Was habt Ihr heute alles gutes für Euren Golf 4 getan?

VW Golf 4 (1J)

Hallo liebe Golfer,

 

ich hoffe, hier einen länger lebenden Thread ins Leben rufen zu können, den ich so ähnlich in einem anderen Forum kenne. Damit dieser aber von der Forenleitung nicht gleich gesperrt wird, bitte die Beiträge auf den Golf 4 zu begrenzen und kein Blödsinn schreiben, sonst sind wir einen wie ich finde schönen Thread gleich wieder los.

 

Um was soll es hier gehen? Ich will einfach mal hören (äh lesen natürlich), wer wann was für seinen Golf 4 tut. Gerne würde ich auch Links hier sehen, wenn jemand z. B. eine Reparatur macht, die woanders schon mal beschrieben wurde, dass er dann darauf verweist, damit nicht bei jeder nicht für jeden bekannten Arbeit die Diskussion losbricht: wie hast Du das denn gemacht.

 

Na dann fange gleich mal mit ein paar Kleinigkeiten an, die ich in den letzten Tagen für unseren 16 Jahre alten Golf 4 getan habe:

Winterreifen aufgezogen, Frostschutz aufgefüllt, Winterfest gemacht, Zündkerzen gewechselt,
Rostschutzöl (Owatrol Öl) gepinselt.

LG Holger

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Die Bilder sagen glaube ich genug, oder?... 😠🙄

Dämmung
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Hier ein Foto von den alten Teilen! Die Scheiben sehen schon einwenig mitgenommen aus aber die Beläge hatten noch einiges an Substanz wobei an einer Seite ein Belag deutlich stärker abgenutzt wurde als der andere ... Warum auch immer!

20220704

Zitat:

@MM.MM schrieb am 4. Juli 2022 um 19:17:17 Uhr:


Hier ein Foto von den alten Teilen! Die Scheiben sehen schon einwenig mitgenommen aus aber die Beläge hatten noch einiges an Substanz wobei an einer Seite ein Belag deutlich stärker abgenutzt wurde als der andere ... Warum auch immer!

Hattest du ein vibrierendes Lenkrad beim bremsen ?

Zitat:

@MM.MM schrieb am 4. Juli 2022 um 19:17:17 Uhr:


an einer Seite ein Belag deutlich stärker abgenutzt wurde als der andere ... Warum auch immer!

die Beläge auf der Seite gegenüber dem Bremszylinder sind immer stärker abgenutzt, weil die den Sattel weg/freidrücken müssen

Zitat:

@Passat-Schrau-Baer schrieb am 4. Juli 2022 um 14:53:16 Uhr:


Nein, das ist kein Problem, dass der Kolben ganz rein gedrückt wird. Dass dabei Bremsflüssigkeit am Behälter ausgetreten ist, wäre allerdings hier sehr wahrscheinlich. Dass das Pedal erstmal weich ist ist logisch, weil der Bremskolben erst bis zum Belag ausfahren muss. Sobald er anliegt, sollte nichts mehr weich sein.
Ich würde
1. Bremsflüssigkeit auffüllen zwischen min und max (auf max nur bei neuen Belägen)
2. Dichtigkeitsprüfung: Bremspedal mittelfest treten und getreten halten. Dabei darf der Druck nicht nachlassen, das Pedal also nicht nachgeben.
3. Sichtprüfung, ob bei 2. irgendwo Bremsflüssigkeit ausgetreten ist
4. Probefahrt

Der Druck darf auch nicht nachlassen, bzw das Pedal nachgeben, wenn man bei laufendem Motor mit voller Kraft auf dem Bremspedal steht:

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Bei meinem dicken hab ich nun beide Schweller und einige Achsteile mit Brunox epoxy versiegelt.
Die Schweller in Wagenfarbe Lackiert und den Rest mit U-Schutz weiter behandelt.

Außerdem kam der rechte Kotflügel neu, dessen Passgenauigkeit mich so sehr überzeugt hat das ich nun auch den linken auch Nochmal austausche.
Links war ein VanWezel verbaut, der hat überhaupt nicht gepasst.
Der neue rechte ist von irgendeinem Polnischen Hersteller, der passt wie ein Originalteil.

Jetzt ist nur noch die Heckklappe dran, dann ist der Rost endlich vorerst weg…

Asset.HEIC.jpg
Asset.JPG

Zitat:

@MM.MM schrieb am 4. Juli 2022 um 19:17:17 Uhr:


Hier ein Foto von den alten Teilen! Die Scheiben sehen schon einwenig mitgenommen aus aber die Beläge hatten noch einiges an Substanz wobei an einer Seite ein Belag deutlich stärker abgenutzt wurde als der andere ... Warum auch immer!

Hallo,

das Bild zeigt eine normal benutzte Bremse. Sollte das Tragbild der Bremsscheiben auf der nicht fotografierten Seite ähnlichen Zustand haben wie auf dem Bild, so war die Bremsanlage bezüglich ihres Verschleißzustandes und Zustandes noch nicht austauschwürdig: Bestimmt wären (je nach Fahrweise und Einsatzzweck) - also normaler Fahrweise ohne Anhängerbetrieb und/oder Fahrens im Gebirge - noch ca. 10000km möglich gewesen.
Einen etwas stärker abgenutzten Bremsbelag sollte man nicht mit "Warum auch immer!" abtun.
Man sollte nach dessen Ursache forschen. Oft ist es nur ein festsitzender Bremsbelag oder ein "unterfettetes" Schiebestück, was schwergängig ist - also alles Dinge, die einfachst reparabel sind.
Es kann aber beispielsweise auch eine Staubmanschette für den Kolben des Bremssattels defekt sein und auf dem Kolben hat sich schon Korrosion gebildet, so daß dieser bei Rücknahme der Bremsbetätigung nicht ausreichend einfahrt und somit ein Bremsbelag immer ein wenig mehr anliegt als er soll und somit stärker verschleißt.
Ich schreibe dies, weil es doof wäre, wenn der beispielhaft genannte Mangel vorhanden ist und nicht beseitigt wird: Sowas repariert sich von selbst - Nein: es wird schlimmer! Mit Pech ist bei der "neuen Bremse" nach 10000km wieder der gleiche Bremsbelag wesentlicher stärker abgenutzt und vielleicht noch die Bremsscheibe aufgrund dauerhafter Überhitzung nicht mehr nutzbar.
Ich halte es folgendermaßen: Hege ich einen Anfangsverdacht der Funktion der Bremssättel, so erneuere ich sie im Rahmen des Verbaus von neuen Bremsscheibe und Belägen und erneure dann auch gleich die Bremsschläuche.
Anfangsverdacht ist bei mir:
- lange Standzeit des Fahrzeugs,
- äusserlich verrottetes Aussehen
- defekte Staubmanschette
- nur etwas schweres zurückdrücken des Kolbens.
Glücklicherweise sind für den Golf 4 solche Teile noch kurzfristig verfügbar und das zu einem zweistelligem Preis.

Gruss.

Zitat:

@rubberduck0_1 schrieb am 4. Juli 2022 um 20:01:50 Uhr:


Der Druck darf auch nicht nachlassen, bzw das Pedal nachgeben, wenn man bei laufendem Motor mit voller Kraft auf dem Bremspedal steht:

Ich kenn ja die Beinkraft des TE nicht und muss ja nicht sein, dass er einen beim Wort nimmt und der Hauptbremszylinder platzt o.ä. Ist ja nicht grad ein Neuwagen 😉

Zitat:

@Passat-Schrau-Baer schrieb am 4. Juli 2022 um 21:02:42 Uhr:



Zitat:

@rubberduck0_1 schrieb am 4. Juli 2022 um 20:01:50 Uhr:


Der Druck darf auch nicht nachlassen, bzw das Pedal nachgeben, wenn man bei laufendem Motor mit voller Kraft auf dem Bremspedal steht:

Ich kenn ja die Beinkraft des TE nicht und muss ja nicht sein, dass er einen beim Wort nimmt und der Hauptbremszylinder platzt o.ä. Ist ja nicht grad ein Neuwagen 😉

Besser er "platzt" dir dabei, als beim ernsten Versuch einer Vollbremsung auf der Autobahn 😉

Zitat:

@325iii schrieb am 4. Juli 2022 um 19:19:47 Uhr:



Zitat:

@MM.MM schrieb am 4. Juli 2022 um 19:17:17 Uhr:


Hier ein Foto von den alten Teilen! Die Scheiben sehen schon einwenig mitgenommen aus aber die Beläge hatten noch einiges an Substanz wobei an einer Seite ein Belag deutlich stärker abgenutzt wurde als der andere ... Warum auch immer!

Hattest du ein vibrierendes Lenkrad beim bremsen ?

Hallo ja das hatte ich wobei ich weiss nicht mehr ob es jetzt ganz weg ist! Ich glaube die Rechte Scheibe hatte unwucht weil beim Bremsen auf der Autobahn das Lenkrad flatterte und beim Bremsen aus 30kmh kam so ein ruckeln des gesamten Autos. Wenn ich den rechten Reifen bei aufgebocktem Auto durchgedreht habe dann schleifte die Bremse immer an einer Stelle also es war definitiv ne Art Welle in der Scheibe!

Woher erkennst du das am Bild oder hast du meinen anderen Thread gelesen!

Lg

Zitat:

@Foxhunter schrieb am 4. Juli 2022 um 21:59:36 Uhr:



Zitat:

@Passat-Schrau-Baer schrieb am 4. Juli 2022 um 21:02:42 Uhr:


Ich kenn ja die Beinkraft des TE nicht und muss ja nicht sein, dass er einen beim Wort nimmt und der Hauptbremszylinder platzt o.ä. Ist ja nicht grad ein Neuwagen 😉

Besser er "platzt" dir dabei, als beim ernsten Versuch einer Vollbremsung auf der Autobahn 😉

Ja ihr Oberlehrer. Ich seh das pragmatisch. Was der te macht entscheidet er selbst.
Btw: Auch im Leitfaden ist von einem bestimmten Bremsdruck die Rede, nicht vom maximal menschlich möglichen😉

Ich muss zugeben die bremsen sind vor ewiger Zeit eingebaut worden! Ich kann mich gar nicht mehr erinnern wann genau das war! Gut möglich dass die schon seit 100.000 km oder 10 Jahre verbaut waren! Bei 75 ps muss man selten bremsen! Vom Gas gehen reicht vollkommen! Das Auto hat TÜV bis Ende September 2023 und ich habe überlegt die alten Bremsen zu fahren bis Ende TÜV jedoch sind die 80 Euro auch nicht die Welt für die neuen und das flattern beim Bremsen hat mich schon massiv gestört wobei ich erst testen muss ob die neuen das auch machen! Aber einmal bremsen vorne komplett neu selbst machen ist auch ne Erfahrung wert! Bisher habe ich das nur hinten gemacht weil eingelaufen eingerostet etc

@MM.MM
blind geraten.
Ist ja nichts neues beim g4

Wenn’s flattern nicht weg ist, reifen/spur checken lassen

Ein wenig habe ich jetzt gedacht, dazu was sagen zu wollen!
Ich hoffe, daß dieses "Offtopic" mir nicht negativ gewertet wird!

Um zum Thema zurückzukommen: Am Wochenende habe ich es endlich geschafft, die gebrauchte Heckklappe einzubauen. Da ich den Heckklappenkabelbaum nutzen wollte, war dessen Einbau doch etwas umfangreicher.
Es mussten die Verkleidungen der C-Säulen entfernt werden und noch andere Dinge, wo man keine Fehler machen darf.
Ich denke dieses Alles halbwegs schadensfrei hinbekommen zu haben.

Neben dessen Bilder muß sich keiner die weiteren Bilder anschauen!

Es finden sich neben erneuerten Bremsscheiben mit Belägen neue Bremsstaubbleche, neue Bremssättel mit neuen Bremsschläuchen und hinten natürlich auch neue Handbremsseile mit neuen "Rohren".

Hat man so oder so ähnlich jeglichen Inspektions- und Reparaturstau beseitigt, muß man nur noch das Auto ein wenig putzen und erhält ein mit Patina behaftetes, technisch einwandfreies Fahrzeug, was aber auch optisch aussen und innen überzeugen kann.

Dscn3967
Dscn3968
Dscn3969
+9

Zitat:

@Passat-Schrau-Baer schrieb am 4. Juli 2022 um 22:18:59 Uhr:



Zitat:

@Foxhunter schrieb am 4. Juli 2022 um 21:59:36 Uhr:


Besser er "platzt" dir dabei, als beim ernsten Versuch einer Vollbremsung auf der Autobahn 😉

Ja ihr Oberlehrer. Ich seh das pragmatisch. Was der te macht entscheidet er selbst.
Btw: Auch im Leitfaden ist von einem bestimmten Bremsdruck die Rede, nicht vom maximal menschlich möglichen😉

Hat nichts mit Oberlehrer zu tun. Was ist denn der bestimmte Bremsdruck? Wenn er bestimmt ist, muss es einen Wert geben. Für den maximal menschlich möglichen müsstest du einen großen Versuch anstellen 😉 Wenns drauf ankommt und mit Adrenalin, kannst du schon enorme Kräfte aufbringen - und wenn das Ding bei einer Trockenübung schon kaputt geht, dann hält es bei einer Gefahrenbremsung erst Recht nicht 😉

Zitat:

@325iii schrieb am 4. Juli 2022 um 22:38:07 Uhr:


@MM.MM
blind geraten.
Ist ja nichts neues beim g4

Wenn’s flattern nicht weg ist, reifen/spur checken lassen

Spur wurde erst vor einem Jahr professionell eingestellt und die Reifen gewuchtet usw... das Problem war, durch das flattern des lenkrades beim Bremsen ging es extrem auf die spurstangenköpfe sodass der rechte bereits nach 9 Monaten Spiel hatte und ausgetauscht werden musste! Leichtes bremsen oder starkes bremsen verursachte kein flattern... erst so ab 100kmh und mittelfestes bremsen!

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