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Christoph2605

Blog vonChristoph2605

05.05.2015 09:04    |    Christoph2605    |    Kommentare (2)    |   Stichworte: Ford, Model A, Modell A

Hallo Freunde des Altgerümpels.

 

Wir haben am 4. Tag (Montag) das Hotel "Schiff" am verregneten Zürich-See früh verlassen und die Strassen sind schön, breit, in gutem Zustand und leer. Man gondelt auf dem Weg Richtung Chur immer in Sichweite der Autobahn und freut sich, NICHT dort reisen zu müssen. Die hohen Berge werden greifbarer und der Regen schwächer. Irgendwann beim Tanken enthakelt sich die Benzin-Stands-Annzeige und wir haben tatsächlich wieder verwertbare Hinweise auf den Füllstand. Das finden wir sehr praktisch :rolleyes:

In Chur begegnet uns ein früher Topolino , das bisher älteste Auto auf unserer Reise. Er hat uns wohl nicht bemerkt, rollt SEHR langsam und der einzige Effekt aus der Begegnung ist, dass wir gleich 2-mal den Abzweig Richtung Lenzerheide verpassen. Sofort geht die Strasse drastisch aufwärts und ich zweifle dass der Topolino hier schon mal fuhr. Jedenfalls wird der Motor rasch wärmer und ich drehe den GAV (Gemisch-Anreicherungs-Ventil, das viele Sport-Flugzeuge, aber nur SEHR wenige Autos haben) immer weiter Richtung FETT.

Bei einer Baustellenampel und 2 Minuten Leerlauf kommen daraufhin dicke schwarze Wolken unter dem Auto hervor. Die beste Ehefrau von Allen denkt an Motorbrand, aber mir sind die (Sprit-) Wolken eher egal - weil - besser zu Fett als zu Mager (das gilt so jedenfalls für Motoren). Lenzerheide ist Menschenleer und dahinter (Bergab) haben wir (aufgrund der geringen Verdichtung des Motors natürlich auchwenig Motorbremse. Um das halbwegs zu kompensieren, stelle ich die Zündung auf spät und sofort haben wir nette Nachverbrennungsgeräusche aus dem Auspuff. Wenn wir nen Kat hätten, hätte ich jetzt Angst um den :D

 

Bald kommt der Abzweig Richtung ST-Moritz und die Helden einer Tanke haben nur wenig Informationen bezüglich Steilheit oder Strassen-Beschaffenheit am Julier-Pass zu bieten. Vor 2 Wochen sei da noch geschlossene Schneedecke gewesen und wir seien wohl besser auf Winterreifen unterwegs (gröhl).

 

Es zeigt sich dass die Auffahrt nach Lenzerheide fürs Auto schwieriger war weil die Kurven sehr eng und die Geraden zum Teil sehr Steil waren. Der Julier ist eigentlich nur sehr hoch, aber die Anforderungen ans Auto sind nur mäßig.

Praktisch ALLE Motoristen die uns begegnen, haben einen erhobenen Daumen oder ein freundliches Winken parat und weil ich den GAV mittlerweile im Griff habe, ist überhaupt keine Temperatur-Reklamation vom Auto zu verzeichnen. Im 2ten Gang mit 1500 bis 1800 Umdrehungen zieht der Ford, als wolle er noch weitere 2000 Höhenmeter absolvieren. Genug ist genug.... Auf der Passhöhe machen ein paar Motorradfahrer (kein Gerät unter 150 PS) Erinnerungs-Fotos und man sollte meinen dass wir das auch dürfen. Die Abfahrt nach St. Moritz ist steil und wir rollen langsam, um die Bremsen zu schonen.

Das Auto hat die Fahrt gut überstanden - Ich bin nach 175km völlig fertig .

St. Moritz ist überwiegend geschlossen und die offenen Hotels versuchen ihr Preis-Image zu erfüllen.

Also nächtigen wir in der "Alten Brauerei" im Nachbarort und haben zufällig ein gutes Hotel erwischt.

 

Früh fallen wir ins Bett und weil jetzt am 5ten Tag HELDENWETTER vorherrscht, müssen wir jetzt los Richtung "San Bernadino"

 

Ich werde berichten.

LG Christoph

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04.05.2015 06:50    |    Christoph2605    |    Kommentare (6)    |   Stichworte: Ford, Model A, Modell A

Hallo Freunde des Altgerümpels.

 

Tag 3 ist jetzt auch "Geschichte" und wir hatten leider nur einmal Regen. :(

Das Hauptproblem ist, dass man permanent auf die Regentropfen an der Frontscheibe

schaut und die Augen auf den falschen Abstand fokussiert sind..... Sehr anstrengend.

Im "Hirschen" in Sankt Märgen hatte ich noch ein wenig geblogt und auf besseres Wetter gewartet.

Wie es so logisch ist, wurde dann noch schlechteres Wetter angesagt und so sind wir halt im Regen aufgebrochen.

 

Bis zum Titisee fuhren wir auf DER Schwarzwaldhochstrasse und haben sicher den einen oder Anderen vom persönlichen Marschtempo abgehalten - So ist das Leben. In Tiitisee haben wir schonmal im Maritim direkt am See gewohnt (dass muss so ca 1999 bei der Deutschland-Classics gewesen sein) Schön dass wir mal wieder dort waren; Schade, dass das Wetter so sparsam ist.

 

Wir haben schnell nen Espresso getrunken und sind dann ab dem Schluchsee über eine kleine und völlig leere Nebenstrasse gerollt. In Tiengen sind wir mal durch den Ort gerollt, aber das hätten wir uns wohl sparen können. Unglaublicherweise war an der Grenze in die Schweiz überhaupt kein Zöllner zu sehen - eine Sensation :cool:

 

Es regnet weiter und die Fahrt Richtung Zürich verläuft erstaunlich entspannt. Kaum Steigungen und

tiefenentspannte Verkehrsteilnehmer. In Zürich (wir fahren nur durch Zürich, weil eh Sonntag ist)

gibt es jede Menge Baustellen und wir machen eine Extra Runde durch das Stadtzentrum. (Quaibrücke , Stadthausquai; Limmat). In irgendeiner anderen Stadt wäre hier sicher ein Hafen..... Entgegen unserer ursprünglichen Planung haben wir die Süd-Küste des Zürich-See zur Weiterreise erwählt und sind begeistert. Die Nord-Küste haben wir aus verschiedenen Gründen schon mehrfach besucht. D

 

Weil wir nach 170km im Regen doch relativ müde sind, haben wir "Im Schiff" im Hafen Pfäffikon (Direkt neben dem Schloß Pfäffikon) früh ein schönes Hotel gefunden.

Wir hoffen, dass das Wetter Morgen besser wird und wir etwas von der wunderschönen Landschaft sehen.

LG Christoph

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03.05.2015 09:50    |    Christoph2605    |    Kommentare (3)    |   Stichworte: Ford, Model A, Modell A

Hallo Freunde des Altgerümpels.

 

Ich hatte Euch ja schon vorgewarnt.

Wir sind also mit dem 1929er Tudor zum Südlichen-Sommer-Gefahre-2015 gestartet.

Hauptsächlich wir selbst fragen uns: „Wie konnte es so weit kommen?“

Wir vermissen unsere Katze jetzt schon und überhaupt musste ich ja ca 6

Wochen am Auto basteln und das waren DIE 6 Wochen mit genialem Wetter

2015 in Deutschland. Tagsüber hab ich aus dem Büro (6te Etage Nord) die Aussicht

auf geniales Wetter und Abends hab ich bei genialem Wetter (eher draussen) auf dem ARSCHKALTEN Betonboden meiner unterirdischen und viel zu engen Garage herumgelegen.

Dabei hab ich die Lenkung bzw das Lenkgetriebe, die Federn fürs Fahrwerk und alle Shackles

(die Aufnahmen für die Federn ) ausgetauscht.

Am Samstag dem 25ten April, als entspannte 6 Tage vor der Abreise), war dann ALLES Fertig und wir haben ne Probefahrt gemacht. Die beste Ehefrau von Allen sagt unterwegs etwas wie: „Immer wenn wir um Kurven fahren, rumpelt das Hinten irgendwo.“

Wenn sie Recht hat, dann hat sie Recht und also bin ich endlich mal unters Auto gekrochen.

 

Man hat übrigens das richtige Auto, wenn man es NICHT aufbocken muss um darunter durchkriechen zu können. Ich wiege ca 120kg und kann trotzdem locker unter unserem Auto

durchkriechen. Naja – Ihr wisst schon was ich meine: Weder das Kampfgewicht, noch die Altersklasse lassen irgendwelche Arten von Bodenturnen zur lockeren Action verkommen.

 

Die Diagnose war jedenfalls einfach: Die Hinterachse ist lose und verschiebt sich bei Kurvenfahrt. Porschefahrer zahlen Mörder-Aufpreis für sowas – Mir isses eher unangenehm.

 

Jetzt kann es sein, dass ich mit dem Federgefummel den 85 Jahre alten „U-Bolts“ den Rest gegeben habe (die den ganzen Kram zusammenhalten) jedenfalls muss man zum Austausch dieser Bolzen den Aufbau vom Fahrgestell abheben.

Auch dieser Aufwand rentiert sich nur, WENN MAN NEUE U-BOLTS HAT.

Also haben wir angefangen, 4 Tage vor Abreise, dicke Metallstücke zu bearbeiten und

die so anzubringen, dass die originalen U-Bolts jetzt an einer Stelle „tragen“ wo noch Gewinde

vorhanden ist. Tatsächlich (2 Tage vor Abreise) konnte ich die Muttern wieder anknallen und mit Loctite festkleben.

Kleine Probefahrt – Alles Gut.

 

Freitag 01.05.2015

Abreise zum „Südlichen-Sommer-Gefahre-2015“.

Theoretisch jedenfalls. Praktisch sind wir am Vorabend um 20:15 nach Hause gekommen und so fangen wir den Feiertag mit Wäsche-waschen und Wäsche bügeln und und und ….an.

Der Streßpegel ist beachtlich und wir versprechen uns (mal wieder) nie mehr am ersten Urlaubstag loszufahren.

Mittags essen wir noch schnell was und fahren schon los.

Nun – der Motor springt nicht an, wenn man keinen Strom im Auto hat.

Habe schnell die Hauptsicherung getauscht (und dass ganze 3 mal), bis ich den rechten Scheinwerfer als Verursacher detektiert habe. Problem gelöst und wir fahren tatsächlich los.

 

Auf den ersten Kilometern findet man üblicherweise heraus was man vergessen hat aber wir drehen nicht um – niemals....

 

Es regnet jetzt natürlich und die Sicht ist schlecht und das Fahren ist insgesamt „nur so Mittel“.

Die beste Ehefrau von Allen hat nichtmal Lust Fotos zu machen. Mannheim haben wir zufällig ganz geschickt umrundet, aber in Karlsruhe fahren wir leider etwas zickzack.

 

Nach 217 km und gegen 17:00 Uhr sind wir in Rastatt und schlagen bei unseren Freunden Frauke und Gerald auf.

Der Abend vergeht mit vielen Geschichten und bei lecker Flammkuchen aus Fraukes Küche.

Danke – Prima wars. Nach diversen Bier habe ich jedenfalls um 23:30 keine Lust mehr mit zufallenden Augen an meinem Blog zu basteln.

 

 

Samstag 02.05.2015

Der Tag startet viel streßfreier und mit gemütlichem gemeinsamem Frühstück.

Gerald packt seinen 1931 Ford Fourdoor aus der Garage und wir starten zu einer gemeinsamen Elsass-Tour. Bis nach Molsheim fahren wir gemeinsam über kleine Nebenstrassen und das Wetter ist besser weil es nicht regnet, aber weiterhin saukalt

Das Bugatti-Museum lassen wir bei diesem Besuch weg, weil man dafür leicht 2 Tage brauchen könnte und nach einem schönen Mittagessen in Downtown Molsheim trennen wir und von Gerald, der leider wieder nach Haus muss.

 

Wir bleiben in Frankreich und fahren weiter Richtung Süden. Die Strassen werden immer enger und kurviger und es geht auf und ab – Richtig – wir sind inmitten von Weinbergen unterwegs.

 

Wir würden ja zwischendrin mal nen Kaffee getrunken haben, aber in der Region kann man nur Weine ausprobieren ( so ca alle 3 Meter eine „Degustation“).

 

Bei Scherwiller haben wir dann genug gekurvt und biegen links ab weil wir dem Navi „Emmendingen“ befohlen haben und das am Fuße des Schwarzwaldes liegt. Der nächste Befehl lautet „Glottertal“ , wo wir früher schonmal prima gegessen haben und ich den noblen Hotels dort eine abgeschlossene Garage für den aktuell super-zuverlässig-laufenden Tudor zutraue.

Leider beobachte ich bereits den ganzen Tag über, dass der Ampere-Meter beim Einschalten der Zündung immer weiter nach links (ins Negative) ausschlägt und ich bin nicht sicher was ich davon halten soll. Wenn der Motor läuft ist die Anzeige zum Glück ok und ich werde jetzt wohl weiterhin Zeit haben das Schauspiel beobachten zu dürfen. Meine erstes Raten würde eine sterbende Zündspule vermuten (die dann immer mehr Strom „saugt“), aber sicher bin ich nicht.

Der Tudor läuft wie gesagt weiterhin gut. Der Regen hat wieder eingesetzt und die ersten 20 Hotels sind wegen des verlängerten Wochenendes alle überfüllt und würde uns eh keine Garage anbieten wollen. Prima – so haben wir uns das gedacht.

Wir fahren also weiter steil aufwärts und tiefer in den Schwarzwald hinein.

Der Tudor ist von den Steigungen unbeeindruckt und ich bemerke dass ich mich von dem drückenden Verkehr hinter uns dazu verleiten lasse, zu sehr draufzuhalten. Erste Regel für Vorkriegsautos: „ Immer so fahren, wie das Auto das will“. Sorry, aber wer mehr als 40 PS hat und möglicherweise auf der Flucht ist, der muss halt bei Gelegenheit überholen. Im wunderschönen Sankt Märgen nach 205 km an diesem Tag) haben wir dann Glück und das Hotel Hirsch hat ne tolle Garage, ein großes Zimmer und ein schönes Abendessen für uns.

Die Nacht ist ruhig und wir schlafen gut (Naja- der kleine Christoph nimmt leider mal wieder Migräne).

 

Sonntag 03.05.2015

Regenprasseln begleitet unseren Aufwachvorgang und wir haben Heute so wenig Eile dass ich endlich etwas zum bloggen komme. Das ist schön. Andererseits locken der Titiseee und der Schluchsee und die Schwarzwald-Hochstrasse. Davon werde ich, hoffentlich Heute Abend, berichten.

Bis dahin C

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21.04.2015 21:52    |    Christoph2605    |    Kommentare (26)    |   Stichworte: Ford, Model A, Modell A

Wieder-Eröffnung meines Ford Model A Blogs …

 

Nach langer Winter-Trägheit meinerseits ist es mal wieder an der Zeit, ein MT-update hinzulegen.

Das Jahr 2014 hatte ich Blog-mäßig mit einer Zylinderkopf-Reparatur am Model A ausklingen lassen

und danach sind wir nur noch ca 2000 km gefahren, was also nicht weiter der Rede wert ist.

( die Gesamt-Jahres-Strecke 2014 lag wieder bei knapp 10`000 km.)

 

Trotz einem „weichen“ Kopfbolzen ( = Nr8 ) ist der Zylinder-Kopf dicht und das Auto läuft

und wie man im Deutschen so schön sagt: „Never touch a running system“

 

Wegen Kälte und anderer Aktivitäten (Sonnenbrillensuchmodus) stand der Ford über

Winter also so herum und ist aber auf den ersten Huster im März angesprungen – Braaaav

(siehe Foto von der ersten Ausfahrt 2015)

 

Schnell hatten ich die Saison-Start-Service-Aktivitäten durchgezogen die in diesem Jahr lauteten:

 

Luftfilter tauschen……. äh …. hammm wer nicht …. Ab-haken

Ölfilter-Tauschen (ham wer – is nicht original – is aber gut für die Umwelt und Geldbörse).

Öl Tauschen (Castrol 15W-40 …auch nicht original – dazu hatten wir 2014 Kommentare zur Genüge )

revidiertes Lenkgetriebe einbauen (Version wie vorher, aber ohne Spiel J)

Vorder-Achs-Feder tauschen weil ausgeschlagen

vordere Shackles tauschen weil ausgeschlagen (=Federhalter)

Hinter-Achs-Feder tauschen weil ausgeschlagen

hintere Shackles tauschen weil ausgeschlagen. (sind auch hinten die Federhalten).

 

Wie man sieht, auch 2015 wieder nur banales Saison-Start-Gebastel.

Die Federn hab ich schön gefettet und mit Mike-Sanders-Fett-Band umwickelt und in

Leder-Manschetten gesteckt (Der Aufwand ist nötig - Ich bevorzuge, die Federn in den

nächsten 80 Jahren nicht mehr anzufassen.)

 

Jetzt geht es nur noch um Detail-Arbeiten (die aber sowieso nie mehr aufhören werden).

 

Die Freude ist groß, sogar die Hupe hupt wieder.

oder… für Insider, die auf Originalität großen Wert legen, hier besser

in Ford-Sprache: „Das Ahooga-Horn klingt wieder jämmerlich“

 

Ich hatte ja das revidierte Lenkgetriebe eingebaut und

das funktionierte auf Anhieb gut.

 

Dummerweise zeigte sich, dass das Horn nicht mehr tönte.

 

Also hab ich mal „spekuliert“ und herausgefunden dass es verschieden

lange „Horn-Betätigungs-Stäbe“ gibt, die in der Mitte der Lenksäule bis

in die Elektrik-Schalt-Zentrale verlaufen.

 

Keinesfalls wollte ich diese nocheinmal ausbauen, weil schon durch das

Lösen des Verschlusses (dem sogenannten Spider) das Öl das Lenk-

Getriebe verlässt….

 

Ausserdem fliegt der „Spider“ beim Ausbau bevorzugt in eine Richtung, wo man

ihn garantiert nie wiederfindet (Fragt nicht woher ich das weiß).

 

Da hatte ich also so gar keine Lust darauf und so habe ich sogar über

einen Externen Hupenknopf nachgedacht.

 

Weil ich selber diese Lösung nur „so Mittel“ fand, hab ich das Standard-Werk des

Model-A-Fummlers bemüht und das ist natürlich die geniale HP vom lieben Markus

http://www.maurer-markus.ch/ford_a/ford_a_restaurierung.html

siehe kopie der HP

Nun - Mein blaues Kabel (kaum als Blau zu erkennen), federte zwar aber nur sehr unwillig

und nicht weit genug aus dem Bakelit-Grunddeckel heraus.

 

Siehe da, da hatte ein Klever-Kerlchen bei meinem Auto eine 5mm Schraube mit Linsenkopf in die

Feder hineingesteckt um den Abstand zu reduzieren . Da kam mir die Erinnerung, dass ich das

Richtungs-Gebundene-Selbsttätige-Hupen meines Autos schon sehr kurze Zeit nach dem Kauf

damals damit abstellte, dass ich diesen „Verbund“ isolierte.

 

Jetzt war der Schritt (Gestern) zu einer Unterlegscheibe unter der 5mm Linsenkopf-Schraube zweckdienlich

und nach großzügiger Ver-Schrumpf-Schlauchung des Gesamt-Kunstwerkes Ahoogat mein „A“ wieder.

Das ist schön und auch 2015 gilt: Wer freundlich winkt, erhält ein garantiert jämmerlich-freunndliches "Ahooga" als Antwort.

 

Zur Saison-Eröffnung in der Frankfurter Klassikstadt waren wir auch, aber weil der Ford da noch neben

seiner Hinterachse stand, haben wir den Datsun ZX bemüht. Schön wars trotzdem.

 

Mal als Vor-Ankündigung: Wir werden natürlich wieder jede Menge offizielle Oldtimer-Ausfahrten in diesem

Jahr mitmachen, aber die Saison startet für uns mit einem „Privaten-und-Gemütlichen-Südwärts-Gefahre“

am Freitag dem 01.05.2015 (nächste Woche).

Ich habe vor, an jedem Abend über den Tages-Verlauf zu berichten.

Ihr dürft gespannt sein und das ist gut so, weil wir selbst gespannt sind, wie weit uns die Räder tragen werden.

LG Christoph

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08.08.2014 23:53    |    Christoph2605    |    Kommentare (3)

Hallo Freunde.

 

Ich war heute beim Dragsterrennen in Hockenheim.

 

Hier mal ein paar Fotos.

Weil ich sehr müde bin, keine Kommentare dazu.

 

Wär ja auch mal nett, wenn Ihr ein paar Kommentare zu den

Fahrzeugen abgeben würdet.

 

Liebe Grüße

Christoph

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04.08.2014 20:57    |    Christoph2605    |    Kommentare (7)    |   Stichworte: Ford, Model A, Modell A

Hallooooo Freunde

 

Ich hatte ja berichtet, dass leider unsere Kopfdichtung (die vom Ford) „hin“ ist.

http://www.motor-talk.de/.../kopfdichtung-fuer-anfaenger-t5004800.html

 

Hier ein kurzer Zwischenbericht (update)….

 

Auf dem Üblichen Weg war der Kopf nicht zu bewegen und ich war aus

lauter Verzweiflung kurz davor den Kopf mit der Flex zu filetieren um

wenigstens den Block zu retten.

 

4 Tage lang hatte ich die Nerven in der Hand. Wenn der Block einen

Schaden bekommen hätte, wäre die Saison vorbeigewesen.

 

Der reale Ablauf war (nach den Versuchen eines normalen Ausbaus)

dann also so:

 

Erst die Kopf-Dichtung mitm Teppichmesser wegschneiden.

 

Dann Spachtel (oberhalb von den Resten der Kopf-Dichtung) in den

Spalt rein-hämmern.

 

Dann ne 2te Spachtel (oberhalb der ersten Spachtel) und dann mehr

Spachteln (immer zwischen die vorhandenen Spachteln dazwischen)

 

Danach ein Armierungseisen zwischen die Spachteln dazwischen-kloppen

und dann nen Kuhfuss… (frag nicht)

 

Gleichzeitig hat natürlich der Motorheber permanent mit ca 300kg am Kopf

nach oben gezogen

 

Es wurde um jedem Millimeter gerungen, den sich der Kopf gehoben hat

 

AUCH noch, ALS DER KOPF schon einen Zentimeter vom Block weg war !!!!

Habe infos von vielen Amis , dass sie dabei schon viele Köpfe zerbrochen haben.

 

Analyse nach dem Reinigen ergab aber, dass Kopf und Block noch ok sind.

(gerade, eben und nicht verbogen.) Die Dichtflächen sind auch noch gut.

 

Da sind 3 Bolzen in Heli-Coil und ich vermute, dass die Bolzen leicht schief sind.

(Ausserdem hab ich noch nie nen 4-Zyl-Kopf mit 14 Bolzen gesehen )

 

Die Bolzen haben 11mm und die Löcher im Kopf waren knapp 12mm

Wir haben da mal nen 12er Bohrer durchgeworfen , aber

der Kopf ging bei ner Probemontage nicht gut auf die Bolzen drauf.

 

SOLANGE DER Kopf NICHT GESCHMEIDIG BIS AUF DEN BLOCK RUNTER-

RUTSCHT, werde ich den Kram nicht montieren (wenn der schon vor dem

Festschrauben verspannt ist, wird die Kopfdichtung niemals dauerhaft dicht).

 

Wenn auch im Block ein Feingewinde WÄRE, würde ich da hochfeste Schrauben

mit verjüngtem Schaft reinschrauben.

 

Bin am „spekulieren", ob ich die Kopf-Bohrungen auf 12,2 oder 12,5 oder 13 auf-

bohre, aber bei der Silikon-Dichtung ist das Silikon so knapp um die zu engen

Bolzenlöcher herumgelegt, dass bei einem Aufbohren das Silikon nicht mehr

dichtet.

 

Ich behaupte dass die Kopf-Dichtung um den dünnen,

markierten Wasserkanal im Block kaputt war.

(Dichtung = schwarz verfärbt)

 

Der markierte Kanal im Block entspricht dem ebenfalls

markierten Kanal im Kopf……

 

….und der war BLOCKIERT !!

 

Das waren keine Ablagerungen aus dem Wasser.

Ich bin sicher, dass der Kanal ab Werk „zu“ war !

Der Kopf war ja Ende 2012 noch "neu"

 

Wir haben den Kanal vorsichtig mit nem Bohrer „aufgebohrt“ und seitlich

mit dem Wasserkanal im Kopf verbunden. Man mußte so feste bohren,

dass die Angst groß war, den Bohrer abzubrechen.

 

Als nächstes werde ich die Silikon-Kopf-Dichtung auf den Kopf auflegen und

dann entscheiden, ob und wie weit ich die Bolzen-Löcher aufbohren werde.

 

Wenn nichts Anderes funktioniert (und nur dann), werde ich eine reine Kupfer-

dichtung im Kopf verwenden.

 

Ich werde berichten.

 

LG Christoph

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29.07.2014 20:29    |    Christoph2605    |    Kommentare (8)    |   Stichworte: Ford, Model A, Modell A

Hallo Freunde des Altgerümpels.

 

Bei meinem 1929er „A“ ist mir jetzt die Kopfdichtung

kaputtgegangen. Nein – das wäre nach 19`000km

eigentlich noch nicht nötig gewesen.

 

Ich hab mich beim Fahren gewundert, dass ich die rote

Temperaturanzeige, im Boyce-Instrument auf dem Kühler,

manchmal sehen kann

 

Die Überprüfung ergab, dass Kühlwasser fehlt und ein

hinterherfahrender Freund sah, dass das Auto beim

Beschleunigen Kühlwasser durch den Überlauf-verliert.

 

 

 

Die Kopfdichtung ist „dahin-gegangen“. Dadurch kommen Verbrennungsgase in

den Kühlkreislauf und die gehen in den höchsten Punkt des Kühlsystems und

bringen den Kühler so zum „blubbern“, dass das Wasser halt zum Überlauf heraus-

gedrückt wird.

 

Mit eifrigem Wassernachfüllen hätte ich sicher noch 1000km fahren können.

 

Wir lernen daraus:

Man hat im alten Auto öfter mal irgendwelche Kleinigkeiten zu basteln, aber jegliches

ernste Problem wird vom Auto lange vorher angekündigt und man hat Zeit zum Reagieren.

 

Wie dem auch sei. An dieser Stelle ist zu erwähnen, dass eine neue Kopfdichtung ca 48.-

Dollar kostet und Sicherheitshalber hab ich mir neue Chrom-Vanadium Bolzen zur Kopf-

Befestigung mitbestellt (nochmal knapp 50.- Dollar).

Ein kompletter neuer Kopf würde so um die 330.- Dollar kosten

http://www.snydersantiqueauto.com/1069

 

Das „Jetzt–Helfe-ich-mir-selbst“ für Ford-Model A ist übrigens von „Les Andrews“

http://www.snydersantiqueauto.com/2167

 

Er sagt, dass eine geübte Werkstatt die Kopfdichtung in 1,5 Stunden getauscht haben sollte…

 

OKOK ich bin keine geübte Werkstatt und das Internet ist voll von Berichten, wie Leute

Spaß hatten bei dem Versuch bei nem „A“ den Kopf zu demontieren.

 

Das kann ja Heiter werden…

 

Also hab ich sicherheitshalber erst nochmal eine Bestandsaufnahme gemacht:

Verdichtung

Kalt 5,5 4,6 4,9 4,8

Heiß 6,0 5,25 4,75 5,0

Heiß 6,0 5,25 5,0 5,2 (mit je nem spritzer ÖL in die Brennräume )

Kalt- und Heiß-Messung leider mit verschiedenen Meßgeräten.

 

Die Zündkerzen sehen gut aus.

 

Kein Wasser im ÖL angekommen.

 

Aus dem Auspuff qualmt nix (auch nicht wenn der Motor heiß ist).

Die relativ gute Kompression zeigt, dass das Problem noch nicht soooo grob war.

 

Bei kaltem Motor ist das Wasser im Kühler Blasenfrei .

Bei warmem Motor sieht man Blasen (wenn man den Kühler bis ganz oben hin auffüllt.)

 

Damit ist sicher, das die Kopfdichtung kaputt ist.

 

Gestern hab ich mit dem Zerlegen begonnen.

Wasser ablassen und Kopfschrauben lösen.

Wasserflansch entfernen

Soweit – so schön.

Weil sowieso klar ist, dass die verwendete Kupfer-Silikon-Kopf-Dichtung mit dem

Kopf verklebt ist, ist Cleverness bei der Demontage gefragt.

 

Der Zylinderkopf ist ja nur ein Deckel – Der Motor hat stehende Ventile im Motorblock.

 

Weil das so ist, kann man (theoretisch) den Kopf mit Preßluft herunterdrücken.

Ich habe zuerst den Motor mit dem Starter durchgedreht ( in der Erwartung, dass

die Kompression den Kopf hebt). Das hat nicht funktioniert und so habe ich versucht

den Motor (ohne Verschraubung am Kopf) zu starten !!!

 

Die Idee dahinter wäre, dass die Verbrennungen (mehr Druck) den Kopf anheben würde

und wenn (wegen Kurzschluß in die Umwelt) nichts mehr „komprimiert“ wird,

geht der Motor sowieso von alleine aus.

 

In der Realität war es dann so, dass durch den Kompressionsdruck der Kopf wohl

schon leicht angehoben wurde und dann, durch die dadurch geringere Kompression, der

Motor nicht mehr ansprang (er wollte mehrfach, hat aber nur aus den Kühlwasser-

Kanälen herausgeraucht … Warum hab ich das nicht gefilmt??? )

ÜBRIGENS – VERSUCHT SOWAS NICHT MIT NEM MODERNEN MOTOR

 

Ich habe nochmal alle Stehbolzen und die Dichtung mit Kriechöl und

WD40 eingeweicht.

 

Nächste Idee ….

Schrauben in die (7/8 Zoll) Kerzenlöcher und mitm Motorheber daran nach-oben-ziehen

Ja – auch ne gute Idee – Ich hab das komplette Auto vorne angehoben...

(Wir sind immernoch in dem Modus - Versuche das nicht bei nem "modernen" Motor)

 

Nein – schreibt bitte Eure Zweifel nicht hin …

Da sind alle (14) Bolzen zur Verschraubung des Kopfes lose !!!!

 

Irgendwie bin ich zwar grundsätzlich Tiefenentspannt, aber es regt sich der Verdacht,

dass ich demnächst anfange mit nem Teppichmesser das Kupfer zwischen Kopf und

Block rauszuschneiden.

 

Ich werde berichten.

LG Christoph

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15.07.2014 21:28    |    Christoph2605    |    Kommentare (8)    |   Stichworte: Ford, Model A, Modell A

Hallo Freunde des Alt-Fahrzeuges.

 

Wir waren ja beim Boxberg Klassik.

http://www.motor-talk.de/.../boxberg-klassik-2014-t4986050.html

 

Der Klassen-Sieg wurde (wie berichtet) vom 1939er Ford Eifel-Roadster „erfahren“

 

Immerhin haben wir mit dem ältesten Auto von 148 Teilnehmern im Ziel den 39sten Platz erreicht.

Soooooo schlecht finden wir das nicht.

Wer das Anders sieht, darf das nächste Mal in einem (noch) älteren Auto gegen uns antreten .

 

Viele schöne Fotos vom Veranstalter gibt’s im Gesichtsbuch :

https://www.facebook.com/.../?...

 

Da sind von 148 Teilnehmern 121 Fotos und darunter sind 6 Fotos von unserem Auto

(Man könnte es schlechter treffen - Stolz ich bin :p )

 

Jedenfalls war das SOMMER-Wetter „zum Abgewöhnen“ und wir haben beschlossen noch eine

Nacht in unserem „Nirvana (oder war es das Nirwana?) in Bad Mergentheim zu bleiben.

Das Auto parkte jedenfalls trocken in der Hotel-Garage.

 

Der Montag der 30.06.2014 startete, wie der Sonntag aufgehört hat. Trotzdem waren wir froh,

das Nirvana verlassen zu dürfen und wegen „Urlaub“ zielten wir (zunächst) nach Osten .

 

Nach bereits 13 km mußten wir (ausserplanmäßig) kurz am Schloss Weikersheim anhalten.

Schön isses da.

Nachdem wir das Schloß aber schon früher mal besuchten, ging es bald weiter und der

nächste geplante Stop war in Muhr am Altmühlsee.

Bei durchwachsenem Wetter zog sich die Strecke so dahin und in Muhr gibt es übrigens

kein Mittagessen „direkt am See“ . Also sind wir zum benachbarten „Kleinen Brombachsee“

und wir haben das überfällige Mittagessen im Strandhotel-Seehof.de direkt am Hafen Langlau eingenommen.

 

Die freundlichen Hotel-Mitarbeiter haben den Ford „bewacht“ und wir haben gut gegessen

und uns sehr wohlgefühlt.

 

Nach dieser Pause ging es frisch gestärkt Richtung Süd-Ost und obwohl das „durchwachsene“

Wetter eher schlechter wurde, haben wir an dem Tag 295 km zurückgelegt.

 

Freundliche Unterkunft für den Ford und auch für uns fanden wir im Räucherhansl.de in Oberteisbach.

Die engagierte Wirtin hat uns direkt :

- ein 4-Bett-Zimmer Hotel (motz-brummel – so fett bin ich nun auch nicht) und

- eine abgeschlossene Garage in Ihrem Privat-Haus verpasst (Freu-Modus-ein)

 

So soll das sein.

Tolles Abendessen, gute Betten und eine ruhige Nacht – Was will man mehr?

 

Dienstag der 01.07.2014

Wir habens gemütlich angehen lassen - Der verregnete Montag hatte uns doch sehr müde gemacht..

 

„Zufällig“ kamen wir ja nun in Loiching vorbei und Christoph wollte sich mal bezüglich Messing-

Fahrzeugen informieren. http://www.olafsoldcars.de/autos.htm war leider geschlossen, weil der

Chef auf Frankreich-Reise war. SCHAAAADE….

 

Also keine Messing-Informationen und Weiterfahrt Richtung Österreich. Mittagspause legten

wir in Burghausen ein und wir konnten uns nicht entscheiden, ob wir die längste Burg Europas

(über 1km) oder doch die nette Altstadt schöner fanden. Da sollte man mal gewesen sein.

 

Nach der Mittagspause gings zwischen Grabensee, Obertrumer-See und Mattsee hindurch

nach Mattsee, wo wir nen Espresso schlürften.

 

Am Wallersee vorbei gings nach Thalgau und von da weiter nach Fuschl am Fuschlsee.

 

Die Strasse zwischen Thalgau und Fuschl war (für mich) die Schönste Strasse der ganzen

Reise und das war so das Gefühl : Jawoll – wir sind in den Bergen.

 

Fuschl ist schon ein Muß wegen des Namens, aber der Wolfgangsee lockte und so gings

über die B158 nach St.Gilgen. Kurz vor der Stadt-Grenze gibt es oberhalb des Sees einen

Rastplatz der genial ist. Was für ein Panorama!!!

 

Am Krottensee vorbei sind wir an den Mondsee und am Süd-Ost–Ufer trafen wir auf

einen Alp-Horn-Bläser, der dort in sein Alphorn blies (na klar- eine Touri aus der Schweiz)

Sehr schön.

 

Wir sind im Uhrzeigersinn um den Mondsee rotiert und an der Nordküste begegnete uns

ein Model T. Wir haben zwar angehalten und (in der nächsten Kneipe nen Espresso

getrunken, aber er kam nicht nochmal vorbei (Möglicherweise mag er so neue Autos

wie Unseres nicht). Die „151“ als Verbindung an den Attersee ist kurz und die Strasse

um den Attersee ist relativ eng.

 

Der Tag war schon sehr fortgeschritten und so sind wir an der 152 ins Trauntal über-

gewechselt. Ja es ist klar, wenn der Christoph auf Namen wie „Fuschl“ steht, dann

kommt er auch an „Bad Ischl“ nicht vorbei (hab da nach Sissi gesucht) . Der Ort ist

mehr oder weniger Baustelle, aber wir haben Hotel-Goldener-Ochs (www.goldenerochs.at)

supergute Unterkunft gefunden.

 

224 km waren genug zumal der Tag mit gutem Wetter und tollen Seen praktisch

das Haupt-Ziel des Urlaubs war. Plan war, an den folgenden Tagen direkt nach

Westen zu fahren und über Berchtesgarden (Königsee), den Achensee, Sylven-

steinsee und Walchensee Richtung Heimat zu fahren. Das Regen-Radar und der

Wetterbericht zeigte Regen auf der Route für die nächsten Tage und so haben wir

beschlossen nach Norden „auszuweichen“.

 

Mittwoch der 02.07.2014

Wir haben den goldenen-Ochs zu unserem Lieblings-Hotel in Bad Ischl ernannt .

Das könnte fehlinterpretiert werden, weil wir nur das eine Hotel dort kennen, aber …

Das Hotel ist wirklich schön. Den Mittwoch haben wir mit einem Spaziergang gestartet

und es ist sehr deutlich: Da wurde im Krieg nix zerbombt.

Nach genug gelaufe haben wir uns ins Auto gesetzt und wegen „Wetter“ fuhren wir

direkt nach Norden. Am Traunsee ist es toll und wir haben mit mehreren Pausen (u.a.

in Traunkirchen) lange Zeit am Ufer gesessen. Als wir die Grenze erreichten begann

es zu regnen und hörte für den Rest des Tages nicht mehr auf. Prima – Warum mache

ich mir eigentlich sone Arbeit mit den Wetterberichten, wenn dann doch Alles ganz

Anders wird?

Bei Passau war Weltuntergang und wir beschließen, auf der B85 dem Wetter davon-

zufahren. Bis „Regen“ fuhren wir im Regen und das sind immerhin 200km und

entsprechend „fertig“ war ich dann. Der Beschluß „das erste brauchbare“ Hotel ist

„unseres“ nutzte nicht viel, bis wir endlich in Roding das City-Hotel auftaten

(city-hotel-roding.de)

 

So haben wir am Mittwoch wieder gut 271 km absolviert.

Jedenfalls: Ein schönes Hotel mit abgeschlossener Garage, in der bereits 7 Oldtimer

abgestellt waren. Wir staunten und stellen fest, dass die Autos dem

http://www.occ-roding.de/ gehören. Das Abendessen im Hotel war sehr gut und wir

schliefen gut; und waren allerdings um 6:00 wieder wach (Der alte Mann leidet wohl

unter seniler Bettflucht. Auch egal - dann fahren wir eben nach Hause.

 

Donnerstag 03.07.2014

Der Weg führte westwärts und weil die halt so vorbeikamen, besuchten wir die

Pottensteiner Berge http://www.fotocommunity.de/pc/pc/display/21120199

Unglaublich schön, die Fränkische Schweiz.

Viele Berge, enge Strassen – bin ich in der Altersklasse wo man sowas erst kennenlernt???

Warum bin ich da noch nie mitm Motorrad gewesen?? Naja – jedenfalls haben wir

ungefähr bei Bamberg beschlossen, dass eine weitere Übernachtung nicht wirklich

Sinn macht und haben die Strecke bis Frankfurt „durchgezogen“.

Das Wetter war ok und wenn man kein Hotel suchen muß sind 391 km auch zu ertragen.

(Würzburg im Berufsverkehr hätte ich gerne weggelassen)

 

Um ca 20:00 Uhr sind wir zu Hause „aufgeschlagen“.

 

Wir haben in den vergangenen 2 Wochen 2500km „runtergefahren“ und ich hab

ca 0,4 Liter Wasser und 0,5 Liter Öl in den Ford geschüttet und etwa 10 Schrauben

nachgezogen.

 

Da braucht sich der Mighty-A nicht verstecken und es ist unglaublich wie das Auto

auch im strömenden Regen funktioniert.

 

Ein weiterer Auto-Urlaub mit unvergeßlichen Eindrücken – Prima – Wir sind glücklich

 

Bis die Tage

LG Christoph

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08.07.2014 22:19    |    Christoph2605    |    Kommentare (7)

Hallo Freunde

 

Wir waren ja am vorletzten Wochenende beim ASC in Köln (840km).

 

Für Interessierte gibt es hier noch Fotos und Infos:

http://www.asc-hammonia.de/.../...ale-asc-schnauferl-rallye-koeln.html

http://www.ksta.de/.../...e-100-autos-rheinland,16126594,27555676.html

http://www.morris10.de/reise-rallye/asc-schnauferl-rallye/

 

Unser "Mighty-A" hat die Rheinland-Tour gut weggesteckt und wir sind praktisch

ohne Gebastel am letzten Samstag Richtung Süd-Osten aufgebrochen.

 

Weil wir seit Köln den "Rost-Problem-Zünd-Verteiler" verwenden

(ich hatte berichtet), habe ich natürlich keinen der vorsorglich für den

"Kondensator-Vernichtungs-Problem-Zünd-Verteiler" mitgenommenen

fünf (5 !) Ersatz-Kondensatoren benötigt.

 

Auch sonst gab es keine Probleme....

 

OK - Es gab eine Reise-Unterbrechung von ca einer Stunde :D

...ich hatte tierischen Hunger.

 

Nach 160km sind wir in Bad Mergentheim angekommen.

 

Schnell voll-getankt und den Ford in die Hotel-Garage geparkt.

Wir wohnten übrigens im Zimmer "NIRVANA" :confused:

Wie kommt man auf die Idee ein Hotelzimmmer "Nirvana" zu nennen?

Was hat ein 80er-Jahre-Hotelzimmer mit 80er-Jahre-Grunge zu tun ? :confused:

 

Jedenfalls sind wir auf das Stadtfest gegangen ....

 

Da spielten 2 Bands ( Eine gut, Eine Schlecht)

Ausserdem tanzten die Taubertal-Dancers (Line-Dance). :confused:

 

Nebenbei war dort das Come-Together der Teilnehmer des Boxberg-Klassik.

Wir haben nette neue Teilnehmer und alte Freunde getroffen und schön wars.

Naja - Viel Geregnet hats oft und wir sind früh in unser Hotelzimmer zurück.

Dank verheerend-schlechter Matratzen haben wir nicht gut geschlafen

Eventuell sollte die das Zimmer in NirWana umbenennen

http://www.nirwana-matratzen.de/ könnte hier helfen.

Am Sonntag sind wir um 7:00 nach Boxberg gefahren

Auf dem dortigen Testgelände startete um 8:00 das diesjährige Boxberg-Klassik.

Schade, aber 2014 war das Boxberg-Klassik leider eine Ein-Tages-Veranstaltung

 

Die Ausfahrt am Vormittag war schön und es ging über winzige Straßen

bergauf und bergab - Sowas gefällt mir !!!!!!

Zurück auf der Test-Strecke , waren jede Menge Sonderprüfungen waren zu absolvieren:

Eine Strecke um eine Kurve (ca 40m) wurde in GENAU 8 Sekunden gefordert

Ein LAAAAANGER Handlingkurs in 220 Sec (da musste sich der Ford "langmachen")

Ein Bergab-Ziel-Rollen

Ein Kröten-Parkour; Wer Kröten überfährt (= Ballons) kriegt Minuspunkte.

Gleichmäßigkeitsfahren auf dem Hochgeschwindigkeits-Oval

Einparkübungen

Zündkerzen-Schnell-Wechseln

Transport eines gefüllten Ein-Liter-Glases ohne Flüssigkeitsverlust über eine Holperstrecke

Ziel-Bremsen auf dem Skid-Pad

 

Mir gefällt am Boxberg gut, dass die Menge an Sonderprüfungen mögliche "Ausrutscher"

bei einer Wertung niveliert.

 

Abschluß , wie in jedem Jahr, bildete das "Freie Fahren" auf der Hochgeschwindigkeits-Strecke.

Das Führungs-Fahrzeug darf dort nicht überholt werden und ich frage mich, warum uns das

Führungs-Fahrzeug dauernd überholt hat....

 

Jedenfalls haben wir 2014 keine Platzierung erreicht

Grundsätzlich habe ich ja kein Problem damit, wenn "Andere" besser sind, aber

ich finde es schade, wenn ich an einer solchen Veranstaltung teilnehme und ich

hinterher nichte erfahren kann, was ich falsch gemacht habe.

 

Egal - Wir hatten Spaß und ich werde gelegentlich über den weiteren Verlauf berichten.

 

LG

Christoph

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24.06.2014 23:32    |    Christoph2605    |    Kommentare (11)    |   Stichworte: Ford, Model A, Modell A

Wir waren bei DEM Oldtimer-Highlight-Event des Jahres 2014.

 

Der ASC hat zur "Jahres-Rallye" gerufen und 2014 wurde die Ausfahrt

wurde vom ASC-Rheinland in Köln ausgerichtet.

 

Der Routenplaner sprach von 220km Anreise und das ist keine Hexenwerk

für ein Auto , das erst 85 Jahre alt ist.

 

Donnerstag, 19.06.2014

Weil der kleine Christoph Morgens keine Eile spürte und noch schnell

nen Wartungsdienst mit "einmal Abschmieren" durchgezogen hat,

war es 11:00 bis wir im Auto saßen

 

Wegen meiner Zeitverplemperungen und genannter Fahrstrecke

stand das Navi auf "ohne Autobahn" und das ist ja nunmal die B8.

 

Die "Navi-Errechnete Ankunftzeit" stand auf 14:45 und wir sind "problemlos"

bis Köln durchgerollt

 

"Navi-Errechnete Ankunftzeit" bedeutet im Vorkriegsauto, dass man pro Stunde

Fahrzeit die "Navi-Errechnete Ankunftzeit" um ca 30 Minuten nach hinten schiebt.

 

„Problemlos“ bedeutet im Vorkriegsauto, dass die ersten 50 km

kein Fehler zu bemerken ist.

 

Wenn Fehler auftreten, ist man grad auf einer engen Strasse unterwegs,

es geht steil bergauf, es gibt keinen Parkplatz, keinen befahrbaren Randstein

und natürlich keinen Schatten. All diese Beschreibungen passen auf Bad Camberg

und so haben wir dort eine Portion grober Zündaussetzer genommen; Direkt da,

wo die B8 am Engsten ist.

 

Dank aufgesägter Verteilerkappe konnte ich sofort sehen, wie die Kontakte feuern.

Jawoll - fortschreitender Kondensator-Kurzschluß

Schön dass die Dinger extra Teuer (weil "Kurzschlußsicher") sind.

Wie gut dass dieser Kondensator fast 100km durchgehalten hat.

 

Also hab ich mal wieder meinen (zweit-neuesten) Lieblings-Hass-Zündverteiler

ausgebaut; Das ist der, der dauernd die Kondensatoren frißt.

 

Eingebaut hab ich den (neuesten ) Hass-Zündverteiler.

Das ist der, der (nach 10 Monaten) völlig verrostet war und

den ich zwischenzeitlich wieder "gängig" gemacht hab.

 

Zur Strafe hatte ich bei dem die Kontakte nach Augenmass eingestellt

und die Zündung garnicht eingestellt...... Die hab ich "letztens" mal

eingestellt - das tut.....

 

Die Zündungseinstellung muss ja eh während der Fahrt (der Hebel links am Lenker)

permanent auf die Gegebenheiten angepasst bzw eingestellt werden .

In diesem Fall stand die Zündung etwas auf spät und man muß also immer etwas

mehr Vorzündung geben.

 

So hat das Auto die weiteren 700km der Reise locker durchgehalten.

 

Schön: KEIN REIFENSCHADEN auf über 800km

Da bin ich doch sehr dankbar.

Die Schläuche, die man heutzutage für viel Geld kauft, sind Mist

(das musste mal gesagt sein).

 

Im Verlauf begab es sich, dass v om Kaiser Augustus das Gebot ausging, dass ein Jeder

äh …. dass wir wieder in der Nähe von Dernbach durchkamen und da wollte Ulrike

unbedingt bei meinen „Brüdern“ vorbei.

 

"Mittelstraße 2, 56307 Dernbach" lautete also das Zwischenziel.

„Dieser Betrieb ist geschlossen“ war schon vor 2 Jahren bei einer unserer

Ford-Reisen zu lesen. Damals ging aber noch die Tür-Klingel (ich mochte die

Sendung sehr, in der sie noch eine originale Türklingel vom Vater gefunden haben....)

Ich hab damals viel geklingelt und hätte ALLES an Ford-A-Teilen gekauft, was

Sie gehabt hätten.

 

Jetzt gibt es keine Klingel mehr und das ganze Haus ist sehr mitgenommen und ich

glaube nicht, dass da in den letzten Jahren jemand gelebt hat. Wir haben also

wieder ein paar Bilder gemacht und sind weitergefahren.

 

Es hat angefangen zu regnen und die Menge an ROTEN Ampeln ist im

Großraum Köln unfassbar hoch.

 

In Köln: Toll -Die Strassenschilder zeigten Pfeile mit "ASC".

Alle Oldtimer des ASC-Events wurden sicher in der Messehalle 2 abgestellt.

 

Nach der Anmeldung zur Rallye sind wir ins Maritim-Hotel, in dem zur Abend-

veranstaltung geladen wurde. Tolle Veranstaltung - Vielen Dank an den ASC.

Wir sind um 23:00 im Hotelzimmer angekommen.

 

Freitag 20.06. 2014 - Erster Rallye-Tag.

Frühstück 6:30

Fahrt zur Messe um 7:00

Start am Rhein-Ufer um 8:00

Eine tolle Strecke und schöne Sonderprüfungen.

Ab FIVA-Klasse C (für uns) betrug die Tages-Fahrstrecke 197km

Alle Teilnehmer wurden mit Transpondern überwacht und Fehler sofort registriert.

Übrigens waren über 80 % aller Teilnehmerfahrzeuge über 70 Jahre alt.

Zum Abschluß eines anstrengenden Tages gab es eine wunder-

schöne Abendveranstaltung auf einem Rhein-Schiff.

Wir sind um 23:00 im Hotelzimmer angekommen .

 

Samstag 21.06. 2014 - Zweiter Rallye-Tag.

Frühstück 6:30

Fahrt zur Messe um 7:00

Start von Schloß Bensberg um 9:00

Eine tolle Strecke und schöne Sonderprüfungen.

Ab FIVA-Klasse C (für uns) betrug die Tages-Fahrstrecke 196km

Alle Teilnehmer wurden mit Transpondern überwacht und Fehler sofort registriert.

Nach noch einem weiteren anstrengenden Tag gab es eine schöne Abendveranstaltung

im Ballsaal des Hotel Maritim.

 

Das Abendessen war gut, die Show-Einlagen interessant und die Sieger-Ehrung

war erstaunlich kurz.

 

Wir haben den 3 Platz der FIVA-Klasse C erreicht.

Darüber freuen wir uns, zumal der Gesamt-Sieger auch der Sieger in unserer Klasse war.

 

Es war eine tolle Veranstaltung und unserer besonderer Dank gilt dem Fahrtleiter

des ASC, Herrn Klein.

 

Wir sind um 24:00 im Hotelzimmer angekommen.

 

Sonntag, 22.06.2014

Die Rallye ist vorüber - Frühstück erst um 07:30 (staunemodus).

Nach dem Frühstück : Verabschiedung von den Freunden und Heimfahrt

 

Wir sind von Köln bis nach Koblenz am Rhein entlang-gefahren

und waren um 16:00 zu Hause

 

Schön wars

 

LG Christoph

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