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viel Kurzstrecke + CDI verträgt sich das problemlos????

Mercedes C-Klasse W204
Themenstarteram 15. Januar 2014 um 16:27

Ein freundliches Hallo ins Forum,

ich lese hier schon seit längerer Zeit mit. Ich trage mich mit dem Gedanken als nächstes Auto eine C- Klasse T- Modell zu kaufen. Es soll ein gebrauchtes Auto sein.

Nun war ich vorhin gerade beim Freundlichen und hab das erste Gespräch hinter mir, welches insgesamt recht erfreulich verlief. Eigentlich will ich einen Benziner mit ein bißchen Ausstattung und Xenon ist must have.

Der Berater hat mir u.a. mitgeteilt, dass in Kürze mehrere sehr gut ausgestattete T Modelle reinkommen, aber mit Dieselmotoren(C 200) und das sie preislich sehr interessant sein werden.

Ich hab natürlich sofort die Stirn gerunzelt und meinte ich fahre aber ziemlich wenig und dann sehr oft recht kurze Strecken und das würde doch sicher die Partikelfilter zusetzen. Leider fiel mir in dem Moment die Problematik Ölverdünnung nicht ein.

Er winkte ab und meinte er fährt selber einen Diesel und kurze Strecken und der Filter wäre bei Mercedes kein Problem.

Welche Erfahrungen habt Ihr???

Noch ne Frage meinerseits, gibt es bei den Dieseln einen Zuheizer? Der wird doch sicher dieseltypisch recht langsam warm im Winter.

Grüße rudi

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152 Antworten

Zitat:

Original geschrieben von Nessumsa

Du hast schon recht, es aber ein wenig unglücklich ausgedrückt. Ein CGI hat als Direkteinspritzer erheblich mehr mit Ölverdünnung zu tun als ein Motor mit Saugrohreinspritzung. Bei Mercedes hat der CGI eben einen Turbo der andere einen Kompressor, oder eben keine Aufladung (V6/V8).

Die Ölderdünnung ist aber nicht mit der Verdünnung beim Diesel vergleichbar, weil ein Benziner das Benzin leichter wieder aus dem Öl bekommt, da Benzin früher verbrennt.

Das ist mir schon klar, deswegen habe ich aber auch geschrieben "bei viel Kurzstrecke". Man findet hierzu bei google auch was. Aber egal, hier gehts um den Diesel......

Eigentlich geht es darum, dass hier Jemand einen Diesel aufgeschwatzt werden soll, obwohl er eigentlich einen Benziner haben wollte...

Da weiß man garnicht was man zuerst zitieren soll... :-)

1. Diesel und Kurzstrecke sind sind nicht wirklich Freunde (war schon immer so)

2. Auch bei Benzinern verdünnt sich das Öl bei hoher Kurzstrecke. Ein früher Ölwechsel wird empfohlen (war schon immer so)

3. Wenn der DPF regeneriert werden muss, dann macht er das.

Dafür braucht es keine lange AB-Fahrt o.Ä. Beispiel: wenn bei meinem CDI die Regeneration abends abgebrochen wird, startet diese am nächsten Morgen bei kaltem Motor SOFORT wieder (zu merken am brummen, der schnell erreichten Betriebstemperatur und der eingeschalteten Heckscheibenheizung).

Desweiteren: Eine schnelle Autobahnfahrt, mit hohem Vollgasanteil, ist für den DPF eher nachteilig, weil bei Vollgas sehr viel Ruß erzeugt wird. Ergo ist danach definitiv eine Regeneration (meist) erforderlich (eigene Erfahrung)

4. Ein DPF ist voll, wenn der Aschegehalt "voll" ist. Das kommt bei Daimler äußerst selten vor.

Also macht euch keinen Kopp ;-) Ihr fahrt nen Daimler.

Viele Grüße

Ich verstehe die Panikmache hier nicht. Klar kann sich der DPF theoretisch zusetzen das sieht in der Praxis scheinbar anders aus.

Wir fahren auch sehr viel Kurzstrecke deswegen kaufe ich dennoch kein anderes Auto.

Ich fahre in erster Linie Kurzstrecke (Arbeitsfahrt: Weg bis U-Bahn jeweils etwa in der früh 10 km hin und abends 10 km retour) und kann die bisherigen Bedenken nicht teilen. Dazwischen halt Strecken je nach Bedarf mal länger (Einkaufen im Einkaufszentrum), und wieder mal kürzer (Einkaufen im Ort).

Der DPF brennt sich je nach Bedarf frei. Mal fällt mir das auf, mal nicht. Ich achte aber auch nicht besonders drauf. Serviceintervalle halte ich ein. Das muss reichen.

Gerade jetzt im Winter wird es bei mir sogar schneller warm als bei dem Benziner meiner Frau (infolge dessen Vergleichsmöglichkeit zu Benziner, wenn auch mit VW andere Automarke, vorhanden). Das soll etwas mit den Kühlkreisläufen zu tun haben, die sich erst ab einer gewissen Temperatur beim MB-Diesel vollständig öffnen - eben gerade damit sowohl der Motor als auch der Innenraum schneller warm werden. Im Detail weiß ich es nicht, weil es mich eigentlich auch nicht wirklich interessiert - hauptsache innen schnell warm.

Ginge man davon aus, dass ein MB-Diesel keine Kurzstrecken verträgt, frage ich mich, warum dann soviele Taxis Diesel fahren? Die fahren ja (zumindest in den Städten) zumeist nur Kurzstrecken und stehen wieder rum, bis die nächste Kundschaft - zumeist wieder mit Kurzstrecke - kommt. Da kommt zwar über den Tag verteilt was zusammen. Da die Taxis aber nicht rund um die Uhr laufen => immer wieder Neustart (=gerade im Winter oft Kaltstart - jedenfalls die die ich bislang gesehen habe, haben keine Standheizung: eh' klar, dem Chef ist's wurscht, ob sein Fahrer friert, da wird halt an der Ausstattung und den laufenden Kosten, die eine solche Heizung verursacht, ein wenig gespart).

Zusammengefasst: Ich habe Diesel, ich fahre viele Kurzstrecken, bislang kein einziges Problem.

Kurzstrecken und Diesel vertragen sich in einem MB mE genauso gut oder schlecht wie Kurzstrecke und Benziner.

Zitat:

Original geschrieben von rastata

- jedenfalls die die ich bislang gesehen habe, haben keine Standheizung: eh' klar, dem Chef ist's wurscht, ob sein Fahrer friert, da wird halt an der Ausstattung und den laufenden Kosten, die eine solche Heizung verursacht, ein wenig gespart).

Braucht der Taxifahrer auch nicht.

Ich habe noch keinen einzigen gesehen, der sein Taxi im Winter, während des Wartens, ausgemacht hat...

Motor läuft meistens durch (auch wenns nicht erlaubt ist) und es bleibt schön warm :D

Im Sommer fast genauso, bei +30 im Schatten ist auch die Klima ständig an, auch im Stand und somit der Motor auch.

Zitat:

Original geschrieben von rastata

Das soll etwas mit den Kühlkreisläufen zu tun haben, die sich erst ab einer gewissen Temperatur beim MB-Diesel vollständig öffnen - eben gerade damit sowohl der Motor als auch der Innenraum schneller warm werden. Im Detail weiß ich es nicht, weil es mich eigentlich auch nicht wirklich interessiert - hauptsache innen schnell warm.

Vor Erreichen der Betriebstemperatur kann nicht "der Motor UND der Innenraum schneller warm werden", weil die vom Motor produzierte Wäre nur einmal verteilt werde kann, entweder auf den Motor oder auf den Innenraum. D. h., wenn es im Innenraum schneller warm wird, erreicht der Motor dafür seine Betriebstemperatur später, was technisch natürlich sehr ungünstig ist. Dennoch muss man als materialschonender MB-Fahrer nicht frieren, weil jeder CDI einen elektrischen Zuheizer hat und aus DIESEM Grund schneller warm wird als ein Ottomotor, der selbigen Zuheizer üblicher Weise nicht hat.

Zitat:

Ginge man davon aus, dass ein MB-Diesel keine Kurzstrecken verträgt, frage ich mich, warum dann soviele Taxis Diesel fahren? Die fahren ja (zumindest in den Städten) zumeist nur Kurzstrecken und stehen wieder rum, bis die nächste Kundschaft - zumeist wieder mit Kurzstrecke - kommt. Da kommt zwar über den Tag verteilt was zusammen. Da die Taxis aber nicht rund um die Uhr laufen => immer wieder Neustart (=gerade im Winter oft Kaltstart - jedenfalls die die ich bislang gesehen habe, haben keine Standheizung: eh' klar, dem Chef ist's wurscht, ob sein Fahrer friert, da wird halt an der Ausstattung und den laufenden Kosten, die eine solche Heizung verursacht, ein wenig gespart).

Hier gibt es eine kleine sprachliche Inkorrektheit: Das Problem sind nicht Kurzstrecken, sondern Kaltstarts. Was dem Motor schadet sind nicht Kurzstrecken, sondern Kaltstarts. Und diese haben die mir bekannten Taxen nicht. Zumindest ich kenne kein Taxi, dessen Motor vor dem Ende des Arbeitstages wieder auf Umgebungstemperatur abkühlen würde - egal ob Kurz- oder Langstrecken gefahren wurden.

Zitat:

Was dem Motor schadet sind nicht Kurzstrecken, sondern Kaltstarts.

Sehe ich auch so, deshalb wird eine Webasto-Standheizung nachgerüstet.

Und wg. Kurzstrecke ein festeingebautes Ladegerät (DEFA), dann entfällt das Argument wg. Batterie: Heizzeit = Fahrzeit.

Bin kein "Laternenparker" und erhoffe mir Comfort und das der Motor es mir dankt....

Zitat:

Original geschrieben von HH_C180T

Zitat:

Was dem Motor schadet sind nicht Kurzstrecken, sondern Kaltstarts.

Sehe ich auch so, deshalb wird eine Webasto-Standheizung nachgerüstet.

Und wg. Kurzstrecke ein festeingebautes Ladegerät (DEFA), dann entfällt das Argument wg. Batterie: Heizzeit = Fahrzeit.

Bin kein "Laternenparker" und erhoffe mir Comfort und das der Motor es mir dankt....

Wird davon auch das Öl warm? Ich dachte immer dem sei nicht so. Ok, das ist jetzt off-topic, aber für die Ausgangsfrage durchaus relevant, finde ich.

Das Argument weiter oben, dass die Haltung "Was ich nicht gesehen habe, gibt es nicht" bemängelt, kann ich übrigens voll nachvollziehen. Mir ging es aber eher um die statistische Relevanz des Phänomens "DPF ist dicht", und die scheint mir hier nicht gegeben. Ob dieser Thread repräsentativen Charakter hat, wäre dabei noch zu klären (und vermutlich eher zu bezweifeln).

Ich find die Diskussion jedenfalls gut, und wir scheinen uns hier alle zumindest mal seriöse Gedanken zu machen über die Technik, die man uns unter unseren Allerwertesten schiebt.

Gruß an alle

rollkuchen

P.S.: Was mir gerade einfällt: Es gibt möglicherweise auch indirekte Hinweise auf einen zumindest gut gefüllten DPF. Meiner springt derzeit mal wieder schlecht an, als ob er auf 3 Töpfen läuft. Nach ein paar Sekunden ist dann alles wieder normal. Vielleicht der hohe Gegendruck des DPF? Na ja, das ist rein spekulativ und frei jeglicher Fachkenntnis bezüglich der tatsächlichen Abläufe. Aber wer weiss...

Sorry für OT

Zitat:

Wird davon auch das Öl warm?

Da mein "Suplier" auf Nachfrage die SH in den grossen Wasserkreislauf einbindet, beim M274 in dem Kreis auch der Oelkühler ist, gehe ich davon aus, dass zu mindest teilweise das Oel auch erwärmt wird, zumal die SH zwischen 60-70°C oszilliert. Die Dauer der Laufzeit muss natürlich entsprechend der Aussentemperatur sein. Leider kann man die Oeltemperatur m.W. nicht abfragen.

Bin kein Kfz-Mechaniker, aber hoffe trotzdem, dass ich das richtig weiß: So wie beim betriebswarmen Motor das Öl seine Wärme über den Motorblock an das Wasser abgibt, so gibt bei kaltem Motor das durch die Standheizung vorgewärmte Wasser über den Motorblock seine Wärme an das Öl ab. Ob dieser Effekt allerdings erheblich oder eher theoretischer Natur ist, vermag ich nicht zu beurteilen.

Ich verstehe ich auch nicht, dass die meisten Fahrzeuge keinen Ölthermometer haben. Die Öltemperatur würde mich wesentlich mehr interessieren als die Wassertemperatur. Ein Öltherometer wäre um so wichtiger, als ja das Öl noch nicht Betriebstemperatur hat, wenn das beim Wasser schon der Fall ist. Es gab bei MB mal Modelle mit einem serienmäßigen Ölthermometer, z. B. die betont sportlichen Modelle 190 E 2.3-16 oder 190 E 2.5-16 (beide W 201). Ob das heute auch noch bei manchen sportlicheren Versionen - z. B. AMG - der Fall ist, weiß ich nicht. Grundsätzlich könnte man einen Ölthermometer natürlich als Aufbauinstrument nachrüsten, aber das stört die Optik im Innenraum natürlich schon etwas.

Zitat:

Original geschrieben von HH_C180T

Sorry für OT

Zitat:

Original geschrieben von HH_C180T

Zitat:

Wird davon auch das Öl warm?

Da mein "Suplier" auf Nachfrage die SH in den grossen Wasserkreislauf einbindet, beim M274 in dem Kreis auch der Oelkühler ist, gehe ich davon aus, dass zu mindest teilweise das Oel auch erwärmt wird, zumal die SH zwischen 60-70°C oszilliert. Die Dauer der Laufzeit muss natürlich entsprechend der Aussentemperatur sein. Leider kann man die Oeltemperatur m.W. nicht abfragen.

Das Öl ist bei stehendem Motor in der Ölwanne und wird also erstmal nicht erwärmt. Da aber das Kühlwasser schon warm ist, ist der Zeitraum bis das Öl nach dem Starten auch warm wird erheblich geringer, je nach Laufzeit der Sth.

Zitat:

Original geschrieben von 2704

Bin kein Kfz-Mechaniker, aber hoffe trotzdem, dass ich das richtig weiß: So wie beim betriebswarmen Motor das Öl seine Wärme über den Motorblock an das Wasser abgibt, so gibt bei kaltem Motor das durch die Standheizung vorgewärmte Wasser über den Motorblock seine Wärme an das Öl ab. Ob dieser Effekt allerdings erheblich oder eher theoretischer Natur ist, vermag ich nicht zu beurteilen.

Ich verstehe ich auch nicht, dass die meisten Fahrzeuge keinen Ölthermometer haben. Die Öltemperatur würde mich wesentlich mehr interessieren als die Wassertemperatur. Ein Öltherometer wäre um so wichtiger, als ja das Öl noch nicht Betriebstemperatur hat, wenn das beim Wasser schon der Fall ist. Es gab bei MB mal Modelle mit einem serienmäßigen Ölthermometer, z. B. die betont sportlichen Modelle 190 E 2.3-16 oder 190 E 2.5-16 (beide W 201). Ob das heute auch noch bei manchen sportlicheren Versionen - z. B. AMG - der Fall ist, weiß ich nicht. Grundsätzlich könnte man einen Ölthermometer natürlich als Aufbauinstrument nachrüsten, aber das stört die Optik im Innenraum natürlich schon etwas.

Seh ich genauso. Und so schwer und teuer kann's eigentlich nicht sein. Der Golf hat's ja auch.

Alle AMG Modelle haben eine Öltemp. Anzeige

Bei meinem C220cdi coupe steht das Öl immer cca 0,5cm über Max... Ich war vor 2 Tagen 2 Mal 250km auf der Autobahn unterwegs, ich dachte das es ausreichen wird den Diesel zu verdampfen (falls es im Öl ist...). Aber die Ölmenge hat sich nicht gemindert, es steht immer noch über Max. Gibt es eine Meldung von Computer falls das Öl zu viel ist (also nicht nur eine Anzeige dass man Öl nachfüllen muss)? Soll ich nun zur Werkstatt, oder soll ich nichts unternehmen solange ich keine Anzeige habe?

(ich fahre überwiegend in der Stadt, aber oft 20-25km auf einmal, also nicht nur Kurzstrecke)

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