Sammelthread: Rund um den VW Abgasskandal

VW Golf 6 (1KA/B/C)

VW Skandal - woran erkenne ich - ob mein Wagen betroffen ist? Sollte man etwas unternehmen?

Beste Antwort im Thema

Leute macht euch doch nicht so verrückt und andere gleich mit!
Meinst du bei anderen Marken wird nicht irgendwas verändert ( manipuliert) um auf gute Werte zukommen?

Was willst du unternehmen? Auto verkaufen? VW verklagen?
Fährt dein Auto seit dem du die Nachricht bekommen hast schlechter als sonst?
Ist dein VW aus den USA, oder weißt du ganz sicher das deins auch betroffen ist?

Das einzige was man tun kann, ist erstmal in ruhe abzuwarten und zusehen was noch passiert.
In der Zwischenzeit fährt dein Golf wie all die Jahre, dich auch noch überall hin 🙂

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Zitat:

@GolfCR schrieb am 2. August 2017 um 20:01:57 Uhr:


Ach Drahkke wenn du mich Verarschen willst, musst du früher aufstehen!
Denke du warst hier, auch beiden Diskussion dabei und hast dir alle Links zur Panik genau durch gelesen....

Hoffentlich sind die Leute hier jetzt etwas ruhiger und warten erstmal ab wie es jetzt laufen soll...
Bevor hier wieder wochenlange Diskussionen geführt werden und Leute schon ihren Diesel verkaufen wollen ect...

Abwarten heißt es jetzt, entweder fällt noch was vor den Wahlen oder danach, solange fahrt ihr mit euren EA189, EA288 usw genau wie immer und überall hin!!

Ich bin mir nicht so sicher dass man sich entspannt zurücklehnen kann. Man diskutiert doch nun schon eine ganze Weile über Nachrüstung, die Hersteller wurden vom KBA gut mit Informationen versorgt und werden alle schon ein Update bereitliegen haben welches die "Emissionen senkt". Jedenfalls wirds kein Rumgeeiere geben wie bei VW weil der Dobbi noch vor der Wahl liefern muss, schliesslich sind Politik und Hersteller im Zugzwang.

Meine Glaskugel sagt: Die Zauberupdates werden sehr schnell kommen, schneller als einem lieb sein kann.

Zitat:

@GolfCR schrieb am 2. August 2017 um 20:09:31 Uhr:


Solange ich hier im VW Forum bin, versuche ich bei der VAG zu bleiben!
Was andere Hersteller machen, juckt mich nicht die Bohne und wenn doch kann ich mir das alles über Google erlesen...

Ich glaube wenn wir bei der VAG bleiben, haben wir genug Gesprächsstoff für weitere 1000 Seiten 😉

Die VAG gibts schon lange nicht mehr...

Zitat:

@alex1234567890 schrieb am 2. August 2017 um 20:32:11 Uhr:


Eine Frage blieb unbeantwortet:

Was machen die Damen und Herren des Dieselgipfels wenn der Bürger keine Lust hat sein Auto dem Risiko eines Softwareupdates auszusetzen, also niemand mitmacht? Was bekommt er denn? Vielleicht (!) kein Fahrverbot in eine bestimmte Stadt? Einen Regenschirm? Einen Kaffeebecher?

Meine Glaskugel ist heute ziemlich gesprächig, und sie sagt: Es wird eine Übergangszeit geben, in der das Update freiwillig ist. Wenn keiner freiwillig mitmacht wird es zwangsweise aufgespielt, und wer sich dann weigert bekommt einen Brief, mit der Aufforderung die Kennzeichen zum Entstempeln bei der Zulassungsstelle vorzulegen.

Zitat:

@alex1234567890 schrieb am 2. August 2017 um 20:32:11 Uhr:


Eine Frage blieb unbeantwortet:

Was machen die Damen und Herren des Dieselgipfels wenn der Bürger keine Lust hat sein Auto dem Risiko eines Softwareupdates auszusetzen, also niemand mitmacht? Was bekommt er denn? Vielleicht (!) kein Fahrverbot in eine bestimmte Stadt? Einen Regenschirm? Einen Kaffeebecher?

Die verantwortlichen Herrschaften haben sich dazu so geäussert, dass das Update freiwillig sein wird, dieses aber gleichzeitig für alle betroffenen Fahrzeuge verpflichtend ist....
Ergo: wird genauso sein wie beim VW Update: der Hersteller "bittet" um einen Besuch der Werkstatt. Kommt man dem nicht nach, schalten sich irgendwann die zuständigen Behörden ein.

Zitat:

@AlphaOmega schrieb am 2. August 2017 um 21:44:16 Uhr:


Wird es zB nun für die EA 189 Motoren nach dem "KBA-Update" noch eins?
Wird dann etwas umgeschlüsselt?
Wirkt sich das auf die Kfz-Versicherung oder Kfz-Steuer aus?
Auf die Haltbarkeit, den Verbrauch, die Fahreigenschaften?

Lt. Aussage von Hendricks sollen von den rund 5 Millionen Fahrzeugen (da sind die EA198 eingeschlossen) bis Jahresende etwa die Hälfte bereits umgerüstet sein. Schlussfolgerung meinerseits: das bekannze Update ist bereits Teil der zukünftigen Updates.

Von Umschlüsselung ist keine Rede, warum auch? Mit den beschlossenen Massnahmen sollen die drohenden Fahrverbote ja soweit aufgeschoben/verhindert werden, bis der Anteil betroffenener Fahrzeuge nicht mehr kritisch ist. Dazu braucht es keine Umschlüsselung.

Versicherung, Steuer, Haltbarkeit, Verbrauch etc.? "Mit dem Update entstehen dem Fahrzeucgbesitzer keinerlei Nachteile".

Müller hat meiner Meinung nach auf der PK kurzzeitig seine Maske fallen lassen, als er sagte, dass er kein Interesse daran hat, 10-12 Jahre alte Autos mit aktueller Technik nachzurüsten. Er will sich lieber um aktuelle Fahrzeuge kümmern, mithin diese verkaufen.

Die Politik nimmt gerne das Aurgument auf, dass die technische Machbarkeit einer Hardware-Lösung nicht geklärt ist. Glücklicherweise war ja auch kein Vertreter dieser Branche mit am Tisch.

So lange die schwarzen Koffer von Beaumont/Twintec so viel kleiner sind, als die von VW, Audi, Daimler, BMW, Porsche usw. wird sich nichts daran ändern.

Witzug fand ich aber, dass sich Hendricks im Zuge des Wahlkampfes recht deutlich gegen Dobbi in Position gebracht hat.

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Zitat:

@katylemon schrieb am 3. August 2017 um 08:05:57 Uhr:


(...)
Müller hat meiner Meinung nach auf der PK kurzzeitig seine Maske fallen lassen, als er sagte, dass er kein Interesse daran hat, 10-12 Jahre alte Autos mit aktueller Technik nachzurüsten. Er will sich lieber um aktuelle Fahrzeuge kümmern, mithin diese verkaufen. (...)

Ist mir aufgefallen, dabei handelt es sich teilweise um Fahrzeuge, die gerade mal zwei Jahre alt sind. Da hat er die verdammte Pflicht, diese in Ordnung zu bringen und zwar so, dass sie auch weiterhin funktionieren. Tut er aber nicht und die Politik unterstützt ihn noch dabei und droht mit Entzug der Betriebserlaubnis, wenn der Kunde sich nicht ein Update aufspielen lässt, welches ihm sein Auto zerstört.

Danke für deinen sachlichen Beitrag.

Zitat:

@Alf3366 schrieb am 2. August 2017 um 22:34:37 Uhr:



Zitat:

@AlphaOmega schrieb am 2. August 2017 um 22:15:06 Uhr:


Aber so können auch die Halter von Fahrzeugen ohne EA 189 Motor nicht zum Update gezwungen werden.

Wer sagt, dass die kommenden Updates freiwillig sind? In der PK meinte Kretschmann, dass es für ihn wichtig war, dass die Updates zeitnah und verpflichtend sind. Das hörte sich für mich nicht nach "freiwillig" an?!?

Genau.
Heute morgen wurde im Radio SWR1 sogar gesagt, das Fahrzeuge im realen Verkehr herausgezogen werden um zu überprüfen ob sie am Update teilgenommen haben.
Wenn nicht, gäbe es Strafe.
Gilt natürlich nur für Deutsche Diesel.

Bei mir wird nie wieder ein neues Fahrzeug eines Deutschen Herstellers auf dem Hof stehen.
Man sieht ja, da wird man angeschissen !

Uli, Zauberupdates? Nun gut, sie werden die Fahrzeuge von der Straße zaubern. Das ist schon mal was.

Fahrverbote lassen sich jetzt nur noch mittels Rechtswegausschöpfung verhindern und das auch nur dann, wenn bereits durch das Verwaltungsgericht erster Instanz die Anordnung des Sofortvollzuges aufgehoben, damit der Suspensiveffekt des Widerspruchs wieder hergestellt wird.

Gesundheitsgefährdung bedingt eine ermessensreduktion auf Null.
Das erstinstanzliche Urteil des VG Stuttgart ist insofern als richtungsweisend anzusehen.

Das kommunale Selbstverwaltungsrecht (verfassungsmäßig garantiert) räumt den Kommunen wesentlich umfassendere Rechte ein, als sie bisher zugestanden werden sollen.
Engmaschiges Netz von Stationen zur Schadstoffüberwachung und aus Gründen der Gesundheitsgefährdung geht ganz schnell jeden Tag im Pendlerstrom in Stuttgart, München, Berlin, Frankfurt, etc. nichts mehr.
Wegerisiko geht bekanntlich zu Lasten der Arbeitnehmer.

Bisher haben VW-K.O.nzern und Politik über das KBA das öffentliche Recht systemwidrig gebeugt und damit gegen die Bürger und Bürgerinnen verwendet.

Das lassen sich die Umweltorganisationen glücklicherweise rechtlich nicht gefallen.
Bleibt daher abzuwarten, ob die Parteien (VG Stuttgart) die Sprungrevision zum BVerwG anstreben, oder den VGH BW als Instanz dazwischen schalten werden.

Bereits der VGH BW kann die Angelegenheit auf Ebene europäischer Entscheidung heben, das BVerwG müsste das sogar tun.

Haltet euch bloß die drohende Verjährung durch Klageerhebung noch in 2017 offen.

Transparenz, ja, soweit sind wir hier auch schon.
Diesem Betrugskartell mit majorisierendem Vorsitz des VW-K.O.nzerns nur noch einen Cent in den Rachen zu schmeißen, muss als vollkommen verfehlt angesehen werden.

Zitat:

@transarena schrieb am 3. August 2017 um 08:27:57 Uhr:


Heute morgen wurde im Radio SWR1 sogar gesagt, das Fahrzeuge im realen Verkehr herausgezogen werden um zu überprüfen ob sie am Update teilgenommen haben.
Wenn nicht, gäbe es Strafe.

Kommt drauf an, wie man das kontrollieren will. Wenn es ausreicht, einen Aufkleber in der Reserveradmulde zu haben und eine Bescheinigung, dass man beim Update war kann man sich notfalls ein Steuergerät zulegen, auf dem sich noch kein Update befindet. Das Originalsteuergerät braucht man dann nur noch bei der HU.

Das jedenfalls wäre mein Plan B wenn ich mein Fahrzeug noch länger behalten wollte.

Zitat:

@P990i schrieb am 3. August 2017 um 08:36:18 Uhr:


Uli, Zauberupdates? Nun gut, sie werden die Fahrzeuge von der Straße zaubern. Das ist schon mal was.

Da kannst Du mal sehen wie sie wirken😉

Zitat:

Die Autobauer, die belogen und betrogen haben, sind mit einem blauen Auge davongekommen, und die Große Koalition hat wieder einmal keine klare Kante gezeigt.
Denn auch die Autobosse wissen: Es ist Wahljahr. Da werden Spenden aus der Automobilindustrie von den Parteien gerne genommen.
Und so steht zu befürchten, dass sich nicht viel ändert, dass nach der Wahl Regierung und Autoindustrie wieder stillschweigend zur Tagesordnung übergehen. Das wäre dann auch ein Gipfel - ein Gipfel der Frechheit.

Quelle:
http://www.tagesschau.de/kommentar/kommentar-diesel-gipfel-101.html

Zitat:

@P990i schrieb am 3. August 2017 um 08:36:18 Uhr:


Uli, Zauberupdates? Nun gut, sie werden die Fahrzeuge von der Straße zaubern. Das ist schon mal was.

Fahrverbote lassen sich jetzt nur noch mittels Rechtswegausschöpfung verhindern und das auch nur dann, wenn bereits durch das Verwaltungsgericht erster Instanz die Anordnung des Sofortvollzuges aufgehoben, damit der Suspensiveffekt des Widerspruchs wieder hergestellt wird.

Gesundheitsgefährdung bedingt eine ermessensreduktion auf Null.
Das erstinstanzliche Urteil des VG Stuttgart ist insofern als richtungsweisend anzusehen.

Ich denke, die Strategie ist einfach, die Zeit für sich arbeiten zu lassen.
Um von Gerichten verordnete Fahrverbote möglicht lange hinauszuzögern, kann man nunmehr neben den üblichen juristischen Mitteln (Einsprüche, Gutachten, Berufung usw.) seit gestern auch ins Feld führen, dass man erst mal abwarten muss, ob die beschlossenen Massnahmen zu einem messbaren Erfolg führen.
Bis es dann entsprechende Erkenntnisse gibt, werden jeden Tag alte Fahrzeuge durch natürliche Auslese von der Strasse geholt und durch Neue ersetzt. Der Branche ist dabei übrigens vollkommen Wurscht, ob das neue Fahrzeug ein Diesel, Benziner, Hybrid oder E-Fahrzeug ist. Hauptsache es kommt frisches Geld in die Kasse.
Wenn dann in sagen wir mal einem Jahr der gemessene Schadstoffaussoß um z.B. 10% zurückgegangen ist, spielt es keine Rolle mehr, ob dies durch die SW-Updates passiert ist, oder durch andere Effekte.
Die Strategie heisst unisono: durschwurschteln.

Und wenn das dann doch nicht klappt, gibt es ja noch genügend Beispiele zur weiteren Vorgehensweise, an denen sich die Branche orientieren kann. Die Energiewirtschaft und die Finanzwirtschaft haben es vorgemacht, wie man seine Pfründe schützt.

Das Einige, was mich nach dem gestrigen Tag wundert ist, dass man es nicht geschafft hat, im Vorfeld die Medien auf seine Seite zu bringen. Das Echo in Presse, Funk und Fernsehen fällt aus meiner Sicht unerwartet negativ aus. Ich gehe aber davon aus, dass kurzfristig jede Menge "Experten" zu Wort kommen werden, die uns deutlich machen, dass technisch und wirtschaftlich kein Weg an SW-Updates vorbeiführt.

Ich hol diesen Beitrag aus einem anderen Universum mal hier rüber. Der trifft den Nagel auf den Kopf:

Zitat:

@Kamui77 schrieb am 2. August 2017 um 21:23:41 Uhr:


Und ich kann es nur nochmal sagen: Wir leben in einem Land, in dem das Demokratieverständnis öffentlich so geregelt ist, dass sich die Bevölkerung von Unternehmen und Politikern auf der Nase herumtanzen lässt.

Würde dagegen eine wütende Schar von geprellten Autokäufern oder Opfern von Stickoxiden den Raum stürmen und die Fresse von Herrn Dobrindt mit handgreiflichen Mitteln umgestalten, dann wäre das im Verständnis keine Demokratie mehr (denn Körperverletzung darf nur die Autoindustrie)

Ich hole noch einen Beitrag aus dem gleichen Thread rüber: 😉

Zitat:

@Alfons007 schrieb am 3. August 2017 um 09:32:23 Uhr:


Jetzt Sondersendung auf phoenix

Es geht wohl um den Hügel ... 😉

Edit: Beginnt um 10:30 Uhr.

Ab sofort Vin-Diesel-Verbot in Deutschland

😁

Zitat:

@Uli745 schrieb am 3. August 2017 um 07:48:16 Uhr:



Zitat:

@GolfCR schrieb am 2. August 2017 um 20:01:57 Uhr:


Ach Drahkke wenn du mich Verarschen willst, musst du früher aufstehen!
Denke du warst hier, auch beiden Diskussion dabei und hast dir alle Links zur Panik genau durch gelesen....

Hoffentlich sind die Leute hier jetzt etwas ruhiger und warten erstmal ab wie es jetzt laufen soll...
Bevor hier wieder wochenlange Diskussionen geführt werden und Leute schon ihren Diesel verkaufen wollen ect...

Abwarten heißt es jetzt, entweder fällt noch was vor den Wahlen oder danach, solange fahrt ihr mit euren EA189, EA288 usw genau wie immer und überall hin!!

Ich bin mir nicht so sicher dass man sich entspannt zurücklehnen kann. Man diskutiert doch nun schon eine ganze Weile über Nachrüstung, die Hersteller wurden vom KBA gut mit Informationen versorgt und werden alle schon ein Update bereitliegen haben welches die "Emissionen senkt". Jedenfalls wirds kein Rumgeeiere geben wie bei VW weil der Dobbi noch vor der Wahl liefern muss, schliesslich sind Politik und Hersteller im Zugzwang.

Meine Glaskugel sagt: Die Zauberupdates werden sehr schnell kommen, schneller als einem lieb sein kann.

Und was willst du mir damit sagen, bzw was willst du jetzt alles Unternehmen??????

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