• Online: 3.286

Christoph2605

Blog vonChristoph2605

10.03.2017 09:17    |    Christoph2605    |    Kommentare (5)

Ist eine Hotel-Garage wichtig?

6 (40 %) Ne Hotel-Such-Maschine mit Hinweis auf Hotel-Garage bzw -Parkhaus wäre ne tolle Idee.
1 (6,7 %) Hotels die auf ihre Garage hinweisen, haben ein perfektes Alleinstellungsmerkmal…
2 (13,3 %) Mir doch egal
0 (0 %) Ich zahle sicher nichts für eine Hotel-Garage
1 (6,7 %) Ich zahle gerne 5.- für eine Hotel-Garage
2 (13,3 %) Ich zahle gerne 10.- für eine Hotel-Garage
0 (0 %) Ich zahle gerne 20.- für eine Hotel-Garage
0 (0 %) Ich zahle gerne 30.- für eine Hotel-Garage
3 (20 %) Ich zahle … Hauptsache ich hab ein Hotel wo auch mein Auto sicher steht
Reschenpass; sicheres Parken 5 Meter rechts vom Kirch-Turm (Achtung - Scherz)Reschenpass; sicheres Parken 5 Meter rechts vom Kirch-Turm (Achtung - Scherz)

Hallo Freunde

 

Bei uns in Hessen sagt man : „Bevor isch misch uffrehsch, is mers liebber egahl“…

 

Tatsächlich isses mir nicht egal und ich reg mich auf…

 

OKOK – ich seh schon - Ihre könnt mir nicht folgen – Also :

 

Wir machen wirklich gerne Reisen mit dem 1929er Ford . Mein größtes Problem dabei sind nicht die Tage, sondern die Nächte. Wenn das Auto erstmal über xx Jahre alt ist, möchte man eigentlich, dass nach einer Übernachtung (trotz vieler „Andenken“-Sammler) am nächsten Morgen noch so-viele Autoteile übrig sind, dass man damit auch weiterreisen kann.

 

Die Chance darauf erhöht sich, wenn das Auto NÄCHTENS in einer ABGESCHLOSSENEN Garage oder in einem ABGESCHLOSSENEN Hotel-Park-Haus steht.

 

Soweit kann man sicher folgen und ich stelle mir vor daß genau-so auch MILLIONEN von

- Oldtimer-

- Cabrio-

- Porsche-

- Lambo-

- Trabi-

- Neu-Wagen-

- Motorrad-

- Fahrrad-

Fahrern denken.

 

Wer mal an einem sonnigen Tag an der Mosel-entlangfährt, weiss ganz sicher, wovon ich rede !!!

 

Nun kann man irgendeine beliebige Hotel-HP öffnen und da liest man :

- „Wir bieten Ayurweda-Massagen“

- „Zentral“

- „Direkt am Strand“

- „Schwulen und Lesben-Freundlich“

- „mit herz-fömigem Jacuzzi“

- „mit unverbaubarem Blick aufs Klär-Werk“

 

Prima !

Applaus !

Ich finde es gut, wenn Jeder seine Alleinstellungsmerkmale nutzt.

 

Also denke ich mir : Die werden ja möglicherweise irgendwas unter „Anreise“

vermerkt haben. Obwohl ich auch im Oldtimer mit Navi fahre, lese ich :

- Fahren Sie auf der BAB „xyz“ dann

- fahren Sie auf der B „xyz“ dann

- fahren Sie auf dem Feldweg „xyzxyz“

- und schon sehen Sie das Hotel rechts in der Fußgängerzone

 

HALLOOO ? JEMAND ZU HAUSE ???

Was nutzt das, wenn ich das Hotel sehen kann???

 

Also googel man noch schnell „valid-parking“ in „Fussgängerzone xyz“ und schon kann man lesen, wieviele Autos genau dort in der Fußgängerzone in den letzten 25 Jahren beschädigt-geklaut-abgeschleppt- und mit Strafzetteln zugepflastert wurden.

 

Noch ein winziger Hinweis:

Hätte ich bisher in jedem Hortel angerufen und nachgefragt, wäre ich :

- Telefon-Gebühren-mässig bereits ruiniert

- noch nie in den Urlaub gefahren, weil ich

... immernoch in einer Warteschleife hänge.

... immernoch mit schlechtbezahlten Hotelangestellten diskutiere, die mein Problem garnicht verstehen.

 

ICH ZAHLE JEDENFALLS GERNE FÜRS SICHERE ABSTELLEN MEINES AUTOS !

 

Bitte abstimmen und/oder kommentieren

Dankende Grüße

Christoph

Hat Dir der Artikel gefallen? 1 von 1 fand den Artikel lesenswert.

06.03.2017 19:40    |    Christoph2605    |    Kommentare (3)

Hallo Freunde

 

Es ist nicht zu leugnen...

Die Saison kommt näher und man muss sich vorbereiten.

Die Vorbereitung geht JEDES Jahr so los:

Der Christoph öffnet die Garage und erschrickt, weil man das Auto hinter VIEL GERÜMPEL nicht sehen kann.

Unglaublich, wieviel Pröll sich in 5 Monaten so ansammeln kann. Das "entmüllen" dauert lang, weil ich DAZU so gar-keine Lust habe. Da lege ich zwischendurch lieber noch etwas Teppich in die Eingangs-Stufen des LT .

 

Danach geht das schneller, weil nen Ölwechsel am Ford geht ja fix. Da sind noch etwa 5 Ölfilter im Regal und 15W40 ist auch noch genug da. Knapp 12-Drei-Viertel Minuten später habe ich sogar das Altöl in einen Kanister gekippt ohne das in der Garage zu verteilen. Da freut sich die Hausfrau und die Menge an verbrauchtem Bremsenreiniger ist gering.

 

Wenn schon Öl drin ist, machen wir schnell einen "Warm-Up"

Also: -Benzinhahn auf, -Zündung auf spät, -Handgas 3-klicks-runter, -Batterie-Trennschalter

benutzen :D, -Zündung ein, -GAV 1/2 Umdrehung auf, -Choke-ziehen, -grübeln ob wirklich

Öl drin ist und, -hemmungslos auf den Starterknopf drauftreten.

Der Anlasser macht "KNACK-Plöng".

Mir fallen alle Jugendsünden ein und ich hadere mit der Erkenntnis, dass es das Ritzel

zwar in den Zahn-Kranz rein-gehämmert hat , ABER DAS WAR ES DANN AUCH.

Keine Motor-Umdrehung und....

....jetzt wirds tragisch.....

ich habe auch nicht gehört, dass das Ritzel aus dem Zahnkranz wieder rausgekommen wäre.

SCHNELL den Batterie-Trenn-Schalter aus-schalten und freuen dass man sowas hat.

Gut...

a) der Samstag und b) der Christoph sind ja noch jung.

Also lösen wir zunächstmal den Hauptstromschalter auf dem Anlasser und prüfen ob die Strom-Brücke verklebt ist. Nööööö - die hat zwar Bandspuren, aber sie ist frei, nicht verklebt und mangels Ersatz wollen wir die auch wiederverwenden.

Also bauen wir noch schnell den kompletten Starter aus und öffnen den und machen ihn sauber . Der sieht noch gut aus aber da hätte ich ja auch Ersatz. Ich muss dringend mal mit meinem Lagerverwalter sprechen. Ein Ersatzstarter ohne Ersatz-Strom-Schalter ist nur bedingt sinnvoll. Alles wieder zusammenbasteln und ins Auto rein fummeln.

 

Seit dem Öl-Wechsel sind kaum 4 Stunden vergangen – Juchhuuuu - Der Motor läuft.

 

Da ist es angemessen, die beste Ehefrau von Allen für eine Endabnahme äh Probefahrt zu rufen. Nach 40 Kilometern ist die Probefahrt und auch der Samstag zu Ende.

 

Nach einer kurzen Nacht haben wir und in den Ford geschwungen und sind zur Zentral-Garage nach Bad-Homburg gerollt. Heidi Hetzer (Member im ASC) hat mit ihrem 1930 Hudson BIG 8 die Welt umrundet und ist aus Frankreich kommend auf dem Weg nach Berlin. Da hat sich ein kurzer Zwischenstopp in Bad-Homburg in der Zentral-Garage ( = ASC-Member D.Dressel) angeboten. Das ist ein „kleiner Zwischenstopp“ ohne Presse und ohne Publikum. Entsprechend sind nur etwa 200 enge Freunde und ASC-Member anwesend.

 

Jeder will ein Foto und jeder hat einen Kommentar. Ich halte mich also zurück und betrachte mir den Hudson, der auf dieser kleinen Ausfahrt 85.0000 Kilometer zurückgelegt hat. Ich vermute mal, dass das Auto in einem Museum verschwinden wird. Schaade

 

Nach einer Stunde haben wir mit vielen Club-Freunden gesprochen und uns auch den Mercedes SS vom SB Dressel betrachtet. Er hat Mehrere, aber dieses Mille Miglia-Auto steht halt gerade ohne Hinterachse in der Werkstatt herum. Vom Aufbau her ist der den frühen Ford ähnlich, aber jedes Teil ist etwa 3 mal so groß und ca 4 mal so schwer.

Die Kupplung ist eine Mehrscheiben-Kupplung. Das hatten auch die 1928er–Model-A

Die Kupplung ist zusammen, dafür liegen diverse Getriebe-Räder herum.

Was bin ich froh, einen „A“ zu fahren. Da kann man Getriebe-Teile im Internet bestellen…..

 

Wir brechen auf und cruisen noch etwas, bis und die Kälte und der Regen in die heimische Garage zurück-drängt. Das war ein schönes Wochenende und die ersten beiden Ausfahrten 2017 liegen hinter uns.

 

Liebe Grüße und... Bis die Tage

Christoph

Hat Dir der Artikel gefallen? 3 von 3 fanden den Artikel lesenswert.

21.02.2017 15:19    |    Christoph2605    |    Kommentare (18)

Hallo und ein fröhliches 2017 Allerseits.

 

Der kleine Christoph und sein 1929er Ford Model-A Tudor Sedan sind wieder zurück und

mehr oder weniger „bereit“ für eine neue Saison und neue Abenteuer.

 

Zunächst mal noch eine „Nachbereitung 2016 und dies und das“.

 

Mein Blog hat im letzten Jahr etwas gelitten und ich möchte zunächst mal ausführen wie das so kam. Nach der Frühlings-Anfahrt und unserer sensationellen Sommer-Tour über den Großglockner ( siehe Foto) und durch Slowenien, Italien (siehe Foto) und Österreich, haben wir leider an der ASC Jahres-Rallye 2017 (in Stuttgart) teilgenommen.

 

Diese Rallye war einerseits ein (teurer) FIVA-A-Event; gleichzeitig aber die schlechteste Rallye an der wir je teilgenommen haben. KEINE der angegebenen Kilometrierungen am ersten Tag haben gestimmt und die Auskünfte die man an den Wertungs-prüfungen erhielt waren einfach nur falsch. Zwischendurch haben wir überlegt nach Hause zu fahren. Wir sind nur geblieben, weil das Hotel a) bereits bezahlt und b) ganz nett war.

 

An der Rallye hab ich lange „herumgeknabbert“ und wir sind nur noch bei ein paar kleineren Events angetreten. Darunter z.B. das Mustang-Treffen in Eppertshausen, über das hier im MT anderweitig berichtet wurde. Da hat es unter dem Titel "Familientreffen sogar für ein Foto von unserem Auto gereicht ( klasse, wenn man sonen Ur-Mustang hat ?)

 

Weil mir der „Koffer-Raum“ am Heck des „A“ zu schwer ist, haben wir in der 2ten Jahreshälfte 2016 nach einem kleinen Oldtimer-Last-Anhänger gesucht und sind tatsächlich fündig geworden.

 

Wir haben uns also nen Zeitgenössischen KlauFix gekauft .

Einen „van Weeghel“ aus NL

 

Na-klar auf DDR-Achse vom „VEB-xxx“

( Offensichtlich hat nicht nur die BRD Kompensationsgeschäfte mit der DDR gemacht. )

 

Ich fasse also mal zusammen

 

Der Anhänger is 40 Jahre in Holland gelaufen

Ohne KFZ-Brief

Ohne KFZ-Schein

Ohne Zulassung

Ohne TÜV

Ohne Steuerzahlungen

Ohne Versicherung

Ohne Deutschen Schwachsinn

Ohne Kosten und

Ohne Probleme.

 

Jetzt hol ich den Anhänger (den man normalerweise an der

Uhrenkette tragen würde) nach Deutschland.

Da brauche ich

Nen Brief

Nen Schein

Ne Versicherung

Steuerzahlungen

Ne §21 –Abnahme

Ne Anmeldung auf mich

Gebühren…

Warte-Zeit (nur echt mit Warte-Nummer )

mindestens 3 Vorfahrten zur Überprüfung

 

Da hab ich mir ne falsche Fahrgestellnummer

in den Deutschen Papieren (die es in Holland nicht gibt)

redlich verdient.

 

Hier breche ich das mal ab, sonst meint Ihr noch, ich hätte ne negative Grundeinstellung…

 

Der Anhänger ist zwar mittlerweile zugelassen und hat TÜV, aber er entspricht noch nicht dem, was ich tatsächlich als „zuverlässig“ ansehe. Jedenfalls sind die Reifen 30 Jahre alt und wollen erneuert werden.

 

Ausserdem drehen sich die 2 Räder unterschiedlich gerne und dann wollen wir halt gleich auch nach den Radlagern schauen.

 

Nach Einigem googeln findet sich im NET: "2 Kompletträder 400-8“ für alle DDR-Achsen"

Weil da 54.- Gesamtpreis aufgerufen sind, bestellt man sich sowas um dann (irgendwann) zu

lernen dass die Naben-Durchmesser (Loch in den neuen Felgen) bei identischer Felgenbezeichnung zu klein sind.

 

Die Nabe sieht so aus (siehe Foto)

 

Bei näherem Hinschauen lernt man dass die NabenBolzen

(zur Befestigung der Felge ) Trapezförnmig angebracht sind….

Hoffentlich wurde das in den Typ-Prüf-Unterlagen damals so dokumentiert….

 

Der Achs-Stummel sieht so aus…(siehe Foto)

 

Da die Felgen trotz richtiger Felgenbezeichnung nicht über die dicke Nabe passen, werde ich

doch die alten Räder wiederverwenden und nur die neuen Reifen aufziehen. (So lautet jedenfalls die hier veröffentlich-bare Aussage…. )

 

Die Rad-Lager sehen im ausgebauten Zustand eigentlich doch noch gut aus, aber

bei 1,36 Euro pro Lager bestellt man sich halt mal 4 Stück auf Verdacht.

Aktuell drin sind NSK 6205DU (beidseitig abgedichtet)

 

Die Schmiernippel an den Neben sind also mittlerweile überflüssig….

aber selbstverständlich behalten wir die (und wenn man halt schon

mal am Fräsen ist, kann man auch den Schmiernippel-Ausschnitt in die Felge fräsen.)

 

Der Anhänger ist also momentan völlig zerlegt und ich werde über den Aufbau berichten.

 

Themenwechsel.

 

Hier mal noch ein Satire-Anfall meinerseits zum Thema KFZ-Aufbereitung:

 

Einleitung:

Der kleine Christoph schaut sonntags immer Foxy-Channel und dort speziell „Pannacotta Pedri-buu in ihrer Rolle als beste Auto-Irgendwas-Deutschlands. Titel: „Biete Kern-Schrott; Suche Rostlaube“

 

Handlung: Pannacotta kauft nen Vorführ-Neuwagen für 25.- Euro inclusive neuem TÜV und muss den dringend aufbereiten lassen was zwangsläufig zu folgendem Dialog führt:

Pannacotta: Mein Auto ist schon 3 Monate alt…

Aufbereiter: Völlig vergammelt – Aufbereitung für Festpreis 80.- Euro

Pannacotta: Ich hab nur 20.-

Aufbereiter : Geh in den Wald, schieß Dir in den Fuss und stirb tanzend….

 

STOPPP das hab ich geträumt….

Weiter doch eher Foxy-realistisch:

 

Aufbereiter: Na gut – weil Du es bist …. 30 Euro und Du kannst das Auto Morgen neu lackiert abholen.

Anruf 2 Stunden später…

Aufbereiter: Fertig. Hol Dein Auto ab. Hab nebenbei nen neuen Motor eingebaut der hier noch rumlag.

 

Jetzt der Transfer ins wahre Christoph-Leben…

 

Die beste Ehefrau von Allen hat mir ne Auto-Aufbereitung für den LT-Sprinter zu Weihnachten geschenkt.

 

Sie hat dort angerufen und gesagt: „Einmal Aufbereitung LT/Sprinter = 9 Sitzer Bus“

Der Hansel am Telefon : „Das ist ein Van. Der kostet 199.-

Frau fährt hin und sagt: „Einmal Aufbereitung für LT/Sprinter = 9 Sitzer Bus“

Der Hansel dort: „Hier … Der Gutschein für nen Van… Das kostet 199.-„

Frau zahlt….

Der kleine Christoph ruft an und sagt: „Habe nen Gutschein für meinen LT und hätte gerne nen Termin“

Der Hansel am Telefon : „Mooooment ….ein Van ist maximal ein VW-Bus…… LT/Sprinter is teurer..“

 

Wir haben also das Auto hingebracht (1.5 Stunden Stau bis „andere Seite Frankfurt“)

 

3 Tage später „Sie können das Auto abholen, aber es ist noch feucht

Wir haben also das Auto abgeholt (1.5 Stunden Stau bis „andere Seite Frankfurt“)

 

199.- Gutschein plus 50.- Extra abgeliefert ….

 

Das Auto ist innendrin PATSCHNASS bei 0 Grad Aussentemperatur.

 

Der Hansel sagt : „Das Auto stand den ganzen Tag mit laufendem Motor aufm Hof,

aber es wird halt bei dem Wetter schlecht trocken.“

 

Das Auto ist also weiterhin patschnass und DER TANK IST LEER .

 

Na klar.

Hilfreich wärs gewesen, den Dampfstrahler nicht im Innenraum anzuwenden…

 

Wir fahren durch den Stau nach Hause und ich höre beim Fahren

schwappende Wellen im Auto !!!!

 

Wir haben (mit meinem lieben Freund Stefan) an diesem Wochenende also den Bus zerlegt

u.a. alle Sitze raus und Zwischenböden raus…. und …Original-Teppiche weggeschmissen (weil Schmutzig und neuerdings zusätzlich Nass )

 

Hier mal ein Foto nur von den Tür-Einstiegen rechts und links NACH DER „AUFBEREITUNG“

(Teppich, Unterboden und Trittbretter ausgebaut.) (siehe Fotos)

 

Wir haben 10 Liter Wasser aus dem Auto abgesaugt (aus den Zwischenböden)

 

Alles gesäubert und Rostschutz aufgetragen….

 

Dann haben wir schnell neuen Teppich gekauft und verlegt….

 

Der Bus ist jetzt wie neu…

 

Zusammenfassung:

Wenn ich mal nen „Auto-Aufbereiter“ empfehlen darf…..

 

NEHMT BITTE DEN, DEN Foxy EMPFIEHLT UND DER NICHT IM RHEIN MAIN GEBIET LIEGT

 

LG und ne schöne Woche

Christoph

Hat Dir der Artikel gefallen? 1 von 1 fand den Artikel lesenswert.

10.06.2016 21:14    |    Christoph2605    |    Kommentare (0)

Hallo Freunde des rollenden Alt-Gerümpels.

 

Die Predators in CZ haben auch 2014 äh 2015 ähhh 2016 (genaugenommen am vergangenen Wochenende) ein Treffen und ein Dragster-Rennerchen veranstaltet, das (wie jedes Jahr) von der MSTO.org professionell "Ge-time-d" wurde.

 

Da war ich/wir ja nun schon öfter ...

 

Auch 2016 konnte ich zum Glück nicht widerstehen und wie schon so oft, bin ich mit Stefan nach CZ gedieselt und da war mal wieder "Männerspielplatz mit abendlichem Grillen".

 

Die MSTO-Girls am Tor haben uns freudig begrüßt und wir haben uns etwas abseits in die Wiese plaziert. Ich bin ja seit 30 Jahren Fan von Beschleunigungsrennen und habe auch die meisten Rennplätze Europas gesehen. Entsprechend kenne ich erheblich Mengen "alter Haudegen" und die Begrüßung der Freunde zieht sich noch etwas hin an dem Tag. Wir haben von den Begrüßungs-Drinks leichte Schlagseite bevor wir die eigenen Getränkevorräte überhaupt unter Klamotten und Foto-Kram herausgewühlt haben. Ja doch - wir hatten genug Bier und Apfelwein dabei......


Wie üblich ist das Rennwochenende DER HAMMER .

 

Da wir am kommenden Wochenende bei der ASC-Jahres-Rallye in Stuttgart dabei sein werden, muss ich mich jetzt noch etwas um den Ford kümmern. Entsprechend müssen wir hier leider auf eine detailliertere Beschreibung des Events verzichten.

 

Wer noch nie bei nem Beschleunigungsrennen war, sollte da unbedingt mal hin. "DAS" Dragster-Rennen in Hockenheim ist im August.... Also - HINGEHEN ! Bitte Beachten: Deinen ersten Top-Fuel-Dragster vergisst Du nie.

LG Christoph

Hat Dir der Artikel gefallen?

29.05.2016 08:28    |    Christoph2605    |    Kommentare (18)

Hallo Freunde

Die Nacht im goldenen Lamm war zu kurz ... schaade. Die Dusche ist eine Sensation (erwähnte ich das bereits?) und das Frühstück ist gut. :) Die Datenrate ist für Bilder-up-load eher ungeeignet, aber das ist sie in "Nobel-Hotels" auch meist.... Mit Tethering kann ich mir selbst helfen und meine 5GB Fonic-Pre-paid tut, was sie soll. Apropos hatte ich mal wieder ein EU-Datenpaket gekauft und ich vermute, zumindest mein Geld hat funktioniert. Das EU-Datenpaket hat nicht funktioniert und ich hatte im Ausland niemals ein Netz. :( Was sind Eure Erfahrungen? Bin ich zu blöd, oder ist das Abzocke? :confused:

 

Wir holen den Tudor aus der Garage, verabschieden uns und versprechen: Wir kommen wieder!

Der Preis-Leistungs-Sieger sowie auch der Sieger der Herzen unter den besuchten Hotel in diesem Urlaub: http://www.lamm-harburg.de/

 

Das Navi steht auf "Touristisch" und wir rollen Nord-Ost-Wärts über Wirtschaftswege (zeitweise hinter Traktoren). Alles ist gut - das sind die Strassen, die wir lieben. Genaugenommen ist das wohl die "Romantische-Strasse" die merkwürdigerweise immer nur an den grossen Bundes-Strassen genau auf unserer Reise-Route ausgeschildert ist. NeeeNeee: Romantisch sind die Strassen, auf denen wir fahren! :p

 

Nur wenige Stunden später und überraschend plötzlich wird vom Navi "Offenbach-sur-le-Main" vermeldet. Vornehm-Vornehm. Als Frankfurter muss man das anders sehen und wer kennt ihn nicht, den Welthit vom lieben Thorsten: "Wer Offenbach kennt, findets überall schön".... :) :cool:

 

Wir rollen über den Kaiserlei und die zugehörige Mainbrücke. Zur Umgehung der gefühlt-725 Frankfurter Ampeln (alle-immer-rot) benutzen wir zum ersten Mal in diesem Urlaub ein kurzes Stück Stadt-Autobahn und sind nach kaum 276,3 km an diesem Tag wieder zu Hause.

 

Null Probleme mit dem genialen Auto! Ich habe auf dieser Reise nichtmal den Reifenluftdruck kontrolliert. Aber: Ich werde in den nächsten Tagen hier nochmal eine Nach-Betrachtung dieses Urlaubs veröffentlichen. Das vorab-Fazit wie im letzten Jahr:

 

Was für eine Reise.

Was für ein Abenteuer

WAS FÜR EIN TOLLES AUTO

 

Danke fürs Mitreisen

LG Christoph

Hat Dir der Artikel gefallen? 6 von 7 fanden den Artikel lesenswert.

28.05.2016 09:11    |    Christoph2605    |    Kommentare (5)

Hallo Liebe Freunde

 

Wir sind aus nostalgischen Gründen am Achensee gewesen. Zukünftig werden wir den See und auch das Posthotel Achenkirch den Porsche- und Lambo-Fahrern sowie allen "David Nivens" der Gegenwart überlassen.

 

Wir rollen Nordwärts und freuen uns dass das angekündigte schlechte Wetter mal wieder nicht anwesend ist. Wir folgen dem Navi, das uns zunächst auf der 181 fahren läßt. Gerade als ich zweifle dass ich Lust auf diese Strasse habe, sollen wir links auf die 307 und das ist PRIMA! Nach wenigen Kilometern erreichen wir den Sylvenstein-Stausee und parken auf dem Damm um die Umgebung zu genießen. Wir treffen einen SB vom ASC-Bayern (Stefan) und unterhalten uns einige Zeit. Er erzählt uns, dass der Speichersee sehr tief ist und die Isar so puffert, dass es in München keine Überschwemmungen mehr gibt. Seinem Tip folgend fahren wir anschließend über die mautpflichtige Deutsche Alpenstrasse und genießen im ersten Teilstück die prima Aussicht auf Karwendel und Zugspitze.

Im 2. Teilstück rollen wir am Südufer des Walchensee und im Verlauf durch wundervolles Voralpenland. Praktisch vor jedem Bauernhof erwarte ich den Bullen von Tölz zu sehen, aber er ist wohl aktuell auch im Urlaub.

Bald fahren wir wieder nordwärts. Die Landschaft bleibt schön, aber wir entfernen uns von den Bergen. Schade, aber das war abzusehen.

In Landsberg am Lech gibt es schöne Kaffees, aber keinen Parkplatz für uns und wir beschließen "Kilometer zu machen" (was so viel bedeutet wie: Wir wollen schneller als 40km/h fahren). Als es zu Regnen anfängt, suchen wir nach einer Unterkunft für die Nacht und finden bald den Gasthof "Zum goldenen Lamm" in Harburg (Schwaben). 269km waren Heute genug.

 

Das Gasthaus ist klasse . Unser Zimmer 1 hat "seitlichen Burgblick" und in Sichtweite des Gasthauses sind 2 Strassenkaffees zu sehen. Der Fernseher ist groß, das Bett bequem und die Dusche hätten wir zu Hause gerne!

 

Der Ford steht sicher in der extra für uns geräumten Garage und das Abendessen ist prima. Wir setzen uns für einen Absacker in das Gasthaus-eigene Gartenlokal direkt an der Wörnitz.

Es gibt auch ein Ruderboot, das zum Gasthaus gehört. Die beste Ehefrau von allen möchte NICHT von mir um den Brückenpfeiler gerudert werden und ich bin trotzdem glücklich.

 

Morgen gehts nach Hause - Ich werde berichten

 

Liebe Grüße Christoph

Hat Dir der Artikel gefallen? 2 von 2 fanden den Artikel lesenswert.

27.05.2016 08:52    |    Christoph2605    |    Kommentare (1)

Hallo Liebe Freunde

 

Wir haben nach einem sehr guten Abendessen eine gute N8 im Hotel Brötz verbracht.

Der Ford stand supersicher in einer separaten leeren Tiefgarage und NUR ICH hatte die Fernbedienung.

So muss ein Wirt dass machen, wenn er will dass ich gerne wiederkomme. GANZ EINFACH!

Wir sind also vom Hotel Brötz aufgebrochen. Der Chef hat uns empfohlen doch die Strasse über den Staller-Sattel zu nehmen, die SEIT HEUTE wieder geöffnet ist. Ja - das wollen wir.

Wir sind spät dran und ich treibe den Ford bergwärts. Das tue ich nicht gerne, aber die Einfahrt in die Strecke Richtung Norden ist nur immer von "Halb" bis "Dreiviertel" geöffnet. Die Einfahrt in die Strecke nach Süden ins immer nur von "Ganz" bis "viertel-Nach" Geöffnet. Wir erreichen um 09:46 die Einfahrstelle und dürfen nicht mehr durch. Genaugenommen hätten wir das nicht gerne getan, weil wir doch sehr langsam sind und wenn wir schon "auf den letzten Drücker" losfahren, dann fühlen wir uns damit nicht wirklich wohl. 45 Minuten wollen wir nicht warten zumal das dann 40 km Umweg sind.

Also beschließen wir, irgendwann wiederzukommen und besinnen wir uns für Heute auf unsere Original-Planung. Wir beschließen, uns an die guten Empfehlungen vom Sascha zu halten und fahren Richtung Westen. Allerdings ist die Einfahrt nach Bruneck wegen hohem Verkehrs-Aufkommen völlig verstopft und so bleiben wir zunächst auf der Hauptstrasse SS49 bzw E66. Die anschließende verkürzte Fahrt über die "Sonnenstrasse" (=SP40) und den Ort Terenten ist wunderschön. Die gefahrene Geschwindigkeit ist besonders an den Gefällestücken niedrig.... scheissegal. Irgendwann müssen wir wieder auf die SS49 und kurz später auf die SS12 in Richtung Norden. Sofort erinnere ich mich an die Strasse, wo ich vor unglaublich vielen Jahren schon mit meiner BMW R26 unterwegs war. Das Motorrad war meine erste BMW. Viele weitere sind gekommen und gegangen, aber die R26 habe ich Heute noch.

Wir machen Mittagspause in einer Fernfahrerkneipe. Wenn man schonmal in einem "Jägerheim" zum Essen einkehrt und dort auch "Gourmet-Ketchup" auf dem Tisch steht, dann ist es praktisch zwingend, dass man das empfohlene VitelloTonnato bestellt. Meine heftigen Bedenken sind unbegründet. Das Essen ist gut.

 

Je weiter wir nach Norden kommen, desto stärker wird der Verkehr. Irgendwann fällt uns auf, dass ja der 26te Mai ein Feiertag ist und jetzt wird klar, warum viel Verkehr ist. An einer Baustellen-Ampel

müssen wir 3 Schaltungen bergwärts auf "grün" warten. In der Folge fahren wir an etwa 25km Stau in Gegenrichtung (Richtung Süden) vorbei. Auch die Brenner-Autobahn Richtung Süden ist ein einziger Stau und da sich mehrere Krankenwagen an den Wartenden vorbeiquälen ist da wohl ein größerer Unfall passiert. Auf der Brenner-Grenz-Station ist NICHTS mehr so wie ich ich in meiner Erinnerung gespeichert habe. Insgesamt haben ich Heute mehr Motorräder gesehen als an irgendeinem anderen Tag bisher. Unfassbar.

 

In Matrei erwischen wir die Abfahrt auf die Strasse nach "Ellbögen", die uns Sascha empfohlen hatte. Auch unser TomTom will da raus und das ist die beste Entscheidung Heute. Ich habe zwar permanent Angst, dass uns in einer Kurve ein öffentlicher Bus oder ein großer Traktor entgegenkommt, aber die Strecke ist DER HAMMER. Kaum Verkehr, oft eine Aussicht auf die Brenner-Autobahn und die alte Brenner-Strasse. Hinter den Bergen links liegt die Axamer Lizum wo ich viele Winter meiner Jugend im Ski-Urlaub verbrachte und wo bei der 76er Olympiade Gold-Rosi vom "Hoadl" herunter die anderen Fahrerinnen deklassierte. Ist das lange her. Ob es die Olympia-Bahn dort noch gibt? Wir unterfahren die Seilbahn des Patscherkofel und fahren direkt an der Olympia-Bob-Bahn vorbei . Rechts hinter den Bergen liegt Hintertux. Die Ski-Urlaube dort sind noch nicht so lange her und auf der "Gletscherzunge an der Lärmstange" fuhr ich schon oft deutlich schneller auf Ski, als unser Ford es auf der Strasse je konnte.

Bei Aldrans will das Tripy2 nochmal rechts abbiegen und auf dieser Strasse geht es noch viele Kilometer oberhalb des Inn-Tals dahin, bis wir bei Volderwald endgültig ins Tal müssen. Wir fahren einige Zeit parallel zur Inn und "auf der anderen Seite" geht es dann bei Jenbach steil aufwärts zum Achensee. Wir erreichen den See und passieren die Dampflock der Zahn-Rad-Bahn. Freundlich erwidert der Lockführer unser Ahooga-Horn mit seiner Dampf-Pfeife - so soll das sein.

Tausende von Menschen und unfassbare Mengen an Porsche, Lambos und sonstigen sogenannten Edel-Karossen. Die Hotels sind mörder-teuer und ausgebucht. Wir haben Mühe ein Hotel zu finden. Weil ich schon den ganzen Tag mit Migräne kämpfe und mit den Kräften am Ende bin, sind 224,5km genug und beziehen wir das Posthotel Achenkirch.

Der Wetterbericht für Morgen ist mal wieder unterirdisch - Ich werde berichten

 

Liebe Grüße Christoph

Hat Dir der Artikel gefallen? 5 von 5 fanden den Artikel lesenswert.

26.05.2016 08:25    |    Christoph2605    |    Kommentare (9)

Hallo Freunde .

 

Wir haben gut geschlafen in Feltre im Doriguzzi-Hotel.

Auf Anweisung meiner Holden hatte ich allerdings leise zu schlafen, weil in unserem Zimmer bzw vor unserem Zimmer bzw zwischen Fenster und äusserem Klappladen eine Ratte ähh eine Taube nistet und ein Ei bebrütet (da muss man Rücksicht nehmen). :cool:

Das Ford hat die Nacht in der historischen Garage genossen und wir brechen zeitig auf Richtung Cortina d`Ampezzo . Uns schmerzen die Knochen und es ist sicher, dass das Gestern zu viele Kilometer waren. Wegen unserer gestrigen Erfahrungen mit den kleinen Pass-Strassen und den großen "Wintersperren" beschließen wir, "Querfeldein-Abenteuer" wegzulassen und rollen über Belluno und Ponte Nelle Alpi. Bei Tai di Cadore gehts nach links ins Cadore-Tal und bislang ist nichts Spektakulär oder Alpin.

Dann schlängelt sich die Strasse allerdings Bergwärts und Pünktlich zur Mittagspause erreichen wir Cortina. Große- und kleine-Hotels sind ALLE geschlossen. Der Ort ist eher enttäuschend mittelmäßig und ich bin geschockt von den vielen LKW die da durchbrettern.

Ältere Männer (wie ich) erwarten gehobenen Play-Boy-Charme und David Niven irgendwo beim flanieren mit einer Gruppe junger Hühner.... Eventuell verschiebt sich bei alten Leuten wie mir das im Kino gesehene und mischt sich mit Erinnerungen, bis die Erwartungen an Neues (hier Cortina) nicht mehr erfüllt werden können (Ich muss dringend mal wieder "Eine Leiche zum Dessert" sehen).

Nö - Cortina gefällt uns nicht. Wir machen zwar Pause an einem der wenigen offenen Hotels und essen Toasts die doch etwas besser schmecken als sie aussehen. Jedenfalls fahren wir bald weiter und ich bin betrübt, weil ich doch meiner Frau ein Nobel-Hotel mit Pool versprochen habe. Wir machen unterwegs die üblichen Fotos mit irgendwelchen Seen (Dürrensee und Toblacher-See) und irgendwelchen drei Zinnen, die mir verdächtig nach 2-Zinnen aussehen. Da möchte ich aber nicht zu kleinlich erscheinen.

Bei Toblach biegen wir scharf links ab und rollen Richtung Bruneck.

Die Geschwindigkeit war im Durchschnitt erstaunlich hoch, bis wir in einem Bau-Stau stehen und viel Zeit für die Betrachtung der Gegend haben.

Bei Nieder-Rasen sehe ich im Hintergrund Hotels und so biegen wir in Antholzer-Tal ab wo zunächst Mal ein großes Schild darauf hinweist, dass die Strasse über den Stallersattel natürlich gesperrt ist.

Mist - Da wollt ich eigentlich mal drüber.

Zum Trost mieten wir uns im Hotel Brötz ein - 153,8km sollen Heute mal gereicht haben.

Wir stellen der Ford in eine riesige fast leere Garage (nur 8 weitere Oldtimer) und springen in den Hotel-Pool. Ich erwische mich dabei dass ich "Pool-Nudeln" als Float-Hilfe lustig finde (Mann-o-Mann... im ersten Leben DLRG Rettungsschein und jetzt sowas) An dieser Stelle stellt sich die Frage wie der Film heißt, in dem Jahn Candy als Vertreter von Dusch-Vorhang-Ringen und Pool-Nudeln auftritt? (Wers weiß - bitte melden)

 

Das Wetter soll schlecht werden - Wir sind gespannt.

Morgen werde ich berichten.

Liebe Grüße Christoph

 

Erklärung vom alten Seebären für gut aufpassende Freunde: Der Stander und die Fahne sind ab, weil wir im Ausland sind. Da müsste man höflichkeitshalber die Gastlandfahne zusätzlich "führen". Wenn man einen Fahnenstock (Stander) fährt, sollte die Gastlandfahne größer und oben sein. Das scheitert schonmal an ner kleineren "Adenauer" (Deutschlandfahne), aber auch an passenden Gastlandfahnen (ich werde mich bei der nächsten Fussball-EM eindecken).

Hat Dir der Artikel gefallen? 3 von 3 fanden den Artikel lesenswert.

25.05.2016 08:16    |    Christoph2605    |    Kommentare (9)

Hallo Freunde :D

 

Wir sind früh vom Arena Hotel weggefahren. Wie schon früher, waren wir gerne dort. Leider war das Wetter nicht so "poolmäßig". Überhaupt sind die Wetterbedingungen in diesem Jahr (währende der kompletten Reise) eher wechselnd. Da wir die Küstenstrasse des Gardasee wegen der aktuellen Stausituation gerne vermeiden wollen, aber noch nicht genug See sahen, werden beide Navigatoren auf "Anfo" (am Lago D`Idro) eingestellt. Um es besonders gut zu machen, läuft das Tripy2 auf der korrekten Postleitzahl "25070 Brescia" Ich erkenne daran keinen Fehler; Als Frankfurter Stadt-Kind ist man eh gewohnt, dass sich eine Strasse aus mindestens 4 Postleitzahlen zusammensetzt. Warum das ein Fehler ist, sollten wir noch lernen.

 

Die Navis schicken uns nach Osten und wir freuen uns daran, durch kleine Ortschaften zu fahren und die "Bremst-den-Verkehr-Bodenschwellen" mit Minimal-Geschwindigkeit zu überrollen.

Natürlich ist es Grundvorgabe, von den großen Fernstrassen wegzubleiben.

Kurz vor dem Ort Carpeneda führt uns das Tripy2 nach rechts und wir fahren eine steile Bergstrasse hinauf. Die Strasse ist eng und wird immer steiler. Schließlich fahren wir im 1sten Gang mit komplett offener Gemisch-Einstellung und wundern uns über die Routenführung. Eine Harley passiert uns und der Fahrer hat Spaß bei unserem Anblick. Die grober Steigung ist so lange, dass wir irgendwann auch keine Lust mehr auf "wenden" haben. Der Fehler in der Planung lag wohl da, dass sich HIER eine Postleitzahl aus etwa 25 Orten zusammensetzt und unser Tripy2 uns ins Zentrum dieser Postleitzahl (Superzahl?) geleitet hat. Jedenfalls geht die Strasse in eine Achterbahn über. Bei Gefällestrecken müssen wir immer die Gemischanreicherung schliessen. Eigentlich würde der Motor wohl besser bremsen, wenn man die Zündung auf spät stellt, aber die Nachverbrennungen im Auspuff werden dann unerträglich. Wir hatten mehrfach das Gefühl, dass es den Auspuff bei einer der Detonationen wegsprengt. Wir passieren ein paar Ansammlungen von Häusern und dann fahren wir durch eine Kirche. Ja - die Strasse führt unter dem Dach der Kirche, zwischen dem Kirchenschiff und dem Vorderbau mit ein paar Bänken durch. Sehr großes Kino. Die Kirche heisst offiziell "Santuario della Madonna delle Cornelle (sec.XVI)", wird aber wohl "Madonna delle Cornelle" genannt. Wens das interessiert, der kann ein Foto der Kirche im MAPs finden, oder einfach unsere Route nachfahren. :eek:

Nach mörderischen Bergab-Passagen beschließen wir, dass 90% aller PKW niemals solche Steigungen und Gefälle befahren . Bald erreichen wir tatsächlich den Lago d`Idro. Eine Polizeikontrolle läßt uns unbehelligt durchfahren und wir machen Pause in einer Trattoria direkt am See und haben eine wundervolle Aussicht auf den See. (Sorry Sascha - Nicht genug Hunger für Deinen Tip). Nach einer guten Vorspeisenmischung und einem netten Gespräch mit einem netten Heilbronner-Ehepaar fahren wir relaxt weiter. Der Verkehr ist so dass wir "mitschwimmen" können. Wir erkennen Streckenteile, die wir im letzten Jahr schon befuhren. Nachdem wir Trient passiert haben durcheilen wir die Steigungen Richtung Osten :cool:. Wir vertrauen dem Tripy wieder bei der Wahl der schönsten Route, bis wir nach ewigem Gekurve herausfinden dass die gewählte Strasse SP40 hinter Castello Tesino gesperrt ist. Wir müssen ins Tal zurück und die Recherche ergibt, dass wir für 15 Kilometer etwas über 2 Stunden benötigt haben. In Feltre tanken wir und finden ein prima Quartier im dortigen Doriguzzi-Hotel. Empfehlenswert: Das Abendessen im nahegelegenen Ristorante Aurora. Das waren 264,7 km, die mich völlig fertig gemacht haben.

Gute Nacht - Ich brauche Schlaf.

 

Morgen geht es nach Cortina - Ich werde berichten .

Liebe Grüße Christoph

Hat Dir der Artikel gefallen? 4 von 4 fanden den Artikel lesenswert.

23.05.2016 21:36    |    Christoph2605    |    Kommentare (2)

Hallo Freunde des rollenden Altgerümpels.

 

Hier unser Bericht zum 6ten Tag = Sonntag 22.05.2016

 

Wir hatten eine gute Nacht im Best-Western "Quid" Nahe dem Venedig Flughafen. So nebenbei wiederhole ich die Hotel-Preis-Frage vom letzten Jahr: Warum muss man als Barista ca 12,5 Jahre lang lernen wie man Kaffee macht, wenn dann in den Hotels die "Braune-Frühstücks-Brühe" aus irgendeinem lustig blinkenden Automaten kommt der eine Melodie spielt sobald er das Lauwarmgetränk zubereitet hat, das er in seinem automatisierten Wahnsinn Kaffee nennt????

 

Das Hotel ist für die kommende Nacht "möglicherweise" ausgebucht; D.H. wenn jemand nicht anreist, könnten wir bleiben. Da wir aber dieses Zimmer sowieso räumen müssen und wir das Auto auf jeden Fall in der Garage stehen lassen dürfen, beschließen wir nach dem Besuch von Venedig weiterzufahren. Die beste Ehefrau von Allen hat Recht - Das Hotel ist neu und sauber, hat aber den Charme von einem original-verpackten IKEA-Küchenschrank.

 

Wir kaufen uns ein Busticket für den "8E" (Hin und Zurück 6,20 Euro)

Der Bus ist pünktlich und bringt uns in 35 Minuten an den Busbahnhof von Venedig.

Wir steigen zunächst in einen "Schnellbus" der Linie 2 (ja - auf dem Wasser).

Irgendwann hinter der Rialto-Brücke steigen wir in die Linie 1 um und fahren weiter bis Lido,

Was ja nun auf der 2ten Insel der 3 Hauptinseln liegt. Die Glas-Insel sparen wir uns Heute.

Lido ist mäßig spannend und wir fahren zurück bis nach "Arsenale" (eine Haltestelle vor San Marco).

Von dort schlagen wir uns durch bis San Marco setzen uns unter ein Sonnenschirmchen und trinken je einen Kaffee (Espresso) :rolleyes:

Als die freundliche Kassiererin pro Espresso 1,50 Euro aufruft, wird uns klar dass das eher nicht der Markusplatz sein kann. Scherz beiseite - Hier der Wettbewerb: Wer ne Kneipe in Venedig kennt, wo man draussen unterm Sonnenschirm sitzend einen billigeren Espresso bekommt, den nenne ich ab sofort "Chef". :D

Wir laufen noch ne Weile planlos herum (Tip - Nen Plan von Venedig "haben" kann hilfreich sein).

Natürlich müssen wir noch "richtig" Mittag machen und am "Campo S.Provolo"; im Ristorante San Provolo unsere "Deutsche-Mittags-Pause" Dort gibt GIBT ES KEINE BEBILDERTE SPEISEKARTE und wir werden freundlich bedient. Wir ersparen uns die "Homemade Pizza" und haben ne gute Zeit. Mein Venedig-Tip : Wer ne gute Pizza möchte, der sollte irgendeine Pizza in Deutschland essen :cool::D

Bevor ich Haue von Italienischen Freunden bekomme, erklären wir die Mittags-Pause für beendet und wir suchen uns eine Gondola. So wie ich alte Autos liebe, so suche ich das "Ursprüngliche" auch bei ner Gondola. Eine aus dem 11ten Jahrhundert zu finden dürfte illusorisch sein; aber nachdem ich alle 600 Gondeln abgesucht habe, finden wir tatsächlich die Gondola mit der Zulassung "001". "Paolo" erläutert, dass er Gondoliere in der 13ten Generation ist. Er ist sehr nett und laut und trotz der bescheidenen 80.- für ne halbe Stunde fahren wir in der Nähe einer Gondola wo der "Gast" das volle Programm mit Klampfespieler und 2 Sängern gebucht hat (Wir schätzen diesen Aufwand auf etwa 400.- ) Obwohl die Gondoliere (Mehrzahl) alle laut sind, ist die Fahrt ein bemerkenswert ruhiges und relaxtes Erlebnis.

Nachdem unsere Taschen jetzt also leer sind, begeben wir und auf den Rückweg ins Hotel, steigen in den Ford und fahren Richtung Norden. Bald biegen wir Richtung Westen (links) ab und fahren auf sehr schlechten Strassen weiter. Hinter Vicenza wird die Strasse gut und wir erreichen unser Ziel in Sirmione nach 168,7 km am späten Nachmittag. Das Arena-Hotel, das wir vom letzten Jahr noch in guter Erinnerung haben, hat ein schönes Zimmer und einen Garagen-Platz für uns - Was will man mehr?

 

Hier unser Bericht zum 7ten Tag = Montag 23.05.2016

 

Nach einem wundervollen Abendessen im benachbarten Hotel Riel sind wir müde ins Bett gefallen. (Einschub: Wir haben in diesem Urlaub noch KEIN EINZIGES Moretti-Bier erhalten. Becks, Warsteiner und Henninger sind kein Problem.... Wir sind traurig und trinken Heineken (die Mutter von Moretti) . Der Montag empfängt uns mit Regen-Geplätscher und so beschliessen wir, hier wieder einen Tag "Urlaub" einzuschieben. Nach dem Frühstück gehen wir einkaufen und dann setzen wir uns in den Ford und fahren die Ostküste des Sees hinauf. Tatsächlich rollen wir, weil extrem viel Verkehr ist und mann niemals "frei" fahren kann. Als wir Mittagshunger verspüren, stoppen wir an einer kleinen Trattoria www.casadarte.net/. Ein schöner Parkplatz unter Oliven-Bäumen vor dem Haus und gutes Essen mit Blick auf den See; Wir haben mal wieder alles Richtig gemacht. :D Hmmmm - Das ist der Text vom letzten Jahr und unsere 2te Enttäuschung. Das Casadarte hat Montags geschlossen ; Dafür beginnt es wieder zu regnen.

Weil wir den Stau auf der Uferstrasse vermeiden wollen biegen wir in die Berge ab und nach einiger Zeit finden wir eine Trattoria, die uns ein paar Vorspeisen verkauft. Als wegen Gewitter die Beleuchtung in der Kneipe ausfällt, bezahlen wir und brechen auf. Nach der Rückfahrt nach Sirmione (IM GEWITTER) gönnen wir uns noch ein Eis, tanken unseren Boliden und fahren ins Hotel zurück (Tages-Strecke = 74,8km) . Schade, den schönen Dach-Pool können wir in diesem Jahr auch nicht benutzen.

 

Morgen WOLLEN wir auf jeden Fall weiter - Ich werde berichten.

Liebe Grüße Christoph

Hat Dir der Artikel gefallen? 3 von 3 fanden den Artikel lesenswert.