Vergleich 3.2 FSI quattro 6-Gang versus 3.0 TDI quattro 6-Gang

Audi S5 8T & 8F

Vergleich 3.2 FSI quattro 6-Gang versus 3.0 TDI quattro 6-Gang

Welches Fahrzeug liefert mehr Fahrspass?
(Beschleunigung, Schaltung, Handling)

Welches Fahrzeug ist bei einer Laufleistung von 15000 km das günstigere?
(Steuer/Versicherung/Verbrauch)

Gibt es schon einen Vergleichstest?

😕

Beste Antwort im Thema

Zitat:

Original geschrieben von Falco48


Vergleich 3.2 FSI quattro 6-Gang versus 3.0 TDI quattro 6-Gang

Welches Fahrzeug liefert mehr Fahrspass?
(Beschleunigung, Schaltung, Handling)

Welches Fahrzeug ist bei einer Laufleistung von 15000 km das günstigere?
(Steuer/Versicherung/Verbrauch)

Gibt es schon einen Vergleichstest?

😕

Auch ich habe wie viele hier mangels Verfügbarkeit des 3.2 HS quattro damals den Diesel bestellt. Und das als eingefleischter "Dieselfeind". Mittlerweile bin ich sowohl den 3.2 MT front als auch den 3.2 HS quattro zum Vergleich gefahren, da ich eigentlich den V6-Benziner als Anschlussfahrzeug kaufen wollte. Soviel vorneweg: Es bleibt beim 3.0 TDI HS quattro.

Um das Ganze abzukürzen: Der 3.2 MT front ist eine Krankheit. In Kurven übelstes Untersteuern, sobald man nur an Beschleunigung denkt, flottes Anfahren ist schlicht unmöglich. Und das trotz des relativ humanen Maximaldrehmoments. Für sportliches Fahren ist diese Kombination meines Erachtens vollkommen ungeeignet, vielmehr für gemütliches Cruisen. Dafür reicht dann aber auch der 1.8T mit Frontantrieb.

Der 3.2 Handschalter quattro lässt sich schon deutlich sportlicher bewegen, ist in Kurven vielleicht sogar einen Tick zackiger als mein Diesel (19" mit 255ern vorausgesetzt), da doch noch ein Quäntchen weniger Eisen auf der VA liegt, allerdings will die Kiste mit Drehzahl bei Laune gehalten werden, um nicht aus jeder Ecke raus beim TDI hinten anzustehen. Der Motor macht trotz der hohen Maximaldrehzahl von über 7000 min-1 nie den Eindruck, dass er diesen Bereich mag. Bewegt man ihn trotzdem dort, bestraft er gnadenlos mit unbändigem Durst. Bei der "Testfahrt" hatte ich einen Schnitt von 16l/100km. Zugegeben bei forcierter Gangart, allerdings braucht der Diesel bei gleicher Fahrweise durch das deutlich niedrigere Drehzahlniveau um die 10 Liter. Ganz zu schweigen davon, dass das nutzbare Drehzahlband beim Diesel zumindest subjektiv deutlich größer ist. Wo man beim Selbstzünder einfach aufs Gas latscht, um flott zu überholen, musst Du beim Sauger erstmal zwei Gänge runterschalten, um nicht links zu verhungern.

Alles in allem haben mich die Vergleichsfahrten restlos überzeugt, mit dem 3.0 TDI quattro die beste Wahl im A5 getroffen zu haben. Möglicherweise ist der Diesel im Jahresunterhalt ein gutes Stück teurer als der Benziner, belohnt jedoch mit gnadenlosem Fahrspass und grandiosen Fahrleistungen bei erstaunlich kleinem Durst.

Und gegen das Verbrennungsgeräusch (das nebenbei das Beste ist, was momentan als Diesel zu bekommen ist) hilft 'ne ordentliche Dosis B&O. :-)

Grüße Stevo

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Zitat:

Original geschrieben von Emulex



Zitat:

Original geschrieben von Stevo 74


Anhand Deiner Ausführungen sicher nicht, weil er ja einen "Erfahrungsbericht" lesen wollte. ;-)
Steht wo ? 😉

Emulex

Er will wissen, welche Motorisierung mehr Fahrspass vermittelt. Wäre mir neu, das diesen jemand (ausser Dir) anhand von Datenblättern beurteilen kann.

Nix für ungut...
Stevo

Zitat:

Original geschrieben von Stevo 74



Zitat:

Original geschrieben von Emulex


Steht wo ? 😉

Emulex

Er will wissen, welche Motorisierung mehr Fahrspass vermittelt. Wäre mir neu, das diesen jemand (ausser Dir) anhand von Datenblättern beurteilen kann.

Nix für ungut...
Stevo

Ja gut dann wissen wir ja jetzt dass der A5 3.0TDI so souverän beschleunigt wie ein Porsche - wenn er das wissen wollte hat er seine Antwort und er kann meine Ausführungen ignorieren.

Falls ihn objektives interessiert, kann er mich jederzeit fragen 😉

Emulex

Zitat:

Original geschrieben von Emulex



Zitat:

Original geschrieben von somicon


Es ist keine Fehleinschätzung wenn man physisch an ein paar Autos vorbeifährt und feststellt nach welcher Zeit dies geschehen ist. Es ist auch keine Einbildung. Fakten bilden sich aus Zusammenhänge und Vergleiche der erhaltenen Werte, da ich gleiche Szenarien früher schon mit meinem 2,7BT gemacht habe, kann ich das sehr wohl beurteilen. Ein isoliertes Diagramm zeigt zunächst mal gar nichts. Wenn Du es wirklich wissen willst, stelle die 2 Fahrzeuge direkt gegeneinander auf einen repräsentativen Rundkurs, lasse den gleichen Fahrer seine Runden ziehen und messe die Zeit. Alles andere ist leider graue Theorie. Und mein lieber Eumelex ich für meinen Teil glaube keiner Statistik die ich nicht nicht selbst erstellt oder geprüft habe. Was also hast Du konkret mit nachvollziehbaren Fakten beizutragen, bevor Du andere hier maßregelst.

Da ist sie wieder, die sofort giftige Abwehrreaktion der TDI-Fahrer sobald man ihnen sagt dass ihre Karre KEIN Porschekiller ist.

Zum besseren Verständnis sei der mittlerweile geschlossene Thread "Drehmoment und Leistung" zu empfehlen oder das von Caravan erstellte Radzugkraftdiagramm der beiden Motoren:
http://www.motor-talk.de/.../Attachment.html?...

Man sieht ganz deutlich dass der TDI durchgeschalten keine Chance hat und selbst bei dem von dir zitierten 4. Gang 80-140 nur minimale Vorteile aufweist während der Benziner das im Gegensatz zum Diesel komplett im 3. machen könnte und dann locker vorbeizieht.

Die Physik kannst du nicht verbiegen...und wenn du dich auf den Kopf stellst 😉

Aber lass gut sein - eine Diskussion hat keinen Wert wie wir leider schon mehrfach feststellen mussten.
Der Threadersteller kann sich anhand unsrer bisherigen Ausführungen ein eigenes Urteil bilden.

Emulex

Soviel wirres Zeug muß erstmal sortiert werden:

"Giftige Abwehrreaktionen" wie Du es zu nennen pflegst, entstehen zunächst durch Anschuldigungen, die wohlbemerkt zunächst von Dir ausgingen, auch Deine jetziger Post ist angereichert mit Unterstellungen. Ich habe nicht mehr und nicht weniger meine höchst subjektiven Eindrücke wiedergegeben, die Du in Deiner Einleitung als falsch dargestellt hast. Vielleicht überlegst Du Dir halt das nächste mal vorher, ob Du einfach drauf los plapperst, wenn Dir diese Reaktionen nicht gefallen.

So nun zu den vermeintlichen Fakten :
Aha, Theorie geht also vor tatsächlich erprobten Praxiswerten!?
Richtig die ganzen Fahrtests könnte man auch am Rechner machen, ich weiß gar nicht warum die Automobilhersteller Millionen dafür ausgeben um im Deathvalley und in Skandinavien Praxistests zu erhalten. Mann sind die blöd, sie hätten Dich fragen sollen. Es geht darum in der Praxis gleiches mit gleichem zu vergleichen, was glaubst Du wieviel Parameter in den Überlegungen noch fehlen ? Wirkungsgrad des Getriebes, des Antriebstranges. Auswirkungen von Temperatur usw.

Aber nochmal ein Gedanke für die Diagrammgläubigen.
a) Wer hat wann mit welchem Antrieb das Diagramm erstellt ?
b) Hat man an den Motoren etwas verändert und wurden die Diagramme entsprechnd korrigiert
c) Wie weit weichen etwaige Toleranzen von den theor. Parametern ab ?
d) Gibt es Gründe die angegebenen Daten vielelicht "politisch" etwas zu beschönigen ?
e) Stimmt das Ding überhaupt oder hat mein ein altes ein wenig "frisiert" ?

Und nachdem diese Fragen wahrscheinlich noch nicht mal bei Audi jemand hieb- und stichfest beantworten kann, möchte ich es einfach anzweifeln, dass wir das hier am Stammtisch klären werden. Einem glaube ich jedoch - vergleichbare Messungen einigermaßen neutraler Tester. Am liebsten durch mich selbst.

Zitat:

Original geschrieben von Emulex



Zitat:

Original geschrieben von Stevo 74


Er will wissen, welche Motorisierung mehr Fahrspass vermittelt. Wäre mir neu, das diesen jemand (ausser Dir) anhand von Datenblättern beurteilen kann.

Nix für ungut...
Stevo

Ja gut dann wissen wir ja jetzt dass der A5 3.0TDI so souverän beschleunigt wie ein Porsche - wenn er das wissen wollte hat er seine Antwort und er kann meine Ausführungen ignorieren.

Falls ihn objektives interessiert, kann er mich jederzeit fragen 😉

Emulex

Ich glaub, den Porsche hast Du ins Spiel gebracht!? Ich hab nur den 3.2-Benziner mit dem 3.0-Diesel verglichen. Und die sehen beide nichtmal beim S5 irgendeine Form von Land. Wie das bei einem 911er aussieht, kannste Dir gerne mal durch Deine Datenblätter abpausen. :-D

Nu is aber gut mit Quatsch ;-)

Stevo

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Zitat:

Original geschrieben von Emulex



Zitat:

Original geschrieben von Stevo 74


 
 
 
Er will wissen, welche Motorisierung mehr Fahrspass vermittelt. Wäre mir neu, das diesen jemand (ausser Dir) anhand von Datenblättern beurteilen kann.
 
Nix für ungut...
Stevo
 
Ja gut dann wissen wir ja jetzt dass der A5 3.0TDI so souverän beschleunigt wie ein Porsche - wenn er das wissen wollte hat er seine Antwort und er kann meine Ausführungen ignorieren.
 
Falls ihn objektives interessiert, kann er mich jederzeit fragen 😉
 
Emulex

Uups, das sollte er sich vielleicht sparen, sonst wird er mit Dreisätzen schwindelig gerechnet...😉

@Stevo74:
Nee das war der somicron - siehe zitierten Text in meinem ersten Statement.

@somicron:
Ja gut...hier z.B. ein paar Autozeitung-Werte zum Zwischenspurt 60-100&80-120:
A5 3.2FSI MT: 3,0 / 3,9
A5 3.0TDI 6G: 3,4 / 4,2
Porsche Carrera 4S: 2,6 / 3,2

AMS Elastizität 60-100 im 4. / 80-120 im 5.:
A5 3.0TDI 6G: 5,4 / 7,5
TT 3.2 6G: 5,2 / 7,3
Nen Porsche gabs hier leider nicht, aber wenn der A5 fast so schnell ist, bin ich das auch...cool ! 😉
Jetzt weiß ich auch wieso den TT letztens einer als Hausfrauenporsche bezeichnet hat !!! 😁

Nee also mal im Ernst:
Natürlich kann dir keiner sagen ob die Diagramme stimmen - das Radzugkraftdiagramm wurde aus den Katalogwerten für die beiden Fahrzeuge ermittelt und sollte relativ gut passen.
Stimmt zumindest die Drehmomentangabe bei Audi (330nm bei 3000-5000), dann ist es wie ich sagte - am Rad kommt mehr an.

Hier im A5-Forum schlägt mir permanent ein Wind entgegen dass man ja nicht alles über die Theorie/Physik abwägen kann und gefälligst selbst fahren soll - ich bin der Meinung dass man gerade durch die physikalische Betrachtung die Fehlerquote drastisch minimiert.
Wer sich nur mal die Spanne der 0-100-Messungen (!!!!) beim A5 TDI ansieht, der weiß was ich meine: 6,09 bis 6,7sec - das sind 10 Prozent...
So ne Fehlerquote hat sicher weder das Audidiagramm noch das daraus errechnete Radzugkraftdiagramm.

Emulex

Aber nochmal:
Ich will die Diskussion nicht wieder vom Zaun brechen - es ging mir nur um ein paar objektive Hinweise.
Hochaufgeladene Motoren wie der 3.0TDI wirken nunmal äusserst spektakulär, das ist ja nix neues.
Objektiv ist er immernoch verdammt schnell, aber ihn mit nem Porsche zu vergleichen halte ich für gewagt 😉
Wobei mir da einfällt dass ich mich damals auch gefreut hatte als in ner AMS der damals 300PS starke 996 Carrera im 4. von 60-100 die schlechteren Werte hatte als mein 115PS A4 TDI 😁
Hab nur trotzdem nie einen abgehängt 😉

Emulex

Leute Leute, das fängt ja schonwieder lustig an. Ich würde es wirklich begrüssen, wenn Ihr euch ALLE etwas beruhigen würdet. Schliesslich geht’s hier nur um Autos.

„Fahrspass“ wird mit Sicherheit von JEDEM Fahrer anders gesehen. Der eine liebt bulligen Durchzug aus niedrigen Drehzahlen, der andere mag einen gleichmässig und leicht hochdrehenden Motor. Der eine findet den Sound von Dieseln besser, der andere den Sound von Benzinern. Daher stelle ich jetzt einfach mal die Behauptung auf, dass einem ein Fahrzeug noch lange keinen Spass machen muss nur weil es irgend einem anderen Fahrer Spass macht. Folglich sind „Kaufberatungen“, deren Inhalt massgeblich der Fahrspass ist, eine ziemlich subjektive Angelegenheit über die sich trefflich zanken lässt. Demnächst tauchen hier noch Threads auf mit dem Titel

„Soll ich lieber ne Brunette oder ne Blonde nehmen? Bitte um Erfahrungsberichte“

Mal sehen, wie lange es dauert, bis wir zu einem gemeinsamen Ergebnis kommen 😁

Daher finde ich den Ansatz von Emulex gar nicht so verkehrt, die ganze Sache auch aus dem Blickwinkel trockener Daten zu sehen. Denn die sind unbestechlich und kein Ergebnis persönlichen Geschmacks.

Zum Thema „überholen“:
Findet der Überholvorgang bei niedrigen Drehzahlen statt, dann ist der TDI im Vorteil da er in den niedrigen Drehzahlbereichen mehr Leistung und somit mehr Radkraft zur Verfügung stellt. Mit steigender Drehzahl kehrt sich dieser Umstand zu Gunsten des FSI um (weil er die höhere Nennleistung hat).
Will man möglichst rasch überholen, dann kommt man um eine optimale Gangwahl nicht drumherum. Beide Motoren machen dann einen Schaltvorgang erforderlich. Bewegt man beide Fahrzeuge in ihrem optimalen Drehzahlbereich (Automatikfahrzeuge machen das beim Kickdown von selbst), dann dürfte der FSI im Mittel gesehen etwas besser sein als der TDI (der FSI hat mehr Leistung).

Dies alles natürlich unter der Voraussetzung, dass beide Motoren ihre Kraft über ein zumindest halbwegs passend abgestuftes Getriebe abgeben dürfen.

Zitat:

Original geschrieben von somicon


a) Wer hat wann mit welchem Antrieb das Diagramm erstellt ?

Das war ich. Anhand der Katalogdaten vom Audi A5 (6-Gang Handschalter).

Zitat:

Original geschrieben von somicon


b) Hat man an den Motoren etwas verändert und wurden die Diagramme entsprechnd korrigiert

Serienmässige Motoren, daher keine Korrektur nötig.

Zitat:

Original geschrieben von somicon


d) Gibt es Gründe die angegebenen Daten vielelicht "politisch" etwas zu beschönigen ?

Nein, zumindest nicht meinerseits. Was Audi so treibt – keine Ahnung.

Zitat:

Original geschrieben von somicon


e) Stimmt das Ding überhaupt oder hat mein ein altes ein wenig "frisiert" ?

Wie schon gesagt: Alles aus aktuellen Katalogdaten berechnet. Nix frisiert.

Wenn es in der Praxis

erheblich

anders aussieht als auf dem Diagramm, dann kann das nur an stark streuenden Motoren oder ungleichen Messbedingungen (Temperatur, Luftdruck, Testwagengewichte,…) liegen.

Zitat:

Original geschrieben von somicon


Einem glaube ich jedoch - vergleichbare Messungen einigermaßen neutraler Tester. Am liebsten durch mich selbst.

Bitte nicht in den falschen Hals bekommen – aber für mich bist weder Du, noch sonst ein anderer hier im Forum ein neutraler Tester. Das kann im Prinzip nur jeder für sich selbst sein.

Mein Fazit:
Man wird um eine Probefahrt nicht drumherum kommen. Beide Fahrzeuge sind im Endeffekt nahezu gleich flott, nur ist das Fahrgefühl sehr unterschiedlich. Was einem besser gefällt, kann man weder hier im Forum ausdiskutieren, noch anhand von Diagrammen ablesen.

Ciao

P.S.:
Mein Onkel fährt A6 3.0 TDI mit Automatik. Bis auf ein paar Kleinigkeiten bin ich von dem Wagen und besonders von dem Motor wirklich begeistert 🙂

Zitat:

Original geschrieben von Caravan16V


Leute Leute, das fängt ja schonwieder lustig an. Ich würde es wirklich begrüssen, wenn Ihr euch ALLE etwas beruhigen würdet. Schliesslich geht’s hier nur um Autos.

Da möchte ich mich bei somicron für die unglückliche Wortwahl "Fehleinschätzung" entschuldigen - das sollte kein persönlicher Angriff sein.

Subjektiv wirkt der TDI hier sicher schneller als ein 911er, aber objektiv wird das nicht zu halten sein.

Nur das wollte ich damit ausdrücken.

Emulex

Zitat:

Original geschrieben von Emulex


Hier im A5-Forum schlägt mir permanent ein Wind entgegen dass man ja nicht alles über die Theorie/Physik abwägen kann und gefälligst selbst fahren soll - ich bin der Meinung dass man gerade durch die physikalische Betrachtung die Fehlerquote drastisch minimiert.
Wer sich nur mal die Spanne der 0-100-Messungen (!!!!) beim A5 TDI ansieht, der weiß was ich meine: 6,09 bis 6,7sec - das sind 10 Prozent...
So ne Fehlerquote hat sicher weder das Audidiagramm noch das daraus errechnete Radzugkraftdiagramm.

Es besteht ja im Übrigen auch kein Widerspruch zwischen Physik und gefühlter Über-Diesel-Leistung.

Im Alltag werden alle Fahrzeuge in der Regel mit niedriger bis mittlerer Drehzahl bewegt und nur selten bei Pmax kurz vor der Redline. Wer aus einer solchen Alltagssituation heraus beschleunigen will ohne zu schalten, wer also einen Turbodiesel und Sauger-Benziner gleicher Leistungsklasse bei gleicher Motordrehzahl beschleunigt, kommt natürlich mit dem Diesel deutlich schneller vom Fleck. Dies ist der subjektive Eindruck und der wird auch durch einen Blick in's Drehmomentdiagramm bestätigt: 500 vs. 350 Nm bei 2000 1/Min. Über die wirkliche Agilität des geschalteten Fahrzeugs sagt das wenig aus.

Ich frage mich immer, warum die Fahrer, die nicht schalten können oder wollen, sich einen großen Diesel kaufen und keinen Benziner mit Automatik ;-)

Oliver

Zitat:

Original geschrieben von Caravan16V



Zitat:

[Bitte nicht in den falschen Hals bekommen – aber für mich bist weder Du, noch sonst ein anderer hier im Forum ein neutraler Tester. Das kann im Prinzip nur jeder für sich selbst sein.

Mein Fazit:
Man wird um eine Probefahrt nicht drumherum kommen. Beide Fahrzeuge sind im Endeffekt nahezu gleich flott, nur ist das Fahrgefühl sehr unterschiedlich. Was einem besser gefällt, kann man weder hier im Forum ausdiskutieren, noch anhand von Diagrammen ablesen.

Ciao

P.S.:
Mein Onkel fährt A6 3.0 TDI mit Automatik. Bis auf ein paar Kleinigkeiten bin ich von dem Wagen und besonders von dem Motor wirklich begeistert 🙂

Hallo caravan,

es ging nicht darum Berechnungen anzuzweifeln, sonst würde man ja auch Autos mit Hammer und Schweißgerät erbauen und nicht zuerst auf dem "Reißbrett". Ich zweifele schlichtweg die Katalogdaten an, denn sie stimmen selten.
Eine Berechnung ist nur so gut wie deren Grundlage. Wenn die stimmt und die Berechnung, sollte auch das Ergebnis richtig sein. Auch die Schlußfolgerung mit dem Radzugdiagramm ist absolut nachvollziehbar.

Dennoch wie Du schon geschrieben hast, geht probieren über studieren. Aber worüber sollte man sich hier unterhalten, wenn nicht über gemachten Erfahrungen ? Dass Du meine Erfahrung nicht willst, macht nichts. Du hast ja auch nicht danach gefragt. 😉

So und nun muß ich noch in so blödes Meeting.

Viele Grüße und ein schönes WE.

Patrick

Leider beziehen sich die meisten Antworten nicht auf die von mir
gestellten Fragen!
Es geht ausschließlich um diese beide Motoren mit 6-Ganggetriebe!

Vergleich 3.2 FSI quattro 6-Gang versus 3.0 TDI quattro 6-Gang

Wäre schön, wenn dies berücksichtigt würde.

Danke

Zitat:

Original geschrieben von Caravan16V


Leute Leute, das fängt ja schonwieder lustig an. Ich würde es wirklich begrüssen, wenn Ihr euch ALLE etwas beruhigen würdet. Schliesslich geht’s hier nur um Autos.

„Fahrspass“ wird mit Sicherheit von JEDEM Fahrer anders gesehen. Der eine liebt bulligen Durchzug aus niedrigen Drehzahlen, der andere mag einen gleichmässig und leicht hochdrehenden Motor. Der eine findet den Sound von Dieseln besser, der andere den Sound von Benzinern. Daher stelle ich jetzt einfach mal die Behauptung auf, dass einem ein Fahrzeug noch lange keinen Spass machen muss nur weil es irgend einem anderen Fahrer Spass macht. Folglich sind „Kaufberatungen“, deren Inhalt massgeblich der Fahrspass ist, eine ziemlich subjektive Angelegenheit über die sich trefflich zanken lässt. Demnächst tauchen hier noch Threads auf mit dem Titel

„Soll ich lieber ne Brunette oder ne Blonde nehmen? Bitte um Erfahrungsberichte“

Mal sehen, wie lange es dauert, bis wir zu einem gemeinsamen Ergebnis kommen 😁

Daher finde ich den Ansatz von Emulex gar nicht so verkehrt, die ganze Sache auch aus dem Blickwinkel trockener Daten zu sehen. Denn die sind unbestechlich und kein Ergebnis persönlichen Geschmacks.

Zum Thema „überholen“:
Findet der Überholvorgang bei niedrigen Drehzahlen statt, dann ist der TDI im Vorteil da er in den niedrigen Drehzahlbereichen mehr Leistung und somit mehr Radkraft zur Verfügung stellt. Mit steigender Drehzahl kehrt sich dieser Umstand zu Gunsten des FSI um (weil er die höhere Nennleistung hat).
Will man möglichst rasch überholen, dann kommt man um eine optimale Gangwahl nicht drumherum. Beide Motoren machen dann einen Schaltvorgang erforderlich. Bewegt man beide Fahrzeuge in ihrem optimalen Drehzahlbereich (Automatikfahrzeuge machen das beim Kickdown von selbst), dann dürfte der FSI im Mittel gesehen etwas besser sein als der TDI (der FSI hat mehr Leistung).

Dies alles natürlich unter der Voraussetzung, dass beide Motoren ihre Kraft über ein zumindest halbwegs passend abgestuftes Getriebe abgeben dürfen.

Zitat:

Original geschrieben von Caravan16V



Zitat:

Original geschrieben von somicon


a) Wer hat wann mit welchem Antrieb das Diagramm erstellt ?
Das war ich. Anhand der Katalogdaten vom Audi A5 (6-Gang Handschalter).

Zitat:

Original geschrieben von Caravan16V



Zitat:

Original geschrieben von somicon


b) Hat man an den Motoren etwas verändert und wurden die Diagramme entsprechnd korrigiert
Serienmässige Motoren, daher keine Korrektur nötig.

Zitat:

Original geschrieben von Caravan16V



Zitat:

Original geschrieben von somicon


d) Gibt es Gründe die angegebenen Daten vielelicht "politisch" etwas zu beschönigen ?
Nein, zumindest nicht meinerseits. Was Audi so treibt – keine Ahnung.

Zitat:

Original geschrieben von Caravan16V



Zitat:

Original geschrieben von somicon


e) Stimmt das Ding überhaupt oder hat mein ein altes ein wenig "frisiert" ?
Wie schon gesagt: Alles aus aktuellen Katalogdaten berechnet. Nix frisiert.
Wenn es in der Praxis erheblich anders aussieht als auf dem Diagramm, dann kann das nur an stark streuenden Motoren oder ungleichen Messbedingungen (Temperatur, Luftdruck, Testwagengewichte,…) liegen.

Zitat:

Original geschrieben von Caravan16V



Zitat:

Original geschrieben von somicon


Einem glaube ich jedoch - vergleichbare Messungen einigermaßen neutraler Tester. Am liebsten durch mich selbst.
Bitte nicht in den falschen Hals bekommen – aber für mich bist weder Du, noch sonst ein anderer hier im Forum ein neutraler Tester. Das kann im Prinzip nur jeder für sich selbst sein.

Mein Fazit:
Man wird um eine Probefahrt nicht drumherum kommen. Beide Fahrzeuge sind im Endeffekt nahezu gleich flott, nur ist das Fahrgefühl sehr unterschiedlich. Was einem besser gefällt, kann man weder hier im Forum ausdiskutieren, noch anhand von Diagrammen ablesen.

Ciao

P.S.:
Mein Onkel fährt A6 3.0 TDI mit Automatik. Bis auf ein paar Kleinigkeiten bin ich von dem Wagen und besonders von dem Motor wirklich begeistert 🙂

Die "Kleinigkeit", die mich am A6 mit 3.0 TDI Automat stört, ist die, dass die Kiste gefühlte 170 PS hat. Falls Du der Meinung bist, dass dort das gleiche Herz schlägt: Bis auf das Typschild haben beide Motoren relativ wenig gemein. Und dazu hab ich jetzt mal ein Diagramm. *g*

Wenn dieser Motor im A5 wäre (noch dazu mit dem müden Wandlerautomaten beim quattro), müsste die Wahl ganz klar auf den 3.2 FSI HS quattro fallen.

Grüße Stevo

P.S. Nicht Nennleistung beschleunigt ein Fahrzeug, sondern Raddrehmoment! Somit ist nicht die Spitzenleistung der entscheidende Faktor (steht sowieso nur in einem Punkt zur Verfügung), sondern der relative Drehmomentverlauf während der Beschleunigung. Die Absolutwerte kann man über die Übersetzung bis zum Rad angleichen, den Verlauf jedoch nicht. Und da steht der Diesel (da er durch die Drehmomentbegrenzung ein Plateau über ein breites Drehzahlband aufweist) deutlich besser da als der Benziner, dessen Kurve zwar in der schematischen Darstellung schön geglättet ist, dem jedoch eine Regelung über den Ladedruck fehlt und der somit nur durch zwei "schaltende" Faktoren das Drehmoment beeinflussen kann: Valvelift und Schaltsaugrohr.

@somicon:
Ich verstehe nicht wieso nur die FSI-Daten angezweifelt werden.
Ergibt das Sinn ?
Hat halt immer den faden Beigeschmack dass man es sich so zurechtbiegt wie man es braucht - ich persönlich sehe das objektiv anhand der Daten die man hat oder einfach der physikalischen Zusammenhänge.

Wie gesagt sehe ich den größten Nachteil am 3.0TDI dass er sehr lang abgestuft ist und man spätestens beim Überholvorgang auf der Landstraße eh schalten muss (in den 4. z.B.).
Spielt das dann eine Rolle ob ich in den 4. oder den 3. und danach wieder in den 6. schalte ?

Emulex

Zitat:

Original geschrieben von Stevo 74


P.S. Nicht Nennleistung beschleunigt ein Fahrzeug, sondern Raddrehmoment! Somit ist nicht die Spitzenleistung der entscheidende Faktor (steht sowieso nur in einem Punkt zur Verfügung), sondern der relative Drehmomentverlauf während der Beschleunigung. Die Absolutwerte kann man über die Übersetzung bis zum Rad angleichen, den Verlauf jedoch nicht. Und da steht der Diesel (da er durch die Drehmomentbegrenzung ein Plateau über ein breites Drehzahlband aufweist) deutlich besser da als der Benziner, ...

Die bestmögliche Beschleunigung erlebt auch der Dieselfahrer außerhalb des Drehmomentplateaus, wenn die Motordrehzahl möglichst im Bereich nahe Pmax gehalten wird.

Die Unterscheidung Nennleistung vs. Raddrehmoment ist insofern etwas akademisch, als die Leistung bei Drehzahlen nahe der Nenndrehzahl nicht sofort dramatisch einbricht.

Oliver

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