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Black Biturbo

Hier geht es um alles was mir gerade einfällt

24.10.2019 12:20    |    Black Biturbo    |    Kommentare (15)    |   Stichworte: G4, Subaru, WRX STI

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Img 20191024

Der STI hat jetzt als Alltagswagen knapp 25T runter. Erstmal dasd positive: er macht spass fast wie am ersten tag und grade bei den jetzt herbstlichen Bedingungen zeigt der wagen auch wieder was für einen brutalen grip er hat. Aber mann muss auch sagen, dass er im erst auf losem Untergrund wirklich auflebt (und da gefühlt mehr grip hat als ein Kuga auf trockenem Asphalt). Und immer wieder der vergleich zum 981 - sorry Zuffenhausen - Japan hat besser kopiert und das Auto ist verbindlicher und fühlbarer (vor allem auf der Vorderachse - da kann der 981 nicht mithalten). Auch der RS3/4 setzt gefühlt keinen stich, der M140i wirkt sogar wie nen träges Dickschiff. Aber ist subjektiv - Rundenzeiten sagen ja was anderes. Dennoch bin ich trotz vielen Fahrzeugen die ich fahren durfte noch nie (außer in einem preissegment, was jenseits von gut und böse ist) nich ein Fahrzeug gefahren, wass Otto Normal Fahrer so hart fahren kann ohne überrascht zu werden. Zu dem Thema "will it drift": Ja tut er aber nur auf losem Untergrund oder mit groben Unfug auf trockenem oder feuchten Asphalt.

 

Also alles toll - leider nur fast. Die Bremsen waren jetzt rundum fertig (nach etwa 23Tkm - ich fahre das Fahrzeug aber auch manchmal etwas flotter) und in meinem Geiz habe ich auf die original Subaru scheiben und beläge verzichtet und dachte mit Brembo macht man nichts Falsch. Leider ein Fehler. Die Scheiben und beläge taugen sehr wenig. Wenn die Bremse halbwegs kühl ist alles super auch besser als original - finde ich toll ( also pedal fühlt sich noch besser an und es ist klasse an der blockiergrenze zu dosieren). ABER: Die Bremsen zeigen ein Fading welches ich so noch nie erlebt habe. nach etwa 20km harter fahrt ( also 20,8 eher) geht es zum Bremsversagen - die Bremsen qualmen, die scheiben sind auch schon leicht blau (wurden eingefahren). das ist natürlich sehr enttäuschend. Ich werde sie runter fahren ( sollte auch nicht lange dauern) und halt den wagen dann immer wieder abkühlen lassen wenn man es mal flotter angeht - aber das sollte es nicht sein, zumal mit der Original Ausrüstung gab es das Problem nie - man konnte auch 10 runden ( oder einen Tank) voll fahren ohne dass man was an der Bremse merkt (ok, etwas mehr Pedalweg aber alles im rahmen).

 

Daher von mir ein Tipp: Nehmt nicht diese scheiben wenn ihr auch mal das Fahrzeug etwas flotter bewegen wollt.

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26.10.2019 19:37    |    Sp3kul4tiuS

es gibt viele schnelle Autos. Was bei den Rundenzeiten vergessen wird ist oft der Fahrspaß der nur mit reinen Zahlen versucht wird zu vermitteln.

 

Was für Klötze waren das? Hatte das mit Zubehörscheiben und Belägen mal (Hersteller vergessen/halten sehr lange bei mir) Deswegen weiß ich auch nicht was schlechter war. Scheibe oder Belag.

 

 

Würde auch keine Gelochten scheiben nehmen. Minimal weniger Reibung und können leichter Reißen.

Es gibt keinen Vorteil bei der Kühlung.

 

DBA hat immer einen guten Eindruck bei Subarufahrern gemacht. Habe ich auch. Originalgröße und nix zu meckern. Besser als Original und deutlich besser als Zubehör xy.


28.10.2019 07:20    |    oliver_germany

Moin,

so unterschiedliche Erfahrungen kann man machen. Ich hatte mit den originalen Subaru Scheiben, die auch von Brembo sind, extremes Fading. Nachdem ich in einer Haarnadelkurve beinahe geradeaus gefahren bin und sie sowieso runter mussten, habe ich die normalen, ungelochten Aftermarket Bremboscheiben eingebaut. Von den gelochten Scheiben ist mir seinerzeit abgeraten worden. Mit diesen Scheiben bin ich zufriedener als mit den originalen Scheiben, Fading habe ich seitdem maximal ansatzweise. Fühlt sich auch giftiger und griffiger an als mit den originalen Scheiben.


30.10.2019 15:40    |    HTC

Ich würde auch in Richtung Beläge schauen, EBCs zB haben bei meinen Bremsen Wunder bewirkt und entwickeln dabei weniger Staub als die anderen Hersteller.

 

Ich war mit Greenstuff zufrieden, aber wenn man schneller und wesentlich sportlicher unterwegs ist könnte man auch die anderen Farben testen, wobei ich glaube, daß Schwarz nicht mehr für die Straße ist...

 

Ob die blauen Scheiben noch zu retten/benutzen sind ist allerdings eine andere Frage :)

 

HTC


30.10.2019 22:21    |    Sp3kul4tiuS

@HTC

also schwarz ist glaube ich die lascheste Ausführung bei EBC. Habe ich hinten drauf. Waren zumindest die billigsten.

 

Das mit dem Griffiger kann schon vom fehlen der Löcher kommen :D haha

Also gelochte Bremscheiben sind sehr lange schon fast nur noch Optik. Wenn das haben diese Scheiben nachteile gegenüber normalen wenn schon keinen Vorteil.


30.10.2019 23:18    |    HTC

Oh, ja hast recht, habe die Farben verwechselt. Schwarz ist eigentlich Standard...

 

Das mit den Löchern in den Scheiben hast du falsch verstanden:

 

Diese sind eigentlich nur dazu da den Wasserfilm bei Regenfahrten schneller aufzulösen, damit die Klötze nicht auf der Scheibe schwimmen.

 

Solange die Löcher frei sind funktioniert es ganz gut. Nennenswerten Einfluß auf das Bremsverhalten bei Trockenheit haben diese aber nicht...

 

HTC


02.11.2019 19:02    |    Sp3kul4tiuS

Hast du das nicht falsch verstanden?!

Also das mit dem Wasser sollen eigentlich geschlitze Scheiben machen.

 

Laut verschiedenen Online Medien wurden die Löcher "früher" vor den 2000ern dazu gebraucht bei Steinzeit Bremsbelägen die Gase, die beim Bremsen entstehen abzuleiten.

 

Die gesagt rechnerisch hat man ohne Löcher eben mehr Reibfläche an den Scheiben.


02.11.2019 20:02    |    HTC

Also ich hatte das sogenannte Nassbremsproblem bei meinem A4.

 

Nach dem Einbau war es so gut wie weg.

 

Kann durchaus sein, daß die nicht dafür gedacht waren, aber dafür hat es echt gut funktioniert...

 

HTC

 

PS: Hab jetzt bei Zimmermann nachgelesen, ist wohl für Bremsstaub und Wasser gedacht.


03.11.2019 15:04    |    Black Biturbo

Die "löcher" sind im grunde dafür da dem ausgasen heißer beläge (auch heute noch - so viel hat sich da nicht getan) etwas platz zu schaffen, ferner auch um der wasserfilmbildung entgegen zu wirken. Ferner helfen sie beim abtransport der Hitze. Bei diesen scheiben sind die "löcher" aber keine und fake - es ist nicht durchgebohrt, also kann man das ganze etwas vergessen und es ist am ende die Optik. Nach einem austausch und neumontage bremst das ganze jetzt auch ganz ok (wenn man es nicht übertreibt) - aber - naja wirklich gut ist anders, bzw. die bremse heizt sich extrem auf und nach 20km flotter fahrt muss man leider das ganze abkühlen lassen. Bei normaler Fahrt kommt man natürlich nicht in diese Bereiche rein, auch auf der BAB ist das ganze standfest. Dennoch würde ich es nicht nochmal verbauen, wird jetzt aber runtergefahren und dann schaut man weiter.


03.11.2019 20:01    |    Sp3kul4tiuS

Das Ausgasen tritt höchstens während der ersten Kilometer auf. Also auch Marketing.

Wie gesagt das ist was von Früher....

 

"Da das Ausgasen kurzzeitig für eine Verminderung der Bremskraft sorgt (Fading durch ein Dampfpolster zwischen Bremsbelag und Bremsscheibe), gehen die Hersteller vermehrt dazu über die Beläge vor Auslieferung einer Wärmebehandlung zu unterziehen (Scorchen). Hierbei werden die Beläge über einen bestimmten Zeitraum auf 400-700 Grad Celsius erhitzt und die flüchtigen Stoffe somit bereits im Produktionsprozess entfernt. Dadurch verfügen Wärmebehandelte organische Bremsbeläge bereits ab Werk über ihre finale Festigkeit und müssen nicht mehr aufwändig eingebremst werden."

https://www.at-rs.de/Ausgasen_Bremsbel%C3%A4ge.html

 

Ich denke der Abtransport der Hitze ist auch reines Marketing. Kein Rennfahrzeug hat seit ewigen Jahren gelochte Bremsscheiben mehr. Würde drauf verzichten. Bei harter Gangart reißen diese an den löcher viel eher.

 

Aber gut darüber kann man ein bisschen streiten. Mein Standpunkt ist das man sich solche Scheiben wenn man nicht unbedingt die Optik möchte eher die Finger lässt weil Unnütz.

Nassbremsprobleme kann man wohl auch auf eine Fehlkonstruktion des Unterbodens oder der Belüftung sehen.

Aber gut wenn man so entgegenwirken kann.


04.11.2019 07:45    |    HTC

Die Alternative fürs Nassbremsproblem waren Leitbleche aus einem Porscheaufbau. Allerdings war es finanziell günstiger die Zimmermann zu verbauen...

 

Allerdings hab ich bei jedem Radwechsel mit einem Bohrer die Löcher wieder frei machen müssen, der Bremsstaub verstopft diese regelmäßig.

 

Die Risstendenz wurde oft in den Foren thematisiert und viele haben das beanstandet, habe es aber selbst nie erlebt/gehabt.

 

HTC


05.11.2019 11:31    |    PIPD black

Das Nassbremsproblem am A4 oder wie bei mir am Passat bekam man relativ einfach in den Griff: Abstand zum Vordermann vergrößern. Das eigentliche Problem trat nicht grds. bei Nässe im Allgemeinen auf sondern insbesondere durch die Gischt der vorausfahrenden Fahrzeuge. Mercedes führte zur Problemlösung seine EBC-Bremse ein......glücklich wurden die Besitzer damit aber nicht unbedingt. Für Passat und A4 bot ein findiger Tüftler (Taz hieß er glaub ich) seinerzeit im Passat3b-Forum eine Leitblechlösung an. Mit dem Wechsel der ersten Bremsen hatte sich das Problem an meinem Passat aber fast erledigt.


05.11.2019 13:41    |    Black Biturbo

Zum b5 (grade S4) hier hat man (hatte ich) die LLBleche vom Phaeton verbaut - das war sehr ok und das Problem war weg. Zu den Zimmermännern - mir ist eine Bremsscheibe in sich gebrochen - gar nicht lustig wenn ich die Bilder mal wieder finde stelle ich sie hier gerne ein.

 

Und wie ich geschrieben habe - mir geht es tatsächlich um die Optik der Fake löcher.


05.11.2019 15:42    |    HTC

Also der S4 hat die größeren Scheiben, da war die Nassbremsproblematik so gut wie nicht wahrnehmbar.

 

So weit mir bekannt kam das hauptsächlich bei den 2,6er vor... hängt markenübergreifend wohl mit dem Durchmesser der Scheiben zusammen...

 

Bei Zimmermann gab es leider auch viele Plagiate, die dementsprechende Qualität hatten, aber es ist wohl auch bei Originalen zu Brüchen gekommen.

 

Obwohl ich meine Bremse vergewaltigt habe bis zu geht nix mehr habe ich aber bei 2 Fahrzeugen nie einen Defekt gehabt, und die Bremsleistung war stets hervorragend, auf jeden Fall besser als bei den Standard ATEs.

 

Ob nun der Preis den ganzen Umbau rechtfertigt ist eine andere Geschichte, bei mir war es eher Neugier und den Drang die Bremsprobleme zu beseitigen...

 

Was ich aber zudem sagen muß, die EBCs haben die Sache erst abgerundet, mit den ATEs neigten die Zimmermann eher zum Überhitzen besonders stark wahrnehmbar im Sommer bei Stop and Go Stadtverkehr. Eventuell entstanden bei einigen auch so die Brüche???

 

HTC


09.11.2019 06:56    |    oliver_germany

Mich würde mal interessieren, ob Du die Bremssättel konfliktfrei runterbekommen hast? Schrauben und Gewinde alle heil geblieben oder mit Helicoil bzw. TimeSert gearbeitet?


27.04.2020 23:02    |    Black Biturbo

Da kann ich nichts zu sagen, ich habe es nicht selber gemacht. Aber inzwischen Bremst es vernünftig ( Friedberg hat nochmal alles zerlegt gereinigt und was weiss ich gemacht).


Deine Antwort auf "STI 25T km und wechsel auf Brembo S Line Scheiben und beläge"

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