Sammelthread: Rund um den VW Abgasskandal
VW Skandal - woran erkenne ich - ob mein Wagen betroffen ist? Sollte man etwas unternehmen?
Beste Antwort im Thema
Leute macht euch doch nicht so verrückt und andere gleich mit!
Meinst du bei anderen Marken wird nicht irgendwas verändert ( manipuliert) um auf gute Werte zukommen?
Was willst du unternehmen? Auto verkaufen? VW verklagen?
Fährt dein Auto seit dem du die Nachricht bekommen hast schlechter als sonst?
Ist dein VW aus den USA, oder weißt du ganz sicher das deins auch betroffen ist?
Das einzige was man tun kann, ist erstmal in ruhe abzuwarten und zusehen was noch passiert.
In der Zwischenzeit fährt dein Golf wie all die Jahre, dich auch noch überall hin 🙂
18869 Antworten
Zitat:
@Uli745 schrieb am 4. August 2017 um 20:32:24 Uhr:
Zitat:
@katylemon schrieb am 4. August 2017 um 13:22:11 Uhr:
@katylemon: Deine Sig kommt mir sehr bekannt vor😉
Jupp...
Wurde ja hier bereits mehrfach angebracht und ich fands eigentlich sehr treffend 😉
Schade, dass man die Signaturen in der App nicht sieht. Ich bin jetzt neugierig. 😉
Zu Twintec:
Ich wusste gar nicht, dass die schon mit dem KBA sprechen. Hier bei MT gibt es mindestens einen User, der behauptet, das würde bei den meisten Fahrzeugen gar nicht funktionieren und dass man dies der Fachpresse entnehmen könne. Entweder ich spinne oder der sollte nur Nebelkerzen werden (wohl ein Autohersteller-Lobbyist).
Frage:
Wird es auch Umschlüsselungen geben für Betrugs-Diesel, die nicht beim VW-Update waren, aber ein vernünftiges Twintec-Update erhalten? Ich denke, dass ich dafür dann sogar gerne 1000-1500€ selbst zahlen würde.
Zitat:
@AlphaOmega schrieb am 4. August 2017 um 22:02:15 Uhr:
Ich wusste gar nicht, dass die schon mit dem KBA sprechen. Hier bei MT gibt es mindestens einen User, der behauptet, das würde bei den meisten Fahrzeugen gar nicht funktionieren und dass man dies der Fachpresse entnehmen könne. Entweder ich spinne oder der sollte nur Nebelkerzen werden (wohl ein Autohersteller-Lobbyist).
Frage:
Wird es auch Umschlüsselungen geben für Betrugs-Diesel, die nicht beim VW-Update waren, aber ein vernünftiges Twintec-Update erhalten? Ich denke, dass ich dafür dann sogar gerne 1000-1500€ selbst zahlen würde.
Dass Twintec nicht in jedem Auto so einfach zu verbauen ist, habe ich auch schon mehrfach gehört. Gibt wohl einfach ein Platzproblem am Unterboden vom Fahrzeug. Ob das wirklich stimmt, oder Lobbyistengequatsche ist, weiß ich allerdings nicht.
Was aber feststeht ist, dass du selbst mit Twintec nicht um das Murks-Update herumkommen würdest. Die illegale Abschalteinrichtung muss so oder so von deinem Fahrzeug entfernt werden und ich glaube nicht, dass VW extra ein Update für "Twintec-Fahrer" bereitstellt.
Das System wurde bereits in einem VW Passat B7 1,6 TDI getestet, folglich passt es dort auch hinein. Ausserdem wurde der Passat und der Golf mit dem EA189 und NOx Katalysator in den USA verkauft. Mindestens bei allen vom Abgasskandal betroffenen Fahrzeugen würde das System also passen, denke ich.
Da das System über einen eigenen NOx Sensor verfügt und unabhängig vom Seriensteuergerät arbeitet, also über ein eigenes Steuergerät verfügt, wüsste ich auch nicht warum das nicht gehen sollte.
Wenn da jemand Artikel hat - warum es nicht geht, oder das es geht, bitte posten. Ich würde an dieser Stelle mal behaupten die DUH hätte den Mund nicht soweit aufgerissen wenn das System nicht funktionieren würde. Das Partikelfilter funktionieren musste man damals auch erstmal vorführen. Das Spielchen wiederholt sich.
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Zitat:
@Alf3366 schrieb am 4. August 2017 um 22:09:42 Uhr:
Dass Twintec nicht in jedem Auto so einfach zu verbauen ist, habe ich auch schon mehrfach gehört. Gibt wohl einfach ein Platzproblem am Unterboden vom Fahrzeug. Ob das wirklich stimmt, oder Lobbyistengequatsche ist, weiß ich allerdings nicht.Was aber feststeht ist, dass du selbst mit Twintec nicht um das Murks-Update herumkommen würdest. Die illegale Abschalteinrichtung muss so oder so von deinem Fahrzeug entfernt werden und ich glaube nicht, dass VW extra ein Update für "Twintec-Fahrer" bereitstellt.
Neulich hatte ich ein Gespräch mit einem Kfz-Meister, der mir erklärte, dass es unvorteilhaft wäre, wenn der SCR-Kat sich vor dem DPF befinden würde, weil er sich sonst durch grosse Russpartikel verstopfen würde. Falls dies der Fall sein würde könnte ich mir schon vorstellen dass solch ein Fahrzeug nicht umzurüsten wäre. Nur: Welche Autos wären das?
Was aber die illegale Abschalteinrichtung betrifft: Die muss aus der Software rausprogrammiert werden, weil sie verboten ist. Aber man könnte das Steuergerät nach Belieben parametrieren weil man sich um die Abgase keine Gedanken machen muss, den Dreck frisst der Twintec. Mit Twintec könnte man zum Tuner seines Vertrauens fahren, und egal was er programmiert, die Abgase wären sauber.
Twintec arbeitet autonom und wird nicht vom Motorsteuergerät aus gesteuert. Von daher ist ein Update für Twintecfahrer überflüssig.
http://www.t-online.de/.../...sel-opfer-verklagen-bundesregierung.html
Skandal um Abgas-Manipulationen
VW-Diesel-Opfer verklagen Bundesregierung
Weil Ministerien und Behörden jahrelang Hinweise auf Manipulationen bei Diesel-Autos ignoriert haben sollen, hat eine Anwaltskanzlei nun Staatshaftungsklage gegen die Bundesregierung eingereicht. Die Hersteller hätten laut EU-Recht mit abschreckenden Sanktionen bestraft werden müssen, argumentieren die Kläger.
Zitat:
Neulich hatte ich ein Gespräch mit einem Kfz-Meister, der mir erklärte, dass es unvorteilhaft wäre, wenn der SCR-Kat sich vor dem DPF befinden würde, weil er sich sonst durch grosse Russpartikel verstopfen würde. Falls dies der Fall sein würde könnte ich mir schon vorstellen dass solch ein Fahrzeug nicht umzurüsten wäre. Nur: Welche Autos wären das?
Da man in einem Dieselpartikelfilter ja möglichst hohe Temperaturen erreichen möchte um die gesammelten Rußpartikel zu Asche nachzuverbrennen dürfte vermutlich bei allen Herstellern nach dem Motor zunächst der DPF angeordnet sein.
Das BNOx besteht aus dem AdBlue-Verdampfer und dem SCR-Kat (plus Sensoren, Steuergerät,...).
These:
Man gebe dem Verdampfer die jeweilige Form des AGR-Kühlers in dessen Fahrzeug er eingebaut werden soll, schmeisst den AGR-Kühler dafür raus baut an dessen Stelle den Verdampfer sein. Die AGR-Strecke entfällt dann, NOx wird über den BNOx entfernt. Das BNOx funktioniert ja auch bei extremer Kälte wo die AGR eh dicht ist, also kann das BNOx auch eine AGR ersetzen ohne das der AdBlue Verbrauch explodiert. Der SCR-Kat in dem das verdampfte AdBlue mit dem Hauptabgas reagiert, der wird einfach als etwas dickeres Auspuffrohr ausgeführt.
Müsste doch gehen, oder? Ich denke ja. Bin gespannt ob das System auf den Markt kommt.
Porsche bietet eine Aufrüstung aller Diesel-Cayenne zum Hybridfahrzeug an:
http://www.der-postillon.com/2017/08/cayenne-hybrid.html
😉
Zitat:
@Uli745 schrieb am 5. August 2017 um 09:10:11 Uhr:
Porsche bietet eine Aufrüstung aller Diesel-Cayenne zum Hybridfahrzeug an:http://www.der-postillon.com/2017/08/cayenne-hybrid.html
😉
Dazu passend, ein Kommentar zum aktuellen Hühnereierskandal....
Quelle: www.Tagesschau.de
Zitat:
Am 04. August 2017 um 15:31 von Phloppy
vom Dieselskandal lernenIch denke, mit einem Softwareupdate kann man das Problem einfach lösen.
Kurz zurück in den Hühnerstall mit den Eiern, neue Software drauf und schon sinkt die Belastung zwischen 25-30%. Ehrlich!Und GARANTIERT
... ne moment, wir halten uns an die Vorgaben der Autoindustrie ...
nur VERSPROCHEN keine Einbußen bei Gewicht, Geschmack oder Verarbeitungsfähigkeit!Hätten sie auch selbst mal drauf kommen können.
Zitat:
@QuirinusNE schrieb am 05. Aug. 2017 um 08:54:02 Uhr:
Baumot denke ich..
Achso!! das ist der Firmenname - chemisch wäre das nämlich spektakulär!
Zitat:
@Broesel13 schrieb am 4. August 2017 um 23:20:05 Uhr:
http://www.t-online.de/.../...sel-opfer-verklagen-bundesregierung.htmlSkandal um Abgas-Manipulationen
VW-Diesel-Opfer verklagen Bundesregierung
Weil Ministerien und Behörden jahrelang Hinweise auf Manipulationen bei Diesel-Autos ignoriert haben sollen, hat eine Anwaltskanzlei nun Staatshaftungsklage gegen die Bundesregierung eingereicht. Die Hersteller hätten laut EU-Recht mit abschreckenden Sanktionen bestraft werden müssen, argumentieren die Kläger.
Ein Anspruch auf bestimmte Bestrafung kann aus Staatshaftungsrecht nicht hergeleitet werden, infolgedessen ist diese in Verfolgung eines Staatshaftungsanspruchs nicht durchsetzbar.
Bevor in staatshaftungsrechtlicher Hinsicht frohlockt wird, sollte zur Beurteilung irgendeiner Erfolgsaussicht zugewartet werden, ob und wann die Kanzlei Stoll & Sauer die Klageschrift veröffentlicht.
Bisher findet sich dazu nicht einmal etwas auf deren eigenen Seiten.
Normalerweise sind sie damit sehr schnell.
Bereits auf die Herleitung einer - vorsätzlichen oder wenigstens noch grob fahrlässigen - Amtspflichtverletzung, begangen wenigstens durch "Beamte im haftungsrechlichen Sinne" bin ich in der Klagebegründung gespannt. Abgesehen von den ganzen anderen Voraussetzungen.
Emotional kann noch so wünschenswert sein, allen Akteuren des Betruges rechtlich maximal "einen rein würgen zu wollen". Betrachtet werden muss indessen, was systemimmanent durchsetzbar ist.
Das Durchsetzbare fällt mit dem Wünschenswerten so weit auseinander, dass sich den Betroffenen die Haare bis zum Lebensende senkrecht stellen können.
Durchsetzbar wäre vergleichsweise ein kostenloser Haarschnitt ...
Beachtlicherweise löste das Aufscheinen dieser politisch-wirtschaftlichen Realität nirgendwo aus, diese Realität - z.B. bei den unmittelbar anstehenden Wahlen zum Bundestag - auch nur im Ansatz ändern zu wollen.
Stattdessen wird nach der Unmöglichkeit gesucht, alles so zu belassen, wie bisher, um trotzdem die erforderliche Änderung herbeizuführen.
Dieser psychologische Verdrängungsprozess hat noch nie etwas bewirkt.
Er fällt umso leichter, stellt sich realiter keine einzige Partei dieser grundlegenden Problematik, weil sie eine ganz erhebliche Systemveränderung bedeuten müsste.
TwinTec sollte Crowdfounding betreiben, um für jedes einzelne EA 189 Fahrzeugmodell (es ist die breite Masse der Betroffenen) mindestens einen Prototypen umrüsten zu können, um zu zeigen, dass es sicherheitstechnisch sowie vom Platz her möglich und wirksam ist.
Selbst wenn von den 12 Mio Betroffenen jeder nur 1 € gibt, sollte das ausreichen.
Machte nur die Hälfte mit, sind es 2 €.
Jedem könnte klar werden, dass sich dieser Vorgang auf die Kosten eines Zigarettenpäckchens pro Person die mitmacht, herunter rechnen lässt und es immer noch mehr als nur ausreicht.
Dann könnte jeder Einzelne die Kosten für diese Umrüstung im Klageweg erfolgreich durchsetzen - und bliebe systemimmanent.
Also, TwinTec-Baumot, hört die Signale!
Mit anderen Worten, es ist längst Zeit für diese Form außerparlamentarischer Opposition - fernab der (gesteuerten?) Spinner aus der Roten Flora sowie der systemimmanenten Spinner aus der Alternative, die lediglich eine Hexenjagd gegen die Konzerne propagieren.
Dazu müsste sich der deutsche Michel und seine Michaela jedoch zuerst der massenpsychologisch erzeugten Kollektivhypnose entwinden, die ihnen suggeriert, das System könne so bleiben wie es ist und sich gleichzeitig doch ändern.
Übrigens ist es so, dass der Diesel-"Gipfel" der Vorwand sein wird wenn Euro 5-Autos nicht mehr in Fahrverbotszonen einfahren dürfen.
Man wird sagen: "Hättest Du das Update machen lassen, dann dürftest Du noch rein. Selber schuld, die Fahrverbote mussten kommen weil keiner das Update hat aufspielen lassen!"
So kann man den schwarzen Peter an die Autofahrer weitergeben, und das wird man auch.
Mit dem sinnlosen Diesel-"Gipfel" wurde die Industrie am 02.08.2017 im vorhinein reingewaschen. Schuld ist ja nicht die Industrie, schuld sind die Autofahrer. Die sind dann auch selber daran schuld, wenn die Gebrauchten aufgrund der Fahrverbote nichts mehr wert sind.