Astra K Facelift 2019
Nun ist es soweit. Die ersten Infos über das anstehende Facelift des Astra K sind in Umlauf.
Beim modifizierten Astra K im Jahre 2019 gibt es einen neuen Stoßfänger, einen abgeänderten Grill und eine neue Lichtsignatur. Die Doppelspange fliegt raus, dafür gibt es neue Chromleisten über den Nebelscheinwerfern.
Der 1,0 Liter Dreizylinder und die beiden 1,4 Liter Vierzylinder (125 und 150 PS) fliegen ebenfalls raus. Es kommen die 1,2 Liter Dreizylinder von Peugeot mit 110 und 130 PS in den facegelifteten Astra K. Alle Dieselmotoren werden durch solche aus Frankreich ersetzt. Mal sehen, was mit dem 200 PS 1,6 Liter wird.
Anbei die Front des facegelifteten Astra K.
Beste Antwort im Thema
Mein Facelift ST ist angekommen und er gefällt mir sehr
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Zitat:
@COSMOX schrieb am 12. November 2019 um 00:42:31 Uhr:
Wahnsinnig schönes Auto der Octavia, der hat über die Modellwechsel eine wahnsinnige Evolution hingelegt und doch immer ganz klar als Octavia zu erkennen. Das Image aber mit jedem Modellwechsel verdoppelt. Und er weckt sofort ein habenwollen Gefühl. Alles in allem das krasse Gegenteil zum Astra...und das von einem (ehemaligen) Opel Fanatiker.
Naja, nach dem Design-Unfall des letzten Octavia haben sie jetzt eben vorne Seat und hinten Focus genommen und sind somit breit durch die Masse gegangen. Also schon clever. Der Innenraum wirkt jetzt auf den Pressefotos natürlich auch erstmal Bombe, wie das dann alles live im nicht höchsten Austattungsniveau aussieht ist auch wieder fraglich. Denn das wird schon stimmen. Der Hinweis darauf, dass der Octavia nun auch die VW Aufpreisliste wurde bisher immer nur als Randnotitz verfasst. Wenn ich dann beim "Habenwill" plötzlich bei 40.0000 lande sind die schönen Gefühle in der Kompaktklasse dann nämlich auch wieder gedämpft.
das Opel keine Leistungsstarken Motoren mehr anbietet finde ich besonders für mich sehr tragisch.
Nächstes Jahr soll mein Astra J in Rente. Die Motorenauswahl zwingt mich dazu nach 29 Jahren Opel die Marke zu wechseln.
Habe mich so auf einen GSI gefreut und jetzt...nichts.
Eigentlich traurig das es anderen Herstellern gelingt weiterhin in der Kompaktklasse leistungsstärkere Motoren anzubieten.
Der letzte Octavia ist sicher kein Designunfall. Er sieht etwas unscheinbar aus, dennoch gefällt der mehr als genug Leuten. Finde eher, dass der neue viel von Audi hat. Gerade als Kombi in der Seitenansicht. Sicher ist er teurer als nen Opel, dennoch ein Konkurrent. Wer nen Opel kauft ist nicht Automatisch auf günstige Autos beschränkt vom Budget.
Und mit den Co2 Strafen werden sich die Hersteller schon was gedacht haben...
Zitat:
@sir_d schrieb am 12. November 2019 um 08:10:02 Uhr:
@Ragescho:
Bitte lies dich doch nochmal ein. In einem anderen Thread habe ich es schon mal angemerkt: Du verwechselst die CO2-Strafzahlungen mit den Abgasnormen.Ein Auto kann eine Tonne CO2 pro km ausstoßen und kann zum Beispiel trotzdem Euro6d erfüllen. Es gibt dort keinen Zusammenhang!
Natürlich gibt es in der Abgasnorm keinen Grenzwert für CO2, trotzdem würde ein Auto welches eine Tonne CO2 ausstößt niemals die Grenzwerte für NOx, Kohlenmonoxid und Feinstaub einhalten. Denn so lässt sich die Physik beim Verbrennvorgang leider nicht austricksen.
Warum wohl gab es diesen Aufschrei, als die Motoren von Euro6c (NEFZ) auf Euro6d-temp (WLTP) umgestellt wurden und sich die CO2 Werte für den gleichen Motor plötzlich geändert haben? Der Hinweis wird heute noch auf Webseiten der Hersteller angezeigt. Natürlich könnte man jetzt argumentieren, dass sich ja nun bei Euro6d-temp zu Euro6d (beides WLTP/RDE) nicht mehr wirklich viel ändert... nunja, immerhin darf man das nur noch mit einem Faktor von 1,4 und nicht mehr 2,1 seinen NOx Wert überschreiten. Natürlich kann ich das mit Abgasnachbehandlung regeln, so machen es ja auch die Hersteller.. aber mehr Filter sind halt auch mehr Gewicht, dadurch muss ich wieder mehr Masse bewegen, ergo mehr verbrennen und damit kann ich den CO2-Ausstoß mit Sicherheit nicht reduzieren. Oder ich optimiere den Verbrennvorgang, das kostet dann in der Regel Leistung, denn von "nichts" kann nicht "viel" kommen.
Also sehe ich da sehr wohl eine Relation von der Abgasnorm und dem CO2 Ausstoß, der wiederum im Flottenschnitt relevant ist, und da haben wir dann dessen Grenzwerte die die Strafzahlungen zur Folge haben.
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Zitat:
@Ragescho schrieb am 12. November 2019 um 08:05:42 Uhr:
Oder hat VW es wieder hinbekommen, mit den MildHybrids alles schönzurechnen wie es bei BMW X5 45e der fall ist, der nach 60 Kilometern Batterie, dann mal mindestens 11,5 Liter bei 130 km/h durch den Motor haut, auf dem Papier aber mit 40g angegeben wird?
Die MildHybrids haben nur einen sehr kleinen Akku. Da kann man nicht 50km fahren, der ist nur dafür gedacht zum Anfahren oder hält die Systeme am leben wenn man "segelt", also im Schubbetrieb werden die Motoren abgeschaltet und der Akku übernimmt die Lenkunterstützung z.b.
Zitat:
@Xiren schrieb am 12. November 2019 um 08:32:46 Uhr:
Der letzte Octavia ist sicher kein Designunfall. Er sieht etwas unscheinbar aus, dennoch gefällt der mehr als genug Leuten. Finde eher, dass der neue viel von Audi hat. Gerade als Kombi in der Seitenansicht. Sicher ist er teurer als nen Opel, dennoch ein Konkurrent. Wer nen Opel kauft ist nicht Automatisch auf günstige Autos beschränkt vom Budget.
Und mit den Co2 Strafen werden sich die Hersteller schon was gedacht haben...
Komisch, ich habe noch niemanden getroffen der ehrlich zugegeben hat, dass diese getrennten Doppel-Schweinwerfer vorne wirklich schick sind. Sogar unsere Nachbarin die einen hat sagt, dass ihr das nicht wirklich gefällt, aber das Angebot für das Auto halt ein Kracher war. Da geht man eben Kompromisse sein.
Gut die einen möchten vorn natürlich Audi sehen, ich sehe eher Seat... aber Design ist ja eben Geschmackssache und ich finde der Octavia III Facelift war ein Design-Unfall. Aber da gehört auch die alte E-Klasse dazu von dem sich die Designer wohl haben inspirieren lassen.
Zitat:
@southface schrieb am 12. November 2019 um 08:30:48 Uhr:
das Opel keine Leistungsstarken Motoren mehr anbietet finde ich besonders für mich sehr tragisch.
Nächstes Jahr soll mein Astra J in Rente. Die Motorenauswahl zwingt mich dazu nach 29 Jahren Opel die Marke zu wechseln.
Habe mich so auf einen GSI gefreut und jetzt...nichts.
Eigentlich traurig das es anderen Herstellern gelingt weiterhin in der Kompaktklasse leistungsstärkere Motoren anzubieten.
Naja, ich persönlich brauche keine Leistungsstarken Motoren. Ich pendle zwar einfache Strecke 50 km, hauptsächlich über Landstraße, aber dort sind derart viele bremsende Faktoren wie Beschränkungen auf 70 oder 80, Ortschaften, Ampeln, Kreisverkehre, LKWs, daß man ohnehin die erlaubten 100 km/h quasi nie fahren kann.
Daß solche Motoren aber Spaß machen, steht halt außer Frage und es geht ja auch nicht um die Motoren an sich, sondern darum, daß Opel und der Mutterkonzern es schaffen, die Marke komplett ins Abseits zu stellen, durch den Verzicht auf Spaßaggregate. Und das ausgerechnet in der Kompaktklasse, die sehr beliebt ist. Stellt man den Corsa F daneben, ist der Unterschied ja quasi nur noch in diversen Austattungsmerkmalen und der der Fahrzeuggröße (Kombi mit viel Kofferraum) vorhanden. Der Corsa rückt dem Astra gefährlich nahe. Baut man davon noch eine Kombi-Variante, könnte man sich den Astra komplett sparen. Motorentechnisch ist der Unterschied fast nicht zu spüren. Max 130 PS beim Benziner und 102 beim Diesel. Baut man halt da auch den 122 Diesel ein und gut wärs.
Das Unternehmen war mal groß, deren Autos beliebt und sie waren sogar mal Marktführer. Zugegeben, das ist sehr lange her, aber trotzdem ist es traurig, mitanzusehen, wie man nach und nach so einen Konzern zur absoluten Randerscheinung runterwirtschaften kann.
Naja aber seien wir mal ehrlich. Der 177 PS Diesel und der 180 PS Benziner aus dem PSA Regal würden dem Astra schon gut stehen. Ich glaube dann würde auch keiner mehr meckern.
Da aber wiederum würde ich mir noch was zwischen den 130 und 177/180 PS wünschen. 150 PS Diesel/Benziner und das Portfolio wäre wunderbar.
Zitat:
@S6-V8 schrieb am 12. November 2019 um 08:08:29 Uhr:
Zitat:
@philkinzigtal schrieb am 11. November 2019 um 19:59:14 Uhr:
Genau diese Symptomatik bin ich vom 1,6er cdti gewohnt. In der Hinsicht kein wirklicher Rückschritt...
Nein das "hängen der Steuerkette" meine ich nicht. Du musst dir das mal live anhören. Klingt wirklich interessant.
Danke für die Info, weißt du woran das liegt? Geringer Öldruck?
Zitat:
@Ragescho schrieb am 12. November 2019 um 09:08:20 Uhr:
Komisch, ich habe noch niemanden getroffen der ehrlich zugegeben hat, dass diese getrennten Doppel-Schweinwerfer vorne wirklich schick sind.
Dann darfst du mich als Ersten zählen und meine Eltern, die einen solchen besitzen, noch dazu 😉
Zitat:
@Ragescho schrieb am 12. November 2019 um 09:14:39 Uhr:
Naja aber seien wir mal ehrlich. Der 177 PS Diesel und der 180 PS Benziner aus dem PSA Regal würden dem Astra schon gut stehen. Ich glaube dann würde auch keiner mehr meckern.Da aber wiederum würde ich mir noch was zwischen den 130 und 177/180 PS wünschen. 150 PS Diesel/Benziner und das Portfolio wäre wunderbar.
Genau das ist es.
Außerdem wage ich zu bezweifeln, das man mit dem neuen Dreizylinder Benziner in der stärksten Variante genauso souverän die Passstraßen in Südtirol bei vollgepacktem Auto und 3 MTB's auf dem Heckträger fährt wie ich jetzt mit meinem 1,6 T .
Zitat:
@Ragescho schrieb am 12. November 2019 um 09:06:05 Uhr:
Natürlich gibt es in der Abgasnorm keinen Grenzwert für CO2, trotzdem würde ein Auto welches eine Tonne CO2 ausstößt niemals die Grenzwerte für NOx, Kohlenmonoxid und Feinstaub einhalten. Denn so lässt sich die Physik beim Verbrennvorgang leider nicht austricksen.
Warum nicht? Benziner stoßen sowieso kaum NOx aus, als Sauger auch kaum Feinstaub. Und selbst für diese Komponenten gibt es SCR oder Filter. Technisch alles kein Problem.
Schönes Auto, der Octavia.
Aber der spielt halt auch schon in einer ganz anderen Liga was den Preis angeht.
Bevor ich meinen Astra K ST bestellt habe, habe ich mir auch einige Angebote für einen Octavia erstellen lassen. Da lag man dann immer mindestens 5.000€ über dem Astra!
Wert ist er das bestimmt, aber man muss es sich trotzdem auch leisten können/wollen...
Vielleicht würde ja schon der 1.3 L3T mit 155 bzw 163 PS (da gibt es wohl zwei Versionen) für etwas mehr Freude sorgen.
Zitat:
@philkinzigtal schrieb am 11. November 2019 um 19:59:14 Uhr:
Zitat:
@S6-V8 schrieb am 11. November 2019 um 10:51:27 Uhr:
So wie es die AB formuliert hat, klingt es sehr negativ. Ist es aber nicht. Man hat den Komfort gesteigert, ohne dabei Dynamik zu verlieren.Was ich noch vergessen habe: Wenn beim neuen 1.5er Diesel der Motor durch Start / Stopp ausgeht und anschließend wieder angeht, klingt es so als würde man einen schweren Sack voller Schrauben auf den Boden schmeißen. Nicht nur das Geräusch ist sehr sehr gewöhnungsbedürftig, sondern auch die Vibrationen.
Mich stört das nicht, aber ich denke da könnten sich einige drüber aufregen.Genau diese Symptomatik bin ich vom 1,6er cdti gewohnt. In der Hinsicht kein wirklicher Rückschritt...
Das Problem habe ich nicht, denn Start/Stopp wird beim Diesel immer deaktiviert, denn ein Diesel mag keine Kurzstrecken - an jeder Ampel in der Großstadt an und aus kann dem Teil nicht gut tun.