VW-Erlebnis der besonderen Art
In diesem Jahr hatte ich ein VW-Erlebnis der besonderen Art. Gerne würde ich erfahren, ob es andere VW-Besitzer gibt, denen es ähnlich erging. Geschildert ist der gesamte Vorgang unter www.vw-erlebnis.de.tl
Insbesondere geht es mir hierbei um die Nichterfüllung von Gewährleistungsansprüchen nach dem Einbau von Neuteilen (natürlich VW-Originalteile).
Beste Antwort im Thema
Zitat:
Original geschrieben von pierreonline
Wenn dann müsste der Hersteller der Zündkerze zahlen, denn der muss eine Garantie von 24 Monaten gewährleisten. Es könnte aber auch ein Montagefehler sein, CSI lässt grüssen.VW unterstellt dir das du falsch getankt hast, jetzt müsstest du also das Gegenteil beweisen. Ich denke mit deinem Rechtsschutzanwalt wirst du wohl wenig Erfolg haben, gegen VW. Sei froh über die 80 Prozent.
ja, die zündkerze müsste er zahlen. mehr nicht.
produkthaftung ist in deutschland nicht so heftig ausgelegt wie in den USA und zudem müsste der eindeutige nachweis erbracht werden, dass die kerze wirklich den schaden verursacht hat. sie könnte auch im rahmen des defekts mit kaputt gegangen sein...
ich verstehe ehrlich gesagt, auch wenn ich jetzt gesteinigt werde, den aufstand nicht.
normalerweise müsste man ne positive homepage machen!
VW gibt, ohne anerkennung einer rechtspflicht, 80% (!) kulanz auf einen schaden an einem 4 jahre alten auto, welches bereits 2,5 mal um die welt gefahren ist.
ich habe die homepage des TE jetzt dreimal gelesen....irgendwie erschließt sich mir das "disaster" nicht.
die autohersteller können bei einem produkt, welches aus zigtausend teilen, teils von zulieferern, besteht und von zigtausend werkstätten (menschen!) gewartet wird ja nicht immer alles schuld sein und EWIG für alle kosten aufkommen.
1600euro hätte die reparatur gekostet, 100tsd sind gefahren...macht 1,6cent (!) reparaturkosten je kilometer.
ich kriege manchmal echt ne krawatte wenn ich immer diese "kulanzrufe" bei jedem mist höre.
beispiel: 4 jahre sind sagen wir realistisch betrachtet rund 33% der lebensdauer eines autos (welches dann übrigens nur 60tsd runter haben müsste und nicht fast das doppelte)
im umkehrschluss müsste ein hausbauer, gehen wir von einer lebenserwartung von 60 jahren aus, nach 20 jahren (!) eine lockere dachpfanne aus KULANZ kostenlos, inklusive eindeckung, ersetzen. auf die absurde idee würde jedoch nie jemand kommen.
ich kenne keinen fall wo nach 20 jahren jemand KULANZ gerufen hat, wenn an einem haus was kaputt geht.
sollte man auch mal drüber nachdenken....
38 Antworten
Hallo,
ich finde das schon toll, 100% kaputt gemacht, aber nur 80% wiederbekommen!
Wie wäre es, die Frontscheibe wird mutwillig zerstört, dann werden nur 80% DER RECHNUNG BEZAHLT.
Jetzt haben wir nochmal Glück gehabt, oder wie grosszügig ?
Aber Hauptsache, die Inspektion wurde bezahlt.
Vielleicht sollte man das mal so betrachten.
M.f.G.
Bernhard
Zitat:
Original geschrieben von snarf55
ist evt OT, aber ich glaube hier wurde grad was durcheinander geworfen...GTI-->TSI 200 ps aus 2 Litern
GT, GT Sport-->TSI max 170 Ps aus 1,4 litern
Ich bin auch mal kurz OT, aber fairer Weise sollte man nur den GT und nicht den GT Sport aufführen, da der GT Sport "nur" eine Ausstattungslinie war (ohne Motorenbindung). 🙂
Im Servicepreis ist die Mobilitätsversicherung inbegriffen und die hat ja auch ihre Leistung erbracht.
Service ist nicht gleich Garantie etc.. Wenn ich volle Garantie will dann kann ich die bei VW abschliessen!
Man könnte maximal den Hersteller der Zündkerze belangen, aber das müsste wiederum VW machen.
Bei der Drosselklappe würde ich allerdings auf 100 Prozent bestehen!!!
Zitat:
Original geschrieben von hydraulikberni
ich finde das schon toll, 100% kaputt gemacht, aber nur 80% wiederbekommen!
Wer hat 100% kaputt gemacht? 😕
Die "100%" sind, so wie es verstanden habe, alleine kaputt gegangen, nach langem hin und her und viel Stress hat der TE 80% von VW wiederbekommen.
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Nun gut,
also nochmal für die anderen, wenn der grosse Zeiger auf die 12 zeigt und der kleine auf.......
Wäre die Inspektion nicht mit fehlerbehafteten Teilen durchgefüht worden, oder gar nicht gar nicht gemacht worden, würde der Motor noch laufen. Nennt man kausalen Zusammenhang. (Bei Juristen)
Dafür gibt es eine Betreibshaftpflichtversicherung, ist also nur eine Frage des Rückrads .
M.f.G.
Bernhard
Wenn dann müsste der Hersteller der Zündkerze zahlen, denn der muss eine Garantie von 24 Monaten gewährleisten. Es könnte aber auch ein Montagefehler sein, CSI lässt grüssen.
VW unterstellt dir das du falsch getankt hast, jetzt müsstest du also das Gegenteil beweisen. Ich denke mit deinem Rechtsschutzanwalt wirst du wohl wenig Erfolg haben, gegen VW. Sei froh über die 80 Prozent.
Zitat:
Original geschrieben von pierreonline
Wenn dann müsste der Hersteller der Zündkerze zahlen, denn der muss eine Garantie von 24 Monaten gewährleisten. Es könnte aber auch ein Montagefehler sein, CSI lässt grüssen.VW unterstellt dir das du falsch getankt hast, jetzt müsstest du also das Gegenteil beweisen. Ich denke mit deinem Rechtsschutzanwalt wirst du wohl wenig Erfolg haben, gegen VW. Sei froh über die 80 Prozent.
ja, die zündkerze müsste er zahlen. mehr nicht.
produkthaftung ist in deutschland nicht so heftig ausgelegt wie in den USA und zudem müsste der eindeutige nachweis erbracht werden, dass die kerze wirklich den schaden verursacht hat. sie könnte auch im rahmen des defekts mit kaputt gegangen sein...
ich verstehe ehrlich gesagt, auch wenn ich jetzt gesteinigt werde, den aufstand nicht.
normalerweise müsste man ne positive homepage machen!
VW gibt, ohne anerkennung einer rechtspflicht, 80% (!) kulanz auf einen schaden an einem 4 jahre alten auto, welches bereits 2,5 mal um die welt gefahren ist.
ich habe die homepage des TE jetzt dreimal gelesen....irgendwie erschließt sich mir das "disaster" nicht.
die autohersteller können bei einem produkt, welches aus zigtausend teilen, teils von zulieferern, besteht und von zigtausend werkstätten (menschen!) gewartet wird ja nicht immer alles schuld sein und EWIG für alle kosten aufkommen.
1600euro hätte die reparatur gekostet, 100tsd sind gefahren...macht 1,6cent (!) reparaturkosten je kilometer.
ich kriege manchmal echt ne krawatte wenn ich immer diese "kulanzrufe" bei jedem mist höre.
beispiel: 4 jahre sind sagen wir realistisch betrachtet rund 33% der lebensdauer eines autos (welches dann übrigens nur 60tsd runter haben müsste und nicht fast das doppelte)
im umkehrschluss müsste ein hausbauer, gehen wir von einer lebenserwartung von 60 jahren aus, nach 20 jahren (!) eine lockere dachpfanne aus KULANZ kostenlos, inklusive eindeckung, ersetzen. auf die absurde idee würde jedoch nie jemand kommen.
ich kenne keinen fall wo nach 20 jahren jemand KULANZ gerufen hat, wenn an einem haus was kaputt geht.
sollte man auch mal drüber nachdenken....
Hallo,
einfach nur so, es gibt einen namhaften Dachsteinehersteller, der gibt einfach so 30 Jahre Garantie auf seine Dachsteine (dachfanne).
Z.B. hast du in den USA irgendwelche Probleme mit den Airbags, hast Du viele Jahre (sind es 10? ) Garantie auf Defekte, weil sicherheitsrelevant. Dafür ist das Auto in den Staaten auch noch billiger als hier. Wo ist denn hier die Logik? Herrunterrechnen auf Kosten pro Kilometer bringt da auch nicht weiter.
M.f.G.
Bernhard
Zitat:
Original geschrieben von hydraulikberni
Hallo,
einfach nur so, es gibt einen namhaften Dachsteinehersteller, der gibt einfach so 30 Jahre Garantie auf seine Dachsteine (dachfanne).
Z.B. hast du in den USA irgendwelche Probleme mit den Airbags, hast Du viele Jahre (sind es 10? ) Garantie auf Defekte, weil sicherheitsrelevant. Dafür ist das Auto in den Staaten auch noch billiger als hier. Wo ist denn hier die Logik? Herrunterrechnen auf Kosten pro Kilometer bringt da auch nicht weiter.
M.f.G.
Bernhard
gegenfrage:
wenn man nach 4 jahren und 100tsd km noch einen defekt bezahlen soll, wann hört es denn dann auf?
zweite frage: wenn der TE eine garantieverlängerung, die VW anbietet, gekauft hätte...wäre das gejammer gar nicht erst da.
dritte frage: wenn du für 500euro ne garantieversicherung gekauft hast und andere nicht, die aber dann trotzdem alles kostenlos (oder vergünstigt) ersetzt kriegen: würdest du dich dann vereimert fühlen?
ich glaube auch nicht das der dachpfannenhersteller 30 jahre lang für alles, also auch folgeschäden und handwerkerkosten, gerade steht. das wird eher eine garantie auf das material sein.
aber ersetzte einfach dachpfanne mit irgendwas anderem. die message bleibt die gleiche 😉
Hallo Heltino,
Glauben ist eine Sache, aber mit den 30 Jahren bei einer Dacheindeckung eine Tatsache.
Warum ist denn in den USA z.B. wie bereite geschildert und von Dir ignoriert, 10 Jahre Garantie auf sicherheitsrelevante Bauteile und bei uns nicht? Airbagstörungen, ABSstörungen sind nunmal keine Seltenheit. Dazu sind die Fahrzeuge auch noch preiswerter als in Deutschland!
Müsste man sich nicht in Deutschland vereimert fühlen?
Außerdem geht es nicht um eine Kulanzleistung, sondern um eine Reparatur nach einer Inspektion als Folgeschaden. Hätte jetzt der TE ein anderes Fahzeug mit längerer Garatieleistung gekauft, gäbe es den fred erst gar nicht.
Aber ist ja auch egal, Hauptsache nach vier Jahren und 100 000 KM noch Kulanz, wo soll das noch hinführen?
M.f.G.
Bernhard
Zitat:
Original geschrieben von hydraulikberni
Hallo Heltino,
Glauben ist eine Sache, aber mit den 30 Jahren bei einer Dacheindeckung eine Tatsache.
Warum ist denn in den USA z.B. wie bereite geschildert und von Dir ignoriert, 10 Jahre Garantie auf sicherheitsrelevante Bauteile und bei uns nicht? Airbagstörungen, ABSstörungen sind nunmal keine Seltenheit. Dazu sind die Fahrzeuge auch noch preiswerter als in Deutschland!
Müsste man sich nicht in Deutschland vereimert fühlen?
Außerdem geht es nicht um eine Kulanzleistung, sondern um eine Reparatur nach einer Inspektion als Folgeschaden. Hätte jetzt der TE ein anderes Fahzeug mit längerer Garatieleistung gekauft, gäbe es den fred erst gar nicht.
Aber ist ja auch egal, Hauptsache nach vier Jahren und 100 000 KM noch Kulanz, wo soll das noch hinführen?
M.f.G.
Bernhard
ich habe vor 3 wochen ein dach eindecken müssen und nur 20jahre garantie auf die pfannen.
mag aber durchaus sein, dass es in diesem bereich was besseres gibt, streite ich nicht ab.
(weiß nichtmal genau welche marke verbaut wurde, musste als miteigentümer nur meinen anteil beitragen)
allerdings sehe ich einen motor etwas anders. da sind im gegensatz zum dach bewegliche teile drin, wartung ist ein großes thema....und last not least kann man den durch falschbehandlung auch kaputt machen bzw. "über der norm strapazieren".
das ist bei produkten wie "dächern" dann doch etwas schwieriger 😁
das in den USA der verbraucher etwas besser gestellt ist, stimmt!
ich würde aber trotzdem nicht deren rechtssystem haben wollen 😁
war nix gegen dich, deine argumente sind ja nicht utopisch idealistisch oder an den haaren herbei gezogen.
fakt ist: hätte der TE ne garantieversicherung abgeschlossen, was es ja gibt, wäre das theater nicht entstanden.
und wie du richtig angemerkt hast, geht es sogar um einen vermuteten folgeschaden einer inspektion.
in dem fall würde VW da gar nix für können. es gibt keine beweise, nur vermutungen und einen kunden der sich über reparaturkosten ärgert. mehr fakten sind selbst in der ellenlangen homepage nicht zu finden.
ich persönlich (KEIN VW-MITARBEITER!) finde es nur maßlos überzogen eine "pranger-homepage" zu erstellen, wenn man 80% kulanz gekriegt hat. und das ohne rechtstreit, ohne klare beweislage und mit einer für das fahrzeugalter sogar deutlich überdurchschnittlichen laufleistung. ich persönlich finde es außergewöhnlich kulant das VW das gemacht hat.
ob das schlicht nur eine absurde vorstellung von gerechtigkeit ist oder ein gesundes maß an unverschämtheit zum tragen kommt, möge jeder für sich selbst entscheiden 😉
Hallo Heltino,
wenn ich jetzt alle Freds in Frage stelle, brauche ich mir keine mehr durchzulesen.
Deshalb gehe ich von einem Folgeschaden der Inspektion aus. Nun ist Dir sicherlich bekannt, dass die Vertragshändler ihre Ersatzteile von VW beziehen müssen. Also ist die fragliche Zündkerze auch durch die QS bei Vw gegangen.
Warum ist VW so grosszügig kulant gewesen? Wahrscheinlich wollte VW einfach wieder die festgefahrene Situation zw. TE und Autohaus lösen, sicherlich löblich, da sind wir einer Meinung.
Ich verstehe immer noch nicht warum das Autohaus als Leistungserbringer nicht selbst gehandelt hat.
Schliesslich haben die für solche Fälle Versicherungen.
Aus meiner Erfahrung gibt es halt Tage, da wäre man besser im Bett liegen geblieben, anstatt etwas für einen Kunden zu machen.
Dann hatte man schön ins Klo gegriffen und in der Summe Geld dabeigetan.
Sowas gibt es halt, muss jeder mit leben.
M.f .G.
Bernhard
Zitat:
Original geschrieben von hydraulikberni
Hallo Heltino,
wenn ich jetzt alle Freds in Frage stelle, brauche ich mir keine mehr durchzulesen.
Deshalb gehe ich von einem Folgeschaden der Inspektion aus. Nun ist Dir sicherlich bekannt, dass die Vertragshändler ihre Ersatzteile von VW beziehen müssen. Also ist die fragliche Zündkerze auch durch die QS bei Vw gegangen.
Warum ist VW so grosszügig kulant gewesen? Wahrscheinlich wollte VW einfach wieder die festgefahrene Situation zw. TE und Autohaus lösen, sicherlich löblich, da sind wir einer Meinung.
Ich verstehe immer noch nicht warum das Autohaus als Leistungserbringer nicht selbst gehandelt hat.
Schliesslich haben die für solche Fälle Versicherungen.
Aus meiner Erfahrung gibt es halt Tage, da wäre man besser im Bett liegen geblieben, anstatt etwas für einen Kunden zu machen.
Dann hatte man schön ins Klo gegriffen und in der Summe Geld dabeigetan.
Sowas gibt es halt, muss jeder mit leben.
M.f .G.
Bernhard
du hast aber schon gelesen das zwischen der inspektion (zündkerzenwechsel) und dem schaden
3 monateliegen? 😉
Hallo Heltino,
was sollen wir aus Deiner Aussage lernen? Zündkerzen halten nur 3 Monate?
Konkret bei mir: Habe Hydraulikschlauchleitungen montiert (müssen spätestens nach 6 Jahren gewechselt werden) Nach einem Jahr, der Zulieferer hatte schlechtes Material geliefert, habe ich einige Leitungen auf meine Kosten ersetzen müssen, war blöd. Ich bin daran nicht pleite gegangen, es war eher eine bessere Kundenbindung.
M.f.G.
Bernhard
Hi,
ich hab die Homepage jetzt auch mal durchgelesen aber bis auf die Schlamperei mit dem Fahrzeugbrief im Autohaus
finde ich die 80% Kostenerstattung schon ne gute Lösung seitens VW wenn man Laufleistung und alter des GTI mal betrachtet.
Ein kleines aber vielleicht nicht ganz unwichtiges Detail in seinem Text ist die Tatsache das er seinen GTI auf Super fährt. Sorry aber ne dicke hochverdichtete 200 PS 2.0 Liter Turbo Maschine fahren aber beim Sprit wieder sparen. Der Motor is nicht umsonst auf 98 Oktan ausgelegt. Das 95 Oktan tanken ist doch nur als Fallback gedacht wenn gerade wirklich nichts anderes verfügbar ist. Und Vollgas würde ich dann aber auch nicht gerade fahren über längere Zeit ( Der TE scheint ja häufiger AB zu fahren wenn man seinen Text so liest). Von daher finde ich die Vermutung seitens VW das aufgrund des Super fahrens über längere Zeit evtl ein Schaden begünstigt wurde nicht so ganz abwegig.
Ich habe meinen GTI vereinzelt auch schon mal auf Super gefahren weil an der Tanke kein SP+ verfügbar war aber dann auch nur beim Gondeln auf der Bundesstrasse und dann wieder Super+ ... seit dem Chiptuning sowieso nur noch Super+
Von daher schießt seine Homepage vielleicht etwas übers Ziel hinaus. Wenn VW sich nun komplett quer gestellt hätte hmm OK aber bei 80 % übernahme naja...