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Fri Sep 10 12:10:11 CEST 2010    |    MOTOR-TALK    |    Kommentare (276)    |   Stichworte: Global Positioning System, GPS, MOTOR-TALK, Navi, Navigation, Navigationsgerät, Umfrage

Wie wichtig ist Dir ein Navigationsgerät?

[bild=1]GPS – 3 Buchstaben, die das Verkehrsleben erleichtern. Bis zum Jahr 2000 war das „Global Positioning System“ ausschließlich der Navigation und Positionsbestimmung des Militärs vorbehalten.

Das neue Jahrtausend machte es dann aber auch zivilen Nutzern zugänglich, die seitdem tagtäglich der Stimme an ihrer Windschutzscheibe vertrauen. Aber hat das kleine Gerät die Straßenkarte wirklich ersetzt? Ist das Fahren ohne Navi überhaupt noch denkbar?

Passend zum Jubiläum wollen wir von Dir wissen, wie sehr Dir der elektronische Helfer ans Herz gewachsen ist.


Sun Sep 19 09:44:58 CEST 2010    |    Spannungsprüfer49307

Also es ist schon sehr Hilfreich, zumindest in Grossstädten. In Barcelona verfahren, in Rom das Hotel gesucht, und wieder aus der Stadt, ohne Probeme hat es uns ans Ziel gebracht. Bei bekannten Strecken, kann es schon x die kürzeste, ( fast schon Feldwege ) benutzen, oder halt die längere. Ich würde es vermissen.

Sun Sep 19 10:23:04 CEST 2010    |    Kurvenräuber49674

Man(n/Frau vieleicht auch) fragt sich schon manchmal wie es ohne ging. Frau wahrscheinlich weniger, da die bekanntermaßen ja weniger Hemmungen hat, nach dem Weg zu fragen.

Mir ist nur aufgefallen, dass ich jahrelang - bis vor 3 Monaten - mit 'nem Straßenatlas von 1988 'rumgefahren bin....und alles hat bestens geklappt.
Heute bin ich schon angesäuert, wenn mein Navi irgend eine Straße nicht kennt, die erst vor 4 Monaten für den Straßenverkehr freigegeben wurde :-o

Sun Sep 19 10:27:29 CEST 2010    |    notting

@Amphibie: Manchmal wird noch das Kartenmaterial vom Vorjahr mit den Festeinbau-Navis verkauft (bzw. in den mobilen Navis ist halt noch das alte Kartenmaterial drin, weil die schon vor längerer Zeit produziert wurden). Dafür gibt's dann z. B. Smartphones, die sich für die Navigation immer das Kartenmaterial online holen (nur mit einer (Tages-)Mobilfunk-Internet-Flatrate zu empfehlen), z. B. Google Maps, welches standardmäßig bei der offiziellen Software der Android-Geräten dabei ist.

notting

Sun Sep 19 10:38:43 CEST 2010    |    Spiralschlauch34500

neue Heimat--unbekanntes Gebiet, ohne Navi praktisch hilflos.
Dann ein Besuch in meiner "alten" Heimatstadt Berlin, angekommen und und?, total hilflos, alte Strassen gibt es nicht mehr, Strassen, die ich kenne (kannte) sind plötzlich Einbahnstrassen oder umbenannt, dem Navi sei DANK, hab alles wieder gefunden.
Das Navi ist ein Segen, denn alle hundert Meter anzuhalten, Karte rumfullen, unmögliches Kartenformat, alles von Gestern, Navi ist heute!

Sun Sep 19 11:31:34 CEST 2010    |    Spiralschlauch36586

Ich hatte ein FALk Navi.
Es war mir bis auf ein paar kleine verzeihbare Fehler über einen Zeitraum von 2 Jahren ein guter Begleiter.
Aber nach Ablauf der Garantie hat dieses Teufels-Ding dann den Geist über Nacht aufgegeben.

Zurzeit besitze ich kei Navi mehr, da ich nicht mehr berufstätig bin und auch ohne gut zurecht komme.

Sun Sep 19 11:48:02 CEST 2010    |    Till Wollheim

Das Navi (ich habe das Navigon MN 6 auf einem PDA v Medion; seit einem Jahr bin ich umgestiegen auf das Navigon 8310 - zusätzlich habe ich nun zum Wandern das Garmin Oregon 400t (Karten sind viel zu teuer) ) ist in fremden Großstädten oder aber auch ländlichen Bereichen, wo man keine Karte für zur Verfügung, hat sehr nützlich.

Schlimm finde ich aber, daß auf den entsprechenden Foren über alle möglichen Oberflächlichkeiten diskutiert wird, z. B. wie die Darstellung verschönert werden kann usw. aber darüber, daß die Navis noch ganz tief in den Kinderschuhen stecken und die Routenführung sehr häufig alles andere als optimal ist weder dort genügend intensiv noch seitens der Hersteller gesprochen wird. Beispiel: ich wurde letztes Wochenende vom Gotthard Richtung Singen durch Zürich anstatt über die Westumfahrung (= folge: St Gallen) geführt oder daß es einen nicht davor warnt, daß in der Schweiz bei Y-Stellen auf der AB nach links nur eine Spur weiterführt - was in der BRD undenkbar wäre bzw. es gibt m. W. gar keine Y. Oft wird - obwohl ein Abzweig kommt - keine Spur angesagt, oder es wird (selten) plötzlich von der Route ein Abschwenker gemacht und man fährt einen Kreis zurück auf die eigentliche Route.

Also da haben die Hersteller noch eine Menge an Hausaufgaben zu machen. Auch die Auktualität der Karten ist noch immer viel zu verzögert. Hier müsste das System Wikipedia viel stringenter eingeführt werden und zudem müssten die Karten einfach mit den Unterlagen der Vermessungsämter abgeglichen werden, denn die haben logischerweise immer ganz aktuelle Daten - wenn z. B. eine neue Straße gebaut wird.

Gruß Till

Sun Sep 19 12:17:14 CEST 2010    |    Multimeter32023

Habe mich für B entschieden da ich meistens im bekannten Gebiet unterwegs bin, doch hin und wieder schalte ich es trotzdem ein um den Kopf für andere Dinge frei zu haben.
Außerdem ersetzt es entlich die vielen Straßenkarten die ich früher immer im Auto liegen hatte, und wie es mal so ist, die eine die man braucht ist gerade nicht zur hand.
Mein Resueme: ein Navi muß nicht teuer sein um eine große stütze zu sein.

Sun Sep 19 12:32:28 CEST 2010    |    Faltenbalg46690

In Ballungsgebieten wie das Ruhrgebiet ist meiner Meinung das Navi eine große, nicht zu ersetzende Hilfe ohne "rumgekurve" ans Ziel zu kommen.
Bei langen Überlandfahrten sind Richtung und Route meist gut ausgewiesen, das endet aber meist an den jeweiligen Stadtgrenzen.
Auch wenn das Navi manchmal "komische" Wegführungen vorschlägt, kommt man schließlich endlich doch am Ziel an.

Sun Sep 19 13:00:01 CEST 2010    |    Druckluftschrauber30893

Hallöchen,

finde auch das dass Navi sehr hilfreich ist, denn wir waschen ja auch nicht mehr im Fluss von Hand, oder ???

Türlich, im alltäglichen Gewohnheitsverkehr auf dem Weg zur Arbeit oder zu bekannten Kunden, no problem.

Aber dann mal irgendwo hin wo mehr als 50 Km entfernt und dann Detailwissen. Nene, da biste ohne Navi aufgeschmissen, fährst Achten um Block und machst Gewinde inn Hals bei Hausnummernsuche.

Ist schon ganz nett son Teil, zumal die ja nun auch einiges mehr können als nur den Weg zu weisen.

Habe den Holländer von TT, der mir, Dank Overlay, sogar die
"tollen Stellen" ansagt und zeigt.

Wer das nach Fahrverbot etc. o.ä. erstmal zu schätzen weiß,
der will nicht mehr ohne !!!!!

wie geschrieben:
Alltäglich geht es ohne rein, weiter weg muss es MIT Navi sein

(schön gereimt was ?!!!))

Sun Sep 19 13:20:57 CEST 2010    |    worti32

Ich habe eins ich nutze es aber ich bin auch in ganz Europa mit meinen "analogen" Navis immer gut angekommen.
Wenn die Amis GPS abschalten dann würde das absolute Chaos herschen denn die meisten können doch gar keine Anlaog Navi mehr benutzen.

Sun Sep 19 13:45:47 CEST 2010    |    notting

@worti32: Deswegen wurde http://de.wikipedia.org/wiki/Galileo_%28Satellitennavigation%29 ins Leben gerufen :-)

notting

Sun Sep 19 14:05:53 CEST 2010    |    Spannungsprüfer37097

Ich bin im Fernverkehr D - I - SLO - A - DK unterwegs mit einem Auto - Wohnwagentransporter der manchmal bis zu 21 mtr. lang ist. Mein Navi befindet sich im Laptop und ist mein ständiger Begleiter, durch die Bildschirmgröße sehe ich alle Straßen und das ist gut so, wenn ich mich mit meinem Matchboxlaster mal verfahre. Einziger Nachteil ist das Alter der Karten, denn die sind manchmal bis zu 2 Jahre alt wenn die dann von Navi-com und Wintows an die Kunden weitergegeben werde. Teilweise fahre ich dann, laut Navi, über freies Feld auf einer Straße die schon 2 bis 3 Jahre alt ist, vor allem in Italien wo dann auch noch die Beschilderung saumäßig ist und da sehe ich auf dem Bildschirm, je nach eingestellter Größe, wann ich wieder auf "feste Strassen" komme. Kurz und bündig ich bin 18 Jahre ohne der Technik immer heimgekommen und seit 5 jahren benutze ich es mit Erfolg und möchte eigentlich nicht mehr darauf verzichten.

Sun Sep 19 16:46:51 CEST 2010    |    Kapt

Da ich mit Kartenlesen kein Problem habe und bei Reisen in mir nicht wirklich bekannte Bereiche das jeweils beste Kartenmaterial ein Muß ist, brauche ich kein Navi.
Insbesondere, nachdem ich in nächster Nachbarschaft erlebt habe, wie sich 40-Tonnen-Lastzüge mit Anhänger auf einem Feldweg durchs Moor festgefahren haben und nur durch Einsatz schwerster Raupen-Fahrzeuge wieder geborgen werden konnten, zweifle ich etwas an der "Allwissenheit" der Navis. Anzumerken ist, daß der Fahrer einem aktuellen Navi für Schwerlastverkehr vertraut hat.
Ich für mein Teil werde kein Navi kaufen, die ja auch laufend "upgedated" werden müssten, sondern die jeweil neuesten Straßenkarten werden genutzt, das ist billiger und sicherer.
Gute Fahrt
Kapt

Sun Sep 19 18:50:01 CEST 2010    |    Turboschlumpf18379

hier in Berlin ist ein Navi schon sehr nützlich, man kann sich ja nicht in jeden Bezirk auskennen, und ausserdem sagt mein Navi auch Strassensperrung an. So weit sie gemeldet sind.

Mon Sep 20 11:55:07 CEST 2010    |    Antriebswelle135078

[x] Das Navi kann auf unbekannten Strecken schon nützlich sein. Aber im Großen und Ganzen versuche ich, mich selbst zurecht zu finden.

Ich hab irgend ein NoName-Navi ohne besondere Zusatzfunktionen zu Hause rumliegen. Habe es schon mehrfach in Betrieb gehabt und hat mir auch bei Straßensperren etc. wieder den richtigen Weg gezeigt, wenn ich dann in eine andere Straße rein musste.

Allerdings benutze ich es nur sehr, sehr selten bis eigentlich gar nicht.

Zum einen fahre ich nicht oft unbekannte Strecken (i.d.R. <50km um den Wohnort), und ansonsten meist lange Strecken über die Autobahn (z.B. Urlaub Nordsee). Aber bei den Strecken habe ich meist einen Ausdruck von Google Maps vorbei.

Ich finde Navis in der städtischen Umgebung recht angenehm. Wenn man aber lange Autobahnstrecken vor sich hat, finde ich einen Ausdruck praktischer. Wobei natürlich beide Varianten ihre Vor- und Nachteile haben (Ausdruck z.B. nutzlos wenn mal eine Strecke gesperrt ist und man einen anderen Weg fahren muss, der nicht unbedingt ausgeschildert ist oder man die Zeichen übersieht).

Mon Sep 20 13:02:46 CEST 2010    |    michael48

Die Geschichte hat eigentlich zwei Seiten.
Zum einen ist das Navi für mich eine ausserordentlich wichtige Hilfe, wenn ich irgend ein Ziel erreichen muss.
Aber auf der anderen Seite vermisse ich die Zeit des Kartenwühlens und des Träumens, wenn es darum geht, irgend eine Vergnügungsreise auszutüfteln und vielleicht noch diesen oder jenen Schlenker mit einzubauen.
Navi-Fahren macht das Genze eben sehr nüchtern.

Mon Sep 20 15:01:45 CEST 2010    |    Trennschleifer37067

Da hast du allerdings auch recht, Michael!

Sofern die Begleitung stimmt, kann es sehr lustig sein, wenn man sich in einer fremden Stadt, am besten noch in einem fremden Land, verfährt und nicht den geringsten Hauch einer Ahnung hat, wo man ist oder in welche Richtung man fährt! 🙂

Mon Sep 20 16:04:03 CEST 2010    |    Spiralschlauch13745

Ich habe das Navi häufig als äußerst nützliches "Hilfsmittel" erlebt, wenn es auch manchmal Unsinn meldet, z.B. Abfahren an einem Autobahnparkplatz. Selbst nach manchmal umständlichen Streckenführungen bin ich doch letztlich am gewünschten Ziel angekommen. Wie bei anderen technischen Hilfsmitteln will aber eben der Einsatz des Navis gelernt und geübt sein. Vor allem darf man bei diesem "Hilfsmittel" nicht auf den Gebrauch des eigenen Verstandes verzichten. In den Grenzen seiner Möglichkeiten möchte ich das Navi als "Hilfsmittel"nicht mehr missen.

Mon Sep 20 21:51:19 CEST 2010    |    Federspanner35763

Das Navi ist heutzutage ein super Begleiter. Aber das Mitdenken sollte er nicht wirklich ersetzen. Der Ersatz von Papierkarten ist wirklich gut, aber bei einer größeren Reiseplanung oder weiträumiger Umfahrung von Staustrecken ist das alte Papier immer noch übersichtlicher. Das Zusammenspiel zwischen den beiden Medien ist eigentlich die richtige Mischung. Das Papier kann die Aktualität nicht bereitstellen und die Elektronik das Zusammenspiel zwischen Mensch und Papier nicht vollständig ersetzten.

MfG - Martin

Tue Sep 21 07:59:51 CEST 2010    |    Spurverbreiterung26947

Navis sind eine klasse Sache. Wenn ich in die Fremde fahre, habe ich meines immer an. Allerdings habe ich auch immer mehrere Straßenkarten dabei, zum Einen für den Fall, dass das Gerät mal kaputtgeht, zum Anderen für den Fall, dass es mir arg unplausibel erscheint wo es mich hinschickt.
Ich habe bereits drei Geräte probiert (TomTom, GoPal und Falk) und alle drei haben mich nicht so überzeugt, dass ich sagen könnte "Hirn aus, Navi an". Um ein paar Münchner Beispiele zu nennen: Da wird am McGraw-Graben vorbeigeschickt, lustig in Richtung Baustelle am Luise-Kiesselbach-Platz gefahren usw. usf.. Und das mit TMC-Pro, allem Schnickschnack und unabhängig von der Streckenwahl. Man muss sie schon selber dazu zwingen, indem man Strecken manuell als gesperrt kennzeichnet oder die Streckenwahl entsprechend legt. Ortsunkundige haben damit jedenfalls noch nichts gewonnen.
Andererseits ist es so, wenn ich unbekannt irgendwohin fahre (was eigentlich fast nur auf Urlaubs-/Freizeitfahrten zutrifft), dann möchte ich in erster Linie das gewünschte Ziel möglichst treffsicher erreichen, ohne lange zu suchen. Da stört mich nicht, dass ich vielleicht 10, 20 km weiter gefahren bin als nötig oder eben mal eine Viertelstunde länger gebraucht habe als mit Ortskenntnis drin wäre. Und da ist man dann mit einem Navi bestens bedient.

Tue Sep 21 12:31:28 CEST 2010    |    indig

In vielen Berufen ist es sinnvoll und erleichternd ein Navi einzusetzen. Allerdings sieht die Wirklichkeit so aus, dass Menschen sich von der Technik bestimmen lassen und immer mehr Orientierung und damit Selbstbestimmung verlieren. Grausam zu beobachten wie sich viele mehr daran halten was das Navi verlangt, als sich an Verkehrsregeln und Schildern zu orientieren....

Tue Sep 21 12:51:14 CEST 2010    |    Antriebswelle16705

Exakt, so ist es leider!
Früher hat die Kirche und die Adlige Oberschicht die Bevölkerung doof gehalten, heute erledigt das RTL, SAT1 und Co. sowie die Technisierung (Auf Wunsch oft auch auf Pump, damit alle Bevölkerungsschichten mitspielen dürfen!) aller noch so unbedeutenden Lebensbereiche.

Tue Sep 21 13:10:09 CEST 2010    |    michael48

Verlust von Selbstbestimmung und Orientierung: Wenn ich Auto fahre, fährt es mich dahin, wo ich es hinlenke. Wenn ich ein Navi programmiere, tut es, was ich ihm sage. Trotzdem fühle ich mich nicht instrumentalisiert oder gegängelt.
Wir haben doch alle Freiheit der Welt, zu tun, was wir wollen! Nachdem mein Navi die ganzen neuen Strassen bei uns noch nicht übernommen hat, fahre ich sowieso, wie ich will. Da stelle ich höchstens noch fest, wieviel Zeitgewinn mir die neue Strasse nun bringt.
Das Einzige, was mich ein wenig stört, ist die gleichmässige, immer freundliche Stimme; da müsste es noch ein Modul geben, das die Dringlichkeit in der Stimme erhöhen kann. Das wäre weniger langweilig.

Es ist eine Frage der Lebenstüchtigkeit, immer das tun zu können, was ich will, nicht ein Maschinchen in meiner Umgebung.

Tue Sep 21 15:22:46 CEST 2010    |    meierchen

Naja ich nutze mein Navi nur auf unbekannten Strecken sowie auch auf längeren Strecken ist dann ziemlich bequem 😉
Das frühere Anhalten auf den Atlas schauen nach Wegen fragen ect bleibt dann einem erspart.

Tue Sep 21 15:31:42 CEST 2010    |    Antriebswelle16705

Man kann sich je nach Suchlaune im Internet kostenlose und kostenpflichtige Stimmen herrunter laden. Von Bruce Willis, über Bulli bis hin zur (wahrscheinlich) Katzenberger gibts da alles mögliche.

@ michael48
Der Trick dabei ist es den Übergang von der Selbstbestimmung zur Fremdbestimmung schleichend und weich zu gestalten. Siehe Google Streetview, ELENA, Kennzeichenabgleich per Videoüberwachung, Payback WLAN-Haushaltsgeräte und der Gläserne Kunde, usw.
Die meisten Dinge werden uns als positive Weiterentwicklung mit postiven Nutzen verkauft. Was grundsätzlich oft stimmt. Nur leider werden diese dann überwiegend negativ (absichtlich und unabsichtlich) genutzt. Die Frage ist also ob dem einzelnen der Nutzen über die Nachteile geht. Was beim Navi in der jetzigen Ausführung mit Ja beantwortet werden kann. Sobald für 3. durch technische Neuerungen die Erstellung von Bewegungsprofilen der Nutzern möglich sind, sage ich klar NEIN! Dies ist übrigens für Geräte die per SIM-Karte online sind um aktuelle Stauinfos zu erhalten schon heute möglich. Wer gern eine Liste der negativen Begleiterscheinungen der genannten Dinge haben möchte kann sich gern melden.

Tue Sep 21 16:19:38 CEST 2010    |    michael48

@Superungi

Klar, so etwas will ich auch nicht. Aber auf einen brauchbaren, möglichst zuverlässigen Wege-Ansager will ich nicht mehr verzichten. Ich könnte mir noch vorstellen, dass mir das Ding auf langen Fahrten vielleicht erzählt, was es in der Umgebung zu sehen gäbe, wenn man dann die Fahrt unterbrechen würde. Vielleicht sogar nach Interessengebieten geordnet. amit meine ich nicht die Liste der Kaufhäuser oder Bankautomaten oder Tankstellen, sondern vielleicht etwas über Land und Leute, über Sehenswürdigkeiten, im Erzählstil. Da Speicher nun wirklich immer weniger kostet, kann das kein ernsthaftes Problem sein.

Also: Apps für's Navi!

Für den Stimmen-Tip vielen Dank. Jetzt werde ich mal suchen.

Tue Sep 21 21:06:15 CEST 2010    |    salihbey

In Fremden Gebieten ist es sehr nützlich ohne Frage. Das Herumsuchen in Landkarten entfällt und ständiges Anhalten und nach dem Weg fragen ist auch seither passé. Ich muss auch ehrlich gestehen, dass ich meine Landkarten eingemottet habe, da die Dinger soweit ausgereift sind.
Bisher bin ich immer an mein Ziel per Navi eingetroffen.
Aber Augen auf und sich nicht nur aufs Navi zu verlassen gehört einfach dazu, da das Gerät durchaus auch einen in die Wüste schicken könnte.

Früher noch mit Landkarte habe ich mir eine Fahrliste mit den Strassennamen erstellt gehabt. Kam irgendeine Umleitung oder Stau, dann wars Gutenacht im Ostend.

Irgendwann habe ich mir ein Falk N Series angeschafft, und vor zwei Jahren dann ein Falk F- Special. Der gute alte N Series ist mir immer treu und hat ne einfache Bedienungsweise. Kann man auch auf nem Motorrad oder Fahrrad installieren, habe ich alle Teile nach und nach beschafft. Die Batterie hat eine Kapazität von mehr als 4 Stunden, und mit einer Zusatzextern Akkupack, noch einmal weitere 4 Stunden. Sogar mehr wenn man reserve Batterien dabei hat.
Falk F Special ist längst nicht mehr so stabil wie das alte, da es immer wieder abgestürzt ist, und daher habe ich es im Handschuhfach als reserve Navigerät eingelagert. Batteriekapazität haben die neuen Dinger eh nicht mehr. Keine anderthalb hält die Batterie durch.

Salihbey.

Wed Sep 22 06:52:25 CEST 2010    |    Duftbaumdeuter134991

Ich benutz mein Handy mit Navi funktion meistens erst dann wenn ich wirklich nicht mehr klar komm mit der beschilderung. 😁 Grad vor kurzem hat sich wieder gezeigt wie Praktisch doch diese funktion ist... 😉 Denn in Mannheim hab ich mich null zurecht gefunden das es halt dort ein haufen straßen gibt in die man nicht rein darf.. bloß wenn dann einem mal der akku den geist aufgibt gute nacht😁

Wed Sep 22 11:55:31 CEST 2010    |    Turboschlumpf51566

Komme gerade aus einem vier Tage Tripp aus Tschechien, früher etwa vor 10 Jahren genügte eine Karte vollkommen, doch die letzten Jahre wurden soviele neue Strasen gebaut daß ich dort
Probleme hatte mich in den Städten zurechtzufinden.
Dieses Jahr mit NAVi war das überhaupt kein Problem, auch die Geschwindigkeitswarnung des Navis hat mir geholfen, ein Vorschlag an die Hersteller der Software, es sollte nach jedem Fahrtbeginn eine Warnung kommen daß in Tschechien auch am Tag nur Fahrten mit Licht erlaubt sind, das vergisst man leicht, wenn man das nicht gewoehnt ist, in Tscheien ist das nicht gerade billig !

Wed Sep 22 23:30:58 CEST 2010    |    Federspanner37361

ich bin ein vielfahrer und komm eigentlich gut zurecht aber finde ein navi schon ganz nützlich auf unbekannten strecken

Thu Sep 23 13:19:08 CEST 2010    |    Trennschleifer135516

Zitat:

Ich finde es übrigens allgemein ein Problem, dass bei uns nirgendwo Himmelsrichtungen angegeben sind.

@Sonntagnachtsfahrer: Da du ein Android-Handy hast empfehle ich dir für diesen Zweck "Google Sky Map". Auch ganz nett wenn Du deiner Liebsten bei bewölktem Himmel die Sterne zeigen willst 😉.

Ansonsten empfinde ich ein Navi als eine der nützlichsten Autozubehöre die jemals auf den Markt kamen. Ich bin zwar fast 30 Jahre auch ohne ausgekommen (kann also noch ganz gut mit Papierkarten umgehen), jedoch ist es als Ortsunkundiger mit Navi erheblich leichter zum Zielort zu finden und sich hauptsächlich auf den Verkehr konzentrieren zu können. Dies habe ich als extreme Erleichterung in unserem kürzlich in Süditalien (Bari) verbrachten Urlaub empfunden: ich konnte mich auf den süditalienischen Kamikaze-Großstadtverkehr (und deren wahnsinnige Rollerfahrer..) konzentrieren und musste keine (aus dem Auto kaum zu entdeckenden) Strassenschilder suchen. Das Navi brachte uns immer zum Ziel, ohne Navi wäre manches entlegene Ausflugsziel erheblich schwerer auffindbar gewesen. Auch der Weg zurück ins Hotel war dadurch sehr leicht, egal woher man kam. Alle Zielfindungen waren exakte Punktlandungen. Besonders erleichternd bei Fahrten in Dunkelheit wo man die Strassen"schilder" gar nicht mehr hätte sehen können...
Im heimischen Hamburg nutze ich das Navi nur zum auffinden in mir nicht so geläufigen Gegenden oder in "vereinbahnstraßten" Ecken bzw. in umliegenden Vorstädten. Für mich ist das Navi zum Teil notwendiges Zubehör was auch noch relativ wenig kostet.
Fahrer die meinen ohne Navi auskommen zu können sollen es tun, ging damals ja auch. Hatte gestern einen vor mir (Euskirchener Kennzeichen) und habe gesehen das ich schleunigst dran vorbeikomme, war eine rollende Strassensperre...

Ciao!

Sat Sep 25 15:02:30 CEST 2010    |    Multimeter12309

Ich selbst habe kein Navi. Ich brauch im Allgemeinen auch keins, aber wenn man sich in fremde Gebiete wagt ist es sicherlich recht nützlich.
Ich finde aber, dass sie momentan immer noch zu teuer sind. Selbst Conrad ist noch recht teuer.
Wenn der Boom mal vorbei und die Geräte preiswerter sind, so um die 50 Oggen, dann kaufe ich mir auch mal eines - eher sicherlich nicht.
Sportage1954

Sat Sep 25 15:16:58 CEST 2010    |    notting

@Spotage1954: Gescheite Handys (z. B. AFAIK alle mit Android und GPS-Empfänger) haben das an Board (funktioniert teilweise aber nur mit Online-Verbindung, was aber für Gelegenheitsnutzer kein Problem ist, wenn man eine (Tages-)Flat hat (z. B. mit jeder dt. Vodafone-SIM für 4EUR/24h ("Websessions", gibt auch größere und kleinere Stückelungen) und im Heimatnetz ist). Natürlich ist dann eine Kfz-Halterung erforderlich.

EDIT: Ich sehe gerade: http://geizhals.at/deutschland/?cat=gps&sort=p -> ab ca. 60EUR inkl. Kfz-Halterung ist durchaus drin. Ist nur die Frage, ob das taugt und das Kartenmaterial einigermaßen aktuell ist.
EDIT2: War das große C jemals billig?

notting

Sat Sep 25 21:24:29 CEST 2010    |    Trennschleifer135516

Einfache Navis kosten heutzutage nicht mehr wie 1-2 Tankfüllungen, tun teilweise einige Jahre ihren Dienst und sind dabei noch nicht mal schlecht. Für Gelegenheitsnutzer eine gute Alternative.
Ich habe auch ein Android GPS-Smartphone (Sony Ericsson Xperia X10), habe es mit diesem in punkto Navigation aber noch nicht versucht (habe dafür ja eigentlich mein Becker-Navi) weil ich für dieses Gerät keine geeignete KFZ-Halterung besitze und mir "zum probieren" auch keine kaufen wollte. Gelegentlich teste ich es aber mal, mit meinem 1GB Monatsvolumen sollte dies kein Problem darstellen. Mittelfristig (wenn das Becker mal "ausser Dienst" geht) wäre die Handy-Navigation vielleicht eine echte Alternative für mich da ich ein Navi im Alltag wirklich selten brauche. In Süditalien hätte mir mein deutsches Datenvolumen aber wenig genützt, da war das schon vorhandene stand-alone Gerät die bessere Wahl.
Gelegentlich sieht man in Deutschland aber schon ein Smartphone an der Frontscheibe kleben.
In Süditalien (Bari) fiel mir auf das in praktisch keinem Wagen ein Navihalterung geschweige denn ein Navi zu sehen war, diese Geräte scheinen dort bisher wenig Verbreitung gefunden zu haben während hier in Deutschland in sehr vielen Fahrzeugen zumindest die Halterung an der Scheibe vorhanden ist (und damit wohl auch das zugehörige Navi). Oder täuscht der Eindruck?

Ciao!

Sun Sep 26 08:55:37 CEST 2010    |    notting

@Gnubbel: "In Süditalien hätte mir mein deutsches Datenvolumen aber wenig genützt, da war das schon vorhandene stand-alone Gerät die bessere Wahl."

In deinem Fall vielleicht, aber das darf man nicht verallgemeinern. Offline-Navi ist Offline-Navi, egal ob das Gerät "nur" Navi ist oder ob es ein Smartphone ist. Z. B. das Desire HD wird mit Offline-Navi (Route 66) kommen.
Und außerdem hättest du ja prinzipiell eine Prepaid-Karte eines der dortigen Anbieter nutzen können.

"In Süditalien (Bari) fiel mir auf das in praktisch keinem Wagen ein Navihalterung geschweige denn ein Navi zu sehen war, diese Geräte scheinen dort bisher wenig Verbreitung gefunden zu haben während hier in Deutschland in sehr vielen Fahrzeugen zumindest die Halterung an der Scheibe vorhanden ist (und damit wohl auch das zugehörige Navi). Oder täuscht der Eindruck?"

Es gibt gewisse Gegenden (AFAIK ist Süditalien eine davon), wo gerne Radios etc. aus den Autos geklaut werden und die Autos mit offenem Handschuhfach rumgestehen, damit der Dieb beschädigungsfrei feststellen kann, ob sich ein Aufbruch wirklich lohnt. Würdest du da ernsthaft an deinem Auto eine Markierung anbringen, die bedeutet "Hier gibt's ein Navi zu klauen!"?
Außerdem brauche ich auch meistens kein Navi, wenn ich in der Heimat unterwegs bin.

notting

Sun Sep 26 13:52:41 CEST 2010    |    Trennschleifer135516

In der (grossen) italienischen Familie meiner Partnerin hat keiner ein Navi für sein Fahrzeug in Besitz und sich auch nie mit dem Gedanken einer Anschaffung eines solchen beschäftigt, deshalb dachte ich das diese Geräte dort auch nicht so verbreitet sind. Selbst in den Elektronik-Läden sind die Navi-Abteilungen im Vergleich zu Deutschland recht klein was die Geräteauswahl betrifft, wir hatten einen Euronics-Markt und einen Media-World Markt (italienische Tochter von Media-Markt) besucht.
Mit einer Prepaidkarte eines örtlichen Anbieters (TIM, Wind etc.) wäre es wohl gegangen jedoch wäre ich dann nicht mehr unter meiner heimischen Handynummer erreichbar gewesen (mit zwei Handys wollte ich im Urlaub nicht rumrennen), und ein Internetanschluss ist für mich im Urlaub auch nicht so wichtig.
Offene Handschuhfächer habe ich bewusst nicht beobachtet, dies sah ich eher bei abgestellten Motorrollern in Bari, bei unserem Leih-Panda wäre es auch nicht nötig gewesen da er nur eine offene Ablage beim Beifahrersitz hatte (weiss jetzt auch warum 😉 ), unsere Navihalterung hatten wir jedoch an der Frontscheibe gelassen und erst bei Abgabe des Fahrzeugs entfernt weil die Stromversorgung des Navi beim einrasten in dessen Halterung hergestellt wird und somit das Navi nicht extra anschlossen werden muss: die Halterung hat den Kabelanschluss von der 12V-Steckdose. Auf diese Weise ist das Navi mit einem einzigen Handgriff betriebsbereit und genauso schnell bei Entnahme wieder ausser Betrieb. Habe jetzt gesehen das neuere Becker-Navis dieses Feature (bei mir eines der Hauptkaufgründe weil ich die Kabelansteckerei bei meinem ehemaligen TomTom-Navi leid war) nicht mehr zu haben scheinen.
Ich bin trotzdem gespannt wo die Navi-Reise in Zukunft hingeht und es zukünftig vielleicht sogar genormte Schnittstellen zur Fahrzeugelektronik (Radsensoren, Lenkeinschlag etc.) und Geräteaufnahmen in den Fahrzeugen geben wird wo man sein individuelles Navi einfach einsetzt und los gehts. Lassen wir uns überraschen.

Ciao!

Sun Sep 26 13:59:16 CEST 2010    |    Reifenfüller50114

Ich habe früher den Weg auswendig gelernt oder einen Routenplan geschrieben.

Heute mit meinem Navi passiert es mir, dass plötzlich das Navi verrückt spielt und ich weiss nicht mehr wo ich bin.

Ich mag die elektronischen Helferlein. Aber ohne geht es auch, wenn da nicht diese Bequemlichkeit wäre..........

Sun Sep 26 14:07:13 CEST 2010    |    notting

@Gnubbel: Anscheinend bleiben Italiener wohl gerne in ihrer Heimat-Region, wo sie sich auskennen :-)
Ich muss aber auch ehrlich sagen, dass in meiner Familie (außer den Selbstständigen) keiner ein Navi hat.
Weißt du es nicht zu schätzen, wenn dich nicht jeder Depp, dem du mal versehentlich deine Handy-Nr. gegeben hast, dich sogar im Urlaub anrufen und dir dabei Kosten verursachen kann (eingehende Gespräche kosten auch Roaming-Gebühren)? Einfach die neue Nr. nur im engsten Familienkreis daheim weitergeben und gut. Aber jeder wie er will.

notting

Sun Sep 26 14:11:20 CEST 2010    |    Manu19

@Tim61: Drum hab ich immer einen Atlas dabei. 🙂

Sun Sep 26 14:16:36 CEST 2010    |    Reifenfüller50114

Pannenspray, Verbandskasten und Atlas, das ist ein Muss. Vielleicht noch meine Frau, die weiss auch immer wie es weiter geht.

Übrigens, bei meinem Navi hab ich die Stimme abgestellt. Ich lass mir doch von einer Frau (ausser der Einen) nicht sagen wo es lang geht.

Deine Antwort auf "Runder Geburtstag: 10 Jahre GPS - Wie wichtig ist Dir ein Navigationsger�t?"