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Christoph2605

Blog vonChristoph2605

06.06.2014 08:53    |    Christoph2605    |    Kommentare (13)    |   Stichworte: Beschleunigung, Ford, Model A, Modell A; Dragster

Der Christoph hat ausnahmsweise seinen

geliebten Tudor Sedan in die Garage gestellt

und die Garage abgeschlossen.

 

Bleibt das trotzdem ein Oldtimer-Blog?

Betrachtet die Fotos und entscheidet selbst....

 

Was ist passiert?

 

Die Predators in CZ haben mal ne Party gefeiert

 

Nun fanden sie, dass sie da nebenbei

„einen Ausfahren“ sollten…

 

 

Predator Jiri Bamberger kannte die MSTO von seinen eigenen Ausflügen

auf den „Jerry-Lackey-Racetrack” in Alteno.

 

Also wurde die MSTO mit der Durchführung eines Rennerchens beauftragt und

Big-Daddy (Jerry Lackey) hat da mal eben die "Grand Nationals" draus gemacht.

 

Diese Kombination war damals auf Anhieb so erfolgreich, dass vom 30.05. bis 01.06.2014

bereits zum 5th Grand National aufgerufen wurde.

 

Wenn Big-Daddy ruft, bewegen sich Heerscharen.

 

Ausser seiner Timing-Crew von der MSTO kamen 90 Rennteams

und auch verschiedene Foto-Fuzzies.

 

Einer dieser Fuzzies hört auf den Namen Christoph…

Tatsächlich ist "Foto-Fuzzie" einer meiner vielen Neben-Berufe

(Def.: Beruf … im Sinne von Berufung … NICHT IM SINNE VON BEZAHLUNG)

 

Habe also meinen Hilfs-Fuzzie Stefan engagiert und wir sind in SEINEM

Wohnmobil nach CZ gedieselt.

 

Nachdem wir uns auf den Landstrassen in CZ den Einen oder anderen Wolf gefahren haben,

kamen wir tatsächlich irgendwann am Freitag Nachmittag auf der Strecke an und weil

der Regen erst kurz vorher nachgelassen hatte, kamen wir praktisch exakt im Richtigen Moment.

 

Liebe Begrüßung durch die MSTO-Mädels (so soll das sein) und mit

Presse-Bändchen; Presse-Leibchen; und mehreren Spiegelreflexen

(huch die Akkus sind ja wirklich voll) haben wir uns unserer Aufgabe gestellt.

 

Wer jetzt annimmt, dass der Christoph den Foto-Fuzzie gibt, weil man da an der

Rennstrecke genau da ist wo die Action ist, DER LIEGT RICHTIG !

 

Dragracing: Es muss qualmen und stinken und es muß laut sein ES MUSS DRUECKEN IM KOPF !

 

Nebenbei is Dragracing geil, weil man auch Abends ne gute Zeit mit netten Leuten hat (BBQ und Bier )

Hier greift allerdings ein Zeugenschutzprogram, weshalb ich davon nicht berichten darf – leider

 

Die Veranstaltung war EIN HAMMER und unser Dank geht an Jerry und die MSTO

(Huld-modus ist im Dauerbetrieb !)

 

1632 Fotos von dem Wochenende ein Beweis, dass wir unseren Job ernst genommen haben

 

Ich will hier mal eine kleine Auswahl zeigen und kann nur Jedem raten, sich Dragracing mal

Live und in Farbe anzutun.

 

LG Christoph

 

Wichtig (weil non-profit):

Bei Verwendung von Fotos bitte einen Copyright-vermerk verwenden :

"Christoph für MSTO.org"

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13.05.2014 21:30    |    Christoph2605    |    Kommentare (19)    |   Stichworte: Ford, Model A, Modell A


.
Hallo Freunde

Wir waren letzten Sonntag bei der Frühlingsanfahrt des ASC in Siegen
http://www.asc-westfalen-sued.de/.../

(Wir = Nr 23)

 

Da waren wir früher schon extrem gerne und das hat uns immer gut gefallen.

http://www.motor-talk.de/.../...t-in-siegen-11-13-5-2012-t3925509.html

 

Eine tolle Veranstaltung. :D

So müssen Rallye`s sein !

 

Der ASC ist Garant für schöne Events und SEHR alte Teilnehmer-Autos :p

 

Eigentlich brauchte ich nur meinen Threat von 2012 kopieren…

Da Gewitter und Hagel (zu den Eisheiligen) angekündigt waren,

sind wir mit dem Tudor natürlich auf eigener Achse angereist.

KALT wars (dauernd) und geregnet hats (sporadisch).....

Das galt auch 2014… Ein Foto vom Hagel ist auch irgendwo.

Aber – langsam und Eins nach dem Anderen….

Freitag haben wir einen Tag Urlaub genommen und ich stand Morgens vor der Entscheidung ,
ob ich den Neuen, in Teilen gelieferten Zündverteiler noch schnell zusammenbastel und
zum Laufen bringe. Bei dem zuletzt verwendete ZV ist ja nach nichtmal 12 Monaten der
Mitnehmer weg-gerottet (ich hatte berichtet).

Also hab ich an meiner Werkbank (in der Garage) den ZV montiert und wenn man schon so
weit ist, setzt man den noch schnell ins Auto und stellt die Kontakte und den Zündzeitpunkt ein.

Weil man die Befestigungsschraube des ZV nur „Handfest" anzieht, kann man den ZV leicht und
komplett austauschen ohne noch irgendwas einstellen zu müssen.
„A“-Profis haben immer nen kompletten Zündverteiler dabei :cool:

 

Soweit der Plan….

Kaum hab ich den aktuellen ZV aus dem Motor befreit, schon hat Petrus die Schleusen geöffnet.

:mad:

Es ist doch immer das Gleiche….

 

Zwischenzeitlich musste ich mich „trockenlegen“ und der Zeitplan kam ins Rutschen….

Sehr unschön….

 

Irgendwann meldete sich Ulrike und sagte „Ich mach uns noch schnell ein Süppchen zu Mittag…“.

Schaade – damit war der geplante Zwischenstop mit Mittagessen an der Mündung der Weil in

die Lahn ( Jimmy's Restaurant, Weilstraße 4, 35781 Weilburg, jimmys-weilburg.de )

„gestorben“.

 

Wir sind dann erst so gegen high-noon los und die 130km gemütlich angereist

 

Natürlich hab ich die Anweisungen des Navis ignoriert und bin trotzdem durchs Weiltal gefahren.

Das Weil-Tal is für mich ein guter Fern-Reise-Weg…..

Anders formuliert: Ich hasse die B456 – dagegen ist so manche Autobahn eine verkehrsberuhigte Zone.

 

 

Mit kleineren Pausen (wegen-Ambiente) sind wir so gegen 16:00 im Best-Western-Park-Hotel

in Siegen aufgeschlagen und haben schnell die Zimmerqualität geprüft :rolleyes:

Danach sind wir zum Empfang bei Mercedes „Bald“, haben direkt die technische Abnahme

absolviert und die Fahrt-Unterlagen erhalten.

Danach ging es zur Begrüßung alter Freunde und gemeinsamem Kaffeetrinken.

 

Bei ASC-Events trifft man immerwieder die „üblichen Verdächtigen“.

Sehr alte Autos und viele nette Menschen (die eher älter sind als der kleine Christoph).

Immerhin habe ich genug Erfahrung um zu wissen dass da einige schon Rallys gefahren sind als

ich noch an meiner Mutter genuckelt hab (Achtung: Die wissen Alles und können viel)

 

Bald mussten wir das Auto in die Garage stellen (Nachts abgeschlossen) und sind zur

Abendveranstaltung in eine kleine Brauerei aufgebrochen…

 

Möglicherweise hatte ich die Bedienung dort irgendwie gereizt jedenfalls kam der Frei-Bier-

Nachschub schneller als ich trinken konnte.

 

Soweit hab ich als alter Apfelwein-Trinker das Bier jedenfalls gut vertragen und plötzlich und

ohne ausreichende Nacht fanden wir uns Samstag Morgens am Start zur Rallye wieder.

 

Direkt am Start die erste Sonderprüfung: 10 Meter in 10 Sekunden fahren…

Irgendwie haben wir das wohl ganz gut hingekriegt.

 

Wir haben ja an der vorderen Stoßstange eine Deutschlandfahne und die „erwischt“ jede Lichtschranke.

 

Da waren schon Teams vor dem Start zu beobachten, die vermessen haben mit welchen Bauteilen

die sehr hoch installierte Lichtschranke wohl ausgelöst wird … (so weit wollen wir dann nicht gehen)

 

Auf den nächsten 54km gab es nur ein DK (Durchfahrtkontrolle) und über 30 km keine Ampel (Staunemodus)

Dermaßen eingelullt war direkt die 2 DK eine „falsche“

Ulrike sagte kurz vor Erreichen der DK „da stimmt was nicht“

wir haben uns aus der Schlange rausgeschlichen, einen Defekt simuliert und uns in Gegenrichtung abgesetzt.

Merke – Im Zweifel erst die Situation klären…

 

Bei der bald folgenden Zwischenprüfung 2 mußte man mit dem rechten Hinterrad 10cm parallel

an einen Balken dranfahren. Sowas ist mit einem Vorkriegsauto eine Höchststrafe – auch

wenn sich der Beifahrer weit aus dem Fenster lehnt, kann er das Rad nicht sehen!

Ulrike hat versucht mich zu dirigieren, und wenn ich besser auf sie gehört hätte, wären

wir auch besser gewesen. 17cm (bei 10cm Vorgabe) ist schon bitter. :(

 

Zwischenprüfung 3 lautete :

In dieser Box finden Sie ein Emblem – Benennen Sie den Hersteller innerhalb 15 Sekunden.

 

Da war zunächst auch ich verblüfft, weil der ASC (Allgemeiner-Schnauferl-Club) hat da ein „Asc“ reingezaubert.

 

Christoph sagt „Opel“, und is später verblüfft wie viele irgendwie auf „Schnitzer“ kamen (hä ?) :confused:

 

Zwischenzeitlich hat starker Regen eingesetzt und da fehlt uns mal wieder ein

Scheibenwischer (oder Zwei)

 

Das Mittagessen gabs in der „Rengser Mühle“ - gemütlich und gut.

.

Nachmittags wurden die Prüfungen ein wenig „tricky“ und nach DK auf der Biggetalsperre

wurde wild durch die Stadt „Sondern“ gekurvt. Da galt es im gleichen Ort wieder 2 richtige Durchfahrtkontrollen von einer „Falschen“ zu unterscheiden.

 

In einer weiteren Zwischenprüfung war die Forderung

1. fahre 1,5m vorwärts und dann:

2. fahre den selben Betrag nochmal vorwärts

Da waren wir mit 1,62 zu 1,44 erstaunlich gut.

 

Ein weitere Zwischenprüfung lautete: „Erkläre wofür das gezeigten Werkzeug zu benutzen ist innerhalb 15 Sekunden“

2 Holzstücke mit Kordel und einem Metallhaken haben mich in Schock-Starre versetzt und

irgendwann hieß es „Schade - die 15 Sekunden sind um“

Mein Rückfrage nach dem tatsächlichen Sinn blieb unbeantwortet.

Donnerwetter wo ich im ersten Leben in einer Werkstatt gearbeitet hab hat mich das geschockt.

Der Fragesteller hat es geschafft mich zu trösten :„Bisher ist da Niemandem etwas dazu eingefallen“.

( Am Ende haben wohl nur 2 Teams eine richtige Antwort abgegeben: „Ein Werkzeug zum Ausbau verklebter Scheiben“)

 

Nagut - Mangels Scheibenwischern hatten wir uns ca auf Platz 60 In der Reise-Reihenfolge zurückgearbeitet..

 

Da sind aber auch wieder Teilnehmer beherzt zu Gange gewesen.

Ich bemerke bei unserer Lady, dass sie schon sensibel auf feuchte Strassen reagiert und

der schwere Koffer im Heck die Situation nicht verbessert. Ähnliches berichtete übrigens

der Kollege, der direkt nach uns mit seinem 1929er Ford A Woody (6-Sitzer) gestartet war.

 

Nach der Rückkehr nach Siegen haben wir den Ford wieder in die Garage gestellt

und uns auf die Abendveranstaltung vorbereitet.

 

Im Haus der Wirtschaft in Siegen hat der ASC zum Abend-Empfang geladen und als Club-

Member hat man da natürlich im Club-Outfit (Anzug mit Club-Nadel und Club-Krawatte)

zu erscheinen .

 

Ein super Essen, nette Erzählungen, Ehrung der weitesten Anreise (Dänemark und Holland)

und die ersten Aufklärungen bezüglich der geforderten Sonderprüfungen ergaben für uns

einen netten Abend. Die erläuterten Diskrepanzen zwischen Fahrtenbuch-Vorgaben und

der Realität sorgten für viel Gelächter. Die zwischenzeitlich erfolgenden Auftritte

der „Euro-Cats“ hätte ich persönlich nicht gebraucht – „Leut“ sind halt verschieden.

 

Wir haben uns schon um 23:00 Uhr „vom Hof gemacht“ und waren froh endlich im Bett zu landen.

 

Der Sonntag startete gemütlich und mit weiterhin stark wechselhaftem Wetter.

Um 11:00 war die Sieger-Ehrung bei Mercedes „Bald“ anberaumt .

 

Erstaunlicherweise haben Ulrike und ich den ersten Platz in der Vorkriegsklasse erreicht

und freuen uns sehr über den Laser-Geschnittenen-Edelstahl-„Pokal“.

 

Die Siegerehrung erfolgte wie gesagt in der Halle während draussen natürlich Sonnenschein vorherrschte.

 

Nachdem wir zur Heimfahrt aufgebrochen sind, ließ der Regen immerhin 10 Minuten

auf sich warten und nach etwa 30 Kilometern wurden wir dann „behagelt“.

 

Die Heimfahrt verlief natürlich :o Pannen- und zum Glück auch Unfall-frei

und so stellten wir das Auto um 16:00 in die Garage zurück.

 

Bis die Tage

LG Christoph

 

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06.05.2014 21:26    |    Christoph2605    |    Kommentare (2)    |   Stichworte: Ford, Model A, Modell A

Der AC-Wetzlar hat gerufen, also sind wir am vergangenen

Sonntag früh Morgens Richtung Wetzlar aufgebrochen.

Theoretisch 70 km wurden bei BITTERER KÄLTE leider

zu 80km (weil Christoph halt nicht aufs Navi gehört hat)

 

Damit haben wir uns selbst die Zeit fürs Frühstück vor

Ort und die Zeit für die Vorbereitung der Rallye-Unterlagen

reduziert…(selbst dran schuld).

 

Das „Lahnpark-Classics“ haben wir in der Vergangenheit

schon als wunder-schöne Veranstaltung kennengelernt,

die vom http://www.ac-wetzlar.de professionell aus-

gerichtet wird.

 

 

Wir haben uns in die anspruchsvollen Aufgaben gestürzt, aber mehr als ein 4ter Platz

in der Gerümpelklasse (Klassen A, B, C, D, = Alles bis Baujahr 1945) war in diesem

Jahr leider nicht „drin“.

 

Egal – Es war eine tolle Ausfahrt mit wunderschönem Wetter und einem offensichtlich

tiefenentspannten Veranstalter (Großes Lob an Herrn Kreuter).

 

Kritikpunkt: Der langsame und trotzdem grottenschlechte Frittenstand für die Mittags-Versorgung.

 

Zur Rallye :

Ca 95 PKW und ca 60 Motorräder sind in und um Wetzlar gefahren und es ist eine Freude,

wie der AC-Wetzlar mit gekippten Chinesenzeichen, Strichen, Punkten, Strich-Punkten,

halben und ganzen Pfeilen kombiniert mit nötigem Vorwärts- und Rückwärtsblättern im

dicken Handbuch Viele (uns auf jeden Fall) völlig verwirrt hat.

Sehr großes Kino – RESPEKT - Das war Klasse !!!

 

Erwähnenswert die wunderschönen Punkte, die so ganz nebenbei anzufahren waren.

138km gefahrener Strecke waren uns völlig ausreichend.

 

Der Terminplan war von den Teilnehmern locker einzuhalten und auch der Veranstalter hat

Minutengenau agiert. So muß das sein, wenn man Teilnehmern mit Vorkriegsautos bzw

Motorrädern der 2-PS-Klasse das Gefühl geben möchte : „Hier bin ich richtig“.

 

Nach der Desaströsen Abwicklung der Nibelungenfahrt letzte Woche (Siegerehrung ab 23:30)

war es eine Wohltat, Herrn Kreuter um Punkt 18:00 Uhr mit den Ergebnislisten am Mikrofon

zu sehen. So soll das sein !!! Applaus.

 

Wir sind Abends zeitig aufgebrochen, weil wir auf mit 6-Volt-Beleuchtung auf eigener Achse fahrend

natürlich vor Einbruch der Dunkelheit zu Hause sein mussten. Das war (ohne Defekte) locker

zu schaffen.

 

Eine rundum gelungene Veranstaltung – Danke - Wir kommen gerne wieder !

 

LG Christoph

 

 

PS

- Ich poste hier nur Fotos von der Anreise sowie von der Heimreise (zwischendurch sind

wir nicht dazu gekommen!) VIELE Fotos von der Veranstaltung : www.lahn-dill-live.de


02.05.2014 23:53    |    Christoph2605    |    Kommentare (1)

Hallo Freunde

 

Wir haben Gestern (01.05.2014) einen kleinen Oldtimer-Ausflug absolviert.

 

Dabei haben wir mal wieder den Datsun bewegt.

Das ergab sich zum Glück, obwohl die Wetter-Vorhersage eher negativ war. :D

 

Nun hat mich erstmal geschockt, dass man ja leider den Henninger-Turm demontiert hat,

aber das passende Fahrradrennen (DAS UNS EINHEIMISCHE EXTREM BEHINDERT) leider

als RENNEN RUND UM DEN FINANZPLATZ FRANKFURT weiterführt.

Dabei weiß man dank drastisch geänderter Streckenführung keinesfalls, wann - wo - was

gesperrt ist.

 

Wir haben uns alle nötigen Dinge eingepackt, sind zur Datsun-Garage. Stefan und Alex

warteten mit ihrem geilen Granada bis wir den Datsun ausgegraben haben.

Sie habens auch mit Fassung getragen, dass ich natürlich mal wieder das Kennzeichen

zu Hause vergessen hab und wir also nen Umweg fahren mussten. ( ppssst - Stefan

hats schon deshalb mit Fassung getragen, weil er LEIDER sein Navi vergessen

hat - er fährt eh lieber hinterher).

 

Wir sind fast bis Wiesbaden über die Autobahn, weil wir die Fahrradfahrer nicht stören

wollten. Soweit wars das also zur Strecke "Main-abwärts". Nach nem kleinen Rechtsschwenk

und einer mittleren Fahrt durchs Gebüsch (tolle Strecke über Bärstadt bis NiederGladbach)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Danach ein Linkshaken, und die Strecke wird schlechter, weil - wir sind im Wispertal.

Wir folgen dem Fluß in Fließrichtung. Da waren wir zuletzt mitm Ford unterwegs; irgendwo

früher im Blog.... Jedenfalls müssen wir wie damals in der Kammmerburg pausieren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Damals, mit Forelle (weil Mittag) Heute mit Kaffee, weil die uns um 9:30 noch keine

Forelle verkaufen wollen. Merkwürdige Arbeitszeiten haben die Köche Heutzutage.... :mad:

Hunger hätt ich immer - wenn ich keinen Hunger hab is mir schlecht :cool:

ODER - Wer nen schönen Körper will, muß auch mal essen wenner keinen Hunger hat. :rolleyes:

 

Hungrig sind wir also weiter und in Lorch hat sich ne Rechtskurve empfohlen,

weils Auto Rheinwasser nur schlecht vertragen tät.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Praktischerweise haben wir die Loreley

(leider nur leere Felsen ) von unten

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

und von oben betrachtet .

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wenn da schon kein kämmendes Blondchen rumsitzt, schauen wir uns halt auf

dem stattfindenden Ford-Treffen um. ;)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir sind ja mitm Flach-Ford im Datsun-Design da . Genaugenommen war da aufm

Treffen noch nix los und so sind wir weiter Richtung Rotterdem.

 

Der geneigte Leser wird bemerkt haben, dass ich trotz Mörder-Einleitung bezüglich Essen,

jetzt kein Mittagessen erwähnt hab. Womit ? MIT RECHT ! Das war ein Hotel in Kestert ...

 

Weiterfahrend, sind wir direkt an der Marksburg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

scharf rechts abgebogen, was schon deswegen cool ist , weil man nur wenige

Kilometer über den Acker fährt, Lahnstein und Bad Ems wegläßt und dann

trotzdem an der Lahn entlang weiterfahren kann.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Leider hat es an der Lahn furchtbar viele Leitplanken, die alle auf Fensterhöhe vom

Datsun angebracht sind. Sehr schaade - Das ist ne tolle Gegend.

 

Mein Rat : Kauft Euch nen Vorkriegs-Oldtimer. Da sitzt man so hoch, dass man viel

von der Landschaft sieht.

 

Jedenfalls gings über Limburg und Runkel weiter nach Villmar. Dort haben wir

im Ortsmittelpunkt in einem griechischen Strassenkaffee noch Kaffee,

Latte und ähnlichen Kram verputzt. Sehr gemütlich.

 

Nur noch wenige Kilometer und wir erreichen Weilburg. Direkt an Jimmys Restaurant

biegen wir in die Weiltalstrasse ab.

Im Jimmys haben wir letztes Jahr auf dem Weg zur "Frühlingsanfahrt" nach Siegen

ein gutes Mittagessen gehabt. Bin jetzt schon gespannt, ob das bei der Anfahrt zur

Frühlingsanfahrt 2014 wieder klappt. Mal sehen.

 

An der Weil bin ich gerne - Ich habe diesmal allerdings mehrfach mit dem Navi

gekämpft, das mehrfach Richtung Friedberg abdriften wollte.

Besser hätte ich das zugelassen. Wie sich herausstellte hatte es einen schweren

Unfall zwischen Sandplacken und Bad Homburg gegeben und de Strecke war

komplett gesperrt.

Also wurden wir über den Feldberg geleitet und Richtung Kronberg passierten wir

in strömendem Regen einen weiteren schweren Unfall. Rettungskräfte waren

bereits da; Wir konnten weiter und haben nach 312km den Datsun wieder in

seiner Garage geparkt.

 

Danke an Alex und Sefan für die schöne, gemeinsame Tour ...

 

LG Christoph

 


27.04.2014 23:12    |    Christoph2605    |    Kommentare (12)    |   Stichworte: Ford, Model A, Modell A

Hallo Oldtimer-Freunde

 

Nachdem wir die größeren und kleineren Problemchen

(um die wir uns offensichtlich zu Anfang jeder Saison

erfolgreich bewerben) behoben haben, und sogar die

Lenkungsprobleme eliminiert sind, können wir uns

jetzt völlig ungebremst der Rallye-Saison widmen. :p

 

Für den Satz hätte ich mir damals vom Deutschlehrer

direkt nen Vortrag abgeholt....

 

Freitag auf Samstag hats brutal geregnet.

 

Am Samstag sind wir um 05:00 ausm Bett gefallen

(macht nix - ich leide eh an seniler Bettflucht)

 

Kaffee reinkippen, ins Auto und los.

 

Okok , der Motor muß erst ein wenig warmlaufen,

weil er im Kaltzustand nen Mörder-Öldruck aufbaut.

Wir rollen also den Motor warm und weil wir nach

Pfungstadt (links unterhalb von Darmstadt) müssen,

rollen wir auf der BAB661 östlich um Frankfurt abwärts....

äh südlich.

 

Die 661 is eh überwiegend gröber Limitiert und unsere

NEGATIVE Speed-Differenz zum Limit wird von den wenigen

Neuwagenlenkern am frühen Samstag freundlich toleriert.

Durch Frankfurt von Ampel zu Ampel stehen wäre eine

gröbere Qual. Der alte Henry (Ford) hat nicht voraus-geahnt

wie amtlicherseits Heutzutage das Thema MOBILITÄT und

ENERGIERSZPARNIS völlig-frei-interpretiert werden könnte.

 

Ich "rase" nicht gerne mit dem Ford über die Autobahn, aber

unser Zwischenziel ist 66 km weg und wir haben dafür nur

knapp über eine Stunde benötigt (Stolz ich bin)

Keine Panik - der Motor mußte niemals mehr als 2000 U/min

leisten

 

Eine große Brauerei in Pfungstadt (Hüstel-Modus) war der

Start- und Ziel-Punkt der Nibelungenfahrt 2014

 

Schnelle Abnahme (Papiere und Technik), Fahrerbesprechung ...

und weil wir Startnummer 2 hatten gings dann um 09:02 direkt los.

 

145 Teilnehmer, aber nur 3 Vintage Cars.

Alle-3-Alt-Gerümpel-Kalleschen wurden 1929 Erstangemeldet.

 

Startnummer 1 : K.Nitzsche und K.Gries im 1929er Ford Coupe

Startnummer 2 : Christoph und Ulrike im 1929er Ford Tudor-Sedan

Startnummer 3 : F & P Schädlich im 1929er Vauxhall Hurlingham 20/60

Frank Schädlich ist Kollege im ASC (AllgemeinerSchnauferlClub)

Im Club würden wir übrigens sagen, wir sind Schnauferl-Brüder :D

 

Jetzt könnte ich nen komplette Blog darüber schreiben, wie wir bei der

letzt-jährigen Bertha-Benz-Fahrt seine glühend-überhitzte Kupplung

(nee - die vom Auto) mit mehreren Flaschen Apfelsaft-Schorle

(von ALDI) abgekühlt haben. Seitdem hat der Vauxhall eine eigene

Geruchsrichtung

:D:D:D

 

Das Fahrtenbuch war mal wieder ein Hammer und wir sind hohe

Anforderungen von den Rallyes des RTCE gewohnt (trotzdem muß

man sich da gerade zu Anfang einer Saison erst wieder "eingrooven")

 

Fischgräten, Chinesenzeichen und Foto-orientierung , gewürzt mit

trickreicher Streckenfindung und Fotosuchbildern ergaben eine

wirkliche Herausforderung . 5 Geschwindigkeitsvorgaben ergaben

5 i-Tüpfelchen und der Tag war wirklich anstrengend.

 

Warum müssen so Geschwindigkeitsvorgaben eigentlich immer

so sein, dass Vintage-Autos das sicher nicht schaffen???

Die Teilnehmer mit ihren 1970er Turbos (300+ PS in Ur-Quatros

und Porsches) können da möglicherweise nur lächeln, aber wir

hatten Mühe :o

 

Dazu kommt, dass Ulrike und ich und in der Region NULL auskennen

und zwischenzeitlich völlig orientierungslos waren.

 

Wir waren (obwohl wir immer vor dem Feld fuhren) erst um 17:00

(eine Stunde nach dem Plan) im Ziel und sind etwas über 200km

(während der Ralllye)gefahren

 

Nach einer kurzen Pause haben wir den Ford nach Hause gebracht,

weil wir schon befürchtet haben das es SPÄT wird und wir ungerne

mit unseren 6-Volt-Funzeln im Dunkeln nach Hause fahren.

Nach Rückkehr mit unserem Bus um ca 19:30 haben wir vom

guten Buffet gegessen.

 

Um 20:30 HÄTTE DIE SIEGEREHRUNG SEIN SOLLEN.

Blöderweise sind erst um 21:00 Uhr die letzten Oldtimer im Ziel gewesen :eek::mad:

 

Wir sind 348km mit unserem Vorkriegsauto gefahren (DAS IST ANSTRENGEND)

und 137km mit unserem Bus.

Wir waren über 21 Stunden auf den Beinen.

 

Die Siegerehrung hat erst nach 23:00 begonnen und war um 24:00 noch nicht durch.

DAS GEHT GARNICHT !

 

Bei der Auswahl zukünftiger Rallyes werden wir berücksichtigen wann eine Sieger-Ehrung

angesetzt ist und wir versprechen danach max noch 1 Stunde zu warten.

 

Bei dieser Sieger-Ehrung war noch etwa 50% der Fahrer anwesend.

Das ist schade

 

Schön ist, dass wir Klassensieger wurden :)

 

LG Christoph

 

 

 

Schöne Fotos gibt es hier:

http://www.formfreu.de/2014/04/28/nibelungenfahrt-2014/

 

Gelegentlich sollten da noch offizielle Fotos zu sehen sein:

http://www.rtce.de/gallery3/index.php/


23.04.2014 22:51    |    Christoph2605    |    Kommentare (8)    |   Stichworte: Ford, Model A, Modell A

DasIsAberMalEinGenialesFotoOderWas?AndereMachenAuchDauerndBlogsOhneStörendenText.DieAusfahrtHeuteWarTollUndIchBinJetztMÜDE.LGChristophDasIsAberMalEinGenialesFotoOderWas?AndereMachenAuchDauerndBlogsOhneStörendenText.DieAusfahrtHeuteWarTollUndIchBinJetztMÜDE.LGChristoph

SackZementSoGanzOhneTextGehtNix.BinAberSoooooMüdeUndHeutIsNixBesonderesVorgefallen.LGChristoph


22.04.2014 23:16    |    Christoph2605    |    Kommentare (3)    |   Stichworte: Ford, Model A, Modell A

Hallo Alt-Auto-Freunde

 

Ich sende Euch viele Grüße und hoffe, Ihr hattet schöne Ostern

 

Seit meinem letzten Blog-Eintrag ist schon einige Zeit vergangen

und ich möchte berichten, was so zwischendurch passier ist.

 

Nachdem der Motor wieder "zusammen" ist, sind wir ein paar Mal

kurz gefahren, aber die Frühjahrs-Inspektion war noch nicht

abgeschlossen.

 

Ein Mörder Brems-Shimmy hatte uns am vorletzten Wochenende

die Prioritäten zurechtgerückt.

 

Die Vorderräder schaukeln sich plötzlich so auf (schlackern hin und her)

dass man befürchtet der Aufbau könnte sich zerlegen…

 

Tatsächlich war „Shimmy“ ein Modetanz der 1920er, bei dem irgendwie

mitm Hintern gewackelt wurde.

 

Ulrike hatte Angst, dass wir nicht bremsen könnten und ich hatte

Angst, dass irgendwas abgeschüttelt wird.

 

Habe dann also "mal schnell" den Vorderbau überprüft.

 

- Die vorderen Radlager hatten zu viel Spiel

(Also mal schnell alles zerlegt und die Lager geprüft und neu gefettet.)

 

- Der Lenkstockhebel (Pitman-arm) hatte am Lenkgetriebe zu viel Spiel

(Splint raus - Schraube anziehen - neuen Splint rein - fertig).

 

- Wir hatten eine Halteschrauben vom Lenkgetriebe verloren

(neue Schraube rein - anziehen – sichern - erledigt)

 

- Die Vorderachse hatte Nachspur !!!

Wie kommt denn sowas…

Seit vielen Jahren hatten wir achternde Räder.

Die waren dermaßen krumm, dass ich die Achseinstellung nicht prüfen konnte.

Seit letztem Jahr haben wir neue Räder und jetzt hab ich mir Sorgen gemacht.

 

Die Ford-Anleitung für die Spur-Einstellung fordert: Toe-in (Zehen nach innen)

Also hat der Christoph sich eine über Gewinde einstellbare "Meß-Stangen" gebaut,

womit man vorne am Rad und hinten am Rad den Abstand messen kann.

 

Während der Christoph am Basteln war, kam Ulrike und fragte beiläufig

warum ich sowas nicht mit Laser messe... (Gute Frage, aber im 1929er

Ford-Handbuch steht nix von Laser....)

Der Christoph hat gemessen und siehe da:

Die Vorderachse hatte fast einen Zentimeter Toe-out !!!

Hab das schnell auf den geforderten Toe-in-Wert eingestellt.

 

Seitdem hatten wir keinen Shimmy mehr.

 

Ich werde einen Lenkungsdämpfer wahrscheinlich trotzdem montieren, weil

die Vorderachse (möglicherweise wegen nicht-mittiger Bremsbacken-Anlage)

„unrund“ bremst und damit sowieso Unruhe in den Vorderbau bringt.

 

ODER DIE TROMMELN WURDEN DAMALS NICHT RICHTIG AUSGEDREHT…

HAB EIN SCHWEINEGELD DAFÜR HINGELEGT; DASS DIE

ANGEBLICH „TURNED TRUE“ SIND….

 

IRGENDWANN MUSS DER FLOATER-KIT an die Vorderachse !!!

 

Freitag sind wir gut 100km gefahren und auf dem Heimweg hörten wir ein

ein Quitsch-Pfeif-Geräusch was sich zunächst nur bei hohen Drehzahlen

leise wie ein loses Blech anhörte.

 

Bis wir zu Hause waren konnte man es auch bei Leerlauf hören und der

Schraubendreher ans Ohr-halte-Test ergab den Zündverteiler als Ursache.

 

Hab den Bakelit-Kram runtergenommen und am Verteilerfinger

war die Halte-Niete vom Metall-Kram lose und der Metallkram vom

Verteiler-Finger hat am Gehäuse geschliffen.

 

Auch wenn das Handbuch was Anderes sagt: NIEMALS (zumindest nicht bei Neuteilen)

am Metall herumbiegen um so die Vor-Funkenstrecke im Verteiler einzustellen.

Die modernen Niete sind zu weich und ertragen das nicht.

 

Dann ist mir aufgefallen, dass die Kontakte sich nur noch einen winzigen

Kontakt-Abstand haben und zur weiteren Untersuchung wollte ich den

ZV herausnehmen.

 

Das hab ich allerdings nicht geschafft.

(War noch sehr heiß das Teil und hat geklemmt)

 

Also alles gut mit WD40 behandeln und über N8 abkühlen lassen.

 

Viel Apfelwein trinken um den Eigentümer über N8 abzukühlen…

 

Tatsächlich ging der ZV am nächsten Tag relativ leicht raus

(2 Schraubendreher unter dem Gehäuse hebeln...)

 

Das ist ein neuer Typ-Zünd-Verteiler (neuer Typ = Kondensator oben)

der mit dem neuen Motor ins Auto gekommen ist.

 

Der ist also noch kein Jahr alt.

 

Der Verteiler war Ende Juni letzten Jahres zuletzt aus dem Motor raus

(vor knapp 10 Monaten ! ) Da sah er noch gut aus !

 

Seit Juni habe ich 3 Mal Öl in den ZV hineingetropft.

(durch die Öl-Schublade)

 

Ist-Zustand:

Der Mitnehmer ist völlig verrottet und die Lagerung ist komplett defekt

Unglaublich, dass der Motor überhaupt noch gelaufen ist

 

Ab sofort wird der Verteiler immer im Frühjahr zum Ölen ausgebaut !!!

 

Der Schmodder hat sich wohl über Kondens-Wasser gebildet .

 

Egal - ich hab meinen "alten" ZV reingesteckt

den Mitnehmer mit Kupferpaste eingeschmiert

und der Motor läuft wieder super.

 

Übrigens:

Ein neuer Zündverteiler kostet 145 Dollar

Alle Innenteile vom Verteiler kosten 90 Dollar

Nur die Lager und die Welle kosten 17 Dollar....

 

Werde mir ne neue Welle und neue Lager bestellen, damit wir

bald wieder einen Reserve-Verteiler dabeihaben.

 

Wir sind Gestern 180km Probe-gefahren

Es war wunderschönes Wetter und es hat viel Spaß gemacht.

 

Von Frankfurt nach Süden, dann nach Westen; mit der Niersteiner Fähre

über den Rhein und dann Richtung Bad Kreuznach und über Mainz und

Vordertaunus zurück nach Frankfurt

 

Übrigens der o.a. Lenkungsdämpfer wurde am Donnerstag

(ein Tag vor Ostern) bestellt. Die Lieferung ist Heute

(ein Tag nach Ostern) angekommen - Was will man mehr?

 

Wir freuen uns auf eine schöne Rallye-Saison – ich werde berichten

 

LG Christoph


12.04.2014 23:32    |    Christoph2605    |    Kommentare (10)

Hallo Freunde.

 

Wir waren ja mit unserem Ford "A" schon beim Solitude Revival dabei.

Das war schön, aber eigentlich haben wir nur alle aufgehalten :cool:

 

Naja da wird ja eh limitiert gefahren und wir waren da im Rahmen

einer Meet and Greet Veranstaltung für Classiker dabei .

 

 

Ähhh hier ein paar Fotos vom Jim Clark revival

 

Muß schluß machen - das Netzteil ist defkt...

 

LG Christoph


31.03.2014 21:51    |    Christoph2605    |    Kommentare (4)    |   Stichworte: Ford, Model A, Modell A

Against all odds (für Alle, denen ihre Heutige Portion Neu-Deutsch noch fehlt….) :rolleyes:

 

Die Ablenkungs-Versuche gehe bei mir ungebremst weiter…

Schon weil ich beschlossen habe, den Ford wieder zusammenzubasteln und

auch die erste Probefahrt zu unternehmen…

 

Als wir am Freitag Abend nach Hause kamen, lag unsere Katze im Treppenhaus herum.

 

Die mitternächtliche Rescherche in der Tierklinik verdichtete die Idee, dass

ihr linkes Kreuzband abgerissen ist. Keine Ahnung wie sie das geschafft hat,

aber leider blieb auch mehrfaches Befragen unbeantwortet.

Jedenfalls wird Morgen operiert und ich bin jetzt schon mit den Nerven runter.

 

Ok - davon wollte ich nicht erzählen, und auch die Tatsache dass ein LKW-Fahrer

seinen LKW Heute durch meinem geparkten LT hindurch wenden wollte erstaunt wenig.

Ein kleiner Preis für das große Glück, in Frankfurt leben zu dürfen.... Ich bin so glücklich....

(ich schätze mal 4000.- Schaden)

 

Drei Worte zu unserer Nebenbaustelle Garten-Teich. Unser Gartenteich (was man sich in

Frankfurt so leisten kann) besteht aus einem Mörtel-Eimer ausm Baumarkt .

[Bild1]

 

 

Da saß schon Jahrelang ein Frosch aufm „Beckenrand“ und spuckte solarbetrieben

Wasser ins Becken (jedenfalls bei Sonne)

 

Der Solarantrieb tut noch, der Frosch ist gestorben…(ohne Fremdeinwirkung zerbröselt).

 

Also hab ich bei Nanu-Nana 2 BadeEnten erstanden; Eine mit Brause und BadeHaube

und die Andere mit kompletter Taucherausrüstung

 

Kleiner Rückfall zu "Herr Doktor Klöbner.... Herr Müller–Lüdenscheid" - na Ihr wisst schon

 

Wenn der SolarAntrieb läuft, pustet die Bade-Ente wirklich Wasser durch die Brause

Soweit toll...

 

1. Wenn die Pumpe läuft, säuft die Ente ab (weil voll Wasser)

2. Wg Rückstoß fährt sie dauernd rückwärts

3. Die TaucherEnte kentert dauernd....

 

Drama Baby

 

äääähhh der Ford .....

 

Die Zündkerzen sind ganz hübsch, an Zyl 3 & 4 allerdings leicht Verkokungen.

[Bild1]

 

Die Ventile brauchen:

Einlass 0.010 bis 0.013 Zoll

Auslass 0.015 bis 0.017 Zoll

 

Also hab ich mir sehr kurze Gabelschlüssel flach-abgeschliffen für die Einstellung

 

Auf einem der Fotos sieht man wie kurz die sind….

 

Ich habe übrigens so Fühlerleeren, die einen Dicke-Verlauf

haben (zB von 0,009 bis 0,011). Die sind prima

Damit kann sogar ich den Ist-Bereich sehr genau bestimmen.

 

Die Verstell-Systeme zum Ventile einstellen sind unterschiedlich und

es gibt auch für A-Ford verschiedene Systeme (Aftermarket)

Im Original konnte man die Ventile beim A-Ford NICHT einstellen !

 

Bei meinem Motor ist ein System mit Kontermutter drin.

 

Dafür brauchte man praktischerweise 3 sehr kleine Hände.

Meine Anatomie mit 2 großen Händen ist nur wenig Hilfreich.

 

Man muß also das Ventil-Spiel prüfen und falls da Abweichungen sind,

muß man den Motor so weiterdrehen, dass das Ventil komplett geöffnet ist.

Nur in dieser Position kann man den Lifter mit einem 13er Schlüssel ( ½“ ? )

festhalten (Dafür braucht man die erste Hand).

Dann kann man die darüberliegende 10er Kontermutter (sehr flach!) öffnen

(mit der 2ten Hand) und dann muß man nurnoch die darüberliegende

Ventil-Verstellung (13er Schlüssel) verstellen (mit der 3ten Hand) .

 

Zum Arretieren muß man dann die Ventilverstellung festhalten, gleichzeitig

den Lifter festhalten und gleichzeitig die Kontermutter festdrehen.

 

Danach den Motor weiterdrehen bis man wieder an der Stelle ist, wo man

dieses Ventil prüfen kann und dann muß man sich eigentlich nur noch

wundern, warum man die Koordination seiner eigenen 3 Hände nicht richtig

im Griff hatte.

:confused:

 

Die o.a. Schritte muß man dann nur widerholen bis :

- man versehentlich die richtige Einstellung findet, oder

- man mit Bandscheibenvorfall zum Arzt muß…

:eek:

 

Die Ventile waren zu meinem Glück noch sehr gleichmäßig

Das hat mich erstaunt bei einem "neuen" Motor, der im ersten

Jahr mal eben 10`000km gelaufen ist.

 

Einlaß überwiegend 0,011 und

Auslaß überwiegend 0,015

 

Tatsächlich habe ich nur 2 Ventile einstellen müssen:

 

Auslaß Zyl 1 war 0,013 nach Korrektur 0,016

(einstellung wg Ölleitung schwierig)

 

Einlaß Zyl 2 war knapp 0,010 nach Korrektur gut 0,011

 

Also – mit dem Wissen von jetzt, hätte ich weder den Motor aufmachen,

noch irgendetwas verstellen müssen…

Andererseits ist es schön, dass ich es jetzt genau weiß.

Ich bin da so schrecklich pedantisch :eek:

 

Nach einigem Suchen hatte ich noch ein Dichtungsset gefunden, wo auch so

eine Kork-Gummi-Dichtung für den Deckel drin war. Habe sämtliche Dichtungen

mit wenig (!) HT-Silicon eingesetzt und tatsächlich Alles wieder zusammen

 

Ich habe nichts zu fest angezogen…

….das ist bei Vorkriegsautos extrem wichtig.

 

MAN filter dran – Castrol-Öl rein….

 

Alles dicht – Alles gut.

 

Beim ersten Anlassen nach dem Winter war da 2 Minuten etwas weisser Rauch

Ich hoffe mal dass da nur Kondensat im Motor war

 

Interessanterweise haben auch die Zündkerzen von aussen „Flugrost“ und

meine pulverbeschichteten Krümmer sind nicht mehr so schön, wie sie mal waren.

 

schaade :(

 

Da war es wohl in diesem Winter etwas feuchter in der Garage als die letzten Winter…

(Ich werde da im nächsten Winter Enfeuchtungspatronen auslegen.)

 

Was ich jetzt noch machen werde:

Ölstand Getriebe und Ölstand Hinterachse prüfen

Fett- Schmierpunkte versorgen

Öl-Schmierpunkte versorgen.

VIIIIEL fahren

 

Ausserdem muß ich mal nach der Lichtmaschine sehen.

Die Batterie kam mir sehr schwach vor. (Auch nach dem Fahren).

 

Bin müde

LG Christoph

 

 

 

PS

Nochmal eine Frage in Sachen BLOG :

Wenn ich sage dass ich einen Artikel mit Fotos machen will, kann ich Fotos hochladen.

Die sind dann aber Alle in einem Fenster.

Wie macht man das, dass man im Text immer mal wieder irgendwo ein Foto unterbringt??

Hiiieeelfe


25.03.2014 21:14    |    Christoph2605    |    Kommentare (9)    |   Stichworte: Ford, Model A, Modell A

Soo - also

 

Weil ich am Sonntag ja etwas vorzeitig aufgegeben hab :rolleyes:

war ich Gestern (Montag) wieder ein wenig in der Garage.

 

Mein Problem ist, dass an der Einfahrt zur Garage eine Schwelle ist.

Wenn ich das Auto zum Basteln rausrolle, hab ich nach-her Mühe,

ihn wieder in die Garage reinzubringen :(

 

Bei nem Auto das 85 ist, ist "draussenlassen" keine Option.

Wer läßt schon seine Oma auf der Strasse übernachten??

In Frankfurt ??????

:mad:

 

Hab also in der Garage weitergebastelt.

 

Ja- die Ventil-Gallerie ist auf der rechten Motorseite

Prima zum Basteln ( siehe Foto)

Also steh ich zum Basteln quasi zwischen der Deutschland-

fahne und der Garagenwand.

 

Trotzdem hab ich gestern, mördersouverän wie ich nunmal bin :cool:

den Deckel vom Motor RUNTERGESCHNITTEN

(der Alternativplan B hatte vorgesehen, mitm Gummi-Hammer so lange

gemütlich gegen die Abdeckung dagegenzuhämmern, bis sich der

Dichtungs-Kleber abgelöst hat ).

 

Plan A hat funktioniert

Bei Plan B wäre eher der Hammer abgefault (und der Deckel wär noch dran).

 

Bei den Fotos (oben) seht ihr den Deckel auch von vorne und von Hinten

(an der Rückseite vom Deckel ist das Öl-Rückschlagventil noch dran)

 

Das Foto von der Ventil-Gallerie ...

 

Unter dieser Gallerie liegt die Nockenwelle

 

Die Ventile sind so angeordnet

Rechts das erste Ventil (das Rechteste) ist Auslaß Zyl1

Daneben Einlass Zyl 1.

Dann Einlass Zyl2

Dann Auslaß Zyl 2

Dann Auslaß Zyl 3

Dann Einlaß Zyl 3

Dann Einlaß Zyl 4

Dann Auslaß Zyl 4

 

Anders formuliert:

Einlass von Zyl 1 und 2 teilen sich einen Ansaugkanal

Einlass von Zyl 3 und 4 teilen sich einen Ansaugkanal

 

In der Mitte der Nockenwelle ist ein Antrieb, der nach unten die

Ölpumpe antreibt (Ausbuchtung in der schwarzen Ölwanne)

Nach oben über den gleichen Antrieb (gut sichtbar) der Antrieb

zum Zündverteiler.

 

Dann noch ein sehr aussagekräftiges Foto :cool:.

Die Liste der 40 wichtigsten Schmierstellen am Ford .

OK- wenn ich unterm Auto lieg, kann ich nicht gleichzeitig an die

Wand sehen...

 

Da fällt auf - Früher hingen in meinen Bastelbuden irgendwie

mehr Mädels an der Wand

 

Übrig ist (bei mir) nur die Veedol-Eisläuferin.

In den 60ern hing sone Tusse an jeder LKW-Front.

 

Das war (nach einem kompletten Arbeitstag) wieder genug Gebastel

Aber - ein Erfolg - Heute völlig Blutfrei :eek:

 

Melde mich (hoffentlich bald) wieder bezüglich der Ventileinstellung.

Da brauche ich übrigens noch 2 flache Gabelschlüssel

Gibt es im MT eigentlich noch weitere Leute, die sich alle paar Monate

Schlüssel und Werkzeug zurechtschleifen und dann beim nächsten Mal

nicht wiederfinden??

 

Bis die Tage

 

LG Christoph