Sammelthread: Rund um den VW Abgasskandal

VW Golf 6 (1KA/B/C)

VW Skandal - woran erkenne ich - ob mein Wagen betroffen ist? Sollte man etwas unternehmen?

Beste Antwort im Thema

Leute macht euch doch nicht so verrückt und andere gleich mit!
Meinst du bei anderen Marken wird nicht irgendwas verändert ( manipuliert) um auf gute Werte zukommen?

Was willst du unternehmen? Auto verkaufen? VW verklagen?
Fährt dein Auto seit dem du die Nachricht bekommen hast schlechter als sonst?
Ist dein VW aus den USA, oder weißt du ganz sicher das deins auch betroffen ist?

Das einzige was man tun kann, ist erstmal in ruhe abzuwarten und zusehen was noch passiert.
In der Zwischenzeit fährt dein Golf wie all die Jahre, dich auch noch überall hin 🙂

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Ja ist doch klar das es weniger als 1% ist, der Rest sitzt zuhause und wartet schön ab 😉

Zitat:

@Alf3366 schrieb am 4. Mai 2017 um 09:38:26 Uhr:


@Steam24: In einer idealen Welt würde es so ablaufen, wie du es schreibst. Leider sieht die Realität aber anders aus.
Es ist wichtiger kurzfristig Geld zu sparen, als in langfristige Kundenbindung zu investieren. Wozu auch, die Fahrzeuge werden doch weiter gekauft. Das "Statussymbol" VW vorm Haus, ist in Deutschland nun mal sehr wichtig.

Die Kulanz auf AGR und Co. hat VW einmal zu zahlen - Ausfälle danach haben natürlich nichts mit dem Update zu tun. Hab neulich einen Bericht gesehen, in dem ein VW-Mitarbeiter unter vorgehaltener Hand sagte, dass es bei ca. 15% aller Updates sofort danach Probleme gibt. Ist für VW allemal billiger dort auf Kulanz das AGR zu tauschen, als 1500 Euro + Einbau in ALLE Schummelfahrzeuge zu investieren.

Sehr interessant, was Du schreibst.

Aber ich denke immer noch, dass die Dimension des Skandals zu groß ist, als dass VW es sich leisten könnte, mit Kundenbeschwerden in der "bewährten" Art und Weise umzugehen.

Aber eigentlich bin ich hier, um einen sehr interessanten Artikel in Sachen EU6-Aufrüstung zu verlinken:

In diesen Städten droht Diesel-Fahrverbot

Zitat:

"Ein geplantes Spitzentreffen von Industrie und Politik über die Zukunft von Diesel-Motoren der Klasse Euro 5 ist überraschend geplatzt. Ohne Einigung werden Einschränkungen immer wahrscheinlicher.

Vertreter der deutschen Automobilindustrie haben nach Informationen der „Welt“ einen Diesel-Gipfel mit der grün-schwarzen Landesregierung von Baden-Württemberg kurzfristig platzen lassen. Die Industrie brauche „weitere Zeit für interne, technische Abstimmungen“, hieß es in Verhandlungskreisen.

Das hochrangig besetzte Treffen in Stuttgart soll nun „zeitnah nachgeholt“ werden, wie es seitens der Landesregierung und der Autobauer heißt. Doch dass es dabei eine Einigung gibt, ist wenig wahrscheinlich. Die Städte sind unter Druck, die Vorgaben zur Luftreinhaltung der EU zu erfüllen und müssen rasch Maßnahmen ergreifen. Die Autoindustrie kämpft gegen die seit der Dieselaffäre von Volkswagen schwindende Akzeptanz der Selbstzünder. Allein im April sank der Anteil der Dieselautos an den Neuzulassungen in Deutschland um 19,3 Prozent.

Technisch ist es offenbar möglich, einen großen Teil der Euro-5-Diesel so nachzurüsten, dass sie deutlich sauberer sind und den Werten von Euro 6 nahekommen – auch wenn unabhängige Tests fehlen. „Nachrüsttechnologien, beispielsweise für Euro-5-Diesel-Fahrzeuge, sind Stand heute noch nicht erprobt“, sagt Ulrich Chiellino, Leiter Verkehrspolitik beim ADAC. „Wir können ihre Wirkung erst bewerten, wenn wir entsprechende Produkte getestet haben.“

Umwelthilfe gegen Beteiligung der Halter

Noch wichtiger ist aber die Frage, wer für die Umrüstung zahlen soll. Weder die Politik noch die Industrie sehen sich dabei in der Pflicht. „Es ist klar, dass die Hersteller dafür aufkommen müssen“, heißt es im Stuttgarter Verkehrsministerium.

Die Autobauer kontern, „gemäß den gesetzlichen Bestimmungen einwandfreie Produkte“ geliefert zu haben. Es habe Überlegungen der Hersteller gegeben, die Kosten zu dritteln, berichtet der Chef der Deutschen Umwelthilfe (DUH), Jürgen Resch. „Ein Drittel sollte der Halter übernehmen, ein Drittel der Steuerzahler und nur ein Drittel die Industrie“, sagt er. Die Besitzer zur Kasse zu bitten, komme nicht in Frage.

Knapp sechs Millionen Fahrzeuge betroffen

Hamburg hatte diese Woche angekündigt, zwei Abschnitte großer Straßen für Diesel, die nicht den Euro-6-Anforderungen entsprechen, sperren zu wollen. In Stuttgart werden ab Anfang 2018 die Diesel von mehreren Straßen in der City verbannt. In weiteren Städten, darunter München und Berlin, werden ähnliche Verbote diskutiert – oder sind aufgrund von Klagen zu erwarten. Jedes dritte Auto in Deutschland ist ein Diesel. Und 39 Prozent dieser 15,1 Millionen Diesel haben einen Euro-5-Motoren. Das bedeutet, dass von einem flächendeckenden Bann in den Innenstädten 5,92 Millionen Pkw betroffen wären."

Die EU6-Aufrüstungen scheinen immer mehr ins Blickfeld zu geraten, nur die Finanzierung ... 😉

Die Überlegung der Hersteller hinsichtlich einer Drittelung zeigt aber, dass man offenbar Muffensausen hat. Über die Behauptung, "einwandfreie Fahrzeuge" geliefert zu haben, lässt sich natürlich trefflich streiten; zumindest im Falle VW trifft sie nicht zu.

Unabhängig davon entsteht durch die bevorstehenden Fahrverbot offenbar erheblicher Druck auf die Entscheider, zu einer Lösung zu kommen.

Ich bin aktuell ganz zufrieden mit meiner persönlichen Entscheidung, das Update erst mal aufzuschieben, denn so muss ich mir meinen Motor nicht kaputt machen lassen und kann - hoffentlich - eine nachhaltigere Lösung wählen.

Zitat:

@Broesel13 schrieb am 4. Mai 2017 um 11:42:13 Uhr:


http://www.onvista.de/.../...ipulierten-vw-diesel-umgeruestet-61391415

Bundesweit fast drei Viertel der manipulierten VW-Diesel umgerüstet - 04.05.17, 11:08 dpa-AFX Das Unternehmen gehe jeder Kundenbeschwerde nach, weniger als ein Prozent der Kunden seien unzufrieden mit den Maßnahmen. 😛

Laut MotoTalk News, sind 50% umgerüstet 😉

Zitat:

@Steam24 schrieb am 29. April 2017 um 10:54:30 Uhr:



Zitat:

@xavair1 schrieb am 29. April 2017 um 10:43:37 Uhr:


...
Die Updates sind auch nicht zielführend, wenn es darum geht, den Besitzern in Zukunft die Einfahrt in die Innenstädte zu ermöglichen. Von daher besteht durchaus die Chance, dass sich bei VW und der Politik die Erkenntnis durchsetzt, den Kunden hinsichtlich einer Umrüstung auf EU6 entgegenzukommen. Denn die Kunden sind nicht schuld an der vermaledeiten Situation, sondern Hersteller, Politik und Prüfbehörden.

...

Vom VW-Abgas-Skandal sind (aktuell) nur EURO5-Fahrzeuge betroffen. Die bekommen aber, skandalgebeutelt oder nicht, sowieso alle keine blaue Plakette und können ab 2018 aus den Innenstädten verbannt werden, falls es nicht rechtzeitig eine - vom Halter zu bezahlende - Nachrüstungslösung geben wird.

Wie nannte dies ein Richter beim Landgericht Hannover? Allgemeines Lebensrisiko!

Ähnliche Themen

Zitat:

@Broesel13 schrieb am 4. Mai 2017 um 11:42:13 Uhr:


http://www.onvista.de/.../...ipulierten-vw-diesel-umgeruestet-61391415

Bundesweit fast drei Viertel der manipulierten VW-Diesel umgerüstet - 04.05.17, 11:08 dpa-AFX Das Unternehmen gehe jeder Kundenbeschwerde nach, weniger als ein Prozent der Kunden seien unzufrieden mit den Maßnahmen. 😛

😁

das wundert mich nicht.

Mein Nachbar ist auch zufrieden:

"Der Lüfter läuft zwar komischerweise fast immer nach....aber ist ja gut wenn er kühlt. Ein Injektor wurde auch gewechselt und ich musste nur 10% zahlen".

Ist doch schön wie VW seine Kunden zufriedenstellt 😁

http://baumot.twintecbaumot.de/produkte/bnox-scr-system/

Fahrverbote für Dieselfahrzeuge - Stuttgart macht den Anfang

Auszug:
Am 21. Februar 2017 hat mit Stuttgart erstmals eine deutsche Stadt beschlossen ab 2018 die Einfahrt für Dieselfahrzeuge zu verbieten, welche nicht die Abgasgrenzwerte der EURO 6 Norm erfüllen und hat damit auch für viele weitere deutsche Großstädte den Stein ins rollen gebracht. Um die EURO 6 Norm zu erfüllen müssen Dieselfahrzeuge den NOx Ausstoß auf unter 0.08 g/km reduzieren. Für Fahrzeuge welche nicht mindestens die EURO 6 Norm erfüllen, werden starke Wertverluste befürchtet.

Die Lösung
Das Baumot BNOx System

Mit dem BNOx System hat die Baumot Group eine Nachrüstlösung, welche Stickoxide unter realen Bedingungen (RDE1) um über 90% reduziert. Die damit erreichten Emissionswerte von nachgerüsteten Fahrzeugen ab der Schadstoffklasse EURO 2 sind unter realen Bedingungen besser als jene der aktuellen EURO 6 Kategorie. So könnten Sie in Zukunft Ihr Fahrzeug für die blaue Plakette qualifizieren und Zugang zu den „blauen Zonen“ erhalten.
Ende.

Max. 1/4 der 2000 € wäre ich auch bereit zu übernehmen, aber das Baumot/Twintec-System macht die Abgase wenigstens auch im realen Straßenverkehr sauber.

@Tiguan_MS
Falsch.
Es ist der EA189 betroffen.

Den gibt es auch als EURO 6, auch mit AdBlue.

Trotzdem bestroffen.

So sieht es aus Fargrin!

Das drohende Fahrverbot betrifft ja alle Hersteller bis Euro 5-Diesel. Ich denke, es wird eine ähnliche Kampagne wie mit der Einführung der Umweltzonen geben. Damals konnten einige Diesel mit RPF nachgerüstet werden, die Kosten muss der Fahrzeughalter tragen. Dafür bekommt er einen staatlichen Zuschuss.
Warum sollte irgendein Hersteller sich an den Umrüst-Kosten beteiligen? Das Auto wurde mit einer Euronorm verkauft, diese muss das Auto nach den gesetzlichen Vorgaben erfüllen. Ein Upgrade auf die bessere Abgasnorm kann der Hersteller anbieten, aber warum umsonst? Eventuell sind die drohenden Fahrverbote ja ein Kaufanreiz für ein neues, umweltfreundlicheres Auto.
Darüber hinaus zeigen ja die verschiedensten Tests, dass Euro 6 absolut kein Garant für Umweltfreundlichkeit ist. Somit können ganz schnell neue Anforderungen/Normen greifen.

Zitat:

@Fargrin schrieb am 4. Mai 2017 um 12:56:58 Uhr:


@Tiguan_MS
Falsch.
Es ist der EA189 betroffen.

Den gibt es auch als EURO 6, auch mit AdBlue.

Trotzdem bestroffen.

Die Wahrheit dieser Aussage ist zumindest "fraglich", vgl.

http://www.auto-motor-und-sport.de/.../...-sind-betroffen-9982008.html

Zitat: "... Erfüllt das Aggregat dann nur die Euro 5-Norm, ist es definitiv betroffen. Dies bestätigte ein Audi-Sprecher im Gespräch mit auto motor und sport. Die EA189-Motoren mit der Einstufung "Euro 6" sind demnach nicht betroffen. ..."

Zitat:

@Tiguan_MS schrieb am 4. Mai 2017 um 13:39:39 Uhr:



Zitat:

@Fargrin schrieb am 4. Mai 2017 um 12:56:58 Uhr:


@Tiguan_MS
Falsch.
Es ist der EA189 betroffen.

Den gibt es auch als EURO 6, auch mit AdBlue.

Trotzdem bestroffen.

Die Wahrheit dieser Aussage ist zumindest "fraglich", vgl.

http://www.auto-motor-und-sport.de/.../...-sind-betroffen-9982008.html

Zitat: "... Erfüllt das Aggregat dann nur die Euro 5-Norm, ist es definitiv betroffen. Dies bestätigte ein Audi-Sprecher im Gespräch mit auto motor und sport. Die EA189-Motoren mit der Einstufung "Euro 6" sind demnach nicht betroffen. ..."

na, so einfach ist das nicht
Euro 5: "definitiv" betroffen
Euro 6: kann betroffen sein!

http://www.kfz-betrieb.vogel.de/.../

Abgas-Affäre: Fast drei Viertel der betroffenen VW-Diesel in Deutschland umgerüstet

Auszug:
Das Unternehmen gehe jeder Kundenbeschwerde nach, weniger als ein Prozent der Kunden seien unzufrieden mit den Maßnahmen. Zuletzt hatte es allerdings Berichte gegeben, wonach das Softwareupdate, das VW im Rahmen der Rückrufaktion bei den betroffenen Autos vornimmt, zu Problemen bei der Abgas-Rückführung führen könnte. Viele Leser hatten den entsprechenden Beitrag bei »kfz-betrieb.de« mit eigenen Erfahrungen in der Kommentarspalte untermauert. Volkswagen beteuert bislang, das Update habe „keinen negativen Einfluss auf die Funktion und Wirkungsweise des Abgasrückführungs-Systems“.

Zitat:

@Tiguan_MS schrieb am 4. Mai 2017 um 13:39:39 Uhr:



Zitat:

@Fargrin schrieb am 4. Mai 2017 um 12:56:58 Uhr:


@Tiguan_MS
Falsch.
Es ist der EA189 betroffen.

Den gibt es auch als EURO 6, auch mit AdBlue.

Trotzdem bestroffen.

Die Wahrheit dieser Aussage ist zumindest "fraglich", vgl.

http://www.auto-motor-und-sport.de/.../...-sind-betroffen-9982008.html

Zitat: "... Erfüllt das Aggregat dann nur die Euro 5-Norm, ist es definitiv betroffen. Dies bestätigte ein Audi-Sprecher im Gespräch mit auto motor und sport. Die EA189-Motoren mit der Einstufung "Euro 6" sind demnach nicht betroffen. ..."

Ganz so fraglich anscheinend nicht.

http://www.motor-talk.de/.../...-verbrauchen-mehr-adblue-t5908080.html

Als war es nicht schon längst klar... klick

Zitat:

@es.ef schrieb am 4. Mai 2017 um 16:26:03 Uhr:


Als war es nicht schon längst klar... klick

Das stimmt, keine wirklich Überraschung mehr. Aber "bitter" ist es trotzdem.

Auszug aus o.g. Link:
Abschlussbericht zum Diesel-Untersuchungsausschuss -- So will die Koalition die Autohersteller reinwaschen

Die Große Koalition will nach SPIEGEL-Informationen im Abschlussbericht zum Abgasskandal alle entlasten: Hersteller, Aufsichtsbehörden und vor allem sich selbst. Sogar die Gesundheitsgefahr durch Stickoxide wird relativiert.

Gesundheitsgefahr? Nicht im Untersuchungsbericht

Die Regierungskoalition befindet: "In Deutschland bestehen keine toxikologisch bedenklichen NO2-Werte in öffentlich zugänglichen Bereichen." Wäre das tatsächlich so, gäbe es sicher keine Debatte um Einfahrverbote in Innenstädte bei Stickoxid-Grenzwertüberschreitungen, so wie sie Gerichte und selbst das SPD-geführte Bundesumweltministerium fordern.

Neben ein wenig pflichtschuldiger Kritik am Skandalverursacher VW nehmen die Autoren nur einen Beteiligten wirklich aufs Korn: die Opposition. Deren Vorhaltungen der "Kumpanei mit den Konzernen" seien "absurd". Der Vorwurf, es handle sich um Staatsversagen, sei eine reine "PR-Floskel".

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