Was habt Ihr heute alles gutes für Euren Golf 4 getan?
Hallo liebe Golfer,
ich hoffe, hier einen länger lebenden Thread ins Leben rufen zu können, den ich so ähnlich in einem anderen Forum kenne. Damit dieser aber von der Forenleitung nicht gleich gesperrt wird, bitte die Beiträge auf den Golf 4 zu begrenzen und kein Blödsinn schreiben, sonst sind wir einen wie ich finde schönen Thread gleich wieder los.
Um was soll es hier gehen? Ich will einfach mal hören (äh lesen natürlich), wer wann was für seinen Golf 4 tut. Gerne würde ich auch Links hier sehen, wenn jemand z. B. eine Reparatur macht, die woanders schon mal beschrieben wurde, dass er dann darauf verweist, damit nicht bei jeder nicht für jeden bekannten Arbeit die Diskussion losbricht: wie hast Du das denn gemacht.
Na dann fange gleich mal mit ein paar Kleinigkeiten an, die ich in den letzten Tagen für unseren 16 Jahre alten Golf 4 getan habe:
Winterreifen aufgezogen, Frostschutz aufgefüllt, Winterfest gemacht, Zündkerzen gewechselt,
Rostschutzöl (Owatrol Öl) gepinselt.
LG Holger
Beste Antwort im Thema
Die Bilder sagen glaube ich genug, oder?... 😠🙄
8948 Antworten
Hab gerade das Schloss der Fahrertür getauscht, aber es ist mir offensichtlich immer noch das Falsche geliefert worden... meh
EDIT:
Oder ich war zu doof zum Testen, war vorhin nochmal draußen, jetzt läuft alles 🙂
In den letzten Woche habe die T-Cross Felgen mit Spurplatten eintragen lassen plus "frisch TÜV", mich um eine eVB-Nummer gekümmert mit der entsprechenden Versicherungsprämie, einen Termin beim Straßenverkehrsamt für die Zulassung gemacht und mir ein Wunschkennzeichen gebucht.
Zusätzlich habe ich ein neues Türschloss bestellt, womit dann hoffentlich die Probleme der ZV erledigt sein sollten.
Ich freue mich auf meine erste Fahrt nach Zulassung, was aber noch paar Wochen dauern wird.
Heute verschwand meine Seitenscheibe in der Tür.
Der Kunststoffhalter war zerbrochen.
Als Notlösung habe ich mir mit dem 3D Drucker ein Ersatzteil gedruckt.
Mal schauen wie lange das Teil hält.
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Gestern wurde ein neuer Contitech Zahnriemensatz und ein neuer Schwingungsdämpfer eingebaut.
Hintergrund dafür war eine undichte Wasserpumpe.
Zitat:
@fipps86 schrieb am 28. Juli 2022 um 21:44:39 Uhr:
Heute verschwand meine Seitenscheibe in der Tür.
Der Kunststoffhalter war zerbrochen.Als Notlösung habe ich mir mit dem 3D Drucker ein Ersatzteil gedruckt.
Mal schauen wie lange das Teil hält.
Für den Bora gibt es auch welche aus Metall. Ich weiss aber nicht, ob die auch für den Golf passen (für den Octavia 1U passen sie jedenfalls nicht).
Heute habe ich das AGR und die Ansaugbrücke ausgebaut und zum einweichen in Diesel gelegt. Die Kruste war 1cm dick. Das komplette Grauen. AGR wird danach stillgelegt.
Was ich bisher gutes für meinen Golf getan habe:
- neue Reifen
- neuer Zahnriemen+ Wapu+ Keilriemen
- neue Kurbelgehäuse Entlüftung
- Motorölwechsel, davor Motorspülung
- Getriebeölwechsel, Haldexölwechsel
- Sämtliche Filter erneuert
- Weichmacher Additive zum Aufquellen alter Dichtungen
- beide Schweller Neu
- beide Kotflügel Reperaturblech angeschweißt
- Kotflügel, Schweller, Motorhaube neu Lackiert
- hinten beide Bremskolben neu
- hinten beide Radlager neu
- hinten beide Federn+ Stoßdämpfer neu
- Bremsflüssigkeit gewechselt
- Kühlflüssigkeit erneuert
- beide Handbremsseile neu
- Heckklappen Schloss ausgetauscht
- Heckklappe abgedichtet
- alle Geräteträger abgedichtet
- Ebox abgedichtet
- Wischergestänge frisch gefettet
- Windfang ausgetauscht
- Kühlmittel Glühkerzen+ Stecker neu
- Ölwanne gereinigt
- Ölsieb ausgetauscht
- neue Batterie
- alle Scheibenwischer neu
- Bremsschläuche vorne neu
- neue Lautsprecher mit Endstufe
- neuer Schaltsack
- Mittelarmlehne
- komplette Innenraumreinigung mit Nassauger
- vorne neue Sitzbezüge
- Kofferraumwanne besorgt
- bestimmt noch mehr Dinge, die mir gerade nicht einfallen
Alles davon alleine erledigt, außer das Schweißen vom Schweller+ Zahnriemenwechsel
Rein gesteckt habe ich ca. 1500€, Kaufpreis war 800€.
Also ca. 2300€ für einen soliden Allrad Kombi mit 165tsd km. Gelernt habe ich dabei unglaublich viel.
Eine Frage: warum hast du die hinteren Bremskolben erneuert und nicht gleich komplett die hinteren Bremssättel?
Mußt nicht antworten, aber solche Entscheidungsfindung interessiert mich!
Und ich könnt jetzt doof nachfragen, warum nur vorne die Bremsschläuche ersetzt wurden.
Zitat:
@rubberduck0_1 schrieb am 12. August 2022 um 23:36:36 Uhr:
Eine Frage: warum hast du die hinteren Bremskolben erneuert und nicht gleich komplett die hinteren Bremssättel?
Mußt nicht antworten, aber solche Entscheidungsfindung interessiert mich!
Und ich könnt jetzt doof nachfragen, warum nur vorne die Bremsschläuche ersetzt wurden.
Es waren auch die Bremssattel und nicht die Bremskolben. Habe nur die Begriffe vertauscht.
Die Bremsschläuche waren hinten noch völlig in Ordnung. Rückblickend betrachtend hätte man sie gleich mitmachen können, aber wenn sie mal fällig sind, ist es ja schnell getauscht.
Hallo,
gestern und heute waren "durchwachsene" Tage.
Gestern habe ich meinen 1,8t 20V Turbo zugelassen und habe dann die ersten Fahrten durchgeführt.
Zu den guten Dingen: Der Golf liegt satt auf der Straße, fährt geradeaus, geht gut durch Kurven und hat richtig "Druck". Auch sollte das EDS funktionieren. Die Bremse funktioniert einwandfrei, es klappert nichts und auch gibt es keine Geräusche von Radlagern und Antriebswellen. Auch die Klimaautomatik tut ihren Dienst. Alles Dinge, die man erst beim wirklichen Fahren feststellt.
Aber es gibt auch weniger Erfreuliches zu berichten: Der Radioempfang ist recht schlecht, bei geschlossenen Fenstern hat die Luft aus der "Klimaautomatik" einen sehr muffigen Geruch und nach dem Tanken lief sich der Tageskilometerstand nicht auf "NULL" setzen.
Für den schlechten Radioempfang habe ich den Fehler gefunden - er liegt in der Antenne: mit Glück reichen zwei Lötpunkte.
Beim muffigem Geruch wird der Tausch des Innenraumfilters reichen, obwohl Dieser keine Auffälligkeiten hat. Nach Ausbau des Filters habe den Lufteinlaß mit Desinfektionsspray beaufschlagt und der ganze Innenraum roch danach bis irgendwann ein "neutraler Geruch" vorhanden war. Nach wieder Einbau des Filters war der Geruch muffig. Also ist die Ursache dedr Filter, der zu erneuern ist.
Die Nichtfunktion der Rückstellung des Tageskilometerstandes scheint ein "normales" Problem zu sein. Für dessen Reparatur habe ich eine sehr gute Anleitung gefunden:
https://www.golf4.de/.../...erzaehler-nicht-ruecksetzbar-im-tacho.html
Zusammen mit dem noch zu reparierendem Türschloß kann man meinen es "schlecht getroffen" zu haben. Aber positiv gesehen fährt der Golf auch ohne deren Reparatur genannter Dinge!
Heute am späten Nachmittag ist mir ein Ölverlust rechtsseitg am Motor aufgefallen - und dieser ist so stark, daß der Fahrtwind das Öl bis zum Achsträger getragen hat und überall das Öl abtropft.
Hier besteht Handlungsbedarf!
Vor Zulassung des Golfs habe ich ihn mehrfach im Stand oder mit leicht erhöhtem Standgas warmlaufen lassen:
- Einmal für den Ölwechsel, damit das abgelassene Öl möglichst warm ist und
- nach dem Zahnriemenwechsel mit Wechsel der Wasserpumpe bis sich der Kühlkreislauf vollständig entlüftet hat.
Es gab nie das Problem einer Ölundichtigkeit.
Aber es gibt ja jetzt die Ölundichtigkeit!
Ich habe mich jetzt aufklären lassen für die Eigenschaften des verwendeten Öls: sehr dünnflüssig schon bei nicht hohen Temperaturen und zusätzlich bei hohen Temperaturen noch hoch druckbeständig - also immer noch hoher Öldruck.
Ich hoffe, das der Wechsel auf das richtige Öl die Ölundichtigkeit beseitigt!
Mit Pech - sollte dem nicht so sein - sind paar Tage Schrauben angesagt für den Wechsel eines Dichtrings, der kaum 10 € kostet.
Drückt mir die Daumen, daß es nur am falschem Öl lag!
Grüsse.
Ich habe beim meinen 1,6l SR bei 90136km den 90tkm Ölwechsel gemacht. Es muss nur noch Luft und Pollenfilter wechselt werden.
Ich musste gestern den Ausgleichsbehälter beim Jubi tauschen, da er zwischen den zwei Hälften irgendwo Kühlmittel verloren hat. Mit dem neuen Behälter ist nun Ruhe und er sieht auch ganz schick aus.
Sonst gab es heute noch eine schnelle Handwäsche.
Hallo,
natürlich lag es nicht am Öl!
Bestellt habe ich gestern neben dem Dichtring noch das "Zahnrad", worüber der Zahnriemen läuft und wo eh schon ein Gewinde für die Befestigung der Riemenscheibe des Keilrippenriemens nicht mehr so toll war. Ausbauen muß ich dieses "Zahnrad" eh für den Tausch des Simmerrings.
Positiv überrascht war ich bei den Kosten für die Ersatzteile: Plus neuen Schrauben waren´s ca. 40€ - und es sind keine "Noname-Teile".
Die Frage lautet ja, was heute geschehen ist: Neben Warten auf die bestellten Ersatzteile, habe ich die Antenne repariert - tatsächlich waren´s nur zwei Lötpunkte!
Weiterhin habe ich recherchiert, wie ich das "Zahnrad" abnehmen kann ohne der kompletten Zahnriemen entfernen zu müssen mit dem entsprechendem großen Zeit-/ und Schrauberaufwand.
Eigentlich geht es darum, den Zahnriemen bezüglich der Spannung zu entspannen.
Hierfür habe ich einen interessanten Link gefunden, wie es gehen könnte.
Auch habe ich eine Lösung gefunden, wie ich die Verschraubung des "Zahnrad" tätige. Problem ist eigentlich das "Gegenhalten" um die Schraube zu lösen.
Ich habe eine "alte Riemenscheibe" gefunden, die ich nicht mehr benötige. Daran werde ich ich einen langen Flachstahl anschweißen. Nach Anschrauben dieses selbstgebauten Gegenhalters, sollte die Schraube problemlos lösbar sein und natürlich die neue Schraube auch mit dem entsprechendem Drehmoment plus x-Grad weiterer Drehung ordentlich montierbar sein.
Jetzt gilt es auf die Ersatzteile zu warten, den "Gegenhalter" zu bauen, alles ausreichend freizulegen und eventuell schon mal schauen, ob´s mit dem Entsannen des Zahnriemen klappen kann - und wenn dem so ist, schon mal die Schraube des "Zahnrads" lösen.
Wichtiger ist es aber davor den Zahnriemen bzw. Kurbelwellen und Nockenwellen so stellen als würde man den Zahnriemen tauschen wollen mit entsprechenden Markierungen, falls das nur "Entspannen" des Zahnriemens für den Tausch des Simmerrings nicht ausreichend ist.
Mal schauen, wie groß der Zeit-/und Schrauberaufwand wird!
Grüsse.
Den Zahnriemen abnehmen, ist im entspannten Zustand kein Problem.
Die große Problematik bei jedem Zahnriemenwechsel ist bei quer eingebauten Motoren immer, dass der Motorhalter im Weg ist, daher ausgebaut werden muss, und der Motor angehoben oder abgesenkt werden muss.
Diese Arbeit entfällt jetzt eigentlich
Damit du jedoch genug Platz zum arbeiten hast, könnte man den Motor dennoch absenken, dann kommst du über die rechte Radhausschale sehr gut ran.
Hallo,
heute sind die Ersatzteile angekommen.
Als erstes war natürlich der Keilrippenriemen zu entfernen und die Riemenscheibe auf dem Zahnrad des Zahnriemenantriebs der Kurbelwelle zu entfernen.
Dann habe ich begonnen, einen "Gegenhalter" zu bauen (siehe angehängte Bilder) um die zentrale Schraube lösen zu können - eine ausgediente Riemenscheibe und ein Stück Flachstahl zusammengeschweißt ergaben eine sehr stabile Ausführung.
Das Lösen der 19mm 12-kant-Schraube des Zahnrades brachte mich an meine Grenzen. Zwar hat´s geklappt mit 1/2 Zoll - Werkzeug, was aber mehr Glück war. Beim nächsten Mal würde ich für meinen 3/4 - Zoll - Knebel die erforderliche Nuß kaufen
Dann galt es de Zahnriemen zu entspannen. Leider verfügte der verbaute Zahnriemen nicht über ein Gewinde, womit dann - wahrscheinlich recht entspannt - mittel einfachen Mitteln den Zahnriemen entspannen kann.
Es galt etwas zu finden, womit mindestens eine weitere Spannung des Zahnriemens nicht geschieht und der Zahnriemen nur ein wenig entspannt wird.
Nach langem Probieren und Nachdenken ist es dann ein Keil geworden, der den Zahnriemenspanner ein wenig zusammendrückt und somit den Zahnriemen ein wenig entspannt. Ausgeschnitten habe ich den Keil mittels Stichsäge aus einem Stück Dachlatte und habe die untere des Keils mit Blech "beplankt" und ihn dann vorsichtig zwischen Spanner und darüber liegendem Nockenwellenrad mittel Hammer eingeschlagen (siehe angehängte Bilder).
Damit war der Weg offen, das Zahnrad abnehmen zu können. Dies funktionierte völlig problemlos.
Für´s Herausziehen des Simmerrings habe ich einen Nagel am unteren Ende um 90 Grad gebogen und dann dort auf ca. 2mm gekürzt. Mit diesem Nagel - geklemmt hinterm Simmerring und geführt zwischen Dichtlippe und Welle - ließ sich der Simmering mittels Zange sehr einfach ausbauen (siehe angefügte Bilder).
Dann galt es nur noch, alles wieder mit den gekauften Neuteilen zusammenzubauen.
Nach fast halbstündlichem Probelauf war immer noch alles völlig trocken.
Ich denke, daß die Reparatur erfolgreich war.
Grüsse.
P.S.: Für die Ursache der Undichtigkeit bin ich selber Schuld. Beim Abnehmen der Riemenscheibe im Zuge des vor einiger Zeit getätigten Zahnriemenwechsels mußte aus dem Zahnrad eine Schraube ausgebohrt werden. Wie man auch auf den angefügten Bildern sieht, habe ich dabei den Simmerring beschädigt.
Glücklicherweise erstreckte sich dessen Reparatur noch in einem annehmbaren Rahmen: 50€ und ein halber Tag Arbeit!