Die Farbe United Grey nach Lackieren bei VW

VW Golf 6 (1KA/B/C)

Hallo zusammen,ich habe ein problem mit meinem vw Händler.Mir ist vor einem monat einer hinten rechts einer reingefahren .Habe mein golf6 ( 6 monate Alt ) bei dem Händler wo ich den wagen gekauft habe zur reperatur abgegeben,heckspoiler und die Rechte seite mußte komplett lackiert werden.Nach 2 wochen Auto abgeholt und muste ICH leider feststellen das die lackierung viell zu hell geraten ist.Auto wieder da gelassen nach einer woche Auto abgeholt ...lackierung immer noch einbischen zu hell mit einem Grün stich.Ich werde Morgen wieder zum händler Fahren das problem schildern.IST DAS SOOOO SCHWIERIG DIE LACKIERUN UNITED GREY ZU 99% HIN ZU BEKOMMEN.

Beste Antwort im Thema

Das Lackieren von Metallic-Lacken ist halt so eine Sache.
Das Anmischen der korrekten Farbe, ist mittels des Farbcodes kein Problem.

Jedoch variiren die Farbnuancen je nach:
- Luftdruck der Lackierpistole
- Entfernug zum Lackierobjekt
- Düsengröße der Lackierpistole
- Geschwindigkeit der Handbewegung (beim Lackieren)
- Aufspritzwinkel der Lackierung
- genaue Körnung des Untergrunds (vor der Lackierung)
(- Trockentemperatur / zeitlicher Beginn der Trocknung)

Ein ungeübter Lackierer stößt hier einfach schnell an seine Grenzen.
Bei Unilacken geht sowas halt immer einfacher, wenn man Nachlackieren möchte.

Ich würde an deiner Stelle, parallel zu Kontaktaufnahme mit dem zuständigen VW-Händler, mit einem oder mehrere Lackier-Meistern in der Nähe Kontakt aufnehmen und die Lackierung von denen Beurteilen lassen, evtl. Kostenvoranschläge einholen.
Je nach Aussagen des VW-Händlers / VW-Qualitätskontrolle Wolfsburg / Lackier-Meister wird sich da schon bestimmt eine Einigung finden.

Je nach dem, wie schlimm es aussieht, geh' einfach im Fall der Fälle vor Gericht.

Viel Erfolg und mein Beileid für dich.
Gruß

EDIT:

Zitat:

Original geschrieben von Mickelman


Die Farbe wirst du nie wieder 100%ig hinbekommen, (...) Man sieht immer sofort dass nachlackiert wurde (...)

Ja klar... und Ausländer sind immer böse. Und Jugendliche immer kriminell...

Man mag es kaum glauben, aber es gibt auch Lackierer die ihr Handwerk verstehen.
Silberfarben verzeihen zwar keine Fehler, aber wenn mann einen genauen Farbcode hat, dann kriegt man das definitiv hin.

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hatte auch nen G V in UGM .
Nach einem Unfall wurde eine neue Heckklappe und diverse andere zu lackierende Teile montiert.
Der Unterschied der beiden Farbtöne ist für mich eigentlich zu stark, hab das auch beim🙂 bemängelt, der verwies mich zum Lackierer und der meinte,dass es nicht besser geht. Hab mich leider damit abfinden müssen.

HAllo TE sag deiner werkstadt sie müssen die ganze Seite Lackieren! Danach wirst du kein Unterschied mehr haben.
Bei solchen Metalliclacken wird entweder Einlackiert, in ein nicht beschädigtes Teil ,oder wie in deinem Farbfall, die gesamte Seite von Heck bis Kotflügel. Eine gute Lackiererei und der Gutachter müssen soetwas wissen ,da sie bei einer Reperatur immer 10-20% über den erechneten schadenwert zur Reperatue gehen können und dies auch von der Versicherung beglichen wird!. Die % sind genau für solche Sachen wie Einlackieren oder änliche Dinge! mfg

Das einlackieren bei Silber und graumetallictönen funktioniert nicht richtig.
Im reingestaubten Teil sind dann im Licht "Wolken" sichtbar.
Man kann nur die ganze Seite lackieren.

Beim vorher geposteten Leon meines Arbeitskollegen wurde nach einem kleinen Mißgeschick meines Kollegen die Befahrertür neu lackiert (silberner Leon) und in Kotflügel und der anderen Tür ein Stück einlackiert.
("reingestaubt"- wie die Lackierer sagen...)
Das Ergebnis sieht furchtbar aus, das Auto ist in der Sonne "fleckig" ("Wolken"- sagen die Lackierer).
Hilft nur komplette Seite lackieren...

Zitat:

Original geschrieben von Mickelman


Ich habe gesagt nicht 100%, dies untermauerst du allein schon aufgrund der vielen Variationen der Lackierung. 99,9% reichen ja und das Auge sieht es nicht.

Saugst ganz schön viel Misstrauen aus den Beiträgen anderer!!!
Das mit den Ausländern hast du gesagt und finde solche Vergleiche macht man nicht!!!

Schönen Abend noch.

Was heisst 99,9 % Farbabweichung?

Farbabweichungen werden nicht in Prozent gemessen, sondern in DE, dem Abstand zweier Farben im L,a,b Koordinatensystem (L =Helligkeit, a= Rotgrün Achse, b =blaugelb Achse). Dieses DE entspricht am besten der Farbwahrnehmung des menschlichen Auges.

Wie kann DE ermittelt werden? Jeder bessere Lackierbetrieb hat ein entsprechendes Messgerät.

Ist DE klleiner als 1, Farbunterschied mit menschlichem Auge nicht wahrnehmbar.

Liegt DE zwischen 1-3, Farbunterschied sehr gering und für eine Lackausbesserung tolerierbar.

Ist DE größer als 3, ist die Nachlackierung bei einem Neufahrzeug m.E. unzureichend. Bei Altfahrzeugen ist die Grenze wegen der Verwitterung des Altlackes höher.

Tip:
Schau Dir die Lackierung auch bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen an (Sonnenlicht, Kunstlicht). Oft treten bei Kunstlicht Farbunterschiede auf, die bei Sonnenlicht nicht erkennbar sind und umgekehrt (Sogenannte Matamerie). Ist ein Zeichen schlechter Lacknachstellung.

Lackierer soll Dir das DE für die Nachlackierung nennen oder in Deiner Anwesenheit messen.

O.

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Zitat:

Original geschrieben von wusel58


Bei Neubau des Fahrzeugs wird die Karosse im Werk und viele Kunststoffanbauteile bei Zulieferern lackiert.....also an verschiedenen Orten</blockquote>
Ja? Seit wann?

Es ist zutreffend, dass viele Anbauteile für ein Neufahrzeug dezentral hergestellt und auch lackiert werden. Zur Sicherstellung einer einheitlichen Farbgebung aller Teile am Fahrzeug werden daher von den Herstellerfirmen aufwendige Gütesicherungsmaßnahmen hinsichtlich der Einhaltung der Farbspezifikationen getroffen.

Anbauteile sind: Stoßstangen, Aussenspiegel, Tankdeckelklappe, Abdeckungen für Abstandswarner.

Seit wann?
Keine Ahnung.

O.

Bei meinem Ex-Golf V in UGM wurden beide Radläufe hinten sowie der Stoßfänger neu lackiert. Man sieht keinen Unterschied in der Farbe, lediglich minimal in der Struktur, wo der Übergang zum Original-Lack ist, aber auch das nur, wenn man extrem genau hinschaut.

Gemacht hat es übrigens ein freier Lackierer mit extrem gutem Ruf und für den halben Preis, den der Freundliche aufgerufen hätte.

Warum soll der Freundliche, der nicht nur vom Lackieren lebt, das auch besser können als ein freier Lackierermeister? Im Gegenteil, genügend kleinere Vertragshändler haben gar keine eigene Lackiererei und geben alle Karosserie- und Lackarbeiten weiter. Und viele können es einfach nicht. Beim Sharan meiner Eltern hatte der ansonsten sehr gute Freundliche vor 10 Jahren den hinteren Kotflügel getauscht. Seitdem lackiert er den immer wieder rostenden Radlauf alle zwei Jahre auf Garantie nach :-)

Viele Grüße

Flo

Zitat:

Original geschrieben von erboy


Hallo zusammen,ich habe ein problem mit meinem vw Händler.Mir ist vor einem monat einer hinten rechts einer reingefahren .Habe mein golf6 ( 6 monate Alt ) bei dem Händler wo ich den wagen gekauft habe zur reperatur abgegeben,heckspoiler und die Rechte seite mußte komplett lackiert werden.Nach 2 wochen Auto abgeholt und muste ICH leider feststellen das die lackierung viell zu hell geraten ist.Auto wieder da gelassen nach einer woche Auto abgeholt ...lackierung immer noch einbischen zu hell mit einem Grün stich.Ich werde Morgen wieder zum händler Fahren das problem schildern.IST DAS SOOOO SCHWIERIG DIE LACKIERUN UNITED GREY ZU 99% HIN ZU BEKOMMEN.

Hallo,

mir ist es ähnlich gegangen. Bei mir wurde auch 2-mal lackiert und es ist nicht besser geworden. Die Farbe kriegt man nicht zu 100% hin. Es hängt auch vom Wetter und vom Betrachtungswinkel ab.

Hallo,

ich haben einen Golf in LA7W ( Reflex Silber Metallic ). Vor ein paar Wochen hatte ich einen Auffahrunfall. Dadurch musste die vordere Stoßstange lackiert werden. Das Ergebnis war erschreckend!! Die lackierte Stoßstange hatte einen blaustich.... der Rest der Karosserie eher einen graustich. Jetzt wollte der Lackierer die Kotflügel " Einblenden ". Also quasi den falsch lackierten Stoßfänger an den Rest der Karosserie anpassen.

Also meiner Meinung nach sind einige Lackierer einfach unfähig eine gute Lackierung zu machen!! Sie haben allerhand technische Möglichkeiten den richtigen Farbton lackiert zu bekommen. Dennoch schaffen Sie es nicht. Wenn ich eine Bremse ersetzte... ist diese nicht schlechter als die Serienmäßig verbaute.

MfG

In Anbetracht all der Tatsachen möchte ich einfach mal darauf hinweisen, dass es VW-Betriebe gibt, die zu lackierende (An-)Bauteile zu externen Lackierzentren bringen.
Also nicht immer nur auf den 🙂 rumhacken, es sei denn die lackieren wirklich selbst.

Mit den Lacken ist das halt immer so eine Sache. Selbst ein absoluter Lackprofi kann nicht immer eine Garantie für ein perfektes Ergebnis sein, sonst hätten wir doch nicht alle diese Probleme😉 Das sagt denke ich alles zu diesem Thema.

Gruß

Zitat:

Original geschrieben von slowhand10


In Anbetracht all der Tatsachen möchte ich einfach mal darauf hinweisen, dass es VW-Betriebe gibt, die zu lackierende (An-)Bauteile zu externen Lackierzentren bringen.
Also nicht immer nur auf den 🙂 rumhacken, es sei denn die lackieren wirklich selbst.

Naja, der Freundliche kassiert in diesem Fall nach VW-Standards, zahlt aber offensichtlich davon lediglich ein Drittel bis zur Hälfte dessen an den freien Lackierer. Wenn der Freundliche dann offensichtliche Mängel ausliefert, dann kann a) der Lackierer nicht der beste sein und b) der Freundliche keine ernsthafte QS seines Drittunternehmers durchführen. Das wäre für VW-Sätze ja auch zuviel erwartet.

Zitat:

Mit den Lacken ist das halt immer so eine Sache. Selbst ein absoluter Lackprofi kann nicht immer eine Garantie für ein perfektes Ergebnis sein, sonst hätten wir doch nicht alle diese Probleme😉 Das sagt denke ich alles zu diesem Thema.

Sehr wahr. Es reichen ja kleinste Parameterabweichungen, um ein suboptimales Ergebnis zu produzieren. Der Profi jedoch kratzt die Farbe dann einfach wieder runter und lackiert auf eigene Kappe neu anstatt das Fahrzeug an den Kunden auszuliefern.

Hallo,

die Lackierer sind an solchen Farbunterschieden nicht schuld. Jedenfalls nicht immer.

Der Unterschied liegt hauptsächlich in der aufgebrachten Lackdicke. Im Werk wird computergesteuert von Robotern gleichmässig gerade so viel Lack aufgetragen, das man die Grundierung(en) nicht mehr direkt sieht. Dabei können je nach Farbe die Grundierung(en) durchschimmern bzw. die optische Wirkung vom Decklack verfälschen.

Die Reparaturlackierung wird von einem Menschen gemacht (jawohl, Lackierer sind auch Menschen). Ein Mensch kann nicht so gleichmässig wie ein Roboter auftragen, und er ist vor allem nicht so geizig mit dem Lack wie VW im Werk. Durch den satteren Lackauftrag schimmern die Grundierung(en) nicht oder nur noch wenig durch und der Farbton erscheint unterschiedlich.

Hinzu kommt noch die Sache mit der Lackoberfläche. Durch die Sparsamkeit ist in der Lackierung ab Werk eine Leiche Orangenhaut gegeben, wenn der Lackierer aus Sicht der Lackierkunst eine optimale Lackierung vornimmt, ist diese satt und glatt. Das wirkt optisch wieder unterschiedlich zur werksseitigen Orangenhaut.

Angefangen hat diese Scheisse meiner Erinnerung schon in der Zeit, als Silbermetallic so in Mode kam und fast jeder Zermedes in silbermetallic ausgeliefert wurde. Mein Lackierer hatte damals mit einem jungen Benz auch das oben geschilderte Erlebnis und schimpfte, dass er jetz schon bei Teillackierungen an neuwertigen Autos immer "anpassen" muss, d. h. angrenzende gesunde Karosserieteile anschleifen und in diese Bereiche "reinblasen" oder diese sogar ganz lackieren muss.

Gute Lackierer sind frustriert weil sie bei Reparaturlackierungen nicht so lackieren dürfen wie es aus Sicht der Lackierkunst perfekt wäre. Also satt und glatt, lieber eine Nase (kann man danach raschleifen und polieren) als Orangenhaut. Vielmehr müssen sie sich bemühen, dass ihre Lackierung genauso "schlecht" wird die die Werkslackierung.

FP

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