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Sreyness - S6 Blog

Audi S6 ... zum schrauben gibt es immer was

02.08.2009 12:25    |    Sreyness    |    Kommentare (2)    |   Stichworte: 2.2, 20V, 4A, A6, Audi S6, C4, Lichtmaschine, Reparatur, Spannunsregler

Hi Leute, so mein letzter Eintrag für Heute.

 

Der Spannungsregler gehört auch ab und zu mal gewechselt ... OK so wie mein alter aussieht ist da seit fats 15 Jahren kein neuer mehr reingekommen.

 

Der Ausbau ist eine ziemliche Fummelei beim S6 Turbo da man nicht so gut dazu kommt wegen der ganzen Schläuche.

 

Aber nun mal zum Ausbau ... achja wiedermal Batterie abklemmen:

1. Den Schlauch vom Leerlaufregleventil abmachen + der zum Motoblock führt.

2. Alle 3 kleinen Schrauben die hinten am Deckel der Lichtmaschinenabdeckung drauf sind lösen.

3. Die 2 Sechskanntschrauben öffnen und die 2 Kabel (1 Dickes und 1 kleines) weggeben.

4. Mit einem geraden Schraubenzieher die 3 Rastnasen nach oben ziehen (aufpassen nicht zu viel sonst können die abbrechen)

5. Nachdem die Nase angehoben ist, mit dem Schraubenzieher vorne am Plastik vorsichtig den Deckel nach hinten drücken. (Dies macht ihr bei allesn 3 Nasen)

6. Jetzt könnt ihr den Deckel abnehmen.

7. Nun seht ihr schon den Spannungsregler ... also einfahc noch die 2 Kreuzschrauben lösen und den Regler rausnehmen.

 

Auf dem Foto ist schön zu erkennen, das die Kohlen nach fast 15 Jahren doch ein wenig aufgebraucht sind im Gegensatz zum neuen Regler.

 

Beim Einbau einfach die Kohlen nach unten drücken und den Regler anschrauben. Der Rest ist wieder vice versa.

 

lg euer Harald


02.08.2009 12:06    |    Sreyness    |    Kommentare (7)    |   Stichworte: 2.2, 20V, 4A, A6, Audi, Audi S6, C4, Reparatur, S6, Zündanlassschalter

Hi Leute,

 

ja heute bin ich wieder fleißig ich weiß :D.

 

Der Zündanlassschalter (tolles Wort) ist auch kein großes Thema zum wechseln.

Ganz wichtig ... wie immer wenn was an der elektronik gewechselt wird: BATTERIE abklemmen!

 

Der Ausbau ist simpel:

1. Lenkrad abbauen (ist nicht nötig aber komfortabler) ... der Ausbau ist schon in einem anderen Blogeintrag enthalten

2. KI ausbauen. (ebenfalls in einem meiner Blogs)

3. Einfach den Stecker am Zündanlassschalter abziehen.

4. Nun mit einem kleinen Elektro-Schraubenzieher den Schutzlack von den Schrauben kratzen.

5. Jetzt beide Schrauben lösen.

6. Den Zündanlassschalter nach hinten rausziehen.

 

So das wars ... wie ihr auf dem Foto seht ist der alte ZAS vorne schon gebrochen gewesen.

 

Der Einbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge und die Schrauben halt wieder mit einem Sicherheitslack versiegeln ... fertig.

 

lg Harald


02.08.2009 10:41    |    Sreyness    |    Kommentare (0)    |   Stichworte: 2.2, 20V, 4A, A6, Audi, Audi S6, C4, Kofferraum, Kofferraumdeckel, Reparatur, S6

Also den Kofferraumdeckel wechseln ist auch keine rießen Sache.

Ich hatte im Kofferraumdeckel des S6 eine große Delle und deshalb habe ich es einfach gegen den Deckel des Audi 100 getauscht (haben beide auch die selbe Farbe).

 

Der einzige Unterschied zwischen den beiden Deckeln ist der Neigungs-Kontaktgeber und der Kabelbaum. Der Deckel des Audi 100 hat keinen Neigungsgeber, aber durch den anderen Anschluss des Kabelbaumes hat er die Funktion das das Licht im Kofferraum sofort angeht, sobald dieser Entriegelt wird. Welches ich eigentlich besser finde als die Lösung mit dem Kontaktgeber.

 

So jetzt kommen wir mal zum Ausbau:

1. Also zuerst mal die Kofferraumverkleidung abbauen.

2. Die 2 Stecker der Verkabelung auf der linken Seite lösen.

3. Jetzt den Schlauch von der ZV-Pumpe abnehmen (entweder bei der Pumpe selber oder bei dem Schlauch beim Gummi-Stopfen am Deckel selber abnehmen.

4. Nun einfach die 2 Schrauben links und rechts am Deckel abschrauben.

5. Deckel abnehmen.

6. Die Verkleidung des Kofferraumdeckels abschrauben und nach unten abziehen.

7. Jetzt einfach alle Sechskantmuttern abschrauben.

8. Das Gestänge von der Verriegelung abnehmen.

9. Die Lichterhalterungen abmachen.

10. Das Schloss rausnehmen.

11. Und nur noch das Leuchtenband rausnehmen. (Kann etwas schwer gehen, da die Dichtung recht gut hält. Am besten mit einem Messer zwischen Kofferraumdeckel + Leuchtband fahren)

 

Der Einbau erfolgt wie meistens in umgekehrter Reihenfolge.


24.03.2009 20:50    |    Sreyness    |    Kommentare (2)    |   Stichworte: 2.2, 20V, 4A, A6, Audi, Audi S6, Gestänge, Motor, Reparatur, S6, Scheibenwischer, Turbo, Wischer, Wischerblätter

Hallo meine Audi-Gemeinde,

 

gestern hat es mich leider erwischt. Das mein Scheibenwischermotor bald mal den Geist aufgeben würde war klar.

Er bewegte sich schon sehr langsam auf und ab => es muss mal Wasser dort eingedrungen sein.

Auf jeden Fall hatten wir gestern einen tollen regnerischen Tag und als ich aus dem Lokal ging um nach Hause zu fahren (waren 70 km), machte es einen Knackser und der Wischer war so wie ihr ihn seht. Ich versuchte in runter zu drücken und schaltete den Wischer wieder ein, der nun nach unter drückte. Also Motorhaube auf und sie da das Haltergestänge ist gebrochen.

Zum Glück habe ich ja meinen alten Schlacht-Audi 100 herumstehen. Also einfach vom Audi 100 ausbauen und in den S6 einbauen.

 

Hier wiedermal eine Ausbauanleitung (der Einbau erfolgt wie meistens in umgekehrter Reihenfolge.)

 

Benötigtes Werkzeug:

1 kleiner Schraubenzieher

1 Schraubendreher

1 M16 Nuss

1 M10 Nuss

1 Inbusschlüssel (Größe weiß ich jetzt leider nicht)

 

Ausbauanleitung:

1. Motorhaube auf.

2. Mit dem kleinen Schraubenzieher die Abdeckkappen (Bild 2 und 3) von den Wischerarmen abnehmen, dazu gibt es eine eigene Kerbe am hinteren Ende des Wischerarmes (Bild 4).

3. Mit der M16 Nuss die Mutter vom Wischerarm abschrauben.

4. Jetzt den Wischerarm so Hochdrücken, das er gerade zu der Wischerarmaufnahme ist. (Bild 5)

5. Nun kann man den Wischerarm ganz einfach abnehmen ohne die Verzahnung der Aufnahme zu beschädigen.

6. Mit dem Inbusschlüssel die 4 Schrauben an der Verkleidung abschrauben (Bild 3).

7. Die Verkleidung läßt sich jetzt schön abnehmen.

8. Jetzt müsst ihr die Verkleidung welche im Motorraum befestigt ist (Bild 6) lösen, dies tut ihr mit den 4 kleinen Metalclips die mit deutlich mit einer Einkerbung gekennzeichnet sind.

9. Mit dem kleinen Schraubenzieher die 4 oder 5 kleinen Halteclips (Bild 7) nach oben ablösen.

10. Die Verkleidung müsste sich jetzt ganz einfach abheben lassen. (Bild 8)

11. Die kleine schwarze Haltevorrichtung (Bild 9) müsst ihr abnehmen. Diese ist nur mit den 2 M10 Schrauben am Halteblech montiert.

12. Ab jetzt braucht ihr nur mehr die M10 Nuss. Mit dieser löst ihr die starre Gestängehalterung (3 Schrauben: 2 Rechts, 1 Links)

1. Es gilt jetzt noch die untere M10 Schraube auf der Blechhalterung zu lösen und nun könnt ihr den Scheibenwischermotor samt Gestänge rausnehmen.

1. Last but not Least: Noch den Stecker zum Motor abziehen und das wars.

 

Im Bild 10 könnt ihr das schön abgebrochene Gestänge erkennen.

 

Der Einbau ist genau so simpel wie der Ausbau.

Wenn Fragen auftauchen sollten, wie immer scheut euch nicht Sie zu stellen.

Hoffe dem einen oder anderen mit dieser kleinen aber hoffentlich feinen Anleitung geholfen zu haben.

 

War mir wie immer eine Freude meine Schraub-Erfahrungen mit euch zu teilen und hoffe ihr lasst mir ein paar Kommentare da.

 

mfg euer Harald

aka Sreyness


15.03.2009 10:11    |    Sreyness    |    Kommentare (7)    |   Stichworte: 2.2, 20V, 4A, A6, Achslenker, Audi, Audi S6, C4, Querlenker, Reparatur, S6

Hallo Leute,

 

so jetzt ist es mal wieder soweit ein weiterer Blogeintrag von mir.

Heute behandle ich das Thema Querlenker vorne, wobei ich mich gleich mal für die schlechte Fotoqualität entschuldigen möchte.

 

Ich habe diese Reperatur mit 2 Wagenheber gemacht, da ha eigentlich der Wagen auf den Rädern stehen sollte.

Somit würde sich ein Aus-/Einbau mit einer Gruber sehr anbieten (wie es auch unser s6v8feund gemacht hat).

 

Ich musste in meinem Fall den neuen Querlenker aus dem Audi 100 ausbauen und in den Audi S6 einbauen, da beide die selbe Teilenummer haben ist das ja kein Problem.

Wichtig beim Einbau gehören alle Schrauben die in irgendeiner Form mit dem Querlenker verbunden sind ausgewechselt! Und nicht vergessen ... besorgt euch neue Hülsen für das Querlenker-Lager. Teilenummer ist 4A0 399 413 A hat beim Freundlichen 13 € gekostet.

 

Der Ausbau:

1. Muss mal wie bei den meisten arbeiten das Rad runter.

2. Jetzt einfach mal alle Schrauben die mit dem Querlenker verbunden sind abschrauben.

- Das ist die große M24 Schraube am Stabilisator (Bild 2)

- die kleine M16 Schraube die an der Halterung angemacht ist (Bild 2) p.s. mit einem 16er oder 17er Schraubenschlüssel dagegenhalten.

- die sehr lange M16 Schraube am Aggregatsträger (Bild 3 bzw. Bild 5)

3. jetzt solltet ihr im Idealfall die Hülse die noch den Querlenker im Aggregatsträger hält mit dem Speziellen Hülsenauszieher Kukko 21/02 und dem dazu passenden Auszieher Kukko 22/1 rausbekommen. (wie gesagt der s6v8freund ist sehr gut ausgestattet ;) ) Flesh-Gear verwendet meistens eine Spitzzange. Naja und ich habe mich an meinen Werkstattmeister gehalten: "Mit einem Rohr oder großen Schraubenzieher einfach rausquan". Kurz um ich hab mit 2 großen Schraubenziehern / der langen Stange meines Schraubkoffers die Hülse herausgearbeitet mit drücken und ziehen.

4. Nachdem die Hülse und somit der Querlenker frei war, musste ich ihn nur noch mit samt den Lagern vom Stabilisator lösen.

5. Jetzt hängt der Querlenker nur mehr mit einer Art Nut in der Halterung.

6. Mit einem Stemmeisen (Bild 8) weitet ihr die Öffnung für die Nut und mit einem Schraubenzieher drückt ihr einfach auf den oberen Teil der Nut um diese somit herauszudrücken.

7. Der Querlenker ist frei!

 

Diese Prozedur hatte ich auch beim S6 wobei bei dem keine Hülse verbaut war!!!!!!

Leute diese Hülse ist nicht nur aus Spaß dort. Also unbedingt wieder einbauen!!!

Jetzt kommt auch nur der Einbau der Querlenker, im Normalfall könnte man jetzt die Lager nach oben raus pressen und die neuen rein pressen.

Brauchte ich bei mir nicht, da die ja brandneu beim Audi 100 waren (2 Monate alt).

 

Der Einbau:

1. Querlenker im Aggregatsträger einsetzen (Bild 3)

2. Den Querlenker mit der langen Schraube + Hülse (die drückt sich beim festschrauben mit ein) anschrauben. Aber nicht ganz fest ziehen.

3. Jetzt habe ich eine alte Stahlfelge montiert und mittels eines Wagenhebers das Federbein nach oben gedrückt. (hierbei müsst ihr aufpassen das ihr das gesamte Federbein wieder in der normalen Position habt, da dieses ja sehr leicht nach links oder rechts sich jetzt bewegen lässt.)

4. Nach anheben des Federbeines die hinteren Lager wieder am Stabilisator anbringen.

5. Jetzt einfach den Querlenker auf den Stabilisator einfädeln und die vorderen Lager dranmachen und mit der 24 Mutter fixieren. (nur soweit andrehen das es mal hält)

So jetzt kommt der Teil der ein wenig Geduld, Geschick und Glück benötigt ;)

6. Wieder den Teil wo die Nut reinkommt mit dem Stemmeisen aufspreizen (Bild 7 & 8)

7. Die Nut so hindrehen das sie schon fast in das Loch reinrutscht

8. Wenn die Position passt, das Federbein langsam absenken.

Jetzt werdet ihr sehen dass die Nut schon richtig liegt aber nicht ganz drinnen ist.

9. Mit beiden Füssen das Federbein nach hinten drücken (eben auf beiden Seiten der Stahlfelge)

Es wird nun einen schönen "Schnalzer" machen aber das heißt eben es hat geklappt, oder die Nut ist daneben gerutscht.

Wenn ihr das Federbein schön ausgerichtet habt, sollte die Nut schön drinnen sein.

10. Das Federbein wieder anheben und die Nut wie am Anfang beim Ausbau leicht nach unten Drücken. Und zwar so lange bis ihr die Schraube durchstecken könnt, da ja die Nut eine Einkerbung dafür hat.

11. Jetzt die M16 Schraube + Mutter befestigen und ganz fest anschrauben.

12. Nun auch noch die M24 Mutter am Stabilisator fest anziehen.

13. Zu guter Letzt auch noch die lange M16 Schraube am Aggregatsträger festziehen.

14. Zum Abschluss die 3 Schrauben noch mit dem richtigen Drehmoment anziehen.

- Die M24 Schraube mit 120Nm und 90 Grad weiterdrehen

- Die lange M16 Schraube mit 110Nm und 90 Grad weiterdrehen

- solltet ihr keinen Drehmomentenschlüssel haben fahrt einfach zum Freundlichen ;)

 

So dass war es mal wieder von mir, ich hoffe euch kann diese Anleitung helfen.

Solltet ihr noch Infos brauchen, schreibt mir einfach eine PN

 

bis zum nächsten mal und danke fürs Lesen

euer Harald


12.02.2009 21:33    |    Sreyness    |    Kommentare (1)    |   Stichworte: 2.2, 20V, 4A, A6, Audi, Audi S6, Bremssattel, C4, Gelenkswelle, Reparatur, S6, Stoßfänger, Turbo

Hi liebe Audi Gemeinde (und auch alle anderen Marken ;) ),

 

muss euch beichten dass ich erst im Nachhinein draufgekommen bin Fotos vom Aus- / Einbau der linken hinteren Gelenkswelle zu machen.

Dafür möchte ich mich gleich mal im Vorfeld entschuldigen.

 

Auf jedenfall gibt es hier wieder eine ich hoffe doch hilfreiche Anleitung für unsere "do it yourself" C4 Spezialisten.

 

Die Ursache: oder wie sich der Verschleiss bemerkbar machte ...

Ich fuhr von Vöcklabruck nach Linz und bemerkte als ich von der Autobahn abfuhr das ich beim langsamer werden mit der Motorkupplung im 3. bzw. 2. Gang ein lautes "Klack"-Geräusch ... beim ersten mal dachte ich mir noch nicht großartig was dabei, nur das Klacken ging nicht weg und trat bei jedem Lastenwechsel wieder hörbar in Aktion. Am schlimmsten klackerte es in einem Kreisverkehr (oder Linkskurve). Bei getretener Kupplung klackte nichts, also eben nur wann der Antrieb mit von der Partie ist. Ich konsultierte wie immer zur Fehlersuche den Werkstättenmeister meines Vertrauens und der meinte sofort das die Gelenkswelle hinüber sei.

 

Tja da dachte ich mir, ach wie gut das ich meinen Audi 100 2,8e Quattro zum Ausschlachten habe. (hat die selbe Gelenkswelle wie der S6 2,2t)

Für alle die es interessiert, die Teilenummer der Gelenkswelle ist: 4A0 501 203 B

 

Anleitung zum Aus-/Einbau:

 

1. bei noch stehendem Auto die Radzierblende abnehmen

2. die Gelenksschraube aufschrauben 24er Nuss (Bild 1 in der Mitte) (die ist mit 190 Nm angezogen also braucht man schön schmackes oder eine gute Verlängerung)

3. Auto mittels Wagenheber (oder Bühne) aufheben und den Reifen abmontieren.

4. Jetzt mit einem 15er und 17er Schraubenschlüssel den Bremssattel aufschrauben (Bild3), mit dem 15 Vorne gegenhalten und mit dem 17er hinten aufschrauben.

5. Bremsattel abnehmen und mit einem Stück draht am Unterboden anmachen, dass der Bremsschlauch nicht unter Zug steht.

6. Bremscheibe abnehmen

7. Federbein an der unteren Halterung aufschrauben und nach hinten rausdrücken(war glaub ich ein 19er Schlüssel)

8. Jetzt noch den Stabi abschrauben (Bild 2 ober dem Bremssattel)

9. 2 der Radmuttern wieder einschrauben und mittels einem Montiereisen gegen Verdrehen sichern (da die Gelenkswelle sich mitdreht)

10. Unter dem Gelenkswellenflansch ist eine Blechabdeckung die mit 2 10er Muttern befestigt ist abschrauben.

 

Jetzt müsst ihr euch ein wenig verrenken um an die Mehrzahnschrauben ran zu kommen ... (Bild 5)

 

11. Die Mehrzahnschrauben ein wenig mit WD40 einsprühen und dann säubern.

12. Die Mehrzahnschrauben mittels einem 9er Mehrzahn aufschrauben.

Sollten die Schrauben wie in meinem Fall so eingerostet sein, dass sich da nichts mehr rührt, einfach mit einer Gripzange oder einer großen Rohrzange "lockern".

13. Jetzt das Radlagergehäuse nehmen und nach vorne wegziehen.

14. Mit einem kleinen Gummihammer die Gelenkswelle aus dem Radlager rausklopfen.

15. Die Gelenkswelle mit ein wenig drücken und ziehen aus dem Radlager ziehen.

 

So jetzt habt ihr es geschafft und die Gelenkswelle ist draußen (Bild 6)

 

Wenn ihr die "neue" Gelenkswelle einbaut wieder in ungekehrter Reihenfolge wie der Ausbau war einbauen.

 

Wichtig: Die Gelenkswellen Flanschschrauben sollen nur mit 40 Nm angezogen werden also nicht zu kräftig anziehen!

Außerdem müsst ihr die große Gelenkswellenschraube mit 190 Nm anziehen!

 

Kleiner Tipp:

Solltet ihr Probleme mit dem Federbeineinbau haben hier ein kleiner Hinweis.

Ich habe das Federbein mit einem Draht ganz nach hinten gespannt (am Querlenker befestigt)

habe dann das Radlager (nachdem Bremse und Stabi wieder drann waren) ganz nach unten gedrückt und mit einem Seitenschneider den Draht durchtrennt.

Somit ist das Federbein (fast) in die richtige Höhe zum verschrauben gekommen. Mit einem Hammer habe ich das Federbein ein wenig nach oben geklopft und siehe da die Löcher passten genau übereinander und ich konnte es wieder festschrauben.

 

So ich hoffe ich konnte euch mit meiner Erklärung helfen.

Falls noch jemand eine genauere Beschreibung braucht, einfach eine PM an mich und ich schicke euch die genaue Audi Anleitung.

 

So jetzt wünsche ich allen die die Gelenkswelle ausbauen müssen viel Spaß, gute Nerven und VIEL ERFOLG!

 

Bis zum nächsten Blog-Eintrag

euer Harald


08.02.2009 19:13    |    Sreyness    |    Kommentare (1)    |   Stichworte: 2.2, 20V, 4A, Audi, C4, Leerlaufregelventil, Reparatur, S6, Turbo

Hallo Leute.

 

So das wird mein erster Blog-Eintrag.

Einige kennen sicher das Problem:

 

Man strartet den Motor in der Früh, fährt ein paar Kilometer (zum Einkaufen) und stellt das Fahrzeug ab.

Kurz darauf steigt man ein und startet ... doch was passiert die Drehzahl geht auf 1000 hoch um dann auf 300 bzw. sich kurz vorm absterben zu fangen.

Bei manchen wird es auch sein das die Drehzahl einfach im Leerlauf abfällt.

 

Da ich sowieso gerade die Insp. 2 bei der Werkstatt meines Vertrauens machen lies, fragte ich im Zuge dessen gleich den Meister was den die Ursache für dieses Verhalten sein könnte. Nach kurzem Test meinte er das Leerlaufregelventil. Im Anhang findet ihr die Anleitung wie man das Ventil messen kann.

Da das Ventil bei Audi neu fast 300 € kostet, habe ich mir um 45 € eines bei einem bekannten Onlineauktionshaus ersteigert.

 

Der Ein- / Ausbau des Ventils ist sehr einfach:

1. Motorhaube auf, und das Leerlaufregelventil ausfindig machen (erstes Bild das silberne Ding im roten Kreis)

2. Hinten beim ventil den Stecker ziehen. (Bild 2 und 3)

3. Die 2 Metall-Manschetten-Schrauben lösen.

4. Jetzt beide Schläuche vom Ventil abziehen.

5. Das Ventil aus der Halterun rausziehen und fertig.

 

Jetzt kann man es natürlich schön reinigen, was bei den meisten auch schon helfen kann.

Sollte aber eine Widerstandsmessung negativ ausfallen so bleibt nur der Austausch des Ventils über.

Für alle die es interessiert, die Teilenummer ist: 034 133 455 B

 

Einbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge wie der Ausbau ^^, beim Schlauchaufziehen auf guten Sitz der Schläuche achten und die Manschetten schön fest ziehen, wir wollen ja keinen Druckabfall haben.

 

Im Bild 4 seht ihr meinen alten Übeltäter ... hoffe einigen damit geholfen zu haben und freue mich schon auf eure Kommentare.

 

lg euer Harald

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