Sammelthread: Rund um den VW Abgasskandal

VW Golf 6 (1KA/B/C)

VW Skandal - woran erkenne ich - ob mein Wagen betroffen ist? Sollte man etwas unternehmen?

Beste Antwort im Thema

Leute macht euch doch nicht so verrückt und andere gleich mit!
Meinst du bei anderen Marken wird nicht irgendwas verändert ( manipuliert) um auf gute Werte zukommen?

Was willst du unternehmen? Auto verkaufen? VW verklagen?
Fährt dein Auto seit dem du die Nachricht bekommen hast schlechter als sonst?
Ist dein VW aus den USA, oder weißt du ganz sicher das deins auch betroffen ist?

Das einzige was man tun kann, ist erstmal in ruhe abzuwarten und zusehen was noch passiert.
In der Zwischenzeit fährt dein Golf wie all die Jahre, dich auch noch überall hin 🙂

18869 weitere Antworten
18869 Antworten

Bin zwar nicht gemeint, aber ich sage es mal so: mein Wagen läuft absolut tadellos. Es gibt für mich keinen einzigen Grund, weshalb ich mir das Update aufspielen lassen soll. Ich kann natürlich nicht beurteilen, ob das Update negative Folgen für gewisse Komponenten hat. Da es aber schon negative Wortmeldungen dazu gibt, bin ich mehr als skeptisch, was das Ganze angeht. Ich brauche ein zuverlässig funktionierendes Fahrzeug und kein "Groschengrab". Mir ist es völlig wurscht, was hinten raus kommt, wenn es vorne friedlich werkelt. Mag egoistisch klingen, ist aber so..

Nebenbei: Wenn ich mir hier im Hafen von Olbia/ Genua die Fähren ansehe, was die so herausrotzen, stelle ich mir berechtigter Weise die Frage, wieviele EA189 um die Welt gurken müssen, um die selben Emissionen auszublasen.

Der angeordnete Rückruf seitens des KBA ist für mich nichts anderes, als purer Aktionismus um von eigenen Defiziten abzulenken.

Zitat:

@QuirinusNE schrieb am 18. Juni 2016 um 21:54:12 Uhr:


Der angeordnete Rückruf seitens des KBA ist für mich nichts anderes, als purer Aktionismus um von eigenen Defiziten abzulenken.

100%ige Zustimmung! Zumal das update nichts an der Emission als solches ändert - im Gegenteil! Und diesen Aktionismus bzgl. Abschalteinrichtung ist komplette Augenwischerei!

Ich warte auch bis zum Ende und empfehle es auch jeden anderen! Das man es nicht bis zur Stilllegung treiben sollte, ergibt sich aus der Logik!

Ich gehe davon aus, dass wir noch lange nicht das Finale update sehen werden! Ich setze die Betaversion definitiv aus! Wer weiß was die Zukunft so bringt!

So habe ich mir das mit der Software auch schon gedacht..

Zitat:

@touranfaq schrieb am 18. Juni 2016 um 19:28:02 Uhr:


(...)
Das ist 1:1 die gleiche Situation wie bei VW. Angeordneter Rückruf mit maximaler geforderter Erfüllungsrate der mehrfach nicht befolgt wird => Zwangsstilllegung.

Der User hat Recht.

Ähnliche Themen

Oh noch ein Glaskugelbesitzer. Ich denke du beteiligst dich nicht an Spekulationen? 🙄

Meine Klage vor dem Landesgericht Essen wurde im März eingereicht.

Der Anwalt der Angeklagten Seite hat nun (Frist war abgelaufen) nach einer Verschiebung des Prozesses gebeten.

Diese wurde vom Landesgericht Statt gegeben.

Nun geht es also erst am 10.08.16 los...

Genau da bin ich im gebuchten Urlaub. Spitze...

Zitat:

@Fargrin schrieb am 19. Juni 2016 um 10:00:27 Uhr:


Meine Klage vor dem Landesgericht Essen wurde im März eingereicht.

Der Anwalt der Angeklagten Seite hat nun (Frist war abgelaufen) nach einer Verschiebung des Prozesses gebeten.

Diese wurde vom Landesgericht Statt gegeben.

Nun geht es also erst am 10.08.16 los...

Genau da bin ich im gebuchten Urlaub. Spitze...

Das selbe habe ich auch von anderen VW-Fahrern gehört, dort wurde von Beginn an versucht Zeit zu schinden. Wegen großen Arbeitsaufwands des VW-Anwalts, wurde zwischen 8-10 Wochen der Termin verlegt und jetzt wegen lang geplanten Sommerurlaub wurden Termine noch einmal 4-6 Wochen nach hinten geschoben. Jetzt geht es erst in der letzten Hälfte des August 2016 weiter. Vielleicht war auch das Urteil von München I der Auslöser, dass jetzt so schnell, so viele Freigaben gekommen sind.

Richtig. Wobei ich hier eher sogar die Hoffnung hege, je länger sich das ganze verschiebt, umso höhere Chancen bestehen zu gewinnen 😉

Zitat:

@homi79 schrieb am 19. Juni 2016 um 09:24:22 Uhr:


Oh noch ein Glaskugelbesitzer. Ich denke du beteiligst dich nicht an Spekulationen? 🙄

Was hast Du denn ständig mit "Spekulationen"? Dass das KBA bei angeordneten und überwachten Rückrufen (was bei VW der Fall ist) notfalls auch zwangsweise stilllegt, kannst Du höchstoffiziell z.B. hier lesen (Seite 60). Oder in einer dieser Quellen.

Im übrigen hilft auch notfalls einfaches, logisches Denken. Der Rückruf hat große mediale Aufmerksamkeit, und Du kannst deinen Arsch darauf verwetten dass die Presse, DUH und wer auch immer den Erfolg überprüfen wird, wenn VW in 2 Jahren Vollzug meldet. Meinst Du wirklich, da gibt sich das KBA bzw. VW die Blöße und sagt am Ende "Aähm, ja, wir konnten nur 90% der Fahrzeuge zurückrufen weil sich 10% der Kunden geweigert haben dem Rückruf zu folgen!"? Vergiß es... das wird nicht passieren.

Sicher klammert sich der ein oder andere an den Strohhalm das komplett "auszusitzen", aber am Ende wird es heißen "Rückruf oder Stilllegung". Denk an meine Worte...

Ich denke persönlich, dass mit den Verweigerern oder den nicht auffindbaren wird zum Schluss in die 100.000 Tausende von VW-Haltern gehen. Auch hier wird es juristische Kämpfe bis zum BGH geben.

Zitat:

@touranfaq schrieb am 19. Juni 2016 um 12:22:41 Uhr:



Zitat:

@homi79 schrieb am 19. Juni 2016 um 09:24:22 Uhr:


Oh noch ein Glaskugelbesitzer. Ich denke du beteiligst dich nicht an Spekulationen? 🙄

Was hast Du denn ständig mit "Spekulationen"? Dass das KBA bei angeordneten und überwachten Rückrufen (was bei VW der Fall ist) notfalls auch zwangsweise stilllegt, kannst Du höchstoffiziell z.B. hier lesen (Seite 60). Oder in einer dieser Quellen.

Im übrigen hilft auch notfalls einfaches, logisches Denken. Der Rückruf hat große mediale Aufmerksamkeit, und Du kannst deinen Arsch darauf verwetten dass die Presse, DUH und wer auch immer den Erfolg überprüfen wird, wenn VW in 2 Jahren Vollzug meldet. Meinst Du wirklich, da gibt sich das KBA bzw. VW die Blöße und sagt am Ende "Aähm, ja, wir konnten nur 90% der Fahrzeuge zurückrufen weil sich 10% der Kunden geweigert haben dem Rückruf zu folgen!"? Vergiß es... das wird nicht passieren.

Sicher klammert sich der ein oder andere an den Strohhalm das komplett "auszusitzen", aber am Ende wird es heißen "Rückruf oder Stilllegung". Denk an meine Worte...

Der post ging an VOX DEI der sich an Spekulation nicht beteiligen wollte ( eigentlich)
Deshalb bleibt locker, es ist doch Sonntag 😉

Zitat:

@Broesel13 schrieb am 19. Juni 2016 um 12:41:40 Uhr:


Auch hier wird es juristische Kämpfe bis zum BGH geben.

Wieso sollte es diese ausgerechnet jetzt geben? Wie Du in den Jahresberichten des KBA sehen kannst, sind solche Stilllegungen "Tagesgeschäft", da hätte es doch schon mehrfach Klagen geben müssen.

Und gerade im VW-Fall sehe ich äußerst geringe Chancen für eine erfolgreiche Klage. Erstens sind die Voraussetzungen für eine Stilllegung gegeben, und zweitens gibt es keine juristisch (!) zwingenden Gründe, dem Rückruf nicht zu folgen. Denn wenn man das dem Richter mit "ich hab Angst dass danach was kaputt geht" begründet, wird der sich vor Lachen den Bauch halten...

Moin.

Zitat:

@2.0TDI-GOLF schrieb am 18. Juni 2016 um 22:06:56 Uhr:


100%ige Zustimmung! Zumal das update nichts an der Emission als solches ändert - im Gegenteil! Und diesen Aktionismus bzgl. Abschalteinrichtung ist komplette Augenwischerei!

Soso, das Update bringt also nichts?

http://www.bauermedia.com/.../

Dort heißt es unter anderem:

Zitat:

Die AUTO ZEITUNG konnte nun bei zwei baugleichen Fahrzeugen testen, welche Auswirkungen die neue Software auf Abgas- und Fahrverhalten hat. Eines der Fahrzeuge stellte VW zur Verfügung, das andere besorgte sich die Fachzeitschrift von einem Gebrauchtwagenhändler.

Deutliche Verbesserung beim NOx-Ausstoß
Mit einer besonderen mobilen Messtechnik (PEMS) ermittelte die AUTO ZEITUNG die Abgas-Emissionen im realen Straßenverkehr. Dazu wurden die Passat-Modelle mehrfach über eine knapp 100 km lange, praxisnahe Strecke rund um Köln geschickt. Das Ziel war es, herauszufinden, ob der NOx-Grenzwert nicht nur auf dem Prüfstand, sondern auch im Fahrbetrieb auf der Straße eingehalten wird. Der NOx-Ausstoß verringerte sich durch die neue Software um 11 bis 22 Prozent. Im derzeit gesetzlichen vorgeschriebenen NEFZ (Neuer Europäischer Fahrzyklus; Rollenprüfstand) unterboten die beiden Fahrzeuge mit der neuen Software die gesetzliche Vorgabe von 180 mg/km (für Euro-5-Fahrzeuge) mit einem Messwert von unter 150 Milligramm pro Kilometer.

Die neue Software reduzierte zudem den Diesel-Konsum: Beide Fahrzeuge verbrauchten mit der neuen Software 0,5 bis 0,7 l/100 km weniger. Auch beim Fahrspaß müssen Passat-Fahrer künftig keine Einbußen hinnehmen. Das zeigten Dynamik-Prüfungen auf dem AUTO ZEITUNG-Test-Parcours. Die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h absolvierten beide Fahrzeuge sogar um ein Zehntel schneller als mit der bisherigen Schummel-Software. Bei den Geräuschmessungen gab es keine Auffälligkeiten.

Quelle: Auto Zeitung, Ausgabe 14/2016

Komisch, den sechs Monate alten AMS-Test des Amarok kennt offenbar jeder, den Test der Autozeitung scheinbar niemand.

Grüße
Martin

Zitat:

@fiscmart schrieb am 19. Juni 2016 um 14:32:28 Uhr:


Moin.

@2.0TDI-GOLF schrieb am 18. Juni 2016 um 22:06:56 Uhr:
100%ige Zustimmung! Zumal das update nichts an der Emission als solches ändert - im Gegenteil! Und diesen Aktionismus bzgl. Abschalteinrichtung ist komplette Augenwischerei!

Soso, das Update bringt also nichts?

http://www.bauermedia.com/.../
Dort heißt es unter anderem:

Die AUTO ZEITUNG konnte nun bei zwei baugleichen Fahrzeugen testen, welche Auswirkungen die neue Software auf Abgas- und Fahrverhalten hat. Eines der Fahrzeuge stellte VW zur Verfügung, das andere besorgte sich die Fachzeitschrift von einem Gebrauchtwagenhändler.

Deutliche Verbesserung beim NOx-Ausstoß
Mit einer besonderen mobilen Messtechnik (PEMS) ermittelte die AUTO ZEITUNG die Abgas-Emissionen im realen Straßenverkehr. Dazu wurden die Passat-Modelle mehrfach über eine knapp 100 km lange, praxisnahe Strecke rund um Köln geschickt. Das Ziel war es, herauszufinden, ob der NOx-Grenzwert nicht nur auf dem Prüfstand, sondern auch im Fahrbetrieb auf der Straße eingehalten wird. Der NOx-Ausstoß verringerte sich durch die neue Software um 11 bis 22 Prozent. Im derzeit gesetzlichen vorgeschriebenen NEFZ (Neuer Europäischer Fahrzyklus; Rollenprüfstand) unterboten die beiden Fahrzeuge mit der neuen Software die gesetzliche Vorgabe von 180 mg/km (für Euro-5-Fahrzeuge) mit einem Messwert von unter 150 Milligramm pro Kilometer.

Die neue Software reduzierte zudem den Diesel-Konsum: Beide Fahrzeuge verbrauchten mit der neuen Software 0,5 bis 0,7 l/100 km weniger. Auch beim Fahrspaß müssen Passat-Fahrer künftig keine Einbußen hinnehmen. Das zeigten Dynamik-Prüfungen auf dem AUTO ZEITUNG-Test-Parcours. Die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h absolvierten beide Fahrzeuge sogar um ein Zehntel schneller als mit der bisherigen Schummel-Software. Bei den Geräuschmessungen gab es keine Auffälligkeiten.

Quelle: Auto Zeitung, Ausgabe 14/2016

Komisch, den sechs Monate alten AMS-Test des Amarok kennt offenbar jeder, den Test der Autozeitung scheinbar niemand.

Grüße
Martin

Zaubersoftware 😉 it's magic - simsalabim!

Glaub was du willst - dieser Bericht ist für mich genauso wenig repräsentativ wie der über die Amaroks!

@fiscmart:

Da wunderst du dich...

Das liest sich wie der Wunschzettel vom VW-Chef Herrn Müller zu Heiligabend.

Zitat aus deinem Artikel: Eines der Fahrzeuge stellte VW zur Verfügung, das andere besorgte sich die Fachzeitschrift von einem Gebrauchtwagenhändler. Zitat Ende

...und der andere Passat ist von einem VW-Händler, der den Wagen "vorbereitet" hat.

Für mich persönlich, nicht wirklich glaubhaft, weil gefühlt total überzogen dargestellt.

Ähnliche Themen