Nach Brandschaden Elektrikprobleme
Hallo,
ich fahre einen 92er Golf 3 GTI.
Aufgrund eines Brandschadens mußte ich die komplette Elektrik ab Windschutzscheibe bis Heckscheibe tauschen.
Leider ließ sich nichts finden für das 92er Baujahr.
Gefunden habe ich nur was für Baujahr 96.
Nach Einbau startet der Motor zwar kurz, geht aber umgehend wieder aus.
Grundlegender Unterschied der Kabelbäume ist, daß der 96er über eine Lesespule mit Steuergerät verfügt, was der 92er nie hatte - der 92er hat einen einfachen Schlüssel ohne Transponder (manche nennen es auch "Blechschlüssel"😉.
Wie soll ich jetzt weiter verfahren?!
Suchen nach dem richtigem Kabelbaum oder einem geeignetem Stromlaufplan - beides wie "die Nadel im Heuhaufen suchen".
Oder den verbauten Kabelstrang belassen und irgendwie der Lesespule den richtigen Code kundtun, daß der Motor läuft
Gruss.
[Von Motor-Talk aus dem Thema 'Wegfahrsperre, Lesespule, ... Funktion' überführt.]
64 Antworten
Hallo,
das ABS-Problem ist erledigt - wahrscheinlich das Steuergerät. Hier ein Video dessen Funktion:
https://youtu.be/ZOsxJlvmORU
Die OBD-Buchse funktioniert: Motor- und ABS Steuergerät können ausgelesen werden.
Bezüglich der Elektrik ist noch die Anhängesteckdose anzuschließen.
Auch habe ich es jetzt - im zweiten Anlauf - geschafft, die Windschutzscheibe alleine einzusetzen.
Grüsse.
Hallo,
"ich habe fertig!!!"
Zwar ist "die Liste" noch nicht vollständig positiv abgearbeitet.
Aber es funktioniert alles, damit ich mit dem GTI wieder fahren darf.
Im Anhang noch paar Bilder.
Grüsse.
Hier noch paar Bilder des fertigen Golfs.
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Warum bist du so erpicht darauf, das Thema zu schließen? Es besteht doch keine Notwendigkeit, wenn du mich fragst. Ansonsten klingel doch den Moderator an. Vielleicht sieht er das genau so wie du und hängt hier ein Schloss dran.
Mfg
Hallo,
hast Recht!
Aber ich dachte, daß meine doch sehr langen Beiträge für einige sehr ermüdend sind.
OK, dann berichte ich weiter:
Am letzten Freitag habe ich ein Wertgutachten erstellen lassen - natürlich mit Vorlage des Schadensgutachtens durch den Brand. Auch habe ich ihm die beschädigten Teile gezeigt.
Alleine der nicht mehr stimmende "km-Stand" durch Einbau eines gebrauchten "Tachos" muß ja irdendwie dokumentiert werden.
Bezüglich der Bewertung des Zustands mit dem Wert des Fahrzeugs scheine ich ein wenig kritischer zu sein als der Sachverständige: Also Zustand "drei" sollte sicher sein!
Das Angebot für Golf 3 GTI ist sehr spärlich.
Punkten tut meiner nicht mit seiner Laufleistung von fast 330.000km und seiner Vielzahl von Vorbesitzern.
Dafür hat er keinen Reparatur-/oder Wartungsstau.
Und er hat eine gute Ausstattung (teilweise nachgerüstet), hochwertige Tuningteile und nette Zusatzausstattung:
- ZV,
- Klimaanlage,
- elektrische Fensterheber und Spiegel,
- Komfortschaltung
- Ledersitze ColorConcept schwarz mit Sitzheizung vorne,
- Bastuck Schalldämpferanlage mit Raceland Fächerkrümmer,
- Bilstein B12 Fahrwerk, aber mit Serienfedern,
- abnehmbare Anhängekupplung,
- Webasto Standheizung mit Telestart T91,
- Rückfahrlamera (geeigneter Monitor fehlt noch),
- ....
Daneben fehlt auch noch die ZV mit Funkfernbedienung, was ich noch nachrüsten werde.
Beim "damaligen" Einbau der Standheizung mußte die Position der Batterie geändert werden. Allerdings war dann das Massekabel der Batterie zu kurz, um es am originalen Massepunkt anschließen. Für dessen Verlängerung nutzte ich einen Batterietrennschalter.
Solche Schalter habe ich auch in meinen Käfern verbaut, da das Abklemmen der Batterie bei längeren Standzeiten doch recht müßig ist.
Beim GTI fand ich immer etwas doof und unkomfortabel, daß ich nicht - wie bei den Käfer - den Schalter vom Fahrersitz aus bedienen kann.
Letzten Freitag abend hat´s "Klick" in meinem Hirn gemacht: Warum nicht einfach den "Choke-Zug" des Schlacht-Diesels nehmen: Dafür habe ich ja auch noch die originale Verkleidung!
Gedacht und am nächsten Tag als Provisorium gebaut (siehe Bilder):
- Choke eingeschoben: "Strom" AN,
- Choke gezogen: "Strom" AUS.
Grüsse.
P.S.: Ich habe wirklich gedacht, daß meine langen Beiträge, die teilweise in Monologen ausgeartet sind, hier wirklich nerven.
Wie bei jedem thread: Irgendwann ist ja alles gesagt - Du schreibst nicht mehr und keiner antwortet mehr. Das ist aber kein Grund zum Schließen. Das hätte dann bei sehr sehr vielen anderen Beiträgen auch erfolgen müssen, oder?
Lange Beiträge - niemand ist gezwungen, die zu lesen. Ich finde es in diesem Falle unterhaltsam, hab aber auch schon bei anderen threads dann einfach weitergeklickt.
Geschlossen werden sollte meiner Meinung nach dann, wenn es zu Beleidigungen kommt.
Und: Geile Idee mit dem Choke!
Gruß Jan
Hallo,
da die hinteren Bremsscheiben nach der Standzeit einen "Rostring" bekommen haben, habe ich mich entschlossen die hintere Bremsanlage bezüglich Bremsscheiben und /-beläge zu erneuern.
Wie ihr euch vorstellen könnt - wenn ich schon so anfange - war da mal wieder etwas "doof".
Ich habe den Karton für die Bremsscheiben aufgemacht und siehe da: Es fehlt ein Loch - statt fünf sind es nur vier. (siehe Bild)
Da ich die Bremsscheiben nicht wegen des Verschleißes (kaum 10.000km gelaufen) tauschen wollte, sondern wegen des Tragbild, habe ich einen sehr sinnfreien "Plan B" getätigt.
Einfach die Bremsscheiben ein wenig abdrehen!
Sowas schon alleine ist "sinnfrei", weil Bremsscheiben recht günstig sind und der Aufwand für´s Abdrehen doch recht hoch ist.
Aber ich habe mich dafür entschieden. Grund: Ich will es fertig haben, kann mal wieder meine Drehbank nutzen und kann euch zeigen, daß sowas auch keine "Zauberei" ist, selbst mit einer Drehbank, wo es den VW Käfer nur auf dem "Reißbrett" gab.
Das eigentliche "Abdrehen" ist eher ein "Abschleifen" mit sehr geringem Abtrag - zumindest schafft da meine Drehbank nicht viel Abtrag.
Grundlegend bei Solchem ist es, daß man die Bremsscheibe sauber "Plan ausrichtet" im "Futter" der Drehbank.
Selbst mit meiner "Uralt-Drehbank" geschieht das Abdrehen mit "automatischen Vorschub" fast wie von Alleine.
Ich hätte auch einfach sagen können: Habe hinten Scheiben und Beläge erneuert mit den gleichen Bildern im Anhang.
Grüsse.
Drehbank ist immer gut. Auf dieses Werkzeug könnte ich absolut nicht mehr verzichten und meine läuft ständig für irgendwelche Spezialitäten, beim Schrauben an (meinen) Fahrzeugen und vielen anderen Dingen.
Bist du schon mit den abgedrehten Scheiben gefahren?
Hast du das schlagfrei hinbekommen?
Wurde die Mindestdicke der Scheiben berücksichtigt?
Zwei neue 'Ankerbleche" kannst du dir mal gönnen.
Mfg
Hallo,
die Bremsscheiben waren nahezu neuwertig. (ca. 9,8mm). Nach dem Abdrehen war die Dicke links ca. 9,3mm und rechts ca. 9,4mm. Nach meinem Wissensstand beträgt das Verschlei0maß 8mm.
Die Frage nach der "Schlagfreiheit" ist mehr als berechtigt. Wie ich schon beschrieb, ist es sehr wichtig die Bremsscheibe auf der Drehbank abribisch auszurichten.
Schon nach der Montage ließ sich vermuten, daß es damit keine Probleme geben wird, was sich auch beim Fahren bestätigte.
Tatsächlich sind die "Ankerbleche" nicht mehr die Schönsten, aber völlig intakt.
Im "Nachhinein" ärgert es mich schon ein wenig, keine Neuen eingebaut zu haben.
Jetzt sollte der Golf auch gut gewappnet sein für den anstehenden TÜV-Termin im Oktober.
Um auch wieder den vorherigen Komfort genießen zu können, habe ich eine neue Funkfernbedienung für die ZV verbaut. Zwar war die vorherige nicht vom Brand befallen, aber es war einfacher eine Neue zu verbauen und so teuer ist sowas auch nicht. Auch habe ich den Monitor für die Rückfahrkamera ersetzt und anders platziert.
Grüsse.
Hallo,
mittlerweile ist auch das Wertgutachten da.
Es wurde auch auf das Gutachten des Brandschadens Bezug genommen. Und das das Fahrzeug in Eigenregie repariert wurde.
Die Zustandsnote liegt bei "3" und der Wert bei 6000€.
Jetzt bin ich erleichtert!
Das im letzten Jahr investierte Geld und "vor allen Dingen" die viele Zeit haben zum Erfolg geführt und dies wurde auch in dem Gutachten dokumentiert.
Grüsse.
P.S.: Mein "treuer Weggefährte" läuft wieder!!!!
Hallo,
habe heute eine HU durchführen lassen: "mängelfrei"!
Da ja die Federbeine demontiert waren, hatte ich dann heute auch noch einen Termin bei einem guten Bekannten zum Durchführen einer Achsvermessung.
Ich half als "Handlanger" tatkräftig mit.
Angedacht hatte ich einen möglichst negativen Sturz im Toleranzbereich und eine leicht negative Spur und das möglichst links und rechts gleich.
Herausgekommen sind -58 Minuten links und rechts und der Toleranzbereich geht bis -1 Grad: quasi perfekt!
Die Spur einmal -0,03 und -0,04: quasi fast perfekt.
Auch sind nicht einstellbare bzw. nicht eingestellte Parameter erstaunlich gut, wie der Nachlauf der Vorderachse der Sturz der Hinterachse.
Einzig alleine hat die Hinterachse ein wenig zu viel Vorspur, aber da geht es um die zweite Stelle hinter´m Komma.
Was ich sehr interessant finde, daß nach der Achsvermessung der Radversatz "NULL" ist, was man durchaus als perfekt ansehen kann.
Bis auf paar Minuten zu viel Vorspur an der Hinterachse ist alles TOP.
Und das bei einem 31 Jahre alten Golf 3 mit fast 330000km Laufleistung, wo ich nachweislich mindestens der 8.Besitzer bin.
Es war ein rundrum richtig erfolgreicher Tag.
Grüsse.
P.S.: Im Anhang das Achsvermessungsprotokoll.