.10.2015 16:57    |    MarioE200

Hallöchen!

Das mit dem 3er ist gelinde gesagt sch***e!

Allerdings gibt es M40 Motoren noch zu hauf. Der aus dem E36 müsste theoretisch auch passen.

 

Schön finde ich deine neue Bimmel namens DO-SI .

Der Vergleich zum E30 ist ernorm.

 

Besten Gruß aus der 5er Executive-Fraktion mit M43-Moto(erchen).

Mario


16.10.2015 17:10    |    Abarth1368

Zitat:

...warum nicht den Wunschmotor besorgen...

Daraus einen 325 machen :cool: Der Aufwand wär doch bei euch in Deutschland relativ überschaubar, nicht? (Zulassungstechnisch)


15.12.2015 10:25    |    Ascender

Nach viel hin und her habe ich beschlossen mir einen neuen Motor zuzulegen. Es folgt nun ein Umbau auf 318is mit allem zipp und zapp - also auch neue Federbeine hinten (Scheibenbremsen), nochmals verkürzte Hinterachse.

Der neue alte Motor wird natürlich überholt.


15.12.2015 10:39    |    Abarth1368

Finde ich super, freu mich schon auf die Berichte :)


15.12.2015 10:44    |    PIPD black

Macht wohl (mehr) Sinn. Viel Erfolg bei den anstehenden Hürden, egal ob Einbau oder spätere Abnahme beim TÜV. Die finden ja immer was zu mäkeln.:rolleyes:


15.12.2015 10:52    |    Dynamix

@Ascender Schon ne Idee was für ein Motor es werden soll? Kann da nen Small Block empfehlen :D


15.12.2015 11:01    |    flo-95

@Dynamix

 

Zitat:

Es folgt nun ein Umbau auf 318is

Damit ist doch schon alles gesagt. :rolleyes:


15.12.2015 11:03    |    Ascender

Jo, also wieder 4-Zylinder-Sauger (aber schon die verschärfte Variante von BMW) mit 4-Ventiltechnik.


15.12.2015 11:05    |    Dynamix

Du bist in letzter Zeit auch ein bisschen spassbefreit, kann das sein? Wenn du nicht die Eier hast mir ins Gesicht zu sagen was dein Problem ist dann lass es einfach anstatt hier in kindischer Manier den Blog für deine Kindereien zu missbrauchen :rolleyes:

 

Das ist ein RENNAUTO. Wer sagt das der is Motor original bleiben muss, Schlauberger? Er schrieb ja selber jetzt es wird ne schärfere Version.


15.12.2015 11:40    |    Ascender

Hey, nicht zanken, Tobi.

Aktuell ist es ein 318i.

 

Der 318is war ein anderer Motor, bereits ab Werk von BMW geschärft. Der bleibt Original. ;)

Kein Grund zum streiten.


15.12.2015 11:43    |    Dynamix

Ist auch nicht gegen dich. Ich fand die Frage legitim, da man gerade bei Rennautos ja immer noch ein bisschen die Möglichkeit hat am Motor was nachzuschärfen weil sowas meistens eh nicht als Alltagsauto herhalten muss. Da kann man dann auch mal ein richtiges HDZ Biest bauen mit nem abartig hohen Standgas oder sowas in die Richtung. Ging aus deinem Posting eben nicht hervor, auch wenn das hier ein gewisser Jemand anders sieht :rolleyes:

 

318is kann ja auch bedeuten das der Motor als Basis für einen Umbau herhalten soll. By the way: Hast du mittlerweile das is Diff das du wolltest?


15.12.2015 11:46    |    Ascender

Nein, ich habe das auch nicht so verstanden. Da hast du gegen Flo geschossen. Kinners, vertragt euch. ;)

 

Also, nein, wie gesagt - der Motor bleibt Original. Der wird nur überholt, damit ich im nächsten Jahr nicht wieder liegenbleibe. :rolleyes: Also, diesmal richtig (dafür leidet der Geldbeutel). Ich habe keine Lust an die Standfestigkeit dranzugehen.

Das Diff kommt mit dem Umbau der Hinterachse und der Federbeine sowieso. Noch habe ich nichts, aber ich habe einen an der Hand, der jemanden kennt, der günstig... ihr wisst schon. ;)


15.12.2015 11:53    |    Dynamix

Da sind noch andere Dinger gelaufen, andernfalls hätte er den Kommentar gar nicht geschrieben ;) Aber genug davon!

 

Gibts eigentlich irgendwelche Komponenten für die Motoren um Sie standfester zu machen?

 

P.S.: Was muss ich tun damit ich dich mal als Beifahrer beglücken darf? Eine VLN Karriere kann ich dir leider nicht versprechen aber das ich mir größte Mühe geben werde :D Ich bin kräftig, habe einen festen Magen, kann Lesen und Schreiben UND ich kann Uhren lesen/bedienen :D :D :D


15.12.2015 12:08    |    Ascender

Ich bin da neutral. Das könnt ihr beiden unter euch ausmachen. Ich kenne euch beide zwar seit Jahren (auch persönlich), aber wohl nicht gut genug um mir da ein Urteil bilden zu können.

 

Klar gibt es solche Komponenten. Das geht natürlich gut ins Geld. Man kann grundsätzlich die Kühlung schonmal verbessern, das hat auch etwas mit der Langlebigkeit/Standfestigkeit zu tun. Geschmiedete Kolben, Nockenwellen aus Titan (alles schon gesehen), etc. Kommt natürlich auch sehr auf den Block an.

 

Grundsätzlich habe ich ja einen festen Beifahrer mit dem ich immer fahre (im Gegenzug darf ich manchmal seinen Golf II GTI auf der Renne bewegen). Sollte dieser mal ausfallen, dann kommst du an die Reihe. Die Voraussetzungen hast du erfüllt. :) Flo durfte letztens ja auch. ;)

Mittlerweile habe ich auch relativ bequeme Sitze. Nur ein- und aussteigen ist etwas schwierig.


15.12.2015 12:12    |    Dynamix

Hast du denn vor sowas in deinen Motor einzubauen oder willst du es eher bone stock belassen und nur die gängigen Sachen wie neue Dichtungen, Lager und Co tauschen lassen? Ich meine wenn du die Kiste eh schon komplett auseinandernimmst könnte man ja auch überlegen was besseres einzubauen. Auf Originalität kommts bei DEM Auto ja sowieso nicht an und teuer wirds so und so. Da kommts auf die paar Teile auch nicht mehr an ;)

 

Das mit dem ein und aussteigen ist eh kein problem. Bis es soweit ist bin ich mit meiner Diät vermutlich so weit das ich bis dato beweglich wie eine Anaconda bin :D


15.12.2015 12:25    |    Ascender

Ne, Titan ist Ultra teuer. Wenn ich Geld scheißen könnte würde ich jetzt über einen M3 nachdenken.

Das lohnt sich nicht.

 

Wir werden den Motor soweit nur überholen. Etwa neue Kolbenringe, Ventile, etc.

Wenn man den Motor eh schon auf hat dann sieht man ja auch was dran ist. Da vertraue ich meinem Schrauber. :)

Vielleicht kann er ja noch etwas mehr Leistung rauskitzeln, aber das muss ich besprechen. Zu teuer und zu auffällig soll es nicht werden.


15.12.2015 12:27    |    Dynamix

Müssen ja nicht gleich Titankolben sein :D Tuns nicht ein paar ordentliche Schmiedekolben oder sowas? Gibts ja auch aus Alu und Co :)


15.12.2015 12:41    |    Ascender

Mal sehen. Es ist noch zu früh um derartige Dinge zu wissen. Erstmal muss der neue Motor her. Ob ich die nächste Saison überhaupt zum Teil fahre, weiß ich noch nicht. Das wird finanziell eine enge Kiste.


15.12.2015 12:43    |    Dynamix

Ja, das liebe Geld ;) Kenne das selber nur zu gut. Manche Sachen kosten leider richtig Geld.

 

Kannst dir ja in der Zwischenzeit ein paar nette Gedanken machen und vielleicht wirds ja dann doch noch was mit dem Custom Made is Motor :) :cool:


15.12.2015 13:23    |    Abarth1368

Scharfe Nockenwellen und eine kleine Zylinderkopfbearbeitung wäre natürlich auch ne coole Sache :)


15.12.2015 13:39    |    Ascender

An sowas habe ich auch gedacht. Wie gesagt, ist noch zu früh dafür. ;)


15.12.2015 13:59    |    Dynamix

Es ist nie zu früh für mehr Power *Timtailorgrunzenbittehiereinfügen* :D


15.12.2015 14:33    |    PIPD black

Mehr Power ist ja gut und schön.

Aber da war ja noch was mit dem Reglement und den Leistungsklassen, wenn ich mich nicht irre.

Wird wohl auch der Grund sein, weshalb es "nur" der 318 is wird.


15.12.2015 14:40    |    Dynamix

Sind die meisten Klassen nicht beim Hubraum begrenzt? Vielleicht kann er uns ja mal sagen wie die Klassen in den beiden Serien in denen er antritt so aussehen :)


15.12.2015 14:47    |    PIPD black

Ich hab mich mal versucht da einzulesen......da sind deutsche Gesetztestexte geradezu verständlich gegen das, was dort niedergeschrieben steht.

 

Aber Kosta wird das für seine Klasse ganz genau beziffern können. Soweit ich mich erinnere, Hubraum stimmt, aber die Leistung in sonstwelche Höhen zu treiben, geht auch nicht, weil bestimmte Tuningmaßnahmen einfach nicht erlaubt sind. Aber wie gesagt, warten wir auf seine Erläuterungen......dann gibt's Erleuchtung.:p


15.12.2015 14:52    |    Dynamix

Gut, Turbo fällt flach weils dafür wieder meist eigene Klassen gibt ;)


15.12.2015 14:53    |    Ascender

Ja, es kommt auf den Hubraum an. Und der 318is ist von BMW als Homologationsmodell für die Klasse bis 1,8 Liter Hubraum entwickelt worden. Das Ding ist in der Klasse unschlagbar und wird nur durch die hausinterne Konkurrenz (E36 318is) versägt, weil der eine bessere Aerodynamik hat.

Ändern darf man bei der Gruppe N wenig.


15.12.2015 14:54    |    Ascender

Zitat:

Gut, Turbo fällt flach weils dafür wieder meist eigene Klassen gibt

Nicht ganz. Es gibt für Turbo-Motoren einen Multiplikator. Also Hubraum * Zahl X. Dementsprechend werden etwa 1,8 Liter Turbos in die Hubraumklasse bis 2,5 Liter Hubraum eingeordnet.

Ich muss gestehen, dass ich den Multiplikator nicht genau kenne.


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