Ab heute wird 1,0l Motor im Focus verbaut
Hallo,
laut Teletext vom Saarländischen Rundfunk, wird ab heute in Saarlouis der 1,0l Motor verbaut.
Nur Preisliste wurde noch nicht aktualisiert zumindest nicht im Netz.
Gruß
Björn
Beste Antwort im Thema
Zitat:
Original geschrieben von Boe_Boe
Is halt immer wieder das gleiche. Auch die anderen Hersteller werden nachziehen. BMW plant auch einen 3 Zylinder.
Planen oder wissen sie nur noch nicht bei welchem Hersteller sie ihn einkaufen?
Das sie ihn selbst bauen wage ich mal zu bezweifeln. Schätze mal der es entweder der Dreier von PSA wird, der aber trotz Ausgleichswellen rappelt, oder vielleicht mal bei Ford vorbeischauen?
Mit den ganzen Turbobenzinern hat Ford wohl den großen Wurf gelandet, zumindest findet man wenig Kritik an den Motoren was bei der wenig fordfreundlichen Presse einer Auszeichnung gleicht.
Sie waren nicht die Ersten mit den kleinen Aufgeladenen, aber wie es aussieht haben sie die Zeit für anständige Entwicklungsarbeit genutzt.
425 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von gfofo
Wir haben einen Ford Cougar 2.0 131 PS(1999) und eine Ford Focus 1.6 ecoboost 150 PS. Der neue hat wesentlich mehr Drehmoment, ist schneller warm und braucht im Alltag 1,5 Liter weniger auf 100 km. Das ist mehr wie ein Schnapsglas!
Das mag in der Stadt stimmen, aber fahr mal mit beiden 150 km/h und schau mal, ob dann die Differenz immer noch so groß ist.
Zitat:
Original geschrieben von XLTRanger
Tja was'n nun? Beispiele anführen, die's dann doch nicht gibt?
Es geht nicht darum, ob es die noch gibt, sondern warum es die nicht mehr gibt. Wenn die Karosse weggammelt, kann doch der Motor nix dafür. 🙄
Also hält ein schwach oder gar nicht aufgeladener Motor genauso lange wie ein stark aufgeladener? Gut, deine Meinung, wenn du dich damit besser fühlst.
Nur noch eine klitzekleine Frage: Warum, glaubst du, halten Formel 1 - Motoren nur eine oder zwei Saisonen? Trotz bestem Material?
Zitat:
Original geschrieben von bbbbbbbbbbbb
Es geht nicht darum, ob es die noch gibt, sondern warum es die nicht mehr gibt. Wenn die Karosse weggammelt, kann doch der Motor nix dafür. 🙄Zitat:
Original geschrieben von XLTRanger
Tja was'n nun? Beispiele anführen, die's dann doch nicht gibt?
Tja, und welchen Sinn macht dann bitteschön ein Motor, der vielleicht theoretisch den Rest des Fahrzeugs signifikant überlebt hätte?
Overdesigned sagt man da in der Fachsprache zu....
Zitat:
Original geschrieben von XLTRanger
Tja, und welchen Sinn macht dann bitteschön ein Motor, der vielleicht theoretisch den Rest des Fahrzeugs signifikant überlebt hätte?
Overdesigned sagt man da in der Fachsprache zu....
Sag mal, willst du nicht verstehen was ich meine oder kannst du nicht?
Die Lebensdauer der Karosse ist doch in diesem Thema egal, scheißegal. Die könnte man so modifizieren, dass sie ewig hält (siehe Audi A8 Alukarosserie).
Es geht um den Motor und ich würde gerne bitte von dir wissen, warum ein Formel 1 - Motor wesentlich (!) kürzer hält. Sollte doch egal sein, wie hoch die Literleistung ist, wenn alles darauf abgestimmt ist. 😛
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Zitat:
Original geschrieben von bbbbbbbbbbbb
Sag mal, willst du nicht verstehen was ich meine oder kannst du nicht?Zitat:
Original geschrieben von XLTRanger
Tja, und welchen Sinn macht dann bitteschön ein Motor, der vielleicht theoretisch den Rest des Fahrzeugs signifikant überlebt hätte?
Overdesigned sagt man da in der Fachsprache zu....Die Lebensdauer der Karosse ist doch egal, scheißegal. Die könnte man so modifizieren, dass sie ewig hält (siehe Audi A8 Alukarosserie) Es geht um den Motor und ich würde gerne wissen, warum ein Formel 1 - Motor wesentlich (!) kürzer hält. Sollte doch egal sein, wie hoch die Literleistung ist, wenn alles darauf abgestimmt ist. 😛
Der F1 hält wesentlich kürzer, weil er nicht länger halten soll, die sparmaßnahmen steigern die Effizienz und einen 18.000rpm Motor der zu 60-70% Vollgas betrieben wird ist sicherlich ein blöder vergleich.
Zitat:
Original geschrieben von bbbbbbbbbbbb
Das mag in der Stadt stimmen, aber fahr mal mit beiden 150 km/h und schau mal, ob dann die Differenz immer noch so groß ist.Zitat:
Original geschrieben von gfofo
Wir haben einen Ford Cougar 2.0 131 PS(1999) und eine Ford Focus 1.6 ecoboost 150 PS. Der neue hat wesentlich mehr Drehmoment, ist schneller warm und braucht im Alltag 1,5 Liter weniger auf 100 km. Das ist mehr wie ein Schnapsglas!
Auf der Autobahn ist bezüglich des Verbrauchs wenig Unterschied, vielleicht 0,5 Liter/100km. Die Motordrehzahl des Ecoboost ist halt viel niedriger (höheres Drehmoment, langer 6. Gang) und das Fahrgeräusch etwas niedriger. Im Alltag spart der Neue die 1,5 Liter / 100 km, die Autobahnstrecken fallen bei uns nicht so ins Gewicht.
Dennoch, wen die Spritersparnis nicht interessiert, wird das Drehmoment aus dem Drehzahlkeller überzeugen. Leistungsmäßig ist unser Cougar 2.0 ne lahme Gurke gegen den 1.6 Ecoboost! Ein Unterschied wie Tag und Nacht, nicht vergleichbar.
Zitat:
Original geschrieben von bbbbbbbbbbbb
Es geht um den Motor und ich würde gerne bitte von dir wissen, warum ein Formel 1 - Motor wesentlich (!) kürzer hält. Sollte doch egal sein, wie hoch die Literleistung ist, wenn alles darauf abgestimmt ist. 😛
Die Literleistung allein ist vollkommen uninteressant. Es geht eher darum, für welche Laufleistung ein Motor ausgelegt ist.
Ein F1 Motor hat bis vor kurzem eine Auslegung für ein Rennen gehabt. Und hat auch nicht länger gehalten. Mit dem neuesten Reglement muß er zwei bis dreimal solange halten. Und siehe da - kann er vergleichsweise problemlos, wenn man ihn entsprechend konstruiert.
Ein PKW Motor ist heute für etwa 240.000km ausgelegt, danach ist ein Fahrzeug schlichtweg wirtschaftlich abgeschrieben. Und für diese Laufleistung sind heute alle Motoren ausgelegt.
Und gerne nochmal - ein Hersteller hat ziemlich genaue Freigabeprozeduren, die jedes Fahrzeug und jeder Motor durchlaufen muß. Und damit stellt er sicher, daß jedes Fahrzeug, das seine Entwicklungsabteilung verläßt, genau diese prognostizierte Lebensdauer auch erreicht. Und diese Prozeduren sind immer exakt dieseben, ein Fiesta mit 60PS Saugbenziner muß die genauso erfüllen wie ein Focus mit 1.0 Ecoboost, oder ein Mondeo mit 240PS Ecoboost oder ein S-Max mit 200PS TDCI oder auch ein Focus RS500. Nicht mehr und nicht weniger.
Zitat:
Original geschrieben von gfofo
Leistungsmäßig ist unser Cougar 2.0 ne lahme Gurke gegen den 1.6 Ecoboost! Ein Unterschied wie Tag und Nacht, nicht vergleichbar.
Und genau das ist der große Unterschied, den manche immer nicht wahrhaben wollen. Dein Cougar ist im Alltag, so wie Du ihn bewegst, eine vergleichsweise lahme Gurke. Und braucht da schon 1.5l mehr.
Am Ende ist aber Leistung gleich Leistung, die knapp 20PS in der Nennleistung machen keinen großen Unterschied aus. Wenn Du es wolltest, könntest Du auch mit dem Cougar vergleichbare Fahrleistungen wie mit dem Ecoboost erreichen. Du müsstest bloß, um vergleichbare Antriebsleistung zu erreichen, Drehmoment durch mehr Drehzahl ersetzen. Dann würdest Du die Gänge permanent über 4000rpm ausdrehen, hättest vergleichbare Fahrleistungen, würdest dann aber gute 3l mehr verbrauchen als mit dem Focus.
Ehrlich gesagt kann ich die Diskussion um die kleinen leistungstarken Motoren nicht verstehen. Wie schon oft geschrieben, hängt die Haltbarkeit nicht von der Grösse des Motors ab, sondern von der Konstruktion. Und wie man ihn behandelt. Natürlich erhöht sich mit steigender Komplexität des Motors die eventuelle Ausfallrate, aber das muss nicht unbedingt eintreten. Bei Autos gibt es die Diskussionen schon seit Jahrzehnten, und die Autos wurden immer zuverlässiger. Wenn ich an mein erstes Auto denke, mit Vergaser und ohne elektrischen "Schnickschnack", ich hatte nur Probleme. Je komplexer und mit mehr Elektronik sie vollgestopft wurden, umso zuverlässiger wurden sie.
Ich hoffe, ich muss mich eines Tages nicht eines besseren belehren lassen und geniesse bis dahin meinen ausgewogenen und durchzugsstarken Ecoboost mit 182PS. Eine Alternative wäre ein gleichstarker V6 Sauger mit 2,8l Hubraum im Focus, der vielleicht auch 240Nm (270Nm) Drehmoment bei 1600U/min bis 5000U/min liefern könnte.
Die Lebensdauer eines Motors wird auch beim ADAC mit 250tkm angesetzt.
Wobei das nur ein Richtwert ist.
Beim Smart hält das Motörchen (Benziner) keine 100tkm durch, weil meißt der
Turbo kaputt geht.
Und die A Klasse von Mercedes hat immense probleme mit den Getriebe und
nebenbei auch noch Rostfras.
Das wird sich beim Fordmotor erst noch zeigen, welche Teile wie lange halten.
Die VW Motoren mit Kette an der Kurbelwelle hält nichtmal solange durch wie
die Riemengetriebene Modelle. Dazu noch der erhöhte Zeitbedarf für das
erneuern.
Auch Opel hat oder hatte solche "Fehlkonsruktionen".
Der Dreizylinder Pumpe Düse hat neben den Riementrieb noch eine Kette für
die Ausgleichswelle und Ölpumpe.
Dieses Bauteil taucht in der Wartung nirgends auf und hält je nach Einsatz
und Wartungsintervalle ca. 250tkm-350tkm aus. Dann ist die Spanneinheit
auf Anschlag und die Kette gelängt. Gerissene Ketten und verschlissene
Zahnräder tauchen jetzt immer öfter auf.
Der sehr frische Motor muß also erstmal in der Praxis seine Haltbarkeit beweisen
und eigentlich sollte man erst kaufen, wenn min. 2-3 Jahre verstrichen sind.
Denn Verbesserungen fliesen immer nach ein paar jahren im laufenden
Herstelungsprozess mit ein.
Zitat:
Original geschrieben von XLTRanger
Ein PKW Motor ist heute für etwa 240.000km ausgelegt, danach ist ein Fahrzeug schlichtweg wirtschaftlich abgeschrieben.
Motoren halten nach Betriebsstunden, nicht nach Kilometern. Ein Stadtfahrer mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 30 km/ braucht da 8000 Stunden, ein schneller Autobahnfahrer mit 120 km/h im Schnitt braucht gerade mal 2000 Stunden. Also ist das schon mal arg verwaschen und unpräzise.
Ich z.B. fahre nur Autobahn. Da will ich einen Motor, der zuverlässig und kultiviert seine Kilometer abspult. Da der Verbrauchsvorteil eines verkleinerten Motors je geringer ist, je höher das Tempo ist, hätte bei mir ein 2.0 R4 Turbo als 3.0 V6 - Ersatz großteils nur Nachteile.
Muss also jeder mal in sich gehen und sich fragen, ob die Sache bei ihm auch Sinn macht.
Zitat:
Original geschrieben von leemee
Und warum haben wir dann einen km Zähler und keinen
Betriebstundenzähler wie an den Gabelstablern😉
Das wüsste ich auch gerne. Sinnvoller zur Verschleißeinschätzung wäre ein Betriebsstundenzähler. Wer des logischen Denkens mächtig ist, wird dem zustimmen.
Zitat:
Original geschrieben von Diabolomk
Eben, Haltbarkeitsprobleme aufgrund Downsizing gibt es eher nicht. Wenn dann gibt es Kritikpunkte auf anderer Ebene.
Mein TSI (125kW) hatte ja alles mögliche defekt. Aber nichts war wirklich auf das Prinzip "Turbobenziner" zurückzuführen sondern auf ein ungesund kostenoptimiertes Design. Kettentriebe, Einspritzventile, Wastegates, Druckdosen, Regelventile oder Lamdasonden kann man mit Sicherheit auch so konstruieren, dass sie nicht innerhalb von 70tkm reihenweise kaputt gehen.
Mit der Belastung durch die Aufladung hat das alles nicht viel zu tun. Es ist eher die Komplexität des Systems und die Vielzahl an zusätzlichen Bauteilen, die unter enormem Kostendruck verbaut werden. Den bisherigen ecoboost nach zu urteilen, hat Ford das offenbar im Griff.
habe hier mal etwas quergelesen und der MK3 scheint ein recht
robuster geselle zu sein. Keine extrem viele Mängel wie bei der
konkurenz.
Der A2 ist mir aber ans Herz gewachsen, leider🙁
so viel dran gemacht, das bindet halt 😁
Das Highlight: die elektrisch betätigte Kühlluftzuführung, wie
bei Ford