wie teuer wird das autofahren den noch???
wie meine überschrift schon sagt...
nächstes jahr im rahmen der mwst erhöhung und dem steuerbefreiungsende für biodiesel soll der benzinpreis und der dieselpreis satte 0,07€/l teurer werden.
wer soll das denn dann noch bezahlen? ende des jahres wird sich der benzininpreis bei 1,409€ eingependelt haben.
hier noch ein beispiel für die drastisch gestiegenen kosten.
ich musste schon 1 auto abgeben weil es zu teuer wurde. sind von 2 diesel auf einen benziner umgestiegen, ende des jahres wird er auf gas umgerüstet. mal sehen was sich die herren politiker noch einfallen lassen um uns gänzlich auszunehmen.
was macht ihr denn um die kosten so gering wie möglich zu halten?
klick man sollte es denn franzosen nachmachen und streiken was das zeug hält. es ist eine unverschämtheit den autofahrer doppelt und dreifach zu schröpfen.
64 Antworten
Der Benzinpreis wird sich gegen Ende des Jahres nicht nur bei 1,409 € eingependelt haben, sondern vermutlich noch weit darüber. Ich tippe eher auf etwa 1,609 € zum Anfang 2007. Sollte es zu weiteren militärischen Auseinandersetzungen im nahen Osten oder größeren terroristischen Anschlägen kommen wahrscheinlich noch mehr. Dann könnte ich mir sicherlich auch 1,709 € bis 1,809 € durchaus vorstellen.
Die exorbitant gestiegenen Preise für Kraftstoff, Öl, und Gas sind meines Erachtens auch ausschlaggebender Grund für unsere lahmende Wirtschaft. Alle anderen Preise sind in den vergangenen Jahren relativ moderat gestiegen bzw. haben sich nach überzogenen Preiserhöhungen bei der Euroeinführung nun wieder auf einen normalen Preisniveau eingependelt. Nur die Energiekosten allgemein sowie Kosten für Versorgung und Entsorgung sind in den vergangenen Jahren so dramatisch gestiegen, dass sie den Normalverdiener "erdrücken". Den Mehraufwand für Kraftstoff und erhöhten Mietnebenkosten (insbesondere durch Heizkosten) kann niemand mehr durch Einsparungen an anderer Stelle auffangen. Dieser Mehraufwand fehlt dann für Konsumzwecke und führt zu mehr oder weniger gzwungenem Konsumverzicht weil das Geld einfach fehlt. Und ohne eben diesen Konsum wird die vielgerühmte Binnenkonjunktur niemals anziehen! Und solange unsere Volksvertreter in Berlin dies nicht realisieren und rendlich rigoros intervenieren, wird es mit unserer Wirtschaft weiter bergab gehen - mit jeder Erhöhung der Kraftstoff- und Energiepreise sogar ein bisschen schneller!!!!
Viele Grüße,
Gwendac
wenn man bedenkt das der löwenanteil des jeweiligen preises die steuern auf das jewilige produkt sind.
wieso führt man nicht eine flexible steuer ein, je teurer das produkt desto niedriger die steuern darauf und umgekehrt
Zitat:
Original geschrieben von herr b
wenn man bedenkt das der löwenanteil des jeweiligen preises die steuern auf das jewilige produkt sind.
wieso führt man nicht eine flexible steuer ein, je teurer das produkt desto niedriger die steuern darauf und umgekehrt
Super-Idee 😉 Umverteilung des Geldes von unten nach oben ? Die "Armen" finanzieren den "Reichen" die Luxusartikel ? Kann ja wohl nicht dein ernst sein ...
Zitat:
Original geschrieben von herr b
wenn man bedenkt das der löwenanteil des jeweiligen preises die steuern auf das jewilige produkt sind.
wieso führt man nicht eine flexible steuer ein, je teurer das produkt desto niedriger die steuern darauf und umgekehrt
Du meinst, die Ölkonzerne können mal schnell 50 Cent auf den Sprit draufschlagen, da dann ja nach dem flexiblen System die Steuerlast um 50 Cent sinkt und somit der Preis gleich bleibt an der Tanke??
Nur mit dem Unterschied, das die Ölkonzerne dann die 100 Milliarden Euro GEWINN (nicht Umsatz) Zone erreichen und der Staat quasi bankrott ist (was aber praktisch ja nicht geht)
Glaube die Idee taugt nichts 😁
Der Staat braucht die Mineralölsteuer wie der verdurstende das Wasser.
Davon werden halt Renten und die ganzen Sozialschmarotzer finanziert (gegen die ,die es wirklich brauchen sage ich nichts)
Aber man sollte nicht vergessen,das die Mineralölsteuer sich seit 6 jahren wohl nur um max 10% geändert hat,die Mineralölpreise alleine wohl um 250%.
Wie oben schon erwähnt, die Mineralölfirmen machen GEWINNE,die unglaublich sind zur Zeit.
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Eine kurze Abhandlung ;-)
Problemstellung:
Das Problem ist doch die flexible Besteuerung!
Methodik:
Je teurer das Produkt um so höher sind auch noch die Abgaben. Da die MwSt schließlich prozentual aufgeschlagen wird.
Ergebnis:
Der Staat hat kein Geld, und sparen konnte er auch noch nie. Also werden die Einnahmen erhöht. Es ist immer das gleiche Spiel.
Diskussion:
Ich kann daran nichts ändern, ist mir scheiß egal. Irgendwann kommt eine Revolution oder Krieg. Viele verlieren alles und man beginnt mit der Expansion von Neuem. Das ist der Lauf der Geschichte und der wird sich jetzt auch zum x-ten Mal wiederholen. Ist doch toll das es uns noch so gut geht ;-)
Zusammenfassung:
Genießt das Leben und gebt Euer Geld aus, solange es dafür noch etwas zu kaufen gibt 😁
Literaturangabe:
xvision, Aus den Fingern gesogen, 2006; Ring- bis Mittelfinger
Danksagung:
Ich danke mir für diese autochtone Erleuchtung.
Lebenslauf:
seit 2004 Mitglied bei motor-talk
da müsste natürlich jemad aufsicht drüber führen.
es kann aber auch nicht sein das sich ein politiker hinsetzt auf die mineralöl industrie schimpft und selber vergisst das der löwenanteil bei den energiekosten die steuern sind!!!
was macht ihr denn so damit ihr die kosten in grenzen haltet?
Zitat:
Original geschrieben von Trollfan
Nur mit dem Unterschied, das die Ölkonzerne dann die 100 Milliarden Euro GEWINN (nicht Umsatz) Zone erreichen und der Staat quasi bankrott ist (was aber praktisch ja nicht geht)
So ist es. Nur die Ölkonzerne haben jetzt schon Rekord-Gewinne, die Preitreiberer kommt nur von den Spekulationen an den Börsen.
Mir ist das egal, ich tanke LPG. 😁
Ein Auto für 20000 Euro kaufen und sich beschweren, dass Auto Fahren teuer ist... 🙄
Also ich erinnere mich, wie heute vor etwa einem Jahr auch rumgepredigt wurde, dass der Spritpreis am Ende des Jahres bei 1,80 Euro wär. Und? Neujahr konnte man für ca. 1,25 Euro pro Liter Super tanken (trotz den ganzen Hurricanes und der Nahost-Krise(n)). Aber was auf der Titelseite der Bild am Sonntag steht, muss man ja erstmal im Forum loswerden. Nun gut.
Ach ja, und der Fiskus ist natürlich Schuld an diesem Dilemma. Der will ja auch nur euer Geld, mehr nicht und nix anderes. Der ist quasi dafür da, euch das Geld aus der Tasche zu ziehen. Stand auch in der BamS, schätz ich.
Und dann gibts solche Leute, die beschweren sich über das kartellartige Verhalten der Ölmultis und tanken V-Power. Auch nicht schlecht. "Aber die haben in der Werbung gesagt, das bringt bis zu 10% mehr Leistung". Naja, was tut der Teutsche nicht alles für sein Automobil. V-Power wär ja auch billiger, wenn die vielen Steuern nicht wären...
@hafa Du willst uns damit sagen wir sind selbst daran Schuld, dass ist doch nur ein Spass von dir? Ich brauche das Auto um auf Arbeit zu kommen, es ist für mich ein Nutzgegenstand. So wie mir geht es vielen und die stetig steigenden Kosten sind kaum mehr zu ertragen. Es geht zu vielen noch zu gut aber es werden weniger, es ist nur eine Frage der Zeit bis sich massiver Widerstand regt.
Meine Meinung
Ich brauch das Auto auch, um zur Arbeit zu kommen. Es gibt aber auch günstigere Autos, als nen Golf V.
Auf den Widerstand bin ich übrigens gespannt. Willst du dich an ne Ölraffinerie ketten oder das planst du Anschläge auf das Finanzministerium oder wie soll ich mir das vorstellen? Der einzige Widerstand, den ich kenne, ist, einfach nicht mehr bei Shell, Aral, total und Esso zu tanken.
Zitat:
Original geschrieben von hafa
Ich brauch das Auto auch, um zur Arbeit zu kommen. Es gibt aber auch günstigere Autos, als nen Golf V.
man kann sich ja was "altes" zulegen um zur belohnung dann wieder bestrafft zu werden mit höheren steuern, da die "alten" laut unseren politikern alles stinker sind.
ich fahr im moment roller, damit komm ich wunderbar zur arbeit und preiswert ist es auch.
allerdings ist meine frau aufs auto angewiesen da morgens um 5uhr kein bus oder ähnliches richtung ihrer arbeitsstätte fährt.
Es ist doch egal was für ein Auto man fährt, die Kraftstoffkosten sind hier das Thema. Wie der Widerstand aussieht kann ich auch nicht sagen. Wenn ich das Auto nicht mehr finanzieren kann, komme ich mit mehr auf Arbeit und kann mein Lebensunterhalt nicht mehr verdienen. Damit ist dem Staat auch nicht geholfen.
Re: wie teuer wird das autofahren den noch???
Zitat:
Original geschrieben von herr b
wer soll das denn dann noch bezahlen?
Wir alle halt. Sonderlich zurück gehen wird der Gesamtverbrauch dadurch nicht.
Zitat:
was macht ihr denn um die kosten so gering wie möglich zu halten?
Viel fahren. Je mehr ich fahre, um so billiger kommt mich mein Diesel 😉.
Zitat:
man sollte es denn franzosen nachmachen und streiken was das zeug hält.
Dürfen wir nicht. Ein Generalstreik ist in Deutschland verboten. Ich war schon ganz verdutzt, daß sich Oskar Lafontaine über dieses Thema dieses Wochenende auf den Parteitagen der Linken ausgelassen hat. Er würde ja gerne ein Recht auf einen Generalstreik in Deutschland einführen. Aber das ist sicher viel zu sozialistisch für das deutsche Volk. Die lassen sich lieber weiter vormachen, daß sie mehr Steuern und weniger Renten zu akzeptieren haben 😁.
Zum Glück brauch ich den Wagen nicht beruflich.
Der Förderpreis eines Barrels liegt bei 5 Dollar. An den restlichen 65 Dollar sind doch nur die Spekulanten und der Staat mit seiner raffgier schuld. Warum soll man sich darüber nicht aufregen dürfen. Es gibt Leute (wie mich) die hart für ihr Geld arbeiten müssen. Da haben 70€ für eine Tankfüllung einen ganz anderen Stellenwert.
Wenn man sich mal vor Augen hält, 2,60 Mark! für einen Liter Sprit, da bekomm ich schon eine Flasche Wein für.