FK3 Kupplungsschäden, bitte hier rein!

Honda Civic 8 (FN,FK,FD,FA,FG)

Hallo!

Ich weis, nicht noch ein zusätzlicher Thread um dieses Thema, ich will hier nur eine Statistik führen. Ich will wissen wieviele FK3 damit ausfallen, wann sie ausfallen und ob sie gechippt waren.

Meiner: Bj. 11/2006, Ausfall bei 120tkm, nicht gechippt

Grüße,
Zeph

PS.: Falls jemand im Falle des Chippens Sorge hat, das Honda hier mitliest, kann er mir auch eine PN schicken ich poste es dann anonym hier.

Beste Antwort im Thema

Hallo!

Ich weis, nicht noch ein zusätzlicher Thread um dieses Thema, ich will hier nur eine Statistik führen. Ich will wissen wieviele FK3 damit ausfallen, wann sie ausfallen und ob sie gechippt waren.

Meiner: Bj. 11/2006, Ausfall bei 120tkm, nicht gechippt

Grüße,
Zeph

PS.: Falls jemand im Falle des Chippens Sorge hat, das Honda hier mitliest, kann er mir auch eine PN schicken ich poste es dann anonym hier.

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In England gibt es Service Bulletins zu dem vorzeitigen Kupplungsversagen: HUK0000000001269 und SI-02-007-02. Leider habe ich diese bisher nicht online finden können, werde aber den Händler damit konfrontieren. Die Frage wird sein, wie Honda "vorzeitig" definiert...

Das Problem mit dem Kupplungspedal-Schalter ist im englischen Civinfo-Forum im dortigen Wiki gut beschrieben; der kann ab Werk falsch eingestellt sein, was den gleichen Effekt hat wie wenn man immer den Fuß leicht auf der Kupplung hätte. Das würde wohl vor allem die extrem frühen (40-60tsd km) Ausfälle erklären. Leider wissen das die Händler mitunter nicht!

Es gibt im gleichen Forum auch einen über 30 Seiten langen Thread, wo User Kupplungsschäden regisitrieren können. Alleine daran erkennt man, dass hier ein grundlegendes Problem vorliegen muss, denn einzelne "Verschleißschäden" würden nie so eine Häufung verursachen!

Der gängige Tenor dort ist, dass die originale Kupplung nichts taugt, selbst die verbesserte Version die es seit 2010 geben soll löst das Problem nicht vollständig. Für gechipte Fahrzeuge wird dort zu einer "paddle clutch" von CG geraten (im Alltag wegen des harten  Einkuppelns aber gewöhnungsbedürftig!), als Alternative gibt es vom gleichen Hersteller eine Kevlar-Kupplung die rund 25% mehr Drehmoment übertragen kann und dabei ein serienähnliches Anfahrverhalten bietet.

Ich werde jetzt so vorgehen: Ich besorge mir die Teile in England, lasse sie vom Händler einbauen, und werde mir die ausgebaute Kupplung aushändigen lassen. Sollte sich dann herausstellen, dass kein übermäßiger Verschleiß vorliegt, werde ich auf eine Kulanzübernahme pochen.

@zephyroth: War es bei dir nicht auch so, dass es zuerst geheißen hat keine Kulanz, dann aber doch ein Teil übernommen wurde, weil der Kupplungsbelag nicht verschlissen war?

Überleben würde Honda auch, wenn sie den Kupplungsmist zugeben - da mache ich mir keine Sorgen. Was mir eher Sorgen bereitet, ist, dass die Qualität allgemein nicht mehr die ist, für die die Japaner mal bekannt geworden sind. Preisdruck hat es früher auch schon gegeben.
Komisch nur, dass Hyundai/Kia mit dieser Schiene heute noch Erfolg haben. Da fragt auch niemand, wie oft die Dinger kaputt gehen, weil es wegen der langen Garantielaufzeiten eh Nebensache ist.

Der Markt bei den asiatischen Automarken verlagert sich gerade. Die Japaner verlieren, während Hyundai/Kia stetig dazugewinnen. Das Problem hat nicht nur Honda, sondern auch Toyota oder Mazda.
Wenn ich mir einen Toyota ansehe, dann frage ich mich schon, wieso der 5.000 € mehr kostet als ein Hyundai. Der Hyundai sieht sogar schnittiger aus und hat bessere Garantieleistungen. Und der Preisvorteil ist der größte Trumpf von Hyundai/Kia, denn ein asiatisches Auto verkauft sich in Europa nunmal eher wegen dem Preis/Leistungsverhältnis als über das Image.
Übrigens, die hochgegangenen Turbolader oder schadhaften DSG beim VAG-Konzern sind auch bekannt, und trotzdem sind die Marktführer. 
Und Opel hat sich wirklich erholt - auch wenn ich mir keinen kaufen würde, muss ich gestehen, dass sich die nicht mehr verstecken müssen. 

Zitat:

Original geschrieben von Mike_083


Der Markt bei den asiatischen Automarken verlagert sich gerade. Die Japaner verlieren, während Hyundai/Kia stetig dazugewinnen.

Die Chinesen haben ihre Industrie gut ankurbeln können. Dank der billigen Arbeiter können sie deutlich günsiger produzieren als im teuren Japan, oder der teuren EU. Eine chinesische Kupplung kostet auch nur 1/4 von dem einer japanischen.

China fördert auch die Wegwerfgesellschaft. Da muss nix lange halten, hauptsache billig. Dafür haben diese Wagen wiederum ganz andere Nachteile. 🙄

Zitat:

Original geschrieben von MvM


Die Chinesen haben ihre Industrie gut ankurbeln können. Dank der billigen Arbeiter können sie deutlich günsiger produzieren als im teuren Japan, oder der teuren EU. Eine chinesische Kupplung kostet auch nur 1/4 von dem einer japanischen.

China fördert auch die Wegwerfgesellschaft. Da muss nix lange halten, hauptsache billig. Dafür haben diese Wagen wiederum ganz andere Nachteile. 🙄

Schon mal Chrashtests von chinesischen Autos gesehen?

Oder mit chinesischen Reifen (zB Marke "Interstate"😉 gefahren? Da merkt man dann, warum die so billig sind. Wollte auf regennasser Fahrbahn mit einem Skoda Fabia Kombi mit unglaublichen 60PS ein weniger flotter an der Ampel wegfahren und das Auto bewegte sich keinen Millimeter nach vorne, sondern rutschte einfach seitlich mit durchdrehenden Rädern weg... das nenne ich Grip wie auf Glatteis...
war nur ein Beispiel...

übrigens war das ein Auto einer großen Autovermietungsfirma, die auf Anfrage auf ca 400 Fahrzeugen diese Billigreifen montiert hatten. Hab nachgerechnet: sie haben sich dadurch ca 30000 Euro erspart im Vergleich zu Markenreifen, auf Kosten der Sicherheit, aber das ist egal, gibt ja eh Verischerungen, die der Kunde selbst zahlt...

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Zitat:

Original geschrieben von markus_kessel


Wenn es ein Konstruktionsfehler sein soll: Kann dann jemand bitte mal aus technischer Sicht erklären, wieso das Problem scheinbar nur beim FK3 auftritt, wenn es kein üblicher Verschleiss an den Belägen ist?

Die Kupplungen der FK1, FK2, FK3 und FN2 sind aufgrund der unterschiedlichen Motoren und Ansprüche anders konstruiert. Während die Kupplungend der Benziner alle recht ähnlich sind (bis auf einzelne Kenngrößen) ist die des Diesels komplett anders.

Das kommt daher, das der Diesel wesentlich mehr Drehmoment erzeugt und sich drehzahltechnisch wesentlich näher an der Eigenresonanz der Kurbelwelle aufhält (~1000-1500U/min). Um die Schwingungen in den Griff zu bekommen muß man diese dämpfen, was aufwändig durch ein Zweimassenschwungrad erreicht wird.

Bei den Benzinern ist das nicht notwendig. Volles Drehmoment ist technikbedingt eh erst bei 4000U/min möglich und dann ist es noch wesentlich kleiner. Das ist ausreichend weit weg vom Resonanzpunkt. Von dem her ist die Kupplung bei (Saug-)Benziners wesentlich einfacher konstruiert.

Zitat:

Original geschrieben von Harry Hogge


Ich schließ mich mal an, kann´s jemand mal erklären?
Wie es scheint ist gut informierten die Sache ja eigentlich klar.
Bitte nicht sowas wie die "Druckplatte ist wie es scheint unterdimensioniert" (oder sollte sie größer sein?)

Aufgrund der Konstruktion der Kupplung beim Diesel ist ein Nachstellmechanismus notwendig (Warum hab' ich selber nicht ganz verstanden). Dieser ist jenem bei einer Handbremse nicht unähnlich. Soweit ich es mitbekommen habe, ist der Verstellweg zu Ende, bevor die Kupplungsbeläge am Ende sind. Somit reicht der Anpreßdruck trotz intakter Beläge nicht mehr aus, um das Drehmoment zu übertragen. Das zeigt sich dann in einer rutschenden Kupplung zwischen 2000-3000U/min, genau der Bereich des höchsten Drehmoments. Da dieses über 3000U/min aber abfällt, fängt sich die Kupplung dann aber wieder.

Dieser Verstellmechanismus ist die Schwachstelle. Ob dieser zu früh am Ende ist, weil die Tellerfeder ausgeleiert ist, oder ob ein Anschlag falsch eingestellt ist, kann ich nicht sagen. Die Symptome sind bei den meisten Ausfällen die selben: Beläge ok, Verstellung am Ende. Klingt für mich nach einem systematischen Konstruktionsfehler der in nennenswerter Anzahl auftritt.

Fährt man mit dieser rutschenden Kupplung zu lange, wird auch noch das Zweimassenschwungrad in Mitleidenschaft gezogen, dann wird's richtig teuer.

Zitat:

Original geschrieben von mschwab


@zephyroth: War es bei dir nicht auch so, dass es zuerst geheißen hat keine Kulanz, dann aber doch ein Teil übernommen wurde, weil der Kupplungsbelag nicht verschlissen war?

Ja, so war es. Aussage meiner Werkstatt: "Wir können nix versprechen, der Wagen ist außerhalb der Garantie. Aber wenn es ein Konstruktionsfehler ist, kann man was machen."

Und so war's dann. Ich hab' ihnen befohlen die Kupplung zu wechseln, sogar auf die Gefahr hin, das ich alles zahlen muß. 3 Tage später hab ich meinen FK3 wieder geholt. Arbeitszeit war auf Kulanz, Material hab' ich selber gezahlt. Beläge waren ok, Verstellmechanismus am Ende. Das übliche Fehlerbild, das ich hier aus dem Forum gelernt habe.

Zitat:

Original geschrieben von _Knight_


Da kann man ja echt nur noch den Kopf schütteln bei dieser Art der Argumentation. Was steht denn fest? Bei den FK3 fallen die Kupplungen, egal jetzt mal warum, öfter aus, als bei anderen Modellen. Aber, wenn es rein an einem Konstruktionsfehler liegen würde, warum fallen dann nicht nicht noch viel mehr aus? Und warum reißt der CTR nicht eine Kupplung nach der anderen raus, wenn er auch öfter so geschaltet wird, wie man es von dem Fahrzeug erwartet? Ja, die Schlaumeier kommen jetzt wieder mit dem ach soooo höheren Drehmoment des FK3. Aber es kommt wohl auch noch ein bisschen auf die Bedienung der Kupplung an.

Aber was soll's! Mike und Zeph meckern und die anderen versuchen, etwas Objektivität reinzubringen. Zeph denkt und sagt, dass alle, die nicht seiner Meinung sind, mindestens unwissen, wenn nicht gar blöde sind und Mike meckert über den FK3 und kauft sich ja doch keinen anderen Wagen. Langsam wird es echt langweilig. Und am Ende wird immer von der berühmten Hondabrille gesprochen. Und noch mal, wer weiß denn, ob der eine oder andere nicht doch einfach nicht richtig fahren kann.

Grüße

Ist zwar ein langer Quote, aber ich pack ihn mal hier rein, den sowas kann ich nicht unkommentiert stehen lassen....

Lieber Knight, auch wenn du schreibst du bis um Objektivität bemüht, so weißt du offenbar nicht, das die Kupplungen der Fahrzeuge grundsätzlich anders konstruiert sind. Genausowenig wie du weist, warum ein Zweimassenschwungrad beim Diesel unerläßlich ist. Und ja, das höhere Drehmoment hat damit zu tun (siehe oben). Stattdessen wirftst du mal pauschal in die Runde, das soviele Fahrer wohl nicht mit der Kupplung umgehen können.

Du wirfst mir vor, arrogant und besserwisserischer zu sein. Du wirfst mir vor nicht objektiv zu sein. Nun, was hab' ich denn getan? Ich hab' zumindest Fakten gesammelt, aus Quellen die mir zur Verfügung stehen und meine Schlüsse daraus gezogen. Es gibt deutliche Anzeichen für einen Konstruktionsfehler der Kupplung beim FK3, es gibt in England sogar ein Service-Bulletin dafür. Honda ist sich dieses Problems bewußt.

Und du wirfst mir vor, etwas zu erfinden? Stattdessen liegt bei dir die Erklärung darin, das die meisten Fahrer einfach eine Kupplung nicht bedienen können?

Deine Argumentation ist so schwach wie die Kupplung des FK3...

Ach ja, falls es dir noch nicht aufgefallen ist, ich fahre noch immer Honda. Sogar 2 davon. Und mein nächster wird wohl auch wieder ein Honda werden. Ich bin also alles andere als ein blinder Hater, der Honda fertig machen will. Honda hat ein Problem mit der Kupplung und ich weise darauf hin. Das ist alles.

Grüße,
Zeph

Zitat:

Original geschrieben von Mike_083


Das Problem hat nicht nur Honda, sondern auch Toyota oder Mazda.
Wenn ich mir einen Toyota ansehe, dann frage ich mich schon, wieso der 5.000 € mehr kostet als ein Hyundai. Der Hyundai sieht sogar schnittiger aus und hat bessere Garantieleistungen. Und der Preisvorteil ist der größte Trumpf von Hyundai/Kia, denn ein asiatisches Auto verkauft sich in Europa nunmal eher wegen dem Preis/Leistungsverhältnis als über das Image.

Also Mike,ich habe sämtliche Hyundais und Kias gegen Toyota und Mazda,sowie Honda konfiguriert.

Die sind nicht billiger sondern gleich, plus minus 500€ bei gleicher Ausstattung.

Das Märchen,das ein Koreaner billig ist,ist schon lange Geschichte.

Billiger als jeder VW ja.Da ist der neue i40 bei gleicher Ausstattung 5000 Euro billiger wie der Passat.

Was aber zieht ist die 5 Jahresgarantie inkl. Wartung.

Zitat:

Original geschrieben von Zephyroth


Ach ja, falls es dir noch nicht aufgefallen ist, ich fahre noch immer Honda. Sogar 2 davon. Und mein nächster wird wohl auch wieder ein Honda werden. Ich bin also alles andere als ein blinder Hater, der Honda fertig machen will. Honda hat ein Problem mit der Kupplung und ich weise darauf hin. Das ist alles.

Grüße,
Zeph

Ich denke dessen sind wir uns alle bewußt,du solltest es aber fairerweise auch erwähnen,das die Möglichkeit besteht,daß der Fahrer daran einen Anteil hat und das keiner einen 100%igen Beweis hat.

Wäre es ein Konstruktionsfehler,würde es keinen Honda Diesel mit der ersten Kupplung größer 120000km geben.

Es könnte also ein zeitweises Problem bei der Herstellung sein,was aber auch nicht ist,da es durch alle Baujahre geistert.

Meine Meinung ist:

Es wurde nicht so konstruiert,das jeder Fahrer 120000km damit fahren kann.

Unter bestimmten Umständen,kommt es dann im Laufe der Zeit zu diesem Fehler.

Auffällig ist,das selbst beim Accor es immer so um die 60000km los ging.

Und natürlich hat da Honda eine Schuld mit dran.

Was mir nicht paßt,das der Kunde so links liegen gelassen wird.

Man ist das ja von VW gewohnt und da passieren andere Dinge in Größenornungen von 1500 Euro und mehr,aber Honda als Qualitätshersteller sollte sowas niemals machen.

Ein bsp Toyota:
Lieber Millionen Fahrzeuge rückrufen beim kleinsten Furz,(obwohl sich im Nachhinein dann rausstellt,es war gar nicht die Ursache und es gibt kein selbstgasgebende Fahrzeuge),als die Kunden im Regen stehen lassen.

Hallo,
Ich will hier keinen Techniker einen Stock in die Speichen stecken aber technisch gesehen sind wir gefühlte 20 Beiträge nach meiner Frage leider nicht weiter. („kann´s jemand mal erklären“?)
Ich bin zugegebenerermaßen nicht der Diesel oder Kupplungsspezialist, es würde mich aber wie gesagt Interessieren.
Was ich aber , nach meinen Wissenstand, sagen kann ist:
Die Kupplungsscheibe und die Druckplatte ist als Satz erhältlich.
Dieser Satz ist verbaut in CN1 CN2 FN3 FK3 RD9 RE6 BE5 von 2004 bis 2009
Die Teile Nr. ist 22105PGE315 (wer mag kann hier http://www.hondaoriginalparts.com/ nachschauen)
Ab und an wird hier von einen Schalter gesprochen, was soll der mit der Kupplung zu tun haben?
Da gibt’s am Kupplungspedal nur den Schalter der Geschwindigkeitsregelung, der wurde in techn. Rundschreiben im Zusammenhang mit Geräuschen erwähnt.
Honda Rundschreiben zu Kupplungsproblemen gibt es in Deutschland zu oben genannten Fahrzeugen nicht.
Grüße
Harry

Zitat:

Original geschrieben von Zephyroth

Aufgrund der Konstruktion der Kupplung beim Diesel ist ein Nachstellmechanismus notwendig (Warum hab' ich selber nicht ganz verstanden). Dieser ist jenem bei einer Handbremse nicht unähnlich. Soweit ich es mitbekommen habe, ist der Verstellweg zu Ende, bevor die Kupplungsbeläge am Ende sind. Somit reicht der Anpreßdruck trotz intakter Beläge nicht mehr aus, um das Drehmoment zu übertragen. Das zeigt sich dann in einer rutschenden Kupplung zwischen 2000-3000U/min, genau der Bereich des höchsten Drehmoments. Da dieses über 3000U/min aber abfällt, fängt sich die Kupplung dann aber wieder.

Dieser Verstellmechanismus ist die Schwachstelle. Ob dieser zu früh am Ende ist, weil die Tellerfeder ausgeleiert ist, oder ob ein Anschlag falsch eingestellt ist, kann ich nicht sagen. Die Symptome sind bei den meisten Ausfällen die selben: Beläge ok, Verstellung am Ende. Klingt für mich nach einem systematischen Konstruktionsfehler der in nennenswerter Anzahl auftritt.

Kann man Prüfen:
siehe Bild

Deine Argumentation ist so schwach wie die Kupplung des FK3...

und so schwach wie CN1 CN2 FN3 FK3 RD9 RE6 BE5 von 2004 bis 2009

Nun das Kupplungspedal hat einen Endanschlag auf beiden Seiten (getreten und nicht getreten). Der Endanschlag bei nicht getretenem Pedal bestimmt, wie weit das Pedal herauskommen kann. Dort ist auch möglicherweise der Schalter in Einheit mit diesem Endanschlag angebracht. Ist dieser falsch justiert, ist es so, als würde dauernd jemand leicht am Pedal stehen. Das würde sich aber in der Abnutzung des Ausrücklagers und den Belägen zeigen.

Es wäre interessant zu wissen, inwieweit die Beläge abgenutzt waren, als sie getauscht wurden. Denn ich bin sicher das die Aussage: "Die Beläge sind noch ok", den normalen Verschleiß beeinhaltet. Ich würd' sogar meinen, das die Hälfte bei 120tkm weg sein muß.

Ein Konstruktionsfehler kann sich durchaus durch erhöhten Ausfall zeigen, nicht nur in einem generellen Versagen. Aus meiner Berufspraxis kann ich da die Einspritzpumpe des BMW 524td nennen. Da hat das Positionspotentiometer des Stellwerks in nennenswerter Anzahl (etwa 5-10% der Fahrzeuge) versagt. Abhängig vom getankten Sprit hat es das Leitplastik aufgelöst. Eindeutig falsche Materialwahl. Bosch ist dann dazu übergegangen die Position induktiv und verschleißfrei zu messen. Aufgrund einer Ausfallrate von 5-10%. Nicht einem generellen Ausfall. Ich hatte selber einen 524td, der ist 270tkm gefahren, ohne ein Problem.

Grüße,
Zeph

Zitat:

Original geschrieben von _Knight_


Da kann man ja echt nur noch den Kopf schütteln bei dieser Art der Argumentation. Was steht denn fest? Bei den FK3 fallen die Kupplungen, egal jetzt mal warum, öfter aus, als bei anderen Modellen. Aber, wenn es rein an einem Konstruktionsfehler liegen würde, warum fallen dann nicht nicht noch viel mehr aus? Und warum reißt der CTR nicht eine Kupplung nach der anderen raus, wenn er auch öfter so geschaltet wird, wie man es von dem Fahrzeug erwartet? Ja, die Schlaumeier kommen jetzt wieder mit dem ach soooo höheren Drehmoment des FK3. Aber es kommt wohl auch noch ein bisschen auf die Bedienung der Kupplung an.

Aber was soll's! Mike und Zeph meckern und die anderen versuchen, etwas Objektivität reinzubringen. Zeph denkt und sagt, dass alle, die nicht seiner Meinung sind, mindestens unwissen, wenn nicht gar blöde sind und Mike meckert über den FK3 und kauft sich ja doch keinen anderen Wagen. Langsam wird es echt langweilig. Und am Ende wird immer von der berühmten Hondabrille gesprochen. Und noch mal, wer weiß denn, ob der eine oder andere nicht doch einfach nicht richtig fahren kann.

Grüße

Schade dass man nur einmal Danke drücken kann!

Interessant finde ich das Argument das Kupplungen mindestens 200 - 250tkm halten müssen, alles darunter ist Schrott *kopfschüttel* .

Was ist denn für dich eine "angemessene" Lebensdauer?

50tkm, 100tkm oder gar 200tkm?

Grüße,
Zeph

Zitat:

Original geschrieben von _Knight_


Da kann man ja echt nur noch den Kopf schütteln bei dieser Art der Argumentation. Was steht denn fest? Bei den FK3 fallen die Kupplungen, egal jetzt mal warum, öfter aus, als bei anderen Modellen. Aber, wenn es rein an einem Konstruktionsfehler liegen würde, warum fallen dann nicht nicht noch viel mehr aus? Und warum reißt der CTR nicht eine Kupplung nach der anderen raus, wenn er auch öfter so geschaltet wird, wie man es von dem Fahrzeug erwartet? Ja, die Schlaumeier kommen jetzt wieder mit dem ach soooo höheren Drehmoment des FK3. Aber es kommt wohl auch noch ein bisschen auf die Bedienung der Kupplung an.

Aber was soll's! Mike und Zeph meckern und die anderen versuchen, etwas Objektivität reinzubringen. Zeph denkt und sagt, dass alle, die nicht seiner Meinung sind, mindestens unwissen, wenn nicht gar blöde sind und Mike meckert über den FK3 und kauft sich ja doch keinen anderen Wagen. Langsam wird es echt langweilig. Und am Ende wird immer von der berühmten Hondabrille gesprochen. Und noch mal, wer weiß denn, ob der eine oder andere nicht doch einfach nicht richtig fahren kann.

Grüße

Schade dass man nur einmal Danke drücken kann!

Interessant finde ich das Argument das Kupplungen mindestens 200 - 250tkm halten müssen, alles darunter ist Schrott
Ebenfalls die Frage warum Honda in der Garantiezeit Verschleißteile austauscht *kopfschüttel* .

Zitat:

Original geschrieben von hotnight


Ebenfalls die Frage warum Honda in der Garantiezeit Verschleißteile austauscht *kopfschüttel* .

Ja, warum wohl? Weil sie vielleicht doch ein Problem haben, um das sie wissen?

Wenn Honda einwandfrei beweisen kann, das die Kupplung aufgrund von reinem Verschleiß rutscht, warum sollten sie diese dann auf Garantie tauschen?

Grüße,
Zeph

Wenn eine Kupplung 120tkm bei einem Diesel mit 340NM und wahrscheinlich mehr als 140PS hält, denke ich darf man sich nicht beschweren oder zumindest nicht erwarten das Honda die Kosten für eine Neue übernimmt.

Als grasses Gegenbeispiel eben der erwähnte B Clio der bei 60PS und 98NM nach 140tkm schon die Dritte Kupplung benötigt hat.

In der Garnatiezeit übernimmt Honda eigentlich so ziemlich alles auf Garantie, außer man hat es selber Verschuldet.
Deswegen auch 3 Jahre Vollgarantie.

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