Nörgelnder Neider auf Stütze macht den 204 schlecht - 30 Minuten mit dem erhobenen Zeigefinger...
Warum der Titel?
Er erspart vermutlich der Hälfte der Poster hier ihren Beitrag, da die Kritiker des W204 ihn sich generell nicht leisten können, Trolle sind oder sich einfach nur das schlecht reden, was sie nicht haben. Ich gestehe dem Auto auch zu, dass ich seine eigentlichen Qualitäten gar nicht getestet habe, denn gefahren bin ich ihn nicht. Sicher hätte man einem solchen Querulanten aber auch den W204 nicht gegeben 😁
Eigentlich hätte ich mich in den Verkaufsräumen gar nicht umgeschaut, aber da gestern alles schief gelaufen war, hab ich den kleinen CL heute abend abgeholt. Und da bot sich doch mitsamt der besten aller Frauen ein Bummel durch die verlassenen Verkaufsräume, ähh, -stockwerke in der Hauptniederlassung München an. Den W204 wollte ich mir aus reiner Neugier mal aus der Nähe anschauen, alleine weil man hier doch sehr kontroverse Meinungen über den Innenraum hört und er auf Fotos irgendwie, ja, billig wirkt.
Im Erdgeschoss stand dann u.a. auch ein Classic, der mit offener Tür zum Innenraumcheck einlud. Ich hatte mir den ersten Eindruck nach dem Reinsetzen schlimmer vorgestellt. Der offene Deckel des Bildschirms entspricht zwar nicht meiner Vorstellung von Charme, das macht die gut gewählte Position aber wieder wett. Die monströsen Außenspiegel bieten einen sehr guten Überblick und stören zumindest mich nicht im Geringsten. Auch die Mittelkonsole sieht auf den Fotos wesentlich mehr nach Vectra aus, als in Natura.
Dann jedoch nahm ich die Hände und das Elend began. Die Haptik des Armaturenbrettes rangiert für mein Dafürhalten nur ganz knapp über der Optik, die mir sofort "gummierter Hartplastikspritzguss" sagt. Die dann klopfend zum Einsatz gekommene Spitze des rechten Zeigefingers wurde im Laufe der nächsten Minuten zum Entscheidungsfinder, was eine Probefahrt anging. Aber machen wir es kürzer. Ich habe danach noch zwei andere W204 angeschaut, einen als Elegance, einen als Avantgarde. Zum hausinternen Vergleich musste ein CL203 Mopf mit gehobener Ausstattung herhalten. Für das eine oder andere Detail auch ein S211 als Classic.
Türen:
Außen:
Der Classic hat keine Stoßschutzleisten. Der Avantgarde auch nicht. Da wäre es mal interessant zu wissen, wie viele der typischen Türenrempler hier Dellen verursachen, da die Kraftverteilung auf die Fläche nun wegfällt.
Mechanik:
Schließen sauber und ohne Kraftaufwand, Schließgeräusch bei langsamem Schließen passt, bei schnellerem Schließen etwas dünn.
Das Öffnungsgefühl der Türe ist ordentlich, der Vergleich mit dem CL203 wäre aber unfair, da dessen Türen deutlich schwerer sind.
Beim zügigen Zuziehen hört man leichte Geräusche im Türgriff beim Classic, beim Avantgarde dank Leder nicht.
Innenverkleidung:
Der obere Teil der Türverkleidung innen fühlt sich grausam an. Bei 203 und 211 nicht aus Hartplastik, sondern unterschäumt. Klingt so grausam hohl und dünn beim Klopftest, wie er aussieht und sich anfühlt. Beim Classic auch sonst ein beschämendes Konglomerat aus Hartplastik. Beim Avantgarde mit Leder sieht das schon anders aus. Die Innenseite der Tür wirkt plötzlich wie aus einem merhfach teureren Wagen. Leider bleibt auch dort die obere Abdeckung und der schwarze Bezugsstoff der Türablage wirkte auf mich nicht so schön. Das Klappern beim Klopftest der Türablage blieb aber ebenso, wie das leichte Klappern der Lautsprecherumrandung. Der 203 klingt an der Türablage einen guten Deut besser, aber auch nicht solide, die Lautsprechergitter sind aber still.
Mein absoluter Favorit war die Abdeckung, die bei geschlossener Tür den Übergang zum Armaturenbrett herstellt. Auch bei Avantgardeausstattung scheppert das Ding erbärmlich, wenn man auf den obersten Teil davon in Richtung Tür klopft. Aber auch kein Wunder bei über einem halben Millimeter Spalt 😰
Damit mir niemand unterstellt, dass ich den armen Wagen zerlegen wollte erwähne ich noch mal ausdrücklich, dass ich da nicht drauf herumgehauen habe, sondern nur etwas besser mit der Fingerspitze getippt habe.
Tasten:
Die Tasten für die Fensterheber bedienen sich wunderbar. Klare Druckpunkte und der genau passende Widerstand! Die Position ist zum Bedienen klar besser als im CL203, da man dort am Türgriff vorbeigreifen muss. Wo sie beim W\S lagen weiß ich gerade nicht mehr.
Der Vierwegeschalter für die Spiegel punktet ebenso mit dem Druckgefühl, wirkt aber ein bisschen schwammig, da die Tastkappe keine Führung besitzt. Hier fällt auch der 203er Nachmopf durch, da mit der Mopf eben das eingespart wurde.
Die Sitzverstellung weist sehr locker sitzende Tastkappen auf. War aber selbst beim C215 kaum besser.
Schweller:
Die Plastikverkleidung zum Innenraum hin ist nicht mehr mattiert. Vielleicht eine Geschmacksfrage, mir war sie aber mattiert lieber.
Instrumentierung:
Lenkrad:
Jemand, den ich nicht in den sicher folgenden Strudel der Diskreditierung hineinziehen möchte, hat hier mal geschrieben, dass Mercedes das Kunststück gelungen sei, ein Lederlenkrad mit der Haptik von Plastik zu bauen. Ich hielt es für etwas übertrieben, ist es aber nicht. Bis mir die Nähte aufgefallen sind habe ich mich noch gewundert, dass es den Avantgarde nur mit einem anderen Plastiklenkrad gibt.
Die Tasten sind optisch ein großer Fortschritt zum 203 Nachmopf. Auch hier ordentliches Druckgefühl, jedoch ohne das aufgesetzt wirkende silber auf erhabenen Tasten. Lediglich eine der beiden einzelnen Rundtasten konnte man in jedem der drei 204er zum Klappern bringen, wenn man den Finger darauf hin und her bewegt hat.
Was mir ebenfalls trotz recht kleiner Hände nicht zugesagt hat war der Durchmesser des Kranzes. Der könnte ruhig wesentlich dicker ausfallen.
Hebel:
Ah, nein! Ich hatte den nicht einrastenden Blinker in einem Leihastra kennegelernt. Vermutlich bin ich zu alt für diese Umstellung 😁
Mich würde aber interessieren, wie es da Anderen geht. Lieber die klassische Raste oder den Signalgeber?
Kombiinstrument:
Chromringe sind ebenso Geschmackssache wie das linke Rundinstrument. Sowas Ähnliches gabs im Golf 2 bei der abgespeckten Basisaustattung anstelle einer Analoguhr. Sehr positiv bewerte ich den Schritt zurück zu einem zentralen und großen Tachometer!
Comand:
Der zentrale Drehregler hätte stabiler ausfallen können, die Tasten haben wieder den bereits angesprochenen klaren, aber sanften, Druckpunkt. In Betätigungsrichtung ist kein Spiel vorhanden, jedoch senkrecht dazu gibt es welches. Hier zeigt der 211, dass Regler und Tasten noch besser sein können. Der 203 auch.
Die manuelle Abdeckung des Displays fährt geschmeidig nach oben und hält sanft an. Soweit gut. Sie saß aber bei allen 204ern nicht plan und war jeweils links oben fühl- und sichtbar zu tief. Das Schließen der manuellen Abdeckung erfordert das Ausstrecken des Arms. Könnte bei einer legeren Sitzposition unbequem werden. Ob Comand oder nicht, schon leichtes Antippen des Deckels hört sich nach Octoban an.
Klima:
Argh! Bei 203 und 211 fällt das minimale Spiel der Drehregler nicht auf, beim 204 kann man mit dem Geklapper seine Frau in mehreren Metern Entfernung aufmerksam werden lassen. Wäre das nicht beim Elegance und Avantgarde 204er exakt das gleiche gewesen, ich hätte einen Einzelfall vermutet. Auch wirkt das Rädchen dünn und leicht, da man jede Raste in den Fingern zittern fühlt.
Mittelkonsole:
Die Abdeckung des Aschenbechers öffnet und schließt butterweich. So stelle ich mir diese Mechanik vor! Allerdings dürfte rauchen in P ebensowenig Entwicklungsziel gewesen sein, wie beim 203. Ob für das Ausleeren noch N reicht, oder ob es D sein muss habe ich nicht getestet 😁
Der Schaltknauf sieht irgendwie nach Schaltwagen aus und wirkt mir persönlich zu filigran. Bei Avantgarde sieht das Leder des Sacks passabel aus, der Knauf fühlt sich trotzdem an wie das Lenkrad - vom Sack lässt man im Normalfall die Hände.
Ungefähr auf Höhe des Endes der Schaltkulisse ist ein Übergang im Teppich. Mit dem kleinen Finger erfühlt man wunderbar die scharfe Kante des Plastiks, da er in den entstehenden Spalt gewaltfrei einzudringen vermag. Erneuter Punkt für den 203, dessen Mittelkonsole nicht nur seitlich wegen Unterschäumung besser klingt, sondern auch um die Schaltkulisse durch geringere akustische Präsenz zu gefallen vermag.
Der Controller sagt mir gar nicht zu. Wabbelig um die Ruhelage und er erfordert zu viel Kraft für den Vierwegemechanismus.
Das Fach daneben klingt innen klapprig, hat aber eine hervorragend schließende Abdeckung. Die waren in allen 203ern immer ein wenig hakelig und haben auch die letzten Millimeter nicht aus eigener Kraft zurückgelegt.
Mittelarmlehne:
Die beim 203 weggemopfte und als Ersatzteil entfallene Höhenverstellung gibt es auch im 204 nicht wieder. Ob ich sie vermissen würde müsste ich er-fahren. Was ich aber vermisse ist, ja, wir hattens schon öfters, die Unterschäumung der Oberfläche. Die "Schuhsohle" für den Arm wirkt aufgesetzt und fühlt sich an, wie das Armaturenbrett.
Der doppelte Deckel des Fachs wirkt mit seinem Scharnier auf beiden Seiten nicht so wirklich, als sei er aus dem Vollen geschnitzt worden. Praktisch ist der zweiteilige Deckel durchaus, da der Beifahrer im Fach fummeln kann, ohne das ich mich bewegen müsste. Das Fach selbst ist dem Geräusch nach durch dünnere Wände gewichtsoptimiert.
Unter der Fahrerseite verbirgt sich noch ein kleines Fach mit Gummieinsatz. Aber wozu ist es gedacht? Ich komme nicht drauf und die Verkäuferin meinte, leicht peinlich berührt: "Das wissen wir auch noch nicht. Wir hatten ein Brillenfach vermutet, aber dafür ist es zu kurz". Was ist der originäre Verwendungszweck? Das würde mich wirklich interessieren 🙂
Handschuhfach:
Der Knopf zum Öffnen wirkt sehr zerbrechlich. Dafür schließt es kaum hörbar und selbst bei geringstem Druck. Klarer Punkt für den 204!
Schiebedach:
Der Lichtschutz läuft sauber, aber tippen an den Lamellen ruft die erwartete Reaktion hervor.
Sonnenblenden:
Keine Schweißnaht an der Unterkante fühlbar. Nein, der W203 hat sie seit der Mopf auch nicht mehr, der C216 hat sie aber 😛
Die notwendige Kraft zum Herunterklappen ist deutlich geringer als beim 203. Sehr angenehm. Dummer Nebeneffekt: Zieht man sie ~3cm herunter und lässt sie hochschnalzen, klingt das scheußlich. Wohl zur Hälfte deshalb, weil sie zwei mal anschlägt, und zur anderen Hälfte hat es wohl damit zu tun, das Klopfen auf den Himmel über der Blende ein hohles Geräusch erzeugt.
Teppich:
Fiel nicht mir, sondern der vielleicht Pfleglichsten aller Autofahrerinnen auf. Kurzfloriger und weniger weich, als im 203 Vormopf. Wobei ich da nicht weiß, ob es da eine Ausstattungsabhängigkeit gibt.
Kofferraum:
Ich weiß nicht mehr, welcher der Wagen einen offenen Kofferraum hatte. Die Batterie fehlte jedenfalls allen.
Der Griff des Kofferraumbodens hat mich entsetzt. Man zieht das hauchdünne Plastik über die brechend klingende Plastikrastnase und zieht daran einen wabbeligen Ladeboden hoch. Der Gedanke, da drauf einen Sprudelkasten unsanft abzusetzen macht mir richtig Angst. Der 211er hatte Griffe nach dem fast gleichen Prinzip, aber mit verchromtem Metall. Gut, dass die Ladeböden Gasdruckfedern haben würde ich beim 204 nicht erwarten, aber wenn schon nicht den Griff, so hätte man wenigstens deren Dicke übernehmen können. Die entspricht etwa drei aufeinander geklebten Böden!
Die seitlichen Abdeckungen, die man nur kennenlernt, wenn man an die Technik oder den Verbandskasten will sind noch genau so konzipiert wie beim W203. Etwas fummelig, aber wann will man da auch mal dahinter?
Auffällig billig beim 211 war die Abdeckung der 12V Steckdose. Ich dachte ich hätte sie aus Versehen beim Öffnen abgerissen. Hab ich zum Glück nicht, aber das wird garantiert noch jemandem damit passieren, wenn er sie mehr als drei mal benutzt.
Heckklappe:
Den Finger besser stecken lassen. Unter dem Plastik hört man das reine Nirvana, unter dem Filz das Blech.
Sitze:
Ja, stimmt. Fast vergessen. Beim Q7 hab ich noch gelacht, als bei dem Vorführer mit Vollleder die hintere Verkleidung der Sitze aus billigstem Hartplastik war. Und wie erstaunt war ich doch bei meinem Erstkontakt mit dem Sportcoupé, dass dort die Sitze hinten gepolstert, mit Stoff bezogen und mit Ausformungen für die Beine versehen waren.
Beim 204 staune und lache ich nicht.
Was mir bei der Gelegenheit auch noch auffiel ist die deutlich schlechtere Aerodynamik des W204 im Vergleich zum W203. Die Verkäuferin war so nett, für den 180K die Höchstgeschwindigkeit nachzuschauen. 223 als Handschalter, 220 als Automat. Exakt die gleichen Werte wie beim W203 Nachmopf - trotz 13PS mehr. Obs allein an den Spiegeln liegt?
Mein persönliches Fazit: In der Summe eine nicht mal mäßige Qualität und ein riesiger Rückschritt zum 203. Der hat zwar auch seine Schwächen und man sollte nicht überall klopfen, aber an sehr vielen Stellen sind die Unterschiede erschreckend. Es ist eine Plastikkiste, selbst mit Avantgarde und Leder. Ich würde lieber nach einem 211 als Classic Ausschau halten oder an einen der letzten 203er denken. Weniger bullig, aber mehr Mercedes.
Ich habe es bewusst unterlassen, den 204 mit BMW und Audi zu vergleichen. Bei einer solchen Diskussion kommt sicher nichts Brauchbares heraus. Ich sage aber mal sicherheitshalber dazu, dass ich bei den Wägen keine andere Erwiderung auf das Angebot einer Probefahrt gegeben hätte. Ebenso habe ich als Vergleich zwei andere Neuwagen aus der Ausstellung genommen und auch nicht nur einen der 204er "abgeklopft", um Verschleißerscheinungen und Einzelfälle halbwegs auszuschließen.
Ebenso ist mir klar, dass vermutlich 99% der hier anwesenden W204 Fahrer diese Details egal sind, ihr Wagen natürlich solider oder der Vergleich selbst schon kleinlich ist. Ich will auch keinen Zuspruch von irgendwelchen Fremdfabrikatsfraktionen. Es stand weder ein Mondeo, noch ein 3er oder ein A4 daneben. Ebensowenig sagt das alles etwas über den Fahrkomfort, das Bedienkonzept oder die Unterwäsche meiner Großmutter aus. Mir ging es hier einzig und allein um die Anmutung des Innenraums.
Für wen das ebenfalls ein wichtiges Kriterium ist, sollte sich ruhig mal die gleichen 30 Minuten für den Wagen Zeit nehmen wie ich es getan habe.
198 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von matzhinrichs
Die große Frage ist: wer braucht das ???Wir haben ein Auto, welches alle Optionen außer 5. besitzt und ich nutze das nie.
Aha. Weißt Du überhaupt was "1." ist? 😉
Oder beschwerst Du Dich auch, daß Dein Wagen Airbags hat und die die "noch nie gebraucht hast"...? 🙄
Zitat:
Original geschrieben von JaWa-Fahrer1983
Klar ist der Ford Mondeo eine Allternative, aber sicher nicht für einen Mercedesfahrer, denn die kaufen einen Mercedes schon des Image wegen und da kann Ford noch so einen guten Mondeo auf die Beine gestellt haben, aber an das Image kommen die nicht so schnell ran wie an das von Mercedes, Audi oder BMW! Ford bleibt ebend Ford, das ist halt so!!
Hmmm. Wodurch wird man denn zu einem Mercedesfahrer?
Deiner Definition nach bin ich keiner, denn mir wäre auch ein Daciaemblem auf der Haube egal, wenn dahinter das zweifelsohne bessere Auto stünde. Und langsam aber sicher bekommt auch das Image von Mercedes erste Spannungrisse 😉
Und wenn Ford Ford bleibt frage ich mich, warum die Motoren nicht mehr wie Nähmaschinen klingen und die Innenräume nicht mehr grundlegend altbacken und abstoßend sind. Es verändert sich eben doch was und bei Ford in den letzten Jahren eindeutig hin zum Besseren!
Was das Argument des Wiederverkaufs angeht, muss man richtig rechnen. Die 10k, die du anfangs mehr für den Mercedes bezahlst, bekommst du schwer beim Wiederverkauf zurück. Je älter das Auto wird, um so weniger gibts davon. Und wie viel wirklich rausspringt ist auch immer eine Frage des Modells. Schau dir doch mal die Preise für den 210 an. Das ist nicht der ultimativ wertstabile Wagen, den du mit Meredes in Verbindung bringst. Der Markt der Gebrauchtkäufer stellt eben fest, dass da nach 10 Jahren nicht mehr ein 1A Wagen dasteht, bei dem nur der Tacho gewandert ist, sondern das man genau hinschauen muss, WO der rostet, weniger OB er rostet!
Und da der blinde Markenfetischismus von dir aus schon wieder nach Ärger riecht:
Bevor du hier Leute ins Opelforum verweist, geh doch bitte wieder in Richtung CLK Abteilung.
Und ehrlich gesagt glaube ich kaum, dass bei einem Vectra mehr klappert und aus Hartplastik ist, als beim W204. Das ist zwar traurig, aber das glaube ich ernsthaft 😰
Zitat:
Original geschrieben von EvilJogga
Mach dir keine Gedanken, bevor ich mich von einem 24 jährigen Möchtegern-Oberlehrer irgendwo hin schicken lasse, wird Mercedes eher noch von Toyota übernommen 😉Zitat:
Original geschrieben von JaWa-Fahrer1983
Und da der blinde Markenfetischismus von dir aus schon wieder nach Ärger riecht:
Bevor du hier Leute ins Opelforum verweist, geh doch bitte wieder in Richtung CLK Abteilung.
Und ehrlich gesagt glaube ich kaum, dass bei einem Vectra mehr klappert und aus Hartplastik ist, als beim W204. Das ist zwar traurig, aber das glaube ich ernsthaft 😰
Viel unsinniger finde ich es wenn manche hier schreiben im W204 gibt es ab Werk keine Standheizung oder Abstandradar und deshalb kommt die neue C-Klasse für den jeweiligen Autor nicht in Frage weil andere das anbieten, ich brauche beides nicht und wie gesagt suche in in einiger Zeit nach einer kompakteren Alternative in der Mittelklasse.
Zitat:
Original geschrieben von pfirschau
Im übrigen wenn in einem Vergleichstest die Verbräuche ermittelt werden gehe ich davon aus dass die Autos unter ähnlichen Bedingungen bewegt werden, wenn die gleiche Technik in einem anderen Test mehr braucht gehe ich da logischerweise davon aus dass die Autos mehr getreten wurden...
Das ist nicht wirklich plausibel, denn der Auris verbrauchte ja auch genauso viel wie der Avensis. Dass der Mercedes unter gleichen Bedingungen etwas mehr verbraucht als der BMW, davon ich gehe auch aus, ich denke die Zahlen des 120d könnten ein einigermaßen realistisches Bild liefern. Die von dir genannten Abstände aus der Autozeitung sind aber reinste Märchenstunde.
Ähnliche Themen
Zitat:
Original geschrieben von focus3333
Viel unsinniger finde ich es wenn manche hier schreiben im W204 gibt es ab Werk keine Standheizung oder Abstandradar und deshalb kommt die neue C-Klasse für den jeweiligen Autor nicht in Frage weil andere das anbieten, ich brauche beides nicht .....
Vieleicht liest Du Dir den Post von mir noch mal genauer durch....hier mal ein Auszug.....
Zitat:
....Nach langen überlegen konnte mich wirklich keiner überzeugen warum ich mir eine C-Klasse die kleiner ist, zudem weniger Ausstattung bietet, unkomfortabler im Inneraum ist und dadazu noch über 10 TEuro teurer ist, kaufen sollte.
........
Apropos Standheizung.....bin im Jahr über 50 TKm quer durch Europa unterwegs und durfte dieses Feature schon in sehr vielen Wagen genießen, sei es auf einer gesperrten AB im Winter die solangsam zu schneit, beim Skifahrn in den Bergen wenn man das Auto auftauen möchte, abends nach der Arbeit wenn man aus dem Büro sein Auto auftauen kann, finde es immer wieder lustig wenn die Kollegen in Ihren wesentlich teureren Wagen mit der Daunenjacke dastehen und sich ihre Finger abfrieren wenn man selbst im T-Shirt einsteigt. Ne Standheizung gehört finde ich genauso in jedes Fahrzeug wie ne Klimaanlage. Wie oft sieht man Idioten im Winter mit beschlagenen Scheiben die mehr als Verkehrsgefährdend durch die Gegend eiern.....aber dazu muss ich nichts schreiben......
Gruß Schulle
Zitat:
Original geschrieben von olafbk
Hallo @ all,also, erst einmal danke an Stortivo, Jawa-Fahrer und Lord Bongo, ihr habt mich doch vom Gegenteil überzeugt. Es geht hier auch auf eine nette Art und Weise.
Natürlich vergesse ich nicht, welche heute selbstverständlichen Sicherheitsmerkmale auf Daimlerentwicklungen zurückgehen, oder wie Audi-55-Max schreibt von Zulieferbetrieben entwickelt wurde, aber halt bei Mercedes zuerst im Einsatz waren. Sicher kann man sich die Frage stellen, ob man z.B. ein Nachtsichtgerät braucht, denn man soll die Fahrweise ja eh den Gegebenheiten anpassen, aber Daimler hat nun einmal oft genug die Vorreiterrolle gespielt.
Weiterhin muss ich auch sagen, das mir die Mercedes-Modelle durch die Bank weg gut gefallen, was ich zur Zeit von BMW nun einmal nicht behaupten kann. Bei Audi weiß ich jetzt auch gerade nicht, ob mir der neue A4 oder der geliftete A6 gefallen soll. Fakt ist sicher auch, das man die Fahrzeuge mal nach ihrer Haltbarkeit beurteilen soll. Denn hier ist Interessant, wie ein Mercedes nach mehreren Jahren gegenüber z.B. einem Ford beurteilt wird, aber ich denke darüber brauchen wir nicht reden, denn wenn ich einen Mondeo oder eine C-Klassse nach einigen Jahren verkaufe, ist ja heute schon klar, welchen ich besser loswerde, oder welcher einen höheren Restwert besitzt. Sieht man ja auch schon bei Leasingfahrzeugen 😉.
Gruß, OLAF
dann Versuche einmal eine E-Klasse vor 2005 zu verkaufen..... viel Spass
lg
Peter
Zitat:
Original geschrieben von olafbk
Hallo Peter,sollte das ein Problem sein😕.
Gruß, OALF
ja, verheerende Restwerte, die letzten wurden über Grosshändler mit 40% Nachlass in den Markt gedrückt. das hasst du E 220CDI mit 3.000km (vermutlich Werkswagen) mit Teilleder, Comand, Automatik etc. für 32.000 bis 35.000 (je nach Ausstattung) bei "Dat Autohus" bekommen, das war bei mir auch in der Überlegung ich habe mich dann allerdings für einen E90 entschieden.
liebe Grüße
Peter
Habe ich auch die Erfahrung gemacht, dass Autos nach 10 Jahren zwischen +/- 2.000 (z.B.Opel Astra) und bestens 12.000 E-Klasse bei Neupreis von 20 000 zu 60 000. Und wer hat mehr Geld kapputgemacht ? Man muss eben Geld haben um Mercedes fahren zu können und das ist ein kleiner aber eben feiner Unterschied 😉 .
Zitat:
Original geschrieben von pfirschau
ja, verheerende Restwerte, die letzten wurden über Grosshändler mit 40% Nachlass in den Markt gedrückt.
Jaja 🙄 Man muss sich nur mal die Leasingraten ansehen, mit denen BMW und Audi ihre Modelle pushen müssen. Das sagt dann schon alles über den späteren Restwert...
Ich konnte heute so einen "innovativen" Wagen im Rückspiegel beobachten. Beim rechts Abbiegen, ging der rechte Nebelscheinwerfer an, tolle Sache! - das muß doch Premium sein 😁 Welcher Hersteller hat dieses außerordentliche Feature sonst noch zu bieten? Ich fürchte fast alle Luschenkisten wie z.B. Opel, Ford, Renault, Mazda, Toyota usw. haben mehr zu bieten, natürlich sind die Innenräume - von diesen Fahrzeugen der Unterschicht - eines Leiterwagens ähnlich. 😉
Leasingraten sind was für Leute die Ihre Autos nicht bezahlen können, also warum zum Teufel ist die Höhe derer so interessant? Das Auto wird dadurch teuerer, besser nicht. Abschreiben kann man auch bei Barzahlung, nur muß das "Fett" verfügbar sein. Die 1% Regel trifft auch den Leasingnehmer bei Privatnutzung. Der Verhandlungsspielraum bei Barzahlung wird größer, vieleicht nicht bei Daimler, woanders ganz sicher. Das der normale Kundendienst bei Daimler etwas günstiger ausfällt als bei Opel oder Fiat, kann bestätigt werden. Bei Reparaturen kehrt sich das Bild, nicht zuletzt wegen dem "SchnickSchnack" an Bord des W203.
Für eine wirtschaftliche Berechnung ist der Einschluß a l l e r Kosten maßgebend, einschl. Einkauf, Wertverlust, Reparatur- und Betriebskosten, Zinsen, Leihwagen, evtl. Zwischenfinanzierung (wer es nötig hat) usw. Wichtigster Punkt: Zuverlässigkeit!
In dem Punkt sieht es für unseren W203 eher düster aus. Das Image des Wagens (wer es braucht) ist mir scheißegal, da eh´ nur Fassade. Unser Opel läuft auch gut, hat seine Macken - wie der Daimler auch, der Fiat steht dem in nichts nach. Fazit: Es wird schwierig für Mercdes, bei unserem nächsten Kauf. Nicht weil ich nicht will, sondern weil ich rechne und abwäge.
Zitat:
Original geschrieben von Glotzer
Leasingraten sind was für Leute die Ihre Autos nicht bezahlen können, also warum zum Teufel ist die Höhe derer so interessant? Das Auto wird dadurch teuerer, besser nicht. Abschreiben kann man auch bei Barzahlung, nur muß das "Fett" verfügbar sein. Die 1% Regel trifft auch den Leasingnehmer bei Privatnutzung.
Viele Unternehmen leasen u.a. auch:
- um die Kosten im Voraus besser budgetieren zu können
- um Kapital (auch wenn es vorhanden ist) nicht unnötig in der Firma zu binden
Ich würde solche Aussagen nicht so vollmundig verkünden - jeder ernstzunehmende Wirtschaftstreibende, dem du erklärst, dass nur solche Leute Anschaffungen finanzieren, die das Geld nicht parat haben, lacht dich aus.
bei Unternehmen heist das cash flow und ich gebe Dir recht aber nicht bei privat. Auf Pump leben ist definitiv nicht gut. Anderseits ohne leasing wäre nicht viel gegangen mit den dicken Karren. Es können sich nicht viele ein Auto für 60.000 € kaufen um nach paar Jahren nur 10% davon haben. Bei mir ist die Grenze bei 40.000 und da liegt der STI noch gerade drin 😁 . Und wenn ich sehe ein Audi mit 1,8 Mötorle kostet 40 k€ da kriege ich einen neuen STI mit Allrad 300 PS und 420 Nm und der fährt "kreise" um die fetten S6 und AMG, die 80.000 kosten. Da hat jemand Bezug zu Wirklichkeit verloren. Ich mach das nicht mit.
Der Audi mit "1,8 Mötorle" kostet Liste 28.900 Euro.
Wieso behauptest du 40.000 Euro?
Mit Extras und Vergoldung kann man aber jeden Preis erreichen.
Wie
Zitat:
Original geschrieben von haubi65
bei Unternehmen heist das cash flow und ich gebe Dir recht aber nicht bei privat. Auf Pump leben ist definitiv nicht gut. Anderseits ohne leasing wäre nicht viel gegangen mit den dicken Karren.
Hallo!
Ich habe meine Autos immer bar gekauft. Wenn ich mir heute ausrechne, was passiert waere, wenn ich eine günstige Finanzierung für meine zwei Autos gewaeht haette, und die frei gebliebenen paar 10 tsd EUR einfach vor drei Jahren in paar guten Fonds investiert haette, muß ich sagen, es war eine teure Fehlentscheidung, die Kisten zu bezahlen🙂
DWS China machte nur in den letzen 12 Monaten einen Zuwachs von 105%, in drei Jahren 222%. DWS Deutschland machte auch über 100% in drei Jahren.
Wenn jemand was davon versteht, und eh über das Geld verfügt, ist es also meiner Meinung nach auch privat gar nicht so blöd, zu leasen...
PS: im nachhinein ist natürlich jeder klug...🙂