Abgasfilter Füllgrenze - Reinigungsfahrt

Ford Focus Mk4

Morgen zusammen,

seit gestern hab ich bei jedem Motorstart die Meldung "Abgasfilter Füllgrenze erreicht Reinigungsfahrt jetzt". So weit so gut, meine Frage ist jedoch... wie lange kann man das ignorieren? Handbuch empfiehlt ja eine 20 minütige Autobahnfahrt, jedoch passt die halt schlecht in meinen Alltag und jetzt eine total sinnfreie Spazierfahrt machen... naja.
Der Wagen hat nun ~4300km runter und die Meldung kommt das erste mal. Fahrprofil besteht hauptsächlich aus Stadt- und Landfahrten. Täglicher Weg zur Arbeit ist 50:50 Stadt/Land und rund 20km lang, wobei auch auf dem ländlichen Part die Geschwindigkeit begrenzt ist.
In den letzten 4 Wochen waren auch zwei längere Autobahnfahrten mit dabei (120km hin+ zurück sowie 85km hin+zurück).

Bin heute mal extra einen Gang niedriger gefahren um den Motor mal ein bisschen auf Touren zu halten, glaub jedoch nicht, dass das ausreichend war. Also wird mich nachher die Meldung wieder begrüßen...

Bekommt man eigentlich eine Meldung sobald die Reinigung beendet ist? Ein Symbol dafür leuchtet nämlich nicht auf - nur der Hinweis zu Beginn.

Hat schon wer Erfahrungen damit gemacht?

Ahja es geht um die 1.0 125ps Maschine.

Beste Antwort im Thema

Ich habe gerade unverhofft Post vom ADAC, Abteilung Fahrzeugtechnik, bekommen. Sie sehen darin auch einen großen Mangel und allein gestern sind 3 Meldungen zum OPF-Problem im ADAC Mängelforum eingegangen. Deshalb hat der ADAC Ford aufgefordert, eine Stellungnahme abzugeben.

Also sollte wirklich jeder Betroffene, soweit noch nicht geschehen, seine Meldung im ADAC Mängelforum machen.

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😁😁😁

Habe jetzt mal mit meinem Techniker und Freund vom FFH gesprochen.

Es sieht wohl wirklich so danach aus, als das man bei nur Kurzfahrten den Filter wieder "Frei fahren" muss. Wie das genau aussieht, könnten z.B: 20 Minuten BAB sein, oder Landstraße.

Genaues weiß auch noch keiner, da die Langzeittests natürlich noch fehlen.

Das wird uns aber wohl auch bei allen Neuwagen betreffen, da kein Benziner mehr ohne diese ***eiss Filter ausliefern wird.

Ich finde es echt grausam, und versaut mir auch ein bisschen die Freude auf den neuen Wagen, den wir wohl kommendes Jahr trotzdem bestellen werden.

Ich bin gespannt was die Leute hier noch so alles berichten werden, wenn mehr km geschruppt wurden!

Ich hatte die Meldung bei täglich 2 x 20km, größtenteils Landstraße und Autobahn. Das ist für mich eigentlich keine klassische Kurzstrecke.

Nach ein paar längeren Fahrten mit mehreren hundert Kilometern ist jetzt seit einer guten Woche Ruhe, das bestätigt also auch deine Info. Leider kann man nirgends den Filterstand abrufen, das wäre echt eine Erleichterung.

Es scheint jetzt doch wohl so zu sein, das ausgerechnet Benziner schlecht für kürzere Fahrten sind - bislang waren das die Diesel. Für den ist ca. alle 500 km ca. 10 - 15 min. bei 48 km/h oder schneller erforderlich, und also nicht möglichst um die 100 km/h für 20 Minuten.

Bislang gabs bei meinen Fahrten (habe jetzt 2.300 km drauf) im 120 PS Diesel keinerlei Beanstandungen, fahre im Mix, also ca. 3 Tage in der Kleinstadt, dann ca. 25 km am Stück Autobahn und am Wochenende ca. 50 km am Stück, hin- und wieder zurück Autobahn. Seit Oktober und bislang kam keinerlei Meldung, das scheint also bestens auszureichen.

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Wie kommst du auf diese Theorie? Vergleich Äpfel mit Birnen nur an einem Beispiel zwischen warmen Kanaren und kalten Deutschland mit völlig unterschiedlichen Fahrprofil. Es wird sich auch in Zukunft nicht so schnell ändern, dass der Diesel von der Problematik viel stärker betroffen ist als der Benziner.

Zitat:

@achim-martin schrieb am 18. Dezember 2018 um 00:23:51 Uhr:


Es scheint jetzt doch wohl so zu sein, das ausgerechnet Benziner schlecht für kürzere Fahrten sind - bislang waren das die Diesel. Für den ist ca. alle 500 km ca. 10 - 15 min. bei 48 km/h oder schneller erforderlich, und also nicht möglichst um die 100 km/h für 20 Minuten.

Bislang gabs bei meinen Fahrten (habe jetzt 2.300 km drauf) im 120 PS Diesel keinerlei Beanstandungen, fahre im Mix, also ca. 3 Tage in der Kleinstadt, dann ca. 25 km am Stück Autobahn und am Wochenende ca. 50 km am Stück, hin- und wieder zurück Autobahn. Seit Oktober und bislang kam keinerlei Meldung, das scheint also bestens auszureichen.

Na da hättest Du wohl mit dem Benziner bis jetzt auch nie ein Problem gehabt. Deine Fahrten am Wochenende reissens raus. Niemand sagt übrigens was von min. 100 km/h. Es geht dabei mehr um die Drehzahl, die konstant über einem Wert liegen sollte. Das mit der Bahn ist wohl nur ein Beispiel.

Habt ihr vielleicht Mal verglichen ob eine Häufung Auftritt bei Fahrzeugen die noch "in der Einfahr phase" sind?
Vielleicht liegt es ja vorwiegend daran. Wenn jemand den Wagen neu kauft und seit dem wirklich nur jeden Tag 40 km fährt dauert es ja knapp 2 Monate bis die einfahrzeit vorbei ist.

Nur eine idee

Zitat:

@Nico_Bu schrieb am 18. Dezember 2018 um 08:59:31 Uhr:


Habt ihr vielleicht Mal verglichen ob eine Häufung Auftritt bei Fahrzeugen die noch "in der Einfahr phase" sind?
Vielleicht liegt es ja vorwiegend daran. Wenn jemand den Wagen neu kauft und seit dem wirklich nur jeden Tag 40 km fährt dauert es ja knapp 2 Monate bis die einfahrzeit vorbei ist.

Nur eine idee

Wie sollen wir das vergleichen? Bisher haben offenbar halt nur Leute das Problem, die die Einfahrzeit deutlich hinter sich haben.

Bei mir ist seit der statischen Regeneration übrigens auch noch Ruhe.

Kann jemand bestätigen dass sich die Euro 6d Temp Dieselmotoren genauso verhalten?

Meine Freundin fährt ihren zweiten modernen Diesel auf allen möglichen Strecken und der macht genau Null Probleme.

Zitat:

@lightyag schrieb am 18. Dezember 2018 um 09:35:19 Uhr:


Kann jemand bestätigen dass sich die Euro 6d Temp Dieselmotoren genauso verhalten?

Meine Freundin fährt ihren zweiten modernen Diesel auf allen möglichen Strecken und der macht genau Null Probleme.

Wie gesagt, für Diesel wird im Handbuch, und so erlebe ich das auch, nur mind. 48 km/h für 10 - 15 minuten angegeben. Für Benziner, länger und höhere Geschwindigkeit; so stehts bei mir im Handbuch.

Eines steht fest:
Zur Erreichung der CO2-Ziele trägt die Regeneration weder beim Diesel noch beim Benziner bei, wenn zusätzliche Fahrten unternommen werden müssen.
Ich bin bis jetzt davon ausgegangen, dass bei herkömmlicher Fahrweise bei einem OPF wegen der höheren Abgastemperaturen eine aktive Regeneration überhaupt nicht erforderlich ist ...

Ich hatte überlegt, hier meine Erfahrungen zur Regeneration des DPF bei meinem Astra ST 2.0 CDTI zu posten, weil sie so überhaupt nicht zu den Empfehlungen in der BDA vom Focus passen. Aber vielleicht ist ja alles so viel moderner und besser und effizienter geworden.
Fest steht, dass bei 10 bis 15 Minuten bei mindestens 48 km/h (in welchem Gang eigentlich?) 8 bis 12 km zurückgelegt werden. Das erscheint mir zu kurz. Aber wer weiß.

Zitat:

@WolfgangN-63 schrieb am 18. Dezember 2018 um 10:34:23 Uhr:


Eines steht fest:
Zur Erreichung der CO2-Ziele trägt die Regeneration weder beim Diesel noch beim Benziner bei, wenn zusätzliche Fahrten unternommen werden müssen.
Ich bin bis jetzt davon ausgegangen, dass bei herkömmlicher Fahrweise bei einem OPF wegen der höheren Abgastemperaturen eine aktive Regeneration überhaupt nicht erforderlich ist ...

Ich hatte überlegt, hier meine Erfahrungen zur Regeneration des DPF bei meinem Astra ST 2.0 CDTI zu posten, weil sie so überhaupt nicht zu den Empfehlungen in der BDA vom Focus passen. Aber vielleicht ist ja alles so viel moderner und besser und effizienter geworden.
Fest steht, dass bei 10 bis 15 Minuten bei mindestens 48 km/h (in welchem Gang eigentlich?) 8 bis 12 km zurückgelegt werden. Das erscheint mir zu kurz. Aber wer weiß.

Muss mal konstant über 1500 U/Min sein, soviel ich weiss. Was ich einfach auch glaube ist, dass man das sowieso nicht so genau festlegen kann. Beispiel: Ich parke immer draussen, nehme den Wagen bei ca. 0 Grad frühmorgens und fahre 20 km. Nach der Hälfte der Strecke ist der überhaupt mal richtig warm. Der OPF, Auspuff usw. waren ja am Anfang auch bei O Grad. Also reicht das nie. Nehme ich den Wagen aber im Sommer, wenn es frühmorgens schon 18 Grad hat, dann ist das Ding im Nu auf Temperatur und somit im Fenster, wo durch die nötige Temperatur im Filter regeneriert wird (beim Benziner), oder wo die Regeneration, falls nötig, laufen kann (Diesel).

Was die Effektivität der Systeme angeht, da haben sie kräftig dran gedreht. Z.B. dass die Filter näher am Motor sind, die Lüftung im Grill regulierbar ist oder dass Teile des Motors höhere Temperaturen vertragen etc. pp. Die Empfehlungen des Handbuchs sollten m.E. den mitteleuropäischen Bedingungen entsprechen.

Die CO2 Bilanz der E-Fahrzeuge ist jedenfalls derzeit nur mittelmäßig, wenn man alles mit einbezieht. Das wird sich hoffentlich wohl in den nächsten Jahren deutlich verbessern. Nach wie vor ist der Diesel eine effektive Lösung im derzeitigen Markt.

Gerade habe ich einen Bericht über den neuen VW gelesen, der 2020 rauskommt, oder Ende 2019. Dort reden sie davon, dass Großteile des Wagens aus Stahl gebaut sind, da man auf Leichtigkeit nicht so viel Rücksicht nehmen muss. Das bedeutet nichts anderes im Umkehrschluss, als dass erneut energiepolitisch relativ uneffektiv gearbeitet wird, also was den Energieverbrauch geht. Nur, dass es hier z.Zt. noch niemanden interessiert, Hauptsache die Laufzeit der Akkus wird verlängert.

Na das hört sich ja mal spannend an mit dem OPF.
Dann bin ich mal auf die weiteren Rückmeldungen gespannt.

Bei unserem Diesel ist die Regeneration nie länger als 6 Minuten gelaufen.
Doof ist nur, dass der Prozess oft kurz vor dem Parken anläuft.
Dann regeneriert der aber auch im Stand recht zügig.

6 Minuten? Das ist ein bisschen arg kurz!
Hast du die live Werte ausgelesen oder wie kommst du auf 6 Minuten?

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