Der Golf wird immer billiger
VOLKSWAGEN
Der Golf wird immer billiger
Offiziell behält VW-Chef Bernd Pischetsrieder seine Politik strikt bei - Preisnachlässe für den Golf soll es nicht geben. Beim Händler ist der Kompaktwagen trotzdem immer billiger zu haben.
VW-Auslieferungslager in Wolfsburg: Preise unter 15.000 Euro möglich
Wolfsburg - In Hamburg kostet die Einsteigerversion mit dem 75-PS-Motor seit dem Wochenende 14.990 Euro. Auch im Berliner Volkswagenzentrum wird der Golf für " um die 15.000 Euro" angeboten. Der offizielle VW-Listenpreis beträgt dagegen 15.220 Euro.
VW-Sprecher Fred Bärbock erklärte die niedrigeren Preise mit Aktionen der Autohäuser: " Der Händler nutzt seinen Spielraum gegenüber unserer unverbindlichen Preisempfehlung" aus. Diese so genannten Hauspreise basierten auf internen Kalkulationen, auf die VW nur begrenzt Einfluss habe. Die Rabatte gingen im Übrigen zu Lasten der Gewinne des jeweiligen Händlers.
VW hatte erst Anfang Februar die Preise für den Golf durch Aufwertung der Ausstattung indirekt gesenkt. Der Golf verfügt jetzt über eine serienmäßige Klimaanlage im Wert von 1225 Euro.
Erst vergangene Woche hatte VW-Deutschland-Vertriebschef Georg Flandorfer erklärt, das 75-PS-Einsteigermodell mache dem Konzern wegen des schleppenden Ansatzes Sorgen. Beim alten Golf sei die 75-PS-Version das beliebteste Modell gewesen, nun sei es der Zwei-Liter-Diesel. Laut Flandorfer ist seit der Aktion mit den Klimaanlagen der gesamte Golf-Absatz um 86 Prozent auf 650 Stück am Tag gestiegen. Pischetsrieder hatte bisher jede Beteiligung an Preiskämpfen abgelehnt, weil dadurch der Wiederverkaufswert leiden würde.
(Quelle:http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,287689,00.html )
93 Antworten
mit der deutschen autoindustrie geht es sowieso immer weiter bergab. die preise teurer, die qualität schlechter. klar, der (noch) gute wiederverkaufswert. aber der ist ja nur so gut weil man auch sehr hoch dafür bezahlen muss. wenn man 40000 neu bezahlt hat man bei 50 % noch 20000 das man bekommt. hat man 20000 bezahtl halt nur noch 10000. der mit 20000 freut sich dann. juhu... hab 10000 mehr als du, aber das er das doppelte vorher bezahlte interessiert nicht. mir deutsche sind blöd. kauft ausländer autos.... schön billig und bei weiten so gute oder gar bessere technik als deutsche. und vw.. naja...der golf 5 ist ein witz. hässlich und viel zu teuer. jetzt sehen es die herren ein das vw ein volkswagen und kein mercedes ist ( neupreise )
mfg
Zitat:
Original geschrieben von Speed_Junkee
mit der deutschen autoindustrie geht es sowieso immer weiter bergab. die preise teurer, die qualität schlechter. klar, der (noch) gute wiederverkaufswert. aber der ist ja nur so gut weil man auch sehr hoch dafür bezahlen muss. wenn man 40000 neu bezahlt hat man bei 50 % noch 20000 das man bekommt. hat man 20000 bezahtl halt nur noch 10000. der mit 20000 freut sich dann. juhu... hab 10000 mehr als du, aber das er das doppelte vorher bezahlte interessiert nicht. mir deutsche sind blöd. kauft ausländer autos.... schön billig und bei weiten so gute oder gar bessere technik als deutsche. und vw.. naja...der golf 5 ist ein witz. hässlich und viel zu teuer. jetzt sehen es die herren ein das vw ein volkswagen und kein mercedes ist ( neupreise )
mfg
Jaja, mal wieder so ein Schwarzmaler!
Wenn so eine These wahr ist, dann wird Deutschland in 5 Jahren ein Entwicklungsland sein!
Bei welcher deutschen Automarke ist denn die Qualität schlecht? Nenne nun bitte nicht nur ein Auto, sondern eine Automarke!
Außerdem frage ich mich, bei welchem ausländischen Hersteller die Qualität besser sein soll als bei einem deutschen Auto?
Warum ist der neue Golf häßlich? Er ist der schönste Golf den es je gegeben hat!
Warum ist der viel zu teuer? Mittlerweile bekommt man ihn vollausgestattet für 15000 €!
Wenn man deutsche Autos im Ausland haben möchte sind diese noch preisgünstiger!
Also ich sehe das Ganze nicht so negativ!!
Wir sollten lieber stolz darauf sein, das es in unserem Land soviele Premiummarken gibt, wo die Autos nicht zu Dumpingpreisen angeboten werden!
Denn das hat unsere Automobilindustrie nicht nötig!
bin ganz deiner meinung,
ich finde auch die deutschen Marken sind mit die angesehensten, besten Automarken in Europa wohl auch in der Welt.
Wir können stolz sein auf unsere qualitativ hochwertigen Fahrzeuge, die die deutschen Automarken produzieren.
So viele Premiummarken (wie du schon sagtest) in einem Land versammelt, gibt es selten...
ZUm Thema Premium
Ich will jetzt mal nichts schlechtreden. Sondern einfach nur auf die Fakten schauen.
fakt ist, dass deutsche Hersteller Ihre Autos bisher immer primär für den deutschen Markt entwickelt haben. Wenn sie sich im Ausland dann noch gut verkauft haben, dann war das nett, aber nicht geplant.
Das ist heute anders. Bestes Beispiel ist der 7er BMW. In Deutschland ein Flop, weltweit (USA und Asien) ein Verkaufsschlager. Manche Hersteller haben allerdings das noch nicht so ganz umgesetzt und sind deswegen auf Gedeih und Verderb dem deutschen Markt ausgeliefert. Und wenn der, wie es grade passiert, mal schwächelt, dann haben die ernsthafte Probleme. Warum geht es Porsche und BMW nicht schlecht? Weil sie sich rechtzeitig andere Märkte gesichert haben. In Deutschland verkaufen die auch nicht so gut...
Was anderes: Die Kunden werden heute einfach anspruchsvoller, was normal ist und auch gut so. Will meinen: Viele deutsche Hersteller haben in der Vergangenheit im Ausland großzügige Garantien / Kulanzregelungen angeboten (weil man z. B. in den USA sonst gar kein Auto verkaufen kann), in Deutschland jedoch die Kunden für dumm verkauft. Ich will jetzt gar nicht auf bestimmte Hersteller eingehen, aber der Versuch einer Premium-Positionierung mit Premium-Preisen und unsäglicher Garantie- und Kulanzpolitik tut einem Hersteller grade besonders weh.
Alles in allem verlangen heute die Käufer mehr von ihren Autos. Ist aber auch klar, denn im Verhältnis zu ihrem Einkommen werden die Kosten für das Ding ja auch immer höher (Anschaffungskosten, Steuer, Versicherung, Sprit...). Und wenn ich schon so viel dafür ausgeben soll, dann will ich auch eine Gegenleistung in Form des Produkts selbst und der damit verbundenen Dienstleistung. Das fängt beim Händler an, geht über die werksauslieferung und die Ausstattungspolitik bis hin zur Werkstatt. Wenn da nicht alles stimmt, dann reagieren die Leute heute empfindlicher als noch vor wenigen Jahren. Und beim Golf IV zum beispiel hat sich VW in Sachen Zuverlässigkeit und VOR ALLEM!!!! Kundendienst nicht von ihrer besten Seite gezeigt. Das hängt vielen Menschen noch in den Köpfen... Also müssen alle Hersteller heute
Für uns als verbraucher eine tolle Entwicklung, für manche Hersteller eine harte Umstellung.
Opel hat diesen Prozess vor einigen Jahren begonnen durchzumachen. Die Produkte haben die Preise nicht mehr gerechtfertigt, das Marketing war katastrophal, die Produktionsverfahren nicht mehr up to date. Daraus haben sie gelernt, und das war und ist ein verdammt harter und steiniger Weg.
VW steht vor einer ähnlichen Entwicklung, wenn auch auf höherem (Preis-)Niveau. Die Produkte sind in den Augen der Käufer den Preis nicht mehr wert. Erste reaktion: Klima-Aktion, zugaben und Nachlässe der Händler etc. Allerdings hat VW noch den Vorteil, dass die produkte gut sind (anders als bei Opel damals...) und jetzt die Möglichkeit, gegenzusteuern.
Ich wünsche VW und uns allen (denn VW hat einen immensen Einfluss auf unsere gesamte Wirtschaftsentwicklung) dass die Verantwortlichen bei VW das erkennen und jetzt die richtigen Entscheidungen zu treffen.
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Zitat:
gar bessere technik als deutsche. und vw.. naja...der golf 5 ist ein witz. hässlich und viel zu teuer. jetzt sehen es die herren ein das vw ein volkswagen und kein mercedes ist ( neupreise )
@speed junkee:
Vielen dank für einen weiteren, absolut unsachlichen Beitrag, den hier wohl nur wenige Leute lesen möchten. Kein Mensch zwingt Dich zum Kauf eines VW's oder eines VW Golf V. Wenn Du ihn hässlich findest, ist das okay, ist nunmal Geschmacksache.
Trotzallem sind zum größten Teil deutsche Automobilhersteller erfolgreich im "Premiumsegment" vertreten, dazu gehört auch VW mit dem Phaeton und dem Touareg. Auch der neue Golf gehört qualitativ zu den besten seiner Klasse und ist z.Zt auch das beste, getestete Fahrzeug in der unteren Mittelklasse. Der Wagen glänzt mit einer erstklassigen Verarbeitung, einem niedrigen Wertverlust und einem zeitlosen Design. Bisher hat diese Strategie zum erfolgreichtsten Auto in dieser Klasse geführt.
Natürlich können auch alle anderen Hersteller gute Autos bauen. Der neue Opel Astra und der Nachfolger des Ford Focus werden sich nicht allzu sehr von einem Golf unterscheiden, wenn überhaupt. Doch fakt ist, dass die Marke VW und auch andere deutschen Hersteller zur Zeit ein sehr gutes Image am Markt besitzen, das nicht ganz ohne Grund. Gerade im Hinblick auf die Unternehmensposition am Markt hat sich bei VW in den letzten Jahren durch Projekte wie Phaeton und Touareg sehr viel getan. Hier steht die strategische Unternehmensplanung im Vordergrund, die auf langfristige Sicht ausgerichtet ist. In diesem Punkt ist VW als umfassender Segmentanbieter einigen anderen Schritte voraus.
Durch die aktuellen Rabattangebote ( Climatic) ist der Preis eines Golf nicht entscheident höher, als ein Konkurrenzprodukt. Ich habe mir am Wochenende einen Opel Astra konfiguriert, in vergleichbarer Ausstattung zu meinem neuen Golf. Der Astra war 800 EUR günstiger, als mein Golf und ich habe die Klimaanlage noch voll bezahlt. Mit der Rabattaktion eingerechnet ist das absolut bereinigt und das bessere VW - Image noch dazu. Es ist also reine Geschmacksache was die Kaufentscheidung beeinflußt. Design, Image, technische Features, Erfahrung mit dem ein oder anderen Modell sind nur wenige Punkte, in denen sich ein Golf und ein Astra sehr stark unterscheidet. Fakt ist, beide Autos sind gut, bieten innovative, moderne Technik, ..... und fahren sogar in Kurven rein und wieder raus. Was will man (n) mehr?
Schönen Gruß
manjes
@Manjes
Sehr gut kommentiert und ich schliesse mich da volkommen an! Ich habe ebenfalls verschiedene Auto's begutachtet und gefahren vor das ich meinem 2.0 TDI Sportline bestellt habe, aber bin immer noch der Meinung ein sehr gutes Auto gekauft zu haben. Es fühlt sich einfach alles solide an, und ich bin überzeugt auch in 5 Jr noch ein solides Auto zu fahren. Ich will damit nicht sagen das Renault, Ford, Opel oder was auch immer schlecht ist, das gibt es glaube ich immer weniger, aber einfach das VW was qualität angeht immer wieder sehr gut ist, und was Qualität-Anmutung angeht schon oft eine Klasse höher als andere Marken. Das mag vielleicht sehr persönlich sein, aber für mich stimmt's. Gruss aus CH, Gusteli.
*************************************
GolfV 2.0 TDI Sportline Silber.
Winter1, Navi, GRA, MFA, Elektr. Sportsitze, Durchlade, MAL, Licht&Sicht, ..... .
@Dennie:
Du hast (leider) den Nagel auf den Kopf getroffen!
@Hallenser:
Zitat:
Wenn so eine These wahr ist, dann wird Deutschland in 5 Jahren ein Entwicklungsland sein!
Sind wir das denn nicht schon?!?
1. Optische Industrie:
Deutschland einst weltweit führend in den 70er
Jahren.
Deutschland hat hier - bis auf ganz wenige Ausnahmen - seit 20 Jahren nichts mehr zu
melden. Es sind die Japaner die weltweit führend
sind.
2. Halbleitertechnik:
Deutschland ist ein weiser Fleck auf der Landkarte.
Der einzige große deutsche Konzern ist Siemens.
Aber nicht umsonst ist in dierser Sparte der Name
Fujitsu-Siemens.
Ansonsten beträgt der Technologie-Rückstand auf
die führenden Japaner und Amerikaner ca. 15 Jahre.
3. Unterhaltungselektronik:
In anbetracht von Punkt 2 ist eigentlich alles klar.
Die "deutschen" Produkte sind gelabelt und kommen
tatsächlich aus Fernost. Bestenfalls werden die
asiatischen Bauteile hier noch zusammengestöpselt.
4. IT:
Deutlicher Rückstand zu Spitzenreiter USA und
Indien. Selbst Firmen wie Siemens lassen
in Indien entwickeln. Neuster Trend: Polen und
Rußland. Noch Fragen?
Einziges Highlight: SAP.
5. Verkehrstechnik:
- Transrapid gescheitert
- ICE - naja, die Franzosen und Japaner sind uns schon knapp 10 Jahre voraus.
- Toll Collect: Kommentar überflüssig.
5. Automobilindustrie:
Infiziert durch "Fusionitis" sind die wichtigsten
deutschen Hersteller BMW, DaimlerChrysler und VW
angeschlagen. Kostenersparnis ist oberste Devise.
QS-Konzept: "Test beim Kunden".
Die Qualität ist jedenfalls bestenfalls nur noch
Mittelmaß. Die Japaner sind uns um längen
voraus und selbst die Franzosen konnten
aufholen. (Ist übrigens nicht von mir, sondern kommt sogar schon von Ex-BDI-Chef Henkel, der
die Lage als besorgniserregend sieht.)
Unternehmen wie Contiteves - einer der größten
deutschen Automobil-Zulieferer - überlegen
sogar schon die Entwicklung nach China oder
Südamerika zu verlagern!
6. Maschinenbau:
Die einzige deutsche Industrie-Hochburg.
Problematisch dürfte sich aber die zunehmende
Mechatronik gestalten, da im Elektronik-Bereich
die Japaner und die USA deutlich die Nase vorne
haben. Der deutsche Maschinenbau wird also
von Jahr zu Jahr zunehmenst abhängiger!
@manjes:
Zitat:
Natürlich können auch alle anderen Hersteller gute Autos bauen. Der neue Opel Astra und der Nachfolger des Ford Focus werden sich nicht allzu sehr von einem Golf unterscheiden, wenn überhaupt.
... "wenn überhaupt": genau das ist das Problem
bei der Preispolitik! Den Astra würde ich auch nicht
unbedingt als größte Gefahr ansehen. Die
kommt eher aus Frankreich und Japan! Vielleicht
noch der deutlich günstigere Focus.
Zitat:
Doch fakt ist, dass die Marke VW und auch andere deutschen Hersteller zur Zeit ein sehr gutes Image am Markt besitzen
Oh ja, deswegen wurde bereits schon im ZDF Heute-Journal von "Made in Germany = Murks in Germany" geredet! Ex-BDI-Chef Henkel hat die Lage schon
als besorgniseregend bezeichnet. Der VDI warnt
schon seit über einem Jahr! Das geht nicht mehr
lange gut ...
Zitat:
Gerade im Hinblick auf die Unternehmensposition am Markt hat sich bei VW in den letzten Jahren durch Projekte wie Phaeton und Touareg sehr viel getan.
Ja. Die Verschuldung von VW ist förmlich explodiert,
die Gewinne nach Steuern sind ein Desaster für
so einen Konzern, es wird massiv auf die Kostenbremse getreten, Entwicklungen im Umfang
von über 1 Mrd. Euro müssen zurückgestellt werden.
Unter Piechs Herschaft ist VW sogar zu einem
Übernahmekandidaten geworden. Wenn es nicht
das "VW-Mehrheitsgesetz" gäbe ...
Prima! Tolle Unternehmensposition!
Zum Thema Phaeton: Das Teil ist gefloppt.
Wen wunderts? Wer kauft in dieser Preisklasse einen
VW. Wäre genau dasselbe wenn Opel oder Ford
mit einem Luxuswagen auf den Markt kämen!
Und der nächste Flop steht schon vor der Tür:
Das Projekt C1. Schöne Aussichten ...
Zitat:
Hier steht die strategische Unternehmensplanung im Vordergrund, die auf langfristige Sicht ausgerichtet ist. In diesem Punkt ist VW als umfassender Segmentanbieter einigen anderen Schritte voraus.
Sofern man nur sich in Deutschland umschaut, mag
das sogar noch stimmen. Schaut man über den
Tellerrand Deutschland rüber, ist die Lage eher
"besorgniseregend" um mal den Ex-BDI-Chef
zu zitieren ...
Zitat:
wenn überhaupt": genau das ist das Problem
bei der Preispolitik! Den Astra würde ich auch nicht
unbedingt als größte Gefahr ansehen. Die
kommt eher aus Frankreich und Japan! Vielleicht
noch der deutlich günstigere Focus.
Dann drück' doch mal die Knöpfe für die Klimaanlage in einem Mitsubishi oder Toyota Corolla und dann im Golf. Ich gebe zu hier geht es um Details, für mich sind die aber wichtig.
Zitat:
Oh ja, deswegen wurde bereits schon im ZDF Heute-Journal von "Made in Germany = Murks in Germany" geredet! Ex-BDI-Chef Henkel hat die Lage schon
Warum kann können dann Mercedes, BMW, AUDI, noch Fahrzeuge verkaufen? Nach Deiner Einschätzung müssten wir uns einen KIA Opirus oder einen Lexus IS430 statt einer S-Klasse, 7 - er BMW oder Audi A8 kaufen.
Möchtest Du die Verarbeitungsqualität eines KIA Opirus mit der einer S-Klasse, Audi A8, VW - Phaeton, BMW 7 - er vergleichen? Für mich eher eine rhetorische Frage. Technisch bieten sie alle nahezu das gleiche, verarbeitet sind sie aber sehr unterschiedlich (Materialien). Und das Fahrgefühl ist keineswegs das Gleiche. So schwarz sehe ich die Lage deshalb nicht.
Zitat:
Ja. Die Verschuldung von VW ist förmlich explodiert,
Da gebe ich Dir Recht, das ist die Kehrseite der Medaillie. Das Umkrempeln eines Konzerns und eine strategische Neuausrichtung kosten Geld. Die Umstände dafür sind mittlerweile nicht gut. Ich denke die Kosten waren eingeplant, weniger vielleicht die Qualitätsprobleme mit der Golf IV Plattform und das Einbrechen des US - Marktes. Hohe Abschreibungen und Verlustvorträge sind die Folgen mit denen sich das VW - Management sich nun auseinandersetzten muß. Dazu kam eine sehr optimistische Absatz - Kalkulation für den neuen Golf in einer Zeit, in der die Leute das Geld nicht mehr locker sitzenbhaben ( Vergleich zu den Neunzigern), sondern viele Ihren Arbeitsplatzverlust befürchten. Das ist z.Zt. das Problem, nicht der Konzern selbst, auch nicht das Produkt. die Zeit für diese Neuausrichtung und die Begleitumstände sind einfach ungünstig. Durch die Rabattaktionen wird der Golf wieder interessant.
Die Golf - Politik hat sich nicht geändert. Der Wagen war schon immer teurer, als die Konkurrenten, auch wenn die Qualität nicht immer überzeugend war. Der Golf IV war zwar klasse Verarbeitet, er hat aber nicht "gehalten". Trotzdem wurde er gekauft, die Leute haben den Mehrpreis ausgegeben. Heute ist das nicht zwingend der Fall. (aus genannten Gründen).
Zitat:
Zum Thema Phaeton: Das Teil ist gefloppt.
Nein, das ist er nicht. Von vornherein war doch klar, dass der Phaeton eine positive Kapitalrendite nicht liefern kann, zumindest nicht mit dem ersten Modellanlauf. Spätestens als der A8 auf den Mark kam wußte jeder, dass sich der Phaeton nicht als Massenprodukt in Deutschland auf dem Markt positionieren kann. Fakt ist, dass der VW Phaeton den Vergleichstest mit der S - Klasse und dem 7 - er Behaupten konnte. Hier geht es wirklich nur um Fahrwerte, sonst nichts. Das ein Phaeton vom Presige nicht mit einer S-Klasse gleichziehen kann ist klar. ABER:
VW ist in der Lage solch ein Auto zu bauen, welches übrigens von der Verarbeitungsqualität gegenüber des 7 - er BMW hochwertiger ist. Aber nicht im Image. Wer soll den Phaeton also kaufen?
Diejenigen, die solch einen Luxus brauchen und kaufen, setzen auf den besser positionierten Audi A8, der preislich auf einem Nivaeu liegt.
Zitat:
ist die Lage eher besorgniserregend
Das ist sie, ohne Zweifel. Aber wer ist Schuld und noch wichtiger, wie können wir es positiv verändern? Indem wir alle Kia kaufen?
Schönen Gruß
manjes
@manjes:
Zitat:
Dann drück' doch mal die Knöpfe für die Klimaanlage in einem Mitsubishi oder Toyota Corolla und dann im Golf. Ich gebe zu hier geht es um Details, für mich sind die aber wichtig.
Gebe ich Dir sogar bedingt recht, wobei ich das
bei den neuen Toyotas, Hondas und Mazdas
jedoch nicht mehr nachvollziehen kann. Die
diese Kleinigkeiten entscheiden darüber, das
der Wagen deutlich teurer wird.
Zitat:
Möchtest Du die Verarbeitungsqualität eines KIA Opirus mit der einer S-Klasse, Audi A8, VW - Phaeton, BMW 7 - er vergleichen? Für mich eher eine rhetorische Frage.
Für mich auch. Aber dummerweise sind unsere
Meinungen nicht sehr gefragt. Die Koreaner und
Japaner boomen. Vor allem in Nordamerika.
Die deutschen Hersteller verliehren sogar
Marktanteile in der Luxussparte. Marken wie
Lexus, Infinity liegen hier im Luxusbereich sogar
besser. Auch Acura holt stark auf! Da muss was
passieren. Nur vom deutschen Markt wird man nicht
leben können.
Das schlimme ist ja, das die Japaner noch nicht
einmal in den USA volle Offensive fahren (viele
Modelle werden dem Export vorenthalten) und
trotdem steigt und steigt deren Marktanteil der
Japaner! Auch auf Kosten der deutschen Hersteller.
Ich mag gar nicht daran denken war passiert,
wenn die wirklich mal zum Angriff blasen ...
Zitat:
Die Golf - Politik hat sich nicht geändert. Der Wagen war schon immer teurer, als die Konkurrenten, auch wenn die Qualität nicht immer überzeugend war. Der Golf IV war zwar klasse Verarbeitet, er hat aber nicht "gehalten". Trotzdem wurde er gekauft, die Leute haben den Mehrpreis ausgegeben. Heute ist das nicht zwingend der Fall. (aus genannten Gründen).
Da gebe ich Dir auch bedingt recht. Nur eins sollte
man bedenken:
Der Golf IV war besser verarbeitet als der Ver
(->Materialien, Spaltmaße), auch setzte VW in
der Vergangenheit Maßstäbe, was Fahrwerk,
Sicherheit, Motoren und Platzangebot anging.
Das ist heute nicht mehr so ausgeprägt:
In Sachen Fahrdynamik setzte auf einmal Ford
die Meßlatte um einiges höher. Gut, VW hat
(Dank Ford-Technik) hier wieder mit Ford und Mazda
aufgeschlossen.
In Sachen Sicherheit waren auf einmal die Franzosen
vorne. Auch in einem Mazda 3 gibt es plötzlich
Seitenairbags serienmäßig, die bei Golf Aufpreis
kosten. Schlecht, wie ich finde.
Bei den Motoren gerät VW auch ins Hintertreffen:
Mal davon abgesehen, dass die TDIs nicht auf
den Mist von VW gewachsen ist, sondern von der
grazer Frima AVL entwickelt wurde/werden,
haben sie die Common Rail Technik
verpennt, die in ihrer neusten Generation nicht
nur laufruhiger sind, sondern auch sparsamer
und eine bessere Kraftentfaltung bieten. Von der
Registeraufladung will ich jetzt gar nicht erst
ankommen.
Und wie kann man nur den tollen 1.8T durch so
eine FSI-Möhre ersetzten?! Das ist einfach
unglaublich!
Das sind die Probleme, mit denen VW konfrontiert
ist. Sie haben gepennt oder auf's falsche Pferd
gesetzt. VW lebt noch vom Ruf, nicht von
"Vorsprung durch Technik" (um den Werbeslogan
mal zu klauen) wie es in der Vergangenheit war.
Wenn VW jetzt noch 1 Mrd. bei der Entwicklung
einsparen muss/will, dann halte ich dies in
Anbetracht der Situation für alles andere als
glücklich. "Stillstand=Rückschritt" gilt in dieser
Branche. Ford und Opel haben's gezeigt! VW
sollte es nicht nachmachen. Ford und Opel haben
nämlich noch heute sehr große Probleme ihren Ruf
zu rehabilitieren, obwohl sie inzwischen wieder gute Autos bauen. Es wäre fatal, wenn VW in dasselbe
Problem hineinschliddert.
Zu dem Phaeton:
Finde ich interessant, was Du schreibst. Wird bei
VW auch so verkauft. Weis ich. Nur was soll das?
VW hat genügend solcher Spielzeuge und alle
sind gefloppt. Das kostet Geld. Geld, das dem
Kerngeschäft fehlt! Fehlendes Geld, was den
Konzern in eine Schieflage bringt! Fehlendes Geld
in der Entwicklung, was der Konkurrenz einen Vorteil
gegenüber VW bringt!
Der VW-Konzern darf keine Spielwiese für
(gescheiterte) Manager sein, sondern ist ein
Weltkonzern, der auch eine Verantwortung hat!
Zitat:
Das ist sie, ohne Zweifel. Aber wer ist Schuld und noch wichtiger, wie können wir es positiv verändern? Indem wir alle Kia kaufen?
War wohl auch eine rhetorische Frage nehme ich mal
an. Natürlcih nicht. Man muss dem VW-Konzern
klar machen, dass man wieder guten Service bietet:
1. ebenfalls 3 Jahre Garantie wie die Japaner
und Koreaner geben. Das schafft Vertrauen
bei Kunden! Aktuell ist VW der Hersteller mit
den schlechtesten Garantieleistungen. Das darf
einfach nicht wahr sein!
2. Verzicht auf solche geldverschwenderische
Nonsens-Projekte wie der Phaeton und Bugatti Bentley (dafür gibt es schon Audi und Bentley!).
Generell: Nicht immer weiter Geld in der
Luxussparte versenken (Bugatti, Bentley und Lamborghini). Man ist ja wohl auch an Ferrari und
Maserati interessiert. Bitte last es bleiben!
3. Wieder mehr wert legen auf "Made in Germany"
statt "Made in Czech Republic", "Made in Poland",
"Made in Spain" und demnächst auch
"Made in China" - der Schuss geht sonst nach hinten
los! In Billiglohn-Ländern mit schlechterer Qualität
produzieren und dann als "Premium" für viel
Geld verkaufen wollen - das wird nicht funktionieren!
Dann kann man wirklich einen Japaner oder gar
einen Koreaner kaufen. Wie Autobild beim 100.000
km Dauertest gezeigt hat, sind die Koreaner von
der Zuverlässigkeit wohl auch nicht viel schlechter als
VW. Das muss sich ändern! Aber schleunigst!
Das wären für's erste meine Ratschäge an den
VW-Konzern. Hoffen wir mal, dass die Herren in
ihren Elfenbeintürmen aufwachen ...
@wobber:
Danke für Deine Antwort!
Zitat:
Der Golf IV war besser verarbeitet als der Ver
Das sehe ich jetzt anders. Ich hatte auch einen IV - er und habe jetzt einen V - er. Der neue ist besser verarbeitet. die farbe ist anthrazit statt schwarz, da gebe ich Dir recht, hätte man dunkler machen können. Das Fahrgefühl ist wesentlich besser, viel besserer Fahrkomfort durch das neue Fahrwerk. Deshalb kann ich diese Meinung nicht teilen.
Zitat:
In Sachen Sicherheit waren auf einmal die Franzosen...
Stimmt jetzt allerdings auch nicht mehr. Der Golf wird serienmäßig mit Seiten und Kopfairbags ausgeliefert. Nur die Sidebags für den Fond kosten Aufpreis.
Zitat:
Und wie kann man nur den tollen 1.8T durch so einen FSI ersetzen?
Mit FSI habe sie sich verzettelt, das sehe ich auch so!
Zitat:
Das wären für's erste meine Ratschäge ...
Hoffen wir, dass es besser wird!
Schönen Gruß
manjes
Zitat:
Original geschrieben von manjes
Das ist sie, ohne Zweifel. Aber wer ist Schuld und noch wichtiger, wie können wir es positiv verändern? Indem wir alle Kia kaufen?
Schönen Gruß
manjes
Hier hast Du wirklich den Nagel auf den Kopf getroffen!
Durch stöhnen, schlechtreden und Kia kaufen wird es in unserem Land nicht besser werden!
Zitat:
Original geschrieben von wobber
....ist die Lage eher
"besorgniseregend" um mal den Ex-BDI-Chef
zu zitieren ...
Dazu ein sehr interessanter Artikel auf Spiegel Online:
"Der Lack ist ab"Der Link:
http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,288626,00.htmlIm Kern gehts um kurzfristige Einsparungen von 2 Mrd. EUR bei VW, nachdem nun auch der US-Markt um knapp 30% eingebrochen ist.
Die absolut erschreckende Message ist, das der Finanzvorstand(!!!) jetzt für Senkung die Produkt - Kosten verantwortlich ist. Was dabei rauskommt, wenn Kaufleute sich mit Technik beschäftigen weiß man ... und so ist zu befürchten, das ein Teil der 2 Mrd. zu Lasten der Qualität geht, und der andere Teil zu Lasten der Investitionen. An den feuchten Träumen für ein Sinnlos-Modell zwischen Passat und Phaeton wird dagegen festgehalten ... Erde an Wolfsburg, so wird das nichts !!!
(Bei BMW waren sie schlauer und haben den Pitschesrieder vor die Tür gesetzt, bevor der Schaden allzu groß wurde. Was ich bis heut nicht verstehe, warum man bei VW so laut "hier, hier !" gerufen hat, als der Mann nen neuen Job brauchte.)
Zitat:
Original geschrieben von Göölf
(Bei BMW waren sie schlauer und haben den Pitschesrieder vor die Tür gesetzt, bevor der Schaden allzu groß wurde. Was ich bis heut nicht verstehe, warum man bei VW so laut "hier, hier !" gerufen hat, als der Mann nen neuen Job brauchte.)
Nicht "man" sondern Herr Piech hat Pischetsrieder geholt. Und Herr Piech war es auch, der Opel den "Krieg" erklärt hatte und den Phaeton zusätzlich zum A8 und Bentley durchgesetzt hat.
@webflash
ja, stimmt. Ist immer das selbe, der Herr Piech kennt den Spruch vom "Aufhören, wenn es am schönsten ist" auch nicht ...